Weitere M-Bus-Geräte auf Anfrage

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1 6 M-Bus-Zentrale OZW Die M-Bus-Zentrale dient der Fernauslesung, Fernbedienung und Überwachung einer M-Bus-Anlage mit maximal Verbrauchszählern und Reglern mit M-Bus- Anschluss nach EN. Anwendung Die M-Bus-Zentrale ist Bestandteil des M-Bus-Systems (Datenblatt N6). Sie wird zur Fernüberwachung von Nah- und Fernwärmesystemen sowie zur Verbrauchskostenabrechnung von Mehrfamilienhäusern eingesetzt. Folgende M-Bus-Geräte können angeschlossen werden: Zähler: Wärmezähler SONOHEAT WR, WR, WR6, UH0 Wärmezähler SONOGYR energy Wärmezähler SONOGYR WSD Wärmezähler MEGATRON Wasserzähler VOLUTRON Verbrauchszähler via Impulsadapter AEW., AEW0. Verbrauchszähler via Impulsadapter RELAY PadpulsM Elektronische Heizkostenverteiler MEMOTRON WHE Regler: Fernheizungsregler RVD Weitere M-Bus-Geräte auf Anfrage CEN6de Building Technologies

2 Funktionen Die M-Bus-Zentrale erkennt angeschlossene M-Bus-Geräte mittels automatisiertem Suchlauf ermöglicht den direkten Zugriff auf die M-Bus-Geräte mittels einem direkt oder via Modem angeschlossenen PC überwacht periodisch die M-Bus-Geräte sowie potentialfreie digitale Eingänge meldet Alarme direkt oder via Modem an einen PC hat eine Uhrenfunktion für Alarmierung Typenübersicht Gerät M-Bus-Zentrale Typenbezeichnung bzw. Bestellnummer OZW Klemmenabdeckungen Zur Bestellung ist die Typenbezeichnung aufzuführen. Die Klemmenabdeckungen müssen separat bestellt werden. Gerätekombinationen M-Bus-Geräte Software An der M-Bus-Zentrale können direkt maximal M-Bus-Geräte angeschlossen werden. Ausnahme: Maximal Wärmezähler SONOHEAT mit M-Bus-Modul bis V.06 An der RS--Schnittstelle kann direkt oder via Modem ein PC mit folgender Software angeschlossen werden: ACS Anlagen-Bediensoftware (Datenblatt N60) Technik Kommunikation Telefonverbindung Bei der Verbindung über das Telefonnetz ist auf jeder Seite je ein Hayes-kompatibles Modem einzusetzen. 6Z0 PC mit ACS... /8

3 Direkte Verbindung Bei der direkten Verbindung ist ein Nullmodem zwischen M-Bus-Zentrale und PC erforderlich. PC mit ACS... OZW 6Z08 Nullmodem Nullmodemkabel 9-polig Linkkabel 9-polig weiblich weiblich weiblich weiblich Terminal Terminal Terminal Terminal TD TD TD TD RD RD RD RD RTS RTS RTS RTS CTS 8 8 CTS CTS 8 8 CTS DSR 6 6 DSR DSR 6 6 DSR GND GND GND GND DCD DCD DCD DCD DTR 6Z0 DTR DTR 6Z DTR Parametrieren Das Parametrieren der M-Bus-Zentrale erfolgt mit einem direkt oder via Modem angeschlossenen PC mit der Anlagen-Bediensoftware ACS. Erfassen der M-Bus- Geräte Die M-Bus-Zentrale sucht auf Befehl automatisch nach den vorhandenen M-Bus-Geräten im System. Unterstützt werden Primär- und Sekundäradressierung sowie die Baudraten 00 und 00 Baud. Adressierungsarten und Baudraten sind einstellbar. Das Geräteverzeichnis bleibt unverlierbar gespeichert. Abfragen der M-Bus- Geräte Die M-Bus-Zentrale bietet verschiedene Möglichkeiten, die M-Bus-Geräte abzufragen. Sie ist entsprechend zu parametrieren: Manueller Abfragezyklus: Die Daten werden nur auf Befehl über den M-Bus abgefragt. Periodischer Abfragezyklus: Die Daten werden zur Geräteüberwachung periodisch stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich automatisch abgefragt. Dabei ist zu beachten, dass bei batteriegespeisten M-Bus-Geräten die Lebensdauer des Gerätes durch häufiges Abfragen reduziert wird. Falls solche Geräte im System vorkommen, ist in der Regel pro Tag maximal eine Abfrage zulässig. Maßgebend sind die Angaben zum jeweiligen Produkt. Alarmzyklus: Zur Überwachung können Regelgeräte häufiger abgefragt werden. Der Alarmzyklus ist in Minutenauflösung einstellbar. /8

4 Auswerten der Verbrauchsdaten Digitale Eingänge Alarmierung Die Daten werden an der RS--Schnittstelle zur Verfügung gestellt. Dort können sie mit Hilfe der entsprechenden PC-Software direkt oder via Modem ausgelesen werden. Wird eine Abrechnungsdatei gewünscht, kann die M-Bus-Zentrale OZW0 verwendet werden. Die M-Bus-Zentrale hat zwei digitale Eingänge für den Anschluss von potentialfreien Kontakten. Der Wirksinn der Kontakte (aktiv geschlossen / aktiv offen) kann parametriert werden. Die M-Bus-Zentrale erkennt folgende Störungen: Meldungen an den digitalen Eingängen Ausfälle von M-Bus-Geräten Fehlermeldungen der M-Bus-Geräte Gerätefehler der M-Bus-Zentrale Störungsmeldungen werden an einen PC mit ACS Alarm abgesetzt. Die Behebung einer Störung wird nicht gemeldet. Ausführung Aufbau Die M-Bus-Zentrale besteht aus einem Gehäusesockel, einem Gehäuseoberteil und der Leiterplatte mit seitlich herausgeführten Anschlussklemmen (oben: M-Bus- und digitale Eingänge, unten: Netzanschluss). Daneben weist das Gerät zwei Leuchtdioden (LED), zwei Taster, einen RS--Schalter sowie einen RS--Stecker auf. 0 66Z0 9 8 Modemreset-Taster 6 Gehäuseoberteil RS--Steckbuchse Betriebsanzeige (LED) Anschlussklemmen (M-Bus- und digitale Eingänge) 8 Alarmanzeige (LED) M-Bus-Taster 9 Anschlussklemmen (Netzanschluss) Gehäusesockel 0 RS--Schalter Klemmenabdeckungen Anschlussklemmen Optional sind Klemmenabdeckungen erhältlich, welche die Anschlussklemmen vor Berührung und Verschmutzung schützen. Die Klemmenabdeckungen sind zwingend notwendig, wenn das Gerät außerhalb eines Schaltschrankes oder Verteilerkastens montiert wird. Zudem muss die Klemmenabdeckung auf der Netzseite mit den zwei Kabelbindern gesichert werden; diese gehören zum Lieferumfang der Klemmenabdeckungen. Die beiden Leuchtdioden sind auch bei montierter Klemmenabdeckung sichtbar. Die Anschlussklemmen sind fest montiert. Um Fehlverdrahtungen möglichst auszuschließen, sind die Klemmen für die Speisung (AC 0 V) räumlich von den anderen Klemmen getrennt. Die Anordnung der Klemmen ist so gewählt, dass im Normalfall alle Zu- und Wegleitungen kreuzungsfrei anschließbar sind. /8

5 Betriebsanzeige Alarmanzeige RS--Schalter M-Bus-Taster Modemreset-Taster Die grüne LED zeigt den jeweiligen Betriebszustand der M-Bus-Zentrale an: LED leuchtet: Netzspannung vorhanden LED blinkt: Kommunikation via M-Bus und/oder RS- Die rote LED zeigt den jeweiligen Alarmzustand der M-Bus-Zentrale an: LED leuchtet nicht: Kein Fehler und kein Alarm vorhanden LED leuchtet: Fehler eines oder mehrerer M-Bus-Geräte steht an LED blinkt: Interner Fehler in der M-Bus-Zentrale oder Meldung an den digitalen Eingängen Mit ihm wird gewählt, ob die M-Bus-Zentrale an der RS- mit einem Modem oder direkt mit einem PC verbunden ist. Der M-Bus-Taster dient zum Starten des Suchlaufs und damit zum Erstellen des Geräteverzeichnisses Anzeigen der Anzahl M-Bus-Geräte im Verzeichnis Der Modemreset-Taster initialisiert das Modem neu. Anschließend nimmt die M-Bus- Zentrale mit der Leitstelle Verbindung auf und setzt einen Statusrapport ab. Projektierungshinweise Ausführliche Projektierungshinweise zum M-Bus-System enthält die Basisdokumentation P6. Die lokalen Vorschriften für Elektroinstallationen sind zu beachten. Weitere Hinweise zu Elektroinstallationen können dem Datenblatt N0 entnommen werden. Montagehinweise Die M-Bus-Zentrale kann in beliebiger Lage auf eine Wandhalteschiene oder direkt an eine Wand montiert werden: Bei der Montage ist zu beachten: Ist der Berührungsschutz nicht gegeben (z.b. in Heizungsräumen, Zwischenböden und -decken): Montage immer mit Klemmenabdeckungen. Die Klemmenabdeckung der Netzspannungsseite muss mit Kabelbindern gesichert werden. Ist der Berührungsschutz gegeben (z.b. in Verteilerkästen oder Schaltschränken): Montage ohne Klemmenabdeckungen zulässig Beim Betrieb entstehende Wärme muss abgeführt werden: für ausreichende Luftzirkulation sorgen Gute Zugänglichkeit für den Service Örtliche Installationsvorschriften beachten Die Montageanleitung ist auf der Verpackung des Gerätes aufgedruckt. Inbetriebnahmehinweise Die Inbetriebnahme der M-Bus-Zentrale erfolgt durch autorisiertes Fachpersonal. Das Vorgehen bei der Inbetriebnahme ist in der Installationsanleitung, die dem Gerät beiliegt, ausführlich erklärt. Zur Parametrierung der M-Bus-Zentrale wird die Anlagen-Bediensoftware ACS verwendet. Die Parametrierung kann im Voraus oder vor Ort durchgeführt werden. /8

6 Technische Daten Allgemeine Gerätedaten Betriebsspannung AC 0 V ±0 % Nennfrequenz 0 / 60 Hz Leistungsaufnahme VA Digitale Eingänge (P, P) für potentialfreie Kontakte Zulässige Umgebungstemperatur Transport und Lagerung +0 C Betrieb 0 0 C Zulässige Umgebungsfeuchte Klasse F nach IEC Gewicht 0, kg Gangreserve der Uhr h Normen und Standards -Konformität nach EMV-Richtlinie 00/08/EG Niederspannungsrichtlinie 006/9/EG Elektromagnetische Verträglichkeit Störfestigkeit EN Störaussendung EN Produktnorm EN Schutzdaten Schutzart ohne Klemmenabdeckung IP0 nach EN 609 Schutzart mit Klemmenabdeckung IP0 nach EN 609 Schutzklasse II nach EN M-Bus Master-Schnittstelle Norm EN Baudraten 00 / 00 Baud Anzahl anschließbare Geräte max. Leitungslänge für Cu-Kabel 0,6 mm max. 00 m RS- Schnittstelle Norm V. / EIA D Baudrate max Baud Kabellänge max. m Anschlussstecker Sub-D, männlich, 9-polig Anschlussklemmen P M P M CM+ CM- L N 6G0 CM+ M-Bus-Anschluss + CM M-Bus-Anschluss L, N Bemessungsspannung AC 0 V M Masse für P, P P, P Digitale Eingänge 6/8

7 Anschlussschaltplan L P M P P M P P M-BUS AC 0 V L N P M P M CM+ CM- N N 6A0 N M-Bus-Zentrale OZW P, P Geräte mit potentialfreiem Kontaktausgang für die Meldung von Alarmen P M-Bus-Gerät (max. ) /8

8 Maßbilder Ohne Klemmenabdeckung, ,9 6M0 Mit Klemmenabdeckung 0,9 6 6M0, 0 6 Bohrplan 00 6M0 Maße in mm 8/ Siemens Schweiz AG Änderungen vorbehalten

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