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1 Seminar: Controlling HS Bremerhaven Roman Allenstein und Benno Buhlmann PERFORMANCE MANAGEMENT

2 GLIEDERUNG Was ist das Performance Management Bestandteile und Theorien Aktivitäten im Performance Management Performance Managementsysteme 2

3 WAS IST DAS PERFORMANCE MANAGEMENT 3

4 PERFORMANCE MANAGEMENT Leistungsmanagement/-verwaltung Performance ~ Leistung Effizientere Nutzung und Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit Besonders: Bewertung von Kunden- und Wettbewerbsindikatoren 4

5 DEFINITION UND CHARAKTERISIERUNG ist ein unternehmensweites Managementsystem, das den Prozess zur Operationalisierung der Unternehmensstrategien und - ziele in ein permanentes Führungssystem überführt. Durch die Verknüpfung von Strategien, strategischen Initiativen und der Planung, Steuerung und Kontrolle der relevanten Steuerungsgrößen wird die Zielerreichung (der relevanten Anspruchsgruppen) unterstützt. Brunner 1999 ist ein Ansatz, der die wertorientierte Strategieplanung (finanzielle Werte) mit einer messbaren Strategieimplementierung verbindet, um dadurch heute bestehende Defizite im strategischen Management zu überwinden und neue Wege zu einer wertbewussten Unternehmensführung zu weisen. Gomez 2000 beinhaltet Techniken, mit denen Manager in Abstimmung mit den übergeordneten Unternehmenszielen die Performance ihrer Mitarbeiter planen, leiten und verbessern können. Hoffmann

6 DEFINITION UND CHARAKTERISIERUNG Steuerung und Kontrolle Planung und Zielbildung von Leistungen einer Organisation Kunden- und Wettbewerbsindikatoren Ziel: Verbesserung der Leistungsfähigkeit 6

7 BESTANDTEILE UND THEORIEN 7

8 FORSCHUNGSPERSPEKTIVEN Verschiedene Forschungsbereiche als Bestandteile des Performance Management Übersicht Anforderungen 8

9 PLANUNGSTHEORIE Die Akteure als Träger der Leistung Festlegung von Leistungszielen zur Steuerung und Verbesserung der Leistung Klassische Planungstheorie Sequentielle Abfolge von Managementprozessen Anforderungen Managementprozesse als Netz aus Aktivitäten Einführung von Leistungsindikatoren 9

10 ENTSCHEIDUNGSTHEORIE Zweig der Wahrscheinlichkeitstheorie Entscheidungen und deren Konsequenzen werden analysiert Teilgebiete Normative Entscheidung Präskriptive Entscheidung Deskriptive Entscheidung Findung von optimalen Lösungen zu Entscheidungen und Problemstellungen Abbildung durch Entscheidungsbäume möglich Problem: Entscheidung unter Unsicherheit Anforderung 10

11 ZIELSETZUNGSTHEORIE Auswirkung von Zielvorgaben Untersuchung von Faktoren, welche Die Ziele Die Handlungen Aus Zielvorgaben resultierende Leistungen beeinflussen. Je schwieriger die Zielerreichung, desto größer die resultierende Leistung Besser definierte schwere Ziele führen zu größerer Leistung Anforderungen 11

12 PROZESSMANAGEMENT Leistung entsteht einzig in den Abläufen einer Organisation Verbesserung und Optimierung von Geschäftsprozessen Anforderung Indikatoren in Verbindung zu Geschäftsprozessen setzen Einsatz von Modellierungswerkzeugen 12

13 QUALITÄTSMANAGEMENT Zahlreiche Qualitätsmanagement Normen, welche ein umfangreiches PM fordern Anforderungen Ganzheitliches Set von Performanceindikatoren Primärer Fokus auf Geschäftsprozesse Miteinbeziehung der Mitarbeiter PMS 13

14 KONZEPTE UND AKTIVITÄTEN 14

15 ÜBERBLICK Performance Management umfasst viele verknüpfte Aktivitäten Quelle ist die Planung und die Erwartungen der Stakeholder. Prüfen, Kommunizieren, Verbessern. Abbildung 1: Überblick 15

16 PLANEN Ziele und Maßnahmen zur Leistungssteigerung Einfluss durch viele verschiedene Faktoren. IST-Analyse, Soll-Modell Key-Performance Indikatoren festlegen Abbildung 2: Stakeholder Wikipedia.de 16

17 VERBESSERN Anteilige o. stellenweise Verbesserung Eingriff in Ablauf- und Aufbauorganisation Wirtschaftlicher Lean Thinking Six Sigma Kompletter Neuaufbau Ausrichtung auf Kunden Re-Engineering 17

18 PRÜFEN Überprüfung der Leistungsfähigkeit und Produktivität. 2 Arten von Kontrolle Durchgängige Überwachung (Measurement- Systeme) Stichproben (Benchmarking) 18

19 KOMMUNIZIEREN Performance-Review, Bericht, IT-Infrastruktur Berichte enthalten Indikatoren, Zielwerte und Messergebnisse. Verbesserungen durch Review der Berichte 19

20 REVIEWTYPEN Merkmale Ad-hoc Regel Grundlagen Ziel Einhaltung von Leistungsstandards und Grenzwerten Mittel- bis Langfristige Performance- Aussichten der Organisation prüfen Langfristige Ausrichtung prüfen, d.h. Ausrichtung nach außen und Innen prüfen Output Warnung: Nicht verhandelbare Zielgröße läuft Gefahr verletzt zu werden. Aktionen und Projekte Warnung: Die langfristige Zukunft ist gefährdet. Aktionen und Projekte Warnung: Funktion des Geschäftsmodells ist gefährdet. Aktionen und Projekte Vorgehen Kontinuierlicher Prozess Strukturiertes Meeting Workshop Input Einzelne Indikatoren -Ergebnisse Das Set der Key Performance- Indikatoren Das Set der Key Performance- Indikatoren und weitere Frühindikatoren und Zusatzinformationen Akteure Alle direkt betroffenen Mitarbeiter Das Managementteam Das Managementteam und ein Moderator Wann Bei Schwellwertverletzung 1x im Quartal 1x im Jahr Wo Am Ort des Geschehens Konferenzraum Extern Dauer Ca. Halbe Stunde 2-4h 1-2 Tage 20

21 PERFORMANCE MANAGEMENTSYSTEME 21

22 DEFINITION Ein Performance Managementsystem ist ein indikatorenbasiertes Managementsystem zur Unterstützung der Aufgaben bei der Optimierung des Stakeholder-Nutzens einer Organisation. Daher müssen effektive Performance Managementsysteme den Zusammenhang zwischen Performance-Zielen, Indikatoren für die Zielerreichung, erfolgskritischen Wertschöpfungsaktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Performance über alle Ebenen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette einer Organisation abbilden. 22

23 AUFBAU Basis ist Führungsebene Kern ist Management Bi-Direktionale Verbindungen 23

24 Controlling - HS Bremerhaven ABGRENZUNG Unterscheidung nach normativ, strategisch und operativ 24

25 EINFÜHRUNG Kernphasen Aufbau des PMS Definition Durchführung und Messung Konsistenz Review der Ergebnisse Lernprozess anstoßen Regelmäßige Nutzung der Messergebnisse Indikatorensystem vollständig 25

26 EINFÜHRUNG UND UMSETZUNG Vorgehensmodelle Organisationsgeleitetes Vorgehen Indikatoren werden Top-down von Geschäfts- und Stakeholder Zielen ausgehend entwickelt. Gap Vorgehen Anpassungen der Indikatoren werden durch eine Indikator-Soll Struktur vorgenommen. Geschäftsprozessmodell geleitete Vorgehen Nutzung des Prozessmodelles der Organisation 26

27 Quellen QUELLEN UND ENDE Oliver Krause: Performance Management- Wissenschaft, Wiesbaden 2006 Ronald Gleich- Das System des Performance Measurement Vielen Dank fürs Zuhören Fragen? 27

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