Menschenwürdig leben und arbeiten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Menschenwürdig leben und arbeiten"

Transkript

1 Bundeskongress 07. April 09. April 2006, Kassel Menschenwürdig leben und arbeiten Rede Ursula Engelen-Kefer stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Es gilt das gesprochene Wort

2 Ursula Engelen-Kefer: Sehr verehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Genosse, lieber Ottmar Schreiner, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Genossinnen, liebe Genossen und liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Ich möchte die Möglichkeit des Grußwortes zunächst einmal mit einem Dank beginnen, u. Und zwar möchte ich mich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, den Streik im öffentlichen Dienst zu führen, die vor allem den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ver.di, GdP, also der Gewerkschaft der Polizei, und der GEW, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, den Rücken in einer der schwierigsten Auseinandersetzungen seit vielen Jahrzehnten, die zu führen war, gestärkt haben. In erster Linie geht es natürlich darum, dass die Kolleginnen und Kollegen, die diesen Streik führten, verhindern mussten, dass ihre Arbeitszeit willkürlich auf 40 Stunden heraufgesetzt werden sollte und dass ihr Urlaubs- und Weihnachtsgeld zusammengestrichen werden soll. Aber es ging im Endeffekt um eine Auseinandersetzung für uns alle. Pauschale Heraufsetzungen der Arbeitszeit sind keine Lösung. Sie erhöhen die Arbeitslosigkeit, sie führen nicht zu mehr Beschäftigung,. und Und deshalb war es so wichtig, dass diese Auseinandersetzung geführt wurdewird, und deshalb dafür ist es so wichtig, dass wir alle die Kolleginnen und Kollegen, die diese Auseinandersetzung führen, so weit unterstützen, wie wir dies können. Dafür zunächst einmal meinen Dank und auch meinen Respekt für das Ergebnis, das zumindest auf kommunaler Ebene erzielt werden konnte. Meine Bitte: Helft weiter mit, dass die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes auch die Auseinandersetzungen mit den Ländern und mit den einzelnen Krankenhäusern, die ja weitergehen, zu einem erfolgreichen Ende führen können. Hier sollten wir alle unsere Unterstützung ausdrücken, Kolleginnen und Kollegen. Ihr wisst, die IG Metall - es sind hier sicherlich viele IG-Metaller unter uns - steht vor und zum Teil schon in einer Tarifauseinandersetzung um die Lohnerhöhung Erhöhung von Löhnen und Gehälternfür die nächste Zeit. Ich denke, wir tun ebenfalls alle gut daran, der IG Metall den Rücken zu stärken; denn wir wissen alle, es nützt niemandem in dieser Gesellschaft, wenn sich der Aufschwung entweder nur in den öffentlichen Medien oder nur an den Börsen und Kapitalmärkten ausdrücktstattfindet. Wir müssen dafür sorgen, dass der Aufschwung, den wir Gott sei Dank in der exportorientierten Industrie erwirtschaften, auch denjenigen zugute kommt, die ihn mit ihren Köpfen und mit ihren Händen erarbeiten, und das sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir alle haben ein Recht darauf, speziell die

3 Kolleginnen und Kollegen in der Metall- und Elektroindustrie, dass sie ihren fairen Anteil bei der anstehenden Tarifrunde bekommen. Dafür sollten wir ihnen auch von hier aus auch den Rücken stärken, Kolleginnen und Kollegen. Nun, Kolleginnen und Kollegen, die große Koalition ist inzwischen seit mehr als 100 Tagen im Amt und hatte auch einen ersten Test zu bestehen. Wir hatten erst vor kurzem drei doch beachtliche Landtagswahlen. Ich glaube, ich kann hier selbstbewusst feststellen: Dort, wo es gelungen ist, dass SPD und Gewerkschaften zusammenarbeiten, hat es auch ein gutes Ergebnis gegeben nämlich in Rheinland- Pfalz. Daran hatten die Gewerkschaften ihren Anteil, und darauf sind wir stolz, Kolleginnen und Kollegen. Das sollte meines Erachtens Anlass genug sein, dass wir alle dazu beitragen, dass wir hier eine vernünftige Zusammenarbeit fortzuführen, und zwar sowohl in den Ländern wie auch im Bund. Ich glaube, dass ihr gerade als Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen hierfür eine wichtige Verantwortung habt und dass es darauf ankommt, dass die Weichen richtig zu gestellten werden. Wir alle können einen Beitrag dazu leisten. Ihr werdet das tun, wir werden das tun, und ich hoffe, dass der Kongress einige Linien aufzeigt, die in Zukunft für uns besonders wichtig sind. Ich möchte zuallererst sagen, dass es gut und richtig, dass sich die große Koalition - vor allem die SPD - erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass es ein Programm für die Verbesserung von Infrastruktur und hoffentlich eben auch Wirtschaftswachstum gibt. Es ist auch richtig, dass in diesem Zusammenhang die Programme und die Ausgaben zugunsten bestimmter Familienleistungen verbessert wurdenwerden sollen. Ich freue mich vor allem darüber, dass es der SPD gelungen ist, die Vorstellungen zum Elterngeld durchzusetzen, und dass es auch gelungen ist, diese Vorstellungen zumindest bis jetzt in wesentlichen Punkten aufrecht zu erhalten. Es geht hierbei nämlich um Leistungen für Väter und Mütter oder für Mütter und Väter; denn Kinder haben nicht nur Mütter, Kinder haben auch Väter. Ich hoffe, dass es gelingen wird, hierfür eine vernünftige Höhe sicherzustellen und dies als Lohnersatzleistungen zu gestalten, so dass auch Sozialversicherungsbeiträge geleistet werden. Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich würde euch gerne auffordern, dass wir alle dazu beizutragen, dass - egal, von welcher Partei auch immer - diese Vorschläge nicht zerredet und zerfleddert werden, sondern dass sie so durchgesetzt werden können, wie wir sie im Koalitionsvertrag

4 durchsetzen konnten und hoffentlich auch in der weiteren Gesetzgebung durchsetzen können. Ich glaube, das sind wir den Müttern, das sind wir den Vätern und das sind wir auch den Kindern schuldig, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen. Ich möchte mich zunächst bei all denjenigen bedanken, die mitgeholfen haben - ich weiß, wie schwer das war -, im ganzen Vollzug des Koalitionsvertrags sicherzustellen, dass die Tarifautonomie nicht kaputt gemacht wird und dass das Betriebsverfassungsgesetz nicht ausgehöhlt wird. Denn ich weiß, dass da Kräfte auf der Seite der anderen Partei unterwegs waren, die hier maßgeblich am Werke sind. Ich weiß auch, dass es nach wie vor Kräfte in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und auch in der CDU/CSU gibt. Das sind Überzeugungstäter, und die werden nicht von Versuchen ablassen, die Tarifautonomie und die Mitbestimmung auszuhöhlen. Deshalb noch einmal herzlichen Dank und die dringende Bitte: Helft mit, dass wir dabei bleiben: Die Tarifautonomie muss erhalten bleiben, und auch die Mitbestimmung muss Zukunft haben, und die Betriebsverfassung muss als wirksame Betriebsverfassung aufrecht erhalten werden. Dafür sollten wir alle einstehen, Kolleginnen und Kollegen und liebe Genossinnen. liebe Genossen. Aber ich sage genauso klar: Ich bitte euch, helft mit, dass auch der Kündigungsschutz erhalten bleibt, und zwar als ein wirksames Bollwerk gegen willkürliche Entlassungen. Jeder weiß doch, Kolleginnen und Kollegen, dass der Kündigungsschutz keine Entlassungen verhindert. Sonst gäbe es doch gar nicht die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland. Aber es geht darum, dass Menschen nicht willkürlich auf die Straße gesetzt werden können. Wir wären natürlich froh darüber, wenn wir die sachgrundlose Befristung von zwei Jahren wegbekämen, wie es im Koalitionsvertrag steht. Aber wir sind nicht dafür, dass in Zukunft die Wartezeiten bei Neueinstellungen Einstellungen auf zwei Jahre ausgedehnt werden können, wenn die Arbeitgeber dies so wollen, Kolleginnen und Kollegen und Genossinnen und Genossen. Ihr könnt es der anderen Seite in Stammbuch schreiben. Mit der anderen Seite meine ich die CDU/CSU; denn ich weiß ja, wer das in den Koalitionsvertrag hineingebracht hat. Ich denke, man muss doch einmal ehrlich sein. Man kann nicht auf der einen Seite ständig eine bessere Familienpolitik propagieren und sagen, jüngere Leute sollten wieder mehr Kinder bekommen, und es gleichzeitig aber genau diesen jungen Menschen verwehren, eine stabile Beschäftigung und ein stabiles

5 Einkommen zu haben. Wie will ich denn Verantwortung für eine Familie und für Kinder übernehmen, wenn ich nicht weiß, ob ich morgen nicht willkürlich wieder auf die Straße gesetzt werden kann? Deshalb - so denke ich - tun wir gut daran, dies auf der anderer Seite wieder klar und deutlich zu machensagen. Rente mit 67: Ich glaube, dazu ist die Position der Gewerkschaften klar, und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Ich empfehle der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, auf die Bundesregierung und auf die SPD in der Bundesregierung einzuwirken und ihr deutlich zu machen: Es wäre das Vernünftigste, wenn eine endgültige Entscheidung über die Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre ab 2012 bis 2029 zunächst einmal aufgeschoben würde. Der Arbeitsmarkt ist nicht in einem Zustand, dass man dies überhaupt irgendjemandem klar machen kann. Und es sind nicht nur die Gewerkschaften, die dies für unvernünftig halten und ablehnen, sondern es ist die große Mehrzahl in der Bevölkerung, die das nicht nachvollziehen kann. Deshalb wäre es gut, wenn diese Entscheidung jetzt nicht getroffen würde. Es wäre auch gut, wenn man Franz Müntefering dabei den Rücken stärkt, seine Vorstellungen zur Verbesserung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Arbeitsloser durchzusetzen. Da unterstütze ich Franz Müntefering. Da müssen auch wir als Gewerkschaften unseren Beitrag leisten. Wir müssen ebenfalls die abschlagsfreie Rente für langjährige Versicherte unterstützen. Aber sie muss besser ausgestattet werden. Diejenigen, die keine durchgängige Beschäftigung über ein Jahr hinweg haben, haben nichts davon. Auch Frauen haben nichts davon. Frauen, Bauarbeiter, landwirtschaftliche Arbeiter müssten praktisch mit 9 Jahren anfangen zu arbeiten, um mit 65 Jahren in eine abschlagsfreie Rente zu gehen zu können. Deshalb muss hier erheblich nachgebessert werden, wenn es wirklich Hilfestellung sein sollte. Zum Dritten brauchen wir dringend einen besseren Zugang zu Erwerbsunfähigkeitsrenten. Viele Menschen sind heute bereits weit vor ihrem Lebensjahr gesundheitlich nicht mehr in der Lage, überhaupt ihre Erwerbsfähigkeit auszuüben. Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, dass man die Möglichkeit eröffnet, diesen Menschen ohne Abschläge die Erwerbsunfähigkeitsrente zu geben. Abschläge für diese Menschen machen keinen Sinn. Sie gehen nicht freiwillig in Rente, sondern müssen dies tun, sie gehen dahin, weil sie nicht mehr anders können,. und Und die Erwerbsunfähigkeitsrenten sind so niedrig, dass man

6 nicht noch weitere Abschläge zulassen kann. Ich meine, auch diese Botschaften sollten wir an den Bundesarbeitsminister und die Bundesregierung von hier aus deutlich sendenzum Ausdruck bringen. Wir stehen jetzt vor einer erneuten Gesundheitsreform. Ich denke, hier ist es ganz entscheidend, dass gerade wir als Arbeitnehmer, als Gewerkschaften und auch als die Arbeitsgemeinschaft für die Arbeitnehmerfragen der SPD denjenigen, die in der Bundesregierung Verantwortung tragen, deutlich zu machen: Wir brauchen bei der Gesundheitsreform so viel wie möglich von der solidarischen Bürgerversicherung. Wir brauchen keine Kopfpauschalen, so klein sie auch immer sein mögen, und wir brauchen vor allem auch kein Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge, Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen. Wir müssen sicherstellen, dass es auch hier nicht nur darum geht, Geld zu mobilisieren, sondern es geht dringend darum, dass wir endlich einmal die Strukturprobleme anpacken. Wir müssen endlich diese künstliche Zweiteilung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung aufheben. Sie macht keinen Sinn und führt zu zwei Klassen von Patienten und Versicherten. Dafür gibt es keine Rechtfertigung, und das muss beseitigst werden, Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen. Schließlich und letztlich gibt es noch eine gemeinsame Baustelle: Hartz IV. Ich hoffe hier dringend auf Korrekturen. Wir müssen endlich einmal anfangen, die Menschen nicht nur zu fordern und zu Druck auszuübendrücken, sondern wir müssen endlich einmal anfangen, die Langzeitarbeitslosen auch zu fördern. Aber nicht durch kurzfristige Trainingsmaßnahmen oder unwürdige 1-Euro-Jobs, sondern wir brauchen eine nachhaltige Qualifizierung und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Wir brauchen einen so genannten ehrlichen zweiten Arbeitsmarkt, d. h. vernünftige Beschäftigungsprojekte mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und tariflicher oder ortsüblicher Entlohnung. Das muss die Maßgabe sein, mit der wir an Gesetzeskorrekturen gehen, Kolleginnen und Kollegen. Wir brauchen auch keinen weiteren Niedriglohnsektor; davon haben wir in Deutschland viel zu viel. Wir brauchen statt Niedriglöhnen endlich Mindestlöhne, Kolleginnen und Kollegen, und zwar Mindestlöhne, die den Menschen ein vernünftiges Auskommen ermöglichen, wenn sie denn entsprechend eine volle Arbeitsleistung erbringen. Wir als Gewerkschaften haben uns darauf verständigt, dass wir hier zunächst einmal alles ausschöpfen wollen, was wir über Tarifverträge an Branchenmindestlöhnen hinbekommen können. Dazu brauchen wir eure Hilfe. Wir

7 brauchen eine Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes auf alle Wirtschaftsbereiche, so dass es uns gelingt, das, was wir vereinbaren, auch als allgemeinverbindlich für die entsprechenden Branchen erklären zu lassen. Dies ist der erste Punkt. Wir sind inzwischen aber auch sehr weit in der Frage gediehen, was mit den Bereichen passiert, wo es keine ausreichenden Tarifverträge gibt und geben kann. Die Mehrzahl der Gewerkschaften ist der Auffassung: Für solche Fälle brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn, und der muss deutlich oberhalb der Armutsgrenze liegen, Kolleginnen und Kollegen. Daran werden wir weiterarbeiten. Wir haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe im Gewerkschaftsrat, DGB und auch SPD, und ich wäre sehr interessiert an Eurer Unterstützung, damit wir über diese Arbeitsgruppe zu Vorschlägen kommen, die von allen mitgetragen werden können. Wir werden uns auch im Gewerkschaftsbereich bemühen, Wege zu finden die von den allen Gewerkschaften mitgetragen werden können. Wir hoffen, dass dies dann auch bis in die Regierungspolitik trägt und dass wir im Herbst einen Vorschlag haben, der auch wirklich hilft und der es den Menschen ermöglicht, dass sie dann, wenn sie arbeiten, damit auch ein Einkommen verdienen, dass ihnen und ihrer Familie die Existenz ermöglicht, ohne dass sie zusätzliche Transferleistungen beziehen müssen. Das ist unsere Zielsetzung, Kolleginnen und Kollegen, und daran sollten wir gemeinsam arbeiten. In diesem Sinne, Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen, wünsche ich euch gute Beratungen, eine gute und erfolgreiche Weichenstellung für die zukünftige Politik. Uns als Gewerkschaften und Euch und allen in der SPD wünsche ich eine weitere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. In diesem Sinne: Glück auf!

Zahlen-Daten-Fakten zum Thema

Zahlen-Daten-Fakten zum Thema Informationen zur Leiharbeit Zahlen-Daten-Fakten zum Thema Lohndumping Herausgeber Deutscher Gewerkschaftsbund Bundesvorstand Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik Henriette-Herz-Platz

Mehr

Frühlingsempfang der SPD Jülich

Frühlingsempfang der SPD Jülich Frühlingsempfang der SPD Jülich Begrüßungsrede; Peter Münstermann Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen ich begrüße Sie ganz herzlich und freue mich, dass ich heute beim

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 128-2 vom 14. Dezember 2006 Rede des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, zum RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz vor dem Deutschen Bundestag am 14.

Mehr

Rede des SPD-Parteivorsitzenden. Sigmar Gabriel

Rede des SPD-Parteivorsitzenden. Sigmar Gabriel Rede des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel zur Nominierung des SPD-Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2017 - Es gilt das gesprochene Wort - 2017 ist ein Jahr der Weichenstellungen in Europa und in

Mehr

Informationen zum Tarifpaket / Mindestlohn

Informationen zum Tarifpaket / Mindestlohn Informationen zum Tarifpaket / Mindestlohn Berlin, April 2014 Mindestlohn Peter Weiß Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU- Bundestagsfraktion Gliederung 1.

Mehr

Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Statement zur gemeinsamen Initiative von DGB und BDA zur Tarifeinheit

Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Statement zur gemeinsamen Initiative von DGB und BDA zur Tarifeinheit Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Statement zur gemeinsamen Initiative von DGB und BDA zur Tarifeinheit Pressekonferenz am 04. Juni 2010 Es gilt das gesprochene Wort! 1 Sehr

Mehr

Der Mindestlohn. 2. Für welche Arbeitnehmer gelten die Regelungen eines Tarifvertrages? (Buch, S. 39)

Der Mindestlohn. 2. Für welche Arbeitnehmer gelten die Regelungen eines Tarifvertrages? (Buch, S. 39) Der Mindestlohn Lange Zeit umstritten: Mindestlöhne für Postboten Bild: D. Claus 1. Wie viel müsste Ihrer Meinung nach a) eine Pflegefachkraft, b) eine Arbeitskraft im Baugewerbe, c) ein Maler oder Lackierer,

Mehr

Der diesjährige 1. Mai steht unter dem Motto Wir gehen vor! Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat.

Der diesjährige 1. Mai steht unter dem Motto Wir gehen vor! Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat. Begrüßungsrede zum 1. Mai 2010 Renate Licht Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Erfurt, liebe Gäste, ich begrüße Sie alle recht herzlich heute hier zur Auftaktkundgebung

Mehr

Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, bei dem uns heute vorliegenden Gesetzesentwurf zu den verbesserten Hinzuverdienstmöglichkeiten zum Arbeitslosengeld

Mehr

Der Mindestlohn kommt Mehr Lohngerechtigkeit schaffen

Der Mindestlohn kommt Mehr Lohngerechtigkeit schaffen Der Mindestlohn kommt Mehr Lohngerechtigkeit schaffen So sieht es aus ohne Mindestlohn. 06.06.2014 2 Wie wird der Mindestlohn eingeführt? 06.06.2014 3 Den Mindestlohn soll das Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie

Mehr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Iris Kießler-Müller. herzlich willkommen hier in Köln auf der Domplatte.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Iris Kießler-Müller. herzlich willkommen hier in Köln auf der Domplatte. 1 Rede von Matthias W. Birkwald anläßlich der Kundgebung der Mitarbeiter_innen der S Direkt-Marketig GmbH & Co. KG am 06.09.2012 in Köln Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Iris Kießler-Müller liebe

Mehr

Fragen zur Bundestagswahl 2017

Fragen zur Bundestagswahl 2017 Fragen zur Bundestagswahl 2017 Seite 1 Herzlich willkommen zur Online-Umfrage des VdK Hessen-Thüringen! Anlässlich der Bundestagswahl 2017 bittet der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen die Direktkandidatinnen

Mehr

Ergebnisse Umfrage Generationengerechtigkeit. TNS Infratest im Auftrag der IG Metall, April 2014

Ergebnisse Umfrage Generationengerechtigkeit. TNS Infratest im Auftrag der IG Metall, April 2014 Ergebnisse Umfrage Generationengerechtigkeit TNS Infratest im Auftrag der IG Metall, April 2014 Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick Die Junge Generation sorgt sich um das gesetzliche Rentensystem und

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 59-2 vom 5. Juni 2008 Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, in der Debatte zur Kinderarmut und Stärkung von Familien

Mehr

Mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Armut Für eine andere Politik in Deutschland und Europa

Mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Armut Für eine andere Politik in Deutschland und Europa Gemeinsame Erklärung von Landesarmutskonferenz (LAK) Niedersachsen, DGB NiedersachsenBremenSachsenAnhalt, Diakonie in Niedersachsen, Caritas in Niedersachsen, SoVDNiedersachsen e.v. und ver.di NiedersachsenBremen

Mehr

Gekürzte, paraphrasierte und modifizierte Lesefassung. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

Gekürzte, paraphrasierte und modifizierte Lesefassung. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde, Rede von Karl-Josef Laumann, dem Bundesvorsitzenden der Christlich- Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), auf dem CDU-Bundesparteitag am 14. November 2011 Gekürzte, paraphrasierte und modifizierte Lesefassung

Mehr

Sehr geehrter Michael Willnecker, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Heinrich Kohl, liebe Kolleginnen und Kollegen

Sehr geehrter Michael Willnecker, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Heinrich Kohl, liebe Kolleginnen und Kollegen Sehr geehrter Michael Willnecker, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Heinrich Kohl, liebe Kolleginnen und Kollegen Ich freue mich, heute hier zu sein und gemeinsam mit Euch allen hier und heute, am Tag

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 124-2 vom 30. November 2006 Rede des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, zur Rente ab 67 vor dem Deutschen Bundestag am 30. November 2006 in Berlin:

Mehr

FAQ zum Thema Mindestlohn

FAQ zum Thema Mindestlohn FAQ zum Thema Mindestlohn Stand: 18. April 2006 Was ist ein gesetzlicher Mindestlohn? Ein gesetzlicher Mindestlohn definiert eine Untergrenze, die kein Lohn unterschreiten darf. Er ist das Mindest-Entgelt

Mehr

Detlef Wetzel Zweiter Vorsitzender der IG Metall. Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente Ergebnisse einer Betriebsrätebefragung der IG Metall

Detlef Wetzel Zweiter Vorsitzender der IG Metall. Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente Ergebnisse einer Betriebsrätebefragung der IG Metall Detlef Wetzel Zweiter Vorsitzender der IG Metall Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente Ergebnisse einer Betriebsrätebefragung der IG Metall Berlin, 16.08.2012 Sperrfrist Redebeginn Es gilt das gesprochene

Mehr

Durchblick Tarifvertrag

Durchblick Tarifvertrag Durchblick Tarifvertrag Einführung in Tarifrecht und Tarifverhandlungen 2013-04-16 Ver.di Jugend Daniel Herold Genereller Zwang besser als individuelle Regelungen? Warum überhaupt Tarifverträge? 2 Warum

Mehr

KFZ Hessen Vollgas für Tarifverträge Frankfurt, 23. Mai (Auftaktveranstaltung der Kampagne)

KFZ Hessen Vollgas für Tarifverträge Frankfurt, 23. Mai (Auftaktveranstaltung der Kampagne) Bezirksleiter Jörg KFZ Hessen Vollgas für Tarifverträge Frankfurt, 23. Mai 2017 (Auftaktveranstaltung der Kampagne) 1 Liebe Kolleginnen und Kollegen, Eine erste Erhöhung der Entgelte um 2,9 Prozent kommt

Mehr

Erste Gewerkschaften

Erste Gewerkschaften 1844 Weberaufstand Nach den jahrelangen Lohnkürzungen und Verlängerungen der Arbeitszeiten, kommt es nach einer Verhaftung eines Webers wegen Singens aufrührerischer Lieder zum Eklat. Etwa 3000 Weber stürmen

Mehr

Die Renten steigen jedes Jahr wo ist das Problem? Rente muss für ein gutes Leben reichen. Was passiert, wenn nichts passiert?

Die Renten steigen jedes Jahr wo ist das Problem? Rente muss für ein gutes Leben reichen. Was passiert, wenn nichts passiert? Rente muss für ein gutes Leben reichen Kaum ein anderes Industrieland senkt das gesetzlich garantierte Rentenniveau so stark wie Deutschland. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Mitgliedsgewerkschaften

Mehr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren, Reicht die Rente noch zum Leben? Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren, ich begrüße euch, ich begrüße sie, sehr herzlich auf der 12. ver.di-frauenalterssicherungskonferenz. Diese Konferenzen

Mehr

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit Die Tarifvertragsparteien igz und die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit schlossen am 30. April 2010 folgenden Tarifvertrag ab: Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit Zwischen

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 47. Sitzung Berlin - Donnerstag, den 7. September 2006 Dr. Ralf Brauksiepe (CDU/CSU): Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Die soziale Sicherung ist der

Mehr

position Anforderungen des DGB-Bezirkes Niedersachsen Bremen Sachsen- Anhalt an die Einrichtung der örtlichen Beiräte der Jobcenter

position Anforderungen des DGB-Bezirkes Niedersachsen Bremen Sachsen- Anhalt an die Einrichtung der örtlichen Beiräte der Jobcenter position Anforderungen des DGB-Bezirkes Niedersachsen Bremen Sachsen- Anhalt an die Einrichtung der örtlichen Beiräte der Jobcenter DGB Bezirk Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt I verantwortlich: Lars

Mehr

Sehr geehrte Frankfurterinnen und Frankfurter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sehr geehrte Frankfurterinnen und Frankfurter, liebe Kolleginnen und Kollegen, Rede auf der Kundgebung des DGB zum 1. Mai 2013 um 11.00 Uhr auf dem Römerberg Es gilt das gesprochene Wort! Sehr geehrte Frankfurterinnen und Frankfurter, liebe Kolleginnen und Kollegen, So begrüße ich

Mehr

Tarifvertrag Zukunft in Arbeit. Arbeitsplätze und Einkommen in der Krise gesichert. Oliver Burkhard. Tarifrunde Verhandlungsergebnis

Tarifvertrag Zukunft in Arbeit. Arbeitsplätze und Einkommen in der Krise gesichert. Oliver Burkhard. Tarifrunde Verhandlungsergebnis Stand: 18.02.2010 Tarifvertrag Zukunft in Arbeit Arbeitsplätze und Einkommen in der Krise gesichert Tarifrunde 2010 - Verhandlungsergebnis 18.02.2010 Oliver Burkhard Ausgangslage Die Krise ist noch nicht

Mehr

IG Metall Bezirksleitung Frankfurt Armin Schild. Statement: Fair statt prekär. DGB Haus Frankfurt

IG Metall Bezirksleitung Frankfurt Armin Schild. Statement: Fair statt prekär. DGB Haus Frankfurt IG Metall Bezirksleitung Frankfurt Armin Schild Statement: Fair statt prekär DGB Haus Frankfurt 17.3.2011 Das Instrument Leiharbeit, konzipiert um Auftragsspitzen abzufangen, wird in den Betrieben der

Mehr

Starke Vertretung Gesucht: Profis mit Kompetenz

Starke Vertretung Gesucht: Profis mit Kompetenz Starke Vertretung Gesucht: Profis mit Kompetenz Innovation braucht Profis mit Kompetenz Gesucht: Betriebsräte aus dem Bereich Hochqualifizierte Der Betriebsrat sollte die Belegschaft widerspiegeln. Dazu

Mehr

Sehr geehrte Frau Ministerin, liebe Anke, liebe Frauke, liebe Steffi, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sehr geehrte Frau Ministerin, liebe Anke, liebe Frauke, liebe Steffi, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Elke Hannack, stellvertretende DGB Vorsitzende Rede anlässlich der Fachtagung Den Wandel gestalten wir machen uns stark für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen! am 23. November 2017 in Berlin

Mehr

DIE REGION HAT EINE STARKE STIMME IN BERLIN

DIE REGION HAT EINE STARKE STIMME IN BERLIN September 2017 Infos zur Bundestagswahl von Nr. 8 Liebe Leserinnen, liebe Leser, nun ist es endlich soweit: Nach Wochen des Wahlkampfes entscheiden Sie am Sonntag an der Wahlurne über die Zusammensetzung

Mehr

Perspektiven für eine sozialstaatliche Erneuerung

Perspektiven für eine sozialstaatliche Erneuerung Vorstand Christoph Ehlscheid, IG Metall Vorstand Perspektiven für eine sozialstaatliche Erneuerung Delegiertenversammlung der Verwaltungsstellen Friedrichshafen-Oberschwaben und Singen Friedrichshafen,

Mehr

Gesundheit und Pflege gerecht finanzieren

Gesundheit und Pflege gerecht finanzieren Gesundheit und Pflege gerecht finanzieren Eine Studie zu einer neuen Versicherung für alle Bürger und Bürgerinnen Hier lesen Sie einen Beschluss von der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Der Beschluss ist

Mehr

Am Ende jeder Karte stellen wir euch eine Quizfrage, bei der es auch etwas zu gewinnen gibt. Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr später.

Am Ende jeder Karte stellen wir euch eine Quizfrage, bei der es auch etwas zu gewinnen gibt. Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr später. Tarifrunde öffentlicher Dienst 2016 TVöD DER TARIFCOUNTDOWN Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Tarifrunde 2016 im öffentlichen Dienst hat begonnen. Neben den Infos der ver.di Bundesebene, die über den

Mehr

Hanno-Werk GmbH & Co KG Abdichtungs- und Dämmsysteme

Hanno-Werk GmbH & Co KG Abdichtungs- und Dämmsysteme Hanno-Werk GmbH & Co KG Abdichtungs- und Dämmsysteme Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist wunderbar, dass ihr unserem Aufruf gefolgt seid und wir alle zum ersten Warnstreik bei Hanno Werke zusammen gekommen

Mehr

Koalitionsverhandlungen CDU/CSU-SPD Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. aus dem Arbeitsrecht

Koalitionsverhandlungen CDU/CSU-SPD Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. aus dem Arbeitsrecht Koalitionsverhandlungen CDU/CSU- Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik CDU/CSU aus dem Arbeitsrecht Allgemeinverbindlicherklärung erleichtern, 50-%-Quote streichen Keine Anti-Stress-VO. CDU/CSU sehen keinen

Mehr

Global Wage Report Internationale Arbeitsorganisation ILO

Global Wage Report Internationale Arbeitsorganisation ILO Global Wage Report Internationale Arbeitsorganisation ILO 1 Umverteilung zu Gunsten der Reichen 2 Unternehmen verdienen wieder gut Deutschlands 30 größte börsennotierte Unternehmen dürften in den abgelaufenen

Mehr

Reiner Hoffmann Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Reiner Hoffmann Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Es gilt das gesprochene Wort Reiner Hoffmann Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Abschlusskundgebung TTIP & CETA stoppen! für einen gerechten Welthandel am 10. Oktober 2015 in Berlin 1 Anrede

Mehr

Olaf Scholz Bundesminister Mitglied des Deutschen Bundestages Wilhelmstraße 49, Berlin Berlin

Olaf Scholz Bundesminister Mitglied des Deutschen Bundestages Wilhelmstraße 49, Berlin Berlin An die Mitglieder der Koalitionsfraktionen HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL Olaf Scholz Bundesminister Mitglied des Deutschen Bundestages Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin 11017 Berlin +49 (0)30

Mehr

Fairer Lohn für gute Arbeit

Fairer Lohn für gute Arbeit Fairer Lohn für gute Arbeit Es ist inzwischen nicht mehr selbstverständlich, dass man für harte, ordentliche Vollzeitarbeit am Ende des Monats auch so viel Lohn in der Tasche hat, dass man gut davon leben

Mehr

Begrüßungs-/Eröffnungsrede. des Vorsitzenden des SPD Stadtverbands Sundern. Serhat Sarikaya

Begrüßungs-/Eröffnungsrede. des Vorsitzenden des SPD Stadtverbands Sundern. Serhat Sarikaya 1 Entwurf Begrüßungs-/Eröffnungsrede des Vorsitzenden des SPD Stadtverbands Sundern Serhat Sarikaya anlässlich der Ehrung der Mitglieder des SPD Stadtverbands Sundern am 24. September 2016 Ehrengast: Bundeskanzler

Mehr

Längere Bezugsdauer erhöht Langzeitarbeitslosigkeit

Längere Bezugsdauer erhöht Langzeitarbeitslosigkeit Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Arbeitsmarkt 21.02.2017 Lesezeit 3 Min Längere Bezugsdauer erhöht Langzeitarbeitslosigkeit Der Plan von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, Älteren

Mehr

fakten zum thema arbeitsmarkt

fakten zum thema arbeitsmarkt fakten zum thema arbeitsmarkt Bessere Jobs, steigende Löhne So profitieren die Menschen von der Politik der CDU. Bessere Jobs, steigende Löhne So profitieren die Menschen von der Politik der CDU Die deutsche

Mehr

Minijobs die Position der IG BAU. Vorstandsbereich V Baustoffindustrie und Forsten

Minijobs die Position der IG BAU. Vorstandsbereich V Baustoffindustrie und Forsten Minijobs die Position der IG BAU Was sind Minijobs? Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das monatliche Arbeitsentgelt regelmäßig 400 nicht überschreitet ( 8 SGB IV). 2 Die Pauschalbesteuerung

Mehr

IG Metall Deine Stimme für ein Gutes Leben

IG Metall Deine Stimme für ein Gutes Leben IG Metall Deine Stimme für ein Gutes Leben Auswertung für die IG Metall Erlangen Schaeffler KG Anzahl Befragte Betrieb: 747 Anzahl Befragte Deutschland: 451899 Durchgeführt von der sociotrend GmbH Leimen

Mehr

Die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zum Bundesteilhabegesetz

Die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zum Bundesteilhabegesetz Die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland Stellungnahme der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zum Bundesteilhabegesetz So bewerten wir das Bundesteilhabe-Gesetz Die Rechte von Menschen mit

Mehr

Arbeitsrecht: Was ändert sich nach der Bundestagswahl?

Arbeitsrecht: Was ändert sich nach der Bundestagswahl? Arbeitsrecht: Was ändert sich nach der Bundestagswahl? Die arbeitsrechtlichen Themen des Koalitionsvertrages Dr. Sören Kramer Fachanwalt für Arbeitsrecht BRANDI Rechtsanwälte - Detmold - Deutschlands Zukunft

Mehr

Schriftliche Kleine Anfrage

Schriftliche Kleine Anfrage BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 20/4170 20. Wahlperiode 18.05.12 Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Tim Golke (DIE LINKE) vom 11.05.12 und Antwort des Senats Betr.:

Mehr

- Und für wen gelten sie?-

- Und für wen gelten sie?- - Und für wen gelten sie?- Vertragspartner Wie bei jedem anderen Vertrag werden mindestens zwei Vertragspartner benötigt. KFZ Kaufvertrag Käufer und Verkäufer Mietvertrag Mieter und Vermieter Kreditvertrag

Mehr

Das ist Gute Zeitarbeit

Das ist Gute Zeitarbeit Das ist Gute Zeitarbeit Wie funktioniert die Zeitarbeit? Das Dreiecksverhältnis 2 Zeitarbeit: Ein Job wie (fast) jeder andere! Die große Gemeinsamkeit Zeitarbeit ist rechtlich betrachtet ein Arbeitsverhältnis,

Mehr

1. Arbeit und Soziales. Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Genossinnen und Genossen,

1. Arbeit und Soziales. Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Genossinnen und Genossen, Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Genossinnen und Genossen, vier Jahre Große Koalition haben deutlich gezeigt: Wir Sozialdemokraten werden gebraucht in Deutschland. Wir

Mehr

BZA DGB Tarifgemeinschaft

BZA DGB Tarifgemeinschaft Tarifbereich/Branche Zeitarbeit BZA DGB Tarifgemeinschaft Tarifvertragsparteien/Ansprechpartner Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.v. (BZA) Mitgliedsgewerkschaften des DGB: Industriegewerkschaft

Mehr

Statement zur Veranstaltung Chancen der Bundestagswahl 2005 für die junge Generation am 14.9.2005 vor der JU Landstuhl

Statement zur Veranstaltung Chancen der Bundestagswahl 2005 für die junge Generation am 14.9.2005 vor der JU Landstuhl Statement zur Veranstaltung Chancen der Bundestagswahl 2005 für die junge Generation am 14.9.2005 vor der JU Landstuhl Wo stehen wir? Deutschland nach 7 Jahren Rot/Grün Die sozialen, wirtschaftlichen und

Mehr

Eric Leiderer. Es ist Bewegung in der IG Metall. Rede zur Jugend-Tarifkommission in Sprockhövel am 12./13. Dezember 2009

Eric Leiderer. Es ist Bewegung in der IG Metall. Rede zur Jugend-Tarifkommission in Sprockhövel am 12./13. Dezember 2009 Eric Leiderer Es ist Bewegung in der IG Metall. Rede zur Jugend-Tarifkommission in Sprockhövel am 12./13. Dezember 2009 - Es gilt das gesprochene Wort - 1 Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin froh,

Mehr

Jugendaktionstag der IG Metall Bildung. Macht. Zukunft.

Jugendaktionstag der IG Metall Bildung. Macht. Zukunft. Eric Leiderer Bundesjugendsekretär der IG Metall Jugendaktionstag der IG Metall Bildung. Macht. Zukunft. Köln, 27. September 2014 Sperrfrist Redebeginn Es gilt das gesprochene Wort! Eric Leiderer, Jugendaktionstag,

Mehr

Generation Praktikum 2011 Es gilt das gesprochene Wort!

Generation Praktikum 2011 Es gilt das gesprochene Wort! Ingrid Sehrbrock Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Generation Praktikum 2011 Es gilt das gesprochene Wort! Berlin, 04. Mai 2011 1 Sehr geehrte Damen und Herren, ohne Praktikantinnen

Mehr

Tarifpolitik. Ein Tarifabschluss für alle! 5,1 Prozent. 120 Euro Mindestbetrag. 350 Euro Einmalzahlung. Gleiches Laufzeitende.

Tarifpolitik. Ein Tarifabschluss für alle! 5,1 Prozent. 120 Euro Mindestbetrag. 350 Euro Einmalzahlung. Gleiches Laufzeitende. Ein Tarifabschluss für alle! 5,1 Prozent 120 Euro Mindestbetrag 350 Euro Einmalzahlung Gleiches Laufzeitende Tarifvertrag für EVG-Lokführer Wir leben Gemeinschaft das 16-Punkte-Programm: was wurde errreicht?

Mehr

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe. haben mit Ihren Anträgen wunderschöne Forderungen ins Schaufenster

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe. haben mit Ihren Anträgen wunderschöne Forderungen ins Schaufenster Dagmar Schmidt (Wetzlar) (SPD): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Kolleginnen und Kollegen der Linkspartei, Sie haben mit Ihren Anträgen

Mehr

ARBEIT DER ZUKUNFT DIE KOMMISSION

ARBEIT DER ZUKUNFT DIE KOMMISSION ARBEIT DER ZUKUNFT DIE KOMMISSION ARBEIT DER ZUKUNFT Digitalisierung, der demografische Wandel, neue Geschlechter- rollen und der Wertewandel werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren fundamental

Mehr

Vier Jahre stark bei Mercedes Betriebsrat

Vier Jahre stark bei Mercedes Betriebsrat Vier Jahre stark bei Mercedes Betriebsrat 2009-2013 Mit einer Stimme sprechen Ein gemeinsamer starker Betriebsrat für die Interessen aller Beschäftigten. Jörg Thiemer Betriebsratsvorsitzender, im Gespräch

Mehr

Rede des Rentenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Matthias W. Birkwald, MdB am 03. April 2014 im Deutschen Bundestag

Rede des Rentenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Matthias W. Birkwald, MdB am 03. April 2014 im Deutschen Bundestag Rede des Rentenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Matthias W. Birkwald, MdB am 03. April 2014 im Deutschen Bundestag Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs

Mehr

Flexible und abgesicherte Übergänge in die Rente Vorschlag des DGB: Die Teilrente ab 60 Jahren

Flexible und abgesicherte Übergänge in die Rente Vorschlag des DGB: Die Teilrente ab 60 Jahren newsletter JULI 2014 Rheinland-Pfalz / Saarland Flexible und abgesicherte Übergänge in die Rente Vorschlag des DGB: Die Teilrente ab 60 Jahren Rainer Sturm / pixelio.de Flexible Übergänge in die Rente

Mehr

Betrifft: Bitte um Auskunft über Ihre rentenpolitischen Ziele

Betrifft: Bitte um Auskunft über Ihre rentenpolitischen Ziele Betrifft: Bitte um Auskunft über Ihre rentenpolitischen Ziele Beantwortet von: Frau Theresa Gröninger Kandidatin der CDU Bremen zur Bundestagswahl 2017 Listenplatz 5 Sehr geehrter Frau Harms, Sehr geehrter

Mehr

von Simone Bachmann, Vorsitzende der LAG:WR Vorsitzende des Werkstattrates der Paritätischen Lebenshilfe, Schaumburg-Weserbergland, Stadthagen

von Simone Bachmann, Vorsitzende der LAG:WR Vorsitzende des Werkstattrates der Paritätischen Lebenshilfe, Schaumburg-Weserbergland, Stadthagen Landesarbeitsgemeinschaft:Werkstatträte in Simone Bachmann Vorsitzende Telefon: 05721 700396 Mobil: 0174 6798325 E-Mail: s.bachmann@paritaetische-lebenshilfe.de Vortrag zur Werkstätten:Messe 2013 der BAG:WfbM

Mehr

ver.di Themen 1. Tarifrunde Rentenkampagne 3. Veranstaltungshinweis

ver.di Themen 1. Tarifrunde Rentenkampagne 3. Veranstaltungshinweis ver.di Themen 1. Tarifrunde 2017 2. Rentenkampagne 3. Veranstaltungshinweis Tarif- und Besoldungsrunde Länder 2017 Ergebnis Tarifpolitik öffentlicher Dienst Entgelterhöhungen: 1. Anhebung der Tabellenentgelte

Mehr

Für einen einheitlichen tariflichen Mindestlohn

Für einen einheitlichen tariflichen Mindestlohn Der Vorsitzende Peter Weiß Arbeitnehmergruppe Für einen einheitlichen tariflichen Mindestlohn von Peter Weiß MdB Soziale Marktwirtschaft, das Markenzeichen der Politik von CDU und CSU, ist eine Wettbewerbsordnung

Mehr

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit

Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit Die Tarifvertragsparteien BZA, igz und die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit schlossen am 30. Mai 2006 folgenden Tarifvertrag ab: Tarifvertrag zur Regelung von Mindestarbeitsbedingungen in der Zeitarbeit

Mehr

Rede zur Kandidatur für den stellvertretenden Bezirksvorsitz. von Sandro Witt, Organisationssekretär DBG Hessen-Thüringen

Rede zur Kandidatur für den stellvertretenden Bezirksvorsitz. von Sandro Witt, Organisationssekretär DBG Hessen-Thüringen Rede zur Kandidatur für den stellvertretenden Bezirksvorsitz von Sandro Witt, Organisationssekretär DBG Hessen-Thüringen anlässlich der 4. DGB Bezirkskonferenz Hessen-Thüringen am 25. Januar 2014 Stadthalle

Mehr

Einstiegsgehälter. 20. Mai 2014, FH Kaiserslautern.

Einstiegsgehälter. 20. Mai 2014, FH Kaiserslautern. Einstiegsgehälter 20. Mai 2014, FH Kaiserslautern Ausgangslage Vollbeschäftigung Erwerbsform: sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Selbstständigkeit, Beamter/Beamtin Kaum Zeitarbeit und geringfügige

Mehr

Rentenpolitik nach der Bundestagswahl

Rentenpolitik nach der Bundestagswahl Senioren-Arbeitskreis IG Metall Berlin 23. April 2014 Rentenpolitik nach der Bundestagswahl Gliederung 1. Zum Einstieg: Ein paar Zahlen Von Riester-Rente, Dämpfungsfaktoren und der Rente mit 67 2. RV-Leistungsverbesserungegesetz

Mehr

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Zeitarbeit 05.11.2015 Lesezeit 4 Min Ein Erfolgsmodell Für die Wirtschaft ist sie längst zu einem unverzichtbaren Instrument geworden: Durch

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (030) 227

Mehr

Die schlechteste Regierung, die wir jemals in Deutschland hatten: Die schwarz-gelbe Bilanz der Kanzlerschaft Angela Merkels

Die schlechteste Regierung, die wir jemals in Deutschland hatten: Die schwarz-gelbe Bilanz der Kanzlerschaft Angela Merkels Die schlechteste Regierung, die wir jemals in Deutschland hatten: Die schwarz-gelbe Bilanz der Kanzlerschaft Angela Merkels Nach 20 Monaten parteipolitischem schwarz-gelben Gezänke, nach x-maligen Neu-

Mehr

Hintergrund-Informationen zum Thema: Tarifverträge, Mindestlöhne und Entsendegesetz

Hintergrund-Informationen zum Thema: Tarifverträge, Mindestlöhne und Entsendegesetz Hintergrund-Informationen zum Thema: Tarifverträge, Mindestlöhne und Entsendegesetz Seit dem 1.1.2008 gilt das Entsendegesetz neben dem Bauhaupt- und Nebengewerbe, dem Gebäudereinigerhandwerk auch für

Mehr

Ronald Schminke MdL. Missbrauch der Leiharbeit beenden Fehlentwicklungen entgegenwirken. Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

Ronald Schminke MdL. Missbrauch der Leiharbeit beenden Fehlentwicklungen entgegenwirken. Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen, 1 Ronald Schminke MdL Missbrauch der Leiharbeit beenden Fehlentwicklungen entgegenwirken Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen, in Deutschland nehmen unsichere Arbeitsverhältnisse, Lohndrückerei

Mehr

Minijob - Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten!

Minijob - Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen. Was Sie über kleine Jobs wissen sollten! Minijob - Chance oder Sackgasse? Tipps und Informationen Was Sie über "kleine Jobs" wissen sollten! Minijob - Chancen und Risiken Minijob - was ist das überhaupt? Der Minijob ist eine geringfügig entlohnte

Mehr

für eine neue Arbeitszeitkultur.

für eine neue Arbeitszeitkultur. Es ist Zeit Wem gehört die Zeit? Diese Frage bewegt die Menschen, denn die Gestaltung der Arbeits zeit ist entscheidend für unsere Lebensqualität. Gute Arbeitszeit muss sicher, gerecht und selbstbestimmt

Mehr

Freitag, 25. September ver.di-bundeskongress 2015

Freitag, 25. September ver.di-bundeskongress 2015 Wolfgang Katzian, Vorsitzender der GPA-djp Einen schönen Vormittag, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich, dass es nicht der erste, nicht der zweite Kongress ist, bei dem ich dabei bin, sondern

Mehr

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn Rede im Deutschen Bundestag Gehalten am zu TOP 17 Mindestlohn Parlamentsbüro: Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon 030 227-74891 Fax 030 227-76891 E-Mail kai.whittaker@bundestag.de Wahlkreisbüro:

Mehr

Axel Gerntke Erster Bevollmächtigter IG Metall Wiesbaden-Limburg. Rede. Sozialstaat verteidigen Renten erhöhen

Axel Gerntke Erster Bevollmächtigter IG Metall Wiesbaden-Limburg. Rede. Sozialstaat verteidigen Renten erhöhen Axel Gerntke Erster Bevollmächtigter IG Metall Wiesbaden-Limburg Rede Sozialstaat verteidigen Renten erhöhen Kundgebung von DGB und IG Metall 31. Mai 2017 Wiesbaden Es gilt das gesprochene Wort 1 Liebe

Mehr

ich begrüße Euch zu unserem dritten Landesparteitag in diesem Jahr.

ich begrüße Euch zu unserem dritten Landesparteitag in diesem Jahr. 1: ANREDE ich begrüße Euch zu unserem dritten Landesparteitag in diesem Jahr. Hinter uns liegt ein Jahr mit vielen Ereignissen, ein anstrengendes Jahr für die Berliner SPD. Es war kein einfaches Jahr und

Mehr

Für gute Arbeit und Löhne im Einzelhandel Anforderungen an die Politik. Jutta Krellmann, MdB

Für gute Arbeit und Löhne im Einzelhandel Anforderungen an die Politik. Jutta Krellmann, MdB Für gute Arbeit und Löhne im Einzelhandel Anforderungen an die Politik Jutta Krellmann, MdB Eine unheilige Allianz in den zurückliegenden Jahren haben sich auf Kosten der Beschäftigten die Arbeitgeber

Mehr

Beurteilung der Möglichkeit auf Arbeit und Beschäftigung

Beurteilung der Möglichkeit auf Arbeit und Beschäftigung 27. Juni 2011 Beurteilung der Möglichkeit auf Arbeit und Beschäftigung Der Monitoring-Ausschuss überwacht, ob die UNO-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen in Österreich eingehalten

Mehr

THOMAS OPPERMANN MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES VORSITZENDER DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION. An die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion

THOMAS OPPERMANN MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES VORSITZENDER DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION. An die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion THOMAS OPPERMANN MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES VORSITZENDER DER SPD-BUNDESTAGSFRAKTION An die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion Berlin, 21. November 2016 Politischer Bericht für die Sitzung der

Mehr

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Mindestlohn

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Mindestlohn Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Mindestlohn Durch zwei Gesetzesvorhaben die Neufassung des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) und die Novellierung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes (MiA)

Mehr

Mitglieder werben Mitglieder

Mitglieder werben Mitglieder In diesem Jahr findet wieder in der NGG-Region Leipzig-Halle-Dessau die Aktion statt. Alle NGG-Mitglieder, die mindestens zwei Kolleginnen/Kollegen von einem Beitritt zu uns, der Gewerkschaft NGG, überzeugen,

Mehr

Bezirksverbandstag 2013 Nordbaden

Bezirksverbandstag 2013 Nordbaden Robert Feiger Stellvertretender Bundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt anlässlich Bezirksverbandstag 2013 Änderungen vorbehalten. Es gilt das gesprochene Wort! - 2 - Einen schönen

Mehr

Impressum kavberlin.de

Impressum kavberlin.de AG-Info 3/2014 Impressum kavberlin.de Arbeitgeber-Info Ansprechpartnerin: Wiebke Wehrhahn Mitgliedermarketing E: wiebke.wehrhahn@kavberlin.de T: ( 030 ) 21 45 81-12 Herausgeber: Kommunaler Arbeitgeberverband

Mehr

Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen!

Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen! Stellungnahme des IG Metall Bezirkes Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zum Entwurf für einen Antrag an den Niedersächsischen Landtag Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen! (Drucksache 17/464) 23. September

Mehr

Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente zu altersgerechter Beschäftigung und flexiblen Übergängen in den Ruhestand

Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente zu altersgerechter Beschäftigung und flexiblen Übergängen in den Ruhestand Ralf Wilke Betriebsrat des Mercedes-Benz Werks in Bremen Pressekonferenz Gute Arbeit gut in Rente zu altersgerechter Beschäftigung und flexiblen Übergängen in den Ruhestand Berlin, 17. April 2013 Sperrfrist

Mehr

Aktionstag Werkverträge Porsche

Aktionstag Werkverträge Porsche Detlef Wetzel Erster Vorsitzender der IG Metall Aktionstag Werkverträge Porsche Leipzig, 24. September 2015 Sperrfrist Redebeginn Es gilt das gesprochene Wort! Detlef Wetzel, Aktionstag Werkverträge, 24.

Mehr

Der Mindestlohn muss steigen

Der Mindestlohn muss steigen flash Mai 2017 Der Mindestlohn muss steigen www.ogbl.lu facebook.com/ogbl.lu twitter.com/ogbl_luxembourg Der Mindestlohn muss erhöht werden Jeder der dazu gezwungen ist, mit dem Mindestlohn auszukommen,

Mehr

Tarifvertragsparteien

Tarifvertragsparteien 2 Die Tarifpolitik 2.1 Die gesetzliche Grundlagen für Tarifautonomie In Deutschland schließen sich viele Arbeitnehmer (AN) zu Gewerkschaften und viele Arbeitgeber (AG) zu AGVerbänden zusammen. Dies geschieht

Mehr

Sozialpolitisches Forum Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik

Sozialpolitisches Forum Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik Vorstand Sozialpolitisches Forum Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik Frankfurt am Main, 28. Januar 2014 Doppelter Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik Beschäftigung Von der Stärkung des Normalarbeitsverhältnis

Mehr

Gute Arbeit für alle!

Gute Arbeit für alle! Gute Arbeit für alle! Oktober 2014 Lars Niggemeyer, DGB Niedersachsen Bremen Sachsen-Anhalt, Resultate der Arbeitsmarktreformen in Deutschland Durch Leiharbeit, Minijobs, Ein-Euro-Jobs und Hartz IV wurde

Mehr

Festakt 125 Jahre IG Metall Paulskirche

Festakt 125 Jahre IG Metall Paulskirche Christiane Benner Zweite Vorsitzende der IG Metall Festakt 125 Jahre IG Metall Paulskirche Frankfurt am Main, 4. Juni 2016 Sperrfrist Redebeginn Es gilt das gesprochene Wort! Christiane Benner, 125 Jahre

Mehr