Einführung in Verteilte Systeme

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1 Einführung in Verteilte Systeme Wintersemester 25/6 Odej Kao Institut für Informatik Universität Paderborn Dozent Prof. Dr. Odej Kao AG Betriebssysteme und Verteilte Systeme Fürstenallee 11, F2.11 Tel Sprechstunde: Donnerstags, Sekretariat Irene Roger, F2.16 Tel O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-2 Vorlesungsstil Überwiegend Folien Werden kapitelweise auf der Homepage der Vorlesung ( im PDF-Format zur Verfügung gestellt Sollen während der Vorlesung mit individuellen Notizen vervollständigt werden Sind für die Prüfungsvorbereitung nur teilweise ausreichend Studium von sekundärer Literatur ist erforderlich Tafelanschrieb Beispiele zu Vorlesungsinhalten Erläuterungen Ergänzungen Übungen Übungsgruppenleiter Ulf Rerrer Raum F2.14, Tel: Termine Übung Gruppe 1: Montags, Uhr im Raum F.53 Übung Gruppe 2: Dienstags, Uhr im Raum F1.11 Übung Gruppe 3: Montags, Uhr im Raum F.53 Übung Gruppe 4: Dienstags, Uhr im Raum F1.11 Beginn der Übungen: Montag, den 7. November 25 (Gruppe 1+3) Dienstag, den 8. November 25 (Gruppe 2+4) Eintragung in die Übungsgruppen (ab heute 19 Uhr) Über Studinfo-System. Link auf der Homepage der Vorlesung wwwcs.upb.de/cs/ag-kao/de/teaching/ws5/vs1/ Mailverteiler Eintragung automatisch bei Anmeldung für die Übungsgruppen, oder manuell über Skript auf Webseite. O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-3 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-4

2 Übungsbetrieb Ziel der Übung Praktische Vertiefung der in der Vorlesung vorgestellten Konzepte Implementierung ausgewählter Konzepte in Projekten Geplante Projekte 1. Anforderungs-/Antwortprotokolle am Beispiel Web Services und Implementierung der Übungsaufgaben (Rechnerübung) 2. Prozesskommunikation am Beispiel Sockets und Implementierung der Übungsaufgaben (Rechnerübung) 3. Objektkommunikation am Beispiel Java RMI und Implementierung der Übungsaufgaben (Rechnerübung) Durchführung Arbeit in 2er Teams Implementierungszeit in der Übung selbst wahrscheinlich nicht ausreichend Vorarbeit in der Zwischenzeit notwendig Aufgaben müssen in der Rechnerübung vorgeführt, erläutert und abgegeben werden O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-5 Prüfung bzw. Schein Zum Bestehen der Prüfung bzw. Scheinerwerb ist eine erfolgreiche Teilnahme an der Klausur notwendig Klausurtermine werden auf der Homepage bekannt gegeben Wichtig!! Nur 2 Klausurtermine werden angeboten Bonuspunkte für eine Notenverbesserung ist möglich Maßgebende Kriterien Anwesenheit in der Übung Erfolgreiches Bearbeiten der Projekte Genaue Festlegung der Bonuskriterien wird in den Übungen bekannt gegeben. Aktuell angedacht Ein erfolgreiches Projekt Notenverbesserung.3 Zwei erfolgreiche Projekte Notenverbesserung.7 Drei erfolgreiche Projekte Notenverbesserung 1. O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-6 Einordnung Vorlesungsinhalte Rechnernetze Rechnerarchitektur Betriebssysteme Verteilte Systeme Parallelverarbeitung Datenverwaltung Einführung in Verteilte Systeme: Eigenschaften und Beispiele Grundlegende Systemmodelle und architekturen für Verteilte Systeme (Client/Server und Peer-to-Peer Architekturen) Interprozesskommunikation (Anforderung/Antwort-Protokoll, Sockets), externe Darstellung und Marshalling Programmiermodelle für verteilte Anwendungen (RPC, objektbasierte Ansätze wie Java RMI, CORBA, ereignisbasierte Ansätze,.net-Technologie, ) Dienste (Namens- und Verzeichnisdienste) Sicherheit O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-7 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-8

3 Ziele der Vorlesung Vermittlung von Kenntnissen über Architektur und Funktionalität von verteilten Systemen als wichtige Komponente komplexer Anwendungssysteme Betrachtung von Charakteristischen Eigenschaften verteilter Systeme Systemmodellen verteilter Systeme Unterstützenden Aspekten aus den Bereichen Rechnerkommunikation, Betriebssysteme, Sicherheit, Aktuellen Techniken und Mechanismen in Form von Fallstudien Förderung des Verständnisses für Spezifische Eigenschaften verteilter Systeme Elementare Bausteine zum Aufbau verteilter Systeme Grundlegende Interaktionsmechanismen Diese Veranstaltung ist kein Programmierkurs für CORBA, Java RMI,.net,... O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-9 Literatur G. Coulouris, J. Dollimore, T. Kindberg Verteilte Systeme: Konzepte und Design 3 Auflage, Person Studium, 21 G. Bengel Verteilte Systeme für Studenten und Praktiker Vieweg Verlag, 22 A. Tanenbaum, M. van Steen Verteilte Systeme: Grundlagen und Paradigmen Prentice Hall, 23 E. Newcomer Unerstanding Web Services Addison-Wesley, 23 M. Weber Verteilte Systeme Spektrum, 1998 W. Beer et al. Die.net Technologie dpunkt.verlag 23 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme Einführung in Verteilte Systeme Überblick 1.1 Charakteristische Eigenschaften Verteilter Systeme 1.2 Ausgewählte Beispiele Verteilter Systeme 1.3 Aufgabenbereiche bei Verteilten Systemen O. Kao Einführung in Verteilte Systeme Charakteristische Eigenschaften Verteilter Systeme Grobe Entwicklungsstufen der Informatik Phase 1: (Anfänge) In eine leere Maschine wird ausführbarer Code inklusive Eingabedaten geladen Maschine berechnet Ergebnisse Gibt die Ergebnisse aus und hält an bzw. nimmt neuen Auftrag an Sichtweise: Maschine als Rechenassistent Phase 2: Programme in höheren Programmiersprachen dienen als Eingabedaten für Übersetzer/Interpreter Abarbeitung weitgehend sequentiell Residentes Betriebssystem ermöglicht Mehrprogrammbetrieb (time-sharing) Sichtweise: Hierarchie aus logischen, sprachverarbeitenden Maschinen Maschine Programm Übersetzer Maschine O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-12

4 Grobe Entwicklungsstufen (Phase 3: Mitte 8er heute) Komplexe Softwaresysteme erstrecken sich über eine Vielzahl von Rechnern Grundeigenschaften Vielzahl spezialisierter, parallel arbeitender Instanzen (Agenten) Kooperation zur Erfüllung komplexen Aufgaben Wettbewerb um knappe Ressourcen Sichtweise: Gruppe autonomer, intelligenter Instanzen, die untereinander und mit der Außenwelt interagieren O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-13 Phase 3: Netzwerke Netzwerke aller Art sind allgegenwärtig Internet als globales Netzwerk mit vielen Teilnetzwerken Universitäts- und Forschungsnetzwerke Unternehmensnetzwerke Mobilfunknetzwerke, Räumliche Distanz zwischen vernetzten Verarbeitungseinheiten (Prozessoren, vollständige Rechner, ) spielt i.a. keine Rolle Beispiele Symmetrische Multiprozessoren gekoppelt über einen Bus Lokales (Hochgeschwindigkeits-) Netzwerk zwischen Clusterknoten Lokales Netzwerk in einem Unternehmen Wissenschaftliches Netzwerk Globale, mehrere Kontinente umspannende Netzwerke Wichtig: Kommunikation und Koordination der beteiligten Komponenten über Austausch von Nachrichten O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-14 Definitionen Verteilter Systeme Definition nach Coulouris Als Verteiltes System wird ein System bezeichnet, bei dem sich die Hardware- und Softwarekomponenten auf vernetzten Rechnern befinden und nur über den Austausch von Nachrichten kommunizieren und ihre Aktionen koordinieren Definition nach Tanenbaum Ein Verteiltes System ist eine Ansammlung von unabhängigen Rechnern, welche den Benutzern dieses Systems als eine einheitliche Rechnerressource vorkommen Definition nach Lamport (Nicht ganz ernst gemeint ) Ein verteiltes System ist ein System, mit dem ich nicht arbeiten kann, weil irgendein Rechner abgestürzt ist, von dem ich nicht einmal weiß, dass es ihn überhaupt gibt O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-15 Definitionen Verteilter Systeme (2): Begriffliche Annäherung Verteiltes System: Zusammenfassung autonomer Rechner, die Durch ein Netzwerk verbunden sind und Sich durch geeignete SW-Unterstützung als zusammenhängendes Rechensystem darstellen Grundeigenschaften Parallele/Nebenläufige Aktivitäten Koordination und Synchronisation erforderlich Keine globale Uhr und nur begrenzte Synchronisationsmöglichkeiten für die lokalen Uhren Timing-Problem Interaktion durch Nachrichtenaustausch Systeme/Anwendungen können sehr groß sein Fehler und Ausfälle sind wahrscheinlich Fehler bei den lokalen Rechenknoten und Verbindungsstrukturen Fehler bei der Kommunikationsvorgehensweise Fehlertoleranz notwendig Heterogene Hardware- und Softwarekomponenten Standardisierung von Schnittstellen erforderlich O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-16

5 Motivation für Verteilte Systeme Entwurf, Umsetzung und Betrieb von Verteilten Systemen ist offensichtlich komplexer als bei traditionellen Systemen Allerdings auch erhöhter Nutzwert 1. Ressourcenteilung Ressource: HW- und SW-Komponenten, welche sich in einem vernetzten Rechnersystem sinnvoll gemeinsam nutzen lassen Beispiele Gemeinsame Drucker, Festplatten, Gemeinsame Datenbanken, Kalender, Dateien, Gemeinsame Dienste wie Webserver, , 2. Modellierung realer Situationen, die sich durch räumliche Trennung von Komponenten auszeichnen Vernetzte Dienste und Clients (Internet, Bankautomaten, ) Gestaltung von Firmennetzwerken Unabhängige, vernetzte Einheiten in Autos, Fabriken, Firmen, Haushalt, Mobile Kommunikation O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-17 Motivation für Verteilte Systeme (2) 3. Beschleunigung der Verarbeitung Einsatz unabhängiger, vernetzter Verarbeitungseinheiten (Processing Elements, PE) zur simultanen Verarbeitung unabhängiger Teilprobleme Einfachste Vorgehensweise Aufteilung der zu verarbeitenden Daten in (disjunkte) Teilmengen Verteilung der Teilmengen über mehrere Prozessoren (PE i ) Simultane Verarbeitung und Zusammenfassung der Teilergebnisse im Endergebnis PE1 PE4 Aufteilung Verteilung und Ausführung Kombination PE2 PE3 PE1 PE1 PE4 PE4 PE2 PE2 PE3 PE3 PE1 PE4 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-18 PE2 PE3 Motivation für Verteilte Systeme (3) 3. Beschleunigung der Verarbeitung Beschleunigung durch Parallelität (Speedup) 1,,99,98,97,96,95,94,93,92,91,9 1 S P = = Rechenzeit p PEs T p S P (, p] Rechenzeit 1 PE Effizienz Knoten T Beschleunigung Knoten Auslastung (Effizienz, Efficiency) Speedup bei p PEs E = p P = (,1] E P O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-19 S p p Motivation für Verteilte Systeme (4) 4. Ausfallsicherheit durch Redundanz Redundante Datenspeicherung auf räumlich verteilten Datenträgern Redundante Ausführung von Rechenoperationen, um einzelne Serverausfälle abzufangen, Beispiel: RAIDs (Redundant Array of Inexepensive Disks) Unterteilung einer Festplatte in Strips Ein Strip umfasst k Sektoren (strip = Sektoren,..,k-1; strip 1=Sektoren k,..,2k-1; ) Verteilung von strips über unabhängige Festplatten RAID level 1: Alle Platten doppelt vorhanden (Original + Backup) beim Ausfall Umschaltvorgang zur Backup-Platte Nebeneffekt: Lastenausgleich/höhere Geschwindigkeit beim Lesen RAID level 1 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-2

6 1.2 Beispiele für Verteilte Systeme Bekanntestes Beispiel: Internet Riesiger Zusammenschluss von unterschiedlichen Netzwerken und Rechnern Kommunikation durch Austausch von Nachrichten Ortunabhängige Nutzung von Diensten wie WWW, , Dateitransfer, E-commerce, Bereitstellung von Daten (z.b. Text, Bilder, Audio, Video, ) Diensten (z.b. E-commerce, Mail, SMS-Portale, ) Anwendungen (ASP= Application Service Provider) Ortunabhängiger Zugang zu Rechenressourcen Internet als große Rechenressource bei Projekten wie z.b. Beispiele für Verteilte Systeme (2): Intranet Druckerserver Webserver Mailserver LAN Dateiserver LAN Mailserver LAN Arbeitsplatzrechner Druckerserver Andere Server Internet Router/Firewall O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-21 O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-22 Beispiele für Verteilte Systeme (2): Intranet Intranet = Teil des Internets, der separat verwaltet wird und dank einer Abgrenzung über lokale Sicherheitsstrategien verfügen kann Konfiguration eines Intranets unterliegt der Verantwortlichkeit des Unternehmens Ausdehnung nicht lokal beschränkt, d.h. mehrere LANs im Intranet möglich Durch besondere Absicherung viele Möglichkeiten zur Ressourcenteilung, z.b. gemeinsame Dateidienste Firewalls: Filterung der ein- und ausgehenden Nachrichten z.b. nach Quelle oder Ziel, um kritische Komponenten wie etwa Skripte zu entdecken und zu sperren Extreme Lösung: Bei Inselsystemen wird die physikalische Verbindung zum Internet vollständig unterbrochen Zugriff nur über lokale Terminals möglich O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-23 Beispiele für Verteilte Systeme (3) Anzahl mobiler Geräte wird in den nächsten Jahren die Anzahl festvernetzter Rechner übersteigen Mobile Computing W-LAN-Geräte (Notebooks, PDAs), Mobiltelefone, Drucker/Kamera/ mit Infrarotschnittstellen,... Ortunabhängiges Zugangsgerät für vernetzte Ressourcen Rechenkapazitäten der mobilen Geräte steigen Zukunftsaufgaben: Einheitliche Benutzerumgebung auf allen Geräten, angepasste Sicherheitskonzepte, Bandbreitenerweiterung Host Intranet Printer W-LAN Camera Internet WAP gateway Mobile phone Laptop Host site Home Intranet O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-24

7 Beispiele für Verteilte Systeme (4) Ubiquitous Computing (Allgegenwärtiges Rechnen) = Trend zur Informatisierung und Vernetzung aller Dinge Derzeit: Internet vernetzt fast alle Rechner Zukunft: Alltagsgegenstände werden durch Einbau von Sensoren und Prozessoren aufgewertet und können miteinander kommunizieren Internet wandelt sich von derzeitigen Mensch-zu-Mensch / Maschine- Kommunikation zu Maschine-zu-Maschine-Kommunikation Einfaches Beispiel: Smart Labels Kleine (wenige mm 2 ), mit einem Hochfrequenzsignal bestrahlte Transponder dekodieren das Signal und nutzen die Energie für die Verarbeitung Anwendungen Ersatz für Barcodes, aber ohne Sichtkontakt zum Lesegerät Ersatz für Diebstahlsicherungen: Statt nur eine Kodierung bezahlt / gestohlen können z.b. auch Produktstatistiken erstellt werden O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-25 Beispiele für Verteilte Systeme (5) Gemeinsame Ressourcennutzung über das Web Zentraler Begriff: Dienst (Service) Komponente eines Rechnersystems, die eine Menge verwandter Ressourcen verwaltet und Benutzern/Anwendungen ihre Funktionalität bereitstellt Suchmaschinen bieten einen Dienst allen Benutzern des Internets an (Globaler Dienst) Zeitungen/Teleteaching-Kurse bieten Zugang zu Online-Inhalten für eine Gruppe von Abonnementen (Gruppen-spezifischer Dienst) Anwendungen für einen kleinen Kreis von Benutzern (Geschäftspartner, Familie, Freundeskreis, ) Videokonferenz: Autorisierte Liveübertragung in einer abgeschlossenen Gruppe CSCW (Computer-Supported Cooperative Working): Videokonferenz, gemeinsame Zeichenflächen, gemeinsamer Dokumentenzugriff, Private Spielserver, O. Kao Einführung in Verteilte Systeme Aufgabenstellungen Verteilte Systeme basieren auf unterschiedlichen Netzwerken, HW, Betriebssystemen, Programmiersprachen, Implementierungen, Daraus ergeben sich wichtige Aufgabenstellungen beim Entwurf Verteilter Systeme Aufgabenstellung Heterogenität Gemeinsame/Standardisierte Netzwerkprotokolle Austauschbare, HW-unabhängige Formate für Daten/Datenstrukturen Standards für Interprozesskommunikation (Austausch von Nachrichten, Datenbankanfragen, ) Ansätze zur Lösung des Heterogenitätsproblems (und viel mehr) Middleware: Softwareschicht, die eine Programmierabstraktion bereitstellt und die Heterogenität der zu Grunde liegenden Komponenten verbirgt (z.b. CORBA) Virtuelle Maschinen: Compiler erzeugt Code für eine virtuelle Maschine, nicht für die Zielhardware (z.b. Java Virtual Machine) O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-27 Aufgabenstellung: Offenheit Offenheit: Erweiterbarkeit des Systems Grad, zu dem neue Dienste hinzugefügt und zur Verwendung von unterschiedlichen Clients bereitgestellt werden Veröffentlichung von Spezifikation/Dokumentation zu Schnittstellen und Komponenten Internet-Protokolle: RFC-Dokumente (Requests For Comment), laufend nummeriert, enthalten Diskussionen und Spezifikationen (siehe CORBA: Eine Reihe technischer Dokumente (siehe Oft wird so der langsame, offizielle Standardisierungsweg umgangen Charakterisierung offener verteilter Systeme Schlüsseltechniken und schnittstellen sind veröffentlicht Einheitlicher Kommunikationsmechanismus existiert / wird verwendet für den Zugriff auf gemeinsame Ressourcen Herstellerunabhängig Aufbau aus heterogenen HW- und SW- Komponenten möglich O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-28

8 Aufgabenstellung: Sicherheit Datenübertragung über öffentliche Netze sowie ein möglicher Zugang von außen stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit Vertraulichkeit: Schutz der Ressourcen gegen die Offenlegung gegenüber nicht-berechtigten Personen, z.b. Identifizierung eines externen Benutzers/Agenten Integrität: Schutz der Ressourcen gegen Veränderung oder Beschädigung Verfügbarkeit Schutz gegen Störungen der Methoden für Ressourcenzugriff Reaktion auf Überlastung durch Sonderereignisse, z.b. Überlastung von Bankrechnern in turbulenten Börsenzeiten Weitere Sicherheitsaspekte Denial-Of-Service-Angriffe: Ein Server wird mit sinnlosen Anfragen überflutet kann nicht mehr auf ernsthafte Anfragen reagieren Sicherheit mobilen Codes, z.b. Computerviren: Wie kann automatisch festgestellt werden, ob das mitgelieferte Skript einen Virus enthält? O. Kao Einführung in Verteilte Systeme Aufgabenstellung: Sicherheit (2) Beispiel zu Denial-of-Service-Angriff Root-Server-Angriff: Oft zitiertes Schreckensszenario des Cyberterorismus Aus Spiegel-Online vom : Die "größte und höchst entwickelte Attacke", die das Internet je erlebte, begann am Montag ( ) um 1 Uhr. Sie fegte neun der 13 zentralen Server zeitweilig aus dem Netz - und kein Mensch bemerkte es 13 Root Server (1 in USA) verteilen DNS-Tabellen Dank Caching war der Angriff von 1 Stunde (2 Millionen Anfragen/Sekunde) wirkungslos Aus Spiegel-Online O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-3 Aufgabenstellung: Skalierbarkeit Skalierbarkeit: Verteilte Systeme müssen auch bei steigender Anzahl von Benutzern/Komponenten effizient und effektiv arbeiten Beispiel Internet Datum Dezember 1979 Juli 1989 Juli 1993 Juli 1997 Juli 1999 Januar 24 Computer Webserver Prozentsatz, Kernprobleme beim Entwurf skalierbarer verteilter Systeme Kostenkontrolle für die physischen Ressourcen: Bei steigender Nachfrage soll eine Erweiterung zu vernünftigen Kosten möglich sein Kontrolle des Leistungsverlusts und Vermeidung von Leistungsengpässen: Hierarchische Lösungen (Beispiel DNS) bevorzugen, so dass die Menge zu ladender/verarbeitender Daten nicht zu groß wird Erschöpfung der SW-Ressourcen verhindern: Ressourcen so anlegen, dass sie für zukünftige Erweiterungen voraussichtlich ausreichen werden. Aktuelles Problem: Umstellung von 32-Bit Internetadressen auf 128-Bit O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-31 Aufgabenstellung: Nebenläufigkeit und Fehlerverarbeitung Nebenläufigkeit zur Erhöhung des Durchsatzes unumgänglich Sicherungsmechanismen bei gleichzeitigen Zugriffen z.b. Transaktionskonzept in verteilten Systemen notwendig Allgemeine Fehlerverarbeitung ist in der Regel schwierig, da häufig partielle Ausfälle auftreten Fehler erkennen: In einigen Fällen problemlos (z.b. Prüfsummen), viele Fehler werden nur vermutet Fehler maskieren: Erkannte Fehler können durch Wiederholung der Aktion / Redundanz verborgen oder abgeschwächt werden Fehler tolerieren: Fehler anzeigen, Benutzer weitere Entscheidung überlassen, z.b. Fehlermeldung Web-Site nicht erreichbar Wiederherstellung nach Fehlern Erhöhte Verfügbarkeit und Fehlertoleranz durch Redundanz Zwei mögliche Routen zwischen Routern im Internet Jede DNS-Tabelle wird auf zwei Hosts repliziert Replikation der Datenbankpartitionen auf unabhängigen Rechnern O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-32

9 Aufgabenstellung: Transparenz Transparenz: Verbergen der räumlichen Trennung der einzelnen Komponenten im verteilten System vor Benutzern/Anwendungen das System wird als eine Einheit wahrgenommen Transparenzformen Zugriffstransparenz: Identische Zugriffsoperationen für lokale und entfernte Ressourcen Positionstransparenz: Keine Kenntnis der Ressourcenposition notwendig Replikationstransparenz: Ressourcenreplikation zur Verbesserung der Leistung/Zuverlässigkeit sind für Benutzer/Anwendungen unsichtbar Mobilitätstransparenz: Verschiebung von Ressourcen/Clients innerhalb des Systems ohne Beeinträchtigung der Arbeit möglich Leistungstransparenz: Dynamische Rekonfiguration bei variierender Last möglich Skalierungstransparenz: Vergrößerung des Systems ohne Veränderung der Systemstruktur und Anwendungen möglich O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-33 Vor- und Nachteile Verteilter Systeme Vorteile Kostenreduktion Lokale Kontrolle und Verfügbarkeit Leichte Erweiterbarkeit Ausfalltoleranz Hohe Leistung durch Parallelarbeit Modulare Software Herstellerunabhängigkeit Übereinstimmung mit organisatorischen Strukturen Nachteile Hoher Bedienungs- und Wartungsaufwand Probleme durch Heterogenität Komplexer Design- und Implementierungsprozess Schwierige Verifikation der Korrektheit Komplexe Kommunikationssysteme Hoher Aufwand beim Übergang vom zentralen zum dezentralen System Sicherheitsprobleme Gesamtkosten schwer abschätzbar O. Kao Einführung in Verteilte Systeme 1-34

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