Ergebnisse der Umfrage zu den Hausaufgaben

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1 Ergebnisse der Umfrage zu den Hausaufgaben Herzlichen Dank an alle Eltern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Klasse 1: 18 Kinder, 14 Rückgaben Klasse 2: 23 Kinder, 14 Rückgaben Klasse 3: 18 Kinder, 13 Rückgaben Klasse 4: 28 Kinder, 17 Rückgaben

2 1. Dauer der Hausaufgaben Minuten Minuten Minuten länger Zwei Kinder in Klasse 1 benötigen zu lange für ihre Hausaufgaben, obwohl sie mit wenigen Unterbrechungen arbeiten. In Klasse 2 gilt dies für vier, in Klasse 3 für drei Kinder. In Klasse 4 für ein Kind. Insgesamt fanden 11 Eltern, dass ihre Kinder zu viel Zeit für die Hausaufgaben benötigen. Die Eltern von zwei Schülern fanden, dass ihre Kinder mehr Hausaufgaben haben sollten. Zweimal gab es den Hinweis, dass die Menge der Hausaufgaben zu unterschiedlich ist und man sich bessere Absprachen unter den Lehrern wünscht. Der Zeitaufwand zur Erstellung der Hausaufgaben sollte in der Grundschule 30 Minuten nicht überschreiten, mit kleinen Pausen eingerechnet 40 Minuten. Vom Freitag bis zum folgenden Montag dürfen keine Hausaufgaben gestellt werden. An Schultagen mit Nachmittagsunterricht sind Aufgaben für den folgenden Tag in geringerem Umfang zu stellen. Wir bitten um eine Rückmeldung, wenn ihr Kind regelmäßig länger als 40 Minuten für die Hausaufgaben benötigt. Auch dann, wenn es ihm nicht gelingt an der Arbeit zu bleiben. Um bessere Absprachen werden wir uns bemühen. An den Tagen mit Arbeitsgemeinschaften wird es entweder Hausaufgaben in Deutsch oder Mathematik geben.

3 2. Selbstständigkeit bei den Hausaufgaben Zu wenig Schüler arbeiten selbstständig an ihren Hausaufgaben, wobei die meisten Eltern ihre Kinder nur manchmal unterstützen müssen. Im Verlauf der Grundschulzeit nimmt die Hilfe durch die Eltern ab und die Hausaufgaben werden zügiger bearbeitet. Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und in den Unterricht eingebunden sein. Es dürfen nur solche Hausaufgaben gestellt werden, deren selbstständige Erledigung den Schüler/innen möglich ist. Hausaufgaben sind also falls nötig differenziert zu stellen. Sollte ihr Kind seine Hausaufgaben regelmäßig nur mit Ihrer Hilfe und mit weiteren Erklärungen anfertigen können, sprechen Sie den Lehrer / die Lehrerin ihres Kindes an.

4 3. Vorbereitung der Hausaufgaben S. weiß, was er zu erledigen hat S. weiß nicht, was er zu erledigen hat S. schreibt seine Hausaufgaben auf S. schreibt seine Hausaufgaben nicht auf S. hat alles dabei S. vergisst oft notwendige Materialien Die meisten Schüler wissen, was sie zu erledigen haben und haben die notwendigen Materialien dabei. Der Anteil der Schüler, die ihre Aufgaben nicht aufschreiben und benötigtes Material nicht dabei haben ist besonders in der 2. und 3. Klasse zu hoch. Die Hausaufgaben, das benötigte Material und andere wichtige Informationen stehen täglich an der Tafel. Wir erinnern an das Aufschreiben und Einpacken und kontrollieren stichprobenartig. Halten auch Sie ihr Kind an, die an der Tafel stehenden Hausaufgaben, benötigte Materialien und Terminen für Klassenarbeiten abzuschreiben. Sie müssen allerdings sicherstellen, dass ihr Kind das Hausaufgabenheft dabei hat.

5 4. Schwierigkeitsgrad und Umfang der Hausaufgaben % % 17% 58% 7% 67% 33% Ein Großteil der Eltern empfindet die Hausaufgaben als inhaltlich und zeitlich angemessen. Probleme bei der Aufgabenstellung zeigen sich in der 1. und 4. Klasse. Die Hausaufgabenstellung kann ins besonders auf die Übung, Anwendung und Sicherung im Unterricht erworbener Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifischer Techniken, die Vorbereitung bestimmter Unterrichtsschritte und abschnitte oder die Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit Unterrichtsgegenständen und frei gewählten Themen ausgerichtet sein. Für die Vorbereitung und Besprechung ist eine angemessene Zeit im Unterricht vorzusehen. Auch hier bitten wir darum uns zu informieren, wenn die Hausaufgaben regelmäßig zu schwer oder zu viel erscheinen. Ermuntern Sie Ihre Kinder wie wir auch - bei unklarer Aufgabenstellung nachzufragen.

6 5. Elterliche Kontrolle der Hausaufgaben Vollständigkeit Richtigkeit täglich gelegendlich nie Im 4. Schuljahr nimmt die Kontrolle durch die Eltern deutlich ab. Erstaunlich ist, dass im 1. Schuljahr mehr als 5 nur gelegentlich kontrollieren. Wir wünschen uns eine tägliche Kontrolle durch alle Eltern zumindest auf Vollständigkeit. Verständnisfehler sollten eher nicht berichtigt werden, Abschreibfehler immer. Sie zeigen damit Interesse an der Arbeit Ihres Kindes, sind über den aktuellen Lernstoff informiert und können Probleme rechtzeitig erkennen.

7 6. Vergessene Hausaufgaben ich möchte informiert werden HA sollen zu Hause nachgeholt werden HA sollen in der Schule nachgeholt werden Die meisten Eltern möchten über vergessene Hausaufgaben informiert werden und bevorzugen das Nachholen vergessener Aufgaben zu Hause. Wer die Hausaufgaben vergessen hat bekommt einen Vermerk. Wenn die vergessenen Hausaufgaben am nächsten Tag vorgelegt werden, wird der Vermerk gelöscht. Bei drei Vermerken erhalten die Erziehungsberechtigten eine Nachricht. Nacharbeitstermine für wiederholt vergessene Aufgaben gibt es an bestimmten Nachmittagen in der Schule. Es wird nur noch in vorher mit den Eltern abgesprochenen Ausnahmefällen Nachholtermine in der Schule geben.

8 7. Notwendigkeit der Hausaufgaben 12 Klasse 1 Klasse 2 Klasse3 Klasse notwendig nicht notwendig Die Notwendigkeit von Hausaufgaben wird von fast allen Eltern gesehen. Die Eltern eines Kindes wünschen sich auch Hausaufgaben über das Wochenende. Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der Schüler/innen. Über die Ferien und von Freitag zu Montag dürfen keine Hausaufgaben gestellt werden. Dies gilt nicht für nachzuholende Hausaufgaben, oder für mit den Eltern vereinbarte Übungen. Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Anregungen haben, bitten Sie Ihre Elternvertreter das Thema Hausaufgaben am nächsten Elternabend zu besprechen. Natürlich können Sie auch Kontakt zum Klassenlehrer / zur Klassenlehrerin aufnehmen oder die Schulleiterin ansprechen.

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