Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen"

Transkript

1 August 2014 Fraktion im Niedersächsischen Landtag Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen Wahlfreiheit erhalten Lehrkräfte qualifizieren Ausstattung anpassen picture alliance

2 Sehr geehrte Damen und Herren, Editorial der Weg zur Umsetzung der Inklusion in den niedersächsischen Schulen ist eine Generationenaufgabe, die allen Beteiligten viel abverlangt. Während Rot-Grün weiterhin Förderschulen schließen will, hat die CDU-Landtagsfraktion ausgehend von der Schulgesetznovelle 2012 ein Positionspapier entwickelt, in dem realistische Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen aufgezeigt werden. Für uns stehen das Kindeswohl und die Wahlfreiheit im Mittelpunkt: Eltern sollen frei entscheiden können, ob ihr Kind eine allgemeine Schule oder eine spezialisierte Förderschule besucht. Wir fordern, die Startphase der inklusiven Schule genau auszuwerten und dort, wo es erforderlich ist, in enger Abstimmung mit den Kommunen als Schulträgern gezielt nachzusteuern. Die Herausforderungen sind groß es ist Zeit zu handeln! Neben dem Positionspapier können Sie in dieser Broschüre auch unseren parlamentarischen Antrag zur Zukunft der inklusiven Schule nachlesen. Mit freundlichem Gruß Kai Seefried, schulpolitischer Sprecher 2012 hat sich Niedersachsen auf den Weg gemacht, die Schulen des Landes schrittweise für Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zu öffnen. Unter der Maxime der Wahlfreiheit steht die inklusive Schule für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen an allen Bildungsangeboten. Eltern entscheiden darüber, welche Schulform die am besten geeignete für ihr Kind ist. Dabei haben sie die Wahl zwischen spezialisierten Förderschulen, die maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für die Schüler bieten, und den Grundschulen bzw. den übrigen weiterführenden Schulformen. CDU-Landtagsfraktion Seite 2 August 2014

3 Inklusion beginnt im Kopf Für Schüler mit Behinderungen und ihre Eltern, aber auch für alle anderen Beteiligten ist die Einführung der inklusiven Schule eine Reform, die die Schule, wie wir sie bislang in Niedersachsen kannten, grundlegend verändert hat. Inklusion bedeutet nicht nur gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderungen. Inklusion beginnt im Kopf. Was wir zu lernen haben, ist so schwer und doch so einfach und klar: Es ist normal, verschieden zu sein. (Richard von Weizsäcker, 1993) Sie ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft und in den Schulen für jeden Einzelnen: Alle an Schule Beteiligten vom Schulleiter bis zum Hausmeister, vom Schulamtsleiter bis zum Elternratsvorsitzenden müssen an einem Strang ziehen, damit Inklusion gelingen kann. Wir wollen eine inklusive Schule, in der es keine Ausgrenzung oder Vorverurteilung gibt und in der jeder Schüler in seinem Tempo lernt, seinen Ansprüchen entsprechend gefordert und gefördert wird. So verschieden Schüler sind, so vielfältig sind ihre Bedürfnisse und Ansprüche. Jeden einzelnen Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet, die Vielfalt der Lebensläufe im Rahmen des Umsetzungsprozesses bestmöglich zu berücksichtigen. Dies schließt auch die Möglichkeit ein, dass es für Kinder mit Behinderungen auch weiterhin, temporär oder dauerhaft, spezielle Lernangebote an Förderschulen geben muss. August 2014 Seite 3 CDU-Landtagsfraktion

4 Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen picture alliance Inklusion ist eine Generationenaufgabe Die Schulgesetzänderung 2012 zur Einführung der inklusiven Schule wurde von einer breiten politischen Mehrheit im Landtag getragen. Der Gesetzgeber hat den Rechtsanspruch auf eine inklusive Beschulung verankert und das Kindeswohl in den Mittelpunkt gestellt das Wohl aller Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Darüber hinaus war das Gesetz geprägt durch den Grundsatz der Wahlfreiheit für den individuell besten Lern- und Förderort für jeden Schüler. Zwei Jahre nach der ersten grundlegenden Weichenstellung gilt es, den beschrittenen Weg unter Wahrung der Wahlfreiheit des Förderortes für jedes einzelne Kind weiterzugehen. Die ersten Erfahrungen von Schülern, Eltern und Lehrkräften zeigen, dass es erforderlich ist, die strukturellen Rahmenbedingungen der Inklusion in unseren Schulen weiter zu verbessern und anzupassen. Dies ist ein laufender Prozess und nicht in wenigen Jahren zu bewältigen die Einführung der inklusiven Schule ist eine Generationenaufgabe. CDU-Landtagsfraktion Seite 4 August 2014

5 Die CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hält zur erfolgreichen weiteren Umsetzung der inklusiven Schule kurz- und mittelfristig die folgenden Schritte für notwendig: 1. Wahlfreiheit erhalten Förderschulen weiterentwickeln! Der Erhalt der echten Wahlfreiheit zwischen der Beschulung in einer allgemeinen Schule oder in einer Förderschule ist gerade für Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ein besonderes Recht, um eine optimale Förderung an einem dafür optimal ausgestalteten Lernort frei wählen zu können. Wichtiger Bestandteil für eine optimale Förderung ist die Weiterentwicklung der Förderzentren, um eine ortsnahe und direkte Unterstützung der inklusiven Schulen gewährleisten zu können. Eine weitere Abschaffung von Förderschulen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll und darum ausgeschlossen. In einigen Regionen ist die Förderschule Lernen das einzige sonderpädagogische Angebot in erreichbarer und zumutbarer Entfernung. Unter Berücksichtigung der regionalen Unterschiede bei den Angeboten der verschiedenen Förderschulen ist zu überprüfen, ob die 2012 vom Gesetzgeber getroffene Entscheidung über das vollständige Auslaufen der Förderschule Lernen im Grundschulbereich korrigiert werden muss. 2. Startphase kritisch begleiten Ressourcen gezielt einsetzen! Eine laufende Evaluation und regelmäßige kritische Bewertung der Entwicklungen und Erfahrungen seit Inkrafttreten der Schulgesetzänderung zur inklusiven Schule dient der Qualitätssicherung. In eine solche Evaluation ist auch die Elternzufriedenheit einzubeziehen. Denn sie ist Gradmesser für ein erfolgreiches inklusives Schulwesen. August 2014 Seite 5 CDU-Landtagsfraktion

6 Eine Auswertung des bisherigen Anwahlverhaltens der allgemein bildenden Schulen gibt Auskunft darüber, welche Formen der sonderpädagogischen Förderung in den allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt werden muss und kann. Ebenso ist die Versorgung der Grundschulen mit Förderschullehrerstunden für die Bereiche Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung bedarfsbezogen weiter zu entwickeln und auszubauen. Inklusive Klassen benötigen mehr Ressourcen. Daher muss die bedarfsgerechte Ausstattung mit Lehrerstunden, Förderschul-Lehrerstunden und weiterem pädagogischen Personal laufend kritisch überprüft und ggf. ausgeweitet werden. Hierbei sollten gleiche Rahmenbedingungen für öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft selbstverständlich sein. 3. Aus- und Fortbildung für Lehrer ausweiten! Inklusive Schule kann nur gelingen, wenn die Lehrkräfte auf die besondere Situation der Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf vorbereitet sind. Darum muss die Lehrerfortbildung weiter gezielt ausgebaut werden. Darüber hinaus muss die Ausweitung der Studieninhalte in der Lehrerausbildung im Hinblick auf heterogene Lerngruppen und ein Modul Sonderpädagogik in den Blick genommen werden. picture alliance Die Bereitstellung von Fortbildungsangeboten muss einhergehen mit einem angemessen Ausgleich für die Mehrbelastung der Lehrer. Dieses ist auch bei der Ermittlung des Bedarfes an zukünftigen Förderschullehrkräften einhergehend mit einer Erhö- CDU-Landtagsfraktion Seite 6 August 2014

7 hung der Studienkapazitäten für Sonderpädagogen - zu berücksichtigen. Kurzfristiges Ziel muss es sein, dass in jeder Grundschule eine im Bereich Sonderpädagogik fortgebildete Lehrkraft tätig ist. 4. Berufliche Bildung inklusiv gestalten! Die inklusive Schule muss in allen Schulformen Wirklichkeit werden. Daher bedarf es einer Aufnahme der berufsbildenden Schulen in die untergesetzlichen Regelungen zur Umsetzung der Inklusion. Die berufsbildenden Schulen benötigen darüber hinaus ein vergleichbares Unterstützungssystem wie die allgemein bildenden Schulen. Unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der inklusiven Schule müssen auch an den berufsbildenden Schulen bedarfsgerecht zusätzliche Ressourcen für Schulen mit besonderen Problemlagen und für die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf bereitgestellt werden. Optimiert werden müssen auch die Schnittstellen zwischen den allgemein bildenden Schulen, den Förderschulen und den berufsbildenden Schulen. Hier ist es erforderlich, Kooperationsformen zu finden, um insbesondere schulfernen Jugendlichen mit schweren sozialen Handicaps eine Starthilfe für einen gelingenden Übergang in die Welt der Arbeit zu geben. Nur so lassen sich Benachteiligungen und Diskriminierungen im berufsbildenden Bereich, aber auch auf dem Arbeitsmarkt vorbeugen. 5. Angemessene Beratung und Unterstützung gewährleisten! Die Startphase der inklusiven Schule hat gezeigt, dass eine Verbesserung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schulen erforderlich ist. Gerade auch die Beratung der Eltern ist von besonderer Bedeutung. August 2014 Seite 7 CDU-Landtagsfraktion

8 Gute Beratung und Unterstützung benötigen gute Gelingensbedingungen. Daher ist in den Förderzentren als Schaltstellen der schulischen Inklusion die Bereitstellung der notwendigen organisatorischen Ausstattung mit Räumen für Leitung, Verwaltung und Besprechungen sowie notwendigen Lehr- und Hilfsmitteln notwendig. In Niedersachsen arbeiten die Mobilen Dienste zur Unterstützung der Schulen mit Förderschullehrern in vielen Regionen bereits jetzt in vorbildlicher Weise. Darüber hinaus gibt es Beratungs- und Unterstützungssysteme, die sich aus freien und öffentlichen Schulträgern zusammensetzen. Die verschiedenen Modelle der Mobilen Dienste müssen evaluiert werden. Im Anschluss ist ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das landesweit umgesetzt werden kann und in dem sich auch die Förderschulen bzw. Förderzentren in freier Trägerschaft wiederfinden. 6. Förderzentren als zentrale Schaltstellen der Inklusion einrichten! Die Förderschulen sind zu echten Förderzentren weiterzuentwickeln. Hierfür müssen zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Mit dem Aufbau einer landesweiten Organisation für die Anbindung der Mobilen Dienste an Förderschulen als Förderzentren kann eine Steuerung der entsprechenden Unterstützungsangebote optimal gelingen. Es muss gewährleistet werden, dass ein qualitativ hochwertiges Beratungs- und Unterstützungssystem möglichst frühzeitig und somit präventiv zur Verfügung steht, um weiteren sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gar nicht erst entstehen zu lassen. 7. Dialog mit den Kommunen wieder aufnehmen! Inklusion kann nur gemeinsam gelingen. Land und Kommunen sind hier gemeinsam in der Verantwortung. Daher muss das Land endlich den angekündigten Dialog mit den Kommunen aufnehmen, um auch für die Fragen der Konnexität tragfähige Kompro- CDU-Landtagsfraktion Seite 8 August 2014

9 misse zu erarbeiten. Dies gilt insbesondere auch für die baulichen Voraussetzungen in den inklusiven Schulen. Bezüglich des stark gestiegenen Einsatzes von Schulbegleitern bzw. Integrationshelfern muss das Land zeitnah zu einer Einigung mit den Kommunalen Spitzenverbänden gelangen und tragfähige Lösungen zwischen Bund, Land und Kommunen erarbeiten, die im Interesse des Inklusionsgedankens und aller Schüler sind. 8. Lehrkräfte und Schulleitungen mitnehmen! Inklusion gelingt nur gemeinsam. Die Motivation der Lehrer und Schulleiter ist eine entscheidende Gelingensbedingung. Daher muss ein Konzept zur verbesserten Einbindung der Förderschullehrkräfte und Förderschulleiter erarbeitet werden. Hierfür ist es erforderlich, die Laufbahnverordnung und die Möglichkeit zur Bewerbungsfähigkeit auch in Funktionsstellen der allgemeinen Schulen zu verbessern. Darüber hinaus gilt es, ein tragfähiges und gerechtes Entlastungssystem für Förderschulleitungen zu entwickeln, das Engagement für Integration und Inklusion angemessen würdigt. 9. Kräfte bündeln Schulen in freier Trägerschaft einbinden! Die Förderschullandschaft in Niedersachsen ist traditionell eine gewachsene Struktur aus öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft. Auch für Schulen in freier Trägerschaft gilt der Grundsatz der Inklusion. Das Land muss den Trägern der freien Schulen bei der Umsetzung Unterstützung in geeigneter Form anbieten. Der Austausch von Lehrkräften zwischen öffentlichen und freien Schulen ist zu fördern und auszubauen. Die Kooperationen zwischen den Systemen rechtlich, steuerlich und finanziell zu regeln, damit im Sinne der Schülerinnen und Schüler die sich daraus entwickelnden Synergien positiv genutzt werden können. August 2014 Seite 9 CDU-Landtagsfraktion

10 picture alliance Inklusion ist ein laufender Prozess es besteht Handlungsbedarf! Inklusion ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In Niedersachsen ist die inklusive Schule bereits gestartet es sind aber noch keine Lehren aus den Erfahrungen der Startphase gezogen worden. Die rot-grüne Landesregierung hat nicht erkannt, dass sie dringend nachsteuern muss! Der im Landtag mit breiter Mehrheit im März 2012 beschlossene Konsens zur Wahrung des Kindeswohls ist in konkreter Gefahr. Durch die von der Landesregierung geplante Abschaffung der Förderschulen können der optimale Förderort und die Wahlfreiheit für jedes einzelne Kind nicht mehr gewährleistet werden. Die Abschaffung weiterer CDU-Landtagsfraktion Seite 10 August 2014

11 Förderschulen zum jetzigen Zeitpunkt würde bedeuten, dass Niedersachsen den zweiten Schritt vor dem ersten macht. Es muss jetzt um die Weiterentwicklung des beschrittenen Weges gehen. Hierzu gehört eine fortlaufende Evaluation der ersten Erfahrungen, um die strukturellen Rahmenbedingungen der Inklusion weiter zu verbessern und anzupassen. Hier liegen die wichtigen Aufgaben der Zukunft der inklusiven Schule. Mobile Dienste leisten hierbei eine wichtige und gute Unterstützung für jedes einzelne Kind und sind damit sowohl integrativ und präventiv wichtige Bestandteile für eine erfolgreiche Inklusion. Je früher ein möglicher Förderbedarf festgestellt wird und Unterstützung einsetzt, umso besser kann den Bedürfnissen eines jeden einzelnen Kindes Rechnung getragen werden. Unverzichtbare Gelingensbedingung für die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Inklusion sind geklärte und gesicherte Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch, dass der Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung überarbeitet wird. In Folge der Schulgesetzänderung sind bisherige Modellprojekte wie Integrationsklassen (I-Klassen) oder Regionale Inklusionskonzepte (RIK) insbesondere im Primarbereich schlechter gestellt worden. Die Lehrer an den allgemeinen Schulen und an den Förderschulen leisten Großartiges und stärken die Kinder in ihrer Entwicklung. Professionelles Handeln bedarf aber einer professionellen Ausbildung. Besondere Förderbedarfe verlangen besondere Kenntnisse über die Bedarfe eines Kindes, unabhängig vom Ort der jeweiligen Förderung. Daher ist eine hoch qualifizierte und spezialisierte Ausbildung von Sonderpädagogen unerlässlich und muss nicht nur erhalten, sondern weiterentwickelt werden. August 2014 Seite 11 CDU-Landtagsfraktion

12 Der fünfte Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz (KMK) Bildung in Deutschland 2014 mit dem Schwerpunkt Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem zeigt, dass bei den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten in den Bereichen emotionale und soziale Entwicklung und Sprache eine Verdopplung der Schülerzahlen zu verzeichnen ist. Der Bildungsbericht beschreibt das historisch gewachsene Bildungssystem mit dem Grundsatz der optimalen Förderung für Menschen mit Behinderungen, aus der eine Vielzahl fachlicher Spezialisierungen entstanden sind. Hier wird festgestellt, dass im Vordergrund stehen muss, wo Kinder am besten inkludiert werden und wo spezialisierte Einrichtungen für temporären und auch dauerhaften Besuch beibehalten werden müssen. Daher gefährdet die Diskussion über die Abschaffung einzelner Schulen die erfolgreiche Umsetzung der Inklusion. Inklusion kann nicht bedeuten, Einheitsschule für alle einzuführen. Damit werden wir dem Kindeswohl nicht gerecht, das Maßstab unseres Handelns sein muss. Nur wenn Inklusion als eine gemeinsame Aufgabe aller an Bildung Beteiligten verstanden wird, kann sie gelingen. Wir stehen erst am Anfang des Weges. (Franz-Josef Meyer, 2011) CDU-Landtagsfraktion Seite 12 August 2014

13 Niedersächsischer Landtag Wahlperiode Drucksache 17/1748 Antrag Fraktion der CDU Hannover, den Zukunft der inklusiven Schule in Niedersachsen gestalten: Wahlfreiheit erhalten - Lehrkräfte qualifizieren - Ausstattung anpassen! Der Landtag wolle beschließen: Entschließung Die Schulgesetzänderung 2012 zur Einführung der inklusiven Schule wurde von einer breiten politischen Mehrheit im Landtag getragen. Der Gesetzgeber hat den Rechtsanspruch auf eine inklusive Beschulung verankert und das Kindeswohl in den Mittelpunkt gestellt - das Wohl aller Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Darüber hinaus war das Gesetz geprägt durch den Grundsatz der Wahlfreiheit für den individuell besten Lern- und Förderort für jeden Schüler. Zwei Jahre nach der ersten grundlegenden Weichenstellung gilt es, den beschrittenen Weg unter Wahrung der Wahlfreiheit des Förderortes für jedes einzelne Kind weiterzugehen. Die ersten Erfahrungen von Schülern, Eltern und Lehrkräften zeigen, dass es erforderlich ist, die strukturellen Rahmenbedingungen der Inklusion in unseren Schulen weiter zu verbessern und anzupassen. Der Landtag fordert die Landesregierung auf, 1. die Wahlfreiheit für Schülerinnen und Schüler zu erhalten und alle in Niedersachsen bestehenden Förderschulformen als möglichst ortsnahe und spezialisierte Lern- und Förderorte zu erhalten und weiterzuentwickeln, 2. unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten zu überprüfen, ob die 2012 vom Gesetzgeber getroffene Entscheidung über das vollständige Auslaufen der Förderschule Lernen im Grundschulbereich korrigiert werden muss, 3. eine Evaluation der Entwicklungen und Erfahrungen seit Inkrafttreten der Schulgesetzänderung zur inklusiven Schule auf den Weg zu bringen, die laufend fortgeschrieben und im Kultusministerium mit dem Ziel der Qualitätssicherung und Steuerung weiterer Umsetzungsschritte ausgewertet wird, 4. die bedarfsgerechte Ausstattung der allgemeinen Schulen aller Schulformen mit Lehrerstunden, Förderschullehrerstunden und weiterem pädagogischen Personal laufend kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls bedarfsbezogen auszuweiten, wobei gleiche Rahmenbedingungen für öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft zu schaffen sind, 5. zur weiteren Stärkung der inklusiven Grundschulen a. kurzfristig dafür Sorge zu tragen, dass in jeder Grundschule mindestens eine im Bereich Sonderpädagogik fortgebildete Lehrkraft tätig ist, August 2014 Seite 13 CDU-Landtagsfraktion

14 b. die Mittel für Fort- und Weiterbildungsangebote zur inklusiven Schule für Lehrkräfte an Grundschulen auszuweiten und für diese Lehrkräfte gemeinsame Fortbildungsangebote mit den in mobilen Diensten tätigen Lehrkräften zu entwickeln, c. den Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung dahin gehend zu ändern, dass Grundschulen, an denen Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Sprache unterrichtet werden, je Schülerin oder Schüler drei Stunden als Zusatzbedarf zugewiesen bekommen, d. die Versorgung der Grundschulen mit Förderschullehrerstunden für die Bereiche Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung bedarfsbezogen weiter zu entwickeln und auszubauen, 6. die Fortbildung zur Umsetzung der Inklusion für Lehrkräfte der allgemeinen Schulen bedarfsgerecht und zielgerichtet auszuweiten; dabei sind Mehrbelastungen der Lehrkräfte und entstehende Zusatzbedarfe der Schulen zu berücksichtigen, 7. in der universitären Lehrerausbildung die Studieninhalte im Hinblick auf heterogene Lerngruppen und die mögliche Einrichtung eines Moduls Sonderpädagogik zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, 8. die Studienkapazitäten für Sonderpädagogen entsprechend dem wachsenden Bedarf auszuweiten, 9. die berufsbildenden Schulen in die untergesetzlichen Regelungen zur Umsetzung der Inklusion aufzunehmen und ihnen für die Umsetzung der schulischen Inklusion ein vergleichbares Unterstützungssystem wie den allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung zu stellen, 10. die verschiedenen Modelle der Mobilen Dienste in den Regionen Niedersachsens zu evaluieren und im Anschluss ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das landesweit umgesetzt werden kann, und in dem sich auch die Förderschulen bzw. Förderzentren in freier Trägerschaft wiederfinden, 11. die Förderschulen zu echten Förderzentren weiterzuentwickeln und hierfür noch 2014 die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, 12. den Dialog mit den Kommunen wieder aufzunehmen, um für die Fragen der Konnexität im Zusammenhang mit der Einführung der inklusiven Schule tragfähige Kompromisse zu erarbeiten. Dies muss gelten für a) die baulichen Voraussetzungen in den inklusiven Schulen, b) die Frage des möglichen Fortbestehens von Schwerpunktschulen über 2018 hinaus, c) die Ausstattung der Förderzentren, d) den sinnvollen Einsatz von Schulbegleitern bzw. Integrationshelfern, CDU-Landtagsfraktion Seite 14 August 2014

15 13. Förderschullehrkräfte besser in die allgemeinen Schulen einzubinden, indem die Laufbahnverordnung und die Möglichkeit zur Bewerbungsfähigkeit auch in Funktionsstellen der allgemeinen Schulen verbessert wird, 14. ein tragfähiges und gerechtes Entlastungssystem für Förderschulleitungen zu entwickeln, das Engagement für Integration und Inklusion angemessen würdigt, 15. Schulen in freier Trägerschaft bei der Umsetzung der inklusiven Schule Unterstützung in geeigneter Form anzubieten sowie den Austausch von Lehrkräften zwischen öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft zu fördern und auszubauen. Begründung Inklusion ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In Niedersachsen ist die inklusive Schule bereits gestartet - es sind jedoch noch keine Lehren aus den Erfahrungen der Startphase gezogen worden. Der im Landtag mit breiter Mehrheit im März 2012 beschlossene Konsens zur Wahrung des Kindeswohls ist damit in konkreter Gefahr. Ziel muss es jetzt sein, den eingeschlagenen Weg in enger Abstimmung mit den Kommunen als Träger der öffentlichen Schulen weiter zu entwickeln. Dazu gehört eine fortlaufende Evaluation der ersten Erfahrungen, um die strukturellen Rahmenbedingungen der schulischen Inklusion weiter zu verbessern und anzupassen. Die Abschaffung weiterer Förderschulen zum jetzigen Zeitpunkt, wie sie die rot-grüne Landesregierung beabsichtigt, würde bedeuten, dass Niedersachsen den zweiten Schritt vor dem ersten macht. Ohne Förderschulen können der optimale Förderort und die Wahlfreiheit für jede einzelne Schülerin bzw. jeden einzelnen Schüler nicht mehr gewährleistet werden. Unverzichtbare Gelingensbedingung für die Förderung aller Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Unterricht sind geklärte und gesicherte Rahmenbedingungen. Dazu gehört, dass der Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung überarbeitet und angepasst wird. Die künftige Rolle der Förderzentren, die u. a. Ausgangsbasis der Mobilen Dienste sind, bedarf einer rechtlichen Grundlage. Mobile Dienste leisten eine wichtige und gute Unterstützung für jedes einzelne Kind und sind damit sowohl integrativ als auch präventiv wichtige Bestandteile für eine erfolgreiche Inklusion. Je früher ein möglicher Förderbedarf festgestellt wird und Unterstützung einsetzt, umso besser kann den Bedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen werden. Die Lehrerinnen und Lehrer an den allgemeinen Schulen und in den Förderschulen leisten Großartiges und stärken die Kinder in ihrer Entwicklung. Professionelles Handeln bedarf aber einer professionellen Ausbildung. Besondere Förderbedarfe verlangen besondere Kenntnisse über die individuellen Bedürfnisse jeder Schülerin und jedes Schülers, unabhängig vom Ort der jeweiligen Förderung. Daher ist eine hoch qualifizierte und spezialisierte Ausbildung von Sonderpädagogen unerlässlich und muss nicht nur erhalten, sondern weiterentwickelt werden. Für Lehrkräfte in allgemeinen Schulen ist eine Weiterentwicklung und Ausweitung gezielter Fortbildungsangebote unabdingbar. August 2014 Seite 15 CDU-Landtagsfraktion

16 Alle berufsbildenden Schulen sind ebenso wie alle Schulen in freier Trägerschaft in Niedersachsen ebenfalls inklusive Schulen. Daher müssen sie bei diesem grundlegenden Reformprozess stets mit berücksichtigt werden. Wo dies bisher nicht geschehen ist, muss nachgesteuert werden. Der fünfte Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz (KMK) Bildung in Deutschland 2014 mit dem Schwerpunkt Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem zeigt, dass bei den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten in den Bereichen emotionale und soziale Entwicklung und Sprache eine Verdopplung der Schülerzahlen zu verzeichnen ist. Der Bildungsbericht beschreibt das historisch gewachsene Bildungssystem mit dem Grundsatz der optimalen Förderung für Menschen mit Behinderungen, aus dem eine Vielzahl fachlicher Spezialisierungen entstanden ist. Hier wird festgestellt, dass im Vordergrund stehen muss, wo Kinder am besten inkludiert werden und wo spezialisierte Einrichtungen für temporären und auch dauerhaften Besuch beibehalten werden müssen. Daher gefährdet die Diskussion über die Abschaffung einzelner Schulen die erfolgreiche Umsetzung der Inklusion. Inklusion kann nicht bedeuten, Einheitsschule für alle einzuführen. Das wird dem Kindeswohl nicht gerecht, das Maßstab allen Handelns sein muss. Impressum Herausgeber: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz Hannover Redaktion: Kai Seefried MdL Corinna Fischer Anna Anding V.i.S.d.P.: Jens Nacke MdL Parlamentarischer Geschäftsführer CDU-Landtagsfraktion Seite 16 August 2014

Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen

Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen Positionspapier Perspektiven der inklusiven Schule in Niedersachsen Was wir zu lernen haben, ist so schwer und doch so einfach und klar: Es ist normal, verschieden zu sein. (Richard von Weizsäcker, 1993)

Mehr

Rede der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zu TOP 35 der Sitzung des Niedersächsischen Landtags am 16.

Rede der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zu TOP 35 der Sitzung des Niedersächsischen Landtags am 16. Presse Niedersächsisches Kultusministerium 16.09.2016 Rede der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt zu TOP 35 der Sitzung des Niedersächsischen Landtags am 16. September 2016 Rahmenkonzept

Mehr

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler! Niedersächsisches Kultusministerium Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule Die Informationen gelten vorbehaltlich möglicher Änderungen der untergesetzlichen Regelungen im Anhörungsverfahren.

Mehr

Inklusive Bildung in Niedersachsen. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Schulen. Umsetzung des Artikels 24 der Behindertenrechtskonvention

Inklusive Bildung in Niedersachsen. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Schulen. Umsetzung des Artikels 24 der Behindertenrechtskonvention Inklusive Bildung in Niedersachsen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Schulen Umsetzung des Artikels 24 der Behindertenrechtskonvention 1 Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen Behindertenrechtskonvention

Mehr

die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dem Bundesrat den als Anlage beigefügten Antrag für eine

die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dem Bundesrat den als Anlage beigefügten Antrag für eine Bundesrat Drucksache 309/15 30.06.15 Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen Entschließung des Bundesrates: Rahmenbedingungen für eine gelingende schulische Inklusion weiter verbessern - Poolen von Integrationshilfen

Mehr

Arbeitspapier. Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte. Schleswig-Holstein. Der echte Norden

Arbeitspapier. Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte. Schleswig-Holstein. Der echte Norden Arbeitspapier Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte Schleswig-Holstein. Der echte Norden Impressum Herausgeber: Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Mehr

Auf dem Weg zur inklusiven Bildung in Niedersachsen. Fachtagung. Schulsozialarbeit in Niedersachsen. am 13. November 2013

Auf dem Weg zur inklusiven Bildung in Niedersachsen. Fachtagung. Schulsozialarbeit in Niedersachsen. am 13. November 2013 Auf dem Weg zur inklusiven Bildung in Niedersachsen Fachtagung Schulsozialarbeit in Niedersachsen am 13. November 2013 Schüler mit sonderpädagogischer Unterstützung was heißt das genau? Quelle: Statistische

Mehr

1. Ist es aus Ihrer Sicht sinnvoll, zwischen pädagogischer und. sonderpädagogischer Förderung zu unterscheiden und dadurch die

1. Ist es aus Ihrer Sicht sinnvoll, zwischen pädagogischer und. sonderpädagogischer Förderung zu unterscheiden und dadurch die 1. Ist es aus Ihrer Sicht sinnvoll, zwischen pädagogischer und sonderpädagogischer Förderung zu unterscheiden und dadurch die zustehenden Förderzeiten zu differenzieren? Diese Unterscheidung führt tatsächlich

Mehr

Inklusive Schule Grundlagen Beispiele - Visionen. Förderschulen in Bayern - Darstellung status quo

Inklusive Schule Grundlagen Beispiele - Visionen. Förderschulen in Bayern - Darstellung status quo FACHTAGUNG der Vertretung des kirchlichen Schulwesens in Bayern (VKS) Inklusive Schule Grundlagen Beispiele - Visionen Förderschulen in Bayern - Darstellung status quo Michael Eibl, Direktor der Katholischen

Mehr

Eckpunktepapier. Inklusion. der CDU-Landtagsfraktion

Eckpunktepapier. Inklusion. der CDU-Landtagsfraktion Eckpunktepapier Inklusion der CDU-Landtagsfraktion 1. Vorwort Wie wir in einer alternden und ausdifferenzierten Gesellschaft zusammenleben können und wollen, wird eine der großen gesellschaftspolitischen

Mehr

Beschlüsse der 45. Hauptversammlung des Verband Sonderpädagogik e.v. vom in Saarbrücken

Beschlüsse der 45. Hauptversammlung des Verband Sonderpädagogik e.v. vom in Saarbrücken Beschlüsse der 45. Hauptversammlung des Verband Sonderpädagogik e.v. vom 10.-12.11.2011 in Saarbrücken Leitlinien Die vom Bundesausschuss im Februar 2011 beschlossenen Leitlinien sollen als Grundlage für

Mehr

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote im Förderschwerpunkt Sprache

Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote im Förderschwerpunkt Sprache Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote im Förderschwerpunkt Sprache Bayern versucht, durch eine Vielfalt schulischer Angebote für alle Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen

Mehr

Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) Beschluss des Bundesrates

Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) Beschluss des Bundesrates Bundesrat Drucksache 309/15 (Beschluss) 16.10.15 Beschluss des Bundesrates Entschließung des Bundesrates: Rahmenbedingungen für eine gelingende schulische Inklusion weiter verbessern - Poolen von Integrationshilfen

Mehr

Fortbildung und Beratung auf dem Weg zur inklusiven Schule. Qualifizierung von Inklusionsberaterinnen und Inklusionsberatern

Fortbildung und Beratung auf dem Weg zur inklusiven Schule. Qualifizierung von Inklusionsberaterinnen und Inklusionsberatern Fortbildung und Beratung auf dem Weg zur inklusiven Schule Qualifizierung von Inklusionsberaterinnen und Inklusionsberatern Hinter - Gründe 2009 von der Bundesregierung unterzeichnete UN Behindertenrechtskonvention

Mehr

Fragen und Antworten zum Inklusionsgesetz

Fragen und Antworten zum Inklusionsgesetz SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Fragen und Antworten zum Inklusionsgesetz Frage: Was gab den Anlass für die parlamentarischen Beratungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention? Unsere

Mehr

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle, MdL

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle, MdL Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus Dr. Ludwig Spaenle, MdL G:\StMUK\M-Schreiben\Abteilung IV\2011\Ref. IV.6\Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention_r.doc Bayerisches Staatsministerium

Mehr

Hessisches Kultusministerium. Inklusiver Unterricht und sonderpädagogische Förderung in Hessen

Hessisches Kultusministerium. Inklusiver Unterricht und sonderpädagogische Förderung in Hessen Hessisches Kultusministerium Inklusiver Unterricht und sonderpädagogische Förderung in Hessen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Mehr

Positionen 1 des Verbands Sonderpädagogik (VDS) Baden-Württemberg. 1 Stand April 2016 Gesamtvorstand

Positionen 1 des Verbands Sonderpädagogik (VDS) Baden-Württemberg. 1 Stand April 2016 Gesamtvorstand Positionen 1 des Verbands Sonderpädagogik (VDS) Baden-Württemberg 1 Stand April 2016 Gesamtvorstand 1 Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) Der VDS Baden-Württemberg begrüßt die Weiterentwicklung

Mehr

Inklusion in der beruflichen Bildung

Inklusion in der beruflichen Bildung Inklusion in der beruflichen Bildung Aktueller Stand der Umsetzung Februar 2014 Inhalt Inklusion in der beruflichen Bildung Rechtliche Grundlagen Inklusion in der beruflichen Bildung Erste Ansätze Inklusion

Mehr

Inklusion in der beruflichen Bildung

Inklusion in der beruflichen Bildung Inklusion in der beruflichen Bildung Aktueller Stand der Umsetzung Juli 2014 Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen Art. 24 Bildung 5) Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass Menschen mit

Mehr

Schulgesetzänderung Bezüge Rahmenkonzeption Sonderpädagogische Dienste

Schulgesetzänderung Bezüge Rahmenkonzeption Sonderpädagogische Dienste Schulgesetzänderung Bezüge Rahmenkonzeption Sonderpädagogische Dienste Schulgesetz Bezugspunkte Sonderpädagogischer Dienst 15 (Abs. 2) ( ) die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren unterstützen

Mehr

Voraussetzungen für gelingende Inklusion im Bildungssystem aus Sicht der Jugendhilfe

Voraussetzungen für gelingende Inklusion im Bildungssystem aus Sicht der Jugendhilfe Voraussetzungen für gelingende Inklusion im Bildungssystem aus Sicht der Jugendhilfe Günter Wottke (Dipl. Soz. Päd. BA) Abteilungsleiter Soziale Dienste Kinder- und Jugendamt Heidelberg Inklusion - Grundsätzliches

Mehr

THEMA. Auf dem Weg zur inklusiven Schule

THEMA. Auf dem Weg zur inklusiven Schule THEMA Auf dem Weg zur inklusiven Schule DEFINITION INKLUSION Inklusion (lat. Inclusio, Einschließung) beinhaltet die Überwindung der sozialen Ungleichheit, indem alle Menschen in ihrer Vielfalt und Differenz,

Mehr

Vielfalt als Chance - neue Schulen, die allen offen stehen

Vielfalt als Chance - neue Schulen, die allen offen stehen Vielfalt als Chance - neue Schulen, die allen offen stehen Der Landesverband Bayern für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.v. (LVKM) fordert: Schüler mit schweren und mehrfachen Behinderungen nicht

Mehr

Gliederung: - Allgemein zur UN- Konvention: 1. UN Behindertenrechtskonvention gültig seit 26. März 2009. Artikel 24

Gliederung: - Allgemein zur UN- Konvention: 1. UN Behindertenrechtskonvention gültig seit 26. März 2009. Artikel 24 Konzept Inklusion Ina Korter, MdL: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Gliederung: - 1. UN- Konvention

Mehr

Claudia Grubmüller Vorsitzende Michaelsweg 20 a Niedermotzing

Claudia Grubmüller Vorsitzende Michaelsweg 20 a Niedermotzing Claudia Grubmüller Vorsitzende Michaelsweg 20 a 94345 Niedermotzing 09429 8000 Stellungnahme des Landeselternbeirats für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung zum Gesetzentwurf der interfraktionellen

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode 11.06.2013 Kleine Anfrage der Abgeordneten Rothe-Beinlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Antwort des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Zukunft des

Mehr

FAQ Kompetenzzentren sonderpädagogische Förderung

FAQ Kompetenzzentren sonderpädagogische Förderung FAQ Kompetenzzentren sonderpädagogische Förderung Häufig gestellte Fragen zum Thema Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung (KsF) Wird die Leitung des KsF also die Schulleiterin oder der

Mehr

Inklusion Herausforderung und Chance

Inklusion Herausforderung und Chance BayernSPD-Landtagsfraktion Inklusion Herausforderung und Chance Inklusionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im bayerischen Schulwesen Mit Martin Güll, bildungspolitischer Sprecher der

Mehr

Antwort des Niedersächsischen Kultusministeriums namens der Landesregierung

Antwort des Niedersächsischen Kultusministeriums namens der Landesregierung Presse Niedersächsisches Kultusministerium 10.06.2016 Versorgung mit Inklusionsstunden im Landkreis Osnabrück Abgeordnete Filiz Polat (Grüne) Antwort des Niedersächsischen Kultusministeriums namens der

Mehr

Positionen. zum Förderschwerpunkt Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler

Positionen. zum Förderschwerpunkt Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler Positionen zum Förderschwerpunkt Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler In allen Bundesländern sind durch Verordnungen oder Verwaltungsvorschriften Regelungen getroffen, die sich auf den Auftrag und

Mehr

Mission Inklusion: Ein Fokus des VBE NRW

Mission Inklusion: Ein Fokus des VBE NRW Mission Inklusion: Ein Fokus des VBE NRW aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen Auswertung Nordrhein-Westfalen http://vbe-nrw.de/index.php?content_id=3525 Studiendesign

Mehr

Sonderpädagogische Förderung in der Grundschule. am Beispiel der Region Hannover Nordwest

Sonderpädagogische Förderung in der Grundschule. am Beispiel der Region Hannover Nordwest Sonderpädagogische Förderung in der Grundschule am Beispiel der Region Hannover Nordwest Struktur der sonderpädagogischen Förderung (außerhalb der Förderschule) sollen Prävention Diagnostik Förderung Beratung

Mehr

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen Niedersächsisches Kultusministerium Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule - Leichte Sprache - Niedersachsen Liebe Eltern, Liebe Schüler und Schülerinnen! Inklusion in der Schule bedeutet:

Mehr

Eckpunkte für den Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung gem. 20 Abs. 5 Schulgesetz NRW

Eckpunkte für den Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung gem. 20 Abs. 5 Schulgesetz NRW Eckpunkte für den Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung gem. 20 Abs. 5 Schulgesetz NRW Nach dem Schulgesetz haben alle Schülerinnen und Schüler Anspruch auf individuelle

Mehr

Inklusion in der beruflichen Bildung

Inklusion in der beruflichen Bildung Inklusion in der beruflichen Bildung Aktueller Stand der Umsetzung Oktober 2013 Inhalt Inklusion in der beruflichen Bildung Rechtliche Grundlagen Inklusion in der beruflichen Bildung Erste Ansätze Inklusion

Mehr

Sonderschulen entwickeln sich zu Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren

Sonderschulen entwickeln sich zu Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren FAQ zur Inklusion 1. Warum wurde das Schulgesetz geändert? Die Änderung des Schulgesetzes dient der weiteren schrittweisen Verwirklichung der Ziele des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13. Dezember

Mehr

Inklusive Bildung in Schleswig-Holstein

Inklusive Bildung in Schleswig-Holstein in Schleswig-Holstein Christine Pluhar Inklusionsbeauftragte der Ministerin für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein Fulda, 27.11.2012 Begriffsbestimmung : qualitativ hochwertige Bildung

Mehr

Ressourcensteuerung = Verteilung der Förderschullehrer/innen/stunden im Bereich des Staatlichen Schulamtes Frankfurt

Ressourcensteuerung = Verteilung der Förderschullehrer/innen/stunden im Bereich des Staatlichen Schulamtes Frankfurt Ressourcensteuerung = Verteilung der Förderschullehrer/innen/stunden im Bereich des Staatlichen Schulamtes Frankfurt Meine Schule will inklusiv arbeiten. Damit es gelingt, benötigen wir gerade am Anfang

Mehr

Was Schulen brauchen. ONLINEUMFRAGE ZUR INKLUSION IN NRW.

Was Schulen brauchen. ONLINEUMFRAGE ZUR INKLUSION IN NRW. Was Schulen brauchen. ONLINEUMFRAGE ZUR INKLUSION IN NRW www.inklusion.gew-nrw.de Wieso hat die GEW diese Umfrage gemacht? Seit dem Schuljahr 2014/2015 setzen engagierte Kolleginnen und Kollegen an den

Mehr

Schulische Erziehungshilfe im Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsbergkreis

Schulische Erziehungshilfe im Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsbergkreis Schulische Erziehungshilfe im Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsbergkreis Handreichung für die Zusammenarbeit von allgemein bildender sowie beruflicher Schule und Lehrkräften dezentraler Systeme der Erziehungshilfe

Mehr

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen Auswertung 22. Mai 2017 34772/Q7407 Le/Hm Studiendesign Grundgesamtheit: Lehrer an allgemeinbildenden Schulen in Stichprobengröße:

Mehr

Weiterentwicklung der Realschulen

Weiterentwicklung der Realschulen Weiterentwicklung der Realschulen Zielsetzung der Landesregierung Weiterentwicklung des Schulsystems in Baden-Württemberg zu einem Zwei-Säulen-System. Die Realschulen leisten durch die Stärkung individualisierter

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. durch eine Vielfalt schulischer Angebote in Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. durch eine Vielfalt schulischer Angebote in Bayern Inklusion durch eine Vielfalt schulischer Angebote in Bayern MR Erich Weigl Dr. Monika Eiber Pädagogische und rechtliche Aspekte 1 1. Zur Philosophie einer inklusiven Schule oder: Um was geht es? 2. Zur

Mehr

LANDESELTERNBEIRAT DER GRUNDSCHULEN UND FÖRDERZENTREN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

LANDESELTERNBEIRAT DER GRUNDSCHULEN UND FÖRDERZENTREN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN An den Bildungsausschuss LANDESELTERNBEIRAT DER GRUNDSCHULEN UND Schleswig-Holsteinischer Landtag Umdruck 18/3543 Bad Schwartau, 02.11.2014 Stellungnahme des Landeselternbeirates Grundschulen und Förderzentren

Mehr

Lehrerbildung und Inklusion Positionen und Aktivitäten der Kultusministerkonferenz

Lehrerbildung und Inklusion Positionen und Aktivitäten der Kultusministerkonferenz Lehrerbildung und Inklusion Positionen und Aktivitäten der Kultusministerkonferenz Bern, 21. Januar 2016 Sybille Siegling Was erwartet Sie? 1. Vorgaben der KMK zur Lehrerbildung 2. Als die Inklusion nach

Mehr

Gemeinsamer Unterricht

Gemeinsamer Unterricht Gemeinsamer Unterricht Anspruch im Nds.Schulgesetz seit 1993 Regel-Ausnahme-Verhältnis 4 Integration Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen ( 14 Abs. 1 Satz 2), sollen

Mehr

Schul psychologische Beratung Landeshauptstadt Düsseldorf

Schul psychologische Beratung Landeshauptstadt Düsseldorf Schul psychologische Beratung Landeshauptstadt Düsseldorf Landeshauptstadt Düsseldorf Der Oberbürgermeister Schu Ipsychologische Beratungsstelle Willi-Becker-Allee 10 40227 Düsseldorf Briefpostanschrift:

Mehr

Sind wir auch verschieden, keiner wird gemieden, keiner bleibt allein.

Sind wir auch verschieden, keiner wird gemieden, keiner bleibt allein. 1 - Es gilt das gesprochene Wort! - - Sperrfrist: 29.03.2012, 10.00 Uhr - Grußwort des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, anlässlich der Urkundenverleihung an Schulen

Mehr

DAS HAUS DER BILDUNG - VOM KONZEPT ZUM GESETZ Entwurf für ein Hessisches Schulgesetz SPD Landtagsfraktion im August 2010

DAS HAUS DER BILDUNG - VOM KONZEPT ZUM GESETZ Entwurf für ein Hessisches Schulgesetz SPD Landtagsfraktion im August 2010 Landtagsfraktion Hessen HESSENGERECHT. DAS HAUS DER BILDUNG - VOM KONZEPT ZUM GESETZ Entwurf für ein Hessisches Schulgesetz SPD Landtagsfraktion im August 2010 www.spd-fraktion-hessen.de SPD-Fraktion im

Mehr

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen

Niedersächsisches Kultusministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule. - Leichte Sprache - Niedersachsen Niedersächsisches Kultusministerium Die wichtigsten Fragen und Antworten zur inklusiven Schule - Leichte Sprache - Niedersachsen Liebe Eltern, Liebe Schüler und Schülerinnen! Inklusion in der Schule bedeutet:

Mehr

Freie Wohlfahrtspflege NRW

Freie Wohlfahrtspflege NRW Freie Wohlfahrtspflege NRW LANDTAG " LAG FW NRW 0 Sperlichstraße 25 0 48151 Münster " NORDRHEIN-WESTFALEN 16. WAHLPERIODE Die Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen Frau Carina Gödecke Platz des

Mehr

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen Auswertung Baden-Württemberg 22. Mai 34771/Q7407 Le/Hm Studiendesign Grundgesamtheit: Lehrer an allgemeinbildenden Schulen

Mehr

Herausforderungen durch eine veränderte Schullandschaft

Herausforderungen durch eine veränderte Schullandschaft Herausforderungen durch eine veränderte Schullandschaft Dienstbesprechung für Lehrkräfte in der Berufseinstiegsphase am 25.11.2015 Agenda Allgemeinbildende Schulen in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen

Mehr

Inklusive LehrerInnenausbildung Entwicklungen in der Konferenz der Kultusminister (KMK)

Inklusive LehrerInnenausbildung Entwicklungen in der Konferenz der Kultusminister (KMK) Inklusive LehrerInnenausbildung Entwicklungen in der Konferenz der Kultusminister (KMK) Rostock am 14. Mai 2013 Aart Pabst, KMK AG Lehrerbildung 1 Grundlagen: Übereinkommen der Vereinten Nationen über

Mehr

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK)

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) Sitzung des Schulausschusses Ennepe-Ruhr-Kreis am 04.05.2011 Landesrat Hans Meyer Entstehung der UN-BRK Dezember 2006 Verabschiedung

Mehr

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer

Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer Meinungen, Einstellungen und Erfahrungen 22. Mai 34769/Q7407 Le/Hm Studiendesign Grundgesamtheit: Lehrer an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland Stichprobengröße:

Mehr

GROSSE ANFRAGE QUALITÄT UND SCHULSTRUKTUR IM RHEINLAND-PFÄLZISCHEN SCHULWESEN

GROSSE ANFRAGE QUALITÄT UND SCHULSTRUKTUR IM RHEINLAND-PFÄLZISCHEN SCHULWESEN POSITIONSPAPIER GROSSE ANFRAGE QUALITÄT UND SCHULSTRUKTUR IM RHEINLAND-PFÄLZISCHEN SCHULWESEN Die Schulstrukturreform war richtig und wichtig Eine der zentralen landespolitischen Herausforderungen ist,

Mehr

Bundespressekonferenz

Bundespressekonferenz Bundespressekonferenz Mittwoch, den 29.Oktober 2014 Erklärung von Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.v. Deutscher Caritasverband e.v. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hauptvorstand Deutschland braucht

Mehr

Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung an allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I

Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung an allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I 1. An die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung an allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I RdErl. des Ministeriums für Schule,

Mehr

Inklusion in der Schule wo stehen wir?

Inklusion in der Schule wo stehen wir? Herausforderungen in der Behindertenpolitik Inklusion in der Schule wo stehen wir? Berlin, 23. April 2013 Zur Person: Manfred Busch seit 1. Februar 1975 im niedersächsischen Schuldienst, davon 2 ½ Jahre

Mehr

Schriftliche Kleine Anfrage

Schriftliche Kleine Anfrage BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG Drucksache 21/7233 21. Wahlperiode 20.12.16 Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Boeddinghaus (DIE LINKE) vom 12.12.16 und Antwort des Senats

Mehr

Schleswig-Holstein Der echte Norden

Schleswig-Holstein Der echte Norden Schleswig-Holstein Der echte Norden Fachanhörung Inklusion Wie können multiprofessionelle Teams erfolgreich unterstützen? Veranstalter: BLLV München 27. Oktober 2016 Dr. Heide Hollmer Inklusion IST Schuljahr

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren aus der oberen und unteren Schulaufsicht, sehr geehrter Herr Professor Preuss-Lausitz, sehr geehrte Frau Dr.

Sehr geehrte Damen und Herren aus der oberen und unteren Schulaufsicht, sehr geehrter Herr Professor Preuss-Lausitz, sehr geehrte Frau Dr. Grußwort von Frau Regierungspräsidentin Anne Lütkes zur Tagung der oberen und unteren Schulaufsicht im Regierungsbezirk Düsseldorf zum Thema Inklusion als Herausforderung für die Unterrichtsentwicklung

Mehr

Umsetzung des Art. 24 UN-Behindertenrechtskonvention in Bayern

Umsetzung des Art. 24 UN-Behindertenrechtskonvention in Bayern Umsetzung des Art. 24 UN-Behindertenrechtskonvention in Bayern Behinderung In der UN-BRK ein offener, an der Teilhabe orientierter Begriff Begriff umfasst für den schulischen Bereich behinderte Schülerinnen

Mehr

FAQ zum Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion

FAQ zum Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion FAQ zum Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion Der Ministerrat hat am 24. Februar 2015 beschlossen, den Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion in die Anhörung zu geben. Die Antworten zu den nachfolgend

Mehr

Frauke Heiligenstadt. Inklusive Beschulung in Niedersachsen. Rede

Frauke Heiligenstadt. Inklusive Beschulung in Niedersachsen. Rede SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Rede der stellvertretenden Vorsitzenden und schulpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Frauke Heiligenstadt zum Thema: Inklusive Beschulung in Niedersachsen

Mehr

BERUFSBILDUNG LEITFRAGE GEMEINSAM KOMPETENT PROFESSIONELL. Fachlichkeit (personelle Ebene)

BERUFSBILDUNG LEITFRAGE GEMEINSAM KOMPETENT PROFESSIONELL. Fachlichkeit (personelle Ebene) gemeinsam. kompetent. professionell 1. Was erwarten wir von den Fachkräften in der Berufsbildung im Hinblick auf die Realisierung inklusiver Bildung in 5, in 10 Jahren? Inklusive Netzwerke aufgebaut haben,

Mehr

Inklusion in der beruflichen Bildung

Inklusion in der beruflichen Bildung Inklusion in der beruflichen Bildung Aktueller Stand der Umsetzung November 2014 Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen Art. 24 Bildung 4 NSchG Integration - alt - 4 NSchG Inklusive Schule

Mehr

des DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen und des GEW Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

des DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen und des GEW Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Stellungnahme des DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen und des GEW Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Änderung der Verordnung der Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung (AO-SF) Düsseldorf, 26.02.2016

Mehr

Handreichung für Eltern

Handreichung für Eltern Handreichung für Eltern BADEN-WÜRTTEMBERG STAATLICHES SCHULAMT FREIBURG Einschulung von Schülerinnen und Schülern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot Inhaltsangabe Vorwort Übergang

Mehr

Foto: Patrick Pleul. Teilhabe erfordert Qualität Inklusion im Bereich Schule

Foto: Patrick Pleul. Teilhabe erfordert Qualität Inklusion im Bereich Schule Foto: Patrick Pleul Teilhabe erfordert Qualität Inklusion im Bereich Schule POSITIONSPAPIER der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen Teilhabe erfordert Qualität Inklusion im Bereich Schule Auf dem

Mehr

Eßkamp Oldenburg LEITBILD

Eßkamp Oldenburg LEITBILD Eßkamp 126 26127 Oldenburg LEITBILD Wir schaffen ein respektvolles Lernklima im Lebe nsraum Schule. Unser Lehren und Lerne n berücksichtigt die individuelle Situation aller Schülerinnen und Schüler. Unsere

Mehr

Einführung Diversität und Inklusion in der Essener Bildungslandschaft. Klaus Hebborn Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport Deutscher Städtetag

Einführung Diversität und Inklusion in der Essener Bildungslandschaft. Klaus Hebborn Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport Deutscher Städtetag Einführung Diversität und Inklusion in der Essener Bildungslandschaft Klaus Hebborn Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport Deutscher Städtetag Begriff der Inklusion Inklusion im Bildungsbereich bedeutet,

Mehr

Beratung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen in der Schule

Beratung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen in der Schule Beratung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen und chronischen Erkrankungen in der Schule Schleswig-Holstein. Der echte Norden. Unser Anliegen Kinder und Jugendliche mit

Mehr

Workshop 1 Berufskollegs und Inklusion

Workshop 1 Berufskollegs und Inklusion 7. regionale Bildungskonferenz Workshop 1 Berufskollegs und Inklusion Geplante Änderungen in NRW zum Schuljahr 2016 / 17 2013 - Übergangsvorschrift im Schulgesetz Die Regelungen in 19 Absatz 5 Satz 3 finden

Mehr

des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Ausbau der Studienplätze im Bereich der Sonderpädagogik

des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Ausbau der Studienplätze im Bereich der Sonderpädagogik Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 6286 17. 12. 2014 Antrag der Abg. Andreas Deuschle u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Ausbau

Mehr

Die IGS Linden: eine Schule auf inklusivem Weg ein Erfahrungsbericht

Die IGS Linden: eine Schule auf inklusivem Weg ein Erfahrungsbericht Die IGS Linden: eine Schule auf inklusivem Weg ein Erfahrungsbericht 1.1. Am Beispiel der Gewinner des Jakob Muth Preises: Was inklusive Schulen gemeinsam haben und was sie auszeichnet: Alle Kinder und

Mehr

Inklusion eine Herausforderung für jede Schule

Inklusion eine Herausforderung für jede Schule Inklusion eine Herausforderung für jede Schule Jeder Mensch ist so individuell wie sein Fingerabdruck Inklusion als Rechtsfrage Inklusion als Haltungsfrage Inklusion als Entwicklungsfrage Inklusion eine

Mehr

Referat Inklusion.

Referat Inklusion. Referat Inklusion angela.ehlers@bsb.hamburg.de 1 Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Artikel 7 Wohl des Kindes Gleichberechtigter Genuss aller Menschenrechte

Mehr

UN-Behinderrechtskonvention umsetzen Voraussetzungen für umfassende schulische Inklusion schaffen

UN-Behinderrechtskonvention umsetzen Voraussetzungen für umfassende schulische Inklusion schaffen UN-Behinderrechtskonvention umsetzen Voraussetzungen für umfassende schulische Inklusion schaffen Elke Herrmann Behindertenpolitische Sprecherin Dr. Tobias Peter Parlamentarischer Berater für Bildung und

Mehr

Gemeinsames Lernen an der Sternenschule

Gemeinsames Lernen an der Sternenschule Gemeinsames Lernen an der Sternenschule Im Schuljahr 2011 / 2012 hat sich das Kollegium der Sternenschule gemeinsam auf den Weg zur inklusiven Schulentwicklung gemacht. Seitdem nehmen auch Kinder mit festgestelltem

Mehr

Die Behindertenrechtskonvention. Sonderpädagogik Plenumsvortrag auf der Fachtagung der KMK am in Bremen

Die Behindertenrechtskonvention. Sonderpädagogik Plenumsvortrag auf der Fachtagung der KMK am in Bremen Department für Pädagogik und Rehabilitation Lehrstuhl Lernbehindertenpädagogik, Prof. Dr. Ulrich Heimlich Die Behindertenrechtskonvention (BRK) und die Sonderpädagogik Plenumsvortrag auf der Fachtagung

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/ Wahlperiode

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/ Wahlperiode LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/2847 6. Wahlperiode 30.04.204 KLEINE ANFRAGE der Abgeordneten Simone Oldenburg, Fraktion DIE LINKE Beschäftigung von Personal mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung

Mehr

Schulbegleitung als Baustein auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem. Dr. Christian Huppert Jahrestagung LEiS NRW

Schulbegleitung als Baustein auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem. Dr. Christian Huppert Jahrestagung LEiS NRW Schulbegleitung als Baustein auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem Dr. Christian Huppert Jahrestagung LEiS NRW 05.11.2016 Ausblick Teilhabe am allgemeinen Bildungssystem Gestaltung eines inklusiven

Mehr

Förderorte für den Förderschwerpunkt Sehen

Förderorte für den Förderschwerpunkt Sehen Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung im Förderschwerpunkt Sehen (Text aus KMS vom 24.07.2007, Nr. IV.7-5 O 8204.1-4.66 967) Sonderpädagogische Förderung für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem

Mehr

Konzept. zur Inklusion an der Gesamtschule Oelde. (Hubbe - Cartoon)

Konzept. zur Inklusion an der Gesamtschule Oelde. (Hubbe - Cartoon) Konzept zur Inklusion an der Gesamtschule Oelde (Hubbe - Cartoon) Die Gesamtschule Oelde möchte sich mit ihrem Konzept zur Inklusion nicht auf eine Achterbahn begeben. Uns ist es wichtig, zu verdeutlichen,

Mehr

GEB für Stuttgart Sonderschulen 16. November 2015

GEB für Stuttgart Sonderschulen 16. November 2015 GEB für Stuttgart Sonderschulen 16. November 2015 Staatliches Schulamt Stuttgart / Schmalenbach Inklusion an Stuttgarter Schulen Inhalt 1. Informationen zur Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg

Mehr

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen Stellungnahme der GEW zum Gesetzentwurf Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachen Vorbemerkung Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Mehr

Auf dem Weg zur Inklusion in der Schule. Hannover Prof. Dr. Jutta Schöler i.r. bis 2006 TU-Berlin, Erziehungswissenschaft

Auf dem Weg zur Inklusion in der Schule. Hannover Prof. Dr. Jutta Schöler i.r. bis 2006 TU-Berlin, Erziehungswissenschaft Auf dem Weg zur Inklusion in der Schule Hannover - 08.04.2011 Prof. Dr. Jutta Schöler i.r. bis 2006 TU-Berlin, Erziehungswissenschaft Charlotte Charlotte im Kreis ihrer Freundinnen integriert in der Schule

Mehr

Inklusion an der Cäcilienschule Grundsätze, Ziele und Praxisvorstellungen Einführungsreferat zur Auftaktveranstaltung am

Inklusion an der Cäcilienschule Grundsätze, Ziele und Praxisvorstellungen Einführungsreferat zur Auftaktveranstaltung am Inklusion an der Cäcilienschule Grundsätze, Ziele und Praxisvorstellungen Einführungsreferat zur Auftaktveranstaltung am 16.09.2013 Ausgangsfragen! Was wird von uns im Rahmen der Inklusion verlangt?! Was

Mehr

Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem

Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem Düsseldorf, 14. Oktober 2011 1 Gesprächskreis Inklusion: Das Programm für den 14.10.2011 Teil A: Wo stehen wir heute? Teil B: An welchen weiteren Punkten arbeiten

Mehr

Auf dem Weg zur inklusiven Schule in NRW

Auf dem Weg zur inklusiven Schule in NRW Auf dem Weg zur inklusiven Schule in NRW Eckpunkte für die Zuweisung von Stellen aus dem regionalen Stellenbudget für die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (LES)

Mehr

Arbeitspapier. Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte. Schleswig-Holstein. Der echte Norden

Arbeitspapier. Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte. Schleswig-Holstein. Der echte Norden Arbeitspapier Inklusion an Schulen Umsetzung, Arbeitsschwerpunkte, nächste Schritte Schleswig-Holstein. Der echte Norden Impressum Herausgeber: Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Mehr

Inklusion an der Staatl. Schulberatungsstelle. Karin Tharandt, Staatl. Schulpsychologin, StRin FS

Inklusion an der Staatl. Schulberatungsstelle. Karin Tharandt, Staatl. Schulpsychologin, StRin FS Inklusion an der Staatl. Schulberatungsstelle Das bestehende Schulsystem Chancengleichheit oder Diskriminierung? Im Sinne einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsfrage für Sie alle gleich: Klettern

Mehr

Inklusion auf dem Weg zum gemeinsamen Lernen

Inklusion auf dem Weg zum gemeinsamen Lernen Inklusion auf dem Weg zum gemeinsamen Lernen Ist-Zustand und Perspektiven inklusiver Beschulung im Regierungsbezirk Düsseldorf und Konsequenzen für die Lehrerausbildung Gliederung Stand der Inklusion heute

Mehr

Aus was wir zu sprechen

Aus was wir zu sprechen GEW Schwäbisch Hall 23. März 2017 Michael Hirn verantwortlicher Redakteur der GEW Mitgliederzeitschrift bildung & wissenschaft; Mitglied HPR GHWRGS; Leiter eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums

Mehr

Bildungskooperationen in Lichtenberg Fortschreibung des Bezirklichen Rahmenkonzeptes Kooperation Schule- Jugendhilfe

Bildungskooperationen in Lichtenberg Fortschreibung des Bezirklichen Rahmenkonzeptes Kooperation Schule- Jugendhilfe Bildungskooperationen in Lichtenberg Fortschreibung des Bezirklichen Rahmenkonzeptes Kooperation Schule- Jugendhilfe Richtungsziel: Schule und Jugendhilfe sowie die im Bezirk Lichtenberg an individuellen

Mehr

Bildung von Kindern und Jugendlichen unter erschwerten Bedingungen auch die Kommune ist gefordert

Bildung von Kindern und Jugendlichen unter erschwerten Bedingungen auch die Kommune ist gefordert Bildung von Kindern und Jugendlichen unter erschwerten Bedingungen auch die Kommune ist gefordert Klaus Hebborn Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport beim Deutschen Städtetag/Städtetag NRW Überblick

Mehr

6. Landesweiter Integrationstag für Thüringen 24. März 2012 Schullandschaft in Jena Auf dem Weg zur Inklusion

6. Landesweiter Integrationstag für Thüringen 24. März 2012 Schullandschaft in Jena Auf dem Weg zur Inklusion 6. Landesweiter Integrationstag für Thüringen 24. März 2012 Schullandschaft in Jena Auf dem Weg zur Inklusion Katja Koch (Bildungskoordinatorin) René Ehrenberg (Leiter Bildungsservice) Gliederung 1. Jena

Mehr