Sprachspiel - Lebensform - Weltbild

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1 Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt Christian Kellner 22. Mai 2006

2 Bei Fragen: Gleich fragen! :)

3 Ludwig Wittgenstein Leben Werk Sprache Einführung Realistische Semantik Sprachspiele Kritik an der realistischen Semantik Der Gebrauch als Bedeutung Lebensform Sprache als Teil einer Lebensform Abrichtung, Weltbild

4 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

5 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

6 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

7 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

8 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

9 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

10 Leben Ludwig Wittgenstein * 26. April 1889 in Wien Jüngstes von 8 Kindern Vater war erfolgreicher Unternehmer Musikalisch, sehr intelligent Seelisch labil, sensibel u. unsicher Herrisch, rechthaberisch 29. April 1951 in Cambridge

11 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

12 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

13 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

14 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

15 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

16 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

17 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

18 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

19 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

20 Leben Immatrikulation an der TU Berlin (Maschinenbau) Beschäftigung mit Bertrand Russells Antinomie Wechsel nach Cambridge (zu Russell) Tod des Vaters, Arbeit am Tractatus in Norwegen Freiwilliger Dienst beim Militär Entlassung und Rückkehr nach Wien, Neues Leben (Lehrer) Rückkehr nach Cambridge und zur Philosophie Norwegen (Arbeit an den PU) Ordentlicher Professor in Cambridge Aufgabe der Professur

21 Werk Werk - Übersicht Logisch philosophische Abhandlungen - Tractatus logico philosophicus (1922) Philosophische Untersuchungen (1953) Über Gewißheit ( postum)

22 Werk Werk - Übersicht Logisch philosophische Abhandlungen - Tractatus logico philosophicus (1922) Philosophische Untersuchungen (1953) Über Gewißheit ( postum)

23 Werk Werk - Übersicht Logisch philosophische Abhandlungen - Tractatus logico philosophicus (1922) Philosophische Untersuchungen (1953) Über Gewißheit ( postum)

24 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein der linguistic turn der Philosophie Wenn wir über die Welt sprechen, dann sprechen wir. Alle Philosophie findet in der Sprache statt. Alle philosophischen Probleme sind sprachliche Probleme! Alle Philosophie ist (Sprach-) Kritik!

25 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein der linguistic turn der Philosophie Wenn wir über die Welt sprechen, dann sprechen wir. Alle Philosophie findet in der Sprache statt. Alle philosophischen Probleme sind sprachliche Probleme! Alle Philosophie ist (Sprach-) Kritik!

26 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein der linguistic turn der Philosophie Wenn wir über die Welt sprechen, dann sprechen wir. Alle Philosophie findet in der Sprache statt. Alle philosophischen Probleme sind sprachliche Probleme! Alle Philosophie ist (Sprach-) Kritik!

27 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein der linguistic turn der Philosophie Wenn wir über die Welt sprechen, dann sprechen wir. Alle Philosophie findet in der Sprache statt. Alle philosophischen Probleme sind sprachliche Probleme! Alle Philosophie ist (Sprach-) Kritik!

28 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein Das Buch behandelt die philosophischen Probleme und zeigt - wie ich glaube - daß die Fragestellung dieser Probleme auf dem Mißverständnis der Logik dieser Sprache beruht. Man könnte den ganzen Sinn dieses Buches etwa in die Worte fassen: Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen. (TLP - Vorwort)

29 Werk Tractatus Logico Philosophicus der frühe Wittgenstein Das Buch behandelt die philosophischen Probleme und zeigt - wie ich glaube - daß die Fragestellung dieser Probleme auf dem Mißverständnis der Logik dieser Sprache beruht. Man könnte den ganzen Sinn dieses Buches etwa in die Worte fassen: Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen. (TLP - Vorwort)

30 Werk Philosophische Untersuchungen der späte Wittgenstein Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus (PU 123) Ich versuche, euch auf Reisen durch ein Land zu führen. Ich werde zu zeigen versuchen, daß philosophische Schwierigkeiten [... ] deshalb enstehen, weil wir uns in einer fremden Stadt befinden und den Weg nicht kennen. Wir müssen also das Gelände kennenlernen [... ] (VGM, 50) Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache. (PU 109)

31 Werk Philosophische Untersuchungen der späte Wittgenstein Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus (PU 123) Ich versuche, euch auf Reisen durch ein Land zu führen. Ich werde zu zeigen versuchen, daß philosophische Schwierigkeiten [... ] deshalb enstehen, weil wir uns in einer fremden Stadt befinden und den Weg nicht kennen. Wir müssen also das Gelände kennenlernen [... ] (VGM, 50) Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache. (PU 109)

32 Werk Philosophische Untersuchungen der späte Wittgenstein Ein philosophisches Problem hat die Form: Ich kenne mich nicht aus (PU 123) Ich versuche, euch auf Reisen durch ein Land zu führen. Ich werde zu zeigen versuchen, daß philosophische Schwierigkeiten [... ] deshalb enstehen, weil wir uns in einer fremden Stadt befinden und den Weg nicht kennen. Wir müssen also das Gelände kennenlernen [... ] (VGM, 50) Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache. (PU 109)

33 Einführung Fragen Wie lernen wir Sprache? Wie funktioniert Sprache eigentlich? Genauer: Wie kommt die Bedeutung der Worte/Zeichen zustande?

34 Einführung Fragen Wie lernen wir Sprache? Wie funktioniert Sprache eigentlich? Genauer: Wie kommt die Bedeutung der Worte/Zeichen zustande?

35 Einführung Fragen Wie lernen wir Sprache? Wie funktioniert Sprache eigentlich? Genauer: Wie kommt die Bedeutung der Worte/Zeichen zustande?

36 Realistische Semantik Semantik Semantik Die Semantik (Bedeutungslehre) ist das Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit Sinn und Bedeutung von Sprache beziehungsweise sprachlichen Zeichen befasst.

37 Realistische Semantik Die realistische Semantik Dualismus (Trennung) von Sprache und wirklicher Welt. Alle sprachlichen Ausdrücke sind Namen, die sich auf außersprachliche Objekte beziehen bzw. diese benennen. Die Erklärung der Wortbedeutung wird durch das Hinweisen auf den Gegenstand erreicht. Sprache ist somit Informationsvermittlung. Die Sprache spiegelt die Struktur der Welt wider.

38 Realistische Semantik Die realistische Semantik Dualismus (Trennung) von Sprache und wirklicher Welt. Alle sprachlichen Ausdrücke sind Namen, die sich auf außersprachliche Objekte beziehen bzw. diese benennen. Die Erklärung der Wortbedeutung wird durch das Hinweisen auf den Gegenstand erreicht. Sprache ist somit Informationsvermittlung. Die Sprache spiegelt die Struktur der Welt wider.

39 Realistische Semantik Die realistische Semantik Dualismus (Trennung) von Sprache und wirklicher Welt. Alle sprachlichen Ausdrücke sind Namen, die sich auf außersprachliche Objekte beziehen bzw. diese benennen. Die Erklärung der Wortbedeutung wird durch das Hinweisen auf den Gegenstand erreicht. Sprache ist somit Informationsvermittlung. Die Sprache spiegelt die Struktur der Welt wider.

40 Realistische Semantik Die realistische Semantik Dualismus (Trennung) von Sprache und wirklicher Welt. Alle sprachlichen Ausdrücke sind Namen, die sich auf außersprachliche Objekte beziehen bzw. diese benennen. Die Erklärung der Wortbedeutung wird durch das Hinweisen auf den Gegenstand erreicht. Sprache ist somit Informationsvermittlung. Die Sprache spiegelt die Struktur der Welt wider.

41 Realistische Semantik Die realistische Semantik Dualismus (Trennung) von Sprache und wirklicher Welt. Alle sprachlichen Ausdrücke sind Namen, die sich auf außersprachliche Objekte beziehen bzw. diese benennen. Die Erklärung der Wortbedeutung wird durch das Hinweisen auf den Gegenstand erreicht. Sprache ist somit Informationsvermittlung. Die Sprache spiegelt die Struktur der Welt wider.

42 Realistische Semantik Die realistische Semantik Die Wörter der Sprache benennen Gegenstände - Sätze sind Verbindungen von solchen Benennungen. - In diesem Bild von der Sprache finden wir die Wurzeln der Idee: Jedes Wort hat eine Bedeutung. Diese Bedeutung ist dem Wort zugeordnet. Sie ist der Gegenstand, für welchen das Wort steht. (PU 1)

43 Realistische Semantik Die Bedeutung eines Wortes/Zeichen ist der Gegenstand in der realen Welt! (realistische Semantik)

44 Kritik an der realistischen Semantik Sprachspiele Wittgenstein beim Einkaufen fünf rote Äpfel

45 Kritik an der realistischen Semantik Man könnte also sagen: Die hinweisende Definition erklärt den Gebrauch die Bedeutung des Wortes, wenn es schon klar ist, welche Rolle das Wort in der Sprache überhaupt spielen soll. Wenn ich also weiß, daß Einer mir ein Farbwort erklären will, so wird mir die hinweisende Erklärung Das heißt :Sepia zum Verständnis des Wortes verhelfen. (PU 30)

46 Kritik an der realistischen Semantik Wenn man jemandem die Königsfigur im Schachspiel zeigt und sagt Das ist der Schachkönig, so erklärt man ihm dadurch nicht den Gebrauch dieser Figur, es sei denn, daß er die Regeln des Spiels schon kennt, bis auf diese letzte Bestimmung: die Form einer Königsfigur. Man kann sich denken, er habe die Regeln des Spiels gelernt, ohne daß ihm je eine wirkliche Spielfigur gezeigt wurde. Die Form der Spielfigur entspricht hier dem Klang, oder der Gestalt eines Wortes. (PU 31)

47 Kritik an der realistischen Semantik Wir werden nur dann sagen, sie [die Erklärung C.K.] lehre ihn den Gebrauch, wenn der Platz schon vorbereitet ist. Und er ist es hier nicht dadurch, daß der, dem wir die Erklärung geben, schon Regeln weiß, sondern dadurch, daß er in anderem Sinne schon ein Spiel beherrscht. (PU 31)

48 Kritik an der realistischen Semantik Eine rote Ampel

49 Der Gebrauch als Bedeutung Die Bedeutung ist der Gebrauch in der Sprache Man kann für eine große Klasse von Fällen der Benützung des Wortes Bedeutung - wenn auch nicht für alle Fälle seiner Benützung - dieses Wort so erklären: Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache. (PU 42)

50 Der Gebrauch als Bedeutung Die Bedeutung ist der Gebrauch in der Sprache Man kann für eine große Klasse von Fällen der Benützung des Wortes Bedeutung - wenn auch nicht für alle Fälle seiner Benützung - dieses Wort so erklären: Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache. (PU 42)

51 Der Gebrauch als Bedeutung Keine universelle Relation von Wörtern/Bedeutungen zu Objekten. Die Bedeutung ist stark abhängig vom Kontext. Bedeutung haben Worte nur innerhalb eines spezifischen Sprachspiels.

52 Der Gebrauch als Bedeutung Keine universelle Relation von Wörtern/Bedeutungen zu Objekten. Die Bedeutung ist stark abhängig vom Kontext. Bedeutung haben Worte nur innerhalb eines spezifischen Sprachspiels.

53 Der Gebrauch als Bedeutung Keine universelle Relation von Wörtern/Bedeutungen zu Objekten. Die Bedeutung ist stark abhängig vom Kontext. Bedeutung haben Worte nur innerhalb eines spezifischen Sprachspiels.

54 Der Gebrauch als Bedeutung Ich werde auch das Ganze: der Sprache und der Tätigkeiten, mit denen sie verwoben ist, das Sprachspiel nennen. (PU 7)

55 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

56 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

57 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

58 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

59 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

60 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

61 Der Gebrauch als Bedeutung Beispiele für Sprachspiele (Auswahl aus PU 23) Befehlen, und nach Befehlen handeln - Berichten eines Hergangs - Eine Geschichte erfinden; und lesen - Theater spielen - Rätsel raten - Einen Witz machen - Bitten, Fluchen, Grüßen, Beten.

62 Sprache als Teil einer Lebensform Lebensform Sprachspiele sind eingebettet in Lebensformen Das Wort Sprachspiel soll hier hervorheben, daß das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform. Keine Sprache ohne Sprachpraxis

63 Sprache als Teil einer Lebensform Lebensform Sprachspiele sind eingebettet in Lebensformen Das Wort Sprachspiel soll hier hervorheben, daß das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform. Keine Sprache ohne Sprachpraxis

64 Sprache als Teil einer Lebensform Lebensform Sprachspiele sind eingebettet in Lebensformen Das Wort Sprachspiel soll hier hervorheben, daß das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform. Keine Sprache ohne Sprachpraxis

65 Abrichtung, Weltbild Wie lernen wir aber Sprachspiele? Indem wir sie eben spielen! Abrichtung! Das Lehren der Sprache ist hier kein Erklären, sondern ein Abrichten. (PU 5)

66 Abrichtung, Weltbild Wie lernen wir aber Sprachspiele? Indem wir sie eben spielen! Abrichtung! Das Lehren der Sprache ist hier kein Erklären, sondern ein Abrichten. (PU 5)

67 Abrichtung, Weltbild Wie lernen wir aber Sprachspiele? Indem wir sie eben spielen! Abrichtung! Das Lehren der Sprache ist hier kein Erklären, sondern ein Abrichten. (PU 5)

68 Abrichtung, Weltbild Wie lernen wir aber Sprachspiele? Indem wir sie eben spielen! Abrichtung! Das Lehren der Sprache ist hier kein Erklären, sondern ein Abrichten. (PU 5)

69 Abrichtung, Weltbild Es gibt keine Frage nach dem Warum? beim Abrichten! Das Abrichten bildet den harten Fels Habe ich die Begründung erschöpft so bin ich nun auf dem harten Fels angelangt, und mein Spaten biegt sich zurück. Ich bin dann geneigt, zu sagen: So handle ich eben. (PU 217)

70 Abrichtung, Weltbild Es gibt keine Frage nach dem Warum? beim Abrichten! Das Abrichten bildet den harten Fels Habe ich die Begründung erschöpft so bin ich nun auf dem harten Fels angelangt, und mein Spaten biegt sich zurück. Ich bin dann geneigt, zu sagen: So handle ich eben. (PU 217)

71 Abrichtung, Weltbild Es gibt keine Frage nach dem Warum? beim Abrichten! Das Abrichten bildet den harten Fels Habe ich die Begründung erschöpft so bin ich nun auf dem harten Fels angelangt, und mein Spaten biegt sich zurück. Ich bin dann geneigt, zu sagen: So handle ich eben. (PU 217)

72 Abrichtung, Weltbild Aber mein Weltbild habe ich nicht, weil ich mich von seiner Richtigkeit überzeugt habe; auch nicht, weil ich von seiner Richtigkeit überzeugt bin. Sondern es ist der überkommene Hintergrund, auf welchem ich zwischen wahr und falsch unterscheide.

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