3. Grundzüge der Makroökonomik. 3.3 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Allgemeine Volkswirtschaftslehre. WiMa und andere (AVWL I) WS 2007/08

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1 3. Grundzüge der Makroökonomik 3.3 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 1

2 Ziel: zahlenmäßige Erfassung des Wirtschaftsgeschehens einer Volkswirtschaft eine abgeschlossene Periode Berücksichtigung aller Wirtschaftseinheiten (Personen, Institutionen) Einbeziehung aller wirtschaftlicher Tätigkeiten und Vorgänge (produzieren, verteilen, konsumieren, investieren, finanzieren) basiert auf systematische, in sich konsistente, statistische Aufzeichnungen der wichtigsten Strom- und/oder Bestandsgrößen Stromgrößen: beziehen sich auf Vorgänge, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums stattfinden 2

3 Bestandsgrößen: geben die Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder ex-post Betrachtung Zusammenfassung einzelner Wirtschaftseinheiten zu Gruppen (Wirtschaftsbereiche, Sektoren) Sektorale Unterteilung: nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften finanzielle Kapitalgesellschaften private Haushalte einschl. privater Organisationen ohne Erwerbszweck Staat 3

4 Aggregation der wirtschaftlichen Vorgänge, um aussagefähige Kenngrößen abzuleiten Darstellung in Form eines geschlossenen Kontensystems und in Form von Tabellen Definitionen und Konzepte verbindlich geregelt im Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG)

5 Hauptaufgaben: Beschreibung des Wirtschaftsgeschehens mit darauf aufbauenden Analysen Leistungs- und Erfolgsmessung liefert Datenbasis zur Überprüfung theoretischer Hypothesen Unterstützung wirtschaftspolitischer Entscheidungen hilft beim Verständnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge 5

6 System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung i.e.s. Finanzierungsrechnung Zahlungsbilanz 6

7 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung i.e.s. (VGR) Ermittlung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 3 Grundformen der Berechnung des BIP: - Entstehungsrechnung: Verwendung der Daten über die Produktion von Gütern und Dienstleistungen (Angebotsseite) - Verwendungsrechnung: Verwendung der Daten über die einzelnen Nachfragekomponenten (Nachfrageseite) - Verteilungsrechnung: Verwendung der Daten über die bei der Produktion entstandenen Einkommen 7

8 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006), S. 10 8

9 Entstehungsrechnung: Inlandskonzept: bezieht sich auf die im Inland tätigen Produktionsfaktoren bzw. das von ihnen bezogene Einkommen sowie die im Inland entstandene wirtschaftliche Leistung Ausgangspunkt Entstehungsrechnung: Produktionswert = Summe der Werte aller Güter und Dienstleistungen, die in einer Volkswirtschaft während einer Periode produziert werden 9

10 Berechnung: Verkäufe von Waren und Dienstleistungen (aus eigener Produktion sowie von Handelsware) + Wert der Bestandsveränderungen an Halb- und Fertigwaren aus eigener Produktion + Wert der selbst erstellten Anlagen = Produktionswert (PW) Wichtig: Umsatzsteuer wird zunächst nicht berücksichtigt; Bewertung erfolgt zu Faktorkosten 10

11 zur Vermeidung von Mehrfachzählungen müssen Vorleistungen abgezogen werden Vorleistungen: Güter, die in der betreffenden Periode wieder in die Produktion eingehen oder verbraucht werden (z.b. Rohstoffe, Vorprodukte, Bauleistungen, Transportkosten, Mieten) Produktionswert (PW) - Vorleistungen (VL) = Bruttowertschöpfung (BWS) 11

12 Kontendarstellung: Produktionskonto Vorleistungen (VL) Bruttowertschöpfung (BWS) Produktionswert (PW) 12

13 Bruttowertschöpfung (BWS) - Abschreibungen (D) = Nettowertschöpfung (NWS) Vorleistungen (VL) Produktionskonto Abschreibungen (D) Produktionswert (PW) Nettowertschöpfung (NWS) 13

14 Beispiel (aus Baßeler et al. (2006), S. 223f.): Schneider verkauft Anzug 300 Kosten den Anzugsstoff 100 weitere Vorprodukte (Garn, Knöpfe, Futterstoff) im Wert von 50 Kosten Beleuchtung, Heizung, Maschinenstrom, Miete etc. 30 Abnutzung der Maschinen im Wert von 10 14

15 Einzelwirtschaftliches Produktionskonto Vorleistungen 180 Produktionswert des Anzugs 300 Abschreibungen 10 Nettowertschöpfung 110 Bruttowertschöpfung =

16 Gesamtwirtschaftliches Produktionskonto Deutschland 2006 (in Mrd. ) Vorleistungen 2180,74 Produktionswert 4274,96 Abschreibungen 339,48 Nettowertschöpfung 1754,74 Bruttowertschöpfung = 2094,22 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 16

17 Darstellung des Anteils unterschiedlicher Sektoren an der Bruttowertschöpfung: Unterteilung der Gesamtwirtschaft in 3 Bereiche: primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sekundärer Sektor: Industrie, Baugewerbe tertiärer Sektor: Dienstleistungsbereiche 17

18 Anteile der Sektoren an der Bruttowertschöpfung (in v.h.) Quelle: Statistisches Bundesamt 18

19 Übergang zu Marktpreisen: Berücksichtigung der Mehrwertsteuer und anderer indirekter Steuern abzüglich der Vorsteuer Bruttowertschöpfung (BWS) + Gütersteuern (T) - Gütersubventionen (S) = Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesamtwirtschaftliches Angebot zu Marktpreisen 19

20 Das Nettoinlandsprodukt (NIP) erhält man nach Abzug der Abschreibungen wie folgt: Bruttoinlandsprodukt (BIP) - Abschreibungen (D) = Nettoinlandsprodukt (NIP) 20

21 Entstehung des Bruttoinlandsprodukts Deutschland 2006 (in Mrd. ) Bruttowertschöpfung 2094,22 + Gütersteuern 234,39 - Gütersubventionen 6,41 = Bruttoinlandsprodukt 2322,20 - Abschreibungen 339,48 = Nettoinlandsprodukt 1982,72 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 21

22 Zusammenfassung der wichtigsten Zusammenhänge: Bruttowertschöpfung: BWS = PW - VL Nettowertschöpfung: NWS = BWS - D Bruttoinlandsprodukt: Nettoinlandsprodukt: BIP = BWS + T - S NIP = BIP - D 22

23 Verwendungsrechnung: Berechnung des BIP über Nachfrageseite durch Addition aller Komponenten der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Private Konsumausgaben: Summe von Konsumausgaben der privaten Haushalte und Konsumausgaben der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck Konsumausgaben des Staates: Wert der Güter, die vom Staat selbst produziert werden Wert staatlicher Leistungen lässt sich nicht über Marktpreise erfassen; daher wird der Wert über die zur Erstellung erforderlichen Lohnkosten und den sonstigen Inputkosten ermittelt 23

24 Brutto-Anlageinvestitionen: - Ausrüstungen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) - Bauten (Wohnbauten, Nichtwohnbauten) - sonstige Anlagen (u.a. Computersoftware, Nutztiere, Nutzpflanzungen) Vorratsveränderungen: Veränderungen der Vorratsbestände bewertet mit jahresdurchschnittlichen Preisen 24

25 Außenbeitrag: Saldo zwischen Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen Exporte: alle im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen, die vom Ausland nachgefragt werden Importe: alle im Ausland produzierten Waren und Dienstleistungen, die vom Inland nachgefragt werden Um die Nachfrage nach den im Inland produzierten Gütern zu ermitteln, müssen die Importe aus dem Ausland abgezogen werden. 25

26 Bruttoinlandsprodukt: BIP = C pr + C St + I br + EX IM C pr : : Private Konsumausgaben C St I br : EX : IM : Staatliche Konsumausgaben Bruttoinvestitionen Exporte Importe 26

27 Verwendung des Bruttoinlandsprodukts Deutschland 2006 (in Mrd. ) Private Konsumausgaben 1357,50 + Staatliche Konsumausgaben 425,88 + Bruttoinvestitionen 412,44 + Exporte 1046,48 - Importe 920,10 = Bruttoinlandsprodukt 2322,20 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) Inländische Verwendung = 2195,82 27

28 Verteilungsrechnung: Produktion eines Gutes führt i.d.r. zu Bruttowertschöpfung Produktion ist unmittelbar mit Schaffung von Einkommen verbunden, die den eingesetzten Produktionsfaktoren zufließen Verteilungsrechnung ermittelt, wie die in einer Periode entstandenen Einkommen auf die Faktoren verteilt wurden. 28

29 BIP berücksichtigt nicht, welcher Anteil der Einkommen auf Ausländer entfällt. Zudem können Inländer Einkommen aus dem Ausland erhalten. Saldo der Primäreinkommen berücksichtigt diese Sachverhalte. Saldo der Primäreinkommen: von der übrigen Welt empfangene Primäreinkommen (Arbeitnehmerentgelt, Vermögenseinkommen, Subventionen) abzüglich der an die übrige Welt geleisteten Primäreinkommen (Arbeitnehmerentgelt, Vermögenseinkommen, Produktions- und Importabgaben) 29

30 Inländerkonzept: bezieht sich auf die produktiven Leistungen bzw. das Einkommen von Inländern, gleichgültig ob diese im Inland oder Ausland erbracht wurden bzw. entstanden sind Bruttoinlandsprodukt (BIP) + Saldo der Primäreinkommen (SPE) = Bruttonationaleinkommen (BNE) 30

31 Abschreibung und Ersatz von Maschinen steht nicht als Einkommen zur Verfügung Bruttonationaleinkommen (BNE) - Abschreibungen (D) = Nettonationaleinkommen (Primäreinkommen, NNE) 31

32 Alternative Berechnung des Nettonationaleinkommens: Bruttoinlandsprodukt (BIP) - Abschreibungen (D) = Nettoinlandsprodukt (NIP) + Saldo der Primäreinkommen (SPE) = Nettonationaleinkommen (NNE) 32

33 Nationales Einkommenskonto I Deutschland 2006 (in Mrd. ) Primäreinkommen an die übrige Welt 173,72 Nettoinlandsprodukt 1982,72 Nettonationaleinkommen 2004,89 Primäreinkommen aus der übrigen Welt 195,89 Summe 2178,61 Summe 2178,61 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 33

34 Bei Entstehungsrechnung wurden indirekte Steuern addiert und Subventionen subtrahiert. Nun müssen diese wieder subtrahiert bzw. addiert werden. Nettonationaleinkommen (NNE) - Produktions- und Importabgaben an den Staat (T p ) + Subventionen vom Staat (Z) = Volkseinkommen (VE) 34

35 Einkommensverteilung in Deutschland (in v.h. des Volkseinkommens) Quelle: Statistisches Bundesamt 35

36 Volkseinkommen fließt Arbeitnehmern, Unternehmern und Vermögensbesitzern zu Arbeitnehmerentgelte einfach ermittelbar Unternehmens- und Vermögenseinkommen als Residualgröße Volkseinkommen (VE) - Arbeitnehmerentgelte (L) = Unternehmens- und Vermögenseinkommen (G) 36

37 Verteilung des Bruttoinlandsprodukts Deutschland 2006 (in Mrd. ) Bruttoinlandsprodukt 2322,20 + Primäreinkommen aus der übrigen Welt 195,89 - Primäreinkommen an die übrige Welt 173,72 = Bruttonationaleinkommen 2344,37 - Abschreibungen 339,48 = Nettonationaleinkommen 2004,89 37

38 Nettonationaleinkommen 2004,89 - Produktions- und Importabgaben 280,43 + Subventionen 26,77 = Volkseinkommen 1751,23 - Arbeitnehmerentgelte 1149,36 = Unternehmens- und Vermögenseinkommen 601,86 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 38

39 Zur Verfügung steht den Inländern das Nettonationaleinkommen und der Saldo aus Transfers zwischen In- und Ausland: Nettonationaleinkommen (NNE) + Transfers aus der übrigen Welt - Transfers an die übrige Welt TR = Verfügbares Einkommen der Gesamtwirtschaft (NNE v ) 39

40 Verfügbares Einkommen Deutschland 2006 (in Mrd. ) Nettonationaleinkommen 2004,89 + Transfers aus der übrigen Welt 11,16 - Transfers an die übrige Welt 38,26 = Verfügbares Einkommen 1977,79 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 40

41 Nationales Einkommenskonto II Deutschland 2006 (in Mrd. ) Transfers an die übrige Welt 38,26 Nettonationaleinkommen 2004,89 Verfügbares Einkommen 1977,79 Transfers aus der übrigen Welt 11,16 Summe 2016,05 Summe 2016,05 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 41

42 Verfügbares Einkommen kann entweder konsumiert oder gespart werden: Verfügbares Einkommen (NNE v ) = Gesamtwirtschaftlicher Konsum (C) + Gesamtwirtschaftliche Ersparnis (S) 42

43 Konsum und Ersparnis Deutschland 2006 (in Mrd. ) Verfügbares Einkommen 1977,79 - Gesamtwirtschaftlicher Konsum 1783,38 = Gesamtwirtschaftliche Ersparnis 194,41 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 43

44 Einkommensverwendungskonto Deutschland 2006 (in Mrd. ) Konsum 1783,38 Sparen 194,41 Verfügbares Einkommen 1977,79 Summe 1977,79 Summe 1977,79 Quelle: Statistisches Bundesamt (2006) 44

45 Gesamtwirtschaftliche Sparquote (SQ): NNE v C SQ = 100% NNE v Deutschland 2006: SQ = 9,8% 45

46 Zusammengefasstes Nationales Einkommenskonto Primäreinkommen an die übrige Welt 173,72 Nettoinlandsprodukt 1982,72 Transfers an die übrige Welt 38,26 Primäreinkommen aus der übrigen Welt 195,89 Konsum 1783,38 Transfers aus der übrigen Welt 11,16 Sparen 194,41 Summe 2189,77 Summe 2189,77 46

47 Zusammenfassung der wichtigsten Zusammenhänge: Bruttonationaleinkommen: BNE = BIP + SPE Nettonationaleinkommen: NNE = BNE - D Volkseinkommen: Verfügbares Einkommen: VE = NNE - T p + Z = L + G NNE v = NNE + TR = C + S 47

48 Überblick über die drei Berechnungsarten in der VGR I. Entstehungsrechnung II. Verwendungsrechnung Produktionswert Private Konsumausgaben -Vorleistungen + Konsumausgaben des Staates = Bruttowertschöpfung + Bruttoinvestitionen + Gütersteuern + Exporte -Gütersubventionen - Importe = Bruttoinlandsprodukt + Saldo der Primäreinkommen aus der übrigen Welt = Bruttonationaleinkommen - Abschreibungen III. Verteilungsrechnung = Nettonationaleinkommen (Primäreinkommen) - Produktions- und Importabgaben an den Staat + Subventionen vom Staat = Volkseinkommen - Arbeitnehmerentgelt = Unternehmens- und Vermögenseinkommen 48

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