Innensicht von Migrationsfamilien Workshop zum Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit

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1 Innensicht von Migrationsfamilien Workshop zum Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit

2 Theoretischer Hintergrund Methodik Erste Ergebnisse Elterninterviews Diskussion 2

3 Empirische Ausgangslage Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund in Bezug auf ihre Bildungsentwicklung und ihre soziale Integration (Ramsauer, 2011) Diskussion um den möglichen Beitrag von Bildungsinstitutionen und Eltern, den Bildungsdisparitäten konstruktiv zu begegnen (vgl. Hawighorst, 2009). Bemühungen von Bildungsinstitutionen zur Etablierung von Bildungspartnerschaften mit Eltern mit Migrationshintergrund ohne gewünschte Erfolge (vgl. Boos-Nünning & Karakasoglu, 2005). 3

4 Zum Forschungsstand Voreingenommene Sicht auf die bildungsferne Elternschaft und eine dadurch defizitorientierte Sicht auf Migrantinnen und Migranten unüberwindbare Distanz zwischen den Beteiligten (Bolzman et al., 2003). Wenig Beachtung für die Heterogenität der Elternschaft Die Problemsicht der Migrantinnen und Migranten wurde bis anhin kaum erfragt und in die Konzepte miteinbezogen. 4

5 Untersuchungsfokus 5

6 Welche Ziele verfolgt die Studie? 1. Differenzierte Einsicht in die Problemwahrnehmung der Eltern mit Migrationshintergrund gewinnen 2. Passgenaue Entwicklung von Praxisangeboten 3. Vernetzung und Wissensaustausch zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren sowie zwischen Institutionen im Feld 4. Sensibilisierung und Professionalisierung von Studierenden in pädagogischen Berufsfeldern 6

7 Fragestellung Welche Herausforderungen und welchen Unterstützungsbedarf sehen Eltern und Experten mit Migrationshintergrund zur Unterstützung der sozialen Integration und Bildungsentwicklung von ihren Kindern? 7

8 Finanzierung und Kooperationen Finanzierung Stiftung Mercator Schweiz Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen (DEK) Kanton Thurgau PHTG Dozierendenforschung Weitere Kooperationspartner Verdi Interkulturelles Dolmetschen in der Ostschweiz 8

9 Theoretischer Hintergrund Methodik Erste Ergebnisse Elterninterviews Diskussion 9

10 Methodisches Vorgehen: Untersuchungsgruppen Eltern Stichprobenauswahl nach:. Herkunftsregionen (angelehnt an die häufigsten Herkunftsländer) Sozioökonomischem Status Dauer des Aufenthalts und Aufenthaltsstatus. Experten Fachpersonen mit eigenem Migrationshintergrund Erfahrungen in der Bildungs- und Integrationsarbeit mit Eltern der Zielgruppe Spezifischer Blick auf die Innensicht von beruflich reflektierten Migrationserfahrungen. 10

11 Methodisches Vorgehen: Erhebungsmethoden Qualitative leitfadengestützte, problemzentrierte Interviews (Witzel, 2000) Allgemeine Hintergrundinformationen Zielvorstellungen der Familie Herausforderungen und Unterstützungsbedarf Erhebung soziodemografischer Daten (Fragenkatalog) Interviews ggf. in der Erstsprache, Übersetzung durch Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler 11

12 Methodisches Vorgehen: Auswertung Qualitative Inhaltsanalyse (Mayring, 2003) Schritt 1: Kulturspezifische Auswertung Aussagen über Herausforderungen und Unterstützungsbedarf innerhalb einer Herkunftsregion Erarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden (Differenzierungslinien) aufgrund der im Fragebogen erhobenen Daten Schritt 2: Kulturübergreifende Auswertung Vergleich mehrerer Qualifizierungsarbeiten vor dem Hintergrund der Differenzierungslinien Ziel: Unterscheidung kulturell, status- und aufenthaltsbedingten Herausforderungen und dem daraus resultierenden Unterstützungsbedarf 12

13 Wie sieht der Zeitplan aus? 13

14 Theoretischer Hintergrund Methodik Erste Ergebnisse Elterninterviews Diskussion 14

15 Stand der Dinge: Sample der Interviews mit Eltern Interviews: 23 aus 6 Abschlussarbeiten Herkunftsländer: Türkei (10) Portugal (7) Polen (3) Deutschland (1) Irak (1) Kosovo (1) Wohnort: Schweiz (16) Deutschland (7) 15

16 Stand der Dinge: Ergebnisse der Interviews mit Eltern Kontextualisierung der Ergebnisse Ergebnisse stellen Zwischenstand und teilweise markante Einzelaussagen dar 16

17 Stand der Dinge: Ergebnisse der Interviews mit Eltern Gemeinsame Ergebnisse Differenzierter Unterstützungsbedarf Kaum herkunftsspezifische Korrelationen, stattdessen: Relevanz von sozio-ökonomischem Status, Migrationsund Aufenthaltsstatus weiterhin Relevanz der Differenzierungslinien Geschlecht, Familienstand, (psychische) Gesundheit, Wohnort (Stadt/Land) 17

18 Stand der Dinge: Ergebnisse der Interviews mit Eltern Gemeinsame Ergebnisse Sprache als gemeinsame Herausforderung, jedoch sehr differenzierter Unterstützungsbedarf, z.b. grundsätzliches Erlernen der Zweitsprache Verbesserung der Sprachkenntnisse Unterstützung in bilingualer Erziehung (DaZ) Unterstützung im Erlernen der Erstsprache 18

19 Theoretischer Hintergrund Methodik Erste Ergebnisse Elterninterviews Diskussion 19

20 Diskussion der Interviews mit Eltern Diskussionsfragen Welche der genannten Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe sind migrationsspezifisch? Welche weiteren Differenzierungslinien sind für die genannten Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe relevant? 20

21 Diskussion der Interviews mit Eltern Begleitgruppe: Es gibt viele Angebote, die dem formulierten Bedarfen der Eltern entsprechen. Wie könnten die Informationen darüber an die Eltern gelangen bzw. wie kommen die Angebote zu den Eltern? Eltern wünschen sich alltagintegrierte und oft unmittelbare Unterstützung in Institutionen, die sie bereits kennen (z.b. Kita, Kindergarten, Schule). Wäre eine Wir -Koalition zwischen den Eltern und den Institutionen ein Lösungsansatz? 21

22 Diskussion der Interviews mit Eltern Bedeutsamkeit der Sprache (innerfamiliär und ausserfamiliär) Die Unterscheidung zwischen gesellschaftlichen (z.b. Kinderbetreuung) und familiären Aufgaben (z.b. Erziehung) differiert. Aspekte der Herkunft (Beziehungskulturen) Aspekte des sozioökonomischen Status 22

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