Kinderschutz im Frauenhaus

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kinderschutz im Frauenhaus"

Transkript

1 Kinderschutz im Frauenhaus Mag. a Marion Geisler Martina Hoppe Wiener Frauenhaus Kinder- und Jugendlichenbereich

2 eine von fünf Gewalt und Gesundheit im sozialen Nahraum 3. Dezember 2012 Mag. a Marion Geisler

3 Entwurf Kindschaftsrecht / Kindeswohl Häusliche Gewalt Formen von Gewalt an Frauen Formen von Gewalt an Kindern und Jugendlichen Folgen häuslicher Gewalt Situation der Kinder im Frauenhaus Vater-Kind-Beziehung Besuchskontakte zwischen Vater und Kind Besuchsbegleitung Entführung von Kindern Angebote für Mütter / Kinder und Jugendliche im Frauenhaus Mutter-Kind-Beziehung

4 Entwurf Bundesgesetz, mit dem das Kindschafts- und Namensrecht im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch, das Außerstreitgesetz, das Ehegesetz, das Justizbetreuungsagentur-Gesetz, das Rechtspflegergesetz, das Gerichtsgebührengesetz und das Bundesgesetz zur Durchführung des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung geändert werden (Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz 2012 KindNamRÄG 2012).

5 Kindeswohl 138. In allen Angelegenheiten der Obsorge und der persönlichen Kontakte ist das Wohl des minderjährigen Kindes (Kindeswohl) als leitender Gesichtspunkt zu berücksichtigen und bestmöglich zu gewährleisten. Wichtige Elemente des Kindeswohls sind insbesondere 1. eine angemessene Versorgung, insbesondere mit Nahrung, medizinischer und sanitärer Betreuung und Wohnraum, sowie eine sorgfältige Erziehung des Kindes; 2. die Fürsorge, Geborgenheit und der Schutz der körperlichen und seelischen Integrität des Kindes; 3. die Wertschätzung und Akzeptanz des Kindes durch die Eltern;

6 4. die Förderung der Anlagen, Fähigkeiten, Neigungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes; 5. die Berücksichtigung der Meinung des Kindes in Abhängigkeit von dessen Verständnis und der Fähigkeit zur Meinungsbildung; 6. die Vermeidung der Beeinträchtigung, die das Kind durch die Umund Durchsetzung einer Maßnahme gegen seinen Willen erleiden könnte; 7. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, Übergriffe oder Gewalt selbst zu erleiden oder an wichtigen Bezugspersonen mitzuerleben;

7 8. die Vermeidung der Gefahr für das Kind, rechtswidrig verbracht oder zurückgehalten zu werden oder sonst zu Schaden zu kommen; 9. verlässliche Kontakte des Kindes zu beiden Elternteilen und wichtigen Bezugspersonen sowie sichere Bindungen des Kindes zu diesen Personen; 10. die Vermeidung von Loyalitätskonflikten und Schuldgefühlen des Kindes; 11. die Wahrung der Rechte, Ansprüche und Interessen des Kindes sowie 12. die Lebensverhältnisse des Kindes, seiner Eltern und seiner sonstigen Umgebung.

8

9 Formen von Gewalt an Frauen Körperliche Gewalt Psychische und emotionale Gewalt Ökonomische Gewalt Sexualisierte Gewalt Soziale Gewalt Stalking

10 Formen von Gewalt an Kindern Körperliche Gewalt Psychische Gewalt Direkte und indirekte Gewalt Sexualisierte Gewalt Vernachlässigung

11 Jedes Mal, wenn der Papa meine Mama schlägt, bekomme ich ein Loch ins Herz. Mit der Zeit hatte ich tausend Löcher in meinem Herzen.

12 Folgen häuslicher Gewalt Psychosomatische Beschwerden Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Ausschläge, Neurodermitis, Müdigkeit, erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten etc. Zeitweise oder dauerhafte Veränderungen in der Physiologie und Gehirnentwicklung Veränderungen im System der Stresshormone und in der Selbstregulation des autonomen Nervensystems Amnesie für das traumatische Ereignis Unterernährung, körperliche Verwahrlosung Entwicklungsverzögerungen - sprachlich, motorisch, kognitiv, sozial, emotional Einnässen / Einkoten Essstörungen Schlafstörungen, Alpträume Extrem niedriges Selbstwertgefühl Vermehrte Wachsamkeit und Misstrauen

13 Ängste und Aggressionen Autoaggressives Verhalten Depression, Apathie Unkindliches Verhalten Lern- und Leistungsprobleme, Gedächtnisstörungen Schulschwänzen, Weglaufen Delinquentes Verhalten Lügen, Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung Hyperaktivitäts-Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom Vor allem nach dem Erleben bzw. Mitansehen von sexuellen Übergriffen bzw. Vergewaltigungen zeigen die betroffenen Kind und Jugendlichen häufig ein sexualisiertes Verhalten (sind distanzlos, sind anderen Kindern gegenüber sexuell übergriffig, verbal oder körperlich).

Impfen und Kindeswohl

Impfen und Kindeswohl ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Helga Jesser-Huß Institut für Zivilrecht, Ausländisches und internationales Privatrecht Impfen und Kindeswohl Schutzimpfungen rechtliche, ethische und medizinische Aspekte Wien,

Mehr

Rechtliche Grundlagen und Begriffsbestimmungen der Obsorge, insbesondere der Pflege und Erziehung

Rechtliche Grundlagen und Begriffsbestimmungen der Obsorge, insbesondere der Pflege und Erziehung Rechtliche Grundlagen und Begriffsbestimmungen der Obsorge, insbesondere der Pflege und Erziehung Obsorge Pflege und Erziehung Kindeswohl Rechte und Pflichten der Einrichtungen Obsorge: Die Obsorge regelt

Mehr

Impfen und Kindeswohl

Impfen und Kindeswohl Impfen und Kindeswohl 2. Fachtag Ethik Kinderrechte Wien, 17. März 2017 ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Helga Jesser-Huß Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht 173 ABGB 5 (1) Einwilligungen

Mehr

Orientierungshilfe, gefährdende Indikatoren des Kindeswohls und Risikofaktoren, Beispiele

Orientierungshilfe, gefährdende Indikatoren des Kindeswohls und Risikofaktoren, Beispiele Orientierungshilfe, gefährdende Indikatoren des Kindeswohls und Risikofaktoren, Beispiele Gefährdende Handlungen oder Unterlassungen der Personensorgeberechtigten (nicht vollständig) Vernachlässigung Unterlassung

Mehr

Beobachtungsbogen zu Gefährdungsrisiken

Beobachtungsbogen zu Gefährdungsrisiken Auszug aus der Handreichung Kinderschutz zu Gefährdungsrisiken 1 Name des Kindes: Beobachteter bzw. dokumentierter Zeitraum: Angaben zur dokumentierenden Einrichtung/ Name: Adresse: Telefonnummer: Hinweise

Mehr

*Dresden, April 2012

*Dresden, April 2012 Georg Kohaupt Dresden, April 2012 Dresden, April 2012 Kinder in guten Händen Spannungsfeld zwischen Prävention und Intervention 1 2 Spannungen Mutter Erzieherin Gestörter Kontakt zur Mutter, schwierige

Mehr

Kinderrechte und Kinderschutz Gesetz und Praxis

Kinderrechte und Kinderschutz Gesetz und Praxis 1. Kinderschutztagung ZUM WOHL DES KINDES Kinderrechte und Kinderschutz Gesetz und Praxis Kinderrechtliche Zugänge im Familienrecht Salzburg, 11.05.2017 Mag. a Christine Winkler-Kirchberger, Kinder- und

Mehr

Vom Umgang mit einem Verdacht Haltungs- und Handlungsempfehlungen für die Praxis

Vom Umgang mit einem Verdacht Haltungs- und Handlungsempfehlungen für die Praxis Elli Vom Umgang mit einem Verdacht Haltungs- und Handlungsempfehlungen für die Praxis Referent: Dipl.-Psych. Volker Schuld Kinderschutz-Zentrum Heidelberg Kinderschutz-Zentrum Hilfeangebote Unsere Hilfeangebote

Mehr

Mein Name ist Cathrin Adler, ich bin seit 6 Jahren Mitarbeiterin im Frauenhaus Norderstedt und arbeite dort im Bereich Kinder und Mütter.

Mein Name ist Cathrin Adler, ich bin seit 6 Jahren Mitarbeiterin im Frauenhaus Norderstedt und arbeite dort im Bereich Kinder und Mütter. Einleitung Mein Name ist Cathrin Adler, ich bin seit 6 Jahren Mitarbeiterin im Frauenhaus Norderstedt und arbeite dort im Bereich Kinder und Mütter. Das Frauenhaus ist ein Zufluchtsort und Schutzhaus für

Mehr

VO Familienrecht SS 2016

VO Familienrecht SS 2016 VO Familienrecht SS 2016 Gliederung 14. 3. Einleitung, Ehe, Verlöbnis, Eheschließung 4. 4. Mangelhafte Ehe 11. 4. Persönliche Wirkungen der Ehe 18. 4. Ehegüterrecht 25. 4. Ehescheidung 2. 5. Scheidungsfolgen

Mehr

Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel. - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt

Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel. - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt Seit wann in Siegen-Wittgenstein? - Gründung im Jahre 2000 Themen: Zwangsprostitution, Menschenhandel - seit 2001 Thema: Häusliche Gewalt WER macht mit? Derzeit ca. 40 Personen aus den verschiedensten

Mehr

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 3 Schulkind 7 13 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 3 Schulkind 7 13 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Fallverantwortliche/r (Vor- und Nachname): APKZ: Telefon: Name, Vorname des Kindes: Ja Nein beschrieben durch Behinderungen, chronische Krankheiten Auffällige Verletzungsmuster (z. B. kreisrunde Zigarettennarben,

Mehr

Welche Unterstützung brauchen Menschen mit Demenz und ihre Angehörige?

Welche Unterstützung brauchen Menschen mit Demenz und ihre Angehörige? Welche Unterstützung brauchen Menschen mit Demenz und ihre Angehörige? Samuel Vögeli Leiter der Geschäfts- und Beratungsstelle Alzheimervereinigung Aargau 1 Zahlen zu Demenz Ca. 110 000 Menschen mit Demenz

Mehr

fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle

fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle fdr Kongress 2013: Seminar 15 Sucht und häusliche Gewalt Auswirkungen auf die Frauen Dipl. Psych. Lydia Sandrock Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.v. Frauenberatungsstelle Bundesverband Frauenberatungsstellen

Mehr

ETI-KJ. Essener Trauma Inventar für Kinder und Jugendliche. Chiffre/Name: Alter: Untersuchungsdatum:

ETI-KJ. Essener Trauma Inventar für Kinder und Jugendliche. Chiffre/Name: Alter: Untersuchungsdatum: Essener Trauma Inventar für Kinder und Jugendliche (ETI-KJ) Tagay S., Hermans BE., Düllmann S., Senf W. LVR-Klinikum Essen, Universität Duisburg Essen 2007 ETI-KJ Essener Trauma Inventar für Kinder und

Mehr

Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder

Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder 3D-Tagung Basel-Landschaft 26. Januar 2011 Häusliche Gewalt und die Folgen für die Kinder Sandra Fausch/Andrea Wechlin Bildungsstelle Häusliche Gewalt Luzern Unterstützt durch: Kinder sind bei Häuslicher

Mehr

Workshop Gefahr erkannt-gefahr gebannt? Traumatisierung nach sexueller Gewalterfahrung

Workshop Gefahr erkannt-gefahr gebannt? Traumatisierung nach sexueller Gewalterfahrung Fachtag Traumatisierte Mädchen und Jungen - Geschlechtergerechter Blick in die Beratungslandschaft Sachsen-Anhalts Workshop Gefahr erkannt-gefahr gebannt? Traumatisierung nach sexueller Gewalterfahrung

Mehr

Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen 9. Dattelner Kinderschmerztage

Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen 9. Dattelner Kinderschmerztage Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen 9. Dattelner Kinderschmerztage Holger Kriszio 18. März 2017 Erklärung Hinsichtlich des Vortragsthemas liegt

Mehr

ETI. Essener Trauma Inventar. Chiffre/Name: Alter: Untersuchungsdatum:

ETI. Essener Trauma Inventar. Chiffre/Name: Alter: Untersuchungsdatum: Essener Trauma - Inventar Tagay S., Stoelk B., Möllering A., Erim Y., Senf W. LVR-Klinikum Essen, Universität Duisburg Essen 2004 ETI Essener Trauma Inventar Chiffre/Name: Alter: Untersuchungsdatum: 1

Mehr

Das Kindeswohl als Maßstab für die Ausgestaltung gesetzlicher Regelungen zum Begleiteten Umgang

Das Kindeswohl als Maßstab für die Ausgestaltung gesetzlicher Regelungen zum Begleiteten Umgang Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Landesjugendamt Das Kindeswohl als Maßstab für die Ausgestaltung gesetzlicher Regelungen zum Begleiteten Umgang Handreichung Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses

Mehr

DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG

DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG Verknüpfung Frauenschutz und Kinderschutz bei häuslicher Gewalt von Heike Herold Dokument aus der Internetdokumentation des Deutschen Präventionstages www.praeventionstag.de Herausgegeben

Mehr

Umgang mit einem belastenden Ereignis

Umgang mit einem belastenden Ereignis Departement für Erziehung und Kultur Amt für Volksschule SKIT Schulisches Kriseninterventionsteam Umgang mit einem belastenden Ereignis Orientierungshilfe für Eltern und Bezugspersonen Aussergewöhnlich

Mehr

Die Bedeutung von Phantasie

Die Bedeutung von Phantasie Die Bedeutung von Phantasie Kinder fühlen und denken anders! Zum Elefanten geht es dort lang!??? Todesvorstellungen von Kindern Alter 0-3 Irreversibilität ( Tod ist unumkehrbar ) - Universalität ( Jeder

Mehr

E n t wurf. Artikel I Änderung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs

E n t wurf. Artikel I Änderung des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs 1 von 6 E n t wurf Bundesgesetz, mit dem das Kindschaftsrecht im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch und das Außerstreitgesetz sowie das Ehegesetz geändert werden (Kindschaftsrechts- Änderungsgesetz 2012

Mehr

Vorgehen im Umgang mit suchtbelasteten Familien in der Jugendhilfe

Vorgehen im Umgang mit suchtbelasteten Familien in der Jugendhilfe Vorgehen im Umgang mit suchtbelasteten Familien in der Jugendhilfe Hans Leitner Geschäftsführer Start ggmbh Leiter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg Fachliche Hinweise zur Unterstützung,

Mehr

Das Gebäude der Kinderrechte

Das Gebäude der Kinderrechte Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention: Schutz (Protection) Diskriminierungsverbot (Artikel 2, Abs. 1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem

Mehr

Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch

Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch Katharina.purtscher@lsf-graz.at Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie LSF Graz Formen Misshandlung körperlich emotional Vernachlässigung körperlich emotional

Mehr

2017/03/07 06:03 1/5 Psychische Gewalt

2017/03/07 06:03 1/5 Psychische Gewalt 2017/03/07 06:03 1/5 Kinderschutz: Begriffs-Erläuterungen Kindeswohl Je nach institutionellem Kontext (Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagespflege, Schulwesen, Sozial hilfe, Gesundheitswesen, Arbeitsvermittlung,

Mehr

2017/10/14 11:29 1/5 Häusliche Gewalt

2017/10/14 11:29 1/5 Häusliche Gewalt 2017/10/14 11:29 1/5 Kinderschutz: Begriffs-Erläuterungen Kindeswohl Je nach institutionellem Kontext (Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagespflege, Schulwesen, Sozial hilfe, Gesundheitswesen, Arbeitsvermittlung,

Mehr

Grundsätze zum Kinder- und Jugendschutz in der evangelischen Stiftskirchengemeinde

Grundsätze zum Kinder- und Jugendschutz in der evangelischen Stiftskirchengemeinde Grundsätze zum Kinderschutz in der Stiftskirchengemeinde Diez 1 Grundsätze zum Kinder- und Jugendschutz in der evangelischen Stiftskirchengemeinde (nach der Kinderschutzverordnung KSchutzVO der EKHN 505

Mehr

Psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Wie erkennen? Was tun?

Psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Wie erkennen? Was tun? Psychisch kranke Kinder und Jugendliche Wie erkennen? Was tun? Luzern, 17.10.2017 Alain Di Gallo 1 Entwicklungsaufgaben im Kindergartenalter Finden eines Gleichgewichts zwischen Spielfreude und Leistungsmotivation

Mehr

Die seelische Gesundheit unserer Kinder

Die seelische Gesundheit unserer Kinder Die seelische Gesundheit unserer Kinder Jahresthema der Kommunalen Gesundheitskonferenz Informationen für pädagogische Fachkräfte in Kitas Landratsamt - Gesundheitsamt Dr. Eva König 18. März 2015 1 2 Störungen

Mehr

SEELISCHE GEWALT. Sonja Grunow, Psychologin (M.Sc.) Kinderschutz-Zentrum Berlin e.v.

SEELISCHE GEWALT. Sonja Grunow, Psychologin (M.Sc.) Kinderschutz-Zentrum Berlin e.v. SEELISCHE GEWALT Sonja Grunow, Psychologin (M.Sc.) Kinderschutz-Zentrum Berlin e.v. Fallbeispiel Antonio 2 SEELISCHE GEWALT Was ist das? Was sind die Folgen davon? Wie erkennt man das? Wo bekommen die

Mehr

Gesundheitsdienst der Stadt Bern. Kinder sind auf sichere Systeme angewiesen Familie- Schule- Peergruppe- Gemeinde. Gesundheitsdienst der Stadt Bern

Gesundheitsdienst der Stadt Bern. Kinder sind auf sichere Systeme angewiesen Familie- Schule- Peergruppe- Gemeinde. Gesundheitsdienst der Stadt Bern Gesundheitsdienst der Kinder im Familiensystem Kinder sind auf sichere Systeme angewiesen Familie- Schule- Peergruppe- Gemeinde 1 Gesundheitsdienst der System heisst: Schule Gegenseitige Beeinflussung

Mehr

Umgang mit Häuslicher Gewalt am Arbeitsplatz Nicole Waldmann

Umgang mit Häuslicher Gewalt am Arbeitsplatz Nicole Waldmann Nicole Waldmann Häusliche Gewalt Definition Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder eheähnlichen Beziehung physische, psychische

Mehr

Unterstützung tzung von Kindern misshandelter Mütter

Unterstützung tzung von Kindern misshandelter Mütter Unterstützung tzung von Kindern misshandelter Mütter Erfahrungen und Arbeitsweisen des Göttinger Projekts phoenix phoenix Ute Zillig, Projektleitung Hannover, 15.Oktober 2012 Kindliches Miterleben häuslicher

Mehr

Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Schutz und Sicherheit

Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Schutz und Sicherheit Vernachlässigung Was ist Vernachlässigung von Kindern? Von Vernachlässigung wird gesprochen bei unzureichender Ernährung, Pflege, Gesundheitsvorsorge bzw. Gesundheitsfürsorge, Betreuung, Zuwendung, Anregung

Mehr

Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen

Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen Beratungskinder TOBIAS 3. Klasse Leistungsprobleme geistig abwesend langsames Arbeiten untröstliches Weinen SABINE 1.Klasse morgendliche

Mehr

Leben mit Demenz. Empfehlungen für den Alltag. Brücken in die Welt der Demenz Validation im Alltag ein Informationstag Kardinal König Haus

Leben mit Demenz. Empfehlungen für den Alltag. Brücken in die Welt der Demenz Validation im Alltag ein Informationstag Kardinal König Haus Betreuen und Pflegen Wien, am 9.Dezember 2013 Leben mit Demenz Empfehlungen für den Alltag Mag. Sabine Kloibmüller Klinische und Gesundheitspsychologin Gerontopsychologin Psychosoziale Angehörigenberatung

Mehr

Anfrage zur Beratung durch eine Insofern erfahrene Fachkraft (InsoFa) gemäß 8 SGB VIII

Anfrage zur Beratung durch eine Insofern erfahrene Fachkraft (InsoFa) gemäß 8 SGB VIII Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Odenwaldkreises Relystr. 20 64720 Michelstadt Fax: 06061 705905 Anfrage zur Beratung durch eine Insofern erfahrene Fachkraft (InsoFa) gemäß 8 SGB

Mehr

Mythos Vater zur Bedeutung abwesender und anderer Väter

Mythos Vater zur Bedeutung abwesender und anderer Väter Mythos Vater zur Bedeutung abwesender und anderer Väter Fortbildung der psychosomatischen Abteilung Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret am 13. März 2009 Vaterlos? Hans-Geert Metzger Christian

Mehr

Gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche

Gewaltbetroffene Kinder und Jugendliche Opferhilfe Graubünden Agid a victimas dal Grischun Aiuto alle vittime dei Grigioni Beratung gewaltbetroffener Kinder und Jugendlicher Kinderschutz aus Sicht und Erfahrung der Opferhilfe Graubünden Dr.

Mehr

Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst?

Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst? Fachtagung München : Zwischen Kinderschutz und Elternrecht Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst? 09.06.2016 Alexander Korittko 1 Wurzeln und Flügel ! Regelmäßige Kontakte zu Eltern, Geschwistern,

Mehr

Wie können wir miteinander reden?

Wie können wir miteinander reden? 13. Hamburger Multiple Sklerose Forum 21. 6. 2014 Wenn die Eltern krank sind wer oder was hilft den Kindern? Dr. med. Miriam Haagen, Hamburg 1 Wie können wir miteinander reden? Nichts verschweigen Altersangemessen

Mehr

Das Normale am Verrückten

Das Normale am Verrückten Das Normale am Verrückten Erleben und Verhalten von traumatisierten / bindungsgestörten Kindern durch Videoanalyse verständlich machen Jedes Verhalten hat einen Grund wenn nicht im Heute dann in der Vergangenheit

Mehr

Besuchskontakte mit der Herkunftsfamilie: Problematik und gedeihliche Bedingungen Alexander Korittko 1

Besuchskontakte mit der Herkunftsfamilie: Problematik und gedeihliche Bedingungen Alexander Korittko 1 Besuchskontakte mit der Herkunftsfamilie: Problematik und gedeihliche Bedingungen 05.11.2013 Alexander Korittko 1 Regelmäßige Kontakte zu Eltern, Geschwistern, Großeltern, Verwandten oder anderen vertrauten

Mehr

Sucht- und Jugendhilfe in gemeinsamer Sorge um Kinder und Eltern - Workshop -

Sucht- und Jugendhilfe in gemeinsamer Sorge um Kinder und Eltern - Workshop - Sucht- und Jugendhilfe in gemeinsamer Sorge um Kinder und Eltern - Workshop - Zum Umgang mit suchtbelasteten Familien aus der Perspektive der Jugendhilfe Hans Leitner Geschäftsführer Start ggmbh Leiter

Mehr

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sehr geehrte Damen und Herren! An das Bundesministerium für Justiz Museumstraße 7 1070 Wien 107/SN-77/ME XXV. GP - Stellungnahme zu Entwurf (elektr. übermittelte Version) 1 von 10 Per E-Mail: team.z@bmj.gv.at irene.hager-ruhs@bmg.gv.at

Mehr

Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten

Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten Aus- und Fortbildungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in Wiener Krankenanstalten Ein Programm gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Wien, 24-Stunden-Frauennotruf und der MAG ELF Ausgangsüberlegungen

Mehr

Umgang mit traumatisierten Kindern

Umgang mit traumatisierten Kindern Umgang mit traumatisierten Kindern Themeninput IWB PH FHNW Brugg-Windisch, 19. Oktober 2016 Hans Burgherr und Johannes Gerber Fachpsychologen für Kinder und Jugendliche Schulpsychologischer Dienst Brugg

Mehr

Wo kein (schriftlicher) Wille, wo ist dann der Weg? Demenz und Patientenwille

Wo kein (schriftlicher) Wille, wo ist dann der Weg? Demenz und Patientenwille Wo kein (schriftlicher) Wille, wo ist dann der Weg? Demenz und Patientenwille Definition Demenz Demenz ist ein Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit

Mehr

Pädagogisches Konzept in Tagesfamilien Workshop für Tagesmütter Langenthal, Ilona Stolz

Pädagogisches Konzept in Tagesfamilien Workshop für Tagesmütter Langenthal, Ilona Stolz Pädagogisches Konzept in Tagesfamilien Workshop für Tagesmütter Langenthal, 13.06.2015 Ilona Stolz 1 Kinder Optimale Entwicklungsbedingungen Tagesmutter Verein Verband Kibesuisse 2 Früher Bildung Kindergarten

Mehr

Psychologische Beratungsstelle im Treffpunkt Familie, Hof. Jugend- und Familienhilfe Marienberg Psychologische Beratung ggmbh

Psychologische Beratungsstelle im Treffpunkt Familie, Hof. Jugend- und Familienhilfe Marienberg Psychologische Beratung ggmbh Psychologische Beratungsstelle im Treffpunkt Familie, Hof Jugend- und Familienhilfe Marienberg Psychologische Beratung ggmbh Psychologische Beratungsstelle Erziehungs- und Familienberatung mit Helmbrechtser

Mehr

VERTRAUENSSTELLE KINDER, JUGENDLICHE UND ELTERN JAHRESBERICHT GEGEN GEWALT FÜR. Georgswall 9 Eingang: Carolinengang Aurich Telefon:

VERTRAUENSSTELLE KINDER, JUGENDLICHE UND ELTERN JAHRESBERICHT GEGEN GEWALT FÜR. Georgswall 9 Eingang: Carolinengang Aurich Telefon: VERTRAUENSSTELLE GEGEN GEWALT FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND ELTERN JAHRESBERICHT 2013 Georgswall 9 Eingang: Carolinengang 26603 Aurich Telefon: 04941 65 112 Kinder, Jugend & Familie Weser-Ems GmbH 2 Vorwort

Mehr

Kinder und häusliche Gewalt

Kinder und häusliche Gewalt Kinder und häusliche Gewalt Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft 3D-Tagung vom 26. Januar 2011 www.jugendanwaltschaft.bl.ch Thomas Faust, Dr. iur., leitender Jugendanwalt Ruedi Scheibler, dipl. Sozialarbeiter

Mehr

Kinder misshandelter Mütter

Kinder misshandelter Mütter Runder Tisch GewAlternativen Borken 12.11.2008 Kinder misshandelter Mütter - Handlungsorientierungen für die Praxis Andrea Buskotte Koordinationsprojekt Häusliche Gewalt Landespräventionsrat Niedersachsen

Mehr

Kindeswohl. Inhaltsverzeichnis. Auslegung im Wandel der Zeiten. aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Kindeswohl. Inhaltsverzeichnis. Auslegung im Wandel der Zeiten.  aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Seite 1 von 7 Kindeswohl aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Mit Kindeswohl wird ein Rechtsgut aus dem deutschen Familienrecht bezeichnet, welches das gesamte Wohlergehen eines Kindes oder Jugendlichen

Mehr

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 4 Jugendliche 14 18 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 4 Jugendliche 14 18 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Fallverantwortliche/r (Vor- und Nachname): APKZ: Telefon: Name, Vorname der/des Jugendlichen: Ja Nein noch zu klären beschrieben durch Behinderungen, chronische Krankheiten Auffällige Verletzungsmuster

Mehr

Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin

Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin Wie geht es nach der Trennung mit den Kindern weiter? Dr. Claus Koch Pädagogisches Institut Berlin Wie geht es nach er Trennung mit den Kindern weiter? Die Trennung Schuldgefühle Das Alter des Kindes spielt

Mehr

Aber ich hab doch Angst vor ihm! Kontakt nach Gewalt und das innere Erleben von Kindern

Aber ich hab doch Angst vor ihm! Kontakt nach Gewalt und das innere Erleben von Kindern Aber ich hab doch Angst vor ihm! Kontakt nach Gewalt und das innere Erleben von Kindern 11.5.2017 Barbara Neudecker Fachstelle für Prozessbegleitung Allgemeine Kriterien für/gegen Kontakt nach Gewalt (Ausmaß

Mehr

Die Beeinträchtigung des Kindeswohls durch elterliche Partnerschaftsgewalt

Die Beeinträchtigung des Kindeswohls durch elterliche Partnerschaftsgewalt Die Beeinträchtigung des Kindeswohls durch elterliche Partnerschaftsgewalt Kindliches Miterleben elterlicher Partnerschaftsgewalt und die langfristigen Folgen Marion Ernst, Dipl.-Soziologin Koordinierungsstelle

Mehr

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Mehr

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs An das Bundesministerium für Justiz Per e-mail: team.z@bmj.gv.at begutachtungsverfahren@parlament.gv.at Graz, am 5. November 2012 GZ: KIJA 60.07-2/2012-12 Bezug: BMJ-Z4.500/0046-I/1/2012 Ggst.: Stellungnahme

Mehr

Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst?

Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst? Kinder als Zeugen elterlicher Gewalt Umgang um jeden Preis oder Neuanfang ohne Angst? 04.03.2016 Alexander Korittko 6 Regelmäßige Kontakte zu Eltern, Geschwistern, Großeltern, Verwandten oder anderen vertrauten

Mehr

Anhang. Zu den Richtlinien des Bayerischen Landkreistags und des Bayerischen Städtetags für die Vollzeitpflege nach dem SGB VIII

Anhang. Zu den Richtlinien des Bayerischen Landkreistags und des Bayerischen Städtetags für die Vollzeitpflege nach dem SGB VIII Anhang Zu den Richtlinien des Bayerischen Landkreistags und des Bayerischen Städtetags für die Vollzeitpflege nach dem SGB VIII Beispiel zu Nr. 2.1 und 4.2 für das Bewertungsverfahren Bewertungsbogen Name,

Mehr

Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt. Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 3 Schulkind 7 13 Jahre

Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt. Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 3 Schulkind 7 13 Jahre Fallverantwortliche/r (Vor- und Nachname): APKZ: Telefon: Name des Kindes: Geburtsdatum: Straße: PLZ, Ort: Telefonnummer: Risikoanalyse am: Ort der Risikoanalyse: Beteiligte an der Risikoanalyse: Ja Nein

Mehr

Die wichtige Rolle der Schule als Brücke ins professionelle Hilfesystem

Die wichtige Rolle der Schule als Brücke ins professionelle Hilfesystem Die wichtige Rolle der Schule als Brücke ins professionelle Hilfesystem Informationsveranstaltung vom 13. Januar 2016 in Biel «Häusliche Gewalt Was kann die Schule tun?» Luca, 6 Jahre alt Alle Kinder im

Mehr

Risiko- und Hilfebedarfseinschätzung

Risiko- und Hilfebedarfseinschätzung 1 Risiko- und Hilfebedarfseinschätzung Name des Kindes/ des Jugendlichen: Geburtsdatum des Kindes/des Jugendlichen: Name und Anschrift der Erziehungsberechtigten: Äußern Sie sich bitte vorab kurz zum Anlass

Mehr

Ärztliches Sprechstundenangebot zu Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Dr. Martin Lang, Augsburg

Ärztliches Sprechstundenangebot zu Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Dr. Martin Lang, Augsburg Ärztliches Sprechstundenangebot zu Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern Dr. Martin Lang, Augsburg Die 10 häufigsten Praxisvorstellungsanlässe (n = 96.036) Diagnosegruppe Proz. Husten mit/ohne Atemnot

Mehr

Die Grundbedürfnisse des Kindes

Die Grundbedürfnisse des Kindes Die Grundbedürfnisse des Kindes Kinder streben nach Selbständigkeit und Autonomie Eigenständigkeit und Unabhängigkeit Anerkennung, Zuwendung und Zärtlichkeit vermitteln dem Kind Sicherheit und Zufriedenheit

Mehr

Kinder und häusliche Gewalt

Kinder und häusliche Gewalt Eine Präsentation des Arbeitskreises gegen 1 häusliche Gewalt in Celle Gesetzliche Grundlagen Grundgesetz Art. 1, Abs. 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und sie zu schützen ist Verpflichtung

Mehr

UMGANG MIT HÄUSLICHER GEWALT: KONKRETE BEISPIELE

UMGANG MIT HÄUSLICHER GEWALT: KONKRETE BEISPIELE UMGANG MIT HÄUSLICHER GEWALT: KONKRETE BEISPIELE Informationsveranstaltung vom 13.Januar 2016 in Biel Häusliche Gewalt was kann die Schule tun? Ursula Schwab, Kantonale Erziehungsberatung Biel-Seeland

Mehr

Dr. Ludger Kotthoff Narben sexueller Gewalt. Psychische Folgen der Traumatisierung

Dr. Ludger Kotthoff Narben sexueller Gewalt. Psychische Folgen der Traumatisierung Dr. Ludger Kotthoff Narben sexueller Gewalt Psychische Folgen der Traumatisierung 1. Traumatisierung Traumatisierung entsteht durch körperliche oder seelische Verletzungen und erzeugt tiefe Gefühle von

Mehr

KINDERGARTENBERICHT. A. Rahmenbedingungen der Einrichtung. B. Einschätzung der Kindesentwicklung und des Verhaltens. Name des Kindes.

KINDERGARTENBERICHT. A. Rahmenbedingungen der Einrichtung. B. Einschätzung der Kindesentwicklung und des Verhaltens. Name des Kindes. KINDERGARTENBERICHT Name des Kindes Geburtsdatum Wohnort A. Rahmenbedingungen der Einrichtung Größe des Kindergartens Gruppenstruktur Betreuungssituation Konzeptioneller Ansatz (z. B. offene Gruppen, Montessori

Mehr

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln Depressionen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln Fachtagung psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen KVB Landesgeschäftsstelle München 27. 7.2016 Dr. M. Barthlen Weis Dr.M.Barthlen

Mehr

Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt. Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 2 Vorschulkind 4 6 Jahre

Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt. Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 2 Vorschulkind 4 6 Jahre Fallverantwortliche/r (Vor- und Nachname): APKZ: Telefon: Name des Kindes: Geburtsdatum: Straße: PLZ, Ort: Telefonnummer: Risikoanalyse am: Ort der Risikoanalyse: Beteiligte an der Risikoanalyse: Ja Nein

Mehr

Kinder als Zeugen und Opfer häuslicher Gewalt

Kinder als Zeugen und Opfer häuslicher Gewalt Kinder als Zeugen und Opfer häuslicher Gewalt Frauenhäuser, Platzverweise, sowie Gewaltschutzgesetz sind Meilensteine im Schutz vor häuslicher Gewalt. Der Verein Frauen und Kinder in Not bietet seit der

Mehr

Häusliche Gewalt: Intergenerationelle Weitergabe traumatischer Erfahrungen

Häusliche Gewalt: Intergenerationelle Weitergabe traumatischer Erfahrungen Häusliche Gewalt: Intergenerationelle Weitergabe traumatischer Erfahrungen Dipl. Psych. Dr. P. Kriependorf Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland Demografische Daten BRD 25 % aller Frauen

Mehr

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 2 Vorschulkind 4 6 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Risikoanalyse Kindeswohlgefährdung Anlage 2 Vorschulkind 4 6 Jahre. Stadt Nürnberg Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Fallverantwortliche/r (Vor- und Nachname): APKZ: Telefon: Name, Vorname des Kindes: Ja Nein noch zu klären beschrieben durch Behinderungen, chronische Krankheiten Häufige Erkrankungen, Klinikaufenthalte

Mehr

kin der und Jug end redet mit! Tipps zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen `17 2. Auflage entwickelt von

kin der und Jug end redet mit! Tipps zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen `17 2. Auflage entwickelt von kin der und Jug end redet mit! * Tipps zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen `17 2. Auflage * entwickelt von 1 Kinder und Jugendliche reden mit, gestalten mit und bestimmen mit. Es ist eine Herausforderung

Mehr

ICD-10 MAS. Achse V Assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände Achse VI: Globale Beurteilung des psychosozialen Funktionsniveaus

ICD-10 MAS. Achse V Assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände Achse VI: Globale Beurteilung des psychosozialen Funktionsniveaus Anamnese in der KJP Ablauf ICD-10 MAS Achse I: Klinischpsychiatrisches Syndrom Achse II: Umschriebene Entwicklungsstörungen Achse III: Intelligenzniveau Achse IV Körperliche Symptomatik Achse V Assoziierte

Mehr

I. Vertretung von Minderjährigen und erwachsenen geschäftsunfähigen Personen

I. Vertretung von Minderjährigen und erwachsenen geschäftsunfähigen Personen I. Vertretung von Minderjährigen und erwachsenen geschäftsunfähigen Personen jedoch hinsichtlich ihrer vermögensrechtlichen Angelegenheiten einer volljährigen Person gleichgestellt ( 1 Abs 2 EheG ivm 174

Mehr

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben.

Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Das Frauenhaus ein guter Ort für Kinder! Schutz und Unterstützung für Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erlebt haben. » Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen,

Mehr

Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen

Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen Psychische Erkrankungen als Familienerkrankungen Psychiatriejahrestagung BeB Bonn, 14. Juni 2006, LWL-Landesjugendamt Gliederung des Vortrages 1. Was bedeutet es für eine Familie, wenn ein Elternteil psychisch

Mehr

Posttraumatische Störungen bei Migrantinnen und Migranten

Posttraumatische Störungen bei Migrantinnen und Migranten Symposium Migration und Medizin Kantonsspital Baden 25. Februar 2016 Posttraumatische Störungen bei Prof. Dr. med. Urs Hepp Chefarzt Psychiatrie & Psychotherapie Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG)

Mehr

Alkohol und häusliche Gewalt

Alkohol und häusliche Gewalt Alkohol und häusliche Gewalt 10. Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung 29. Juni 2010 Alkohol und häusliche Gewalt «Er hat halt gesoffen, und wenn er nachhause kam, hat er immer rumgeschrien,

Mehr

Teil I Referat zum Thema Kinder und häusliche Gewalt und zur Arbeit der BIG Prävention

Teil I Referat zum Thema Kinder und häusliche Gewalt und zur Arbeit der BIG Prävention Brigitte Seifert Diplom-Pädagogin, Mediatorin (BM) BIG Prävention darüber spricht man nicht? Teil I Referat zum Thema Kinder und häusliche Gewalt und zur Arbeit der BIG Prävention Begriffsbestimmung: Häusliche

Mehr

Auswirkung der psychischen Erkrankung der Eltern auf die Beziehungsgestaltung mit den Kindern

Auswirkung der psychischen Erkrankung der Eltern auf die Beziehungsgestaltung mit den Kindern Auswirkung der psychischen Erkrankung der Eltern auf die Beziehungsgestaltung mit den Kindern 1. Vermindertes Einfühlungsvermögen (Unterentwicklung des inneren Radarsystems der Mutter für kindliche Signale)

Mehr

Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch

Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch Symptome und Reaktionen bei sexuellem Missbrauch Körperliche und psychosomatische Symptome: Striemenartige Verletzungen an den Oberschenkeln und Armen Wundmale, Bissspuren, Hämatome an Bauch, Po, Brust,

Mehr

Alkohol und Häusliche Gewalt. Auswirkungen auf Schwangerschaft und Kinder

Alkohol und Häusliche Gewalt. Auswirkungen auf Schwangerschaft und Kinder Alkohol und Häusliche Gewalt Auswirkungen auf Schwangerschaft und Kinder Symposium, Potsdam 15.6.2009 Dipl. Päd. Hildegard Hellbernd, MPH S.I.G.N.A.L. e.v - MIGG Berlin Risikofaktor Alkohol und Häusliche

Mehr

AMBULANZ FÜR KINDER- UND JUGENDLICHENPSYCHOTHERAPIE der Heidelberger Akademie für Psychotherapie

AMBULANZ FÜR KINDER- UND JUGENDLICHENPSYCHOTHERAPIE der Heidelberger Akademie für Psychotherapie AMBULANZ FÜR KINDER- UND JUGENDLICHENPSYCHOTHERAPIE der Heidelberger Akademie für Psychotherapie LEITUNG Prof. Dr. Helena Dimou-Diringer Diplom-Psychologin Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Verhaltenstherapeutin

Mehr

Erkennen von und professioneller Umgang mit sexuellem Missbrauch

Erkennen von und professioneller Umgang mit sexuellem Missbrauch Erkennen von und professioneller Umgang mit sexuellem Missbrauch Prof. Dr. Kathinka Beckmann Hochschule Koblenz Klassische und neue Arbeitsfelder der Frühen Kindheit Kriminalstatistik 2013 1. Kinder als

Mehr

Patchwork. Gemeinsames Wohnen. Dr. in Sabine Gauper, Rechtsanwältin

Patchwork. Gemeinsames Wohnen. Dr. in Sabine Gauper, Rechtsanwältin Patchwork Gemeinsames Wohnen Dr. in Sabine Gauper, Rechtsanwältin Neugestaltung im Hinblick auf EU-rechtliche Regelungen Doppelnamen für Kinder zulässig Ehegatten: 93 ABGB Namensrecht Ehegatten können

Mehr

Was passiert mit den Kindern?

Was passiert mit den Kindern? Was passiert mit den Kindern? Kinderschutz hat einen Namen Mag. a Hedwig Wölfl Die Möwe Gewalt in der Familie Kinderschutz Gewalt und Missbrauch Mag a Hedwig Wölfl Jedes Kind hat das Recht selbst über

Mehr

Die wichtigsten Reformbereiche

Die wichtigsten Reformbereiche Neuerungen im Kindschaftsrecht ab 1.7.2001 (KindRÄG 2001) Die wichtigsten Reformbereiche Herabsetzung der Volljährigkeit Rechtsstellung von Minderjährigen Einvernehmliche Scheidung, Vaterschaftsanerkenntnis

Mehr

Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport

Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport Schweigen schützt die Falschen Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport Etwa jedes 4. bis 5. Mädchen und jeder 9. bis 12. Junge macht mindestens einmal vor dem 18. Lebensjahr eine sexuelle

Mehr

Erklärung zum grenzachtenden Umgang für ehrenamtlich Tätige

Erklärung zum grenzachtenden Umgang für ehrenamtlich Tätige Erklärung zum grenzachtenden Umgang für ehrenamtlich Tätige Name, Vorname: Geburtsdatum: Anschrift: Tätigkeit: Seelsorgeeinheit/Verband : Ehrenamtliche Tätigkeit: Hiermit erkläre ich, dass ich den Verhaltenskodex

Mehr

"... danach ist nichts mehr wie vorher - Erste Hilfe durch traumasensible Beratung. Ulrich Pasch Ambulanz für Gewaltopfer, Gesundheitsamt Düsseldorf

... danach ist nichts mehr wie vorher - Erste Hilfe durch traumasensible Beratung. Ulrich Pasch Ambulanz für Gewaltopfer, Gesundheitsamt Düsseldorf "... danach ist nichts mehr wie vorher - Erste Hilfe durch traumasensible Beratung Ulrich Pasch Ambulanz für Gewaltopfer, Gesundheitsamt Düsseldorf Aufkleber in Bussen und Bahnen würde. Leitlinien akute

Mehr