Die AlzheimerGesellschaft Duisburg e. V. blickt auf 13 Jahre erfolgreiches Wirken für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zurück.

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2 Mietkostenzuschuss für unser Büro Die AlzheimerGesellschaft Duisburg e. V. blickt auf 13 Jahre erfolgreiches Wirken für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zurück. Unser Erfolg beruht auf einer Vielzahl hoch engagierter ehrenamtlichen Mitarbeiter, aber auch auf einer über Jahre gewachsenen Netzwerkarbeit. Um Betroffene zu erreichen, ist eine intensive Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Hierzu gehören auch die Gewinnung von Mitgliedern und Sponsoren durch Pressearbeit und ein professioneller Internetauftritt. Unsere Angebote und Projekte im Bereich der Unterstützungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige, Weiterbildung und Seminare für haupt- und ehrenamtlich Tätige sowie Fachtagungen oder besonderer Projekte (z. B. Kultur trifft Demenz ) bedürfen einer kontinuierlichen professionellen Begleitung, Planung und Koordination. Diese Aufgaben, verbunden mit einer einheitlich bekannten Adresse, persönlich bekannten Ansprechpartnern und regelmäßiger Erreichbarkeit wird durch unsere Geschäftsstelle wahrgenommen. Sie ist eine mittlerweile bekannte und beliebte Anlaufstelle für Betroffene, Ratsuchende und Kooperationspartner. Die Mitarbeiterinnen nehmen selbständig die o. g. Aufgaben wahr, bieten darüber hinaus emotionale Unterstützung, erfassen den Beratungsbedarf und leiten, wenn erforderlich, an entsprechende wohnortnahe Beratungsstellen weiter. Das Büro der AlzheimerGesellschaft Duisburg befindet sich auf der Wintgensstraße in Duissern. Dort arbeiten derzeit eine ehrenamtliche Mitarbeiterin sowie zwei weitere, durch das Jobcenter geförderte Mitarbeiterinnen. Wir bieten somit auch arbeitssuchenden Menschen ein Tätigkeitsfeld, in dem sie sich beweisen und im Anschluss wieder in ein reguläres Arbeitsleben eintreten können. Das ist bereits mehrfach gelungen; ein hervorragender Nebeneffekt. Die Zuwendung ermöglicht der AlzheimerGesellschaft die Unterhaltung des Büros, das mit Standort und Erreichbarkeit das Gesicht des Vereins bildet. Wir sind für Menschen mit Demenz Unterstützung und Begleiter und für Arbeitssuchende eine Chance und Sprungbrett Richtung Arbeitsmarkt. Ohne die Unterstützung durch die AWO Duisburg Stiftung hätten wir diese beiden Rollen nicht übernehmen können. Bettina Vootz Vorsitzende AlzheimerGesellschaft Duisburg

3 Das Alzheimer-Tanzcafé Maxim Seit 12 Jahren veranstaltet die AlzheimerGesellschaft Duisburg immer am ersten Montag im Monat im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert ein Tanzcafé, das sich speziell an Menschen mit Demenz und deren Angehörige richtet. Öffentlichkeit ist für demente Menschen und auch Angehörige oftmals mit großem Stress verbunden. Nicht regelgerechtes Verhalten als Befürchtung oder Realität und mögliche Konfrontationen mit Defiziten, bringen sie emotional in große Bedrängnis. Angehörige von Dementen sind häufig sozial und gesellschaftlich isoliert. Die Fähigkeit zu lachen oder fröhlich zu sein, geht zunehmend verloren. Aus dieser Erkenntnis heraus gründete die AlzheimerGesellschaft Duisburg im Jahr 2003 auf Initiative eines betroffenen Angehörigen das Tanzcafé Maxim. Das Tanzcafé ist ein geschützter Raum, in dem sich demente Menschen frei bewegen können. Das Gefühl zur Musik verbindet alle miteinander hier steht nicht die Demenz im Vordergrund, sondern die gemeinsame Kompetenz, feiern, tanzen, singen und lachen zu können. Schwungvolle Live-Musik vergangener Jahrzehnte weckt Erinnerungen an alte Zeiten und sorgt mit großer Sensibilität für die Stimmung der Gäste. Im Laufe der Jahre wurden viele neue Kontakte geknüpft und Freundschaften gepflegt. Getragen wird das Tanzcafé von einer Vielzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter, die Kuchen backen, Kaffe ausschenken oder während des Tanzcafés die Begleitung der Gäste mit übernehmen. Das Tanzcafé Maxim lebt von dem hohen Engagement der freiwilligen Helfer, von der Atmosphäre der Live-Musik und der verlässlichen Organisation rund um die Veranstaltung. Die AlzheimerGellsellschaft Duisburg schafft auf unterschiedlichen Ebenen Lebensräume für Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Angehörigen, in der sie alternative Normalität erleben, in der Demenz sein darf und zum Leben gehört. Ohne die Zuwendung der AWO Duisburg Stiftung wäre es unserem Verein nicht möglich, dieses Projekt, das zu einem festen Bestandteil Duisburger Angebote für Menschen mit Demenz geworden ist, aufrecht zu erhalten. Bettina Vootz Vorsitzende AlzheimerGesellschaft Duisburg e.v.

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8 Zusammenfassung Sprachlernangebot für Flüchtlingskinder in Meiderich Die Flüchtlingsdebatte und die Flüchtlingssituation in Deutschland und konkret in Duisburg sind Themen, die dieses Jahr besonders in den Vordergrund rücken. Diese Tendenz steigt weiter. Die Gesellschaft, der Staat und die Kommunen sind vor eine Herausforderung gestellt, die mit Hilfe von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und ehrenamtlich engagierten Menschen zu bewältigen ist. Die AWO Integrations ggmbh konnte am Anfang dieses Jahres durch eine Spende von der AWO Duisburg Stiftung ein Sprachlernangebot für Flüchtlingskinder in Meiderich starten. 44 Flüchtlinge aus Albanien und Serbien waren in der Turnhalle einer geschlossenen Grundschule in Duisburg Meiderich untergebracht. Darunter waren 18 Kinder, 9 davon im schulpflichtigen Alter. 6 von den Kindern gingen nicht in die Schule oder in den Kindergarten. Das spielerische Sprachförderangebot fand 2x wöchentlich für 3 Stunden vormittags auf dem Ingenhammshof statt. Die Kinder lernten den Bauernhof und seine Tiere kennen, sie konnten den Hof und sein großes Platzangebot für Bewegungs, und Gruppenaktivitäten nutzen und wurden zudem mit kindgerechtem Spielmaterial und Angeboten im Erlernen der deutschen Sprache gefördert. Die Ziele des Projektes waren, die Kinder auf die Grundschule vorzubereiten, sie in ihrer sprachlichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen ein sinnvolles Freizeitangebot zu bieten. Die Kinder wurden von zwei Honorarkräften mit pädagogischer und musikalischer Erfahrung betreut. Die eine Honorarkraft sprach eine der Herkunftssprachen der Kinder. Ein Bestandteil des Angebots war die Musik, die Kinder haben zusammen musiziert, wodurch sie die Eingangsbarriere und die Unsicherheit am Anfang ganz schnell überwinden konnten. Als Willkommensgeschenk bekamen die Flüchtlingskinder selbstgebastelte rot weiße Armbänder von bulgarischen und rumänischen Kindern aus Marxloh und Hochfeld. Eine Herausforderung kann man nur bewältigen, wenn mehrere Akteure zusammenarbeiten. Das Projekt wurde auch von der evangelischen Kirche Meiderich, die einen Fahrdienst für die Kinder organisierte, unterstützt. Das Projekt wurde Mitte April 2015 beendet, da alle Flüchtlingskinder einen Schulplatz erhielten. Die Aktualität und das Ausmaß der Flüchtlingsentwicklung sind ein deutliches Signal, dass solche Projekte auch in der Zukunft unterstützt und gefördert werden müssen. Weitere Angebote für Flüchtlingskinder werden von den AWO Integrationsagenturen geplant, damit wir uns mit Recht und Gewissheit eine Willkommensgesellschaft nennen können.

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