Gedichte (und Bilder) von Michael Tomasso

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1 Gedichte (und Bilder) von Michael Tomasso

2 Und spür ich eine neue Liebe Und spür ich eine neue Liebe, die alte ist doch kaum dahin. Wo ist die Zeit geblieben, in der mein Herz noch an Dir hing? Was soll ich neu entflammen? Egal, was ich auch mach, so ist`s nie gut gegangen, es war nur Schmerz danach. Es gibt wohl keine Liebe, nur flackert kurz der Schein. Und jeder täuscht den andern Und bleibt doch ganz allein.

3 Ich habe Dir vertraut Ich habe Dir vertraut und Dir geglaubt; Ich hoffte auf ein neues Leben. Was Du auch machtest, ich war blind und habe Dir vergeben. Du hast genommen und zerstört, was mir einst wertvoll schien. So nahmst Du mir den Rest von Liebe, nun ist auch das dahin. Wo einst Gefühle waren, ist nun kein Leben mehr. Ich hasse Dich noch nicht mal, ich fühl mich nur noch leer.

4 Ich habe mich getäuscht in Dir Ich habe Dir alles gesagt; Was soll ich noch hier? Ich liebe Dich, doch Du löst Dich von mir. Du nimmst einen Weg, den ich nicht versteh. Drum sei mir nicht böse, wenn ich nun geh. Wenn Dein Herz mit anderen sprach, dann schaute ich zu. Das kann ich nicht mehr, Du nahmst mir die Ruh. Und hab ich mich allzeit in Dir so getäuscht? Ich kann`s nicht glauben, jedoch warum nicht? Vielleicht. So gehe ich nun und dreh mich noch einmal zu Dir. Du schaust mich zwar an, doch gilt Dein Lächeln jetzt nicht mehr mir.

5 Ich bin ein Clown Ich bin ein Clown, drum sehet nur her. Ich lache und scherze, doch in Wahrheit fühl ich mich leer. Ich fühle die Leere, die tief im Herzen mir steckt und suche den Menschen, der neue Liebe in mir erweckt. Ich erfreu euch, mit lachen und scherzen. Und keiner erkennt mich Und sieht meine Schmerzen. Ich hab nicht gelernt, mal offen zu weinen. Drum bleib ich ein Clown Und die Sorgen die meinen.

6 Wie Wolken Wie Wolken in der Abenddämmerung ziehen meine Gedanken flugs dahin. Sind halb im Lichte halb im Dunkel und wissen nicht wohin. Es geht der Tag es kommt die Nacht wer weiß ob sie sich jemals wiedersehn?

7 Spiegelbild Schau manchmal in den Spiegel, betrachte dein Gesicht. Denn unter all den Menschen erkennst du dich sonst nicht. Und schaue dann mal prüfend, ob alles echt auch ist. Vielleicht kommen dir die Zweifel, ob du das wirklich bist. Du siehst dich selbst zu wenig, schaust nur die andern an. Und wenn sie dich verlassen, so wunderst du dich dann. Zerschlage nicht den Spiegel, ihn trifft die Schuld ja nicht. Was man darin kann sehen, er zeigt nur dein Gesicht.

8 Die Blume Was schaust du nach der Blume, die schön gewachsen ist? So nimm sie dir als Beispiel und prüf, wie du denn bist! Erfreuen sich die andern, wenn du dich gehen lässt? Und bist du ihnen Vorbild, hältst du an deiner Meinung fest? Sei etwas wie die Blume, sie wiegt sich sanft im Wind, und trotzdem ist sie eigen und macht sich nicht lieb Kind. Sie wirkt durch sich alleine, sie braucht kein Maskenbild; so ist sie hübsch und zärtlich und trotzdem etwas wild. Und plötzlich pflückt sie einer, der sie für sich nur will; dann blüht sie noch ein wenig, verwelkt und wird ganz still.

9 Und bist Du eine Freundin Und bist Du eine Freundin, so steh mir immer bei. Hilf mir in schweren Stunden, egal, was es auch sei. Ich brauche einen Menschen, dem ich vertrauen kann. Bei dem ich auch mal weine und mir ist leichter dann. Und wenn ich Dir erzähle, was mich bedrückt und quält, so spür ich Deine Nähe und weiß, wer zu mir hält. Versuch mich zu verstehen; Es ist wohl manchmal schwer. Doch find ich nicht alleine Den Weg nach vorne mehr. Es ist so viel geschehen, erzählen kann ich`s nicht. Doch fühlst Du meine Liebe, so fühl auch ihr Gewicht. Und kannst Du sie erwidern, dann will ich ehrlich sein. Für mich das Schlimmste wäre, wenn Du mal nicht mehr mein.

10 Fremde Wer bist Du? Eine Fremde. Warum? Weil ich Dich nicht verstehe. Wer bist Du? Ein Fremder. Warum? Weil Du mich nicht verstehst. Wer bist Du? Eine Freundin. Warum? Weil ich Dich liebe. Wer bist Du? Ein Freund. Warum? Weil Du mich liebst. Warum gehst Du? Weil Du mich nicht verstehst. Warum gehst Du? Weil ich Dich liebe. Warum sagst du nicht: bleib! Warum?

11 Du und Ich Wir waren uns begegnet, Du und Ich Und jeder ging alleine, auf seinem Weg für sich. Ich sah Deine Einsamkeit Und habe gedacht, ich könnte Dir helfen und habe Dir Mut gemacht. Du glaubtest zu träumen und fragtest: Soviel Liebe für mich? Ich sagte ja und Du wusstest, auch ich brauchte Dich. Wir sind uns wieder begegnet, Du und ich; Wir schauten uns an und jeder ging weiter, alleine, auf seinem Weg für sich.

12 Du Ich habe Dich gesehen und Du bliebst stehen. Ich habe Dich geliebt und Du ließest es geschehen. Du gingst von mir und ich habe Dich gehasst. Du kamst nicht wieder und du wurdest mir gleichgültig. Heute suchst Du nach mir, aber es gibt mich nicht mehr. Um die zweite Hälfte des Gedichtbandes zu erwerben bitte zurück auf die Homepage wechseln: siehe "Allgemeine Infos"

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