Zugriffsverfahren CSMA/CD CSMA/CA

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zugriffsverfahren CSMA/CD CSMA/CA"

Transkript

1 Zugriffsverfahren CSMA/CD CSMA/CA

2 Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection (CSMA/CD) Mehrfachzugriff auf ein Medium inkl. Kollisionserkennung Es handelt sich um ein asynchrones Medienzugriffsverfahren CSMA/CD findet beispielsweise im Bereich der Computernetze, insbesondere beim Ethernet Verwendung und ist dort als IEEE standardisiert

3 Funktion bzw. Ablauf CSMA/CD 1. Horchen: Zuerst muss das Medium überwacht werden, ob es belegt ist. Frei: Wenn das Medium eine bestimmte Zeit lang frei ist, weiter mit Schritt 2. Belegt: Weiter mit Schritt Senden: Informationsübertragung, zugleich wird das Medium fortwährend weiter abgehört. Erfolg: Übertragung wird erfolgreich abgeschlossen und eine Erfolgsmeldung an höhere Netzwerkschichten gemeldet, weiter mit Schritt 5. Kollision: Wird eine Kollision entdeckt, beende die Datenübertragung und setze ein definiertes Störsignal (jam) auf die Leitung um sicherzustellen, dass alle anderen Transceiver die Kollision ebenfalls erkennen, dann weiter mit Schritt Leitung ist belegt: Überprüfung der Anzahl der Übertragungsversuche: Maximum nicht erreicht: Eine zufällige Zeit (Backoff, s. u.) abwarten, dann wieder bei Schritt 1 beginnen. Maximum erreicht: Weiter mit Schritt Fehler: Maximale Anzahl von Übertragungsversuchen wurde überschritten. Ein Fehler wird an die höheren Netzwerkschichten gemeldet, weiter mit Schritt Ende: Übertragungsmodus verlassen

4 CSMA/CD und der Duplex-Modus CSMA/CD ist der Sicherungsschicht des OSI-Modells zuzuordnen. Es wird von der Ethernet Schnittstelle (z. B. Netzwerkkarte) durchgeführt, soweit diese im Halbduplex-Modus betrieben wird. Durch Konfiguration der Schnittstelle in den Vollduplex-Modus wird CSMA/CD abgeschaltet. Somit kann die Schnittstelle gleichzeitig senden und empfangen. Kollisionen müssen dabei verhindert werden, indem nur zwei Stationen dasselbe Übertragungsmedium nutzen können. Dies kann z. B. durch den Einsatz eines Switches erreicht werden. Dann können pro Segment oder Kollisionsdomäne zwei Knoten (Stationen) im Duplex- Betrieb aktiv sein, ohne dass es zu Kollisionen kommt. Auch gibt es gänzlich kollisionsfreie Übertragungsprinzipien wie das Token Passing, es kommt z. B. bei ARCNET oder Token Ring zum Einsatz.

5

6 Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance Mehrfachzugriff mit Trägerprüfung und Kollisionsvermeidung Kollisionsvermeidung bei Zugriff mehrerer Netzwerkstationen auf denselben Übertragungskanal Verwendung in Drahtlose Netze

7 CSMA/CA in Funknetzen Der Netzadapter ist nicht notwendigerweise Voll-Duplex-fähig. Während einer eigenen Übertragung kann das Medium nicht überwacht werden. Prinzip nach listen before talk ( erst hören, dann sprechen )

8 Hidden-Station-Problem Eine Hidden Station oder ein Hidden Terminal bezeichnet unerwünschte Umstände bei einer Übertragung zwischen zwei Teilnehmern (A und B) existiert ein weiterer potentieller Sender (C, das Hidden Terminal) in der Nähe des Empfängers (B) der vom Sender (A) nicht gesehen wird (sehen bedeutet hier durch Carrier Sense erkannt werden). Sender (C) kann die Kommunikation der anderen beiden Knoten (A und B) stören, indem er ebenfalls eine Nachricht an den Knoten in der Mitte (B) sendet, dies kann zu einer Kollision an dem Empfänger (B) führen.

9 Sender A Sender B Sender C

10 Exposed-Station-Problem Unter Exposed Station oder Exposed Terminal versteht man, die Station B an A sendet und C an irgendeine andere Station senden möchte, die nicht im Sendebereich von B liegt. C erkennt die Signale von B und wartet, bis die Übertragung zwischen B und A vorbei ist. Da die Funkwellen von C aber Station A gar nicht erreichen können, wäre es gar nicht nötig zu warten: bei A könnte gar kein Konflikt auftreten. Dennoch ist C von der Sendung der anderen beiden Stationen abhängig (ausgeliefert). S e n d er A S e n d er B S e n d er C

11 Ablauf 1. Zuerst wird das Medium abgehört ( horcht, Carrier Sense ). 2. Ist das Medium für die Dauer eines DIFS frei, wird eine Backoffzeit aus dem Contention Window ausgewürfelt und nach Ablauf dieser gesendet. 3. Ist das Medium belegt, wird der Backoff bis zum Ablauf des Network Allocation Vectors (NAV) gestoppt, bevor er nach einem weiteren DIFS entsprechend weiter läuft. 4. Nach vollständigem Empfang des Paketes wartet der Empfänger ein SIFS, bevor das ACK gesendet wird. 5. Eine Kollision durch gleichzeitigen Ablauf des Backoffs führt zu einem ACK-Timeout nach welchem ein EIFS gewartet wird bevor sich der gesamte Vorgang wiederholen kann ( DIFS BO.. ). DIFS (Distributed Coordination Function Interframe Spacing): Die Zeit, die vor dem Senden eines regulären Datenrahmens vergangen sein muss. EIFS (Extended Interframe Spacing): Die Zeit, die vor dem Senden nach einer erkannten Kollision vergangen sein muss. SIFS (Short Interframe Spacing): Die Zeit, die vor dem Senden eines Bestätigungsrahmens (ACKs), Clear to Send -Pakets (CTSs) oder einer Antwort auf Polling vergangen sein muss. Da insbesondere der Empfang jedes regulären Unicast-Datenrahmens mittels ACK bestätigt werden muss, handelt es sich beim SIFS um das am häufigsten zum Einsatz kommende Interframe Spacing. ACK (Signal), Signal zur Bestätigung bei einer Datenübertragung

12 CSMA/CA CSMA/CD

13

Zugriffsverfahren in Netzwerken

Zugriffsverfahren in Netzwerken Zugriffsverfahren in Netzwerken Begriffsbestimmung Kollisionen in Netzwerken Das Verfahren CSMA/CD Das Verfahren Token Passing Christian-Weise-Gymnasium Zittau - FB Informatik - Mirko Hans 1 Begriffsbestimmung

Mehr

6. Foliensatz Computernetze

6. Foliensatz Computernetze Prof. Dr. Christian Baun 6. Foliensatz Computernetze Frankfurt University of Applied Sciences WS1617 1/37 6. Foliensatz Computernetze Prof. Dr. Christian Baun Frankfurt University of Applied Sciences (1971

Mehr

8. Vorlesung Netzwerke

8. Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun 8. Vorlesung Netzwerke Hochschule Darmstadt SS2012 1/34 8. Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik christian.baun@h-da.de Dr. Christian Baun

Mehr

Übungen zu Rechnerkommunikation Wintersemester 2010/2011 Übung 8

Übungen zu Rechnerkommunikation Wintersemester 2010/2011 Übung 8 Übungen zu Rechnerkommunikation Wintersemester 2010/2011 Übung 8 Mykola Protsenko, Jürgen Eckert PD. Dr.-Ing. Falko Dressler Friedrich-Alexander d Universität Erlangen-Nürnberg Informatik 7 (Rechnernetze

Mehr

CSMA mit Kollisionsdetektion: CSMA/CD

CSMA mit Kollisionsdetektion: CSMA/CD CSMA mit Kollisionsdetektion: CSMA/CD Start Beispiel: 1 2 3 1 Persistent P Persistent Nonpersistent Starte Paketübertragung Kollision derweil? Ende nein ja Stoppe Paketübertragung SS 2012 Grundlagen der

Mehr

Der Backoff-Algorithmus

Der Backoff-Algorithmus Der Backoff-Algorithmus Ausarbeitung im Rahmen der Vorlesung Lokale und Weitverkehrsnetze II (Prof. Koops) SS 2001 3570316 Lars Möhlmann 3570317 Jens Olejak 3570326 Till Tarara Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

Mehr

Kap. 4. Sicherungs-Schicht ( Data Link Schicht)

Kap. 4. Sicherungs-Schicht ( Data Link Schicht) Kap. 4 Sicherungs-Schicht ( Data Link Schicht) Sicherungs-Schicht (Data-Link-Schicht) Rolle: Beförderung eines Datagramms von einem Knoten zum anderen via einer einzigen Kommunikationsleitung. 4-2 Dienste

Mehr

Themen. MAC Teilschicht. Ethernet. Stefan Szalowski Rechnernetze MAC Teilschicht

Themen. MAC Teilschicht. Ethernet. Stefan Szalowski Rechnernetze MAC Teilschicht Themen MAC Teilschicht Ethernet Medium Access Control (MAC) Untere Teilschicht der Sicherungsschicht Verwendung für Broadcast-Netze Mehrere Benutzer (Stationen) verwenden einen Übertragungskanal z.b. LANs

Mehr

Themen. Wireless LAN. Repeater, Hub, Bridge, Switch, Router, Gateway

Themen. Wireless LAN. Repeater, Hub, Bridge, Switch, Router, Gateway Themen Repeater, Hub, Bridge, Switch, Router, Gateway WLAN Kommunikation Direkte Verbindung zweier Rechner Ad Hoc Networking WLAN Kommunikation Kommunikation über Zugriffspunkt Access Point WLAN Kommunikation

Mehr

Übungen zu Rechnerkommunikation

Übungen zu Rechnerkommunikation Übungen zu Rechnerkommunikation Sommersemester 2009 Übung 7 Jürgen Eckert, Mykola Protsenko PD Dr.-Ing. Falko Dressler Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Informatik 7 (Rechnernetze und Kommunikationssysteme)

Mehr

Rechnernetze 2. Grundlagen

Rechnernetze 2. Grundlagen Rechnernetze 2. Grundlagen Typische Topologien Dedizierte Leitungen Bus Zugangsverfahren Kollisionsfreier Zugang Kollisionserkennung Multicast & Broadcast Eigenschaftsgarantien Zugangsverfahren Ethernet

Mehr

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke

Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke Computeranwendung in der Chemie Informatik für Chemiker(innen) 4. Netzwerke Jens Döbler 2003 "Computer in der Chemie", WS 2003-04, Humboldt-Universität VL4 Folie 1 Grundlagen Netzwerke dienen dem Datenaustausch

Mehr

4 Der MAC Layer

4 Der MAC Layer D3kjd3Di38lk323nnm 165 Nachdem im vorherigen Kapitel der Physical Layer ausführlich behandelt wurde, bewegen wir uns jetzt eine Ebene höher und betrachten die Funktionen des MAC Layers. Hierbei wird detailliert

Mehr

Übungsblatt Warum brauchen Bridges und Layer-2-Switches keine physischen oder logischen

Übungsblatt Warum brauchen Bridges und Layer-2-Switches keine physischen oder logischen Übungsblatt 3 Aufgabe 1 (Bridges und Switche) 1. Was ist die Aufgabe von Bridges in Computernetzen? 2. Wie viele Schnittstellen ( Ports ) hat eine Bridge? 3. Was ist der Hauptunterschied zwischen Bridges

Mehr

Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5.

Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5. Inhalt: 1. Layer 1 (Physikalische Schicht) 2. Layer 2 (Sicherungsschicht) 3. Layer 3 (Vermittlungsschicht) 4. Layer 4 (Transportschicht) 5. Ethernet 6. Token Ring 7. FDDI Darstellung des OSI-Modell (Quelle:

Mehr

Internet-Praktikum II Lab 4: Wireless LAN - WLAN

Internet-Praktikum II Lab 4: Wireless LAN - WLAN Communication Networks Internet-Praktikum II Lab 4: Wireless LAN - WLAN Mark Schmidt, Andreas Stockmayer Wintersemester 2015/16 http://kn.inf.uni-tuebingen.de Motivation Vermeidung von Kabelsalat Schneller

Mehr

Modul 3: WLAN. 3.1Einführung 3.2 CSMA/CA Medien-Zugriffsprotokoll 3.3 Schicht 2 Adressierung und Aufbau des Rahmens der Schicht 2 3.

Modul 3: WLAN. 3.1Einführung 3.2 CSMA/CA Medien-Zugriffsprotokoll 3.3 Schicht 2 Adressierung und Aufbau des Rahmens der Schicht 2 3. Modul 3: WLAN 3.1Einführung 3.2 CSMA/CA Medien-Zugriffsprotokoll 3.3 Schicht 2 Adressierung und Aufbau des Rahmens der Schicht 2 3.4 Ausblick Netze, BCS, 2. Semester Folie 1 3.1 Einführung Netze, BCS,

Mehr

Systeme II 7. Woche Funkprobleme und Ethernet

Systeme II 7. Woche Funkprobleme und Ethernet Systeme II 7. Woche Funkprobleme und Ethernet Christian Schindelhauer Technische Fakultät Rechnernetze und Telematik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Spezielle Probleme in drahtlosen Netzwerken 2 Probleme

Mehr

Wireless Local Area Network

Wireless Local Area Network Wireless Local Area Network (WLAN) Zengyu Lu 1. Einleitung 2. Der IEEE 802.11 Standard 3. Die Zugriffskontrollebene(MAC) 4. Der Verbindungsprozess eines WLANs 5. Quellen - 1 - 1. Einleitung Mobilität ist

Mehr

Vorlesung "Verteilte Systeme" Sommersemester Verteilte Systeme. Empfänger Kommunikationssystem. Netzwerk

Vorlesung Verteilte Systeme Sommersemester Verteilte Systeme. Empfänger Kommunikationssystem. Netzwerk Verteilte Systeme 1. Netzwerke Grundstruktur Sender Empfänger Kommunikationssystem Empfänger Systemsoftware Systemsoftware Hardware Hardware Netzwerk Verteilte Systeme, Sommersemester 1999 Folie 1.2 (c)

Mehr

Netzwerktechnologien 3 VO

Netzwerktechnologien 3 VO Netzwerktechnologien 3 VO Univ.-Prof. Dr. Helmut Hlavacs helmut.hlavacs@univie.ac.at Dr. Ivan Gojmerac gojmerac@ftw.at Bachelorstudium Medieninformatik SS 2012 Kapitel 5 Sicherungsschicht und lokale Netzwerke

Mehr

Systeme II 6. Woche Mediumzugriff in der Sicherungsschicht

Systeme II 6. Woche Mediumzugriff in der Sicherungsschicht Systeme II 6. Woche Mediumzugriff in der Sicherungsschicht Christian Schindelhauer Technische Fakultät Rechnernetze und Telematik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Der Mediumzugriff in der Sicherungsschicht

Mehr

Mobilkommunikationsnetze. - Medienzugriff -

Mobilkommunikationsnetze. - Medienzugriff - - Medienzugriff - Andreas Mitschele-Thiel 1 Motivation Problem: gemeinsame Nutzung des Mediums durch mehrere Teilnehmer à wer greift wann zu? Unterschied Multiplexing Medienzugriff: Multiplexing Medienzugriff

Mehr

4.4.3 Mehrpunkt-Übertragung (Medium-Zugriff)

4.4.3 Mehrpunkt-Übertragung (Medium-Zugriff) Leseprobe Kommunikationssysteme (Band 1) aus Abschnitt Sicherungsschicht 4.4.3 Mehrpunkt-Übertragung (Medium-Zugriff) Bei der Mehrpunktübertragung teilen sich mehr als 2 Stationen ein gemeinsames Übertragungsmedium

Mehr

Vorlesung "Verteilte Systeme" Wintersemester 2000/2001. Verteilte Systeme. Empfänger Kommunikationssystem. Netzwerk

Vorlesung Verteilte Systeme Wintersemester 2000/2001. Verteilte Systeme. Empfänger Kommunikationssystem. Netzwerk Verteilte Systeme 1. Netzwerke Grundstruktur Sender Empfänger Kommunikationssystem Empfänger Systemsoftware Systemsoftware Hardware Hardware Netzwerk Verteilte Systeme, Wintersemester 2000/2001 Folie 1.2

Mehr

Kommunikationsnetzwerke

Kommunikationsnetzwerke Kommunikationsnetzwerke Netzwerktopologien Holger Wache SS 2007 Nutzung gemeinsamer Ressourcen 1 Die sieben Ebenen des OSI Modell zur Beschreibung der einzelnen Netzwerkschichten 7 Schichten von Kabel

Mehr

Seminar Mobile Computing Drahtlose lokale Netze

Seminar Mobile Computing Drahtlose lokale Netze Seminar Mobile Computing Drahtlose lokale Netze 30.11.2004 Sven Bohnstedt (WI4199) Agenda Einleitung drahtlose Übertragungsarten Infrarot Funkübertragung Grundlagen drahtloser Netze Technik IEEE802.11x

Mehr

Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht (Teil 5)

Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht (Teil 5) Systeme II 7. Die Datensicherungsschicht (Teil 5) Thomas Janson, Kristof Van Laerhoven*, Christian Ortolf Folien: Christian Schindelhauer Technische Fakultät : Rechnernetze und Telematik, *: Eingebettete

Mehr

(LANs) NET 4 Teil 1.4 - Local Area Networks 1

(LANs) NET 4 Teil 1.4 - Local Area Networks 1 Teil 1.4 Local Area Networks (LANs) NET 4 Teil 1.4 - Local Area Networks 1 Klassifikation Netzwerke Primär nach Ausdehnung: Local Area Network (LAN) Metropolitan Area Netzwork (MAN) Wide Area Network (WAN)

Mehr

5.) Nach erfolgreicher Übertragung entfernt der Sender seinen Daten-Rahmen vom Ring. Wodurch kann ein verwaister Rahmen entstehen?

5.) Nach erfolgreicher Übertragung entfernt der Sender seinen Daten-Rahmen vom Ring. Wodurch kann ein verwaister Rahmen entstehen? Übung 5 1.) In einem CSMA/CD-LAN mit einer Übertragungsrate von 10 Mbps soll der erste Bit- Schlitz nach jeder erfolgreichen Rahmenübertragung für den Empfänger reserviert sein, der dann den Kanal besetzt

Mehr

Musterlösung der Abschlussklausur Computernetze

Musterlösung der Abschlussklausur Computernetze Musterlösung der Abschlussklausur Computernetze 10. Juni 2016 Name: Vorname: Matrikelnummer: Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Klausur selbständig bearbeite und das ich mich gesund und

Mehr

Neuaufsetzen bei Übertragungsfehlern. Hier nur noch MAC-Layer: Kapitel 3: Lokale Netze und Weitverkehrsnetze Seite 210

Neuaufsetzen bei Übertragungsfehlern. Hier nur noch MAC-Layer: Kapitel 3: Lokale Netze und Weitverkehrsnetze Seite 210 Sicherungsebene Netztypen Lokale Netze (LAN): 10m - wenige km, einfache Verbindungsstruktur Ethernet / Fast Ethernet / Gigabit Ethernet Token Ring, Token Bus LAN Wireless LAN (WLAN, bis wenige 100m) FDDI

Mehr

Internet Protocols II

Internet Protocols II http://www.so.in.tum.de/lectures/ Lecture 2 Internet Protocols II Thomas Fuhrmann Network Architectures Computer Science Department Technical University Munich Medienzugriffsverfahren Internet Protocols

Mehr

Computernetz-Grundlagen Zusammenfassung

Computernetz-Grundlagen Zusammenfassung 3Com 3Com Computernetz-Grundlagen Zusammenfassung Autor: Roman Bühler Korrektur durch: A. Beeler, M. Süss, C. Stoffner Grafiken: CD-Rom des Buchs Computernetzwerke und Internets von Douglas E. Comer Rinkel

Mehr

Netzwerktopologien und -begriffe. Local Area Network (LAN)

Netzwerktopologien und -begriffe. Local Area Network (LAN) Local Area Network (LAN) Definition eines LAN ein Netzwerk zur bitseriellen Datenübertragung zwischen unabhängigen, untereinander verbundenen Komponenten befindet sich rechtlich unter der Kontrolle des

Mehr

Rechnernetze Sommer Rechnernetze. Ethernet. Robert M. Metcalfe, (c) Peter Sturm, Uni Trier 1

Rechnernetze Sommer Rechnernetze. Ethernet. Robert M. Metcalfe, (c) Peter Sturm, Uni Trier 1 Rechnernetze Ethernet Robert M. Metcalfe, 1976 (c) Peter Sturm, Uni Trier 1 Historisches Mai 1973 Bob Metcalfe Xerox PARC, Kalifornien Baut auf Aloha Network, Universität Hawaii auf Radio-Netzwerk zur

Mehr

MAC-Layer-Protokolle. Your Name Your Title. Hauptseminar Kommunikation in drahtlosen Sensornetzen

MAC-Layer-Protokolle. Your Name Your Title. Hauptseminar Kommunikation in drahtlosen Sensornetzen MAC-Layer-Protokolle Hauptseminar Kommunikation in drahtlosen Sensornetzen 2005-12-31 Your Name Your Title Christian Fehler Your Organization (Line #1) Your Organization (Line #2) Übersicht Einleitung

Mehr

Mobilkommunikation. Vortrag zur Vorlesung Kommunikationsnetze für Medientechnologie

Mobilkommunikation. Vortrag zur Vorlesung Kommunikationsnetze für Medientechnologie Fachgebiet Kommunikationsnetze Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil. Jochen Seitz Mobilkommunikation Vortrag zur Vorlesung Kommunikationsnetze für Medientechnologie Nicole Hofmann Katharina Reinhardt Carolin

Mehr

Der sogenannte Genie (ein zentraler Knoten) weckt Knoten rechtzeitig immer dann, wenn der Kanal nicht frei ist, also Nachrichten eintreffen.

Der sogenannte Genie (ein zentraler Knoten) weckt Knoten rechtzeitig immer dann, wenn der Kanal nicht frei ist, also Nachrichten eintreffen. Klassische Medium Access Control (MAC) für Sensorknoten? Energieeffizienz des (best case) Im Gegensatz zum regulären Alloha sollte man versuchen, das sog. Idle-Listening zu vermeiden, in dem der Knoten

Mehr

Ethernet Applikation Guide

Ethernet Applikation Guide Ethernet Applikation Guide Derzeit sind drei Arten von Ethernet gängig, jede mit Ihren eigenen Regeln. Standard Ethernet mit einer Geschwindigkeit von 10 Mbit/s, Fast Ethernet mit Datenraten bis zu 100

Mehr

Literatur. Netzwerke - WS 2013/14 - Teil 13/WLAN

Literatur. Netzwerke - WS 2013/14 - Teil 13/WLAN Literatur [13-1] Kafka, Gerhard: WLAN. Hanser, 2005 [13-2] Roth, Jörg: Mobile Computing. dpunkt, 2002 [13-3] Kauffels, Franz-Joachim: Globale Netze. mitp, 2006 [13-4] http://de.wikipedia.org/wiki/ieee_802.11

Mehr

1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung

1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung Datenübertragung SS 09 1. Erläutern Sie den Begriff Strukturierte Verkabelung Stellt einen einheitlichen Aufbauplan für Verkabelungen für unterschiedliche Dienste (Sprache oder Daten dar). Eine Strukturierte

Mehr

Random-Access-Verfahren

Random-Access-Verfahren Random-Access-Verfahren Random-Access, 1 Referenzen - D. Bertsekas, R. Gallager: Data Networks, Prentice-Hall, 1992. - Du, Swamy, "Wireless Communications Systems", S. 108, Cambridge, 2010. TDMA-, FDMA-

Mehr

Internet Protocols II

Internet Protocols II Lecture 3 Internet Protocols II Thomas Fuhrmann Network Architectures Computer Science Department Technical University Munich IEEE 802.15.1 Bluetooth Internet Protocols II Thomas Fuhrmann, Technical University

Mehr

A MAC protocol for full exploitation of Directional Antennas in Ad-hoc Wireless Networks

A MAC protocol for full exploitation of Directional Antennas in Ad-hoc Wireless Networks A MAC protocol for full exploitation of Directional Antennas in Ad-hoc Wireless Networks Ad hoc Network Seminar von Dominik Erb bassierend auf einer Arbeit von Thanasis Korakis, Gentian Jakllari und Leandros

Mehr

[Netzwerke unter Windows] Grundlagen. M. Polat mpolat@dplanet.ch

[Netzwerke unter Windows] Grundlagen. M. Polat mpolat@dplanet.ch [Netzwerke unter Windows] Grundlagen M. Polat mpolat@dplanet.ch Agenda! Einleitung! Standards! Topologien! Netzwerkkarten! Thinnet! Twisted Pair! Hubs / Switches! Netzwerktypen! IP-Adressen! Konfiguration!

Mehr

Betriebssysteme und Netze

Betriebssysteme und Netze TECHNISCHE UNIVERSITÄT BRAUNSCHWEIG INSTITUT FÜR BETRIEBSSYSTEME UND RECHNERVERBUND Prof. Dr. S. Fischer Klausur: Betriebssysteme und Netze Schwerpunkt Netze Hinweise zur Bearbeitung: 26. Juli 2004 Als

Mehr

Rechnernetze. Ethernet. (c) Peter Sturm, Uni Trier. Robert M. Metcalfe, 1976

Rechnernetze. Ethernet. (c) Peter Sturm, Uni Trier. Robert M. Metcalfe, 1976 Rechnernetze Ethernet Robert M. Metcalfe, 1976 1 Historisches Mai 1973 Bob Metcalfe Xerox PARC, Kalifornien Baut auf Aloha Network, Universität Hawaii auf Radio- Netzwerk zur Verbindung der einzelnen Inseln

Mehr

Inhalt W-LAN. Standardisierungen. Inhalt. Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) IEEE 802

Inhalt W-LAN. Standardisierungen. Inhalt. Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) IEEE 802 Inhalt W-LAN Praktikum Rechnernetze Helge Janetzko 2. August 2011 Universität Hamburg W-LAN 1 / 28 Inhalt Standardisierungen Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) am 1. Januar 1963 entstanden

Mehr

Abschlussklausur. Moderne Netzstrukturen. 18. Februar Aufgabe: Σ Note

Abschlussklausur. Moderne Netzstrukturen. 18. Februar Aufgabe: Σ Note Abschlussklausur Moderne Netzstrukturen 18. Februar 2015 Name: Vorname: Matrikelnummer: Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Klausur selbständig bearbeite und das ich mich gesund und prüfungsfähig

Mehr

Im Vorlesungsskript (5) auf Seite 7 haben wir folgendes Bild:

Im Vorlesungsskript (5) auf Seite 7 haben wir folgendes Bild: Übungsblatt 4 Aufgabe 1 Sie möchten ein IEEE 802.11-Netzwerk (WLAN) mit einem IEEE 802.3-Netzwerk (Ethernet) verbinden. 1a) Auf welcher Schicht würden Sie ein Zwischensystem zur Übersetzung ansiedeln?

Mehr

Lösungen zu 978-3-8045-5387-3 Informations- und Telekommunikationstechnik Arbeitsheft, 3. Auflage

Lösungen zu 978-3-8045-5387-3 Informations- und Telekommunikationstechnik Arbeitsheft, 3. Auflage 1. HANDLUNGSSCHRITT Wireless Local Area Network kabelloses lokales Netzwerk Aufgabe 14 Vorteile: einfache Installation, bequeme Nutzung durch mobile Geräte (z. B. Notebooks oder Tablet-PCs), geringe Kosten,

Mehr

Themen. Sicherungsschicht. Rahmenbildung. Häufig bereitgestellte Dienste. Fehlererkennung. Stefan Szalowski Rechnernetze Sicherungsschicht

Themen. Sicherungsschicht. Rahmenbildung. Häufig bereitgestellte Dienste. Fehlererkennung. Stefan Szalowski Rechnernetze Sicherungsschicht Themen Sicherungsschicht Rahmenbildung Häufig bereitgestellte Dienste Fehlererkennung OSI-Modell: Data Link Layer TCP/IP-Modell: Netzwerk, Host-zu-Netz Aufgaben: Dienste für Verbindungsschicht bereitstellen

Mehr

Abschlussklausur. Computernetze. Bewertung: 16. Mai Name: Vorname: Matrikelnummer:

Abschlussklausur. Computernetze. Bewertung: 16. Mai Name: Vorname: Matrikelnummer: Abschlussklausur Computernetze 16. Mai 2014 Name: Vorname: Matrikelnummer: Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Klausur selbständig bearbeite und das ich mich gesund und prüfungsfähig fühle.

Mehr

Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 2 Direktverbindungsnetzwerke Session 08

Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 2 Direktverbindungsnetzwerke Session 08 Vorlesung: Netzwerke (TK) WS 2011/12 Kapitel 2 Direktverbindungsnetzwerke Session 08 Prof. Dr. Michael Massoth [Stand: 15.11.2011] 8-1 8-2 Allgemeine Information (1): Praktikum Starttermine Zug D für Versuch

Mehr

14.Vorlesung Netzwerke

14.Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun 14.Vorlesung Netzwerke Hochschule Darmstadt WS1112 1/55 14.Vorlesung Netzwerke Dr. Christian Baun Hochschule Darmstadt Fachbereich Informatik wolkenrechnen@gmail.com 24.1.2012 Wiederholung

Mehr

Wireless LAN. Proseminar Rechnernetze WS 2007/08 Universität Freiburg. 18.12.2007 Referent: Daniel Guagnin

Wireless LAN. Proseminar Rechnernetze WS 2007/08 Universität Freiburg. 18.12.2007 Referent: Daniel Guagnin Wireless LAN Proseminar Rechnernetze WS 2007/08 Universität Freiburg 18.12.2007 Referent: Daniel Guagnin Gliederung Motivation verschiedene Techniken Geschichte IEEE 802.11 Ausblick Motivation Einsatzbereiche:

Mehr

Echtzeitfähige Kommunikation

Echtzeitfähige Kommunikation Echtzeitfähige Kommunikation Zusammenfassung 373 Zusammenfassung Die Eignung eines Kommunikationsmediums für die Anwendung in n ist vor allem durch das Medienzugriffsverfahren bestimmt. Die maximale Wartezeit

Mehr

Datensicherungsschicht

Datensicherungsschicht Datensicherungsschicht Vortrag von Rüdiger Busch Veranstaltung Rechnernetze 1 Einleitung Sicherungsschicht Data Link Layer, OSI Level 2 Architektur der zweiten Schicht HDLC Media Acces Control Ethernet

Mehr

Netzwerktopologien. Unter Netzwerktopologie versteht man die Art und Weise (Struktur), in der die einzelnen Netzwerkelemente verbunden werden.

Netzwerktopologien. Unter Netzwerktopologie versteht man die Art und Weise (Struktur), in der die einzelnen Netzwerkelemente verbunden werden. Netzwerktopologien Folie: 1 Unter Netzwerktopologie versteht man die Art und Weise (Struktur), in der die einzelnen Netzwerkelemente verbunden werden. Unter physikalischer Topologie versteht man die räumliche

Mehr

Wireless Local Area Network (Internet Mobil) Zengyu Lu

Wireless Local Area Network (Internet Mobil) Zengyu Lu Wireless Local Area Network (Internet Mobil) Zengyu Lu Überblick Einleitung Der IEEE 802.11 Standard Die Zugriffskontrollebene (MAC) Der Verbindungsprozess eines WLANs Literaturen & Quellen 19.07.2004

Mehr

Sicherungsschicht und LAN

Sicherungsschicht und LAN Sicherungsschicht und LAN Nik Klever FH Augsburg Fakultät für Informatik Studiengang Multimedia/Interaktive Medien E-Mail: klever@fh-augsburg.de WWW: http://klever.fh-augsburg.de Diese Vorlesung ist dem

Mehr

TCP Teil 2. TCP Teil 2: Tilmann Kuhn Betreuer: Dr. Thomas Fuhrmann 1/18

TCP Teil 2. TCP Teil 2: Tilmann Kuhn Betreuer: Dr. Thomas Fuhrmann 1/18 TCP Teil 2 sliding window protocol Begriffe: MSS, RTT und RTO bulk-data flow Stau-Vermeidung Langsamer Start Zusammenspiel: S.V. und L.S. TCP features und options TCP Teil 2: Tilmann Kuhn Betreuer: Dr.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 2 Grundlagen der Informationstechnik... 3 2.1 Bit... 3 2.2 Repräsentation von Zahlen... 4 2.2.1 Dezimalsystem... 5 2.2.2 Dualsystem... 5 2.2.3 Oktalsystem... 6 2.2.4

Mehr

Rechnernetze II WS 2013/2014. Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404

Rechnernetze II WS 2013/2014. Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404 Rechnernetze II WS 2013/2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 5. Mai 2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze

Mehr

Neuaufsetzen bei Übertragungsfehlern. Lehrstuhl für Informatik 4. Hier nur noch MAC-Layer: Kapitel 3: Netze. Lehrstuhl für Informatik 4

Neuaufsetzen bei Übertragungsfehlern. Lehrstuhl für Informatik 4. Hier nur noch MAC-Layer: Kapitel 3: Netze. Lehrstuhl für Informatik 4 Sicherungsebene Netztypen Lokale Netze (LAN): 10m - wenige km, einfache Verbindungsstruktur Ethernet / Fast Ethernet / Gigabit Ethernet Token Ring LAN Wireless LAN (WLAN, bis wenige 100m) FDDI (bis 100km,

Mehr

Schichten in Echtzeitsystemen

Schichten in Echtzeitsystemen Schichten in n Die Nachrichtenübertragungszeit setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: Umsetzung der Protokolle der einzelnen Schichten durch den Sender Wartezeit auf Medienzugang Übertragungszeit

Mehr

3. Mentorium. ISO/OSI-Referenzmodell & Netzwerke

3. Mentorium. ISO/OSI-Referenzmodell & Netzwerke Wirtschaftsinformatik (PWIN) 3. Mentorium ISO/OSI-Referenzmodell & Netzwerke Lösungsvorschläge Keine Musterlösungen Wirtschaftsinformatik (PWIN), SS 2009, Professur für Mobile Business & Multilateral Security

Mehr

Digitale Kommunikation und Internetdienste 1

Digitale Kommunikation und Internetdienste 1 Digitale Kommunikation und Internetdienste 1 Wintersemester 2004/2005 Teil 4 Belegnummer Vorlesung: 39 30 02 Übungen: 39 30 05 Jan E. Hennig AG (RVS) Technische Fakultät Universität Bielefeld jhennig@rvs.uni-bielefeld.de

Mehr

MAC-Layer Protokolle für Sensornetze

MAC-Layer Protokolle für Sensornetze MAC-Layer Protokolle für Sensornetze Seminararbeit im Rahmen des Fachseminars Verteilte Systeme im Sommersemester 2003 Thomas Moscibroda Professor: Betreuer: Institut: Prof. Dr. Friedemann Mattern Matthias

Mehr

Hauptdiplomklausur Informatik. September 1998: Rechnernetze

Hauptdiplomklausur Informatik. September 1998: Rechnernetze Universität Mannheim Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Praktische Informatik IV Prof. Dr. W. Effelsberg Hauptdiplomklausur Informatik September 1998: Rechnernetze Name:... Vorname:...

Mehr

Fachbereich Medienproduktion

Fachbereich Medienproduktion Fachbereich Medienproduktion Herzlich willkommen zur Vorlesung im Studienfach: Grundlagen der Informatik I USB Universal serial bus (USB) Serielle Datenübertragung Punkt-zu-Punkt Verbindungen Daten und

Mehr

Alte Ethernet-Varianten

Alte Ethernet-Varianten Alte Ethernet-Varianten von: Klasse: IT04a der BBS1 KL Stand: 13.10.2005 Inhaltsverzeichnis 1) Einleitung 2) Übertragungsmedien Benennungsregeln, 10 Base 5, 10 Base 2, 10 Base T 3) Ethernet im OSI-Modell

Mehr

Der CAN-Bus (Controller Area Network)

Der CAN-Bus (Controller Area Network) Der CAN-Bus (Controller Area Network) Was ist das und wozu braucht man das? Jürgen Stuber 2012-10-03 Jürgen Stuber () Der CAN-Bus (Controller Area Network) 2012-10-03 1 / 15 Anwendungen KFz Jürgen Stuber

Mehr

4 Lokale Netze (LANs)

4 Lokale Netze (LANs) 4 Lokale Netze (LANs) 4.1 Topologien für lokale Netze 4.2 Medienzugangskontrolle 4.3 ALOHA 4.4 CSMA/CD (Ethernet) 4.5 Sternkoppler ( hubs ) und LAN-Switching 4.6 Token Ring 4.7 Wireless LAN (IEEE 802.11)

Mehr

4 Lokale Netze (LANs)

4 Lokale Netze (LANs) 4 Lokale Netze (LANs) 4.1 Topologien für lokale Netze 4.2 Medienzugangskontrolle 4.3 ALOHA 4.4 CSMA/CD (Ethernet) 4.5 Sternkoppler ( hubs ) und LAN-Switching 4.6 Token Ring 4.7 Wireless LAN (IEEE 802.11)

Mehr

Übersicht. Drahtlose Kommunikation - Medienzugriffskontrolle WS 12/13 9

Übersicht. Drahtlose Kommunikation - Medienzugriffskontrolle WS 12/13 9 Übersicht Motivation für spezielle MAC-Verfahren Mehrfachzugriff durch Raummultiplex (SDMA) Mehrfachzugriff durch Frequenzmultiplex (FDMA) Mehrfachzugriff durch Zeitmultiplex (TDMA) Code Division Multiple

Mehr

Computer-Netze. Computer Netze. Verbundarten. Computer Nets. Verbundarten. Distributed Computer Systems:

Computer-Netze. Computer Netze. Verbundarten. Computer Nets. Verbundarten. Distributed Computer Systems: Computer Nets Distributed Computer Systems: collection of interconnected independent computers for independent tasks. 7 Computer-Netze Verbundarten Lastverbund: Aufteilung der Rechenlast (Jobs) auf mehrere

Mehr

1 Protokolle und. Netzwerkkomponenten. 1.1 Was sind Protokolle? Was sind Protokolle?

1 Protokolle und. Netzwerkkomponenten. 1.1 Was sind Protokolle? Was sind Protokolle? Was sind Protokolle? 1 Protokolle und Netzwerkkomponenten Lernziele: Überblick über die Protokolle Unicast, Broadcast und Multicast Aufgaben der Netzwerkkarte Netzwerktechnologien Aktive Netzwerkkomponenten

Mehr

Kommunikationsnetze Prof. Dr. rer. nat. habil. Seitz. Sara Schaarschmidt Eric Hänsel

Kommunikationsnetze Prof. Dr. rer. nat. habil. Seitz. Sara Schaarschmidt Eric Hänsel Kommunikationsnetze Prof. Dr. rer. nat. habil. Seitz Sara Schaarschmidt Eric Hänsel 23.05.2011 Seite 1 Gliederung 1. Was ist eine Flusssteuerung? 2. Unterschied zur Staukontrolle 3. Verfahren der Flusssteuerung

Mehr

Internet Networking TCP Congestion Avoidance and Control

Internet Networking TCP Congestion Avoidance and Control Internet Networking TCP Congestion Avoidance and Control Sommersemester 2003 Gliederung 1 Einleitung 2 TCP - Transport Control Protocol 3 Conservation Of Packets 4 Methoden des Congestion Controls Round

Mehr

Ch. 4 Switching Konzepte

Ch. 4 Switching Konzepte Ch. 4 Switching Konzepte CCNA 3 version 3.0 Wolfgang Riggert,, FH Flensburg nach Rick Graziani, Cabrillo College Vorbemerkung Die englische Originalversion finden Sie unter : http://www.cabrillo.cc.ca.us/~rgraziani/

Mehr

Das ISO / OSI -7 Schichten Modell

Das ISO / OSI -7 Schichten Modell Begriffe ISO = Das ISO / OSI -7 Schichten Modell International Standardisation Organisation Dachorganisation der Normungsverbände OSI Model = Open Systems Interconnection Model Modell für die Architektur

Mehr

Klausur Rechnernetze 1.3 ws99/00 Name: Matr.Nr.: 1. Kennwort:

Klausur Rechnernetze 1.3 ws99/00 Name: Matr.Nr.: 1. Kennwort: Klausur Rechnernetze 1.3 ws99/00 Name: Matr.Nr.: 1 Teil 1 ohne Unterlagen Aufgabe 1-3 Aufgabe max. Pkt. err. Pkt. 1 22 2 10 3 8 Summe 1 40 4 12 5 6 6 12 7 6 Summe 2 36 *40/36 Summe 80 Falls Sie ein Kennwort

Mehr

Netzwerkgrundlagen. by www.abyter.de (Martin Monshausen) 1

Netzwerkgrundlagen. by www.abyter.de (Martin Monshausen) 1 Netzwerkgrundlagen Einführung In diesem Workshop möchte ich dir die Netzwerk-Grundlagen und die Netzwerktechnik näher bringen, denn laut Umfragen haben viele Haushalte mehr als einen Computer, was liegt

Mehr

Vernetzte Systeme. Übungsstunde Adrian Schüpbach 30. Juni 2006

Vernetzte Systeme. Übungsstunde Adrian Schüpbach 30. Juni 2006 Vernetzte Systeme Übungsstunde 30.06.2006 Adrian Schüpbach scadrian@student.ethz.ch 30. Juni 2006 Adrian Schüpbach (ETH Zürich) Vernetzte Systeme SS 2006 1 / 33 Letzte Serie! Letzte Serie! Adrian Schüpbach

Mehr

Vorgehen: Election des Spanning Tree Root

Vorgehen: Election des Spanning Tree Root Vorgehen: Election des Spanning Tree Root C A B B3 B5 E B2 D B7 F K G I B6 B1 Root behält alle Ports bei. B4 H J SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Lokale Netze 19 Vorgehen: Bridges berechnen kürzeste

Mehr

DAS EINSTEIGERSEMINAR

DAS EINSTEIGERSEMINAR DAS EINSTEIGERSEMINAR Netzwerktechnik Dirk Larisch 3. Auflage LERNEN ÜBEN ANWENDEN L Teil I: Lernen... 11 L1 Entwicklungen der Computerindustrie... 13 Geschichtliches... 13 Großrechner... 16 Minicomputer...

Mehr

Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Wintersemester 2007/2008. Diplomprüfung im Fach. Datennetze I. (Prof. Dr.-Ing. Ludwig Eckert)

Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Wintersemester 2007/2008. Diplomprüfung im Fach. Datennetze I. (Prof. Dr.-Ing. Ludwig Eckert) Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Wintersemester 2007/2008 Diplomprüfung im Fach Datennetze I (Prof. Dr.-Ing. Ludwig Eckert) Datum: 05.02.2008, 11.00 Uhr; Raum 5107 Dauer: 90 Minuten Erreichte Punktzahl:...

Mehr

Grundkurs Computernetzwerke

Grundkurs Computernetzwerke Grundkurs omputernetzwerke Eine kompakte Einführung in Netzwerk- und Internet-Technologien 2010 / 2. uflage utor uchtitel Vieweg+TeubnerPLUS Zusatzinformationen zu Medien des Vieweg+Teubner Verlags Kapitel

Mehr

Rechnernetze II SS Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404

Rechnernetze II SS Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404 Rechnernetze II SS 2017 Betriebssysteme / verteilte Systeme rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 31. März 2017 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze

Mehr

WIRELESS LAN - WLAN. Martin Schmidt Berufsschule Obernburg

WIRELESS LAN - WLAN. Martin Schmidt Berufsschule Obernburg WIRELESS LAN - WLAN Martin Schmidt Berufsschule Obernburg WLAN - Defintion = kabellose Datenübertragung Funktechnik elektromagnetische Wellen (Mikrowellenbereich) Ähnlicher Einsatzzweck wie kabelgebundenes

Mehr

2. Rechnernetze. 2.1 Netze und Dienste auf Netzen. (Physische) Netze. Dienste auf Netzen. Fernsprechnetz. Integriertes Datennetz (IDN)

2. Rechnernetze. 2.1 Netze und Dienste auf Netzen. (Physische) Netze. Dienste auf Netzen. Fernsprechnetz. Integriertes Datennetz (IDN) 2. Rechnernetze 2.1 Netze und Dienste auf Netzen (Physische) Netze Fernsprechnetz Integriertes Datennetz (IDN) Kabelfernsehnetz Standleitungen... Dienste auf Netzen Telefon Telefax Datex-P, Datex-L Bildschirmtext

Mehr

Datenübertragung. Kommunikationstechnik, SS 08, Prof. Dr. Stefan Brunthaler 33

Datenübertragung. Kommunikationstechnik, SS 08, Prof. Dr. Stefan Brunthaler 33 Datenübertragung Kommunikationstechnik, SS 08, Prof. Dr. Stefan Brunthaler 33 Datenübertragung Kommunikationssysteme übertragen Daten durch Kodieren in eine Energieform und das Senden der Energie über

Mehr

Neue WLAN-Techniken und ihr Einfluss auf Enterprise WLANs. Dr. Joachim Wetzlar,

Neue WLAN-Techniken und ihr Einfluss auf Enterprise WLANs. Dr. Joachim Wetzlar, Neue WLAN-Techniken und ihr Einfluss auf Enterprise WLANs Dr. Joachim Wetzlar, wetzlar@comconsult.com 1 Übersicht DCF: Pest oder Segen für die Entwicklung des WLAN? Die dritte Welle der WLAN Chips rollt

Mehr

Netzwerk-Topologie. Bus-Topologie. Ring-Topologie. Stern-Topologie

Netzwerk-Topologie. Bus-Topologie. Ring-Topologie. Stern-Topologie Netzwerk-Topologie Unter einer Netzwerk-Topologie versteht man die Anordnung von Netzwerk-Stationen und Kabeln. Sie bestimmen die einzusetzende Hardware, sowie die Zugriffsmethoden. Dieses wiederum hat

Mehr

Netzwerke. Autor: Roland Bauch. Grundlagen. Überarbeitete Ausgabe vom 22. Januar 2008. HERDT-Verlag für Bildungsmedien GmbH, Bodenheim

Netzwerke. Autor: Roland Bauch. Grundlagen. Überarbeitete Ausgabe vom 22. Januar 2008. HERDT-Verlag für Bildungsmedien GmbH, Bodenheim Netzwerke NW Autor: Roland Bauch Grundlagen Überarbeitete Ausgabe vom 22. Januar 2008 HERDT-Verlag für Bildungsmedien GmbH, Bodenheim Internet: www.herdt.com NW Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes

Mehr

Rechnernetze II WS 2013/2014. Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404

Rechnernetze II WS 2013/2014. Betriebssysteme / verteilte Systeme Tel.: 0271/ , Büro: H-B 8404 Rechnernetze II WS 2013/2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme rolanda.dwismuellera@duni-siegena.de Tel.: 0271/740-4050, Büro: H-B 8404 Stand: 5. Mai 2014 Betriebssysteme / verteilte Systeme Rechnernetze

Mehr

P2P Systeme und Mobile Ad-Hoc-Netze (4) Potpourri der Vertiefungsvorlesung mobile Ad-Hoc-Netze

P2P Systeme und Mobile Ad-Hoc-Netze (4) Potpourri der Vertiefungsvorlesung mobile Ad-Hoc-Netze Vorlesung Rechnernetze II Sommersemester 2007 P2P Systeme und Mobile Ad-Hoc-Netze (4) Potpourri der Vertiefungsvorlesung mobile Ad-Hoc-Netze Christoph Lindemann Fahrplan Nr. 01 02 03 04 05 06 07 08 09

Mehr

Vorlesung Rechnernetze I Teil 12

Vorlesung Rechnernetze I Teil 12 Vorlesung Rechnernetze I Teil 12 Wintersemester 2008/2009 Christian Grimm Fachgebiet Distributed Virtual Reality (DVR) Lehrgebiet Rechnernetze Termine Klausur Rechnernetze I schriftlich (90 Minuten) am

Mehr