Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung im höheren Lebensalter

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung im höheren Lebensalter"

Transkript

1 Z Gerontol Geriat DOI /s ORIGINALARBEIT O. von dem Knesebeck A. Mielck Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung im höheren Lebensalter Social inequality and health care among the aged Eingegangen: 7. Februar 2007 Akzeptiert: 18. Dezember 2007 Online publiziert: 10. April 2008 Prof. Dr. Olaf v. d. Knesebeck ()) Institut für Medizin-Soziologie Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf Martinistr Hamburg, Germany Andreas Mielck GSF-Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen Postfach Neuherberg, Germany " Zusammenfassung Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und ausgewählten Aspekten der gesundheitlichen Versorgung im höheren Lebensalter analysiert. Datengrundlage ist der deutsche Datensatz des Release 1 des,survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) aus dem Jahr In die Analysen gehen 1921 Personen im Alter von 50 Jahren und mehr ein. Soziale Ungleichheit wird anhand von drei Indikatoren (Bildung, Einkommen und Geldvermögen) erfasst. Im Hinblick auf die gesundheitliche Versorgung werden ausgewählte Aspekte des geriatrischen Assessments durch den Hausarzt (Frage nach Gleichgewichtsproblemen, nach körperlicher Betätigung und nach Medikamenten sowie Kontrolle des Gewichts und des Gleichgewichts) und die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen (Mammographie, Darmspiegelung, Augenuntersuchung) einbezogen. Die Ergebnisse der Kreuztabellenanalysen und logistischen Regressionen zeigen, dass bei höheren Statusgruppen wesentliche Bestandteile des geriatrischen Assessments durch den Hausarzt seltener erhoben werden, und zwar unabhängig von der Anzahl chronischer Erkrankungen und der Anzahl der Arztbesuche in den letzten 12 Monaten. Es lässt sich jedoch auch feststellen, dass Personen mit einem vergleichsweise hohen sozialen Status häufiger an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen als Personen mit einem niedrigen sozialen Status. Die inkonsistenten Befunde unterstreichen die Notwendigkeit, bei Analysen zu sozialen Unterschieden in der gesundheitlichen Versorgung zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen zu unterscheiden. Sie zeigen zudem, dass die Frage, inwieweit Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung zur vielfach belegten sozialen Ungleichverteilung von Morbidität und Mortalität im höheren Lebensalter beitragen, derzeit kaum zu beantworten ist. " Schlüsselwörter Soziale Ungleichheit Gesundheitliche Versorgung Geriatrisches Assessment Vorsorgeuntersuchung " Abstract In this article the association between social inequality and selected aspects of health care among the aged is analysed. Analyses are based on German data (release 1) of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) in Data from 1921 respondents aged 50 years or more are analysed. Three indicators of social inequality are used (education, income, and financial assets). In terms of health care, indicators of geriatric assessment by the general practitioner of the respondent (questions about balance, physical exercise, and drugs as well as examination of balance and weight control) and secondary prevention (mammogram, endoscopic examination of colon, eye examination) are included. Results of cross-tabs and logistic regression analyses show that geriatric assessment is less comprehensive among people in a comparatively

2 2 O. von dem Knesebeck und A. Mielck high socioeconomic position. On the other hand, people in a higher socioeconomic position use screening examinations more often than those in a lower position. Inconsistency of results indicates the necessity to distinguish different areas of health care when analysing social inequalities. Moreover, results indicate that no simple answer can be given to the question whether and to what extent social inequalities in health among older people can be explained by inequalities in medical care. " Key words social inequality health care geriatric assessment screenings Einleitung Zahlreiche Studien belegen, dass Personen mit einem niedrigen sozialen Status (im Allgemeinen gemessen durch Bildung, Einkommen und/oder berufliche Position) höhere Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten aufweisen als Personen mit einem hohen sozialen Status [11, 14]. Die meisten dieser Studien beziehen sich allerdings auf das mittlere Erwachsenenalter, d. h. auf die Altersspanne zwischen ungefähr dem 25. und dem 65. Lebensjahr. Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit in Populationen höheren Lebensalters analysieren, sind zwar vergleichsweise selten, weisen aber trotz einiger Inkonsistenzen insgesamt darauf hin, dass der Zusammenhang auch bei älteren Menschen existiert, allerdings etwas weniger stark ausgeprägt als im mittleren Erwachsenenalter [10, 13]. Auch die zur Erklärung der sozialen Ungleichverteilung von Morbidität und Mortalität in Frage kommenden Faktoren sind vorwiegend in Bezug auf das mittlere Erwachsenenalter untersucht worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass gesundheitsriskante Verhaltensweisen (z. B. Rauchen, Fehlernährung, Bewegungsmangel), materielle und psychosoziale Benachteiligungen und Belastungen (z. B. gesundheitsgefährdende Wohn- und Arbeitsbedingungen, geringe Handlungsspielräume) und Mängel in der gesundheitlichen Versorgung (z. B. in Bezug auf Zugänglichkeit, Inanspruchnahme und Qualität) den bedeutsamsten Beitrag zur Erklärung dieser,gesundheitlichen Ungleichheiten leisten [11, 14]. Von besonderer gesundheitspolitischer Relevanz ist dabei die Frage, inwieweit sozial bedingte Morbiditäts- und Mortalitätsdifferenzen auch auf Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung zurückzuführen sind. Die Antwort auf diese Frage ist abhängig davon, welches Land, welche Erkrankung und welcher Ungleichheitsindikator analysiert werden [24, 25]. Darüber hinaus ist es wesentlich, ob die Zugänglichkeit, die Inanspruchnahme oder die Qualität der gesundheitlichen Versorgung Gegenstand der Untersuchung ist. Während in den Vereinigten Staaten zahlreiche Studien zu statusspezifischen Unterschieden in der Gesundheitsversorgung durchgeführt wurden [2, 7, 20], ist die Befundlage in Deutschland ausgesprochen defizitär. Die wenigen Untersuchungen zeigen aber deutliche Unterschiede in der Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgungsleistungen: So nehmen Angehörige unterer sozialer Schichten beispielsweise seltener an Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung teil [14, 18, 19]. Bezogen auf die Behandlung bei spezifischen Erkrankungen ist beispielsweise gezeigt worden, dass Typ-2-Diabetiker mit niedrigem sozialen Status seltener geschult werden und weniger über ihre Erkrankung wissen als Typ-2-Diabetiker mit höherem sozialen Status [15]. Im Hinblick auf Personen des höheren Lebensalters liegen bislang jedoch kaum Erkenntnisse über statusspezifische Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung vor. Angesichts dieses Forschungsdefizits wird im vorliegenden Beitrag der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und ausgewählten Aspekten der gesundheitlichen Versorgung im höheren Lebensalter in Deutschland analysiert. Methode n Stichprobe Datengrundlage ist der Release 1 des,survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) aus dem Jahr 2004 [4, 5]. SHARE basiert auf Wahrscheinlichkeitsstichproben der Bevölkerung im Alter von 50 und mehr Jahren in 10 europäischen Ländern. Die Analysen für den vorliegenden Beitrag sind auf den deutschen Datensatz begrenzt. Dies wird vor allem damit begründet, dass durch die unterschiedlichen Versorgungssysteme in den einzelnen Ländern bei der hier untersuchten Fragestellung von erheblichen Vergleichbarkeitsproblemen auszugehen ist. Die Antwortrate beträgt in Deutschland 60,2% und liegt damit in dem bei Bevölkerungsbefragungen üblichen Rahmen. Die Daten wurden durch computergestützte persönliche Interviews (CAPI), ergänzt durch eine schriftliche Befragung, erhoben. n Erhebungsinstrumente Im Zuge der schriftlichen Befragung wurden unterschiedliche Informationen zur Inanspruchnahme und zur Qualität der gesundheitlichen Versorgung

3 Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung 3 aus der Sicht der Befragten erhoben [21]. Aus Deutschland liegen Angaben von 1921 Befragten vor. Die hier einbezogenen Indikatoren wurden im Rahmen des ACOVE-Projektes entwickelt (ACOVE = Assessing Care of Vulnerable Elders [1]) und lassen sich zwei Fragekomplexen zuordnen. Der erste Fragekomplex richtete sich an Befragte, die angaben, dass sie einen Hausarzt haben (94,2%) und betrifft fünf ausgewählte Aspekte des geriatrischen Assessments durch den Hausarzt. Es wurde erhoben, (1) wie häufig ihr Hausarzt danach fragt, ob die betreffende Person leicht das Gleichgewicht verliert und hinfällt, (2) wie häufig ihr Hausarzt kontrolliert, ob die Befragten Probleme beim Gehen oder mit dem Gleichgewicht haben, (3) wie häufig ihr Hausarzt nach Medikamenten fragt, die eingenommen werden, weil sie ein anderer Arzt verschrieben hat oder die rezeptfrei gekauft wurden, (4) wie häufig ihr Hausarzt danach fragt, wie viel die betreffende Person sich körperlich betätigt und, (5) wie häufig ihr Hausarzt das Gewicht des Befragten kontrolliert. Die Fragen wurden jeweils auf einer dreistufigen Häufigkeitsskala beantwortet ( bei jedem Besuch, manchmal, nie ). Der zweite Fragenkomplex betrifft die Inanspruchnahme von Screening- bzw. Vorsorgeuntersuchungen. Es wurde erhoben, (1) ob die weiblichen Befragten in den letzten zwei Jahren eine Mammographie haben durchführen lassen, (2) ob die Befragten jemals eine Darmspiegelung zur Darmkrebsfrüherkennung haben durchführen lassen und (3), ob die Befragten ihre Augen in den letzten zwei Jahren haben untersuchen lassen. Als Indikatoren für soziale Ungleichheit gehen drei Variablen in die Analysen ein: Bildung, Äquivalenz-Einkommen und Geldvermögen. Die Bildungsabschlüsse wurden in der SHARE-Studie gemäß der International Standard Classification of Educational Degrees (ISCED-97, [23]) kategorisiert, die insgesamt sieben Bildungsstufen unterscheidet. Die Befragten wurden für die vorliegenden Analysen in drei Gruppen unterteilt: niedrige Bildung (Stufe 0 bis 2: ohne Abschluss, Vorschule, Primarstufe, Sekundarstufe I), mittlere Bildung (Stufe 3 und 4: Sekundarstufe II und Zweitausbildung, nicht tertiäre Stufe), hohe Bildung (Stufe 5 und 6: Tertiärstufe I und II). Das Äquivalenzeinkommen basiert auf den Angaben der Befragten zu ihrem jährlichen Brutto-Haushaltseinkommen. Um die Größe des Haushalts zu berücksichtigen, wurde das Einkommen nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder gemäß der OECD-Klassifikation gewichtet [16]. Anschließend wurden die Befragten in drei gleich große Einkommensgruppen (Tertile) eingeteilt. Zur Bildung der Geldvermögensvariable wurden Angaben aus sieben Arten von Geldanlagen kombiniert: Bank- oder Sparkonten, Wertpapiere, Aktien, Anteile an Investmentfonds, Altersvorsorge, Bausparverträge und Lebensversicherungen [6]. Die Befragten wurden zunächst gebeten, anzugeben, ob sie die jeweilige Geldanlage besitzen, um dann nach dem ungefähren Wert der Geldanlage zu fragen. Die verwendete Vermögensvariable stellt einen Summenindex aus den sieben Geldanlagen dar, wobei anschließend wiederum Tertile gebildet wurden. Als Kontrollvariablen gehen neben Alter und Geschlecht die Anzahl chronischer Erkrankungen sowie die Anzahl der Besuche beim Allgemeinarzt in den letzten 12 Monaten ein. Während Alter und Geschlecht bei allen multivariaten Analysen kontrolliert werden, wird von der Anzahl chronischer Erkrankungen und der Anzahl der Besuche beim Allgemeinarzt angenommen, dass sie im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Fragen zum geriatrischen Assessment mögliche Confounder darstellen. So werden die Befragtenangaben zum geriatrischen Assessment durch den Hausarzt auch davon abhängig sein, wie häufig die betreffende Person in den letzten 12 Monaten beim Arzt gewesen ist. Die Anzahl chronischer Erkrankungen wird kontrolliert, da sich das Assessment primär an vulnerable ältere Menschen richtet [1]. n Analysen Zur Analyse des Zusammenhanges zwischen den Indikatoren sozialer Ungleichheit auf der einen und Merkmalen des geriatrischen Assessments sowie der Inanspruchnahme von Screeninguntersuchungen auf der anderen Seite werden zunächst Kreuztabellenanalysen und dann multiple logistische Regressionsanalysen unter Einbeziehung der Kontrollvariablen durchgeführt. Bei den Kreuztabellenanalysen werden Prozentwerte und die Signifikanzen des Chi 2 -Tests angegeben. Bei den logistischen Regressionen werden in den Tabellen die Odds Ratios und die 95% Konfidenzintervalle gezeigt. Die Variablen zum geriatrischen Assessment durch den Hausarzt werden für die logistischen Regressionsanalysen dichotomisiert, wobei die Befragten, die mit nie geantwortet haben mit denen verglichen werden, bei denen das Assessment bei allen oder einigen Besuchen durchgeführt wurde. Ergebnisse Von den 1921 Befragten sind ca. 53,6% weiblich, das durchschnittliche Alter beträgt knapp 64 Jahre. Der Median des Geldvermögens der Befragten beträgt etwa , Euro, der Median des jährlichen Äqui-

4 4 O. von dem Knesebeck und A. Mielck Tab. 1 Soziale Ungleichheit und geriatrisches Assessment durch den Hausarzt (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe, BRD, N = 1921, Angaben in %) Bildung Äquivalenzeinkommen Geldvermögen Frage nach Gleichgewicht 9,2 30,7 60,1 4,2 21,1 74,7 3,0 22,3 74,7 Signifikanz Chi 2 <0,001 0,002 <0,001 Kontrolle des Gleichgewichts 11,4 31,7 56,9 5,1 24,9 70,0 3,9 21,5 74,6 Signifikanz Chi 2 <0,001 <0,001 <0,001 Frage nach Medikamenten 10,7 33,1 56,2 10,7 32,8 56,4 8,1 34,5 57,4 Signifikanz Chi 2 0,605 0,007 0,001 Frage nach körperlicher Betätigung 12,7 45,9 41,4 11,1 48,7 40,2 9,8 50,0 40,2 Signifikanz Chi 2 0,726 0,584 0,033 Gewichtskontrolle 16,7 42,9 40,4 11,7 47,9 40,3 9,4 45,8 44,7 Signifikanz Chi 2 0,033 0,001 0,009 6,6 25,9 67,5 8,5 29,0 62,5 12,8 36,7 50,5 10,6 50,3 39,2 12,0 49,6 38,3 4,9 23,4 71,7 6,5 29,2 64,3 9,4 31,8 58,8 11,7 49,6 38,7 14,4 47,6 38,0 2,8 20,4 76,9 2,8 17,9 79,3 8,5 31,7 59,8 10,6 46,7 42,8 9,5 42,4 48,0 7,3 30,4 62,3 9,5 31,1 59,4 13,3 34,8 51,9 13,3 46,0 40,7 14,1 47,5 38,4 3,9 22,0 74,1 4,1 25,8 70,1 9,8 34,8 55,4 10,7 52,2 37,1 13,1 47,0 39,9 3,0 17,0 80,0 4,0 18,7 77,3 7,4 30,3 62,3 8,9 47,9 43,2 8,6 44,8 46,6 valenzeinkommens liegt bei , Euro und 16% weisen eine niedrige Bildung (ohne Abschluss, Vorschule, Primarstufe, Sekundarstufe I) auf. Im Hinblick auf die Merkmale des geriatrischen Assessments zeigt sich, dass etwa 72% angeben, dass sie von ihrem Hausarzt nie nach Gleichgewichtsproblemen gefragt werden. Bei 69% wird nie das Gleichgewicht und bei fast 42% nie das Gewicht kontrolliert, 56,5% werden nie nach Medikamenten und etwa 40% nie nach körperlicher Betätigung gefragt. 42,6% der Frauen haben in den letzten zwei Jahren eine Mammographie und 32,5% aller Befragten eine Darmspiegelung zur Früherkennung durchführen lassen. Knapp 73% haben in den letzten zwei Jahren an einer Augenuntersuchung teilgenommen. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse der Kreuztabellenanalysen zum Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und geriatrischem Assessment. Es wird deutlich, dass alle drei Ungleichheitsindikatoren signifikant mit der Häufigkeit der Frage nach dem Gleichgewicht und der Kontrolle des Gleichgewichts assoziiert sind: Je höher die soziale Position, desto häufiger geben die Befragten an, dass diese beiden Aspekte des geriatrischen Assessments nie vom Hausarzt durchgeführt werden. Im Hinblick auf die Frage nach Medikamenten sind die Zusammenhänge weniger stark ausgeprägt, aber auch hier antworten ältere Personen mit hohem Einkommen und Vermögen signifikant häufiger, dass diese Frage vom Hausarzt nie gestellt wird. Während die Häufigkeit der Frage nach körperlicher Betätigung nur mit dem Geldvermögen signifikant zusammenhängt, wird eine Gewichtskontrolle unter Angehörigen hoher Bildungs-, Einkommens- und Vermögensgruppen vom Hausarzt deutlich seltener durchgeführt. Tabelle 2 lässt sich entnehmen, dass fast die Hälfte aller Frauen mit hoher Bildung in den letzten zwei Jahren eine Mammographie hat durchführen lassen, bei Frauen mit relativ niedriger Bildung ist es dagegen nur ein Viertel. Das Äquivalenzeinkommen und das Geldvermögen sind in ähnlicher Weise signifikant mit der Durchführung einer Mammographie assoziiert, d.h. häufigere Inanspruchnahme in den höheren Statusgruppen. Die Zusammenhänge zwischen den beiden anderen Untersuchungen (Darmspiegelung und Augenuntersuchung) und den Ungleichheitsindikatoren sind schwächer. Lediglich Personen mit mittlerem und hohem Vermögen haben signifikant häufi-

5 Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung 5 Tab. 2 Soziale Ungleichheit und Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe, BRD, N = 1921, Angaben in %) Bildung Äquivalenzeinkommen Geldvermögen Mammographie in den letzten 2 Jahren (Frauen) Ja Nein 25,0 75,0 48,1 51,9 49,5 50,5 33,6 66,4 46,0 54,0 48,9 51,1 30,9 69,1 46,9 53,1 Signifikanz Chi 2 <0,001 <0,001 <0,001 Darmspiegelung zur Früherkennung (jemals) Ja 30,6 31,3 35,2 33,0 34,4 30,1 29,3 33,7 Nein 69,4 68,7 64,8 67,0 65,6 69,9 70,7 66,3 Signifikanz Chi 2 0,251 0,240 0,123 Augenuntersuchung in den letzten 2 Jahren Ja 70,1 73,1 75,0 70,2 75,5 72,9 68,7 76,2 Nein 29,9 26,9 25,0 29,8 24,5 27,1 31,3 23,8 Signifikanz Chi 2 0,299 0,115 0,009 50,9 49,1 34,3 65,7 73,6 26,4 Tab. 3 Soziale Ungleichheit und geriatrisches Assessment durch den Hausarzt: Odds Ratios und (95% Konfidenzintervalle) Frage nach Gleichgewicht Kontrolle des Gleichgewichts Frage nach Medikamenten Frage nach körperlicher Betätigung Gewichtskontrolle Bildung Äquivalenzeinkommen Geldvermögen 1,33 (0,98 1,82) 1,30 (0,91 1,84) 1,33 (1,01 1,75) 1,17 (0,88 1,55) 1,40 (1,07 1,83) 1,83 (1,37 2,43) 1,15 (0,84 1,57) 1,35 (0,94 1,95) 1,17 (0,89 1,50) 1,71 (1,28 2,28) 1,21 (0,93 1,57) 1,75 (1,31 2,32) 0,87 (0,65 1,16) 0,88 (0,63 1,22) 1,41 (1,10 1,79) 1,35 (1,06 1,73) 1,14 (0,90 1,45) 1,54 (1,20 1,97) 0,87 (0,65 1,17) 0,91 (0,65 1,27) 0,99 (0,77 1,27) 1,06 (0,82 1,36) 0,77 (0,60 0,98) 0,94 (0,73 1,20) 0,86 (0,64 1,16) 1,01 (0,72 1,42) 1,06 (0,82 1,36) 1,37 (1,07 1,77) (0,77 1,28) 1,31 (1,02 1,69) Kontrolliert für Alter, Geschlecht, Anzahl chronischer Erkrankungen und Anzahl der Besuche beim Allgemeinarzt ger an einer Augenuntersuchung in den letzten zwei Jahren teilgenommen als Personen mit niedrigem Vermögen. Tabelle 3 zeigt, dass auch nach statistischer Kontrolle von Alter, Geschlecht, Anzahl chronischer Erkrankungen und Anzahl der Besuche beim Allgemeinarzt bei Personen aus oberen Statusgruppen im Allgemeinen eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass wesentliche Bestandteile des geriatrischen Assessments nie vom Hausarzt erhoben werden. Es bestehen signifikante Zusammenhänge zwischen der Frage nach Gleichgewichtsproblemen und zwei Ungleichheitsindikatoren (Äquivalenzeinkommen und Geldvermögen). So ist bei Personen mit einem vergleichsweise hohen Vermögen die Wahrscheinlichkeit, dass diese Frage nie vom Hausarzt gestellt wird, fast zweimal höher als bei Personen mit relativ niedrigem Vermögen. Ähnliche Zusammenhänge zeigen sich in Bezug auf die Kontrolle des Gleichgewichtes, die Frage nach Medikamenten und die Kontrolle des Gewichtes. Auch hier haben Personen in den höheren Einkommens- und Vermögensgruppen erhöhte Wahrscheinlichkeiten, dass die jeweiligen Merkmale des geriatrischen Assessments nicht durch den Hausarzt erhoben werden. Eine Ausnahme stellt die Frage nach körperlicher Betätigung dar; hier sind die Zusammenhänge insgesamt eher schwach und Personen mit einem Geldvermögen mittlerer Höhe haben ein gegenüber der niedrigen Vermögensgruppe signifikant geringeres Risiko, dass diese Frage vom Hausarzt vernachlässigt wird. Schließlich zeigen die Ergebnisse in Tabelle 3, dass Bildung nach Einbezie-

6 6 O. von dem Knesebeck und A. Mielck Tab. 4 Soziale Ungleichheit und Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen: Odds Ratios und (95% Konfidenzintervalle) Mammographie in den letzten 2 Jahren (Frauen) a Darmspiegelung zur Früherkennung (jemals) b Augenuntersuchung in den letzten 2 Jahren b Bildung Äquivalenzeinkommen Geldvermögen 2,16 (1,53 3,04) 2,16 (1,44 3,25) 1,83 (1,33 2,51) 1,49 (1,08 2,05) 1,66 (1,20 2,28) 1,93 (1,40 2,66) 1,20 (0,89 1,62) 1,48 (1,06 2,07) 1,02 (0,80 1,30) 0,94 (0,74 1,20) 1,32 (1,04 1,69) 1,36 (1,07 1,74) 1,47 (1,09 1,98) 1,73 (1,23 2,43) 1,28 (0,99 1,65) 1,27 (0,99 1,63) 1,59 (1,24 2,04) 1,39 (1,08 1,79) a Kontrolliert für Alter; b Kontrolliert für Alter und Geschlecht hung der Kontrollvariablen mit keinem der Merkmale des geriatrischen Asssessments signifikant assoziiert ist. Tabelle 4 lässt sich der Zusammenhang zwischen den drei Merkmalen sozialer Ungleichheit und der Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen nach statistischer Adjustierung für Alter und Geschlecht entnehmen. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass Personen mit einem vergleichsweise hohen sozialen Status eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen als Personen mit einem niedrigen sozialen Status. Frauen mit hoher Bildung, hohem Einkommen und hohem Geldvermögen haben sich signifikant häufiger in den letzten zwei Jahren einer Mammographie unterzogen als Frauen mit einem niedrigeren sozialen Status. Eine Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung wird von den oberen Bildungs- und Vermögensgruppen besonders häufig in Anspruch genommen. Auch die Frage, ob man in den letzten zwei Jahren eine Augenuntersuchung hat durchführen lassen, ist signifikant mit Bildung und Geldvermögen assoziiert. Diskussion Im vorliegenden Beitrag wurde basierend auf Daten von 1921 Befragten im Alter von 50 Jahren und mehr der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und ausgewählten Aspekten der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland analysiert. Soziale Ungleichheit wurde anhand von drei Indikatoren (Bildung, Einkommen und Geldvermögen) erfasst, während hinsichtlich der gesundheitlichen Versorgung ausgewählte Aspekte des geriatrischen Assessments durch den Hausarzt und die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen einbezogen wurden. Als erstes Ergebnis kann festgehalten werden, dass höheren Statusgruppen vom Hausarzt seltener Fragen gestellt werden, die nach Erkenntnissen der internationalen Forschung [1] für das geriatrische Assessment wesentlich sind, und zwar unabhängig von der Anzahl chronischer Erkrankungen und der Anzahl der Arztbesuche in den letzten 12 Monaten. Darüber hinaus haben die Analysen gezeigt, dass das Einkommen und das Geldvermögen stärkere Zusammenhänge mit den Merkmalen des Assessments aufweisen als die Bildung. Anhand der vorliegenden Ergebnisse lässt sich also nicht die häufig formulierte, allgemeine Annahme bestätigen, dass Angehörige niedrigerer sozialer Schichten im Hinblick auf qualitative Aspekte der gesundheitlichen Versorgung benachteiligt sind. Da solche Qualitätsindikatoren im Vergleich zu Indikatoren, die auf die Zugänglichkeit oder die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Versorgungsleistungen gerichtet sind [14, 17], in der Forschung zum Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung insbesondere im höheren Lebensalter ausgesprochen selten herangezogen werden, ist eine Einordnung der hier erzielten Befunde recht schwierig. Die vereinzelten Ergebnisse aus anderen Untersuchungen sind häufig nur eingeschränkt vergleichbar, weil sie aus anderen Ländern stammen oder andere Merkmale der gesundheitlichen Versorgung analysiert werden. So ergab eine aktuelle britischamerikanische Studie zum Einfluss von Patientenmerkmalen auf ärztliche Entscheidungen bei koronarer Herzkrankheit, dass der soziale Status der älteren Patienten nur geringfügigen Einfluss auf die diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen der Hausärzte hat [3]. In älteren Studien wurden bei ande-

7 Soziale Ungleichheit und gesundheitliche Versorgung 7 ren Erkrankungen hingegen signifikante Unterschiede zwischen älteren Patienten mit hohem und niedrigem sozioökonomischen Status bei der Diagnose [12] und Therapie [22] gefunden. Eine Erklärung für die gefundenen Unterschiede in der Häufigkeit der ärztlichen Fragen zum geriatrischen Assessment könnte darin bestehen, dass den niedrigeren Statusgruppen die entsprechenden Fragen vom Hausarzt häufiger gestellt werden, da diese erhöhten gesundheitlichen Risken ausgesetzt sind und einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Gegen eine solche Erklärung spricht allerdings, dass die Zusammenhänge bei zwei Ungleichheitsindikatoren (Einkommen und Geldvermögen) auch nach Kontrolle der Anzahl chronischer Erkrankungen erhalten bleiben. Neben inhaltlichen kommen auch methodische Erklärungen dafür in Betracht, dass höhere Statusgruppen häufiger angeben, dass ihnen wesentliche Fragen zum geriatrischen Assessment nicht gestellt werden. So sind die Antworten an das Erinnerungsvermögen der Befragten gebunden. Es ist bekannt, dass Patienten Informationen aus Gesprächen mit Ärzten zum großen Teil gar nicht oder nicht korrekt erinnern [8]. Geht man davon aus, dass dieses Erinnerungsvermögen mit Ungleichheitsindikatoren (insbesondere mit Bildung) zusammenhängt, so könnte dies eine (Teil-)Erklärung für die gefundenen Unterschiede beim geriatrischen Assessment sein. Da die Erinnerung an die Fragen auch davon abhängig ist, wie häufig die betreffende Person zum Hausarzt geht bzw. ob der letzte Besuch länger als 12 Monate her ist, wurde in den multivariaten Analysen die Anzahl der Besuche beim Allgemeinarzt in den letzten 12 Monaten kontrolliert. Als zweites Ergebnis der hier dokumentierten Analysen lässt sich festhalten, dass Personen mit einem vergleichsweise hohen sozialen Status häufiger an Vorsorgeuntersuchungen (Mammographie, Darmspiegelung und Augenuntersuchung) teilnehmen als Personen mit einem niedrigen sozialen Status. Diese Zusammenhänge sind bei den Indikatoren Bildung und Geldvermögen stärker ausgeprägt als beim Einkommen. Sozioökonomische Unterschiede in der Inanspruchnahme präventiver Maßnahmen sind vor allem aus Studien mit der Bevölkerung mittleren Alters bekannt [14, 18, 19]. Einzelne Untersuchungen mit Populationen höheren Lebensalters weisen in eine ähnliche Richtung [9]. Solche Befunde verdeutlichen die Notwendigkeit, bei der Gestaltung von Präventionsmaßnahmen sozioökonomische Lebensbedingungen zu berücksichtigen und Maßnahmen zu entwickeln, die gezielt Personen aus unteren sozialen Schichten ansprechen. Zusammengefasst finden sich in der deutschen Teilstudie des,survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) im Hinblick auf die Teilnahme an Screening- und Vorsorgeuntersuchungen (Mammographie, Darmspiegelung und Augenuntersuchung) Unterschiede zugunsten der höheren Statusgruppen, bei Fragen zum geriatrischen Assessment durch den Hausarzt ergeben sich sozioökonomische Unterschiede zugunsten der unteren Statusgruppen. Da es sich beim geriatrischen Assessment und bei Screening- und Vorsorgeuntersuchungen um zwei unterschiedliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung handelt, muss dies kein Widerspruch sein. Die Ergebnisse unterstreichen vielmehr die Notwendigkeit, bei Analysen zu den sozialen Unterschieden in der gesundheitlichen Versorgung sehr genau zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen zu unterscheiden. Die dokumentierten Befunde sind vor dem Hintergrund verschiedener methodischer Begrenzungen zu sehen. Zum einen handelt es sich um eine Querschnittserhebung, bei der keine gesicherten Aussagen über kausale Zusammenhänge möglich sind. Zum anderen beruhen die Ergebnisse auf Befragungsdaten. Insbesondere im Hinblick auf die Indikatoren des geriatrischen Assessments ist zu betonen, dass es sich um subjektive Angaben der Patienten handelt, bei denen Antwortverzerrungen und Falschantworten (z. B. aufgrund von Erinnerungsfehlern) nicht ausgeschlossen sind. Zudem ist nicht auszuschließen, dass die relativ aufwendige Erhebung des Geldvermögens, bei der sieben Arten von Geldanlagen kombiniert wurden (siehe Methoden), für einige Befragte so schwierig war, dass die Reliabilität der Angaben eingeschränkt ist. Abschließend ist zu konstatieren, dass aufgrund der hier vorgelegten, inkonsistenten Befunde und des insgesamt defizitären Forschungsstandes die Frage, inwieweit die vielfach belegten sozioökonomischen Differenzen in der Morbidität und Mortalität im höheren Lebensalter auch auf Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung zurückzuführen sind, derzeit kaum zu beantworten ist. " Acknowledgement Das Projekt wurde durch das 5. EU-Rahmenprogramm unter dem Namen AMANDA gefördert ( Advanced Multidisciplinary Analysis of New Data on Ageing, QLK6-CT ). Die Datenerhebung (SHARE) wurde ebenfalls hauptsächlich durch das 5. EU-Rahmenprogramm (QLK6-CT ) gefördert. Zusätzliche Förderung wurde vom amerikanischen National Institute on Aging (U01 AG S2, P01 AG005842, P01 AG08293, P30 AG12815, Y1-AG and OGHA ), vom Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, von der belgischen Science Policy Administration und vom Schweizer Federal Office of Education and Science zur Verfügung gestellt. " Interessenkonflikt Der korrespondierende Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

8 8 O. von dem Knesebeck und A. Mielck Literatur 1. ACOVE Investigators (2001) ACOVE quality indicators. Ann Intern Med 135: Andrulis DP (1998) Access to care is the centrepiece in the elimination of socioeconomic disparities in health. Ann Intern Med 129: Arber S, McKinlay J, Adams A, Marceau L, Link C, O Donnell A (2006) Patient characteristics and inequalities in doctors diagnostic and management strategies relating to CHD: a video-simulation experiment. Soc Sci Med 62: Börsch-Supan A, Brugiavini A, Jürges H, Mackenbach J, Siegrist J, Weber G (2005) Health, ageing and retirement in Europe (Hrsg). Strauss, Mannheim 5. Börsch-Supan A, Hank K, Jürges H (2005) A new comprehensive and international view on aging: introducing the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. Eur J Ageing 2: Christelis D, Jappeli T, Padula M (2005) Wealth and portfolio composition. In: Börsch-Supan A, Brugiavini A, Jürges H, Mackenbach J, Siegrist J, Weber G (Hrsg) Health, ageing and retirement in Europe. Strauss, Mannheim, pp Feinstein JS (1993) The relationship between socioeconomic status and health: a review of the literature. Milbank Q 71: Kessels R (2003) Patient s memory for medical information. JR Soc Med 96: Knesebeck Ovd (2005) Alter, soziale Faktoren und Gesundheit. In: Badura B, Iseringhausen O (Hrsg) Wege aus der Krise der Versorgungsorganisation. Beiträge aus der Versorgungsforschung. Huber, Bern, S Knesebeck O vd, Schäfer I (2006) Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter. In: Richter R, Hurrelmann K (Hrsg) Soziologie gesundheitlicher Ungleichheit. VS-Verlag, Wiesbaden, S Marmot M, Wilkinson R (2006) (Hrsg) Social determinants of health. University Press, Oxford 12. McKinlay JB, Feldman HA, Freund KM, Irish JT, Kasten LE, Moskowitz MA, Potter DA, Woodman K (1998) Physician variability and uncertainty in the management of breast cancer. Med Care 36: McMunn A, Breeze E, Goodmann A, Nazroo J, Oldfield Z (2006) Social determinants of health in older age. In: Marmot M, Wilkinson R (Hrsg) Social determinants of health. University Press, Oxford, pp Mielck A (2005) Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Huber, Bern 15. Mielck A, Reitmeir P, Rathmann W (2006) Knowledge about diabetes and participation in diabetes training courses: the need for improving health care for diabetes patients with low SES. Exp Clin Endocrinol Diabetes 114: Organisation for Economic Co-operation and development (2006) What are equivalence scales? OECD, Paris. Internetseite: [abgerufen September 2006] 17. Paterson I, Judge K (2002) Equaliy of access to health care. In: Mackenbach J, Bakker M (Hrsg) Reducing inequalities in health: a European perspective. Routledge, London, pp Richter M, Brand H, Rössler G (2002) Sozioökonomische Unterschiede in der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsförderung in NRW. Gesundheitswesen 64: Röckl-Wiedmann I, Meyer N, Fischer R, Lauberau B, Weitkunat R, Überla K (2002) Schichtspezifische Inanspruchnahme medizinischer Leistungen und Vorsorgeverhalten in Bayern: Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung. Soz Praventivmed 47: Ross CE, Mirowsky J (2000) Does medical insurance contribute to socioeconomic differentials in health? Milbank Q 78: Santos-Eggimann B, Junod J, Cornaz S (2005) Quality of health care delivered to older Europeans. In: Börsch-Supan A, Brugiavini A, Jürges H, Mackenbach J, Siegrist J, Weber G (Hrsg) Health, ageing and retirement in Europe. Strauss, Mannheim, pp Scott A, Shiell A, King M (1996) Is general practitioner decision making associated with patient socio-economic status? Soc Sci Med 42: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) (1997) International Standard Classification of Education (ISCED) UNESCO. Internetseite: uis.unesco.org/template/pdf/isced/ ISCED_A.pdf [abgerufen September 2006] 24. van der Meer J (1998) Equal care, equal cure? Erasmus University, Rotterdam 25. van Doorslaer E, Masseria C, Koolman X (2006) Inequalities in access to medical care by income in developed countries. Can Med Assoc J 174:

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich

Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Monika Mischke, Claus Wendt Einstellungen zu Gesundheitssystemen und Ungleichheiten in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen im internationalen Vergleich Literatur / Quellen: Reibling, Nadine und

Mehr

Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe SHARE: Konzeption und ausgewählte Befunde

Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe SHARE: Konzeption und ausgewählte Befunde Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe SHARE: Konzeption und ausgewählte Befunde DGGG Fachtagung Altern in der Kommune: Strategien, Vernetzung, Kooperation und Ressourcen Gemeinsame DGGG Jahrestagung

Mehr

Soziale Ungleichheit und Gesundheit Wissensstand und Herausforderungen

Soziale Ungleichheit und Gesundheit Wissensstand und Herausforderungen Fachtagung Friedrich-Ebert-Stiftung 26. Juni 2008 Soziale Ungleichheit und Gesundheit Wissensstand und Herausforderungen Olaf v.d. Knesebeck Institut für Medizin-Soziologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression O D D S, O D D S - R A T I O, L O G I T T R A N S F O R M A T I O N, I N T E R P R E T A T I O N V O N K O E F F I Z I E N T E N, L O G I S T I S C H E

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa ZUSAMMENFASSUNG FÜR DEUTSCHLAND Durchgeführt von der unabhängigen Strategieberatung Opinium in Zusammenarbeit mit der Europäischen

Mehr

Arm und krank? Wie sozial ist unser Gesundheitswesen?

Arm und krank? Wie sozial ist unser Gesundheitswesen? Helmholtz Zentrum München M - Deutsches Forschungszentrum für f r Gesundheit und Umwelt Institut für f r Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen A. Mielck Arm und krank? Wie sozial ist unser

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April Press Review SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe 2012 Version April Source: DIW Wochenbericht 79(2012), issue 7: p.11-14, http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.392847.de/12-7-3.pdf

Mehr

CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY. Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus

CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY. Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus Durchgeführt durch das ETC Graz März 2013 - 2 - Inhalt

Mehr

Gesundheitliche Auswirkungen von Armut

Gesundheitliche Auswirkungen von Armut 1 116. Deutscher Ärztetag 2013 Gesundheitliche Auswirkungen von Armut Prof. Dr. Olaf von dem Knesebeck Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Mehr

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse Münchner Gesundheitsmonitoring 1999/2000: Die Gesundheit von Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen Einleitung Welche Veränderungen der Gesundheit und im gesundheitsrelevanten Verhalten zeigen

Mehr

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Morbus Bosporus. Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Morbus Bosporus Dr. Senol Elmas Ev. Krankenhaus Weende-Göttingen Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Inhalt Aktuelle Studien Arzt-Patienten-Verhältniss Beeinflusst ein türkischer Migrationshintergrund

Mehr

Regional Distribution of Physicians: the Role of Comprehensive Private Health Insurance in Germany

Regional Distribution of Physicians: the Role of Comprehensive Private Health Insurance in Germany Regional Distribution of Physicians: the Role of Comprehensive Private Health Insurance in Germany Daten gewinnen, Wissen nutzen für die Praxis von Prävention und Versorgung, 23.-25. September Regensburg

Mehr

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter

Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter Christian Deindl, Universität zu Köln Kritische Lebensereignisse und Gesundheit im Alter DGS Trier, Oktober 2014 Hintergrund Die Geburt eines Kindes Arbeitslosigkeit Auszug aus dem Elternhaus Haben Auswirkungen

Mehr

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health)

Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) Inequality Utilitarian and Capabilities Perspectives (and what they may imply for public health) 1 Utilitarian Perspectives on Inequality 2 Inequalities matter most in terms of their impact onthelivesthatpeopleseektoliveandthethings,

Mehr

TMF projects on IT infrastructure for clinical research

TMF projects on IT infrastructure for clinical research Welcome! TMF projects on IT infrastructure for clinical research R. Speer Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) e.v. Berlin Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF)

Mehr

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa

www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa www.unil.ch/share Ergebnisse der Studie 50+ in Europa Was sind die nächsten Schritte? Der nächste grosse Schritt der 50+ in Europe Studie ist die retrospektive Erhebung von Lebensgeschichten der über 35,000

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Der Healthy Migrant Effect im Alter? Physische und mentale Gesundheit von Migranten in 11 europäischen Ländern.

Der Healthy Migrant Effect im Alter? Physische und mentale Gesundheit von Migranten in 11 europäischen Ländern. Der Healthy Migrant Effect im Alter? Physische und mentale Gesundheit von Migranten in 11 europäischen Ländern. Keren Ladin, Department of Health Policy, Harvard University Steffen Reinhold, MEA, Universität

Mehr

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit?

Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten Arbeit mit erhöhtem Risiko für Sicherheit und Gesundheit? Anna Wirtz und Friedhelm Nachreiner Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologische Forschung

Mehr

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen?

Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? Nationale Qualitätsprinzipien: Ist es illusorisch, in der ambulanten Medizin von Qualität zu sprechen? von Urs Stoffel, Zentralvorstand FMH Dienstag, 29. Januar 2013, Hotel Bellevue, Bern FMH_U.Stoffel

Mehr

Auswertung der Online- Lärmumfrage des Umweltbundesamtes

Auswertung der Online- Lärmumfrage des Umweltbundesamtes INFORMATION 14.04.2011 Auswertung der Online- Lärmumfrage des Umweltbundesamtes Impressum Herausgeber: Umweltbundesamt Wörlitzer Platz 1 06844 Dessau-Roßlau E-Mail: pressestelle@uba.de Internet: www.umweltbundesamt.de

Mehr

Umgang mit und Ersetzen von fehlenden Werten bei multivariaten Analysen

Umgang mit und Ersetzen von fehlenden Werten bei multivariaten Analysen Umgang mit und Ersetzen von fehlenden Werten bei multivariaten Analysen Warum überhaupt Gedanken machen? Was fehlt, ist doch weg, oder? Allgegenwärtiges Problem in psychologischer Forschung Bringt Fehlerquellen

Mehr

Statistische und soziale Zusammenhänge

Statistische und soziale Zusammenhänge Armut und Gesundheit Bern 2009 Armut und Gesundheit Statistische und soziale Zusammenhänge sek - feps Diakoniekonferenz 10.11.2009 Prof. Dr. Dr. Thomas Abel Institut für Sozial & Präventivmedizin Universität

Mehr

Sustainability Balanced Scorecard as a Framework for Eco-Efficiency Analysis

Sustainability Balanced Scorecard as a Framework for Eco-Efficiency Analysis Sustainability Balanced Scorecard as a Framework for Eco-Efficiency Analysis Andreas Möller amoeller@uni-lueneburg.de umweltinformatik.uni-lueneburg.de Stefan Schaltegger schaltegger@uni-lueneburgde www.uni-lueneburg.de/csm

Mehr

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern

3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern 3. Symposium zur Versorgungsforschung, Bern Oliver Reich, PhD, Leiter Gesundheitswissenschaften, Helsana-Gruppe, 4. November 2014 Mathias Früh, Department of Health Sciences, Helsana-Group, P.O. Box, 8081

Mehr

Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer

Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer Stärkung der Nutzerkompetenz als Voraussetzung eines zielführenden Wettbewerbs Kommentar zu Prof. Dr. Doris Schaeffer Prof. Dr. Jürgen Pelikan (LBIHPR, Wien) Symposium Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen

Mehr

How does the Institute for quality and efficiency in health care work?

How does the Institute for quality and efficiency in health care work? Health Care for all Creating Effective and Dynamic Structures How does the Institute for quality and efficiency in health care work? Peter T. Sawicki; Institute for Quality and Efficiency in Health Care.

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010

Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010 Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010 Einleitung Directive Grenzüberschreitende Strömen Wie wird das bezahlt? Herausforderungen

Mehr

Tab. 5-9 Auswahl bevorzugter Ansprechpartner bei Depressionen

Tab. 5-9 Auswahl bevorzugter Ansprechpartner bei Depressionen 71 nungen (3 ) hinaus. Womöglich spielt die hier im Gegensatz zu den anderen genannten Störungsbildern reale Todesnähe eine größere Rolle, eventuell verbunden mit dem Wunsch, in der Religiosität Zuflucht

Mehr

Themen für Seminararbeiten WS 15/16

Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Themen für Seminararbeiten WS 15/16 Institut für nachhaltige Unternehmensführung Themenblock A: 1) Carsharing worldwide - An international Comparison 2) The influence of Carsharing towards other mobility

Mehr

Gesundheitliche Risiken bei dänischen und türkischen Studierenden und ihr Interesse an universitärer Gesundheitsförderung

Gesundheitliche Risiken bei dänischen und türkischen Studierenden und ihr Interesse an universitärer Gesundheitsförderung Gesundheitliche Risiken bei dänischen und türkischen Studierenden und ihr Interesse an universitärer Gesundheitsförderung Christiane Stock, Annette Salje, Nazmi Bilir* University of Southern Denmark, Esbjerg,

Mehr

Presentation of BFI OÖ s Health and Social Care Training Programme in 2012

Presentation of BFI OÖ s Health and Social Care Training Programme in 2012 Presentation of BFI OÖ s Health and Social Care Programme in 2012 BFI OÖ Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe 1 al Migrants Beginners Lateral entrants University Access Vocational Educated People

Mehr

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt?

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt? Hautkrebsscreening Datenbasis: 1.004 gesetzlich Krankenversicherte ab 1 Jahren Erhebungszeitraum:. bis 4. April 01 statistische Fehlertoleranz: +/- Prozentpunkte Auftraggeber: DDG Hautkrebs ist ein Thema,

Mehr

Risk of Suicide after Bariatric Surgery

Risk of Suicide after Bariatric Surgery Overview Risk of Suicide after Bariatric Surgery Obesity and Depression Suicidality and Obesity German Obesity-Suicidality Study Birgit Wagner, PhD Department of Psychosomatic Medicine and Psychotherapy

Mehr

Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern

Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern Auswirkungen der sozialen Lage und Herkunft auf die Zahngesundheit von Schulanfängern Jeffrey Butler Matthias Brockstedt Ursula Uhlig BA Mitte von Berlin BA Mitte Qualitätsentwicklung, tsentwicklung, Planung

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Demografischer Wandel und europäische Aktienmärkte

Demografischer Wandel und europäische Aktienmärkte Dipl. Kfm. Olaf Schnier Demografischer Wandel und europäische Aktienmärkte Auswirkungen und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft Demografischer Wandel und europäische Aktienmärkte 1. Herausforderungen

Mehr

Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin

Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin Überlegungen und Daten zum Herzkreislaufstillstand/der Reanimation in der Geriatrie Martin Frossard Universitätsklinik für Notfallmedizin Einleitung Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand außerhalb des

Mehr

Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Sozialberichterstattung NRW. Kurzanalyse 02/2010 09.07.2010 12.07.2010 Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008

Mehr

Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung

Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung Diskriminierung von Konsumenten * in Deutschland Ergebnisse einer repräsentativen Befragung Prof. Dr. Michael Paul Sarah Germer, M.Sc. * Alle Darstellungen beziehen sich stets auf beide Geschlechter. 1

Mehr

Work, age, health and employment a conceptual framework

Work, age, health and employment a conceptual framework Work, age, health and employment a conceptual framework Hans Martin Hasselhorn Federal Institute for Occupational Safety and Health, BAuA, Berlin Division Work and Health hasselhorn.hans martin@baua.bund.de

Mehr

Einkommensbezogene Ungleichheit der Gesundheit in Österreich 1

Einkommensbezogene Ungleichheit der Gesundheit in Österreich 1 Einkommensbezogene Ungleichheit der Gesundheit in Österreich 1 Benjamin Bittschi 1. Einleitung Anhand der Arbeiten des indischen Ökonomen Amartya Sen ist bekannt, dass Vergleiche des Lebensstandards zwischen

Mehr

Die Ausbildung zum sozial verantwortlichen Arzt - die Bedeutung sozialer Faktoren. Olaf von dem Knesebeck

Die Ausbildung zum sozial verantwortlichen Arzt - die Bedeutung sozialer Faktoren. Olaf von dem Knesebeck 1 Die Ausbildung zum sozial verantwortlichen Arzt - die Bedeutung sozialer Faktoren Olaf von dem Knesebeck Institut für Medizinische Soziologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 2 Gliederung 1. Ein

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Bologna conference: Asymmetric Mobility

Bologna conference: Asymmetric Mobility Bologna conference: Asymmetric Mobility Medical sciences in Austria Christian SEISER 29 May 2008 Justification for public interventions Education dimension Economic dimension Health dimension 29 May 2008

Mehr

Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich

Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich Kommunale Gesundheitspolitik und Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger im internationalen Vergleich Prof. Dr. Claus Wendt Lehrstuhl für Soziologie der Gesundheit und des Gesundheitssystems wendt@soziologie.uni-siegen.de

Mehr

Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten (Teil 1)

Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten (Teil 1) (Teil 1) In Prozent, Europäische Union, 2008 Europäische Union (EU) Armutsgefährdungsquote * nach Geschlecht 16,3 * nach Sozialleistungen; Berechnungsgrundlagen: 60%-Median, modifizierte OECD-Skala Männer

Mehr

Audi Investor and Analyst Day 2011 Axel Strotbek

Audi Investor and Analyst Day 2011 Axel Strotbek Audi Investor and Analyst Day 2011 Axel Strotbek Member of the Board of Management, Finance and Organization Economic development of key sales regions 2007 to [GDP in % compared with previous year] USA

Mehr

Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Lebensmittel. Ergebnisse einer internationalen Umfrage

Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Lebensmittel. Ergebnisse einer internationalen Umfrage Kulturelle Wünsche der Verbraucher bei der Auswahl ihrer Ergebnisse einer internationalen Umfrage erstellt im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. (vzbv), Berlin 27. November 2014 n4413/30913

Mehr

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation

Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Einsatz einer Dokumentenverwaltungslösung zur Optimierung der unternehmensübergreifenden Kommunikation Eine Betrachtung im Kontext der Ausgliederung von Chrysler Daniel Rheinbay Abstract Betriebliche Informationssysteme

Mehr

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!!

Notice: All mentioned inventors have to sign the Report of Invention (see page 3)!!! REPORT OF INVENTION Please send a copy to An die Abteilung Technologietransfer der Universität/Hochschule An die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH Ettlinger Straße

Mehr

Geringes Einkommen als Hürde beim Zugang zu Verhütung

Geringes Einkommen als Hürde beim Zugang zu Verhütung Cornelia Helfferich Geringes Einkommen als Hürde beim Zugang zu Verhütung Ergebnisse der Studie frauen leben 3 (im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) Die Studie frauen leben 3.

Mehr

HBSC Factsheet Nr. 04/2012

HBSC Factsheet Nr. 04/2012 HBSC Factsheet Nr. 04/2012 Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis bei österreichischen Schülerinnen und Schülern: Konsum legaler und illegaler Drogen als Risikoverhalten bei Jugendlichen Die personale

Mehr

Studentische Versicherung. Kathrin Cuber AOK Südlicher Oberrhein

Studentische Versicherung. Kathrin Cuber AOK Südlicher Oberrhein Studentische Versicherung Kathrin Cuber AOK Südlicher Oberrhein Wann kann sich jemand als Student versichern? Einschreibung an einer staatlich anerkannten Hochschule Deutschland/Europa Noch keine 30 Jahre

Mehr

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit

Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen Migration und Gesundheit Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften Abt. Epidemiologie & International Public Health Migration: gesundheitsfördernd oder krank machend? Erklärungsmodelle zum Zusammenhang zwischen

Mehr

Zusammenfassung. Einleitung: Studienkollektiv und Methoden: Ergebnisse:

Zusammenfassung. Einleitung: Studienkollektiv und Methoden: Ergebnisse: Zusammenfassung Einleitung: Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz werden duplexsonographisch bestimmte intrarenale Widerstandsindices zur Prognoseeinschätzung des Voranschreitens der Niereninsuffizienz

Mehr

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße

Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung. und Unternehmensgröße Beteiligung der Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung und Unternehmensgröße Befunde auf der Grundlage von CVTS3 Friederike Behringer, Gudrun Schönfeld Bonn, Februar 2011 1 Vorbemerkung Im Folgenden

Mehr

Tumoren im Kindesalter in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke Die KiKK-Studie. T. Jung Bundesamt für Strahlenschutz

Tumoren im Kindesalter in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke Die KiKK-Studie. T. Jung Bundesamt für Strahlenschutz Tumoren im Kindesalter in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke Die KiKK-Studie T. Jung Bundesamt für Strahlenschutz Der Abschlussbericht online verfügbar auf der BfS-Homepage, einschließlich Zusatzinformationen

Mehr

Franke & Bornberg award AachenMünchener private annuity insurance schemes top grades

Franke & Bornberg award AachenMünchener private annuity insurance schemes top grades Franke & Bornberg award private annuity insurance schemes top grades Press Release, December 22, 2009 WUNSCHPOLICE STRATEGIE No. 1 gets best possible grade FFF ( Excellent ) WUNSCHPOLICE conventional annuity

Mehr

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark

Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Kinder- und Jugend- Gesundheitsbericht 2010 für die Steiermark Gesundheitsziel: Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben schaffen Voraussetzungen zur Stärkung der Zahngesundheit schaffen Kapitel 23: Zahngesundheit

Mehr

Gesundheitsmonitor Feld- und Methodenbericht - Welle 21 - Bevölkerungsbefragung. GfK Health Care Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

Gesundheitsmonitor Feld- und Methodenbericht - Welle 21 - Bevölkerungsbefragung. GfK Health Care Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Gesundheitsmonitor Feld- und Methodenbericht - Welle 21 - Bevölkerungsbefragung GfK Health Care Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Projektleitung: Holger Paulsen Telefon: +49 (0)911 395 4540 Telefax:

Mehr

Die Deutschen im Frühjahr 2008

Die Deutschen im Frühjahr 2008 Die Deutschen im Frühjahr 2008 Die Stimmungslage der Nation im Frühjahr 2008 März 2008 Die Beurteilung der aktuellen Lage eins Die gegenwärtige persönliche Lage wird besser eingeschätzt als die gegenwärtige

Mehr

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft Methods of research into dictionary use: online questionnaires Annette Klosa (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim) 5. Arbeitstreffen Netzwerk Internetlexikografie, Leiden, 25./26. März 2013 Content

Mehr

Quality Standards of nature-based Tourism in the Alps

Quality Standards of nature-based Tourism in the Alps Symposium HTW Chur, 15/16-1-2015 Quality Standards of nature-based Tourism in the Alps Dominik Siegrist FAZIT RESULTS OF EXPERT INTERVIEWS Characteristics of nature-based tourism in the Alps Long tradition

Mehr

Aufnahmeuntersuchung für Koi

Aufnahmeuntersuchung für Koi Aufnahmeuntersuchung für Koi Datum des Untersuchs: Date of examination: 1. Angaben zur Praxis / Tierarzt Vet details Name des Tierarztes Name of Vet Name der Praxis Name of practice Adresse Address Beruf

Mehr

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis HIR Method & Tools for Fit Gap analysis Based on a Powermax APML example 1 Base for all: The Processes HIR-Method for Template Checks, Fit Gap-Analysis, Change-, Quality- & Risk- Management etc. Main processes

Mehr

Übungen zur Veranstaltung Statistik 2 mit SPSS

Übungen zur Veranstaltung Statistik 2 mit SPSS Raum 22, Tel. 39 4 Aufgabe 5. Wird der neue Film MatchPoint von Woody Allen von weiblichen und männlichen Zuschauern gleich bewertet? Eine Umfrage unter 00 Kinobesuchern ergab folgende Daten: Altersgruppe

Mehr

Raoua Allaoui (Autor) Dolmetschen im Krankenhaus Rollenerwartungen und Rollenverständnisse

Raoua Allaoui (Autor) Dolmetschen im Krankenhaus Rollenerwartungen und Rollenverständnisse Raoua Allaoui (Autor) Dolmetschen im Krankenhaus Rollenerwartungen und Rollenverständnisse https://cuvillier.de/de/shop/publications/2593 Copyright: Cuvillier Verlag, Inhaberin Annette Jentzsch-Cuvillier,

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

Ungleichheiten bei der Krebsvorsorge

Ungleichheiten bei der Krebsvorsorge From: Gesundheit auf einen Blick 2009 OECD-Indikatoren Access the complete publication at: http://dx.doi.org/10.1787/9789264081086-de Ungleichheiten bei der Krebsvorsorge Please cite this chapter as: OECD

Mehr

Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung

Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung Finanzielle Belastungen durch die schulische Tagesbetreuung Johann Bacher (JKU) Linz 2012 1 Problemstellung Die schulische Tagesbetreuung ist mit einem Kostenersatz für Eltern verbunden Dieser setzt sich

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger

Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Lebensqualität in der Landwirtschaft, 17-2-2005 Lebensqualität in der Landwirtschaft Walter Schneeberger Die Lebensqualität zu verbessern, ist ein allgemein anerkanntes politisches Ziel. In der Schweiz

Mehr

Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen Inanspruchnahme nach der Durchführung von Psychotherapie

Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen Inanspruchnahme nach der Durchführung von Psychotherapie Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland 14. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung, 07.-09.10.2015 in Berlin Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen

Mehr

The Economics of Higher Education in Germany

The Economics of Higher Education in Germany Michael Maihaus The Economics of Higher Education in Germany Salary Expectations, Signaling, and Social Mobility Tectum Verlag Dr. rer. pol. Michael Maihaus, born in Steinfurt/Germany in 1983, studied

Mehr

OECD-Indikatoren / Psychische Erkrankungen

OECD-Indikatoren / Psychische Erkrankungen OECD-Indikatoren / Psychische Erkrankungen 3. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses Berlin 28.11.2011 Saskia Drösler Kompetenzzentrum Routinedaten im Gesundheitswesen Hochschule

Mehr

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV Evaluationskonzepte bei neuen Methoden Analyse und Konsequenz des GKV.SV Dr. Diedrich Bühler Dr. Diedrich Bühler Überblick I) Situation und Position des GKV SV II) Methodenbewertung, Selbstverwaltung /

Mehr

Private Vorsorge für den Pflegefall

Private Vorsorge für den Pflegefall Private Vorsorge für den Pflegefall Bericht der IW Consult GmbH Köln, 10. August 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Postanschrift: Postfach 10 19

Mehr

2013 Dr. Dietmar Bayer bayer@burnout-zentrum.at 1

2013 Dr. Dietmar Bayer bayer@burnout-zentrum.at 1 bayer@burnout-zentrum.at 1 4 bayer@burnout-zentrum.at 2 Datenmaterial im Gesundheitswesen Kein einheitliches Datenmaterial in den Krankenanstalten, Kassen, der PVA etc. etc. Prävalenz von BO in der Normalpopulation

Mehr

Deckungslücken in der Alterssicherung

Deckungslücken in der Alterssicherung Deckungslücken in der Alterssicherung Christina Benita Wilke Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) Vorläufige Projektergebnisse Bitte nicht ohne Zustimmung der Autorin

Mehr

Aufstiegskompetenz von Frauen

Aufstiegskompetenz von Frauen Aufstiegskompetenz von Frauen Das Thema Frauen in Führungspositionen wird derzeit sowohl in Publikums- und Fachzeitschriften als auch in Politik und Gesellschaft also allerorts heiß diskutiert. Ich bin

Mehr

3. Methodik der Datenerhebung

3. Methodik der Datenerhebung 3. Methodik der Datenerhebung 3.1. Fragebogen Das verwendete Untersuchungsinstrument gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Abschnitt geht es um die Meinung und allgemeine Spendebereitschaft des Fachpersonals.

Mehr

Teil II: Einführung in die Statistik

Teil II: Einführung in die Statistik Teil II: Einführung in die Statistik (50 Punkte) Bitte beantworten Sie ALLE Fragen. Es handelt sich um multiple choice Fragen. Sie müssen die exakte Antwortmöglichkeit angeben, um die volle Punktzahl zu

Mehr

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien

Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung. Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung Erfahrungen aus Deutschland - unter besonderer Berücksichtigung medizinischer Leitlinien Prof. Dr. Günter Ollenschläger Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin,

Mehr

Deutschland-Check Nr. 34

Deutschland-Check Nr. 34 Die Staatsverschuldung Deutschlands Ergebnisse des IW-Arbeitnehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 12. November 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

Evaluation der Disease Management Programme

Evaluation der Disease Management Programme Evaluation der Disease Management Programme Ergebnisse regionaler Vergleiche in der Region Nordrhein Bernd Hagen, Lutz Altenhofen, Sabine Groos, Jens Kretschmann, Arne Weber / DMP-Projektbüro Köln 5. Qualitätssicherungskonferenz,

Mehr

Einsamkeit im Alter Eine Herausforderung für die Pflege. Dr. Lorenz Imhof, PhD, RN Altersforum Winterthur, 24.03.2011

Einsamkeit im Alter Eine Herausforderung für die Pflege. Dr. Lorenz Imhof, PhD, RN Altersforum Winterthur, 24.03.2011 Einsamkeit im Alter Eine Herausforderung für die Pflege Dr. Lorenz Imhof, PhD, RN Altersforum Winterthur, 24.03.2011 11 Wir teilen eine Welt mit anderen Menschen 2 Das Alleinsein Manchmal wollen wir in

Mehr

Home >Öffentliches Gesundheitswesen >Gesundheit - Berichte und Daten >NRW Gesundheitssurvey >Bevölkerungsbefragung "Mutter und Kind" >Ergebnisse

Home >Öffentliches Gesundheitswesen >Gesundheit - Berichte und Daten >NRW Gesundheitssurvey >Bevölkerungsbefragung Mutter und Kind >Ergebnisse Home >Öffentliches Gesundheitswesen >Gesundheit - Berichte und Daten >NRW Gesundheitssurvey >Bevölkerungsbefragung "Mutter und Kind" >Ergebnisse Ergebnisse Stichprobe: Zum Thema "Gesundheit von Mutter

Mehr

Dossierbewertung A13-10 Version 1.0 Pertuzumab Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 27.06.2013

Dossierbewertung A13-10 Version 1.0 Pertuzumab Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 27.06.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Pertuzumab gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis eines

Mehr

Daten aus Online-Access-Panels

Daten aus Online-Access-Panels Daten aus Online-Access-Panels der Einfluss der Referenzstudie bei Propensity Score-Anpassungsverfahren Michael Bergmann & Robert Greszki Präsentation auf der Gründungstagung der Sektion Methoden der Politikwissenschaft

Mehr

Glücksspiele in Deutschland

Glücksspiele in Deutschland Universität Bremen Bremer Institut für Drogenforschung (BISDRO) Glücksspiele in Deutschland Eine repräsentative Untersuchung zur Teilhabe und Problemlage des Spielens um Geld Bremen, Dezember 2006 Heino

Mehr

Wider Erwarten gesund!

Wider Erwarten gesund! Wider Erwarten gesund! Resilienz gegenüber sozioökonomischen Gesundheitsrisiken im Alter Anders Altern?! Kulturelle und soziale Plastizität des Alter(n)s Herbsttagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

The cities Helsinki, Finland Oslo, Norway Stockholm, Sweden

The cities Helsinki, Finland Oslo, Norway Stockholm, Sweden European Green Index The cities Quelle: http://www.siemens.com/entry/cc/features/greencityindex_international/all/de/pdf/report_de.pdf The cities, Finland, Norway, Sweden, Estonia, Latvia, Denmark, Lithuania,

Mehr