FiRe-NET Netzwerk Rehabilitation bei Fibromyalgie

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1 FiRe-NET Netzwerk Rehabilitation bei Fibromyalgie Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin Direktor: Prof. Dr. med. W. H. Jäckel Psychologische Konstrukte als Prädiktoren der Krankheitsbelastung bei FMS-Patientinnen Ullrich A., Glattacker M., Egle U.T., Ehlebracht-König I., Geigges W., Köllner V., Kruse M., Jäckel W.H. vom

2 Gliederung Theoretischer Hintergrund Methodik Ergebnisse Zusammenfassung und Diskussion

3 Theoretischer Hintergrund

4 Theoretischer Hintergrund Fibromyalgiesyndrom (FMS): charakterisiert u. a. durch chronische, multilokuläre Schmerzsymptomatik sonstige Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Depressivität, Ängstlichkeit, Steifigkeit (z.b. in Händen) hohe Relevanz psychischer Komorbiditäten (Depression und Angst) bei Identifizierung von Subgruppen (wie z. B. de Souza et al., 2009; Turk, 2005) Beeinträchtigung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (Campos et al., 2012; Thieme et al., 2004)

5 Theoretischer Hintergrund Diskussion verschiedener weiterer psychologischer Prädiktoren für Entstehung, Ausprägung, Aufrechterhaltung oder Behandlungserfolg des FMS subjektive Krankheitstheorien (Glattacker et al., 2010; Van Wilgen et al., 2008) krankheitsbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen (Dobkin et al., 2010; Müller et al., 2004) Kindheitserfahrungen (Low & Schweinhardt, 2012; Imbierowicz & Egle, 2003)

6 Theoretischer Hintergrund Subjektive Krankheitskonzepte Depression Wahrgenommene Krankheitsbelastung Angst Krankheitsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung Kindheitserfahrungen

7 Fragestellung Inwiefern sagen weitere psychologische Konstrukte unter Berücksichtigung von psychischen Komorbiditäten die wahrgenommene Krankheitsbelastung bei FMS-Patientinnen zu Beginn einer Reha-Maßnahme vorher?

8 Methodik

9 Datenerhebung schriftliche Befragung der FMS-Patienten per Fragebogen Messzeitpunkt: Reha-Beginn (konsekutive Aufnahme mit Hauptdiagnose FMS, M79.70) in sechs stationären Reha-Einrichtungen Zeitraum der Datenerhebung: Januar April 2011

10 Stichprobe Eligible RehabilitandInnen (n=535) Aufnahme Analyse Ausgeschlossen (n=85) Teilnahme abgelehnt (n=48) Einschlusskriterien nicht erfüllt (n=31) andere Gründe (n=6) Stichprobe vor Datenanalyse (n=450) Von Datenanalyse ausgeschlossen (n=30) männliche Teilnehmer (n=26) keine Angaben zum Geschlecht (n=4) Teilnehmerquote Ca. 84 % Stichprobe der Datenanalyse (n=420)

11 Instrumente Kriterium Krankheitsbelastung (Fibromyalgia Impact Questionnaire; FIQ-G) Potentielle Prädiktoren Krankheitskonzepte (Illness Perception Questionnaire, Brief-Version; B-IPQ) Selbstwirksamkeitserwartung (Arthritis Efficacy Short form scale; ASES-D) Angst und Depression (Hospital Anxiety and Depression Scale; HADS-D) Eltern-Kind-Beziehung (Kindheitsfragebogen; KFB) soziodemografische Variablen (Alter, Schulbildung)

12 Auswertungsmethoden bivariate Korrelationsanalyse Imputation der potentiellen Prädiktorvariablen Berechnung einer linearen Regressionsanalyse mit 16 potentiellen Prädiktoren (3 Blöcke) 1) Soziodemografie (Standardvariablen) 2) Psychische Komorbiditäten 3) Weitere psychologische Konstrukte Prüfung der Annahmen: Multikollinearität (Variance Inflation Factor, Toleranz), Normalverteilung der Residuen (Schiefe, Exzess) und Autokorrelationen (Durbin-Watson-Test)

13 Ergebnisse

14 Stichprobe Stichprobengröße Alter Höchster Schulabschluss Krankheitsdauer N=420 M=50,0 (SD=7,7) 38% Volksschul-/Hauptschulabschluss 34,8% mittlere Reife/ Realschulabschluss Weniger als 1 Jahr 5,2% 1-2 Jahre 11,5% 3-5 Jahre 17,8% 6-10 Jahre 27,3% >10 Jahre 38,3%

15 Korrelationen 14 der 24 Variablen weisen eine signifikante Korrelation mit dem FIQ-G-Gesamtscore auf keine signifikante Korrelation mit Gesamtscore des FIQ-G: Kohärenz (Skala des B-IPQ), Liebe der Mutter, Ehrgeiz der Mutter, Liebe des Vaters, Kontrolle des Vaters, Ehrgeiz des Vaters (Skalen des KFB), Alter und Krankheitsdauer Standardvariable: Alter und Schulbildung

16 Regressionsanalyse aufgeklärte Gesamtvarianz: 43% durch sechs Prädiktorvariablen Wahrgenommene Krankheitsbelastung Standardisierter β-koeffizient Block 1: Soziodemografie Schulabschluss (Hoher) -0,08* Block 2: Psychische Komorbiditäten Depression 0,25** Angst 0,17* Block 3: Psychologische Konstrukte Konsequenzen des FMS 0,20* Symptomzuschreibung zum FMS (Identität) 0,13* Krankheitsbezogene Selbstwirksamkeitserwartung -0,10* Legende: *: p<0,05; **: p<0,001

17 Regressionsanalyse Schulbildung: ein höherer Schulabschluss sagt niedrigere Werte in der Krankheitsbelastung vorher Depression und Angst: hohe Ausprägung sagen hohe Werte in der Krankheitsbelastung voraus Krankheitsidentität: Zuschreibung vieler Symptome zum FMS sagen hohe Werte in der Krankheitsbelastung vorher Krankheitskonsequenzen: starke Beeinträchtigungen durch das FMS sagen hohe Werte in der Krankheitsbelastung vorher Selbstwirksamkeitserwartung: niedrige Werte in Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. der Erkrankung sagen hohe Werte in der Krankheitsbelastung vorher

18 Zusammenfassung und Diskussion

19 Zusammenfassung zu Beginn einer Reha-Maßnahme ist nicht nur die Berücksichtigung von psychischen Komorbiditäten wie Depression oder Angst relevant subjektive Krankheitskonzepte und Selbstwirksamkeitserwartung sind relevante Prädiktoren für wahrgenommene Krankheitsbelastung Bildung der Rehabilitandinnen sollte berücksichtigt werden

20 Limitationen Selektionseffekte auf Klinik- sowie auf Patientenseite nur Rehabilitandinnen Diagnose des FMS noch nach alter S3-Leitlinie der AWMF vorgeschlagene neue Diagnosekriterien von 2010 (Wolfe et al., 2010) andere, nicht berücksichtigte Prädiktoren?

21 Diskussion Ergebnis kann Hinweise für eine bessere patientenorientierte Interventionsplanung zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme liefern Bildung: Fokus auf verständlichkeitsförderliche Edukation und Schulungen bei FMS-Patientinnen

22 Wir danken den Rehabilitationseinrichtungen den Selbsthilfevereinigungen Celenus Fachklinik Gengenbach GmbH, Klinik Kinzigtal MediClin Bliestal Kliniken, Blieskastel Reha-Klinik Glotterbad, Glottertal RehaKlinikum Bad Säckingen GmbH RehaZentrum Bad Eilsen Rheumaklinik Aachen Deutsche Fibromyalgie Vereinigung Deutsche Rheumaliga allen RehabilitandInnen, die den Fragebogen ausgefüllt haben. Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! Bildnachweis: istockphoto.com/mattjeacock

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