Finanzwissenschaft. Blankart Kap Reiner Eichenberger

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1 Finanzwissenschaft Blankart Kap. 1-9 Reiner Eichenberger

2 Kapitel 1: Was ist Finanzwissenschaft? Kern: 1. Ökonomische Theorie staatlichen Handelns 2. methodologischer Individualismus 3. menschliches Verhalten ökonomisches Verhaltensmodell 4. Politiker = Menschen Rolle der Information? - Politik ist endogen. Wie kann da Beratung noch wirken? - sind Menschen vollständig informiert? - machen Menschen Fehler? - traditionelle Ökonomik vs. behavioral economics Reiner Eichenberger 2

3 Kapitel 2: Eine dogmengeschichtliche Perspektive Kapitel 3: Die ökonomische Logik des Staates Staat ist endogen gegenüber politisch-ökonomischem Prozess Verfassungsstaat: James Buchanan und Gordon Tullock (1962): The calculus of consent - Grundkonsens und laufender politischer Prozess Sozioökonomische Evolution: Friedrich August von Hayek Reiner Eichenberger 3

4 Kapitel 4: Wann handelt der Staat? Marktversagen vs. Mehrheitsbeschluss funktionalistische Staatssicht: Marktversagen politisch-ökonomische Sicht: Marktversagen + Staatsversagen - Der Staat macht einiges was er tun sollte, weil der Markt versagt - Fehler 1: Der Staat macht vieles nicht, was er tun sollte - Fehler 2: Der Staat macht vieles, was er nicht tun sollte - Fehler 3: Der Staat macht vieles in ineffizienter Weise öffentliche Güter, Mautgüter, Allmendegüter Reiner Eichenberger 4

5 Kapitel 5: Staat, Umverteilung und Gerechtigkeit Entscheidend: Trade-off zwischen Gerechtigkeit und Effizienz Gründe für Umverteilung: - paretooptimale Umverteilung, individuell - Versicherungsmotiv - Selbstschutz - Mehrheitsbeschluss - paretooptimal, kollektiv - nicht paretooptimal, Umverteilungswettkämpfe, instabile Mehrheiten Reiner Eichenberger 5

6 Kapitel 6: Die These vom optimalen Budget Addieren der individuellen Nachfrage nach öffentlichen Gütern Das optimale Budget im Eingüter- und Zweigütermodell Die Ausgangsverteilung bestimmt das Paretooptimum Kollektive Entscheidungsmechanismen verändernd die Ausgangsverteilung Reiner Eichenberger 6

7 Kapitel 7: Wie kommen staatliche Budgetentscheidungen zustande? Wohlfahrttheorie: optimales Budget gesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion politische Ökonomie: - Budget Aggregierung individueller Präferenzen - Mehrheitsabstimmung: Condorcet Paradox Zyklen Instabilität - ist von allgemeiner Relevanz: Tod der Wohlfahrtstheorie - bei Mehrgipfligkeit der Präferenzen und ordinaler Präferenzmessung - das Modell von Downs, Medianwählermodell - Gründe für Abweichung vom Median - zwei Parteien? Glaubwürdigkeit? Information? Entfremdung? - Mehrdimensionale Wahlprogramme: Instabilität Reiner Eichenberger 7

8 Kapitel 7: Wie kommen staatliche Budgetentscheidungen zustande? allgegenwärtige Instabilität, Entscheidung hängt von Regel ab zentraler Unterschied zur Wohlfahrtstheorie ABER: ist die Welt so instabil? NEIN: Transaktionskosten, Vetospieler, probabilistic voting noch mehr Instabilität: politisch-ökonomische Konjunkturzyklen Wissen um makroökonomische Zusammenhänge führt nicht zur Stabilisierung, sondern zur Destabilisierung und Abweichungen von Bürgerpräferenzen Reiner Eichenberger 8

9 Kapitel 8: Die Messung der staatlichen Aktivität Budgetäre Kosten Steuerkosten, Bürokratieüberwälzungskosten, Regulierungsfolgekosten Staat im Sozialprodukt Staatsgrösse in der Schweiz - was ist Staat? - relativ vs. absolut Reiner Eichenberger 9

10 Kapitel 9: Warum wächst der Staat? Verschiedene Theorien - Tullocks Stimmentauschmodell, Beckers Lobby-Theorie, Olsons Interessengruppen-Theorie, Wikdavskys politikwissenschaftlicher Ansatz, Fiskalillusion, Barros Politisches Einkommen - Was ist daran unbefriedigend? Was ist der ökonomische Ansatz? Begrenzung der Staatsausgaben: - systematischer als Blankart: Wettbewerb zur Befriedigung der Präferenzen der Bürger - unverzerrte Präferenzäusserung der Bürger - Wettbewerb zwischen Parteien, Ideen, Gebietskörperschaften, Entscheidungsgremien Reiner Eichenberger 10

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