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1 I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Josef Stockinger am 30. November 2009 zum Thema "Entwicklungshilfe im Dialog Oberösterreich engagiert sich für eine gerechte Welt" Weiterer Gesprächsteilnehmer: Hofrat Mag. Hubert Huber, Leiter der Abteilung Land- und Forstwirtschaft des Landes OÖ

2 LR Dr. Stockinger Seite 2 Seit mehr als 40 Jahren bekennt sich das Land Oberösterreich zur Entwicklungszusammenarbeit. Mit einem aktuellen Jahresbudget von rund einer Million Euro werden pro Jahr zwischen 80 und 100 konkrete Projekte in den sogenannten armen Ländern der Welt unterstützt. Mit diesen Projekten unterstützt das Land speziell Oberösterreicher/innen, die in der Entwicklungshilfe tätig sind. Dieses Engagement der Landsleute über den eigenen Tellerrand hinaus wird mit Landesgeldern verstärkt. Oberösterreich hilft: Rund 1 Million Euro für bis zu 100 Projekte Der für Oberösterreichs Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger lädt seit 2005 Vertreter von Parteien, Sozialpartner, Entwicklungshilfeorganisationen, Vertreter der Kirche sowie die im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit engagierten Oberösterreicher/innen zum regelmäßigen Gedankenaustausch und Projektpräsentationen im Rahmen eines Dialogabends ein. Heute Abend präsentiert sich das Interdisziplinäre Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit (IEZ) der Johannes Kepler Universität, das seit 20 Jahren die Entwicklungshilfe wissenschaftlich begleitet. Gleichzeitig stellt der oberösterreichische Filmemacher Prof. Mag. Andreas Gruber das Filmprojekt "Kaffe mit Milch und Zucker" vor. Stimmen gegen Armut: Entwicklungspolitischer Dialog schafft Bewusstsein Oberösterreichs Projekte zur Armutsbekämpfung Hilfe zur Selbsthilfe Im Jahr 2009 wurden über das Referat Entwicklungshilfe in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft im Ressort von Landesrat Stockinger bisher bereits 97 Projekte mit einem

3 LR Dr. Stockinger Seite 3 Gesamtvolumen von 1,1 Millionen Euro bewilligt und umgesetzt. Seit 2005 hat sich das Land OÖ mit einer Förderung an den Kosten von 459 Entwicklungshilfe-Projekten beteiligt. Unterstützt werden neben den Projekten auch freiwillige Auslandseinsätze in der Entwicklungshilfe (knapp Euro im Jahr 2009 für 45 junge Oberösterreicher/innen) und die Schul-Aktion "Fair Play" haben bisher 48 Schulen über Euro an Spendengeldern für Partnerschaftsprojekte zusammengetragen. Das Land OÖ verdoppelt im Rahmen der Initiative "Fair Play" dieses durch Schüleraktionen aufgebrachte Geld. OÖ Entwicklungshilfe 2009 (Stand Nov.): 97 Projekte 48 Schülerinitiative "Fair Play" 45 freiwillige Auslandseinsätze Oberösterreichs Beitrag für eine gerechtere Welt Das Land Oberösterreich hat in seiner Entwicklungspolitik keine Schwerpunktländer definiert, sondern hilft dort, wo sich Oberösterreicher/innen in Entwicklungsländern für die Bekämpfung der Armut engagieren. Die oö. Entwicklungszusammenarbeit ist daher in verschiedenen Teilen der Welt tätig. In Südamerika werden derzeit unter anderem Projekte in Nicaragua und Brasilien unterstützt, in Zentralafrika sind es beispielsweise Projekte im Kongo, in Tansania, Guatemala und Nigeria. Projekte in Indien und in den vom Tsunami betroffenen Ländern wurden in den letzten Jahren verstärkt.

4 LR Dr. Stockinger Seite 4 Oö. Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in der Welt Hildegard Lehmann, Abteilung Land- und Forstwirtschaft Quelle: Land Oberösterreich; DORIS "Das Landesengagement ist ein kleiner politischer Beitrag für eine gerechtere Welt und auch ein Stück aktive Friedenspolitik", betont Stockinger. "Denn ohne Gerechtigkeit kann es auf Dauer keinen Frieden geben."

5 LR Dr. Stockinger Seite 5 Ernährungssicherung durch Regionalisierung Landwirtschaft vor Ort stärken Ernährungssicherung ist die Grundaufgabe der Entwicklungspolitik. Geschätzte 1 Milliarde Menschen leiden an chronischer Mangelernährung. Das sind 125 Millionen mehr als noch im Zeitraum 2004 bis Diese Verschlechterung der Situation wird dem sprunghaften Anstieg der Weltagrarpreise vor zwei Jahren zugeschrieben, aber auch der Klimaerwärmung. "Daher ist die Frage der Klimasicherung und einer regionalisierten Landwirtschaft vor Ort in den von Nahrungsmittelmangel betroffenen Ländern die wichtigste Maßnahme zur Verbannung des Hungers auf dem Globus", will Stockinger beim globalen Problem der Erderwärmung, aber auch bei der Globalisierung ansetzen. "Produziert soll das werden, was die Menschen vor Ort zum Überleben brauchen und nicht allein das, was exportiert werden kann", fordert Stockinger mehr Regionalität in armen wie auch in reichen Ländern. Es gehe dabei immer um Entwicklungszusammenarbeit vor Ort in den betroffenen Regionen, um Unterstützung für eine möglichst dauerhafte Eigenständigkeit, und um Hilfe zur Selbsthilfe. "Es geht nicht um verbilligte Agrarimporte in arme Länder, sondern um die Möglichkeit der Eigenversorgung und die Stärkung der dortigen regionalen Landwirtschaft. Unsere Verantwortung ist es, in der Entwicklungszusammenarbeit die richtigen Weichen zu stellen, und die Selbsthilfe in den ärmsten Ländern der Welt durch unseren Einsatz zu ermöglichen", so Stockinger. Gegen den Hunger: Mehr Regionalität in der Landwirtschaft gilt nicht nur für Entwicklungsländer

6 LR Dr. Stockinger Seite 6 Milleniumsziele zur Armutsbekämpfung Oberösterreich hilft, die Lage der Ärmsten zu verbessern Die Staats- und Regierungschefs aller UN-Mitgliedsstaaten haben sich 2000 auf dem Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen in New York acht große Ziele gesteckt, die bis 2015 gemeinsam erreicht werden sollen: die so genannten Millenniums- Entwicklungsziele. Auch Oberösterreich leistet mit gezielten Förderungen von Programmen zur Armutsbekämpfung einen wichtigen Beitrag: Die Zielsetzung bis 2015: 1. Ziel: Extreme Armut und Hunger beseitigen Die Zahl der Menschen, die von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben, soll bis 2015 um die Hälfte reduziert werden. Der Anteil der Menschen, die unter Hunger leiden, soll zwischen 1990 und 2015 halbiert werden. 2. Ziel: Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten Alle Jungen und Mädchen sollen eine vollständige Grundschulausbildung erhalten. 3. Ziel: Gleichstellung und größeren Einfluss der Frauen fördern. In der Grund- und Mittelschulausbildung soll bis zum Jahr 2015 jede unterschiedliche Behandlung der Geschlechter beseitigt werden.

7 LR Dr. Stockinger Seite 7 4. Ziel: Die Kindersterblichkeit senken. Die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren soll um zwei Drittel gesenkt werden. 5. Ziel: Die Gesundheit der Mütter verbessern. Die Müttersterblichkeit soll um drei Viertel gesenkt werden. 6. Ziel: HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen Die Ausbreitung von HIV/Aids soll zum Stillstand gebracht und zum Rückzug gezwungen werden. Der Ausbruch von Malaria und anderen schwerer Krankheiten soll unterbunden und ihr Auftreten zum Rückzug gezwungen werden. 7. Ziel: Eine nachhaltige Umwelt gewährleisten Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung sollen in der nationalen Politik übernommen werden; dem Verlust von Umwelltressourcen soll Einhalt geboten werden. Die Zahl der Menschen, die über keinen nachhaltigen Zugang zu gesundem Trinkwasser verfügen, soll um die Hälfte gesenkt werden. Bis zum Jahr 2020 sollen wesentliche Verbesserungen in den Lebensbedingungen von zumindest 100 Millionen Slumbewohnern erzielt werden. 8. Ziel: Eine globale Partnerschaft im Dienst der Entwicklung schaffen

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