Stefan Bischoff (ISAB GmbH)

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1 Eine für alle alle für eine? Engagementfördernde Infrastruktureinrichtungen zwischen Konkurrenz und Kooperation Fachtagung des Landesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement Bayern und der BAGFA am in Nürberg Der Generali Engagementatlas 2015 und das Panorama der Infrastruktureinrichtungen Stefan Bischoff (ISAB GmbH)

2 Gliederung des Vortrages Die Datengrundlagen Der Flickenteppich Die Spezialisten und die Generalisten Die Mangelverwalter

3 Die Datengrundlagen Bestandsanalyse von Engagement unterstützenden Einrichtungen unter Nutzung webbasierter Datenbanken und Archive sowie ergänzender Recherchen. Recherche, Erfassung, Abgleich, Bereinigung: 01 bis 12/ Datenbanken: Bundesländer, Kreise, Städte und Gemeinden, Einrichtungen als Grundlagen für Kartierung und qualitative Befragung der Einrichtungen Schriftliche Online-Befragung von Einrichtungen Feldzeit: Anfang April bis Mitte Mai 2014 Beteiligung: 690 Fragebogen, davon 655 gültige Fragebogen Gesamtquote: 19,2%

4 Die Datengrundlagen: Übersicht Bundesländer Bundesländer Anzahl Landkreise Anzahl kreisfr. Städte Anzahl Gemeinden Anzahl Reg. Bezirke Einwohner Einwohner pro Anlaufstelle Anlaufstellen pro Einwohner Baden-Württemberg , Bayern , Berlin , Brandenburg , Bremen , Hamburg , Hessen , Mecklenburg-Vorpommern , Niedersachsen , Nordrhein-Westfalen , Rheinland-Pfalz , Saarland , Sachsen , Sachsen-Anhalt , Schleswig-Holstein , Thüringen , Stand: , Anzahl Städte u. Gemeinden mit Anlaufstellen Anzahl Anlaufstellen Freiwilligenagentur Seniorenbüro Selbst hi lfekontaktstelle Bürger s tiftung Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Soziokulturelles Zenturm Kommunale Stabsstelle

5

6 Anzahl Engagement unterstützender Einrichtungen nach Typen Einrichtungen in Städten u. Gemeinden

7 Anzahl Engagement unterstützender Einrichtungen nach Städten und Gemeinden Einrichtungstyp Anzahl Einrichtungen insg. Anzahlt der Städte/Gemeinden mit dem jeweiligem Einrichtungstyp Anzahl der Städte/Gemeinden mit nur einer Einrichtung des jeweiligen Einrichtungstyps Freiwilligenagentur Mehrgenerationenhaus Soziokulturelles Zentrum Mütterzentrum Bürgerstiftung Selbsthilfekontaktstelle Seniorenbüro Kommunale Stabsstelle Seniorenservicebüro Insgesamt (52%)

8 Der Flickenteppich Einrichtungen in Städten Über 50% der Einrichtungen wurden nach dem Jahr 2000 gegründet. Ballungsgebiete und blinde Flecken Regional sehr unterschiedliche Verteilung der einzelnen Typen. Kein Einrichtungstyp kann sich als bevorzugtes Modell durchsetzen. Einzig die Mehrgenerationenhäuser sind flächendeckend vorhanden. In fast allen kreisfreien Städten und Landkreisen gibt es mind. eine Einrichtung. Meistens sind mehre Einrichtungen unterschiedlichen Typs vorhanden.

9 Der Flickenteppich: Mehrgenerationenhäuser

10 Der Flickenteppich: Freiwilligenagenturen

11 Der Flickenteppich: Selbsthilfekontaktstellen

12 Der Flickenteppich: Soziokulturelle Zentren

13 Der Flickenteppich: Seniorenbüros

14 Der Flickenteppich: Bürgerstiftungen

15 Der Flickenteppich: Mütterzentren

16 Der Flickenteppich: Kommunale Stabsstellen

17

18 Die Spezialisten und die Generalisten: Leistungsstrukturen Um ein Gesamtbild zu erhalten, wurden den Engagement unterstützenden Einrichtungen Fragen zu folgenden Bereichen vorgelegt: Leistungen (Portfolio mit 18 Leistungsbereichen) Zielgruppen Engagementbereiche Kooperationsbeziehungen Wirkungsmessung

19 Leistungen Engagement unterstützender Einrichtungen Information und Beratung zu Möglichkeiten des freiwilligen Engagements Entwicklung und Durchführung von eigenen Engagementprojekten Öffentlichkeitsarbeit für das freiwillige Engagement Durchführung von Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, Feste, Vorträge Qualifizierung/Begleitung freiwillig Engagierter Vernetzung der Akteure (Kommune, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) Durchführung von Kursen, Workshops, Tagungen etc. Unterstützung neuer Engagementprojekte und Projektideen von Bürger/-innen Vermittlung von freiwillig Engagierten in die eigene Einrichtung Information und Beratung zu Selbsthilfe Vermittlung von freiwillig Engagierten an andere Einrichtungen Organisatorische Unterstützung von Vereinen und Initiativen Unterstützung von Vereinen und Initiativen durch kostenlose Durchführung von Freiwilligentagen/Freiwilligenbörsen o. ä. Qualifizierung/Beratung von hauptamtlichen Fachkräften/Organisationen Vermietung von Räumlichkeiten Fundraising für Initiativen und Vereine Beratung/Qualifizierung von Unternehmen 6% 4% 61% 54% 52% 48% 47% 46% 41% 39% 38% 39% 36% 22% 31% 27% 21% 23% 23% 20% 26% 19% 14% 16% 9% 21% 24% 30% 29% 28% 28% 30% 30% 28% 24% 21% hohe Bedeutung mittlere Bedeutung geringe Bedeutung nie Keine Angaben

20 Die Spezialisten und die Generalisten: Leistungsstrukturen Nicht alle Leistungen werden von allen Einrichtungen mit der selben Intensität umgesetzt. Wir haben nach je nach dem Grad der Umsetzung des Leistungportfolios unterschieden zwischen: Spezialisten mit Konzentration auf spezifische Bereiche (wie z.b. Bürgerstiftungen, Selbsthilfekontaktstellen, Mütterzentren und Soziokulturelle Zenten) Generalisten mit breiter Profilführung (wie z.b. Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Kommunale Stabsstellen, Mehrgenerationenhäuser)

21 Spezialisten und Generalisten: Leistungen mit hoher Bedeutung

22 Spezialisten und Generalisten: Leistungen mit mittlerer Bedeutung

23 Spezialisten und Generalisten: Leistungen mit geringer Bedeutung

24 Engagementbereiche

25 Zielgruppen Seniorinnen und Senioren sind die mit weitem Abstand wichtigste Zielgruppe.

26 Inhalte der Kooperation mit anderen Einrichtungen Wissenstransfer und Netzwerkbildung sind die häufigsten Bestandteile der Kooperation. Zwischen den Einrichtungen herrscht eher Koexistenz. Strategische Partnerschaften werden ehr selten eingegangen.

27 Inhalte der Kooperation mit anderen Einrichtungen Angabe oft Rein ehrenamtlich geführte Anlaufstelle Rein hauptamtlich geführte Anlaufstelle Haupt- und ehrenamtlich geführte Anlaufstelle Informationen austauschen 36% 65% 66% Netzwerke stärken 26% 49% 53% Gegenseitige Vermittlung von Interessierten 18% 26% 28% Gemeinsame Interessenvertretung 12% 21% 30% Arbeit miteinander abstimmen 14% 24% 28% Veranstaltungen gemeinsam durchführen 8% 26% 28% Gemeinsam Projekte entwickeln 9% 18% 18% Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit 9% 14% 17% Ziele gemeinsam festlegen 5% 16% 19% Gemeinsame Akquise von Freiwilligen 4% 9% 12%

28 Spezialisten und Generalisten: Kooperation mit Unternehmen

29 Kooperation mit Unternehmen Haupt- und ehrenamtlich geführte Anlaufstelle 37% Rein hauptamtlich geführte Anlaufstelle 31% Rein ehrenamtlich geführte Anlaufstelle 23%

30

31 Die Mangelverwalter: Ressourcen Um ein Gesamtbild der vorhandenen Ressourcen zu erhalten, wurden den Engagement unterstützenden Einrichtungen Fragen zu folgenden Bereichen vorgelegt: Budgets (Gesamtbudgets u. Personalausgaben) Finanzierungsquellen Schwierigkeiten u. Engpässe der Finanzierung Haupt- und ehrenamtliche Personalstrukturen Aufgabenwahrnehmung durch Hauptamtliche u. freiwillig Engagierte Sachliche Ausstattung (Räume u. Technik)

32 Die Mangelverwalter: Finanzausstattung

33 Die Mangelverwalter: Finanzierungsquellen

34 Die Mangelverwalter: Finanzierungsengpässe

35 Die Mangelverwalter: Gesamtpersonalstrukturen Durchschnitt 12% 24% 64% Bürgerstiftung 66% 2% 32% Soziokulturelles Zentrum 14% 86% Freiwilligenagentur 14% 20% 66% Seniorenbüro 11% 50% 39% Kombinationseinrichtungen 10% 11% 79% Mehrgenerationenhaus 4% 3% 93% Selbsthilfekontaktstelle 2% 63% 35% Mütterzentrum 6% 94% Kommunale Stabsstelle 81% 19% Rein ehrenamtlich geführte Anlaufstelle Rein hauptamtlich geführte Anlaufstelle Haupt- und ehrenamtlich geführte Anlaufstelle

36 Die Mangelverwalter: Gesamtpersonalstrukturen und Personalkapazitäten Haupt- und ehrenamtlich geführte Anlaufstelle 3,3 Personalstellen Rein hauptamtlich geführte Anlaufstelle 1,8 Personalstellen Rein ehrenamtlich geführte Anlaufstelle 1,6 Personalstellen

37 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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