Wirtschaft und Finanzen der EU

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1 Wirtschaft und Finanzen der EU

2 Übersicht Folie 1: Übersicht Folie 2: EU-Haushalt Folie 3: Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes (1) Freier Warenverkehr Folie 4: (2) Freier Personenverkehr Folie 5: (3) Freier Dienstleistungsverkehr Folie 6: (4) Freier Kapitalverkehr Folie 7: Der Euro - die gemeinsame Währung der Europäer Folie 8: Teilnahmebedingungen für den Euro Folie 9: Die EU und die deutsche Wirtschaft Folie 1

3 EU Haushalt Folie 2

4 Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes (1) Freier Warenverkehr Verbot von Ein -und Ausfuhrzöllen zwischen den Mitgliedstaaten Harmonisierung und gegenseitige Anerkennung von Normen und Vorschriften (z.b. CE-Kennzeichen) Gewisse Beschränkungen sind jedoch auch weiterhin erlaubt Folie 3

5 Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes (2) Freier Personenverkehr Wegfall von Grenzkontrollen - ungehindert reisen in ein anderes EU-Land (Ausnahme Großbritannien) Niederlassungs- und Beschäftigungsfreiheit: - EU-Bürger können in einem anderen EU-Land leben, arbeiten, studieren oder ihren Ruhestand genießen Folie 4

6 Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes (3) Freier Dienstleistungsverkehr Öffnung des Dienstleistungsmarktes im EU-Ausland für inländische Anbieter Größere Vielfalt und Auswahlmöglichkeiten von Dienstleistungen für den Verbraucher Preissenkungen durch Öffnung der Dienstleistungsmärkte z.b. bei den Telefonanbietern ca. 13,1 Mio. Unternehmen sind im Dienstleistungssektor tätig Dienstleistungsmarkt macht Mrd. EURO aus in den letzten 40 Jahren hat sich der Anteil des Waren- und Dienstleistungsaustausches der EU-Mitgliedstaaten untereinander verdoppelt Folie 5

7 Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes (4) Freier Kapitalverkehr Keine devisenrechtlichen Beschränkungen in der EU Schritte zu einem gemeinsamen Markt für Finanzdienstleistungen (z.b. Gebührensenkung für Auslandsüberweisungen) Verminderung der Gefahr der Steuerhinterziehung in der EU Bekämpfung der Geldwäsche in der EU Freier Handel von Wertpapieren in der EU Folie 6

8 Der Euro die gemeinsame Währung der Europäer Der Euro ( ) ist die am deutlichsten sichtbare Errungenschaft der EU. Er bildet die gemeinsame Währung von 13 Ländern, in denen zwei Drittel der EU-Bevölkerung leben. Der Geltungsbereich des Euro wird sich weiter vergrößern, wenn die neuen Mitgliedstaaten den Euro übernehmen, sobald ihre Wirtschaftssysteme dafür bereit sind. Alle Euro-Banknoten und -Münzen können in allen Euro-Ländern verwendet werden. Alle Banknoten sind gleich, während die Münzen auf einer Seite ein einheitliches Design aufweisen und auf der anderen Seite ein landestypisches Symbol zeigen. EU Länder, die den Euro verwenden EU Länder, die den Euro nicht verwenden EU-Länder, die den Euro verwenden: Belgien, Deutschland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Finnland, Slowenien (2007) EU-Länder, die den Euro nicht verwenden: Estland, Lettland, Tschechische Republik, Dänemark, Zypern, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowakei, Schweden, Vereinigtes Königreich, Rumänien, Bulgarien Folie 7

9 Teilnahmebedingungen für den Euro Der Anstieg der Verbraucherpreise darf das Mittel der drei preisstabilsten Länder um nicht mehr als 1,5% übersteigen. Die Währung muss dem Europäischen Währungssystem angehören und darf in den letzten beiden Jahren nicht abgewertet worden sein. Das Zinsniveau darf das Mittel der drei bestplatzierten Mitgliedsstaaten um nicht mehr als zwei Prozentpunkte überschreiten. Die jährliche Neuverschuldung darf 3% des BIP nicht übersteigen. Die gesamte Staatsschuld darf nicht über 60% des BIP liegen. Folie 8

10 Die EU und die deutsche Wirtschaft Die EU und der europäische Binnenmarkt haben Deutschland als Exportweltmeister enorme Vorteile gebracht: 63% der deutschen Exporte im Wert von ca. 500 Mrd. EURO gehen in andere EU-Staaten. Auch die Osterweiterung der Europäischen Union um zehn neue Mitgliedstaaten hat Deutschland viele Vorteile gebracht: - im ersten Halbjahr 2006 betrug das deutsche Exportvolumen in die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten mehr als 39,4 Mrd. EURO, - allein gegenüber Polen wurde im ersten Quartal eine Exportsteigerung von 33,6% zum Vorjahr erzielt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2005 ca. 8,3 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland vom Export abhängig. Folie 9

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