Inhalt Vorwort Der Aufbau der Unternehmung Unternehmensführung (Management)

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2 4 Inhalt 6 Vorwort 7 Der Aufbau der Unternehmung 8 Betriebswirtschaftslehre, Betrieb und Unternehmung 10 Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen? 13 Die betrieblichen Produktionsfaktoren 14 Betriebswirtschaftliche Prinzipien 17 Wie sich Unternehmen organisieren 24 Das Unternehmen gründen konstitutive Entscheidungen 31 Unternehmensführung (Management) 32 Management und Führen 33 Die sachbezogenen Aufgaben einer Führungskraft 36 Die personellen Führungsaufgaben des Managements 49 Wie Unternehmen Werte etablieren 122

3 5 Controlling, Finanz- und Rechnungswesen 59 Finanzwirtschaft 60 Investitionswirtschaft 65 Rechnungswesen 69 Was passiert im Controlling? 83 Marketing 93 Denken vom Markt her 94 Wie der Absatzprozess verläuft 96 Was die Marktforschung untersucht 97 Marketingstrategien 100 Was der Marketing-Mix beinhaltet 101 Personalwirtschaft 109 Was gehört zur betrieblichen Personalwirtschaft? 110 Löhne und Gehälter gestalten 115 Wie Mitarbeiter beteiligt werden 119 Betriebliche Sozialpolitik 121 Die Arbeitsbedingungen gestalten 122 Stichwortverzeichnis 126

4 7 Der Aufbau der Unternehmung Die Unternehmung steht im Mittelpunkt der BWL: Was passiert in einem Unternehmen, wie organisiert es sich? Welche Ziele werden verfolgt und nach welchen Prinzipien wird gewirtschaftet?

5 8 Der Aufbau der Unternehmung Betriebswirtschaftslehre, Betrieb und Unternehmung Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) gehört zu den Wirtschaftswissenschaften. Wie andere Wissenschaftler ordnet auch der Betriebswirt seine Disziplin zunächst einmal ein und definiert dabei genauer, was er eigentlich erforscht oder lehrt. Wie bei der Volkswirtschaftslehre geht es in der BWL um die Wirtschaft. Während die erstere allerdings vor allem die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge untersucht, befasst sich die BWL bevorzugt mit dem Geschehen innerhalb der Betriebe, den Unternehmen. Unternehmen sind vielschichtige Institutionen, in denen neben wirtschaftlichen auch technische, rechtliche, soziologische, psychologische und andere Probleme auftreten. Hiervon sind für die Betriebswirtschaftslehre allerdings nur die wirtschaftlichen Fragestellungen von Bedeutung. Die übrigen gehören zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen und haben aus der Sicht der BWL den Charakter von Hilfswissenschaften (z. B. Rechtswissenschaften, Arbeitswissenschaft, Psychologie). Durch Abstraktion wird aus dem Erfahrungsobjekt Betrieb das Erkenntnisobjekt der BWL abgeleitet, nämlich die wirtschaftliche Seite des Betriebsgeschehens. Nur dieser isolierte Teilbereich bildet den eigentlichen Untersuchungsgegenstand der Betriebswirtschaftslehre.

6 Betriebswirtschaftslehre, Betrieb und Unternehmung 9 Ein Betrieb ist eine organisierte Wirtschaftseinheit, in der Sachgüter produziert oder Dienstleistungen bereitgestellt werden. Unabhängig vom jeweils gültigen Wirtschaftssystem Markt- oder Planwirtschaft gelten für alle Betriebe bestimmte Merkmale. Dazu zählen die Kombination von Produktionsfaktoren (siehe S. 13), das Prinzip der Wirtschaftlichkeit (siehe S. 14) und die Forderung nach finanziellem Gleichgewicht, d. h. die Fähigkeit des Betriebs, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können (siehe S. 64). Während Betrieb der allgemeine Begriff ist, bezeichnet man in der BWL Betriebe im Wirtschaftssystem der Marktwirtschaft als Unternehmung (nach Gutenberg). Die marktwirtschaftliche Unternehmung unterscheidet sich vom Betrieb der Planwirtschaft durch die Selbstbestimmung des Wirtschaftsplans aufgrund der Gegebenheiten des Marktes (Autonomieprinzip), das Prinzip des Privateigentums und die Gültigkeit des erwerbswirtschaftlichen Prinzips, das besagt, dass Unternehmungen ihre Entscheidungen unter Berücksichtigung aller Risiken auf Dauer so zu treffen haben, dass auf das investierte Kapital ein möglichst hoher Gewinn erzielt wird (Gewinnmaximierung). Der vorliegende TaschenGuide befasst sich ausschließlich mit dem Wirtschaften in Unternehmungen, wobei die Begriffe Betrieb und Unternehmung im selben Sinn verwendet werden.

7 10 Der Aufbau der Unternehmung Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen? Alle Betriebe erfüllen die Funktion, die Bedürfnisse Dritter zu decken. Diese Aufgabe erwächst den Betrieben aus ihrer Stellung in der arbeitsteiligen Wirtschaft; sie wird als Betriebszweck bezeichnet. Vom Betriebszweck müssen die Betriebsziele (Unternehmensziele) unterschieden werden. Denn die Betriebe werden in der Regel nicht tätig, um ihre gesamtwirtschaftliche Aufgabe zu erfüllen. Die Leistungserstellung ist lediglich ein Mittel, um damit andere betriebliche Ziele zu realisieren. Ein Unternehmen will Gewinn erwirtschaften Für Unternehmen in einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung steht sicherlich das Gewinnstreben an erster Stelle. Weitere monetäre Zielsetzungen sind das Umsatzstreben, eine Erhöhung der Rentabilität (siehe S. 16) oder Liquiditätsverbesserungen (siehe S. 64). Aber es geht den Unternehmen nicht immer (ausschließlich) ums Geld: Streben nach sozialem Ansehen, nach einem bestimmten Image, nach Macht, Größe oder Unabhängigkeit können die unternehmerische Verhaltensweise genauso bestimmen wie soziale Prinzipien, z. B. die Sorge um das Wohlergehen der Belegschaft oder der Aufbau sozialer Einrichtungen. Ressourcen zu schonen oder die Umweltbedin-

8 Welche Ziele verfolgt ein Unternehmen? 11 gungen zu verbessern können ebenso Ziele sein, die in Unternehmen verfolgt werden. Welche Typen von Betrieben gibt es? Es macht einen großen Unterschied, welche Art von Leistung das Unternehmen erstellt. So unterscheidet man Sachleistungsbetriebe: z. B. Land- und Forstwirtschaft, Investitions- oder Verbrauchsgüterindustrie, und Dienstleistungsbetriebe: z. B. Handelsbetriebe, Fremdenverkehrsbetriebe. Eng mit der Einteilung nach der Art der erstellten Leistungen hängt auch die Einteilung nach Wirtschaftszweigen (Branchen) zusammen. Danach kann unterteilt werden in Betriebe der Industrie und des Handwerks, des Handels, der Banken, der Versicherungen, des Verkehrs und sonstige Dienstleistungsbetriebe. Fragt man nach dem Wie der Leistungserstellung, lässt sich in arbeitsintensive, anlageintensive und materialintensive Betriebe unterscheiden. Nach der Abhängigkeit vom Standort werden schließlich rohstoff-, energie-, arbeitskräfte- und absatzorientierte Betriebe unterschieden. Schließlich wird auch die gewählte Rechtsform (siehe S. 24) der Betriebe als Einteilungskriterium herangezogen.

9 126 Stichwortverzeichnis Ablauforganisation 17, 21 ff. Absatzprozess 96 ff. Abschreibungen 62 Arbeitsbedingungen 122 ff. Arbeitswissenschaft 8 Arbeitszeit 124 Aufbauorganisation 17 Aufwand 70 Ausgaben 70 BAB 79 Balanced Scorecard 91 Besprechungen 49 Betrieb 8 f. Typen 11 f. Betriebsmittel 14 Betriebsstatistik 69, 82 f. Betriebszweck 10 Bilanz 72 Branchen 11 Buchhaltung 71 f. Cashflow 74 f. Controlling 83 ff. Werkzeuge 88 ff. Corporate Identity 54 ff. Deckungsbeitragsrechnung 81 f., 104 Distribution 105 ff. Einnahmen 70 Einzelunternehmung 25 Finanzbuchhaltung 69, 71ff. Finanzierung 59 f. Finanzwirtschaft 58 ff. Führungsaufgaben 31 f. Führungsstil 37 ff. Gewinn 10 Gewinn- und Verlustrechnung 71, 74 Hierarchie 19 Image 10, 54 Information 47, 84, 88 Instanzen 18 Investitionen 65 ff. Investitionsrechnung 66 Jahresabschluss 71, 73 Kalkulation 79 Kapitalgesellschaft 25 Kennzahlen 16 Kommunikation 21, 47 Kommunikationspolitik 107 ff. Kompetenzen 18 Kontrolle 35, 84, 87 Kooperation 28 Kosten 70, 75, 77 Kostenrechnung 69, 75 ff. Kostenstellen 78 f. Kostenträgerrechnung 79 f. Kurzfristige Erfolgsrechnung 80 f. Leasing 62 f.

10 Stichwortverzeichnis 127 Leitbild 50 Liquidität 64 Lohngerechtigkeit 115 Lohnformen 116 f. Lohngestaltung 115 Management 31 ff. Managementtechniken 41 ff. Marketing 93 ff. Marketing-Mix 101 Marktforschung 97 ff. Marken(werbung) 107 Mitarbeitergespräche 48 Motivation 44 ff. Motivationstheorien 46 f. Organigramm 22 Organisation 17 ff. informelle 23 Panel 99 f. Partizipation 119 Personalbeschaffung 113 Personalentwicklung 113 Personalführung 32, 36 ff. Personalplanung 112 Personalpolitik 111 Personalwirtschaft 109 ff. Personengesellschaft 25 Planung 34, 84, 86 Planungsrechnung 69 Public Relations 108 Preisgestaltung 103 f. Produktionsfaktoren 9, 13 ff. Produktivität 15 Produktpolitik 102 Profit Center 20 Prozesse (in einem Unternehmen) 11 Psychologie 8 Rechnungswesen 69 ff. Rechtsformen 24 f. Rechtswissenschaften 8 Rendite 16 Rentabilität 16, 67 f. Rückstellungen 62 Sachgüter 9 Schlüsselqualifikationen 114 Sozialpolitik, betriebliche 121 ff. Sparprinzip 14 Standort 27 Stellen 18 f. Stellenbeschreibung 18, 23 Steuerung 84, 87 f. Teilkostenrechnung 81 f. Umweltmanagement 57 ff. Unternehmensgründung 24 Unternehmenskultur 51 ff. Unternehmensphilosophie 50 Unternehmensverbände 29 USP 102 Werbung 107 f. Ziele 10, 33 ff., 44, 85 ff.

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