Arbeitskreis Radverkehr im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts. Schlusspräsentation 8. Oktober 2015

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1 Arbeitskreis Radverkehr im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzepts Schlusspräsentation 8. Oktober 2015

2 Inhalt I) Einführung Arbeitsauftrag des Arbeitskreises (AK) Mitglieder AK + Vorgehen II) Problemfelder des Radverkehrs an der Hauptstraße III) Vorschläge zur weiteren baulichen Verbesserung des Radverkehrs IV) Vorschläge zur Reduzierung hausgemachten Verkehrs, Förderung Radverkehr V) Nächste Schritte 2

3 Arbeitsauftrag des AK Ergebnisse der Bürgerwerkstatt vom zum Thema Verkehr 3

4 Mitglieder des AK / Vorgehen Marcel Haas Dietrich Peters Frank Seliger Klaus Senn 4

5 Inhalt I) Einführung II) Problemfelder des Radverkehrs an der Hauptstraße 1. Gefahrenstellen in Altdorf / Illustrationen mit Breitenmessungen 2. Unfalluntersuchungen und Expertenmeinungen zu Radwegen innerorts 3. Optionen für Verbesserungen Hauptstraße III) Vorschläge zur weiteren baulichen Verbesserung des Radverkehrs IV) Vorschläge zur Förderung Radverkehr - Reduzierung hausgemachten Verkehrs V) Nächste Schritte 5

6 Gefahrenstellen in Altdorf / Illustration Sonne: Sehr unübersichtliche Verkehrssituation f. alle Verkehrsteilnehmer Edeka: Fußgänger / Fadfahrer gefährliche Begegnungen Seeweg. Zu geringe Sicht nach rechts < 20 m Raisch / Apotheke: Unübersichtlich durch parkende PKW Beunde: Autofahrer erkennt Radfahrer spät Radwegengstellen Begegnung schwierig 6

7 Gefahrenstellen in Altdorf / Breiten Ist vs Soll Doppelte Benutzungspflicht für Radler nach Holzg. Breite 4 Edeka: 230 vs 250 cm Breite 5 vor Tulpenstr. 154 vs 250 Beunde 2: Breite 190 vs 250 cm Breite 3: Stromkasten Breite 203 vs 250 Tulpenstr. ohne rote Radmarkierung Breite 6 nach Tulpenstr. 165 vs 250 Beunde 1: Breite 196 vs 250 cm 7

8 Was ist ein Schutzstreifen (ERA 2010) 8

9 Studien und Vorschriften zur Radwegführung in einer Auskuft der BW Landesregierung (noch CDU geführt): Zahlreiche statistische Erhebungen und wissenschaftliche Untersuchungen weisen nach, dass die Unfallzahlen auf innerörtlichen Radwegen mit Radfahrerfurten deutlich höher sind als auf gemeinsam von allen Fahrzeugen genutzten Fahrbahnen. 2. Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST): Studie 2009 zeigt Schutzstreifen als die klar sicherste Alternative für Radfahrer 3. Änderung der Verwaltungsvorschrift zur StVO 2014: Keine Anordnung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen. ERA 2010: Erforderliche Sichtverhältnisse / geänderte Regelungen 9

10 Unfallgeschehen nach Radwegtyp (BAST) 10

11 Verwaltungsvorschrift zur STVO: Links angelegte Radwege Empfehlung für Radverkehrsanlagen ERA: Sichtfelder Änderung der Verwaltungsvorschrift zur StVO 2014: Keine Anordnung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen (VwV-StVO Nov 2014, 2 Rn 33): Die Benutzung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen in Gegenrichtung ist insbesondere innerhalb geschlossener Ortschaften mit besonderen Gefahren verbunden und soll deshalb grundsätzlich nicht angeordnet werden. ERA 2010: Erforderliche Sichtverhältnisse / geänderte Regelungen 11

12 Gemeinsame Geh- Radwege Regelungen aus ERA

13 Optionen zur Verbesserung Beschreibung Einseitiger Schutzstreifen Richt. Hildrizhausen Kosten Umbau aufw. Reduz. Gefahren f. Radler Verkehrsfluss Radler Zeithorizont Langf. ++ Fußg. + -Autof. Sekundär Wirkungen Empfehlung Nein. Zuviel Auf- wand 13

14 Optionen zur Verbesserung Beschreibung Einseitiger Schutzstreifen Richt. Hildrizhausen Einseitiger Schutzstreifen Richt. Holzgerlingen Kosten Umbau aufw. Reduz. Gefahren f. Radler Verkehrsfluss Radler Zeithorizont Langf. ++ Fußg. + -Autof Mittelf. + Fußg. + -Autof. Sekundär Wirkungen Empfehlung Nein. Zuviel Auf- wand Ja Querung zu lösen 14

15 Optionen zur Verbesserung Beschreibung Einseitiger Schutzstreifen Richt. Hildrizhausen Einseitiger Schutzstreifen Richt. Holzgerlingen Aufhebung der Benutzungspflicht beid. Kosten Umbau aufw. Reduz. Gefahren f. Radler Verkehrsfluss Radler Zeithorizont Langf. ++ Fußg. + -Autof Mittelf. + Fußg. + -Autof kurzfristig 0 Fußg. 0 Auto Sekundär Wirkungen Empfehlung Nein. Zuviel Auf- wand Ja Querung lösen Schlechte Übergangs lösung 15

16 Optionen zur Verbesserung Beschreibung Einseitiger Schutzstreifen Richt. Hildrizhausen Einseitiger Schutzstreifen Richt. Holzgerlingen Aufhebung der Benutzungspflicht beid. seitig Beidseitiger Schutzstreifen (+ 2 Fußwege) Kosten Umbau aufw. Reduz. Gefahren f. Radler Verkehrsfluss Radler Zeithorizont Langf. ++ Fußg. + -Autof Mittelf. + Fußg. + -Autof kurzfristig 0 Fußg. +/- Auto Langf. +++ Fuß + Auto Sekundär Wirkungen Empfehlung Nein. Zuviel Auf- wand Ja Querung lösen Schlechte Übergangs lösung Ja. Langfristig ideal 16

17 Optionen zur Verbesserung Beschreibung Einseitiger Schutzstreifen Richt. Hildrizhausen Einseitiger Schutzstreifen Richt. Holzgerlingen Aufhebung der Benutzungspflicht beid. seitig Beidseitiger Schutzstreifen (+ 2 Fußwege) Kosten Umbau aufw. Reduz. Gefahren f. Radler Verkehrsfluss Radler Zeithorizont Langf. ++ Fußg. + -Autof Mittelf. + Fußg. + -Autof kurzfristig 0 Fußg. 0 Auto Langf. +++ Fuß +/- Auto Sekundär Wirkungen Empfehlung Nein. Zuviel Auf- wand Ja Querung lösen Schlechte Übergangs lösung Ja. Langfristig ideal 17

18 Inhalt I) Einführung II) Problemfelder des Radverkehrs an der Hauptstraße III) Vorschläge zur weiteren baulichen Verbesserung des Radverkehrs 1. Nördliche Ableitung 2. Radständer verbessern (Edeka, Ortsmitte, Schule, Rathaus) IV) Vorschläge zur Reduzierung hausgemachten Verkehrs, Förderung Radverkehr V) Nächste Schritte 18

19 Schlusspräsentation AK Radverkehr Nördliche Ableitung Schulen Diesen Abschnitt ausbauen, damit er zum Radfahren besser geeignet ist. 19 AK Radverkehr, 8. Okt., 2015 Gemeindeentwicklungskonzept Altdorf 2015

20 Vorschläge zur weiteren baulichen Verbessung des Radverkhers 1. Radabstellmöglichkeiten verbessern mit guten Radständern Edeka, Ortsmitte und Schule haben nur Felgenklemmer (gute Ständer: Rathaus u. Feuerwehrhaus) 2. Neuschaffung von Radabstellmöglichkeiten Sportplatz (gar nichts vorhanden) in Kooperation mit TVA 20

21 Inhalt I) Einführung II) Problemfelder des Radverkehrs an der Hauptstraße III) Vorschläge zur weiteren baulichen Verbesserung des Radverkehrs IV) Vorschläge zur Reduzierung hausgemachten Verkehrs, Förderung Radverkehr Radmarketing: Stadtradeln 2016 in Altdorf (vgl. Sindelfingen) V) Nächste Schritte 21

22 Reduzierung des hausgemachten Verkehrs durch Marketing des Radfahrens in Altdorf Vorschlag: Teilnahme an der überregionalen Gemeindeaktion Stadtradeln (vgl. Sindelfingen) in Tage Rad km sammeln (1. Mai 30. September 2016) Existierende Internetplattform zur Dokumentation, VIPs als Beispiele 22

23 Nächste Schritte I) Beauftragung Gutachten zur Prüfung folgender Alternativen: 1. Zweiseitiger Schutzstreifen und Rückbau des Doppelrichtungskombiweges, 2 separate Gehwege 2. Einseitiger Schutzstreifen Richtung Holzgerlingen oder Hildrizhausen unter Beibehaltung eines kombinierten Fuß/Radweges in eine Richtung 3. Beibehaltung des aktuellen Kombiweges Ri. H.hausen in Verbindung mit Abschaffung der Benutzungspflicht - damit Freigabe der Straße für Radfahrer zwischen Beunde und Kreisel Schillerstraße Aspekte: Einsehbarkeit für Autofahrer, Verkehrsfluss f. Radler, Sicherheit für Radler, Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt, baulich rechtliche Anforderungen II) Prüfung Ausbau Nördliche Ableitung III) Entscheidungen zum Stadtradeln 2016, Radständer als Gemeindeinvestition (Schule) / Ortsmitte und Empfehlung an Edeka, TVA ggf. mit finanzieller Förderung 23

24 Danke für Ihre Aufmerksamkeit 24

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