11. Westsächsisches Umweltforum 12. November 2015, Meerane. Informationen zur Revision der DIN EN ISO 14001:2015

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1 11. Westsächsisches Umweltforum 12. November 2015, Meerane Informationen zur Revision der DIN EN ISO 14001:2015 Dipl. Kfm., Dipl. Ing. (FH) Jens Hengst qualinova Beratung für Integrierte Managementsysteme Folie 1

2 Die aktuelle ISO Revision Folie 2

3 ISO Revision DIN EN ISO 9001:2015 sowie DIN EN ISO 14001:2015 sind erschienen Von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) wurde eine einheitliche Übergangsfrist festgelegt. Der Übergang bis muss für beide Normen bis abgeschlossen sein. Die Umstellung der Akkreditierungen der Zertifizierungsstellen bei der DAkkS erfolgt ab Audits können bereits jetzt auf der Basis der neuen Normgrundlagen durchgeführt werden. Die Umstellung einer bestehenden Zertifizierung kann sowohl im Rahmen eines Wiederholungsaudits (Re Zertifizierung) als auch im Rahmen eines Überwachungsaudits durchgeführt werden. Hierbei ist gemäß Anleitung der DAkkS mit einem Zusatzaufwand bei einer Re Zertifizierung von min. 10% oder bei einem Überwachungsaudit ein Aufschlag von min. 20% zu kalkulieren. Quelle: DAkkS: Anleitung zum Übergang ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 v Folie 3

4 Neue Anforderungen der DIN EN ISO 14001:2015 Folie 4

5 DIN EN ISO 14001:2015 die wichtigsten Änderungen High Level Struktur sowie neue Begrifflichkeiten Kontext der Organisation (Kapitel 4.1) Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (Kapitel 4.2) Verantwortung der obersten Leitung (Kapitel 5.1) Lebensweggedanke (Kapitel 6.1.2) Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen / Bindende Verpflichtungen (6.1) Interne und externe Kommunikation (Kapitel 7.4) Dokumentierte Information (Kapitel 7.5) Messung der Umweltleistung (Kapitel 9.1.1) Folie 5

6 High Level Struktur DIN EN ISO 14001:2009 Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe DIN EN ISO 14001:2015 Einleitung 1 Anwendungsbereich 2 Normative Verweisungen 3 Begriffe 4 Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem 4.1 Allgemeine Anforderungen 4.2 Umweltpolitik 4.3 Planung 4.4 Verwirklichung und Betrieb 4.5 Überprüfung 4.6 Managementbewertung 4 Kontext der Organisation 5 Führung 6 Planung 7 Unterstützung 8 Betrieb 9 Bewertung der Leistung 10 Verbesserung Quelle: eigene Darstellung Folie 6

7 High Level Struktur Der pdca Zyklus in der ISO 14001:2015 Einführung 1. Anwendungsbereich 2. Normative Verweise 3. Begriffe und Definitionen 10. Verbesserung Act Plan 4. Kontext der Organisation 5. Führung 6. Planung KVP 9. Bewertung der Leistung Check Do 7. Unterstützung 8. Betrieb Integrierte Managementsysteme qualinova 2015 Quelle: eigene Darstellung

8 Kontext der Organisation (Kapitel 4) Komplett neuer Abschnitt, enthält zwei sehr neue Anforderungen: Verstehen der Organisation und ihres Kontextes (4.1) externe und interne Themen die sich auf das Umweltmanagementsystem auswirken müssen Umweltzustände mit einschließen Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (4.2) interessierte Parteien bestimmen die relevanten Anforderungen dieser interessierten Parteien bestimmen bestimmen, welche davon zu bindenden Verpflichtungen werden Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 8

9 Definition interessierte Partei Person oder Organisation, die eine Entscheidung oder Tätigkeit beeinflussen kann, die davon beeinflusst sein kann oder die sich davon beeinflusst fühlen kann Dies bedeutet, dass die Empfindung der Organisation gegenüber bekannt gemacht wurde. (vgl. DIN EN ISO 14001:2015, Kapitel 3.1.6) Relevante interessierte Parteien sind die, die ein erhebliches Risiko für die Nachhaltigkeit der Organisation darstellen, falls ihre Erfordernisse und Erwartungen nicht erfüllt werden. (vgl. DIN EN ISO 9000:2015) Quelle: DIN EN ISO 14001:2015, DIN EN ISO 9000:2015 Folie 9

10 Potentielle interessierte Partei (vgl. DIN EN ISO 14031:2013) Potentielle interessierte Kreise können z.b. sein: das Management Beschäftigte Investoren und potentielle Investoren Kunden und Lieferanten Auftragnehmer kreditgebende Institutionen und Versicherer Aufsichtsbehörden und Gesetzgeber Benachbarte und regionale Gemeinden Medien Geschäfts, Verwaltungs, akademische und Forschungsinstitutionen Umweltgruppen, Verbraucherschutzorganisationen und andere nichtstaatliche Organisationen die Öffentlichkeit Anteilseigner und Kapitalgeber Arbeitnehmervertreter Quelle: DIN EN ISO 14031:2013 Folie 10

11 Führung und Verpflichtung (Kapitel 5.1) Abschnitt wurde ebenfalls komplett neu eingefügt Bedeutet stärkere Verpflichtung und Verantwortung der obersten Leitung Rechenschaftspflicht übernehmen Umweltpolitik und Umweltziele festlegen Integration des Umweltmanagementsystems in die Geschäftsprozesse sicherstellen für das Umweltmanagementsystem erforderliche Ressourcen zur Verfügung stellen die Bedeutung des Umweltmanagements vermitteln Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 11

12 Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse in der Organisation (Kapitel 5.3 ) Die Funktion des UMB ist nicht mehr explizit gefordert, aber: Die oberste Leitung muss die Verantwortlichkeit und Befugnis zuweisen für das Sicherstellen, dass das UMS die Anforderungen der Norm erfüllt sowie das Berichten an die oberste Leitung über die Leistung des Umweltmanagementsystems Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 12

13 Lebensweggedanke (Kapitel 6.1.2) Innerhalb des festgelegten Geltungsbereiches müssen Umweltaspekte bestimmt werden inklusive der mit ihnen verbundenen Umweltauswirkungen unter Berücksichtigung des gesamten Lebenswegs. (vgl. Kapitel Umweltaspekte 6.1.2) erfordert keine ausführliche Ökobilanz sorgfältige Betrachtung der Abschnitte des Lebenswegs, die von der Organisation gesteuert und beeinflusst werden können, ist ausreichend Zu den typischen Abschnitten des Lebenswegs eines Produkts zählen: Rohstoffbeschaffung, Entwicklung, Produktion, Transport/Lieferung, Nutzung, Behandlung am Ende des Lebenswegs und endgültige Beseitigung (vgl. Anmerkung A.6.1.2) Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 13

14 Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen (6.1) Planung von Maßnahmen (6.1.4) Die Organisation muss planen, Maßnahmen zu ergreifen für den Umgang mit ihren bedeutenden Umweltaspekten bindenden Verpflichtungen Risiken und Chancen Kein explizites Risikomanagementsystem (wie z.b. in ISO beschrieben) gefordert, jedoch Einsatz von Methoden des Risikomanagements sinnvoll, z.b. FMEA (Fehlermöglichkeits und Einflussanalyse) Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 14

15 Interne und externe Kommunikation (Kapitel 7.4.) Kommunikation: Entscheidend für die Qualität der Kommunikation ist die Festlegung, wer was mit welchen Mitteln und auf welchem Weg mitteilt. Die Kommunikation soll transparent, angemessen, wahrheitsgemäß und belastbar sein. Die Entscheidung, ob und was die Organisation kommuniziert, liegt weiterhin bei der Organisation selbst. (vgl. Anmerkung A.7.4) Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 15

16 Dokumentierte Information (Kapitel 7.5) Das Umweltmanagementsystem der Organisation muss beinhalten: die von der Norm geforderte dokumentierte Information dokumentierte Information, welche die Organisation selbst als notwendig bestimmt hat Dies muss nicht in Form eines Handbuches erfolgen. Der Schwerpunkt sollte dabei auf die Verwirklichung des UMS und Verbesserung der Umweltleistung gelegt werden und nicht auf ein aufwändiges Lenkungssystem für dokumentierte Informationen. Die dokumentierte Information des Umweltmanagementsystems darf in andere, von der Organisation verwirklichte Informationsmanagementsysteme integriert werden. (vgl. Anmerkung A.7.5) Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 Folie 16

17 Messung der Umweltleistung (Kapitel 9.1.1) Die Organisation muss ihre Umweltleistung mit Hilfe von Kennzahlen regelmäßig überwachen, messen, analysieren und bewerten. Für zusätzliche Informationen zur Umweltleistungsbewertung siehe DIN EN ISO 14031:2013 Beispiele für Kennzahlen zur Umweltleistungsbewertung Managementleistungskennzahlen Operative Leistungskennzahlen Umweltzustandsindikatoren Quelle: DIN EN ISO 14001:2015 sowie DIN EN ISO 14031:2013 Folie 17

18 Kontakt: Integrierte Managementsysteme qualinova Integrierte Managementsysteme Jens Hengst Auerswalder Hauptstraße 44b Lichtenau Telefon: ( ) Telefax: ( ) Mobil: (01 76) E Mail: Internet: Integrierte Managementsysteme qualinova 2015

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