UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN. Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung

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1 UMGANG MIT SCHWIERIGEN SCHÜLERN Lösungsvorschläge aber keine Betriebsanleitung

2 STÖRUNGEN

3 DAS STÖRT MEINEN UNTERRICHT:

4 VERHALTENSMOTIVE Rache Das Kind ist lästig, gibt an, ist faul, stellt andere in seinen Dienst, beschäftigt den Lehrer; denkt: Ich habe nur dann meinen Platz, wenn man mich beachtet. Weint, ist charmant, ist übermäßig bemüht zu gefallen, ist übermäßig empfindlich. Der Jugendliche ist stur, widerspricht häufig, muss gewinnen, muss der Boss sein, lügt häufig, ist ungehorsam; tut das Gegenteil von dem was er soll; verweigert jede Arbeit; denkt: Ich zähle nur, wenn andere tun, was ich will. Muss jede Situation kontrollieren. Macht Aufmerk -samkeit Der Jugendliche stiehlt, ist boshaft, gemein, zeigt körperliche Aggressionen anderen gegenüber, ist destruktiv, lügt, schmollt häufig und beklagt sich über andere; glaubt, dass niemand ihn mag; möchte sich für Verletzungen rächen, die er glaubt, von anderen erhalten zu haben. Das Kind fühlt sich hilflos, fühlt sich dumm im Vergleich mit anderen, gibt auf und nimmt an keiner Aktivität teil; fühlt sich am wohlsten, wenn es in Ruhe gelassen wird und nichts von ihm gefordert wird; setzt sich selbst zu hohe Ziele und fängt nichts an, dessen Ergebnis nicht seinen hohen Anforderungen entsprechen wird. Unfähig -keit

5 STÖRUNGEN Unterrichtsstörungen fordern uns oftmals sehr heraus. Wenn in einer Klasse/Gruppe ein hohes Potenzial an Verhaltensauffälligkeiten vorhanden ist, benötigt es einer Reihe sorgfältiger Überlegungen bzgl. des Umgangs mit den daraus resultierenden Störungen. 1. Struktur Basis 2. Prävention erst wenn ich merke ich brauche noch mehr 3. Intervention erst wenn ich merke ich brauche noch mehr 4. Sanktion Spitze des Eisbergs; erst wenn gar nichts anderes greift

6 UMGANG MIT STÖRUNGEN IM UNTERRICHT Interventionstreppe nach A. Grillenberger, SRin - Seminar f. Verhaltensgestörtenpädagogik, Schwaben

7 WISSENSWERTES IM ALLGEMEINEN Ein Kind ist mehr als nur ein Störer - Die wohlwollende, empathische Grundhaltung -

8 Das kennen wir schon der Entmutigungskreislauf Entmutigung Angespannte Atmosphäre Völliger Rückzug Verlust des Zugehörigkeitsgefühls; Gefühl der Gefahr Keine Beiträge Versagensangst Gefühl der Wertlosigkeit Abnahme der Kreativität Negative Reaktionen der Umwelt bestätigen: Ja, ich bin dumm! Zunahme von Fehlern

9 SO SOLLTE ES SEIN DER ERMUTIGUNGSKREISLAUF Ermutigung Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls Positive soziale Orientierung Zutrauen Steigerung des Selbstvertrauens Kreativität Anerkennung Beitrag (nach Schoenaker)

10 GRUNDFRAGEN Warum zeigt das Kind dieses Verhalten? Woher kommt dieses Verhalten? Worauf zielt dieses Verhalten? Was sind die Wünsche und Absichten des Kindes? Warum stresst mich dieses Verhalten? Wer hat eigentlich das Problem?

11 GANZHEITLICHE SICHTWEISE AUF KINDER UND JUGENDLICHE, DIE DEN UNTERRICHT STÖREN Das Kind ist mehr als eine personifizierte Störung eine Persönlichkeit mit Schwächen, aber auch Stärken! Das Kind ist nicht gestört, sondern es zeigt eine im aktuellen Kontext sozial nicht angemessene Verhaltensweise Regel-/Normverstoß Jedes Kind ist Teil seines systemischen Umfeldes, das auf ihn wirkt und das es seinerseits beeinflusst: FAMILIE Vater, Mutter, Kind/ SCHULE Lehrer, Geschwister, SchülerMitschüler, Großeltern, Rektor/in Freunde

12 KEIN KIND BENIMMT SICH EINFACH SO DANEBEN KINDER UND JUGENDLICHE ZEIGEN EIN IN DER AKTUELLEN SITUATION FÜR SIE SINNVOLLES VERHALTEN! Das Kind stört meinen Unterricht nicht, weil es mich nicht mag. Das Kind stört nicht, um einfach alles kaputt zu machen. Das störende Verhalten entsteht aus einer Not heraus. Das störende Verhalten hat ein Ziel. Das Kind hat einen Gewinn aus dem störenden Verhalten. Jedes Verhalten ist sinnvoll und zielgerichtet!

13 DIE RICHTIGE GRUNDHALTUNG ALS GRUNDLAGE EINER ERFOLGREICHEN ARBEIT - Grundhaltung - Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf stellt uns Lehrkräfte vor andere und weitere Herausforderungen pädagogischer und didaktischer Art. Wichtig ist meine Haltung: Wie gehe ich auf diese Kinder zu? Wie nehme ich sie an? Ich muss sie annehmen wie sie sind, muss mit ihnen in Kommunikation/Interaktion treten - täglich aufs Neue. Angriffe darf ich nicht persönlich nehmen. Ich muss sehen, dass ich die Projektionsfläche für Vieles bin. Eine positive Grundhaltung dem Schüler gegenüber ist Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten mit Schülern mit Förderbedarf.

14 DIE RICHTIGE GRUNDHALTUNG ALS GRUNDLAGE EINER ERFOLGREICHEN ARBEIT Erzieherische Haltung: Ich weiß, dass ich dich nicht kontrollieren kann, aber ich kann mein Verhalten ändern. Ich gebe nicht nach und lasse mich nicht abschütteln Ich nehme Angriffe nicht persönlich. Ich weiß, dass ich die Projektionsfläche für Vieles bin. Eine positive Grundhaltung dem Schüler gegenüber ist Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten mit Schülern mit Förderbedarf.

15 DIE ROLLE DES LEHRERS WER HAT DAS PROBLEM? Lehrer werden von den Schülern häufig nicht als Personen oder Menschen wahrgenommen wir repräsentieren für sie das System Schule Der Lehrer ist oftmals einer der wenigen Anker für das Verhalten des Kindes (Verlässlichkeit, Orientierung) Störungen des Unterrichts sind grundsätzlich keine Angriffe gegen mich persönlich! Ich muss das Verhalten nicht dulden, aber ich muss das Kind in seiner Not verstehen (Wertschätzung der Person)

16 DIE ROLLE DES LEHRERS - WER HAT DAS PROBLEM? Jedes Verhalten eines Kindes hat auch Auswirkungen auf mein Verhalten es fordert eine Reaktion heraus Herausforderndes Verhalten ist anstrengend für alle Seiten auch für mich als Lehrer! Auch hier gilt der Ermutigungs-Entmutigungs- Kreislauf Keiner ist Schuld am störenden Verhalten, aber jeder hat die Möglichkeit, zur (Auf-)Lösung beizutragen

17 KONSEQUENZEN FÜR DEN UMGANG MIT SCHWIERIGEN KINDERN UND JUGENDLICHEN Ausgehen von den Stärken des Kindes Unterrichtsstörungen in den situativen Zusammenhängen sehen Genaue Beobachtung Ansätze zur Prävention Perspektivwechsel vornehmen Angemessene (Verhaltens-)Anforderungen an das Kind: Verhaltensänderungen brauchen Zeit! Probleme müssen nicht alleine getragen werden (Eltern, Kollegen, Schulleitung, Fachdienste ) Eine intakte Beziehung zwischen Schüler und Lehrer ist die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

18 Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen! Afrikanisches Sprichwort

19

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