Wildbienen-Kataster Baden-Württemberg. Wildbienen-Kataster Baden-Württemberg

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1 Wildbienen-Kataster Baden-Württemberg am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart Einmalige Förderung (2003) durch die Stiftung Naturschutzfonds Sektion des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.v. Kooperationsvertrag mit der LandesanstaIt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden- Württemberg (seit )

2 Themen: Ziele Arbeitskreis Datenbank Qualitätssicherung Anwendungsbeispiele

3 Ziel des Wildbienen-Katasters Was wollen wir? ist die kontinuierliche, systematische Archivierung und Verwaltung aller verfügbaren faunistischen und ökologischen Daten von Wildbienenarten auf der Basis eines computergestützten Datenbanksystems. Der Datenbestand soll langfristig aktualisiert und seine Qualität ständig überprüft werden. Der Datenaustausch ist verbindlich geregelt. Die Daten sollen bereitgestellt werden für: Publikationen aktueller Nachweiskarten Fortschreibung der Roten Liste Forschungsarbeiten zur Verbreitung, Ökologie und Biologie einzelner Arten Naturschutzplanung Landschaftsplanung

4 AK Mitglieder Professionellen Biologen Museen Universitäten Freiberufler Hobby-Entomologen Der Arbeitskreis Derzeit 28 Mitglieder darunter: Organisation: Sprecher Stellv. Sprecher Administrator Buchhalter Schlichtungsausschuss Seltenheitenausschuss Mitglieder mit vollem Stimmrecht Mitglieder mit eingeschränktem Stimmrecht

5 Die Datenbank Fundereignisse von 497 Taxa Fundorte 3673 Bei Fundereignissen registrierte Blütenbesuche davon Pollen sammelnd davon Nektar saugend 5714 Nistverhalten 1186

6

7 AK Wildbienen-Kataster Schwenninger Schwenninger

8 AK Wildbienen-Kataster

9 Sammlungsmaterial Geländebeobachtungen Qualitätssicherung Prüfung mit Programmen Determination Dateneingabe

10 Merkmalsuche zur Identifizierung von Andrena anthrisci Blüthgen1925 Schwenninger

11 Andrena minutuloides Andrena anthrisci Schwenninger Schwenninger

12 Andrena minutuloides Andrena anthrisci Schwenninger Schwenninger

13 Trennung der Andrena anthrisci-gruppe (Weibchen) von den übrigen Micrandrenen Tergit (T)-Scheiben chagriniert fein quergerieft, höchstens sehr schwach glänzend Mesonotum und Scutellum weitläufig punktiert Abstand 3-4 Punkt Ø, speziell auf dem Scutellum Mesonotum und Scutellum ± glänzend schwach chagriniert Tergite zumindest ab T2 punktiert T2 zumindest seitlich Seitenarm des Gradulus fehlend Tergit-Scheiben ± poliert, stark glänzend zumindest ab T2 z. B. A. nana oder A. enslinella Mesonotum und Scutellum dicht punktiert Abstand 1-2 Punkt Ø z. B. A. minutula, A. alfkenella Mesonotum und Scutellum matt, dicht chagrinert Punkte verschmelzen mit der Chagrinierung, z.b. A. subopaca Tergite nicht bzw. undeutlich punktiert z. B. A. minutuloides, A. pusilla Seitenarm des Gradulus vorhanden Andrena anthrisci-gruppe

14 Klemm

15 Schwenninger

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17 Schwenninger

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19

20 Vom Aussterben bedroht Historische und aktuelle Vorkommen der Mörtelbiene in Baden-Württemberg. Die Bestände der Schwarzen Mörtelbiene sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts in ganz Mitteleuropa stark zurückgegangen. Heute existieren nördlich der Alpen nur noch wenige kleine Populationen in Baden-Württemberg und in der Schweiz. Baden-Württemberg ist damit für den Erhalt der Mörtelbiene in Deutschland in besonderem Maße verantwortlich. Derzeit kommt die Art noch im Hegau, im oberen Neckartal und im Nördlinger Ries vor. Hauptursache für den starken Rückgang der Mörtelbiene ist vermutlich die drastische Verminderung des Nahrungspflanzenangebotes durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Hinzu kam der massive Verlust von Nistplätzen durch zunehmende Verbuschung offener Felsen sowie durch Sanierung, Verputzen oder Abriss von Natursteinmauern und Häuserfassaden. Was können wir tun? Die Vorkommen der Schwarzen Mörtelbiene sind meist sehr individuenarm, so dass jedes einzelne Tier und jedes Nest für den Erhalt der Bestände wichtig ist. Daher müssen sowohl die Nistplätze aller bekannten Populationen als auch ihre Nahrungsquellen in der Umgebung geschützt werden. Wichtige Schutz- und Förderungsmaßnahmen sind: Offenhalten von Felsstandorten durch regelmäßiges Entfernen der Gehölze. Kleinräumige Betretungs- und Kletterverbote im Bereich der Nistplätze. Erhalt von Natursteinmauern und Verwendung von Natursteinen bei Baumaßnahmen im Siedlungsbereich. Aufklärung und Beratung von Hausbesitzern, Steinbruch- und Kiesgrubenbetreibern, Fossiliensammlern. Erhalt von blütenreichen Wiesen und Magerrasen, Mahd nicht vor Ende Juni. Kultivierung insbesondere von Esparsette, Hornklee sowie von Natternkopf in Ackerrandstreifen, an Böschungen und Wegrändern sowie am Rande von Kiesgruben. Wichtig für den Erhalt der Schwarzen Mörtelbiene sind große Bestände der bevorzugten Nahrungspflanzen in der Nähe der Neststandorte. Die Schwarze Mörtelbiene (Megachile parietina GEOFFROY 1785) gehört zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten Deutschlands und BadenWürttembergs, für die das Land in besonderer Verantwortung steht. Wie alle anderen Wildbienenarten ist auch die Schwarze Mörtelbiene durch die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) besonders geschützt. Vorsätzliche Beeinträchtigungen der Tiere und der Nester sind verboten. Ziel dieses Faltblattes ist es, die Öffentlichkeit über Lebensweise, Gefährdung und Möglichkeiten zum Schutz dieser außergewöhnlichen Wildbienenart zu informieren. Darüber hinaus bietet es interessierten Bürgern die Möglichkeit, sich bei der Bestandserfassung zu beteiligen. Beobachtungen der Schwarzen Mörtelbiene können mit der beigefügten Meldekarte an die Landesdatenbank Wildbienen-Kataster Baden-Württemberg weitergeleitet werden. Auskunft gibt LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Grießbachstraße 1-3, Karlsruhe, Tel / , Fax 07 21/ Text & Konzeption ARGE Mörtelbiene: M. Herrmann, M. Klemm, V. Mauss, R. Prosi, A. Schanowski & H. Schwenninger Titelbild Weibchen der Schwarzen Mörtelbiene beim Nestbau Fotografien H. Schwenninger (4), M. Klemm (2), V. Mauss (1), A. Schanowski (1) Gestaltung W. Lang, V. Mauss (Illustration: W. Lang) Partner Mit Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der GlücksSpirale Druck Druckerei xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 1. Auflage xxx 2007 Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg Häuslebauerin in Not: Die Schwarze Mörtelbiene

21 Eine auffällige Erscheinung Lebendig eingemauert Mediterranes Flair Weibchen der Schwarzen Mörtelbiene beim Nestbau. Die Nester sind nach dem Trocknen des Mörtels steinhart. Die Schwarze Mörtelbiene ist mit mm Körperlänge auffällig groß und am ganzen Körper dicht behaart. Bei den Weibchen bilden die abstehenden Haare auf der Unterseite des Hinterleibs eine Bauchbürste, die der Aufnahme und dem Transport von Pollen dient. Zwischen den Geschlechtern bestehen markante Färbungsunterschiede: Die Körper der Weibchen sind mit Ausnahme der rötlichen Bauchbürste tiefschwarz. Auch die Flügel sind dunkel eingefärbt und schillern in der Sonne schön metallisch blau. Die kurzlebigen, weniger auffälligen Männchen hingegen haben durchscheinende Flügel und sind bis auf das schwarze Hinterleibsende fuchsrot behaart. kräftige Kiefer Bauchbürste dunkle Flügel Überwinterung in Brutzelle (als erwachsenes Tier) Verpuppung Vom Ei zur Vorpuppe (4 Larvenstadien fertiges Nest Okt. Sep. Nov. Dez. Ei auf Futtervorrat Entwicklungszyklus Aug. Juli Jan. Weibchen stirbt nach dem Nestbau Feb. Mai Juni März April Weibchen legt Eier in Brutzellen Die Weibchen werden kurz nach dem Schlüpfen Ende April begattet. Danach beginnen sie mit der Anlage ihrer Nester, die sie aus Mörtel auf sonnenexponierte Felsen oder große Steine bauen. Den Mörtel stellen sie her, indem sie Lehm, Sand und Gesteinsgrus mit Nektar und Speichel anfeuchten. Jedes Weibchen baut in seinem maximal zehn Wochen dauernden Leben meist nur ein einziges Nest. Dieses enthält am Ende 5 bis 10 selten bis zu 20 aneinander liegende Brutzellen, die der Reihe nach gebaut werden. Nach Fertigstellung einer Zelle wird diese vom Weibchen mit Pollen und Nektar gefüllt. Danach legt es ein Ei auf den Nahrungsvorrat und verschließt die Brutzelle mit einem Mörtelpfropf. Zum Schluss wird das Nest zum Schutz gegen Feinde und Parasiten mit einer Schicht aus feinem, festem Mörtel überzogen. Biene schlüpft und paart sich verlassenes Nest Weibchen sammelt Pollen ind Nektar und baut Brutzellen Hornklee Mörtelbienen leben solitär, bilden also keine Staaten. Jedes Weibchen versorgt alleine sein Nest und betreibt eine intensive Brutfürsorge. Esparsette In der Zelle schlüpft bald aus dem Ei eine Larve, die den Futtervorrat verzehrt, sich verpuppt und zur erwachsenen Biene häutet. Diese überwintert ein- oder zweimal, befreit sich schließlich im Frühling aus ihrer Zelle und wird Teil einer neuen Bienengeneration. Zum Pollensammeln werden vor allem Schmetterlingsblütler besucht, wobei Esparsette und Hornklee von besonderer Bedeutung sind. Der Pollenbedarf der Mörtelbienen ist sehr hoch. Nach neuen Forschungsergebnissen muss ein Weibchen allein für die Verproviantierung einer einzigen Brutzelle den Pollen von mehr als 2800 Esparsetten-Blüten sammeln. Um eine Population mit nur 10 Weibchen dauerhaft zu erhalten, sind dementsprechend schon über 1000 blühende Pflanzen in der Umgebung der Nester notwendig! Mörtelbienen besiedeln heiße, trockene Lebensräume mit Felsbildungen, aber auch Kiesgruben und Steinbrüche. Nistplatz im Siedlungsbereich Die Schwarze Mörtelbiene ist sehr wärmeliebend und kommt bei uns nur kleinräumig an Standorten vor, die im Sommer durch Sonneneinstrahlung sehr heiß werden. Typische Lebensräume sind Trockenhänge mit Felsbildungen, offen gelassene Steinbrüche und Kiesgruben. Vereinzelt nistet sie auch im Siedlungsbereich an Natursteinmauern. Zur Nestanlage werden südexponierte, der prallen Sonne ausgesetzte Felsen und Steine mit dunkler Oberfläche in windgeschützter Lage bevorzugt. Außerdem müssen in der Umgebung ausreichend große Bestände der Haupt-Nahrungspflanzen vorhanden sein.

22 Wildbienen im WEB

23 Kartierung der Zweizelligen Sandbiene (Andrena lagopus)

24 Arbeitskreis Wildbienen-Kataster 2007 Arbeitskreis Wildbienen-Kataster 2007

25 Arealerweiterung der Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae)

26

27 Schanowski, A. (2007): Klimawandel und Insekten. Herausgeber Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden- Württemberg (LUBW). - Kurzfassung einer unveröffentlichten Studie im Auftrag der LUBW, 24 S. März 2007, 1. Auflage; ISBN

28 Schwenninger Schwenninger LUBW LUBW

29 Schwenninger Schwenninger LUBW LUBW

30 Beewatch Vielen Dank geht weiter! für Ihre Aufmerksamkeit!

31 Quellen: BURGER, R. (2007): Die Verbreitung der Efeu-Seidenbiene in der Pfalz und angrenzenden Gebieten Ergebnisse des Meldeaufrufes. POLLICHIA 24 (1):18-20, Bad Dürkheim. HERRMANN, M. (2007): Ausbreitungswelle der Efeu-Seidenbiene (Colletes hederae) in Baden-Württemberg (Hymenoptera, Apidae) und die Erschließung eines ungewöhnlichen Nisthabitates. Mitt. ent. V. Stuttgart 42: FROMMER, U. (2008a): Grundlagen der Ausbreitung und aktuellen nördlichen Verbreitung der Efeu-Seidenbiene Colletes hederae Schmidt & Westrich, 1993 in Deutschland (Hymenoptera: Apidae), Mitt. internat. Entomolog. Ver. 33 (1/2): 59-74, Frankfurt/M. FROMMER, U. (2008b): Nachweis der Efeu-Seidenbiene Colletes hederae Schmidt & Westrich, 1993 für Nordrhein-Westfalen (Hymenoptera, Apidae). Bembix 27: SCHANOWSKI, A. (2007): Klimawandel und Insekten. Herausgeber Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW). - Kurzfassung einer unveröffentlichten Studie im Auftrag der LUBW, 24 S. März 2007, 1. Auflage; ISBN SCHMIDT, K. & WESTRICH, P. (1993): Colletes hederae n. sp., eine bisher unerkannte, auf Efeu (Hedera) spezialisierte Bienenart (Hymenoptera: Apoidea). Ent. Z. 103: SCHWENNINGER, H. R. (2009): Zum taxonomischen Status von Andrena anthrisci Blüthgen 1925 (Hymenoptera, Andrenidae, Andrena, Micrandrena). Linzer biol. Beitr. 41/2: TISCHENDORF, S., FROMMER, U. & CHALWATZIS, N (2007): Ausbreitung von Colletes hederae (Hymenoptera, Apidae). Bembix 25: TREIBER, R & HENTRICH, 0. (2003): Nachweise der Efeu-Seidenbiene, Colletes hederae Schmidt & Westrich (Hymenoptera, Apidae), in Südbaden. Mitt. bad. Landesver. Naturk. Naturschutz, N. F. 18: , Freiburg i. Br. VEREECKEN, N. J., SCHWENNINGER, H., GOGALA, A. & ROBERTS, S.P.M.. (2009): Mise à jour de la distribution de l abeille du lierre, Colletes hederae SCHMIDT & WESTRICH (Hymenoptera, Colletidae) en Europe. Osmia n 3: 2-3. WESTRICH, P. (2008): Flexibles Pollensammelverhalten der ansonsten streng oligolektischen Seidenbiene Colletes hederae SCHMIDT & WESTRICH (Hymenoptera: Apidae). Eucera 1: Kusterdingen. WESTRICH, P. & SCHWENNINGER, H. R. (1997): Habitatwahl, Blütennutzung und Bestandsentwicklung der Zweizelligen Sandbiene (Andrena lagopus LATR.) in Südwest-Deutschland (Hym., Apidae). Zeitschrift f. Ökologie u. Naturschutz 6: (1997):

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