Manual zur Excel-Oracle Schnittstelle (Version , Peter Jakob, Peter Waldner)

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1 Manual zur Excel-Oracle Schnittstelle (Version , Peter Jakob, Peter Waldner) 1. Funktion der Schnittstelle Diese Schnittstelle ermöglicht das Transferieren von Daten aus einem Excel-Datenblatt in eine Oracle Tabelle. Das Excel-Datenblatt muss mindestens für alle Primary Key Attribute der Oracle Tabelle eine Spalte erhalten. Die Informationen, welche Oracle Tabelle verwendet werden soll oder welche Spalte des Excel-Datenblattes welchem Attribut der Oracle-Datenbank zugeordnet wird, ist im Kopf des jeweiligen Excel-Datenblattes festgehalten. Es gibt zwei Spezialversionen dieses Programms, mit denen mit einem Excel-Datenblatt zwei verschiedene Oracle Tabellen gespeist werden können. Solche Excel-Datenblätter weisen für jede Tabelle im Kopf einen zugehörigen Konfigurationsteil auf; sie werden im Kapitel 5 ( Spezialversionen dieses Programms ) genauer beschrieben. Diese Version der Schnittstelle wurde bisher nur auf PC s getestet. 2. Installation Serverseite Die Version fürs LWF befindet sich im Verzeichnis N:\PRJ\LWF-Labor\MA\1. Niederschläge\Daten\divers. Der Quellcode befindet sich im Verzeichnis N:\WOEKOSP\MWO\dbgis\ado. Als Programmiersprache wird ausschliesslich VBA verwendet, welches sich in der Datei module-beo.xls befindet. Die Schnittstelle zur Datenbank basiert seit 2007 auf der ADO-Technologie. 3. Installation Client-Seite (lokaler PC) Damit die Kommunikation zur Datenbank funktioniert, müssen auf dem PC die Oracle Client Tools installiert sein. An der WSL wird dies durch die Abteilung Informatik durchgeführt. Weiter müssen auf dem lokalen PC die Datenquelle zur Oracle Datenbank konfiguriert sein, damit die Verbindung zur Datenbank klappt. Die Konfiguration erfolgt im Menü <Control Panel> <Administrative Tools> <Data Sources>. Falls im User DSN die Quelle (z.b. Didyma ) nicht vorhanden ist muss sie, wie in der folgenden Abbildung dargestellt, neu erstellt werden. Falls die Quelle vorhanden ist, kann anhand der folgenden Abbildung die Quelle überprüft werden. Das korrekte Funktionieren der Verbindung zur Datenbank kann in Excel wie folgt getestet werden: Menu <Data> <Import External Data> <New Database Query> wählen, dann die entsprechende Datasource auswählen (z.b. Didyma ) und den Login Dialog durchführen. Danach sollte der Query-Wizard erscheinen, in dem sämtliche Oracle Tabellen sichtbar sind, auf die der eingeloggte Benutzer Zugriff hat. Falls der Wizard mit den Tabellen erscheint, war der Test der Verbindung erfolgreich.

2 Abb 1: Konfiguration der Datenquelle (Data sources) Es werden im Minimum die in Abb. 2 angekreuzten Bibliotheken im Excel benötigt, damit die Schnittstelle normal funktionieren kann (Alt-F11 drücken, um in den Visualbasiceditor zu gelangen, danach <Tools> <References> wählen):

3 Abb. 2: Benötigte Bibliotheken im Excel 3.1. Neues Excel-Datenblatt für Oracle Datenimport konfigurieren Es ist am einfachsten, eine Kopie eines Excel-Datenblattes mit bereits vorhandenem Konfigurations-Kopfdaten zu verwenden. Auf diese Weise werden die benannten Zellen gleich mitkopiert und brauchen nur noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst zu werden. (Wenn mehrere Tabellenblaetter pro Excel-Datei verwendet werden sollen, geht die Methode mit den benannten Zellen nicht mehr. Bei entsprechender Umstellung des Schalters im VBA-Skript wird auf den Inhalt der ersten Zeile geachtet um die Konfigurationsparameter zu finden und nicht auf den Zellen-Namen. Siehe auch Kapitel 5: Spezialversionen dieses Programmes ) Die folgende Liste gibt einen Überblick über die für alle Datenblätter allgemein gültigen Konfigurationsparameter. Allgemein gültige Konfigurationsparameter SQL_Source: Name der Datenquelle, wie sie als Name der Datenquelle definiert wurde. Format: DSN=MeineDatenQuelle (Bsp.: didyma oder knossos ) SQL_Table: Die Sätze werde in die SQL-Tabelle mit diesem Namen eingefügt Pos_Fields1: Ab dieser Excel Zelle werden die Attributnamen der SQL-Tabelle gelesen. Pos_Fields2: Bis zu dieser Excel Zelle werden die Attributnamen der SQL-Tabelle gelesen. Pos_Typ1: Ab dieser Excel Zelle werden die entsprechenden Variablentypen der SQL- Tabelle gelesen. Gültige Variablentypen sind: C (Character), N (Number), D (Date) bzw. CK, NK und DK. Die drei letzteren sind Schlüsselfelder (KEY) der entsprechenden Variablentypen

4 Bis zu dieser Excel Zelle werden die Variablentypen der SQL-Tabelle gele- Pos_Typ2: sen. DebugOn: Werte: False oder True. Bei True wird das SQL-Statment angezeigt Beschreibung der anwendungs-spezifischen Konfigurationsparameter Die für den Datenimport relevanten Excel Kolonnen müssen den entsprechenden Attributnamen der Oracle Tabelle zugeordnet werden. Dies geschieht in der im den durch Pos_Fields1 bis Pos_Fields2 definierten Zellenbereich. Falls an der jeweiligen Position der Zelle ein Oracle Attributsname eingetragen wird, werden die Daten beim Import in die jeweilige Oracle Tabelle übertragen. Der Name der Oracle Tabelle wurde weiter oben bei den allgemein gültigen Konfigurationsparametern definiert. Falls an einer Position kein Oracle Spaltenname eingetragen wurde, passiert nicht. Im Bereich Pos_Typ1 bis Pos_Typ2 werden die Datentypen der jeweiligen Excel Kolonnen eingetragen. Gültige Datentypen sind: C (Character), N (Number), D (Date) bzw. CK, NK und DK. CK, NK und DK kennzeichnen Schlüsselfelder (Primary Keys) der entsprechenden Variablentypen in der Oracle Tabelle Buttons (Befehlsschalflächen) im Kopf des Excel Arbeitsblatts installieren Diese Buttons erleichtern die Arbeit mit der Schnittstelle gewaltig, weil die verschiedenen Operationen nach dem Markieren des Zellenbereichs leicht mit einem Mausklick ausgeführt werden können.

5 Abb. 3: Buttons (Befehlschaltflächen) installieren Um die buttons installieren muss die Datei module-beo.xls in Excel geöffnet werden. (Im LWF befindet sich diese Datei im Verzeichnis N:\PRJ\LWF-Labor\MA\1. Niederschläge\Daten\divers.) Dann muss lediglich im Menü View > Toolbars > Customize (bzw. Ansicht> Symbolleisten > Anpassen ) der Eintrag OracleExcel angewählt werden. Danach sollten die buttons im Kopf des Excel Datenblattes sichtbar sein. 4. Übersicht über die verschiedenen, implementierten Funktionen Einfügen der markierten Zeilen (Button Einfügen ) Die markierten Sätze werden in die Oracle Tabelle eingefügt. Falls Sätze mit gleichem Primärschlüssel in der Datenbank vorhanden sind, wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der Einfügeprozess wird bei der fehlerhaften Zeile abgebrochen. Ändern der markierten Zeilen (Button Ändern ) Die markierten Sätze werden in der Oracle Tabelle geändert. Falls die Sätze in der Datenbank nicht vorhanden sind, wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der Änderungsprozess wird bei der fehlerhaften Zeile unterbrochen. Löschen der markierten Zeilen (Button Löschen ) Die markierten Sätze werden in der Oracle Tabelle gelöscht. Falls die Sätze in der Datenbank nicht vorhanden sind, wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der Löschprozess wird bei der fehlerhaften Zeile unterbrochen. Als Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Löschen von Daten in der Datenbank muss der Login-Dialog zur Datenbank erneut durchgeführt werden. Checken der Anzahl Sätze in der Oracle Datenbank (Button DB_Bereich_Check ) Es müssen mehrere Teile von ganzen Zeilen (Columns) oder mehrere ganze Zeilen selektiert werden. Für die ganze oder teilweise markierte Zeile wird: 1. Ein Primärschlüssel Check durchgeführt, um zu schauen ob die Sätze in der DB vorhanden sind. 2. Es werden alle Excel Werte mit den Werten in der DB verglichen, um festzustellen ob die Werte identisch sind. Bei Fehlern wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der Cursor auf der fehlerhaften Zeile positioniert. Checken der Anzahl Sätze in der Oracle Datenbank (Button DB_Sätze_zählen ) Es müssen in einer beliebigen Zeile des Datenblattes bestimmte Zellen markiert werden. Als Resultat erscheint in einer Meldung die Anzahl der Sätze, für die die markierten Merkmale zutreffen. Datenbankverbindung schliessen (Button Logoff ) Nach dem alle Operationen mit der Oracle Datenbank abgeschlossen sind, sollte immer ein Logoff durchgeführt werden, damit die Datenbankverbindung geschlossen wird. Falls danach erneut eine Operation mit der Oracle Datenbank durchgeführt wird, erscheint au-

6 tomatisch erneut ein Login Dialog, damit eine neue Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann. 5. Spezialversionen dieses Programms Speziallfall 1: Mischproben Die Tabellen beo.niedersl und beo.mischung erlauben es komplizierte Mischungsvorgänge in der Datenbank zu erfassen, also auch, dass 1 Probe für verschiedene Mischproben verwendet wird. Routinemässig ist jede Probe jedoch Teil von höchstens 1 Mischprobe und damit die Dateneingabe übersichtlicher wird, wurden die beiden Datenbank-Tabellen auf einem Excel-Blatt vereint. Diese Blätter enthalten demzufolge einen 2. Satz von Konfigurationsparametern und ein 2. Satz Kopfzeilen. In der Excel-Tabelle ist an die Namen der Suffix "2" angehängt. Spezialfall 2: Sammler-Clusternummern (samclnr) Wie verschiedene andere Datenbank-Codes wird auch die Sammelclusternummer (beo.niedersl.samclnr) nicht von Hand eingetippt, sondern mit einer Nachschlagefunktion, die auf ein weiteres Excel-Blatt zugreift bestimmt. Eine Verbindung mit der Datenbank wäre auch für dieses Blatt nützlich. Das Festlegen der Konfigurationsparameterwerte kann jedoch nicht mit denselben Namen erfolgen, da derselbe Name nur einmal für die ganze Excel-Datei vergeben werden kann. Die Zellen, welche die Konfigurationsparameter enthalten sind alle mit einer eigenen Kopfzeile beschriftet, welche sich in der ersten Zeile des Tabellenblatts befindet. Das Holen der Parameterwerte kann also auch über diese Zeile erfolgen.

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