Workshop Gruppe 5 Agrarproduktion

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1 Multifunktionalität und Zielkonflikte 4-F oder 5-F für Österreich ( Lebensmittelmarkt ) Food ( Futtermittelproduktion ) Feed ( Rohstoffe Fibre (Industrielle ( Verwertung (Fire) (Thermische ( Treibstoffe ) Fuel Zielkonflikte GVO sfürenergetischenutzung? begrenzte kleinregionale Verfügbarkeit ( Holzpellets ) Marktverwerfungen durch CO2-Zertifikate politischer und medialer Schwerpunkt zu sehr auf energetischer Nutzung Pachtpreise in der Nähe von Biogasanlagen Grundwasser

2 Nische der Landwirtschaft oder Großproduktion Internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Biomasse: versus fossil, versus Importe Biomasseproduktion in Südamerika und Osteuropa konkurrenzfähiger -Ökologische Komponente -Entwicklungspolitische Komponente: Steigende Agrarpreise durch Biomassenachfrage sind entwicklungspolitisch (höhere Preise für Kleinbauern) positiv -soziale Standards und Löhne von Landarbeitern -Agrarpreise Lebensmittelpreise: Agrarpreise haben nur in geringem Ausmaß Auswirkungen auf Lebensmittelpreise (für verarbeitete Produkte auch in ( Entwicklungsländern

3 Optimierte Biomasseproduktion: Autarkie versus überregionale Arbeitsteilung Flächen für Biomasseproduktion sind überregional und global im ausreichenden Ausmaß vorhanden, um in einem neuen Energiemix einen Eckpunkt darzustellen Marktdruck für die Landwirtschaft aus Südamerika und Osteuropa wird als Folge der WTO- Liberalisierung jedenfalls massiv steigen. Eine Preisstabilisierung ist nur durch Verwertung Agrarproduktion im stofflichen und energetischen Bereich möglich Flächen für Biomasseproduktion sind regional begrenzt (absolut, durch Fruchtfolge, durch ( Produktion Nachfrage aus der LM- ( Durchforstung Biomassepotential steigerbar bzw. bei höheren Preisen mobilisierbar (z.b.: Bauern: begrenzte Lieferkapazität der Kleinbetriebe versus mehrere Produktionsstandbeine Kleinbetriebe: höhere Wertschöpfung und Produktion je Flächeneinheit Wirkungsgrade der Anlagen der 1. Generation: mäßig: Übergang, technologische Weiterentwicklung der

4 Wertschöpfung im Betrieb und in der Region Nachfrage nach Biomasse stabilisiert Agrarmarkt, reduziert Abhängigkeit von Förderungen Problem: Viele Biogasanlagen rechneten sich bisher nur durch niedrige Agrarpreise (? Reststoffverwertung ) Biogas nur für Lösung bestimmter Probleme Verwertung und Verbrennung von Abfällen bzw. Nebenprodukten ermöglicht durch den erreichbaren Zusatznutzen weit höhere Wertschöpfungen ( Donauraum ) Flexible Betrachtungen notwendig (Fuel oder Food), Definition der Region Danach: Optimierung der Produktionsschwerpunkte in der Region Integrierte regionale Konzepte für Anlagen der 2. Generation

5 Priorität der österreichischen Landwirtschaft: möglichst hohe Wertschöpfung mit Schwerpunkt Lebensmittel ( DDGS Futtermittel und energetische Nutzung als Koppelprodukte (Ethanol, gewisse Unabhängigkeit in der Landwirtschaft von Energieimporten ( Landwirtschaft (Energieeigenversorgung der dezentrale Versorgung mit Energie auf Basis eines relevanten Anteils von heimischer Energie Integrierte Wertschöpfungsketten (Futtermittel und Lebensmittelindustrieprodukte ( Energie zuerst, Rest für

6 Ordnungspolitik: Hemmnisse - Handlungsbedarf Biogasanlagen: Planung, Rohstoff- und Gaslogistik, Einspeisetarife; nachträgliche Änderungen der Rahmenbedingungen für Biogasanlagen wirtschaftlich problematisch, Abschreibedauer ist länger als politisch verordnete Tarife Masterplan für integrierte regionale Konzepte für die Biomasseverwertung (? nicht ( Markteinfluss vorabsehbarerer regionaler Normen wichtig für Entwicklung, zu strenge Normen wirken für Innovation hemmend (strenge ( Entwicklungsphase Abgasnormen in der Informationsmanagement

7 Herausforderungen für die Innovationspolitik Abfallwirtschaft - Lebensmittelindustrie Biomasse Lagerung, Dauer Überbetriebliche Güllelogistik Kohlenstoffentzug aus den Böden Bodenmanagement: regional an Klimazonen angepasste Lösungen Ökobilanzen

8 Information Wissenstransfer Bewußtseinsbildung Multifunktionale Energiezentren mehr Bewusstseinsbildung in Richtung integrierte regionale Konzepte Forschungsschwerpunkt Bodenmanagement Dauer der Bewusstseinsbildung Der Prozess der Innovationsentwicklung führt zwangsläufig auch zu weniger sinnvollen bzw. wirtschaftlich wenig effizienten Ergebnissen Beratung in der Anlagenplanung gegenüber Betreibern nicht nachhaltig (Biogas: Zinsen, Rohstoffe)

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