Ist-Analyse: direkte & indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm

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1 Ist-Analyse: direkte & indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm Tipps & Praxisbeispiele zur Umsetzung nach den Anforderungen der EMAS-VO lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at lebensministerium.at

2 Verfasserinnen des Handbuches: Mag. Hermine Dimitroff-Regatschnig, eco4ward in Zusammenarbeit mit Mag. (FH) Claudia Nowak A-8020 Graz, Nikolaiplatz 4/II Homepage: Medieninhaber und Herausgeber: Lebensministerium (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) Abteilung VI/5 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie Leitung: DI Andreas Tschulik Tel.: Stubenbastei 5, A-1010 Wien Bildnachweis: Lebensministerium Abt. VI/5, AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH und S.O.L.I.D. Gesellschaft für Solarinstallation und Design GmbH, voestalpine Schienen GmbH, Bernd Eisendle (Titel) Druck: Oktober 2008 Das Handbuch kann als pdf-file unter (EMAS-Publikationen) herunter geladen werden.

3 VORWORT Die Ist-Analyse (Umweltprüfung) ist das Kernelement eines jeden Umweltmanagementsystems. Damit wird ermittelt, welche umweltrelevanten Auswirkungen von den Tätigkeiten der Organisation ausgehen, ob Rechtskonformität besteht und wie die Organisation im Umweltbereich, einschließlich der Kommunikation aufgebaut ist. So wird offen gelegt, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht, wo Verbesserungen möglich und wo sie notwendig sind. Erkannte Korrektur- bzw. Verbesserungsmaßnahmen werden entweder sofort umgesetzt und dokumentiert oder in das Umweltprogramm der Organisation aufgenommen, um diese kurz-, mittel- oder langfristig umzusetzen. Die Tiefe der Ist-Analyse ist ausschlaggebend für die Qualität des Umweltmanagements, da nur durch detaillierte Erhebungen konkrete Umweltziele und Umweltmaßnahmen oder sofort notwendige Korrekturmaßnahmen ermittelt werden können. In diesem Handbuch wird gezeigt, was im Rahmen der Ist-Analyse zu berücksichtigen ist und wie die Ist-Analyse und deren regelmäßige Aktualisierung geplant werden kann. Der Schwerpunkt dieses Handbuches liegt in der Ermittlung der Umweltaspekte, der Bewertung der von den Tätigkeiten/Anlagen der Organisation ausgehenden Umweltauswirkungen und der Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte, die laufend auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht werden. Darüber hinaus finden Sie auch Informationen und Tipps, worauf bei der Festlegung und laufenden Anpassung der Umweltziele und Umweltmaßnahmen geachtet werden soll und wie dies im Umweltprogramm dargestellt werden kann. An dieser Stelle bedankt sich das Lebensministerium bei den Verantwortlichen der Unternehmen, die bereit waren die Praxisbeispiele für dieses Handbuch zur Verfügung zu stellen: AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz, Mag. Ralf de Roja und Mag. (FH) Claudia Nowak voestalpine Schienen GmbH, Ing. Hermann Rauscher und Gudrun Bannert Das Lebensministerium wünscht allen Organisationen viel Erfolg bei diesen Arbeiten und hofft, damit einen Beitrag zur Förderung der kontinuierlichen Verbesserungen bei der Umsetzung eines Umweltmanagements zu leisten. Wien, Oktober 2008 DI Andreas Tschulik, Leiter der Abteilung VI/5 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Lebensministerium) Mit dem vorliegenden Handbuch wird Ihnen Schritt für Schritt hinterlegt mit Praxisbeispielen aus EMAS-Unternehmen gezeigt, auf was bei der Planung der Ist- Analyse, der Ermittlung der direkten und indirekten Umweltaspekte, bei der Bewertung der Umweltauswirkungen, aber auch bei der Festlegung von Zielen und Maßnahmen im Umweltprogramm geachtet werden soll.

4 INHALTSVERZEICHNIS 1. EINLEITUNG INFORMATIONEN ZU EMAS IST-ANALYSE (UMWELTPRÜFUNG) INHALTE UND PLANUNG DER IST-ANALYSE ERMITTLUNG VON UMWELTASPEKTEN UMWELTAUSWIRKUNGEN VERBESSERUNGSPOTENZIALEN BEWERTUNG Beschreibung der Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen Grobcheck: Welche direkten/indirekten Umweltaspekte können zutreffen? Erhebung der direkten/indirekten Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen Bewertung der Umweltauswirkungen Kurzbeschreibung der Umweltauswirkungen und Ermittlung von Verbesserungspotenzialen Input-/Outputdarstellung DARSTELLUNG VON ZIELEN UND MAßNAHMEN IM UMWELTPROGRAMM... 26

5 Ist-Analyse: direkte und indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm 1. Einleitung Wenn Sie in Ihrem Unternehmen ein Umweltmanagement nach der EMAS-Verordnung aufbauen oder bereits implementiert haben, werden Sie auch eine Ist- Analyse (Umweltprüfung) durchführen bzw. durchgeführt haben und diese laufend anpassen. Damit wird ermittelt, welche Umweltauswirkungen durch die Tätigkeiten/Anlagen am Standort entstehen, ob Rechtskonformität besteht, wie die Organisation im Umweltbereich, einschließlich der Kommunikation aufgebaut ist und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Erkannte notwendige und sinnvolle Maßnahmen werden mit messbaren Zielen im Umweltprogramm dargestellt oder sofort umgesetzt. Aus den Rückmeldungen von EMAS-Organisationen zeigte sich, dass für die Ermittlung der Umweltaspekte und der durch die Tätigkeiten entstehenden Umweltauswirkungen, aber auch für deren Bewertung noch Informationsbedarf besteht. Daher haben wir den Schwerpunkt dieses Handbuchs auf diese Themen gelegt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das im betrieblichen Alltag zeit- und ressourceneffizient und vor allem nachvollziehbar umsetzen können. Die komprimierte Darstellung dieser Anforderungen, praktische Tipps und Praxisbeispiele, wie es andere EMAS-Unternehmen gemacht haben, unterstützen Sie dabei. Mit diesem Handbuch wird die Schriftenreihe des Lebensministeriums zur Unterstützung der Implementierung von EMAS in österreichischen Organisationen/Unternehmen fortgeführt. Handbücher zu den Themen Legal Compliance, interne Umweltaudits/Management Review, Organisation des Umweltmanagements Umweltpolitik interne/externe Kommunikation und Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen liegen bereits auf. Aufbau des Handbuches Ist-Analyse: direkte & indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm Nach der Einleitung in Kapitel 1 geben wir Ihnen in Kapitel 2 einen kurzen Überblick, welchen Nutzen EMAS für eine Organisation hat, was dafür zu tun ist und wo der Unterschied zur ISO liegt. In Kapitel 3 finden Sie Informationen darüber, was bei der Ist-Analyse zu beachten ist, wie diese Schritt für Schritt durchgeführt werden kann und wie Sie bei der Ermittlung der direkten und indirekten Umweltaspekte und der Detailerhebungen zur Ermittlung und Bewertung der von den Tätigkeiten/Anlagen ausgehenden Umweltauswirkungen vorgehen können. Mit einer übersichtlichen Input-/Outputdarstellung und einer kurzen Beschreibung der Umweltauswirkungen können Sie die Umweltauswirkungen der Organisation intern und extern gut kommunizieren. In Kapitel 4 zeigen wir Ihnen, auf was Sie bei der Festlegung von Zielen und Maßnahmen im Umweltprogramm achten sollen, aber auch welche weiteren Angaben zur Sicherstellung der Umsetzung aus dem Umweltprogramm herauszulesen sein sollen. Für die Bereitstellung der Praxisbeispiele in diesem Handbuch bedanken wir uns bei den dafür Verantwortlichen aus folgenden Unternehmen: Kap. 3 Ist-Analyse (Umweltprüfung) : AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH MitarbeiterInnen - Standort Sturzgasse: 47 Kontakt: Mag. Ralf de Roja, Mag. (FH) Claudia Nowak Kap. 4 Darstellung von Zielen und Maßnahmen im Umweltprogramm : voestalpine Schienen GmbH MitarbeiterInnen - Standort Leoben Donawitz: 550 Kontakt: Ing. Hermann Rauscher, Gudrun Bannert Das vorliegende Handbuch Ist-Analyse: direkte & indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm kann im Lebensministerium kostenlos als Druckexemplar bei bestellt bzw. unter (Publikationen) als pdf-file heruntergeladen werden. So können interessierte VertreterInnen aus anderen Unternehmen auf erprobtes Know-how zurückgreifen und dadurch Zeit und Kosten sparen. 1

6 Ist-Analyse: direkte und indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm 2. Informationen zu EMAS EMAS ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem mit dem die kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes sichergestellt wird. Die Abkürzung EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme (Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung). Seit 1993 können sich Organisationen, darunter versteht man Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, an diesem System beteiligen. Gesetzliche Grundlage dafür sind die EMAS- Verordnung (EG Nr.761/2001 geändert durch die Verordnung Nr. 196/2006) und die nationalen Begleitgesetze, in Österreich das Umweltmanagementgesetz (UMG 2001 idgf). Das Umweltmanagement ist Teil des betrieblichen Managementsystems und ein wichtiges Planungs-, Umsetzungs- und Controllinginstrument, um umweltrelevante Aspekte in alle unternehmerischen Entscheidungen zu integrieren. Ein Umweltmanagementsystem kann auch nach der international gültigen Norm EN ISO 14001:2004 zertifiziert werden. Der Abschnitt 4 der ISO 14001:2004 wurde zur Gänze in den Teil A des Anhangs I der EMAS-Verordnung mit der Novelle vom 3. Februar 2006 übernommen. Beide Systeme stellen somit dieselben Anforderungen an die teilnehmenden Organisationen. Unterschiede gibt es teilweise in der Terminologie, aber auch darin, dass die ISO keine Umwelterklärung verlangt und, dass die zertifizierten ISO-Standorte in kein öffentlich zugängliches Register eingetragen werden. Umweltmanagementsysteme nach EMAS bzw. ISO sind freiwillig und verlangen eine regelmäßige Bewertung der Umweltpolitik, des Umweltprogramms und des Umweltmanagementsystems durch interne Audits und durch externe Begutachtungen bzw. Zertifizierungen. Was bringt EMAS Ihrem Unternehmen? Mit einem systematisch, geprüften Umweltmanagement können Verbesserungen im Organisationsbereich erkannt und umgesetzt sowie in vielen Fällen beachtliche Einsparungen durch eine bessere Ressourcennutzung erzielt werden. Die Beweggründe für Unternehmen sich an EMAS zu beteiligen sind daher vielfältig, wie zum Beispiel: Kostensenkungen durch Einsparung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Energie, geringere Entsorgungskosten, optimierte Abläufe, etc. Wettbewerbsvorteile da EMAS den KundInnen bewusst macht, dass Produkte/Dienstleistungen umweltverträglich hergestellt bzw. erbracht werden Rechtssicherheit/geringere Umwelthaftungsrisiken durch die Sicherstellung von Rechtssicherheit (Legal Compliance), regelmäßige standardisierte Aufzeichnungen, aktive Störfallvorsorge, etc. Verwaltungsvereinfachungen durch vereinfachte Anzeigeverfahren, Verfahrensbeschleunigungen, konsolidierte Genehmigungsbescheide, etc. Bessere interne/externe Kommunikation da MitarbeiterInnen, Behörden, AnrainerInnen und weitere interessierte Kreise über die Umweltleistungen informiert sind Motivation der MitarbeiterInnen durch Einbeziehung aller Beschäftigten bei der Einführung und Aufrechterhaltung des Umweltmanagements Imagegewinn durch Positionierung als umweltbewusstes und proaktives Unternehmen auf Basis europa- bzw. weltweit anerkannter Standards Abb. 1: EMAS-Claim des Lebensministeriums 2

7 Ist-Analyse: direkte und indirekte Umweltaspekte Darstellung der Ziele und Maßnahmen im Umweltprogramm Was ist für die Implementierung von EMAS zu tun? Schritt 1 Durchführung der Umweltprüfung (Ist-Analyse) Mit der ersten Umweltprüfung (Ist-Analyse) wird ermittelt, welche umweltrelevanten Auswirkungen von den Tätigkeiten/Anlagen des Unternehmens am untersuchten Standort ausgehen, ob Rechtskonformität besteht und wie die Organisation im Umweltbereich, einschließlich der Kommunikation aufgebaut ist. Damit wird offen gelegt, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht und wo Verbesserungen möglich sind. Die erste Umweltprüfung/Ist-Analyse ist regelmäßig anzupassen. Schritt 2 Festlegung der Umweltpolitik/Erstellung des Umweltprogramms Die Umweltpolitik ist das Bekenntnis des Unternehmens zum betrieblichen Umweltschutz und enthält die grundlegenden Umweltziele. Die detaillierten Ziele mit konkreten Maßnahmen, die bei der Ist-Analyse erkannt wurden, werden im Umweltprogramm mit Terminen und Verantwortlichen zur Sicherstellung der Umsetzung festgelegt. Schritt 3 Einführung eines Umweltmanagementsystems (UMS) Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems (UMS) werden die Abläufe und Verfahren zur Festlegung, Umsetzung und Anpassung der Umweltpolitik und der Umweltziele festgelegt und in die betrieblichen Abläufe integriert. Daher ist das UMS das Instrument zur Planung, Führung, Steuerung und Bewertung des Umweltbereichs. EMAS verlangt, dass bestimmte Prozesse, Abläufe und Verfahren unbedingt festzulegen und schriftlich zu dokumentieren sind. Schritt 4 Durchführung der Umweltbetriebsprüfung (interne Audits) Management Review Das interne Audit (in der EMAS-VO als Umweltbetriebsprüfung bezeichnet) und das Management Review sind bewährte Instrumente mit denen ermittelt wird, ob das Umweltmanagement wie geplant funktioniert, die Umweltpolitik umgesetzt und die Umweltziele erreicht wurden, aber auch, ob das Umweltmanagement den Anforderungen der EMAS-Verordnung entspricht. Weiters wird festgestellt und dokumentiert, was zu tun ist, um ermittelte Mängel zu beseitigen und weitere Verbesserungen zu erzielen. Über das Management Review wird die oberste Leitung (Geschäftsführung) verstärkt eingebunden. Schritt 5 Erstellung der Umwelterklärung Ein wichtiges Kommunikationsinstrument ist die Umwelterklärung. Damit werden Belegschaft, KundInnen, Lieferanten, AnrainerInnen, Behörden oder andere interessierte Kreise über die Umweltleistungen der EMAS-Einrichtung informiert. Die Umwelterklärung ist längstens alle drei Jahre zu aktualisieren und dem Umweltbundesamt zu übermitteln. Schritt 6 Begutachtung Gültigkeitserklärung eines EMAS-Gutachters Die Umweltprüfung, das Umweltmanagementsystem, die Umweltbetriebsprüfung (internes Audit) und die Umwelterklärung müssen von einem/r zugelassenen UmweltgutachterIn im Rahmen einer Begutachtung überprüft und für gültig erklärt werden. Die Liste der UmweltgutachterInnen ist auf abrufbar. Schritt 7 Eintragung in das EMAS-Organisationsverzeichnis Das Ansuchen um Eintragung und die gültig erklärte Umwelterklärung werden dem Umweltbundesamt übermittelt. Die Organisation wird, wenn alle Anforderungen erfüllt sind, in ein öffentlich zugängliches Register eingetragen. Ab diesem Zeitpunkt darf das EMAS-Logo verwendet werden. Ein Umweltmanagement nach EMAS garantiert, dass der kontinuierliche Verbesserungsprozess in der Praxis umgesetzt wird. Abb. 2: EMAS geprüftes Umweltmanagement 3

8 3. Ist-Analyse (Umweltprüfung) Die Ist-Analyse (in der EMAS-Verordnung als Umweltprüfung bezeichnet) und deren laufende Anpassung ist das Herzstück eines jeden Umweltmanagementsystems. Sie ist die Grundlage, um Handlungsbedarf und Verbesserungspotenziale im Umweltbereich in Ihrem Unternehmen offenzulegen. Zunächst zeigen wir Ihnen in Kapitel 3.1, was bei der Ist-Analyse und den regelmäßigen Anpassungen zu berücksichtigen ist und wie Sie die Planung der Ist- Analyse übersichtlich darstellen können. Der Schwerpunkt von Kapitel 3 befasst sich mit der Ermittlung der Umweltaspekte, der Bewertung der Umweltauswirkungen und der Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte, die laufend auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht werden. Die Informationen darüber finden Sie in Kapitel 3.2. Alle in diesem Handbuch dargstellten Arbeitsschritte sind mit Praxisbeispielen der AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz verständlich dargestellt. Beachten Sie aber, dass es verschiedenste Vorgangsweisen gibt, wie Sie diese Arbeiten durchführen können und hier Ihnen nur eine mögliche davon gezeigt wird. Die vorgeschlagenen tabellarischen Darstellungen können Sie für Ihr Unternehmen leicht ergänzen und den tatsächlichen Bedürfnissen anpassen. 3.1 Inhalte und Planung der Ist-Analyse Mit der Ist-Analyse ermitteln Sie, welche umweltrelevanten Auswirkungen von den Tätigkeiten/Anlagen Ihres Unternehmens ausgehen, ob Rechtskonformität besteht und wie der Umweltbereich, einschließlich der Kommunikation aufgebaut ist. Damit legen Sie offen, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht bzw. wo Verbesserungen möglich und notwendig sind. Erkannte Korrektur- oder Verbesserungsmaßnahmen werden entweder sofort umgesetzt und dokumentiert bzw. ins Umweltprogramm Ihres Unternehmens aufgenommen, um diese kurz-, mittel- oder langfristig umzusetzen. Anforderungen der EMAS-VO an den Umfang der Ist-Analyse Ermittlung und Festlegung der direkten/indirekten Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen für eine Organisation. Überprüfung und Sicherstellung von Legal Compliance (Rechtskonformität). Überprüfung des Umweltmanagements: - Überprüfung der Aufbau-/Ablauforganisation hinsichtlich Informationsflüssen (interne/externe Kommunikation), Verantwortung und Befugnissen. - Überprüfung der festgelegten Abläufe und Anforderungen auf Angemessenheit (Qualität, Zweckmäßigkeit, Kosten/Nutzen) und deren Umsetzung durch die MitarbeiterInnen. Tipps zur Planung der Ist-Analyse Legen Sie fest, was für die Ist-Analyse zu tun ist, wer für die verschiedenen Arbeiten verantwortlich ist, welche Personen mitarbeiten, bis wann die Arbeiten zu erledigen sind und ob externe Hilfestellung benötigt wird. Führen sie die Erhebungen in interdisziplinären Teams durch und nutzen Sie das fachspezifische Wissen der beteiligten MitarbeiterInnen. Setzen Sie für die Durchführung der Ist-Analyse ausreichend Zeit an und gehen Sie in die Tiefe. Je detaillierter Ihre Erhebungen sind, umso leichter sind Verbesserungen im Umweltbereich zu erkennen. Abb. 3: AEVG Standort Sturzgasse 4

9 Planung der Ist-Analyse für die AEVG 1. Ermittlung der direkten/indirekten Umweltaspekte Bewertung der Umweltauswirkungen Hauptverantwortung: Mag. Ralf de Roja, Recht und PR Termin: MS-HB 1 Kap. 9 Status: abgeschlossen In Zusammenarbeit mit: Mag. (FH) Claudia Nowak Mitgeltende Dokumente: 2. Legal Compliance Dokument Jahresplan, Dokument Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen, Checkliste Welche direkten und indirekten Umweltaspekte sind zu berücksichtigen?, Erhebungsformular Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen Verbesserungspotenziale, Dokument Bewertungskriterien Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte, Matrix Bewertung der Umweltauswirkungen, Dokument Beschreibung der Umweltauswirkungen, Dokument Input-/Outputdarstellung Hauptverantwortung: Mag. Ralf de Roja, Recht und PR Termin: MS-HB Kap. 10 Status: abgeschlossen In Zusammenarbeit mit: - Mitgeltende Dokumente: Jahresplan, Managementteam, Prozessdatenblatt Rechtsangelegenheiten, Rechtsregister, Bescheidliste 3. Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Zusammenwirken im Umweltbereich Hauptverantwortung: Mag. Richard Trampusch, MS Termin: MS-HB Kap. 5 Status: abgeschlossen In Zusammenarbeit mit: Mag. (FH) Claudia Nowak Mitgeltende Dokumente: 4. Aus- und Weiterbildung im Umweltbereich Jahresplan, Beauftragtenliste, Prozesslandschaft, Managementteam, Prozessdatenblatt Managementsystem Hauptverantwortung: Mag. (FH) Claudia Nowak, MS Termin: MS-HB Kap. 6 Status: abgeschlossen In Zusammenarbeit mit: Umweltteam Mitgeltende Dokumente: 5. Interne/externe Kommunikation Jahresplan, Prozessdatenblatt Managementsystem, VA Schulungen, Schulungsplan, FB Schulungseinladung, FB Schulungsteilnahme, FB Reisebericht, FB Wirksamkeit Schulungen Hauptverantwortung: Mag. Ralf de Roja, Recht und PR Termin: MS-HB Kap. 5 Status: abgeschlossen In Zusammenarbeit mit: - Mitgeltende Dokumente: Jahresplan, Prozessdatenblatt Kommunikation, VA Kommunikation, Lenkungsdokument Krisenmanagement In der AEVG erfolgt die Ist-Analyse durch das Umweltkernteam, welches sich aus Mag. Ralf de Roja (Verantwortlicher Recht und PR), Mag. Richard Trampusch (Verantwortlicher Managementsystem) und Mag. (FH) Claudia Nowak (Assistenz Managementsystem) zusammensetzt. Diese Personen sind zugleich Hauptverantwortliche der im Dokument Planung der Ist- Analyse angeführten Arbeitsschwerpunkte zur Durchführung der Ist-Analyse. Der/die jeweilige Hauptverantwortliche ist dafür zuständig, dass die inhaltlichen Anforderungen der EMAS-VO bei der Ist-Analyse berücksichtigt werden, die Arbeiten fristgerecht erstellt werden und der Schwerpunkt in der Ermittlung von Verbesserungspotenzialen liegt. Version 1 vom: Freigabe durch: Bekanntmachung: Nächste Aktualisierung: Verantwortlich: 30. Mai 2008 DI Walter Sattler/Mag. Jürgen Löschnig 06. Juni 2008 Mai 2009 Mag. Ralf de Roja 1 Anm.: MS-HB ist die Abkürzung für das Managementsystem-Handbuch der AEVG 5

10 3.2 Ermittlung von Umweltaspekten Umweltauswirkungen Verbesserungspotenzialen Bewertung Zur Ermittlung der für Ihr Unternehmen zutreffenden direkten/indirekten Umweltaspekte und den damit verbundenen Umweltauswirkungen führen Sie detaillierte Erhebungen durch und achten dabei darauf ob Verbesserungen möglich oder sofort Korrekturmaßnahmen zu setzen sind. Mit einer Bewertung legen Sie im Anschluss an die Erhebungen die wesentlichen Umweltaspekte für Ihr Unternehmen fest, die hinsichtlich kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen zur Verbesserung weiter untersucht werden. Sie werden sich auch überlegen, wie neue Umweltaspekte und deren Auswirkungen, die in Zukunft z.b. durch neue Tätigkeiten oder Anlagen entstehen, ermittelt werden, um auf Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können. Direkte, indirekte, wesentliche Umweltaspekte Diese ergeben sich aus den Tätigkeiten/Anlagen des Unternehmens, wenn dadurch Umweltauswirkungen entstehen. Von direkten Umweltaspekten spricht man, wenn die durch einen Umweltaspekt (wie z.b. Abfall) bewirkte Umweltauswirkung z.b. der Anfall von 500 kg ölverunreinigten Werkstättenabfällen, beeinflusst werden kann. Im Gegensatz dazu können indirekte Umweltaspekte zu Umweltauswirkungen führen, die Sie unter Umständen nicht im vollen Umfang kontrollieren können, wie z.b. die Umweltleistungen und das Umweltverhalten von AuftragnehmerInnen. Die wesentlichen Umweltaspekte werden mit einem nachvollziehbaren Bewertungsschema für das Unternehmen festgelegt und die damit verbundenen Umweltauswirkungen sollen kurz-, mittel- oder langfristig durch gezielte Maßnahmen verbessert werden. Umweltleistungen Geben an, was sich im Unternehmen durch die umgesetzten Umweltmaßnahmen im Vergleich zu Vorperioden messbar verbessert hat. Beispiel: Ölverunreinigte Werkstättenabfälle 2007: 750 kg und 2008: 500 kg. Als Umweltleistung ergibt sich eine Reduktion von 250 kg ölverunreinigten Werkstättenabfällen im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 durch die umgesetzten Maßnahmen. Anforderungen der EMAS-VO an Umweltaspekte und Umweltauswirkungen Ermittlung der direkten Umweltaspekte, wie z.b. Abluft, Abwasser, Abfall, Lärm, Gerüche, Staub, etc. Ermittlung der indirekten Umweltaspekte, wie z.b. Beschaffung, Planungsentscheidungen, etc. Ermittlung und Bewertung der durch die Umweltaspekte bewirkten Umweltauswirkungen wie z.b. 500 Liter Altöl, 8,7 mg BSB 5 pro Liter Abwasser. Bei der Ermittlung und Bewertung der Umweltauswirkungen sind diese nicht nur unter normalen Betriebsbedingungen (Normalbetrieb) zu betrachten, sondern es sind auch die Bedingungen bei Aufnahme bzw. Abschluss der Tätigkeiten sowie in Notfallsituationen, mit zu berücksichtigten. Dabei fließen vergangene, gegenwärtige und geplante Tätigkeiten ein. Festlegung der für die Organisation wesentlichen Umweltaspekte und Einführung eines Verfahrens, um neue wesentliche Umweltaspekte für die Organisation erkennen zu können. Die Nachvollziehbarkeit der Erhebungen/Bewertungen muss gegeben sein. Zur Durchführung dieser Arbeiten haben sich folgende Schritte in der Praxis bewährt: Beschreibung der Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen (3.2.1) Grobcheck: Welche direkten/indirekten Umweltaspekte können zutreffen? (3.2.2) Erhebung der direkten/indirekten Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen (3.2.3) Bewertung der Umweltauswirkungen (3.2.4) Kurzbeschreibung der Umweltauswirkungen und Ermittlung von Verbesserungspotenzialen (3.2.5) Input-/Outputdarstellung (3.2.6) 6

11 3.2.1 Beschreibung der Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen Um die Nachvollziehbarkeit der Ermittlung der Umweltaspekte und der Bewertung, der mit diesen Aspekten verbundenen Umweltauswirkungen garantieren zu können, empfiehlt es sich, den Ablauf für die notwendigen Arbeiten sorgfältig zu planen und so zu beschreiben, dass daraus eindeutig hervorgeht, welche Arbeitsschritte geplant sind, welche Checklisten und Erhebungsformulare verwendet werden, wie neue Umweltaspekte erkannt werden, etc. Auf der folgenden Seite finden Sie das Praxisbeispiel der AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz, mit der Beschreibung der Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen. Wenn Sie diese Beschreibung nach Fertigstellung der Arbeiten anpassen, können alle Schritte gut nachvollzogen werden und Sie haben eine bewährte Vorlage, die Sie weiterhin verwenden können. Tipps für die Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen Legen Sie gemeinsam mit dem Erhebungsteam den Ablauf zur Ermittlung der Umweltaspekte und zur Bewertung der Umweltauswirkungen fest. Orientieren Sie sich dafür am Beispiel der AEVG im Dokument Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen auf der nächsten Seite. Nehmen Sie sich für die Planung dieser Abläufe genügend Zeit und binden Sie alle damit befassten Personen wie z.b. das Umweltteam, externe ExpertInnen/BeraterInnen, etc. in den Planungsprozess mit ein. Führen Sie in Ihrer Beschreibung auch an, wer für die Erledigung welcher Aufgaben zuständig ist und in welchen Intervallen diese zu erledigen sind. Überlegen Sie sich, welche Dokumente zur Ermittlung der Umweltaspekte für Ihre Organisation relevant sind und welche Informationsquellen Sie zur Durchführung der Ist-Analyse zusätzlich verwenden möchten (z.b. Auditunterlagen, etc.). Achten Sie auf die Nachvollziehbarkeit der Erhebungen und Bewertungen und machen Sie sich bereits bei der Planung Gedanken über die Dokumentation. Abb. 4: Das neue AEVG-Recyclingcenter in der Sturzgasse 7

12 Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen in der AEVG Standort: AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Sturzgasse 8, 8020 Graz Hauptverantwortung: Mag. Ralf de Roja, Recht und PR Fertigstellungstermin: Terminplan wurde eingehalten Mit der der Checkliste Welche direkten und indirekten Umweltaspekte sind zu berücksichtigen? wurde in einem ersten Schritt überprüft und dokumentiert, welche der in der EMAS- VO angeführten direkten/indirekten Aspekte, für die genannten Tätigkeiten/Anlagen der AEVG am Standort Sturzgasse 8 relevant sind. Aus den Ergebnissen dieses Grobchecks wurde angelehnt an das Erhebungsformular Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen das Formular Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen erstellt. Dieses Formular wurde für die detaillierten Erhebungen der direkten/indirekten Umweltaspekte und der damit verbundenen Umweltauswirkungen in allen Bereichen der AEVG eingesetzt. Das Formular ist so aufgebaut, dass bei den Erhebungen bereits ermittelt werden konnte, welche Umweltauswirkungen im Normalbetrieb und im Störfall (Unfall, Ausfall von Maschinen, etc.) auftreten können, um Vorsorgemaßnahmen festzulegen bzw. bereits implementierte Maßnahmen verbessern zu können. Schwerpunkt bei den Erhebungen war, alle Bereiche und Tätigkeiten kritisch nach Verbesserungspotenzialen zu durchleuchten. Nach Abschluss dieser Ersterhebungen wurden in einem nächsten Schritt die Ergebnisse und die ermittelten Maßnahmen im Umweltkernteam der AEVG besprochen und die Grundlagen für die Bewertung der Umweltauswirkungen festgelegt. Die vom Team gewählte Methode, die Bewertungskriterien und die Beschreibung des Vorgangs zur Bewertung sind im Dokument Bewertungskriterien Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte detailliert dargestellt. In diesem Dokument werden auch Störfälle definiert. Die Bewertung der Umweltauswirkungen und der davon betroffenen Umweltaspekte erfolgt durch das Umweltkernteam, das von Mag. Hermine Dimitroff, eco4ward, dabei unterstützt wurde. Die Ergebnisse der Bewertungen wurden in der Matrix Bewertung der Umweltauswirkungen zusammengefasst, woraus auch die wesentlichen Umweltaspekte aufgrund der festgelegten Kriterien leicht erkennbar sind. Bei der Zusammenfassung der Ergebnisse wurden die bereits erkannten Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltauswirkungen diskutiert und die Ergebnisse in der Vorlage für das Umweltprogramm bzw. in der Managementsystem-Datenbank zur weiteren Aufbereitung vermerkt. Die Umsetzung von sofort notwendigen Korrekturmaßnahmen wird ebenfalls über die Managementsystem-Datenbank verfolgt. Um die Umweltaspekte und die davon ausgehenden Umweltauswirkungen der AEVG am Standort Sturzgasse 8 intern und extern kommunizieren zu können, werden diese im Dokument Beschreibung der Umweltaspekte und Umweltauswirkungen zusammengefasst. Mit einer groben Input-/Outputdarstellung werden die Umweltauswirkungen der AEVG am Standort Sturzgasse 8 für das Bezugsjahr 2007 dargestellt. Diese Input-/Outputdaten werden jährlich ermittelt, sodass eine Gegenüberstellung der jährlichen operativen Leistungen möglich ist. Jährlich werden mit der Checkliste Welche direkten/indirekten Umweltaspekte sind zu berücksichtigen? die Tätigkeiten der AEVG am Standort Sturzgasse 8 dahingehend überprüft, ob neue Umweltaspekte dazugekommen, oder bereits berücksichtigte Aspekte weggefallen sind und eventuelle Änderungen in den entsprechenden Dokumenten vermerkt. Version 1 vom: Freigabe durch: Bekanntmachung: Nächste Aktualisierung: Verantwortlich: 30. Mai 2008 DI Walter Sattler/Mag. Jürgen Löschnig 06. Juni 2008 Mai 2009 Mag. Ralf de Roja Mitgeltende Dokumente: Checkliste Welche direkten/indirekten Umweltaspekte sind zu berücksichtigen?, Erhebungsformular Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen Verbesserungspotenziale, Dokument Bewertungskriterien Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte, Matrix Bewertung der Umweltauswirkungen, Dokument Beschreibung der Umweltauswirkungen, Dokument Input-/Outputdarstellung, Auditberichte 8

13 3.2.2 Grobcheck: Welche direkten/indirekten Umweltaspekte können zutreffen? In der EMAS-VO sind im Anhang VI eine Reihe von direkten/indirekten Umweltaspekten beispielhaft angeführt, die für Ihr Unternehmen relevant sein können, oder die um weitere unternehmensspezifische Aspekte zu ergänzen sind. Direkte Umweltaspekte nach der EMAS-VO: Emissionen in die Atmosphäre Einleitung und Ableitung in Gewässer oder in die Kanalisation Feste und andere Abfälle, insbesondere gefährliche Abfälle (Vermeidung, Verwertung, Wiederverwendung, Verbringung), Nutzung und Verunreinigung von Böden Nutzung von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen (einschließlich Energie) Lokale Phänomene (Lärm, Erschütterungen, Gerüche, Staub, ästhetische Beeinträchtigungen, etc.) Verkehr (sowohl im Hinblick auf Waren und Dienstleistungen als auch auf die MitarbeiterInnen) Gefahren von Umweltunfällen und von Umweltauswirkungen, die sich aus Vorfällen, Unfällen und potenziellen Notfallsituationen ergeben (können) Auswirkungen auf die Biodiversität weitere unternehmensspezifische direkte Umweltaspekte Indirekte Umweltaspekte nach der EMAS-VO: Produktbezogene Auswirkungen (Design, Entwicklung, Verpackungen, Transport, Verwendung und Wiederverwendung, Entsorgung von Abfällen) Kapitalinvestition, Kreditvergabe, Versicherungsdienstleistungen Auswahl und Zusammensetzung von Dienstleistungen (z.b. Verkehr oder Gaststättengewerbe) Verwaltungs- und Planungsentscheidungen, Zusammensetzung des Produktangebotes Umweltleistung bzw. Umweltverfahren von AuftragnehmerInnen, UnterauftragnehmerInnen, Lieferanten weitere unternehmensspezifische indirekte Umweltaspekte Tipps für die Ermittlung der direkten/indirekten Umweltaspekte Ermitteln Sie für Ihr Unternehmen die zutreffenden relevanten direkten/indirekten Umweltaspekte. Die Checkliste Welche direkten und indirekten Umweltaspekte sind zu berücksichtigen? wird Sie dabei unterstützen. Berücksichtigen Sie dabei auch unternehmensspezifische Aspekte und ergänzen Sie diese. Beachten Sie bei der Aufzählung der indirekten Umweltaspekte, dass viele nur für bestimmte Branchen relevant sind. Beispielsweise werden produktbezogene Auswirkungen und die Zusammensetzung des Produktangebotes für produzierende Unternehmen zutreffen und Kapitalinvestitionen, Kreditvergabe, Versicherungsdienstleistungen werden für Banken und Versicherungen relevant sein. Vermerken Sie, ob der jeweilige Aspekt z.b. Emissionen in die Atmosphäre für Ihr Unternehmen zutrifft und geben dem Aspekt die Bezeichnung, die für Sie gebräuchlich ist z.b. Luft. Geben Sie die jeweiligen Aspekte so detailliert wie nötig an. Dabei können Sie beispielsweise auch Aspekte zusammenfassen, wenn dies für Ihre Organisation sinnvoll erscheint (z.b. Emissionen in die Atmosphäre, Staub, Gerüche). Überprüfen Sie an Hand Ihrer aktuellen Checkliste regelmäßig, ob durch neue Tätigkeiten oder Anlagen Ihres Unternehmens, neue Umweltaspekte zu berücksichtigen sind. Das Praxisbeispiel auf der nächsten Seite zeigt Ihnen, welche direkten/indirekten Umweltaspekte für die AEVG Abfall- Entsorgungs- und VerwertungsGmbH, Graz zutreffen. 9

14 Checkliste: Welche direkten/indirekten Umweltaspekte sind in der AEVG zu berücksichtigen? Standort: AEVG Abfall- Entsorgungs- u. VerwertungsGmbH, Sturzgasse 8, 8020 Graz 1. Direkte Umweltaspekte Trifft zu Bezeichnung der Emissionen in die Atmosphäre, Staub, Gerüche Einleitung und Ableitung in Gewässer oder in die Kanalisation, Wasserbezug Feste und andere Abfälle, insbesondere gefährliche Abfälle (Vermeidung, Verwertung, Wiederverwendung, Verbringung), Nutzung und Verunreinigung von Böden Nutzung von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen (einschließlich Energie) Lokale Phänomene (Lärm, Erschütterungen, ästhetische Beeinträchtigungen, etc.) Verkehr (sowohl im Hinblick auf Waren und Dienstleistungen als auch auf die MitarbeiterInnen) Gefahren von Umweltunfällen und von Umweltauswirkungen, die sich aus Vorfällen, Unfällen und potenziellen Notfallsituationen ergeben (können) Aspekte in der AEVG 2. Indirekte Umweltaspekte Trifft zu Bezeichnung der Luft Produktbezogene Auswirkungen (Design, Entwicklung, Verpackungen, Transport, Verwendung und Wiederverwendung, Entsorgung von Abfällen) Wasser Kapitalinvestition, Kreditvergabe, Versicherungsdienstleistungen Abfall Neue Märkte (Kompostverkauf) Energie/Ressourcen Auswahl und Zusammensetzung von Dienstleistungen (z.b. Verkehr von privaten und gewerblichen Anlieferern) Aspekte in der AEVG derzeit nicht relevant derzeit nicht relevant derzeit nicht relevant Verkehr Lärm Verwaltungs- und Planungsentscheidungen Öffentlichkeitsarbeit (PR) Mobilität Ermittlung möglicher Störfälle Auswirkungen auf die Biodiversität derzeit nicht relevant weitere unternehmensspezifische direkte Umweltaspekte: derzeit nicht relevant Zusammensetzung des Produktangebotes Umweltleistung bzw. Umweltverfahren von AuftragnehmerInnen, UnterauftragnehmerInnen, Lieferanten weitere unternehmensspezifische indirekte Umweltaspekte: Version 1 vom: Freigabe durch: Bekanntmachung: Nächste Aktualisierung: Verantwortlich: derzeit nicht relevant Beschaffung derzeit nicht relevant 30. Mai 2008 DI Walter Sattler/Mag. Jürgen Löschnig 06. Juni 2008 Mai 2009 Mag. Ralf de Roja Mitgeltende Dokumente: Dokument Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen in der AEVG, EMAS-Verordnung idg. Fassung 10

15 3.2.3 Erhebung der direkten/indirekten Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen Mit diesem Arbeitsschritt ermitteln Sie alle Umweltauswirkungen, die durch die Tätigkeiten/Anlagen Ihres Unternehmens entstehen und ordnen diese den mit dem Grobcheck festgestellten direkten/indirekten Umweltaspekten zu. Bei diesen detaillierten Erhebungen ermitteln Sie die Umweltauswirkungen, die im Normalbetrieb entstehen und überlegen auch, welche Auswirkungen bei abnormalen Betriebsbedingungen (auch abnormaler Betrieb, Störfälle, Unfälle, abnormaler Betriebszustand, Risikopotenzial im Störfall, etc. genannt) entstehen können. Mit der Betrachtung der Umweltauswirkungen bzw. des Handlungsbedarfs unter abnormalen Betriebszuständen stellen Sie sicher, dass Vorbeugemaßnahmen rechtzeitig gesetzt bzw. angepasst werden können. Umweltauswirkungen abnormale Betriebsbedingungen Umweltauswirkungen sind nicht nur unter normalen Betriebsbedingungen (Normalbetrieb) zu betrachten, sondern es sind auch die Bedingungen bei Aufnahme bzw. Abschluss der Tätigkeiten sowie Notfallsituationen, mit denen realistischerweise gerechnet werden muss, mit zu berücksichtigen (abnormale Betriebsbedingungen). Dabei fließen vergangene, gegenwärtige und geplante Tätigkeiten ein. Dieser Anforderung wird in der Praxis so nachgekommen, dass die Tätigkeit/Anlage dahingehend überprüft wird, ob ein Unfall- oder Störfallrisiko besteht, wie sich das auf die Umweltauswirkung auswirkt, ob bereits ausreichende Maßnahmen zur Verbeugung gesetzt wurden und diese auch eingehalten werden. Es können aber auch durch andere Betriebssituationen z.b. dem An- und Abfahren einer Anlage oder Maschine wesentliche Umweltauswirkungen bewirkt werden, die daher betrachtet werden müssen (Hinweis: Bezieht sich nicht auf die nach ASchG oder Bedienstetenschutzgesetze der Länder bereits durchgeführten Arbeitsplatzevaluierungen). Mit einem Erhebungsformular ermitteln Sie für alle umweltrelevanten Tätigkeiten/ Anlagen welche Ressourcen eingesetzt und welche Abfälle, Emissionen oder andere Umweltauswirkungen entstehen. Genaue Mengenangaben zu den Umweltauswirkungen einzelner Bereichen sind oft nicht verfügbar oder nur mit großem Aufwand zu ermitteln und werden in diesen Fällen zusammengefasst für den Standort ermittelt. Diese Daten wie z.b. eingesetzte Papiermengen, Wasserund Energieeinsatz, Abfallmengen, Abwassermengen, etc. finden sich in der Input- /Outputdarstellung des Standortes. Die Ergebnisse der Erhebungen werden zusammengefasst, im Erhebungsteam besprochen und festgelegt, wo es notwendig ist, noch weitere Daten und Informationen zu ermitteln. In Bereichen, in denen hohe Einsparungspotenziale vermutet werden, sind eventuell noch Energie- oder Stoffstromanalysen notwendig. Die Erhebung der Umweltauswirkungen in dieser Form ist die Grundlage für die nachfolgende Bewertung und die Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte für die Organisation. Sie werden in Ihren Formularen die Ergebnisse vielleicht detaillierter beschreiben und noch zusätzliche Dokumente verwenden. Wenn Sie die Vorlage des Handbuches verwenden, passen Sie das Formular für Ihr Unternehmen an. Tipps für die Erhebung der direkten/indirekten Umweltaspekte und Ermittlung der Umweltauswirkungen Führen Sie die Erhebung der Umweltauswirkungen bereichsweise, im Team und mit den für Ihr Unternehmen angepassten Erhebungsformularen durch. Es kann auch sinnvoll sein externe BeraterInnen/ExpertInnen einzubeziehen, um sicherzustellen, dass alle Aspekte und Umweltauswirkungen, aber auch schon erste Maßnahmen zur Verbesserung erkannt werden. Beschreiben Sie im Dokument Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen auch, was Sie unter Notfallsituationen oder anderen abnormalen Betriebsbedingungen verstehen (wie z.b. Unfälle, Störfälle, Maschinenausfall, etc.). Überlegen Sie bei der Ermittlung aller Umweltauswirkungen, welche Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung notwendig wären. Auf den folgenden Seiten zeigen wir am Beispiel der AEVG Abfall- Entsorgungsund VerwertungsGmbH, Graz die Erhebung der direkten/indirekten Umweltaspekte und die Ermittlung der Umweltauswirkungen. 11

16 Erhebungsformular: Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen in der AEVG Tätigkeiten/ Umweltauswirkungen Direkte Umweltaspekte (Normalbetrieb) Indirekte Umweltaspekte Anlagen Im Normalbetrieb Störfälle Luft Wasser Abfall Verwaltung Sturzgasse 8 1. Büros der Betriebsleitung 2. Sozialraum Arbeiter inkl. Sanitäreinrichtungen Private Anlieferung 3. Recyclingcenter 1 - gebührenpflichtig 4. Recyclingcenter 2 - kostenfrei Gemischte/biogene Siedlungsabfälle, Altglas, Altpapier, Leichtfraktion, Kunststoffe (Nichtverpackung), Gasentladungslampen, Metallverpackungen, Batterien, Bildschirmgeräte, Toner (nicht gefährlich), Verbrauch Büromaterialien; Emissionen durch Dienstreisen; Energieverbrauch (Strom für Bürobetrieb, Heizung und Beleuchtung), Wasserbezug u. -entsorgung; Reinigungsmittelverbrauch Gemischte/biogene Siedlungsabfälle, Altglas, Altpapier, Leichtfraktion, Kunststoffe (Nichtverpackung), Gasentladungslampen, Metallverpackungen, Energieverbrauch (Strom für Soziaraum/Sanitärbereich, Heizung u. Beleuchtung), Wasserbezug u. -entsorgung, Reinigungsmittelverbrauch Anlieferung von Grünschnitt (7.800t p.a), Bauschutt (6.800t p.a.) und sperrigen Siedlungsabfällen (4.900t p.a.) aus Grazer Privathaushalten; Emissionen durch die Anlieferung u. den eigenen Fuhrpark; Lärm u. Erschütterungen durch Containerbewegungen; Gerüche durch benachbarte Anlagen, Energieverbrauch (Strom für Betrieb und Beleuchtung) Übernahme von Alt- (1.500t p.a.) u. Problemstoffen (360t p.a.) aus Grazer Privathaushalten; Emissionen durch die Anlieferung u. den eigenen Fuhrpark, Energieverbrauch (Strom für Betrieb und Beleuchtung), Lärm u. Erschütterungen durch Containerbewegungen Brand Brand Brand, Sprengmittel/ radioaktives Material, bedeutende techn. Gebrechen, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden, extreme Anlieferungsmengen extreme Anlieferungsmengen Energie/ Ressourcen Lärm Mobilität Verkehr PR Beschaffung - x x x - x - - x - x x x x x - x x x x x x x x x x x x - 12

17 Erhebungsformular: Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen in der AEVG Tätigkeiten/ Umweltauswirkungen Direkte Umweltaspekte (Normalbetrieb) Indirekte Umweltaspekte Anlagen Im Normalbetrieb Störfälle Luft Wasser Abfall Gewerbliche Anlieferung 5. Ein-/Ausgangsverwiegung (inkl. RC 1) Verwiegung von ca. 470 Fahrzeugen am Tag (05/08), Waagehäuschen, Energieverbrauch (Strom für Betrieb u. Beleuchtung), Emissionen durch Anlieferung u. eigenen Fuhrpark 6. Anlieferungshalle Anlieferung bzw. Zwischenlagerung von ca t Siedlungsabfällen p.a., manuelle Aussortierung v. Alt- u. Störstoffen; Emissionen durch die Anlieferung u. den eigenen Fuhrpark; Energieverbrauch (Strom für Beleuchtung); Lärm und Gerüche 7. Linie 1 Mechanische Aufbereitung von Siedlungsabfällen und ähnlichen Gewerbeabfällen Behandlung von ( t p.a), sowie sortenreinen Siedlungsabfällen Anlieferungen (Outputfraktionen: Leichtfraktion, ofenfertige Wirbelschichtfraktion, Siebdurchgang, Fe/Ne-Abscheidung); Emissionen durch Aufbereitungsanlage und den eigenen Fuhrpark; Energieverbrauch (Strom), Lärm, Erschütterungen, Gerüche 8. Linie 5 Aufbereitung von biogenen Abfällen zur Kompostierung, sowie Holz-, Baum- und Strauchschnitt (Gesamtmenge: t p.a.); Bioabfallaufbereitung Emissionen durch Aufbereitungsanlage und den eigenen Fuhrpark; Energieverbrauch (Strom); Abwasser Neutralisationsanlage, Lärm u. Gerüche 9. Linie 6 Mechanische Zerkleinerung von Grünschnitt (ca t p.a); Emissionen durch Zerkleinerungsanlage und den eigenen Fuhrpark; Ener- Grünschnittzerkleinerungieverbrauch (Diesel); Lärm, Staub u. Gerüche bedeutende technische Gebrechen, extreme Anlieferungsmengen Brand, Sprengmittel/ radioaktives Material, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden, extreme Anlieferungsmengen Brand, Sprengmittel/ radioaktives Material, bedeutende technische Gebrechen, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden, extreme Anlieferungsmengen Brand, Sprengmittel/ radioaktives Material, bedeutende techn. Gebrechen, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden, extreme Anlieferungsmengen Brand, Sprengmittel/radioaktives Material, techn. Gebrechen, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden, extreme Mengen Energie/ Ressourcen Lärm Mobilität Verkehr PR Beschaffung x - - x - x x x - x - x x x x x x - x - x x x x - x - x - x x x x - x - x - x x x x - x - 13

18 Erhebungsformular: Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen in der AEVG Tätigkeiten/ Umweltauswirkungen Direkte Umweltaspekte (Normalbetrieb) Indirekte Umweltaspekte Anlagen Im Normalbetrieb Störfälle Luft Wasser Abfall Betriebliche Infrastruktur Sturzgasse Befestigte Frei- Parkplatz für ca. 20 MitarbeiterInnen, Umlade/- Anlieferbereiche (teilw. beleuchtet), flächen Containerabstellplatz (2-31m 3 ); Emissionen durch eigenen Fuhrpark; Energieverbrauch (Strom für Beleuchtung), Straßenkehrricht, Spritzwasser, Erschütterungen und Lärm 11. Fuhrpark Betriebseigener Fuhrpark (4 LKW, 7 Stapler, 3 Klein- u. 2 Großlader, 3 Bagger, 1 Pritschenwagen) mit Dieselverbrauch ca l p.a.; Emissionen und Energieverbrauch (Diesel) 12. Werkstätte Reparatur v. Anlagenteilen u. Fahrzeugen; Gewerbeabfall; gemischte Siedlungsabfälle, Altpapier, Altmetall, Altreifen, Leichtfraktion, Kunststoffabfälle (Nichtverpackung), Schmierfette u. Altöle, Batterien, Bleiakkus, Elektrokleingeräte, Gasentladungslampen, gebrauchte Öl- und Luftfilter; ölkontaminierte Betriebsmittel, Spraydosen/Lacke, Energieverbrauch (Strom Betrieb/Beleuchtung), Lärm 13. Materiallager Materiallager und -ausgabe; gemischte u. biogene Siedlungsabfälle; Altpapier/-glas, Leichtfraktion, Kunststoffe (Nichtverpackung), Gasentladungslampen, Metallverpackungen, Bildschirmgeräte, Toner (nicht gefährlich), Verbrauch Büromaterialien; Energieverbrauch (Strom Betrieb/Beleuchtung) 14. Waschplatz Reinigung Fuhrpark; Ölabscheiderinhalte, Sandfanginhalte, Energieverbrauch (Strom Betrieb/Beleuchtung), Frisch-/Abwasser Brand, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden Brand, Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden Brand Betriebsunfall mit Personen- od. Sachschaden Energie/ Ressourcen Lärm Mobilität Verkehr PR Beschaffung x x x x x x x - - x - - x x x - - x x - x x x x - - x - - x x x - x x x - x

19 Erhebungsformular: Direkte/indirekte Umweltaspekte Ermittlung der Umweltauswirkungen in der AEVG Tätigkeiten/ Umweltauswirkungen Direkte Umweltaspekte (Normalbetrieb) Indirekte Umweltaspekte Anlagen Im Normalbetrieb Störfälle Luft Wasser Abfall Projekte 15. Öffentlichkeitsarbeit für Getrennte Sammlung 16. Besichtigung der AEVG, Veranstaltungen 17. Solaranlage (in Kooperation mit Fa. SOLID u. nahwärme.at) PR-Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Grazer BürgerInnen zur Abfallvermeidung und -verwertung Laufend (für relevante Zielgruppen) Sonnenkollektoren u.a. auf Dachflächen der Ablade- u. Boxenhalle u. des Waschplatzes zur Einspeisung in das Fernwärmenetz; Ertrag MWh u. CO2-Einsparung kg p.a. Nicht relevant Nicht relevant Nicht relevant Energie/ Ressourcen Lärm Mobilität Verkehr PR Beschaffung - - x x x x - - x x x x x x Anmerkungen zu den Tätigkeiten/Anlagen: Abfälle werden von Grazer privaten/gewerblichen Anlieferern übernommen, behandelt und einer entsprechenden Verwertung (stofflich od. thermisch) bzw. Entsorgung (Deponie) zugeführt. Die Entsorgungswege werden im AWK detailliert aufgelistet. Die Darstellung der relevanten Störfälle wurde aus der Risikoanalyse der AEVG, welche im Zuge der Einführung des Krisenmanagements erstellt wurde, entnommen. Der Einsatz von Ressourcen, Hilfs- und Betriebsmittel für den Betrieb der Fahrzeuge wird unter den Punkten 11 Fuhrpark und 12 Werkstätte dargestellt. Die Emissionen werden den Bereichen zugeordnet, wo sie entstehen. Der Einsatz von Reinigungsmitteln erfolgt (im Auftrag der AEVG) durch eine externe Reinigungsfirma. Version 1 vom: Freigabe durch: Bekanntmachung: Nächste Aktualisierung: Verantwortlich: 30. Mai 2008 DI Walter Sattler/Mag. Jürgen Löschnig 06. Juni 2008 Mai 2009 Mag. Ralf de Roja Mitgeltende Dokumente: Dokument Vorgangsweise zur Ermittlung der Umweltaspekte und Bewertung der Umweltauswirkungen in der AEVG, Abfallwirtschaftskonzept 2008 (Bezugsjahr 2007), Risikoanalyse, Prozesslandschaft, interne Betriebsstatistik 15

20 3.2.4 Bewertung der Umweltauswirkungen Um die Umweltauswirkungen, die von einem Standort eines Unternehmens und von dessen Tätigkeiten/Anlagen ausgehen, im Normalbetrieb und bei abnormalen Betriebszuständen bewerten zu können, ist eine einfache und nachvollziehbare Bewertung erforderlich. Die Ergebnisse der Bewertung müssen die Prioritäten für den Handlungsbedarf aufzeigen. Es gibt dafür kein standardisiertes Verfahren und es werden unterschiedlichste Bewertungsmethoden eingesetzt. Abb. 5: Das Managementteam der AEVG Schritt 1 Festlegung der Bewertungsmethode Klassifizierung der Umweltrelevanz Um die Bewertung durchführen zu können, sind im nächsten Arbeitsschritt vom Erhebungsteam die Bewertungsmethode und das Bewertungsraster für die Klassifizierung der Umweltrelevanz der Tätigkeiten festzulegen. Eine einfache und gut nachvollziehbare Bewertungsmethode ist die ABC-Analyse, oder eine daran angelehnte Methode. Mit einer ABC-Analyse wird die Umweltrelevanz der Tätigkeiten des Unternehmens durchleuchtet. Für die Klassifizierung wird ein dreistufiger Bewertungsraster mit den Kategorien A, B oder C verwendet. A steht für eine hohe, B für eine mittlere und C für eine geringe Umweltrelevanz. Sehr gut kann diese Bewertung auch durch ein Farbleitsystem, wie z.b. rot, gelb, grün vermittelt werden. In der Praxis hat es sich auch bewährt, wenn mit der Klassifizierung der Umweltrelevanz bereits definiert wird, welche Maßnahmen für die jeweiligen Bewertungen zu setzen sind. Im nachfolgenden Beispiel wurde eine Methode gewählt, mit der die Umweltrelevanz durch ein Farbleitsystem (rot, gelb, grün, grau) dargestellt wird und die Kategorie nicht relevant (entspricht grau) eingeführt wurde. Diese Methode haben wir auch beim Praxisbeispiel der AEVG im Dokument Bewertungskriterien Festlegung der wesentlichen Umweltaspekte verwendet. hohe Relevanz: mittlere Relevanz: geringe Relevanz: nicht relevant: Maßnahmen sind dringend erforderlich und in das Umweltprogramm bzw. sofort in eine Arbeitsanweisungen aufzunehmen oder auch die MitarbeiterInnen sofort zu schulen oder zu unterweisen. Mittel- oder langfristig ist auch zu prüfen, ob eine Änderung des Prozesses möglich ist, um die davon ausgehenden Umweltauswirkungen zu minimieren. Regelmäßige Kontrollen sind durch speziell unterwiesene MitarbeiterInnen oder das Umweltteam erforderlich. Mittelfristig sind Maßnahmen zu setzen. Kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung sollten jedoch Maßnahmen gesetzt werden. Keine Umweltrelevanz, kein Risiko oder nicht zutreffend. Schritt 2 Festlegung der Bewertungskriterien Jetzt müssen die detaillierten Bewertungskriterien für die verschiedenen Umweltaspekte und deren Umweltauswirkungen festgelegt werden, um die Bewertung in einem definierten Rahmen durchführen zu können. Beispiele für detaillierte Bewertungskriterien: Menge: Einheit, Ausmaß, Toxizität der Umweltauswirkungen Gefährlichkeit: Umweltgefährdungspotenzial eines Prozesses oder einer Handlung 16

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