Arbeitslosigkeit und Armut

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1 Arbeitslosigkeit und Armut 22. Wissenschaftliches Kolloquium Armutsmessung des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Statistischen Gesellschaft Wiesbaden, 21. November 2013 Dr. Ulrich Walwei

2 Ausgangspunkt Arbeitslosigkeit ist hierzulande eine der zentralen Ursachen anhaltender Armut. Verbleib in Armut erschwert Wege in eine stabile, Existenz sichernde Beschäftigung. Beschäftigung senkt zwar Armutsrisiken, schließt aber eine Abhängigkeit von Sozialleistungen nicht aus. Arbeitslosigkeit und Armut 2

3 Gliederung Arbeitslosigkeit als Ursache von (Einkommens-)Armut Erwerbstätigkeit und Armutsrisiken (Working Poor) Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung (Problem der verdeckten Armut ) Fazit: Ansatzpunkte zur Auflösung des harten Kerns Arbeitslosigkeit und Armut 3

4 Gliederung Arbeitslosigkeit als Ursache von (Einkommens-)Armut Armutsrisiken und Erwerbstätigkeit (Working Poor) Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung (Problem der verdeckten Armut ) Fazit: Ansatzpunkte zur Auflösung des harten Kerns Arbeitslosigkeit und Armut 4

5 Ansätze zur Messung materieller Lebensbedingungen Ressourcenansatz Konsumansatz Deprivationsansatz Grundlage: Einkommen sowie Vermögen eines Haushalts Grundlage: Angaben eines Haushalts Grundlage: Liste bestimmter Gegenstände bzw. Aktivitäten, die vom Haushalt berichtet werden Vorteil: niedriger Erhebungsaufwand Vorteil: direkter Indikator des Lebensstandards Vorteil: erreichter Lebensstandard wird direkt an vorhandenen Gütern gemessen Nachteil: kein direkter Rückschluss auf Lebensstandard Nachteil: aufwändige Erfassung Nachteil: schwierige Auswahl der Positionen auf der Liste (bewusste Konsumentscheidung) Quelle: Darstellung in Anlehnung an Christoph/Lietzmann in ZSR Zukunft der Arbeit: Trends und Herausforderungen 5

6 Soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit Wichtige Gestaltungsmerkmale der statusorientierten Arbeitslosenversicherung: Höhe und Bezugsdauer des Arbeitslosengelds; Rahmenfristen und Anwartschaftszeiten; Regelung der zumutbaren Beschäftigung. Bedarfsorientierte Grundsicherung tritt dann ein, wenn Arbeitslosengeld ausläuft, nicht gewährt wird oder nicht Existenz sichernd ist. Arbeitslosigkeit und Armut 6

7 Grundsicherung und Armutsgefährdungsschwellen Laufende Leistungen nach dem SGB II, 2012 Armutsgefährdungsschwellen 2012 (60-%-Schwelle) Regelleistunbedarfkosten** Mehr- Wohn- auf Basis der amtlichen Sozialberichterstattung (Mikrozensus) *** Haushaltstyp Insgesamt Alleinstehend 374 / Alleinerziehende mit einem Kind unter 6 Jahren mit zwei Kindern (eines unter 6, eines unter 14 Jahren) Paare ohne Kinder mit einem Kind unter 6 Jahren 674 / / mit zwei Kindern (eines unter 6, eines unter 14 Jahren) / * Hier wird nur der Mehrbedarf für Alleinerziehende ausgewiesen. Weitere Mehrbedarfe kommen ggf. im Falle von Krankheit, Behinderung oder Schwangerschaft hinzu. ** Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Analyse der Grundsicherung für Arbeitsuchende, April Durchschnittswerte Dezember 2012 bezogen auf den Typ der SGB-II-Bedarfsgemeinschaft. *** Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2013): Armutsgefährdungsschwellen in Euro nach Haushaltstyp. Abrufbar unter: Rechnungen: Thorsten Lietzmann, IAB Arbeitslosigkeit und Armut 7

8 Lebensstandard von Grundsicherungsbeziehern (aus Aufsätzen von Christoph und Lietzmann) Panelerhebung des IAB zeigt, dass bei Grundsicherungsbeziehern im Durchschnitt rd. 7 von 26 Gütern fehlten. Längere Dauer des Leistungsbezugs geht mit leichter Reduzierung des Lebensstandards einher (nach drei Jahren um 1,0 Güter, nach vier Jahren um 1,4 Güter). Bei längerem Leistungsbezug wird Lebensstandard vor allem bei Nahrung und Bekleidung sowie sozialer und kultureller Teilhabe reduziert; weniger in Bereichen wie Wohnung und Konsumgüter. Haushalte mit besseren Bildungschancen verfügen auch bei Leistungsbezug über einen eher höheren Lebensstandard. Arbeitslosigkeit und Armut 8

9 Soziale Teilhabe von Arbeitslosen (Gundert/Hohendanner) Stabile Integration in den Arbeitsmarkt gilt als wesentliche Bedingung für gesellschaftliche Teilhabe Jedoch mindert auch instabile Beschäftigung Teilhabechancen Besonders negativ wirkt sich Arbeitslosigkeit auf das subjektive Integrationsempfinden aus Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach Arbeitslosigkeit verbessert wahrgenommene soziale Zugehörigkeit der Befragten Arbeitslosigkeit und Armut 9

10 Verfestigung von Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug Löwenanteil der Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II harter Kern von Leistungsbeziehern 2,2 Mio. Personen (etwa 1,05 Mio. Bedarfsgemeinschaften) seit Anfang 2005 fünf Jahre ohne Unterbrechung im SGB-II-Leistungsbezug (Kupka et al. 2011) Arbeitslosigkeit und Armut 10

11 Risikomerkmale für langen Grundsicherungsbezug geringe Schulbildung, fehlende/nicht anerkannte Ausbildungsabschlüsse langer bisheriger Leistungsbezug höheres Alter (50+) gesundheitliche Einschränkungen Migrationshintergrund, unzureichende Sprachkenntnisse Pflege von Angehörigen, Mutter- und Elternschaft Quelle: Achatz/Trappmann (2011) Arbeitslosigkeit und Armut 11

12 Übergangswahrscheinlichkeit Übergangswahrscheinlichkeit von Grundsicherungsbeziehern in Erwerbstätigkeit in Abhängigkeit von der Anzahl der Risikomerkmale (in Prozent) , ,5 6,2 4,3 2,4 1, Anzahl Risiken Quelle: PASS, 1. Welle, Achatz/Trappmann (2011). Arbeitslosigkeit und Armut 12

13 Kumulation von Risiken als Hauptproblem Personen mit langem Grundsicherungsbezug: 70 Prozent der Personen: mindestens zwei Risikomerkmale > 40 Prozent der Personen: mindestens drei Risikomerkmale ca Langzeitarbeitslose mit vier und mehr Hemmnissen! Quelle: Achatz/Trappmann (2011) Arbeitslosigkeit und Armut 13

14 Gliederung Arbeitslosigkeit als Ursache von (Einkommens-)Armut Armutsrisiken und Erwerbstätigkeit (Working Poor) Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung (Problem der verdeckten Armut ) Fazit: Ansatzpunkte zur Auflösung des harten Kerns Arbeitslosigkeit und Armut 14

15 Armutsrisikoquoten nach Erwerbsbeteiligung im Haushalt (Anteile in Prozent) 1) Personen mit weniger als 60 Prozent des Median der verfügbaren Einkommen. Jahreseinkommen im Folgejahr erhoben inklusive des Mietwerts selbstgenutzten Wohneigentums, bedarfsgewichtet mit der modifizierten OECD-Äquivalenzskala. 2) Im Vorjahr überwiegend (6 und mehr Monate) einer Vollzeittätigkeit nachgegangen. Die graue Schattierung zeigt die 95-Prozent-Konfidenzbänder (siehe auch Kasten 3). Quelle: Grabka/Goebel/Schupp (2012). Arbeitslosigkeit und Armut 15

16 Hinzuverdienst im SGB II Quelle: Bruckmeier/Eggs/Himsel/Trappmann/Walwei (2013). Arbeitslosigkeit und Armut 16

17 Erwerbstätige Leistungsbezieher 2012 (Anzahl im Jahresdurchschnitt in Tsd.) selbständig erwerbstätige Alg-II-Bezieher 126 abhängig Erwerbstätige mit Bruttoeinkommen > abhängig Erwerbstätige mit Bruttoeinkommen > Euro 217 abhängig Erwerbstätige mit Bruttoeinkommen 450 Euro 692 erwerbstätige Alg-II-Bezieher insgesamt Tausende Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarkt in Zahlen, Erwerbstätige Arbeitslosengeld-II-Bezieher, Juni Arbeitslosigkeit und Armut 17

18 Familienkonstellationen von abhängig beschäftigten Aufstockern (2011) Haushaltstyp Aufstocker- Haushalte darunter: Haushalte mit Kind(ern) unter 25 Jahre 1 Kind 2 Kinder 3 und mehr Kinder in Tsd. in % in Tsd. Singles Alleinerziehende Paare ohne Kinder Paare mit Kind(ern) Alle Anmerkung: Abweichungen zu 100% durch Rundungen der Werte Quelle: PASS (Welle 5, 2011), n=1.161 (hochgerechnet = Personen). Arbeitslosigkeit und Armut 18

19 Durchschnittslöhne abhängig Beschäftigter 2011 Durchschnittlicher Stundenlohn von Aufstockern Westdeutschland: 6,80 Ostdeutschland: 5,20 Durchschnittlicher Stundenlohn abhängig Erwerbstätiger ohne Aufstocker Westdeutschland: 16,80 Ostdeutschland: 13,50 Quelle: Panel Arbeitsmarkt- und Soziale Sicherung, Welle , eigene Darstellung. Arbeitslosigkeit und Armut 19

20 Umfang der Erwerbstätigkeit nach Typ der Bedarfsgemeinschaft (Anteil in Prozent) Paar mit Kind(ern) Paar ohne Kinder Alleinerziehende Alleinstehende Aufstocker insgesamt Stunden und mehr 22 bis 31 Stunden 11 bis 21 Stunden Unter 11 Stunden Quelle: Panel Arbeitsmarkt- und Soziale Sicherung, Welle , eigene Darstellung. Arbeitslosigkeit und Armut 20

21 Dynamik unter Aufstockern Generell häufige Wechsel zwischen Leistungsbezug, Aufstocken und Erwerbstätigkeit Vollzeitbeschäftigte häufig nur kurz Aufstocker, geringfügig Beschäftigte länger im Leistungsbezug Vollzeitbeschäftigte, die längere Zeit Leistungen beziehen, leben meist in Paarhaushalten mit oder ohne Kinder Verbleib in Beschäftigung trotz instabiler Arbeitsverhältnissen Rückfall in Leistungsbezug häufiger als Ausstiege aus dem Leistungsbezug Quelle: Bruckmeier/Eggs/Himsel/Trappmann/Walwei (2013). Arbeitslosigkeit und Armut 21

22 Bestimmungsfaktoren für den Übergang von Aufstockern in eine Beschäftigung ohne Leistungsbezug Positiv: Höherer Bildungsabschluss, Zahl der Kinder im Haushalt nimmt ab, Zahl der Erwerbsfähigen im Haushalt nimmt zu, Höhe des Bruttostundenlohns Negativ: Schlechte Deutschkenntnisse, Mini-Job, gesundheitliche Einschränkungen, alleinerziehend, Alter, Höhe der regionalen Arbeitslosenquote Anmerkung: Analyse der Übergänge von abhängig beschäftigten Leistungsbeziehern, Referenzkategorie: Verbleib im Status Aufstocker. Datenbasis: PASS Welle 1-5 ( ). Arbeitslosigkeit und Armut 22

23 Bestimmungsfaktoren für den Rückfall in den Leistungsbezug ohne Beschäftigung Positiv: Bruttostundenlohn, Schulabschluss Negativ: Zeitarbeit, befristete Beschäftigung, Mini-Job, Höhe der regionalen Arbeitslosenquote Anmerkung: Analyse der Übergänge von abhängig beschäftigten Leistungsbeziehern, Referenzkategorie: Verbleib im Status Aufstocker. Datenbasis: PASS Welle 1-5 ( ). Arbeitslosigkeit und Armut 23

24 Gliederung Arbeitslosigkeit als Ursache von (Einkommens-)Armut Armutsrisiken und Erwerbstätigkeit (Working Poor) Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung (Problem der verdeckten Armut ) Fazit: Ansatzpunkte zur Auflösung des harten Kerns Arbeitslosigkeit und Armut 24

25 Simulationsrechnungen zur Leistungsinanspruchnahme Datengrundlage: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 Haushalte geben Auskunft über Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie Ausgaben für Lebensführung und Wohnsituation Für Haushalte wird auf Basis der Angaben in der EVS Anspruchssimulation nach SGB II und SGB XII durchgeführt Gibt Haushalt keinen Bezug von Einkommen nach SGB II oder SGB XII an, gilt er als verdeckt arm Arbeitslosigkeit und Armut 25

26 Aktuelle Befunde zur Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen der Grundsicherung Quote der Nicht-Inanspruchnahme (QNI) reicht von 34 bis 43% Dies entspricht ca. 1,75 Mio. bis 2,7 Mio. Haushalte mit 3,1 bis 4,9 Mio. Personen ( Dunkelziffer der Armut ) QNI variiert u. a. mit der Strenge der Einkommensund Vermögensanrechnung Hinweise, dass seit Umsetzung der Hartz-IV-Reform QNI abgenommen hat Arbeitslosigkeit und Armut 26

27 Ergebnisse: Ausmaß der Nicht-Inanspruchnahme Untersuchte Sozialleistung Quote der Nicht- Inanspruchnahme 63% 63% % 43% 67% % % Zeitraum / Datenquelle EVS SOEP Autoren Riphahn (2001) Sozialhilfe gemäß Bundessozialhilfegesetz Kayser und Frick (2001) EVS/NIEP SOEP Becker und Hauser (2005) NIEP Wilde und Kubis (2005) SOEP SOEP EVS Frick und Groh- Samberg (2007) Leistungen der Grundsicherung Bruckmeier und Wiemers (2012) Bruckmeier et al. (2013) Datenquellen: EVS - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, SOEP - Sozio-oekonomisches Panel, NIEP Niedrigeinkommenspanel. Zukunft der Arbeit: Trends und Herausforderungen 27

28 Mögliche Ursachen der Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen der Grundsicherung Verdeckt arme Haushalte verfügen generell über geringe Ansprüche: Median-Anspruch liegt in großzügigster Anrechnungsvariante bei rd. 150 im Vergleich zu knapp 500 bei Personen mit faktischem Bezug Weitere mögliche Gründe, die nicht näher verifiziert werden können: erwartete Dauer der Bedürftigkeit, offenbar werden vielfältige, auch soziale Kosten einer Antragstellung höher eingeschätzt als der zu erwartende Nutzen gleich ob aus Unwissenheit, alltagspraktischen Erwägungen oder rationalem Kalkül Arbeitslosigkeit und Armut 28

29 Ursachen der Nicht-Inanspruchnahme von Sozialhilfe Proxy Grad der Bedürftigkeit Nutzen Dauer der Bedürftigkeit Kosten Informationskosten soziale Kosten Erwarteter Effekt Ergebnis der Schätzung Höhe des (simulierten) Anspruchs Anzahl der Kinder jünger als drei Jahre Anzahl der Kinder älter als 14 Jahre Haushaltsvorstand Rentner ? --- Haushaltsvorstand hochqualifiziert - -? --- Alter, Alter quadriert + + +? + Haushaltsvorstand männlich Metropolregion - - -? - Neue Bundesländer Hausbesitzer Weitere nicht-signifikante Variablen: Alleinlebend, Alleinerziehend, Paar mit Kindern, Haushaltsvorstand gering qualifiziert, Haushaltsvorstand Ausländer, Ländlicher Raum Quelle: Bruckmeier et al. (2013). Arbeitslosigkeit und Armut 29

30 Gliederung Arbeitslosigkeit als Ursache von (Einkommens-)Armut Armutsrisiken und Erwerbstätigkeit (Working Poor) Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung (Problem der verdeckten Armut ) Fazit: Ansatzpunkte zur Auflösung des harten Kerns Arbeitslosigkeit und Armut 30

31 Zusammenfassung Langzeitarbeitslosigkeit stellt ein beträchtliches Armutsrisiko dar Vielfältige individuelle Faktoren tragen zu einem langfristigen Verbleib in Arbeitslosigkeit bei, insbesondere Bildungsdefizite und Gesundheitsprobleme Regionale Disparitäten verstärken das (Langzeit-)Arbeitslosigkeits- und Armutsgefährdungsrisiko Arbeitslosigkeit und Armut 31

32 Ansatzpunkte (1): Prävention Vermeidung von Nachschub in armutsgefährdete Gesellschaftsgruppen von großer Bedeutung Entscheidende Beiträge können dabei der Abbau regionaler Ungleichheiten, eine geeignete gesundheitliche Versorgung und Vorsorge und besonders der Zugang zu Bildung und Ausbildung leisten Arbeitslosigkeit und Armut 32

33 Ansatzpunkte (2): Wege aus der Armut Vorhandensein niedrig-schwelliger Einstiege in den Arbeitsmarkt Stärkung intra-generationaler Aufwärtsmobilität durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen und intensive (Nach-)Betreuung Für den harten Kern bedarf es weiterhin geeigneter Ansätze zur sozialen und gesundheitlichen Stabilisierung und somit zur Wiederherstellung der Beschäftigungs- und Erwerbsfähigkeit ( Heranführung an den Arbeitsmarkt ) Arbeitslosigkeit und Armut 33

34 Vielen Dank! Für weitere Informationen:

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