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1 Wir entscheiden uns.

2 Diese Broschüre trägt den Titel «Wir entscheiden uns». Wie kam es dazu? Die Schülerinnen und Schüler, die sich hier mit dem Selbstauslöser porträtieren, haben am Konzept dieser Broschüre mitgearbeitet. Giuliana Affentranger, eine Schülerin der Abschlussklasse des Gymnasiums Willisau, hat für ihre Maturaarbeit das Thema «Organspende» gewählt. Sie wollte wissen: Wie bilde ich mir hierzu eine Meinung? Welche Rolle spielt dabei mein Gewis Welche Informationen brauche ich überhaupt für eine Entscheidung? Und wer liefert sie mir? Als Erstes hat sie 500 Jugendliche befragt, um herauszufinden, ob diese zum Thema ähnliche Unsicherheiten haben. Mit den Ergebnissen aus dieser Umfrage hat sie sich dann an Swisstransplant gewendet, die Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation. Denn ihre Umfrage hat gezeigt: Jugendliche hätten gerne eine Broschüre zum Thema. Giuliana hat sich für die Organspende entschieden und die Kampagne «Wir entscheiden uns» angestossen.

3 sen Darauf hat Swisstransplant reagiert und sich gefragt: Wie kommt? das Thema bei den Jugendlichen an? Wie muss die Broschüre gemacht sein? Die Antwort: von Jugendlichen für Jugendliche. In einem Kreativworkshop haben die Jugendlichen zusammen mit der Werbeagentur von Swisstransplant das Konzept hierzu erarbeitet. Das Resultat ist die vorliegende Broschüre, die den wichtigsten Fragen nachgeht: Wer kümmert sich in der Schweiz um Organspende und Transplantation? Was ist der Hirntod? Was genau passiert bei einer Organspende? Wer gibt und wer bekommt Organe? Dieses Wissen brauchen Jugendliche, um sich eine Meinung zum Thema zu bilden. Die vorliegende Broschüre soll euch dabei helfen. 3

4 Seit den 50er-Jahren hat sich die Organspende etabliert, denn es wurden und werden in der Medizin grosse Fortschritte gemacht. Dank dieser Fortschritte können heute verschiedene Organe transplantiert werden. Am häufigsten werden Nieren, Leber, Lungen und Herz transplantiert, aber auch Pankreas und Dünndarm. Unter einer Transplantation versteht man die Übertragung von funktionierenden Organen oder Geweben eines Spenders auf einen Empfänger. Ob diese gelingt, hängt von drei Faktoren ab: erstens von der Gewebeverträglichkeit, zweitens von der Ischämiezeit (Zeit, in welcher das Organ nicht durchblutet ist) und drittens von der medikamentösen Unterdrückung der Abstossung, mit welcher das Immunsystem auf fremdes Gewebe reagiert. Wenn ic die Transplantation erfolgreich verläuft, berichten Organempfänger von einer deutlich besseren Lebensqualität. Dennoch gibt es Menschen, die sagen: Martina drückt sich in Musik aus und teilt ihre Entscheidung über Organspende ihren Angehörigen mit.

5 h tot würde niemals Organe spenden, wenn ich bin. So klar dagegen sind die wenigsten. Umfragen zeigen, dass der Grossteil der Schweizer Bevölkerung grundsätzlich sagt: Ich bin für das Spenden. Leider sind aber nach wie vor zu wenige Menschen bereit, mit einer Organspendekarte kundzutun: Ich Eine solche Karte auszufüllen ist auch dann sinnvoll, wenn du dich entscheidest: werde ich nach meinem Tod Organspender. will keine oder nicht alle Organe spenden. Dadurch sind die Ärzte und die Angehörigen informiert, und niemand muss im Notfall für ein Familienmitglied eine Entscheidung treffen. Transplantiert werden die Organe in der Schweiz in einem von sechs Spitälern, welche jedes Jahr über 400 Organtransplantationen vornehmen. Ein Spital profitiert übrigens nicht davon, möglichst viele Organe zu entnehmen, denn die Zuteilung erfolgt über eine schweizweite Liste. Das gibt dir die Sicherheit, dass Ärzte in einer lebensbedrohlichen Situation alles unternehmen, um dein Leben zu retten, und erst, wenn wirklich keine Hoffnung mehr besteht, Organe entnehmen. Dabei spielt das Alter des Spenders keine Rolle, wie oft falsch angenommen wird. Du siehst, es spricht einiges für die Organspende: Die Erfolgsrate ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Patienten mit einem Spenderorgan haben eine viel höhere Lebenserwartung als noch vor wenigen Jahren. Jeder Mensch, in dessen Körper ein fremdes Herz schlägt, eine Spenderleber oder eine neue Lunge funktioniert, weiss, dass er sein Weiterleben einem echten zu verdanken hat. Lebensretter 5

6 Ab welchem Zeitpunkt gilt man tatsächlich als tot und kommt als Organspender infrage? Wie kann man sicher sein, dass ein hirntoter Patient wirklich nicht mehr lebt? V Grundsätzlich: Erst, wenn im Spital der Hirntod eindeutig festgestellt ist, werden die nötigen Massnahmen für eine Organentnahme eingeleitet. Kevin liebt beim Fussball klare Siege und spielt auch bei der Organspende nicht auf Unentschieden.

7 or einer solchen Untersuchung nach dem Vieraugenprinzip können unter keinen Umständen Organe entnommen werden. Eine Hirntoddiagnose wird nach den Richtlinien der Schweizerischen Akademie für Medizinische Wissenschaften ( von zwei spezialisierten Ärzten gestellt, welche nicht zum Transplantationsteam gehören dürfen. dem Mit Befund des Hirntods wird festgestellt, dass das Gehirn nicht mehr durchblutet wird und daher nicht mehr funktionsfähig ist. Der Hirntod ist ein Ausfall aller Hirnfunktionen, was den Tod Hier gilt es klar zu unterscheiden: Im Gegensatz zum Koma, aus dem man wieder aufwachen kann, des Patienten bedeutet. Atmung und Kreislauf können künstlich für einige Zeit aufrechterhalten werden. Dies ändert aber nichts daran, dass der Patient tot ist. ist der Hirntod endgültig und ein Erwachen nicht mehr möglich. In seltenen Fällen findet eine Organentnahme auch bei Patientinnen und Patienten statt, bei denen der Tod nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand eingetreten ist, weshalb dem Hirn kein Blut mehr zugeführt wird und der Hirntod eintritt. Auch bei diesem Tod sind die Ärzte aber verpflichtet, nachdem die Therapie abgebrochen wurde, die Angehörigen nach dem Willen des Verstorbenen zu befragen: Hat er sich zu Lebzeiten entschieden? Wenn nicht: Wie würde er entscheiden, wenn er jetzt noch am Leben wäre? 7

8 Das Unglück ist passiert, der Ernstfall ist eingetreten: Ein Mensch stirbt auf der Intensivstation, der Hirntod ist bestätigt. Welche Schritte unternimmt Swisstransplant jetzt? Wie läuft die Organspende ab? Die Voraussetzungen für eine Organspende sind im Transplantationsgesetz genau geregelt. Wenn der Hirntod eindeutig festgestellt wurde und keine schriftliche Einwilligung des Verstorbenen zur Organspende vorhanden ist, werden die nächsten Angehörigen darum gebeten, im Sinne des Verstorbenen zu entscheiden. Liegt nach diesem Gespräch eine Zustimmung vor, oder hat der Verstorbene eine Spendekarte, dürfen Organe entnommen werden. Hierzu musst du wissen, dass im Spital nicht primär nach einer Spendekarte gesucht wird, weshalb es wichtig ist, über deinen Willen auch zu reden. let Nun werden dem Toten Eva mag Theater und hat mit ihrer Entscheidung für die Organspende die Regie übernommen.

9 zte Blutproben entnommen, um sie im Labor zu untersuchen. Damit werden die gewebetypischen Merkmale bestimmt, die für die Übereinstimmung von Spender und Empfänger nötig sind. Swisstransplant ist in diesem Prozess vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit der Zuteilung der Organe beauftragt. Anhand der gesammelten Spenderdaten ermittelt Swisstransplant durch Zuteilkriterien die passenden Empfänger und bietet dann die verschiedenen Organe den zuständigen Transplantationszentren an. Diese werden möglichst schnell per Taxi, Ambulanz, Helikopter oder Privatjet ins Transplantationszentrum des Empfängers gebracht, wo die Spenderorgane transplantiert werden. Geschenk Nach erfolgreichem Eingriff nehmen sie in einem anderen Körper ihre Funktion auf ein Moment, der auch für die behandelnden Ärzte wie ein Während hier jedoch ein Leben gerettet oder eine Krankheit gelindert werden konnte, kümmert sich das Operationsteam im Spital des Spenders um einen würdevollen Umgang mit dem Leichnam. Das Einzige, was beim Verstorbenen von der Organspende sichtbar sein wird, ist ist. eine Narbe. Die Angehörigen und Freunde können sich danach in aller Ruhe von ihm verabschieden. Trauer und Glück liegen hier also nahe beieinander. Für den Empfänger beginnt ein neues Leben. Dieses Leben verdankt er aber nicht nur einem komplexen Ablauf von Organisation und Technik, sondern in erster Linie der Organspende eines verstorbenen Menschen, der ihm damit ein Geschenk macht, das unbezahlbar ist. 3 9

10 Das Team von Swisstransplant engagiert sich für die Organspende und hat die Kampagne «Wir entscheiden uns» realisiert. Wi

11 r nehmen von Swisstransplant sind die Schweizerische Stiftung für Organspende und Transplantation. Im Auftrag des Bundes sind wir für die gesetzeskonforme Zuteilung der Spenderorgane an die Empfänger zuständig. Wir organisieren und koordinieren auf nationaler Ebene alle mit der Organvermittlung zusammenhängenden Tätigkeiten und arbeiten mit den europäischen Zuteilungsorganisationen zusammen. Der Bund hat uns ausserdem damit beauftragt, Wartelisten der Organempfänger zu führen und Statistiken zu erstellen. Unsere Verantwortung wir in enger Zusammenarbeit mit medizinischen Experten aus verschiedenen Bereichen wahr. Das Comité Médical ist hierbei für die medizinisch-chirurgischen Bereiche der Transplantationsmedizin zuständig, das CNDO (Comité National du Don d Organes) für Fragen und Probleme rund um die Spendererkennung und -betreuung auf den Intensivstationen. Die Mitglieder der Fachgremien sind in den Spitälern als Ärzte und Fachpersonen auf dem Gebiet der Organtransplantation tätig und ermöglichen die Nähe zum Spendeprozess. Wir engagieren uns auch gegen den Organhandel. Dieser ist aufgrund der mehrstufigen Kontrolle der Fachstellen in der Schweiz nicht möglich. Der Tod ist bei unserer Arbeit ebenso ein Thema wie. Deswegen setzen wir uns als Stiftung für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit ein, worunter auch Aufgaben wie die Ausgestaltung dieser Broschüre fallen. das Leben uns Die Warteliste ist lang, und die Organe sind rares Gut. Auch heute sterben noch Menschen, weil zu wenige Spenderorgane verfügbar sind. Wir nehmen es uns deshalb zu Herzen, die Öffentlichkeit über die Möglichkeit des Organspendens zu informieren. Denn es gibt nicht zu wenige Spender, es gibt vielmehr zu wenig Menschen, die ihren Spenderwillen mit einer Organspendekarte kundtun. 11

12 Alarmierend: Durchschnittlich stirbt an jedem dritten Tag ein Mensch aufgrund von Organmangel. Wenn Denn der Grossteil der Schweizer Bevölkerung sagt zwar, Organspende finde Dabei wissen viele nicht: Indem ich einmal jeder, der grundsätzlich bereit ist, Organe zu spenden, seinen Willen zu Lebzeiten kundtun würde, dann gäbe es deutlich mehr Organspender. gut, doch noch zu wenige haben eine Organspendekarte. habe ich mich nicht für alle Ewigkeit entschieden, denn ich kann mich jederzeit wieder anders entscheiden. Die Organspendekarte kann dann ich Ja sage, einfach vernichtet und eine neue ausgefüllt werden. Auch für den Fall, dass man seine Entscheidung darüber ändert, welche Organe man spenden will und welche nicht. Das Wichtigste ist also, sich zu entscheiden und diese Entscheidung auch den nächsten Angehörigen mitzuteilen, denn diese werden in einem Notfall immer gefragt. Swisstransplant hofft, dir mit dieser Informationsbroschüre eine Grundlage dafür zu geben, diese wichtige Entscheidung für dich oder Nein richtig zu fällen. Falls du noch Fragen hast, erhältst du auf der Homepage von Swisstransplant oder via Gratisnummer oder per weitere Informationen. Die Organspendekarte kannst du kostenlos bei Swisstransplant, in Arztpraxen, Apotheken und Spitälern beziehen, online ausdrucken oder mit der MedicalID App auf dein Smartphone laden. Diese gibt s gratis auf Eine medizinische Untersuchung ist für das Ausfüllen einer Organspendekarte nicht nötig. swisstransplant Effingerstrasse 1 CH-3011 Bern (gratis)

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