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1 Willkommen bei Let me be ME!

2 Informação Geral 1. Hintergrundinformationen Die Let me be ME! -Hintergrundinformationen enthalten vier Abschnitte: Abschnitt i und ii geben einen Überblick zum Thema geistige Behinderung und stellen Informationen über die Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung zur Verfügung sowie darüber, wie man ein Training für Menschen mit geistiger Behinderung gestaltet. Diese Informationen basieren auf einem eher klassischen Ansatz zu geistiger Behinderung. Als Alternative dazu wird zusätzlich ein moderner Ansatz zum Thema geistige Behinderung in Abschnitt iii vorgestellt. Abschnitt iv gibt eine allgemeine Einführung in das Thema Lernstile und erklärt, wie man diese verschiedenen Lernstile bei der Zusammenarbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung berücksichtigen kann. i. Menschen mit geistiger Behinderung: allgemeine Informationen Die folgenden Abschnitte bieten allgemeine Informationen über Menschen mit geistiger Behinderung, die Zielgruppe des Let me be ME! -Trainingskurses. Zunächst werden unterschiedliche Formen geistiger Behinderung beschrieben. Der zweite Teil behandelt Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung. Unterschiedliche Formen geistiger Behinderung Geistige Behinderung: ein Überblick Geistige Behinderung geht mit verminderten intellektuellen Fähigkeiten einher, die zu Problemen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben führen. Betroffen sind alle Lebensbereiche, zum Beispiel die Haushaltsführung, das soziale Leben und das Arbeitsumfeld. Die Beeinträchtigung dauert das ganze Leben lang an. Menschen mit geistiger Behinderung brauchen mehr Zeit für Lernprozesse. Sie benötigen möglicherweise Unterstützung bei dem Erwerb neuer Fähigkeiten, dem Verstehen komplexer Informationen und der Interaktion mit anderen Menschen. In welchem Maße eine betroffene Person unterstützt werden muss, hängt von individuellen Faktoren ab, unter anderem vom Grad der geistigen Behinderung. Eine Person mit einer leichten geistigen Behinderung benötigt vielleicht nur Hilfe bei der Arbeitssuche und ähnlichen Problemstellungen. Menschen mit einer schweren oder schwersten geistigen Behinderung brauchen möglicherweise ständige Betreuung und Unterstützung in allen Lebensbereichen; manche sind außerdem von einer körperlichen Behinderung betroffen.

3 Außerdem können Menschen mit bestimmten Syndromen zusätzlich von intellektuellen Einschränkungen betroffen sein. Beispielsweise haben vom Down- Syndrom Betroffene und manche Autisten eine geistige Behinderung. Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Menschen mit geistiger Behinderung mit der geeigneten Unterstützung in der Lage sind, ein unabhängiges Leben zu führen. Formen geistiger Behinderung Fachleute unterscheiden zwischen leichter, mittelgradiger, schwerer und schwerster geistiger Behinderung: n Personen, die lediglich Schwierigkeiten bei dem Erwerb grundlegender Schriftsprach- und Rechenkompetenzen haben, werden normalerweise mit einer leichten geistigen Behinderung diagnostiziert. n Menschen mit einer mittelgradigen geistigen Behinderung weisen normalerweise außerdem eine Verzögerung der Sprache und des Spracherwerbs auf. Außerdem verfügen sie meist nur über reduzierte soziale Kompetenzen oder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. n Menschen mit schwerer geistiger Behinderung haben meist große Probleme in allen bisher genannten Bereichen. Dazu kommen mögliche Schwierigkeiten bei alltäglichen Verrichtungen wie dem Anziehen oder dem Toilettengang. Menschen mit schwerster geistiger Behinderung haben große Probleme in allen bisher genannten Bereichen (Stakes & Hornby, 2000). Allgemeine funktionale Merkmale Die Merkmale und Symptome einer geistigen Behinderung liegen hauptsächlich im Verhalten. Den meisten Betroffenen sieht man ihre geistige Behinderung nicht an, insbesondere wenn diese auf Umweltfaktoren zurückzuführen ist. Kinder mit geistiger Behinderung lernen meist später als andere zu sitzen, zu krabbeln, zu laufen oder zu sprechen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene mit geistiger Behinderung zeigen möglicherweise einige oder alle der folgenden Merkmale: n Verzögerung der mündlichen Sprachentwicklung n Einschränkung der Gedächtnisleistung n Schwierigkeiten beim Erlernen sozialer Regeln n reduzierte Problemlösungskompetenzen n verzögertes Erlernen adaptiver Verhaltensweisen wie Selbstversorgung oder Körperpflege

4 n fehlende soziale Inhibitoren. Menschen mit geistiger Behinderung lernen langsamer als Personen mit normaler Entwicklung. Betroffene Kinder brauchen länger, um das Sprechen zu erlernen, soziale Fertigkeiten zu entwickeln und auch länger, bis sie für ihre persönlichen Bedürfnisse selbst sorgen können (z.b. anziehen, essen). Betroffene benötigen mehr Wiederholungen und die Lerninhalte müssen ihren Fähigkeiten angepasst werden. Dennoch, beinahe jeder Mensch ist in der Lage zu lernen, sich zu entwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Geistige Behinderung tritt oft gemeinsam mit anderen Störungen der geistigen Gesundheit auf. Die Prävalenz wird auf 30 % bis 70 % geschätzt. Kliniker und Forscher haben diese hohe Komorbiditätsrate mit der psychischen Verwundbarkeit von Menschen mit geistiger Behinderung erklärt. Daraus können sich schwerwiegende Konsequenzen für die Problemlösungskompetenzen und die geistige Gesundheit der Betroffenen ergeben und dies könnte auch einen der entscheidenden limitierenden Faktoren für die Lebensqualität der Betroffenen und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben darstellen. Die folgenden Beschreibungen (nach Stakes & Hornby, 2000) sollen Ihnen eine ungefähre Vorstellung von den funktionalen Merkmalen geben, die Menschen mit geistiger Behinderung zeigen. Leichte geistige Behinderung Menschen mit dieser Diagnose verfügen über unterdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten mit einem IQ von 70 bis 85 Punkten. Sie stellen die größte Gruppe der Menschen mit besonderem Förderbedarf. Aufgrund der milden Form ihrer geistigen Behinderung werden diese Kinder jedoch typischerweise erst in der Grundschule erkannt. Die allermeisten der Betroffenen besuchen Regelschulen und können im Anschluss eine Berufsausbildung absolvieren. Funktionale Merkmale Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, möglicherweise Schwierigkeiten Anweisungen zu verstehen, sind vermutlich verzögert im Erwerb von Schriftsprach- und Rechenkompetenzen und neigen zu Verhaltensauffälligkeiten. Mittelgradige geistige Behinderung Zugehörige dieser Personengruppe haben eine unterdurchschnittliche Intelligenz mit IQ-Werten zwischen 50 und 70 oder 75 Punkten. Sie werden typischerweise in den ersten Grundschuljahren diagnostiziert und besuchen oft Regelschulen oder auch in einigen Fällen Förderschulen/ Förderklassen.

5 Funktionale Merkmale Menschen mit einer mittelgradigen geistigen Behinderung haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und Probleme beim Verstehen von Anweisungen. Sie erwerben verzögert Schriftsprach- und Rechenkompetenzen, sind oft unreif und weisen Verhaltensauffälligkeiten auf. Außerdem sind sie sprachlich und im Spracherwerb verzögert. Schwere geistige Behinderung Zugehörige dieser Personengruppe haben eine unterdurchschnittliche Intelligenz mit Werten unter 50 IQ-Punkten. Ihre Behinderung wirkt sich auf fast alle Lebensbereiche aus. Typischerweise werden die Betroffenen bereits im Kleinkindalter diagnostiziert. Die Mehrzahl besucht Förderschulen oder Förderklassen. Eine zunehmende Zahl dieser Kinder geht jedoch auch in Regelschulen, insbesondere in den frühen Grundschuljahren. Funktionale Merkmale Kinder mit schwerer geistiger Behinderung lernen erst spät zu laufen und zu sprechen, haben eine undeutliche Sprache mit begrenztem Vokabular sowie Probleme in Fein- und Grobmotorik. Sie haben große Schwierigkeiten, Lesen, Schreiben und mit Zahlen umgehen zu lernen und ihr Verhalten ist meist unreif. Fähigkeiten und Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung So oft dies auch schon gesagt und geschrieben wurde - auch an dieser Stelle sollte man wiederholen: Eine geistige Behinderung verschwindet nicht; sie wirkt sich auf das gesamte Leben aus. Frühförderung kann dazu beitragen, Probleme im späteren Leben zu minimieren, aber es ist bekannt, dass Schwierigkeiten beim Zuhören, Sprechen, Lesen, Schreiben, logischen Denken, Rechnen und manchmal auch bei sozialen Kompetenzen oft bestehen bleiben - selbst nach Jahren besonderer Förderung und Unterstützung. In einem 1985 erschienenen Aufsatz mit dem Titel Adults with Intellectual Disabilities: A Call to Action" beschreibt das National Joint Committee on Learning Disabilities (Großbritannien) folgende Einschränkungen für Menschen mit geistiger Behinderung, die es leider auch heute in dieser Form noch gibt: n Eine geistige Behinderung ist tiefgreifend und besteht dauerhaft fort. n Heranwachsende oder Erwachsene mit geistiger Behinderung bekommen oft keinen Zugang zu angemessenen Bildungsangeboten, berufsvorbereitenden Kursen und Berufsberatung zu Angeboten also, die für die Entwicklung erwachsener Kompetenzen und Fertigkeiten notwendig wären.

6 n Nur wenige Fachleute sind angemessen darauf vorbereitet, mit Menschen mit geistiger Behinderung zu arbeiten. n Arbeitgeber haben oft weder das notwendige Bewusstsein, die Sensibilität noch die nötigen Kenntnisse bezüglich der Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung. Sowohl Unternehmen als auch private und öffentliche Einrichtungen haben es gleichermaßen versäumt, ihrer Verantwortung nachzukommen, Programme für Erwachsene mit geistiger Behinderung zu entwickeln und umzusetzen. n Erwachsene mit geistiger Behinderung haben möglicherweise persönliche, soziale und emotionale Probleme, die der Bewältigung ihres Alltags im Weg stehen. Diese Probleme können entweder in der geistigen Behinderung begründet sein oder auf Erfahrungen mit anderen Menschen zurückgehen, die nicht in der Lage oder nicht Willens waren, diese Behinderung zu verstehen, zu akzeptieren oder angemessen mit ihr umzugehen. Während in vielen Bereichen bereits große Fortschritte erzielt werden konnten, ist es immer noch schwierig, Hilfsangebote für Erwachsene mit geistiger Behinderung zu koordinieren und diese Bevölkerungsgruppe mit den notwendigen Informationen und effektiver Unterstützung zu versorgen. Menschen mit geistiger Behinderung, die von professionellen Helfern, Trainingseinrichtungen oder ihren Familien unterstützt werden, müssen deutlich mehr Einflussmöglichkeiten darauf haben, welche Angebote, Dienstleistungen und Hilfen sie in Anspruch nehmen. Dabei wird es entscheidend sein, diese Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen personenzentrierten Pläne zu entwickeln. Dann wird es zur Aufgabe professioneller Helfer und Fürsprecher, Menschen mit geistiger Behinderung darin zu unterstützen, diese Pläne umzusetzen (siehe Link: Informationen über personenzentrierte Planung). Die EU-Regierungen stimmen darin überein, dass alle Menschen ein Recht haben auf: n schulische Bildung, n weiterführende Bildung, n einen Arbeitsplatz. Wenn Lehrer, Eltern, Arbeitgeber und Anbieter von Dienstleistungen anfangen, geistige Behinderung lediglich als eine andere Art des Lernens zu begreifen, ist dies der erste Schritt zu einem besseren und erfüllteren Leben für anders begabte Menschen. Jeder hat das Recht, das Bedürfnis und die Fähigkeit zu lernen und sein volles Potenzial zu entwickeln.

7 ii. Training für Menschen mit geistiger Behinderung Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie man effektiv mit Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten kann. Leitlinien für eine effektive Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung Menschen mit geistiger Behinderung trainieren Die folgenden Beschreibungen nach Stakes und Hornby (2000) zielen darauf ab, einen Überblick über allgemeine funktionale Merkmale und sich daran orientierende Trainingsstrategien für Menschen mit geistiger Behinderung zu liefern. Leichte geistige Behinderung Funktionale Merkmale Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung haben möglicherweise eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und Schwierigkeiten, Anweisungen zu verstehen. Sie sind vermutlich verzögert im Erwerb von Schriftsprach- und Rechenkompetenzen und neigen zu Verhaltensauffälligkeiten. Strategien für ein Training mit den Betroffenen: n Konzentrieren Sie sich sowohl auf die Stärken als auch auf die Schwächen der Teilnehmer. n Holen Sie die Trainees bei ihrem Kenntnisstand ab und passen Sie das Lerntempo an. n Stellen Sie sicher, dass die Aufgaben die Teilnehmer nicht überfordern, damit ein Lernerfolg möglich ist. n Nutzen Sie die Technik semantischer und konzeptueller Netze, um auf dem bereits vorhandenen Wissen der Trainees aufzubauen. n Wiederholen, loben und ermutigen Sie oft. n Nutzen Sie unterschiedliche Materialien, insbesondere visuelle Lernhilfen wie Schaubilder und Zeichnungen. n Geben Sie den Trainees die Möglichkeit, voneinander zu lernen und nutzen Sie Gruppenarbeit. n Nutzen Sie den Computer zum Wiederholen, zum Üben von Fertigkeiten und zur Textverarbeitung.

8 n Arbeiten Sie eng mit Eltern/ Angehörigen, anderen Trainern und Fachleuten zusammen. n Führen Sie Übungen durch, die Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken. Mittelgradige geistige Behinderung Funktionale Merkmale Menschen mit einer mittelgradigen geistigen Behinderung haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und Probleme beim Verstehen von Anweisungen. Sie erwerben verzögert Schriftsprach- und Rechenkompetenzen, sind oft unreif, weisen Verhaltensauffälligkeiten auf und sind in Sprache sowie Spracherwerb verzögert. Strategien für ein Training mit Teilnehmern aus diesem Personenkreis: n Konzentrieren Sie sich sowohl auf die Stärken als auch auf die Schwächen der Teilnehmer. n Holen Sie die Trainees bei ihrem Wissensstand ab und passen Sie das Lerntempo an. n Stellen Sie sicher, dass die Aufgaben die Teilnehmer nicht überfordern, damit ein Lernerfolg möglich ist. n Nutzen Sie die Technik semantischer und konzeptueller Netze, um auf dem bereits vorhandenen Wissen der Trainees aufzubauen. n Wiederholen, loben und ermutigen Sie oft. n Konzentrieren Sie sich auf sprachliche und soziale Fähigkeiten, wie das Befolgen von Anweisungen. n Nutzen Sie praktische Übungen Lernspiele, Simulationen, Rollenspiele und Exkursionen. n Nutzen Sie unterschiedliche Materialien: z. B. visuelle Lernhilfen wie Schaubilder und Zeichnungen. n Geben Sie den Trainees die Möglichkeit, voneinander zu lernen und nutzen Sie Gruppenarbeit. n Nutzen Sie den Computer zum Wiederholen, zum Üben von Fertigkeiten und zur Textverarbeitung. n Arbeiten Sie eng mit Eltern/ Angehörigen, anderen Trainern und Fachleuten zusammen. n Nehmen Sie an allen Treffen teil, bei denen individualisierte Trainingspläne besprochen werden und sorgen Sie für angemessene Lernziele. n Führen Sie Übungen durch, die Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken.

9 Schwere geistige Behinderung Funktionale Merkmale Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung lernen erst spät zu laufen und zu sprechen. Sie haben eine verwaschene Sprache und ihr Vokabular ist begrenzt. Betroffene haben stark eingeschränkte Fähigkeiten der fein- und grobmotorischen Koordination; es macht ihnen große Schwierigkeiten, Lesen, Schreiben und Zahlen nutzen zu lernen. Ihr Verhalten ist tendenziell unreif. Strategien für ein Training mit dieser Personengruppe: n Konzentrieren Sie sich sowohl auf Stärken als auch auf Schwächen der Teilnehmer. n Holen Sie die Teilnehmer bei ihrem Kenntnisstand ab und passen Sie das Lerntempo ihren Fähigkeiten an. n Unterteilen Sie Aufgaben in Teilschritte, unterrichten Sie in kleinen, aufeinander aufbauenden Informationseinheiten. n Konzentrieren Sie sich darauf, die mündliche Sprachkompetenz und Alltagsfertigkeiten zu verbessern. n Üben Sie soziale Kompetenzen wie das Schließen von Freundschaften oder das Bitten um Hilfe. n Stellen Sie sicher, dass die Aufgaben die Teilnehmer nicht überfordern, damit Erfolg möglich wird. n Nutzen Sie ganz praktische / konkrete Übungen wie z. B. das Zählen von Geld... n Bauen Sie häufige Wiederholungen in Ihr Training ein; loben und ermutigen Sie oft. n Arbeiten Sie eng mit Eltern, anderen Trainern und Fachleuten zusammen. n Nehmen Sie an Besprechungen teil, bei denen individualisierte Trainingspläne erarbeitet werden. n Setzen Sie Prioritäten: Was muss, sollte oder könnte der Trainee lernen? n Konzentrieren Sie sich darauf, das Wohlbefinden, das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl der Teilnehmer zu verbessern. iii. Moderne Ansätze zum Umgang mit geistiger Behinderung Die folgenden Informationen basieren überwiegend auf der Quelle: INTELLECTUAL DISABILITY. Definition, classification and systems of supports, American Association on Intellectual and Developmental Disabilities (AAIDD), 2010.

10 Das Konzept der geistigen Behinderung ist im Zusammenhang mit dem allgemeinen Verständnis von Behinderung zu betrachten. Im Verlauf der vergangenen beiden Dekaden hat sich eine umweltbezogene Perspektive auf diese Phänomene durchgesetzt. Der Fokus liegt zunehmend auf der Interaktion eines oder einer Betroffenen mit seiner oder ihrer Umgebung und der Erkenntnis, dass systematische und individualisierte Unterstützungsmaßnahmen die soziale Funktionalität verbessern können (Robert L. Schalock, übersetztes Vorwort zu dem Buch Intellectual Disability ). Definition des Begriffs der geistigen Behinderung Geistige Behinderung wird charakterisiert sowohl durch Einschränkungen der intellektuellen Funktionalität als auch der Fähigkeit, das eigene Verhalten anzupassen. Dies wirkt sich auf konzeptuelle, soziale sowie praktische adaptive Fähigkeiten aus. Die Behinderung wird vor Erreichen des 18. Lebensjahres manifest. Die folgenden fünf Annahmen sind essentiell für die Anwendung dieser Definition: 1. Einschränkungen der Funktionalität müssen im Kontext eines sozialen Gefüges betrachtet werden, das typisch für die Altersgruppe des Betroffenen ist und den kulturellen Gepflogenheiten entspricht. 2. Eine valide Beurteilung berücksichtigt kulturelle und sprachliche Diversität ebenso wie Unterschiede in Kommunikation, Sensorik, Motorik und Verhalten. 3. Die Betroffenen haben oft sowohl Einschränkungen als auch Stärken. 4. Ein wichtiges Ziel der Beschreibung von Einschränkungen ist es, ein Profil notwendiger Hilfen zu entwickeln. 5. Dauerhafte, angemessene und personalisierte Unterstützung verbessert im Allgemeinen die Funktionalität einer Person mit geistiger Behinderung. Beurteilungssystem Bewertungsvorgang Diagnose Spezifischer Zweck Feststellen, ob eine geistige Behinderung vorliegt Feststellen, ob ein Anspruch auf Leistungen vorliegt Beispiele für Maßnahmen, Werkzeuge und Bewertungsmethoden Intelligenztests Adaptive Verhaltensskalen Dokumentation des Alters bei Manifestation Entwicklungsfördernde Maßnahmen

11 Feststellen, ob ein Anspruch auf Beihilfen oder Rentenzahlungen vorliegt Feststellen, ob es einen Anspruch auf Rechtshilfe gibt Dokumentation des sozialen Hintergrunds und der schulischen Entwicklung Klassifikation Planung und Entwicklung eines Systems von Hilfsmaßnahmen Klassifizierung gemäß der Dringlichkeit des Unterstützungsbedarfs Klassifizierung zu Forschungszwecken Klassifizierung nach bestimmten Merkmalen Klassifizierung zum Zweck spezieller schulischer Förderung Klassifizierung zur Erlangung finanzieller Hilfen Unterstützung zur Förderung sozialer Funktionalität Unterstützung beim Erzielen von Ergebnissen Unterstützung bei der Umsetzung persönlicher Entscheidungen Unterstützung bei der Wahrnehmung persönlicher Rechte Hilfsmaßnahmen erfordern Intensitätsskalen Stufen adaptiven Verhaltens IQ-Bereiche oder Level Beurteilung der Umgebungsfaktoren Systematik zur Ätiologie der Risikofaktoren Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit Leistungskategorien Personenzentrierte Planung Selbsteinschätzung Inventar der Umweltbedingungen Entwicklungstests Beurteilung von Sprache, Sprechfähigkeit, motorischen und sensorischen Kompetenzen Leistungstests Intensitätsskalen der Bedürfnisse nach Unterstützung Funktionale Verhaltensanalyse Verhaltensbezogener Hilfeplan Familienzentrierter Hilfeplan Individualisierter Plan zur Familienhilfe Individualisiertes Bildungsprogramm Individualisierter Übergangsplan Selbstregulierte Planung Anmerkung: Die in Spalte 2 angeführten Ziele sind nicht parallel zu den Beispielen in Spalte 3 angeordnet.

12 Unterstützungsbedarf von Personen mit geistiger Behinderung Der Begriff Unterstützungsbedarf bezieht sich auf das Muster und die Intensität von Einzelhilfen, die eine Person benötigt, um an Aktivitäten teilzunehmen, die zum normkonformen menschlichen Funktionsniveau gehören. Als Hilfen werden Mittel und Strategien bezeichnet, die darauf abzielen, die Entwicklung, Bildung, Interessen und das persönliche Wohlbefinden einer Person zu fördern sowie die Funktionalität individuell zu verbessern. Unterstützungsmodell Das im Folgenden dargestellte Unterstützungsmodell beschreibt die Beziehung der Diskrepanz zwischen eigenen Kompetenzen und den Anforderungen der Umwelt zum Angebot individualisierter Hilfsmaßnahmen, die eine verbesserte persönliche Leistungen ermöglichen. Dieses Modell zieht vier Folgerungen nach sich. Es versteht geistige Behinderung als funktionalen Zustand und spricht einen möglichen Mismatch zwischen Individuum und Umwelt an. Zunächst führt dieser Mismatch zwischen persönlichen Kompetenzen und den Anforderungen der Umwelt zu einem Unterstützungsbedarf, der bestimmte Formen von unterschiedlich intensiven Hilfsangeboten notwendig macht. Zweitens führen diese individualisierten Hilfsangebote umso wahrscheinlicher zu einer Verbesserung der individuellen Funktionalität und der persönlichen Lebenssituation, je sorgfältiger sie geplant und umgesetzt werden. Drittens sprechen Anbieter von systematischen Hilfen zur Bildung und zur Erlangung von Alltagskompetenzen Betroffene zunehmend gemäß der Art und Intensität ihres Unterstützungsbedarfs an, anstatt sich an den vorhandenen Defiziten zu orientieren. Diese Institutionen fungieren als Brücke zwischen dem Ist- Zustand und den vorhandenen Möglichkeiten. Viertens führt eine Fokussierung auf die Reduzierung des Mismatches zwischen den Kompetenzen der Betroffenen und den Anforderungen, die ihre Umwelt an sie stellt, mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Identifizierung, Entwicklung und Umsetzung von Hilfsmaßnahmen, die deren persönliche Situation verbessern, als eine Konzentration auf bestehende Defizite. Dennoch ist davon auszugehen, dass insofern eine reziproke Beziehung zwischen dem Grad der Beeinträchtigung und dem Unterstützungsbedarf besteht, als stärkere persönliche Einschränkungen fast immer mit einem intensiveren Hilfebedarf einhergehen. Der folgende Kasten zeigt zwei miteinander in Zusammenhang stehende allgemeine Funktionen individualisierter Hilfemaßnahmen. Die erste greift die Diskrepanz auf zwischen den Defiziten eines Betroffenen in unterschiedlichen Situationen/ Handlungszusammenhängen und den Veränderungen/ Hilfen, die eine Teilhabe ermöglichen. Die zweite Funktion individualisierter Hilfen konzentriert sich darauf, die persönliche Situation der Betroffenen zu verbessern, indem sie die

13 zwischenmenschliche Interaktion stärkt. Beide Funktionen müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Mismatch von Kompetenzen und Anforderungen Menschen mit geistiger Behinderung erleben ein Mismatch zwischen ihren persönlichen Kompetenzen und den Anforderungen ihrer Umwelt. Dies schafft einen Bedarf an Hilfen. Individualisierte Hilfen Sorgfältige Planung und Umsetzung individualisierter Hilfen Bereitstellung von Hilfsangeboten, die zu einer Verbesserung der persönlichen Situation führen. Folgende Ergebnisse können angestrebt werden: mehr Unabhängigkeit, verbesserte persönliche Beziehungen, verbesserte Möglichkeiten, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, verbesserte Teilhabe an Schul- / Gemeinschaftsaktivitäten, ein verbessertes persönliches Wohlbefinden / verbesserte Lebenszufriedenheit. Kasten 1: Unterstützungsmodell Fünf-Komponenten-Modell zur Beurteilung, Planung und Umsetzung von Hilfsangeboten Es gibt eine vielfältige Landschaft an Hilfsangeboten, Hilfsmitteln und Strategien, die persönliche Funktionalität verbessern können. Kein Betroffener wird alle Hilfsmöglichkeiten benötigen, die zur Verfügung stehen. Der individuelle Unterstützungsbedarf unterscheidet sich sowohl quantitativ als auch qualitativ. Planungsteams sind am besten in der Lage, die Hilfsangebote auszuwählen, die eine Person benötigt. Der folgende Kasten zeigt einen aus fünf Komponenten bestehenden, sequentiellen Prozess, der folgende Ziele verfolgt: a) Identifizierung der wichtigsten Ziele und Bedürfnisse eines Betroffenen b) Spezifizierung der Unterstützung, die eine Person benötigt, um wichtige Ziele zu erreichen oder Bedürfnisse abzudecken c) Entwicklung eines Aktionsplans, um Unterstützung zu finden und Hilfen umzusetzen d) Umsetzung und Überwachung des Plans e) Evaluation persönlicher Ergebnisse

14 Komponente 1: Identifikation der angestrebten Erfahrungen und Lebensziele Komponente 2: Einschätzung des Hilfebedarfs Komponente 3: Entwicklung und Implementierung eines individualisierten Hilfeplans: Nutzung der Ergebnisse aus den Komponenten 1 und 2, um individuell Prioritäten festzulegen sowie persönliche Ziele und notwendige Hilfen zu identifizieren. Feststellung der benötigten Hilfsangebote sowie der derzeit genutzten Angebote Erstellen eines individualisierten Plans, der Muster und Formen der Unterstützungsmaßnahmen spezifiziert, die benötigt werden, um die Teilhabe an spezifischen Situationen oder Aktivitäten zu ermöglichen und den Plan umzusetzen. Komponente 4: Überwachung des Fortschritts: Kontrolle, inwieweit der individualisierte Plan umgesetzt wird. Komponente 5: Evaluation: Evaluation der erreichten Verbesserungen der persönlichen Situation Kasten 2: Prozess zur Erfassung, Planung, Überwachung und Evaluation individualisierter Hilfen Modell individualisierter Hilfen von Lantegi Batuak Auszüge aus dem Praxisleitfaden Model of Individualized Supports in Lantegi Batuak (Lantegi Batuak Fundazioa, verfügbar unter Lantegi Batuak ist eine Non-Profit-Organisation, die sich darauf konzentriert, qualitativ hochwertige Arbeitsangebote zur Entwicklungsförderung von Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Ein Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit geistig behinderten Menschen aus der Region Biskaya (Spanien). Der individualisierte Hilfeplan: Die Organisation der Unterstützungsmaßnahmen orientiert sich an individuellen Interessen, Zielen und Bedürfnissen. Die geplanten Maßnahmen werden in einem individualisierten Hilfeprogramm zusammengefasst. Obwohl einige Maßnahmen in verschiedenen Kategorien aufgeführt werden können, ordnet die folgende Auflistung Hilfen dem Bereich zu, den die angestrebte Verbesserung der Lebensqualität am stärksten betrifft.

15 1- KÖRPERLICHES UND MATERIELLES WOHLERGEHEN n Kontrolle über Nahrungsmittel und Ernährung n Mobilitätshilfen n Unterstützung bei Bedürfnissen des täglichen Lebens n Maßnahmen zur Überwachung der medizinischen Versorgung n Maßnahmen zur Verwaltung von Einkommen / Finanzen n Maßnahmen zur Erlangung von Lese-, Schreib- und grundlegenden Rechenkompetenzen n Maßnahmen zur Förderung gesunder Ernährungs- und Konsumgewohnheiten sowie des Umweltbewusstseins n Gesundheitliche Untersuchung n Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme n Anpassung der Arbeitszeiten n Physikalische und architektonische Anpassungen n Transport 2- EMOTIONALES WOHLERGEHEN n Maßnahmen zur Förderung des Selbstbewusstseins und Selbstbildes, der Akzeptanz und Integration in der Einrichtung n Entwicklungsgespräche: Betroffene und ihre Familien / Betreuer n Interventionen zur psychosozialen Anpassung n Interventionen zur Anpassung des Verhaltens n Erfassung des Grades der Zufriedenheit 3- BERUFLICHE ENTWICKLUNG n Maßnahmen zur beruflichen Orientierung n Übernahme beruflicher Aufgaben n Evaluation der Erledigung von beruflichen Aufgaben n Training in grundlegenden beruflichen Fertigkeiten n Training im Bereich Arbeitssicherheit n Karriereplanung n Arbeitsvermittlung n Trainingsmaßnahmen, die auf spezifische Aufgaben vorbereiten n Maßnahmen zur Anpassung des Arbeitsplatzes n Hilfsmittel n Maßnahmen zur Einarbeitung und Integration am Arbeitsplatz n Planung der Arbeitsaufnahme n Besuche anderer Einrichtungen n Besuche bei Klienten, etc.

16 4- ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN n Programm zur Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen in der Einrichtung und am Arbeitsplatz Kommunikation Beziehungen Teamwork Interaktion mit dem Arbeitsassistenten/ Vorgesetzten, etc. n Maßnahmen zur Verbesserung von Beziehungen und sozialen Fertigkeiten n Maßnahmen zur Verbesserung von Partizipation und Kommunikation (Treffen, Magazine, Intranet) n Technische Unterstützung von Kommunikation 5- GESELLSCHAFTLICHE INTEGRATION n Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe im öffentlichen Raum: z.b. in Geschäften, Banken, Museen, kulturellen Einrichtungen, Sportstätten, Freizeiteinrichtungen, Ämtern etc. n Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität im öffentlichen Raum n Maßnahmen zur Verbesserung der Kenntnisse über Sozial- und Gesundheitseinrichtungen (Verbände und andere soziale Dienstleister, Gesundheitszentren, Krankenhäuser, Notfallnummer 112, Notaufnahme etc.) sowie andere Dienstleistungen und Hilfsmittel n Finden und Nutzen von Freizeiteinrichtungen und Angeboten n Programme zur Freizeitgestaltung n Maßnahmen, die Zugang zu und Nutzung von neuen Technologien erleichtern: angepasstes Intranet, Teilnahme an Foren, Einrichtung von Blogs, Nutzung von Mobiltelefonen n Training in anderen, nicht arbeitsbezogenen Bereichen 6- SELBSTBESTIMMUNG n Training von Techniken zur Selbstverteidigung, Verhalten in missbräuchlichen Situationen etc. n Programme zur Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, der Geschlechtergleichstellung, Selbsthilfegruppen 7- RECHTE n Vermittlung von Regeln, Rechten und Pflichten von Nutzern berufsbezogener Dienstleistungen, Dienstleister-Portfolios und Vorschläge, Rahmenvereinbarungen in besonderen Jobcentern n Training und Informationen zu sozialen Regeln, Normen und Werten n Unterstützung beim Wahrnehmen und der Wahrung von Rechten sowie bei der Organisation von Hilfen

17 Es gibt andere transversale Aspekte, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Hilfen stehen. Dazu gehören Interventionen sowie individualisierte Maßnahmen betreffend persönlicher, psychosozialer oder familiärer Anpassungen, die alle oben erwähnten Bereiche betreffen können, darunter Familienarbeit oder die Koordination und Überwachung anderer sozialer Dienstleister oder Akteure. Es ist wichtig zu betonen, dass die Intensität aller Hilfsmaßnahmen den Bedürfnissen und der Lebenssituation des Betroffenen angepasst werden muss. Berücksichtigt man dies, sind in unterschiedlichen beruflichen Situationen, in speziellen Jobcentern oder an Regelarbeitsplätzen unterschiedlich intensive Hilfen notwendig. So sollten etwa die Hilfen im beruflichen Bereich intensiviert werden, wenn sich der Hilfeempfänger der Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit nähert. Abschließend zum Thema Hilfen ist es wichtig zu betonen, dass individualisierte Hilfepläne, die Unterstützungsmaßnahmen spezifisch für jede einzelne Person umschreiben, lebendige Instrumente sind, die ständiger Überprüfung, Veränderung und Wachstum unterliegen. Sie sollten sich, ebenso wie die verschiedenen Hilfsangebote, entsprechend den Veränderungen der Lebenssituation des Betroffenen weiterentwickeln. Transformationen und Neuerungen können auch durch Veränderungen der Umwelt notwendig werden, in der der Betroffene lebt. Zusammengefasst umfasst ein individualisierter Hilfeplan Folgendes: n Ziele und Interessen der Person n Ziele, die professionelle Helfer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Betroffenen für erstrebenswert halten: individualisierte Trainingsziele, Interventionen, Anpassungen im beruflichen Umfeld und andere Hilfen n Training und andere Gruppenaktivitäten in der Einrichtung oder im gesellschaftlichen Umfeld n Evaluation des Profils sowie der zeitlichen Planung Entwicklungsprozess eines individualisierten Hilfeplans Individualisierter Hilfeplan der Entwicklungsprozess Initiierende Maßnahmen / Dokumentation - Bericht zur grundlegenden Orientierung - Vorschläge zu Zeitplan und Einrichtung - Profile - Fragen zur Lebensqualität

18 Gespräch zur persönlichen Zielfindung Die persönlichen Ziele und Interessen des Betroffenen im Hinblick auf die Verbesserung der Lebensqualität in unterschiedlichen Lebensbereichen werden herausgearbeitet. Evaluation / Überarbeitung Evaluation, Überarbeitung und neue Vorschläge Umsetzung des individualisierten Hilfeplans Die unterschiedlichen Maßnahmen werden umgesetzt. Aufstellen eines individualisierten Hilfeplans Ein Team professioneller Helfer erarbeitet Vorschläge zu folgenden Themen: - Persönliche Ziele - Trainingsziele - Interventionsmaßnahmen - Andere Hilfen - Überarbeitung des Profils - Zeitplan Gespräche im Rahmen der Entwicklung eines individualisierten Hilfeplans (Entwicklungsgespräche): 1. Gespräch mit dem Betroffenen 2. Gespräch mit der Familie/ mit Angehörigen Erfassung des Grades an Zufriedenheit. iv. Unterschiedliche Lernstile Allgemeine Informationen zum Thema Lernstil Was ist ein Lernstil? Ellis beschreibt einen Lernstil 1985 als eine mehr oder weniger gleichbleibende Herangehensweise, die eine Person nutzt, um Informationen aufzunehmen, zu organisieren, zu erinnern und in Begriffe zu fassen. Lernstile fassen verbreitete Lernmethoden zu Gruppen zusammen. Jeder Mensch nutzt mehrere Lernstile. Manche Menschen nutzen möglicherweise einen bestimmten Lernstil sehr stark und andere nur selten. Andere Menschen nutzen verschiedene

19 Lernstile in unterschiedlichen Situationen. Weder gibt es die richtige Mischung noch sind Lernstile unveränderlich. Menschen können weniger ausgeprägte Lernstile weiterentwickeln oder einen bevorzugten Lernstil perfektionieren. Die Anwendung unterschiedlicher Lernstile zu fördern, ist ein relativ neuer Ansatz. Herkömmlicher Unterricht nutzt traditionell nur ein begrenztes Spektrum an Lern- und Unterrichtstechniken. Viele Schulen und Trainingscenter stützen ihren Unterricht immer noch auf das Klassenzimmer-Setting, auf bücherbasiertes Lernen, häufige Wiederholungen und Prüfungen als Verstärkung und Lernkontrolle. Entsprechend gelten Menschen, die diese Lerntechniken gut nutzen können, als klug. Wer andere Lernstile bevorzugt, wird oft deklassiert und mit nicht so schmeichelhaften Bezeichnungen belegt. Wenn Sie die Lernstile Ihrer Trainees erkennen und verstehen, können Sie passende Unterrichtstechniken nutzen. So verbessern Sie Geschwindigkeit und Qualität des Lernprozesses. Lernstile verstehen Welchen Lernstil ein Trainee bevorzugt, ist von erheblicher Bedeutung. Die bevorzugten Lernstile lenken den Lernprozess. Daher sollten sich die Unterrichtsmethoden an den Lernstilen der Trainees orientieren. Die Forschung hat gezeigt, dass unterschiedliche Lernstile verschiedene Bereiche im Gehirn verstärkt ansprechen. Sind mehr Bereiche am Lernprozess beteiligt, erinnern wir uns besser an das Gelernte. Forscher haben mit bildgebenden Verfahren Schlüsselbereiche im Gehirn für die unterschiedlichen Lernstile gefunden. Je besser Sie Ihre Lehrmethoden auf die Lernstile Ihrer Trainees abstimmen, desto erfolgreicher wird Ihr Unterricht sein. Wie entstehen unterschiedliche Lernstile? Lernstile sind von den Genen beeinflusst, von vorangegangenen Lernerfahrungen, kulturellen Gegebenheiten und den gesellschaftlichen Bedingungen. Warum sollten Trainer das Konzept der Lernstile kennen? Sue Davidoff und Owen van den Berg (1990) schlagen vier Schritte vor: planen, lehren/ handeln, beobachten und auswerten. Hier sind einige Argumente für dieses Vorgehen: n Die Trainees lernen besser und schneller, wenn die Lehrmethoden ihrem Lernstil entsprechen. n Erfolgreicheres Lernen verbessert die Selbstachtung. Diese wiederum wirkt sich positiv auf den Lernprozess aus. n Demotivierte Trainees können neues Interesse am Lernen gewinnen. n Die Beziehung zwischen Trainer und Trainee verbessert sich, da der Lernende erfolgreicher und interessierter ist.

20 Verschiedene Lernstile Was Lernstile angeht, gibt es sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen. Ein gebräuchliches Klassifikationssystem ist das Folgende: Die vier Modalitäten (aus: Dr Bandler, R. und Grinder, J. in the Field of Neuro- Linguistic Programming): Trainees bevorzugen möglicherweise visuelle (Sehen), auditive (Hören), kinästhetische (bewegungsorientierte) oder taktile (Tasten/ Fühlen) Lehrmethoden. n Wer einen visuellen Lernstil bevorzugt, schaut intensiv in das Gesicht des Trainers.... sieht gerne Poster, Bücher o.ä. an.... erkennt oft Wörter am Schriftbild.... erstellt Listen, um die eigenen Gedanken zu sortieren.... erinnert Informationen, indem er sich überlegt, wie sie auf der Seite dargestellt waren. n Wer einen auditiven Lernstil bevorzugt, möchte vom Trainer verbale Anweisungen bekommen.... mag Dialoge, Diskussionen und Rollenspiele.... löst Probleme, indem er darüber spricht.... nützt Rhythmus und Klang als Gedächtnisstützen. n Wer einen kinästhetischen Lernstil bevorzugt, lernt am besten, wenn er miteinbezogen wird und aktiv ist.... sitzt ungern längere Zeit still.... nutzt Bewegungen als Gedächtnisstütze. n Wer einen taktilen Lernstil bevorzugt, schreibt oder zeichnet Informationen auf, um sie sich besser merken zu können.... lernt gut bei praktischen Übungen wie Projekten und Präsentationen. Den Lernstil ermitteln

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