Impfungen bei Erwachsenen. Manuel Battegay

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1 Impfungen bei Erwachsenen Manuel Battegay 2013

2 Impfungen bei Erwachsenen BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013 Allgemeine Impfaspekte Empfohlene Basisimpfungen - Unerlässlich für Individuelle und öffentliche Gesundheit Empfohlene ergänzende Impfungen - Optimaler individueller Schutz bei klar definierten Risiken Empfohlene Impfungen für Risikogruppen - Als nutzbringend eingestuft bei Risikopersonen Impfung ohne Empfehlungen - Noch keine formale Evaluation Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit BAG und Swissmedic basierend auf Empfehlungen der WHO

3 Immunisierung Aktive Immunisierung Parenterale oder enterale Verabreichung virulenzabgeschwächter Erreger bzw. inaktivierter Toxine oder Virusbestandteile aktive Induktion humoraler und zellulärer Abwehr und Immunität Passive Immunisierung Parenterale Verabreichung spezifischer Antikörper als Prophylaxe, i.r. einer Simultanimpfung

4 Herdenimmunität Indirekter Infektionsschutz durch immunisierte Individuen Naiv Immun Indirekt geschützt

5 Kontraindikationen 1. Akute behandlungsbedürftige Krankheiten 2. Allergien Hühner-Eiweiss: Influenza, MMR, Gelbfieber, FSME Neomycin, Streptomycin: MMR, Varizellen, Gelbfieber 3. Lebendimpfstoffe* kontraindiziert bei - Prednison >20 mg /d für >14 Tage (warten bis 3 Mo nach Stopp) - Immunsuppression ( warten bis 6 Mo nach Chemotherapie) - AIDS (HIV therapiert ist keine KI) - kongenitale Immundefizienz - nicht remittierte Leukämie - Schwangerschaft! *MMR, Varizellen, Typhus, Gelbfieber, BCG BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

6 Keine Kontraindikationen Milde akute Erkrankung +/- Fieber Rekonvaleszenz, Antibiotikatherapie, Malnutrition St. n. lokaler Impfreaktion oder subfebrile Temperaturen Enger Kontakt mit Schwangeren, Stillen Krampfanfälle in der Familie Fieberkrämpfe in der Anamnese des Impflings Ekzem und Dermatosen Chronische Krankheiten des ZNS Lebendimpfstoffe: keine KI bei limitierter Immunschwäche bei Diabetes, Nierenversagen, Alkoholismus und Asplenie BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

7 Impfempfehlung in der Schwangerschaft Im 2. und 3. Trimenon impfen (wegen Koinzidenz von Spontanaborten) Keine Lebendimpfstoffe ( falls Exposition: Immunoglobuline gegen VZV, Masern verabreichen) Influenza: Studie Norwegen*: 54% von Schwangere während Pandemie 2009 im 2. und 3. Trimenon geimpft Reduktion Grippe + fetaler Tod Pertussis Hepatitis A, B: bei Risikogruppen *Håberg S.E. et al. NEJM 2013

8 Multiple Sklerose und Impfungen? Kein Hinweis für erhöhtes Risiko Suissa et al. N Engl J Med 2001 Confavreux C et al. Vaccinations and the risk of relapse in Multiple Sclerosis. N Engl J Med 2001;344:319-26

9 Abstand, Art und Ort von Impfungen 2 inaktiv: kein Abstand 2 lebend: inaktiv/lebend: gleichzeitig oder 4 Wo kein Abstand Immunoglobuline/inaktiv: kein Abstand Immunoglobuline/lebend: Lebendimpfstoff nach 3Mo (ausser bei Gelbfieber) Injektionen nicht mischen! An verschiedenen Stellen applizieren nicht gleichzeitig! Antikoagulation keine KI für i.m. Impfung BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

10 Nebenwirkungen Häufig: lokale Reaktionen (Rötung, Induration) Rel. häufig mild systemisch Selten: schwer Meldung swissmedic

11 Impfungen bei Erwachsenen BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013 Allgemeine Impfaspekte Empfohlene Basisimpfungen - Unerlässlich für Individuelle und öffentliche Gesundheit Empfohlene ergänzende Impfungen - Optimaler individueller Schutz bei klar definierten Risiken Empfohlene Impfungen für Risikogruppen - Als nutzbringend eingestuft bei Risikopersonen Impfung ohne Empfehlungen - Noch keine formale Evaluation Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit BAG und Swissmedic basierend auf Empfehlungen der WHO

12 BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

13 Nachholimpfungen

14 Diphterie-, Tetanus-Impfung Auffrischimpfungen J.: alle 20 Jahre - >65 J.: alle 10 Jahre Tetanus-Rappel bei Verletzungen - saubere, oberflächliche Wunden: wenn letzte Impfung 20 Jahre - alle anderen Wunden: wenn letzte Impfung 10 Jahre Impfstoffe Tetanus: Tetanol dt : Td-pur dt+p a : Boostrix dt+p a +IPV: Boostrix Polio dt+ipv: Revaxis BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

15 Inaktivierte Erreger Poliomyelitis-Impfung Indikation: Reisen in Endemiegebiete (Asien, tropisches Afrika) Booster in 10-Jahres Intervall Wirksamkeit >95% Impfstoffe: IPV: Poliorix IPV+dT: Revaxis IPV+dTp a : Boostrix Polio

16 Pertussis Inzidenz in der CH im Jahr 2012 verdoppelt, besonders bei Jugendlichen zw J. Jugendliche und Erwachsene (Eltern!) häufige Infektionsquelle für Säuglinge (Mortalität 1/1000) BAG 2013

17 Indikationen: Pertussis-Impfung - Zw J. Altersverteilung der Schweizer Frauen zum Zeitpunkt der Geburt des ersten Kindes - Schwangere (2./3. Trimenon) falls letzte Impfung vor 5 J. Ziel: passiver Schutz des Neugeborenen - Alle Personen mit regelm. Kontakt zu Säuglingen <6 Mo kein monovalenter Pertussis-Impfstoff Impfung mit dtp a. Minimaler Abstand zur letzten (d)t-impfung: 2 Jahre Impfstoffe: p a +dt: Boostrix p a +dt+ivp: Boostrix Polio BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

18 Masern CH: Höchste Inzidenzrate Europas in ! Hoher Anteil von Adoleszenten und jungen Erwachsenen 15% Komplikationen (Enzephalitis), Risiko v.a. bei >30J Fälle zw BAG 2009

19 Masern-Inzidenz abhängig von Durchimpfungsrate CH: Durchimpfungsrate 87% Masernelimination bei Durchimpfungsrate >95% möglich! BAG, 2009

20 Masern, Mumps, Röteln (MMR)-Impfung Lebendimpfstoff Indikationen: - nicht geimpfte, nach 1963 geborene Personen - nicht geimpftes Medizinal- und Pflegepersonal - Frauen in gebärfähigem Alter oder Wöchnerinnen Schutz des 1. Kindes vor einer kongenitalen Rötelninfektion Passiver Schutz des Neugeborenen Impfschema: 2 Dosen im Abstand von 1 Mo Impfstoffe: MMR: Priorix, MMRvaxPro MMR + Varizellen: Priorix-Tetra Masern: Measles vaccine Kontraindikation: Schwangerschaft

21 Varizellen (VZV)-Impfung 4% aller VZV Infektionen im Erwachsenenalter Schwere Verläufe bei Erwachsenen (Pneumonie, Meningitis, Encephalitis) Lebendimpfstoff Indikation: bei <40 J., die Varizellen anamnestisch nicht gemacht haben (oder spez. IgG neg.) Impfschema: 2 Dosen im Abstand von 4 Wo Impfstoffe: VZV: Varilrix, Varivax VZV+MMR: Priorix Tetra Kontraindikation: Schwangerschaft BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

22 Epidemie mit diversen Influenzastämmen CH: Hosp.; 1500 Todesfälle /Jahr Influenza 2012/13, Schweizerisches Referenzzentrum Genf

23 WHO Empfehlung für 2013/14: Influenza-Impfung A/California/7/2009 (H1N1)pdm09-like virus A(H3N2) virus antigenically like the cell-propagated A/Victoria/361/2011 B/Massachusetts/2/2012-like virus Impfstofftyp Zusammensetzung Name Split Virenfragmente, antigene Hämagglutinine (HA), Neuraminidase (NA), Matrixprotein, Nukleoprotein Fluarix Mutagrip Subunit HA, NA Influvac Virosomal HA und NA in einer Lipidmembran (Liposom bzw. «Virosom») eingebettet Agrippal Inflexal V Mit Adjuvans HA, NA und Adjuvans (immunogener) Fluad für 65 J. ;

24 Indikationen: Influenza-Impfung 1. Erhöhtes Risiko für Komplikationen und Mortalität: Alter 65 J. Komorbiditäten: Herz-Lungen KH, Diabetes, Asplenie, Niereninsuff., Hepatopathie, Immundefizienz (HIV,..) Immunsuppression (HIV, ) Schwangerschaft, <4 Wo nach Geburt Patienten in Pflegeheimen 2. Medizinalpersonal, Pflegefachpersonen, Personal in Altersheimen, Krippen 3. Beruflicher Kontakt zu Wildvögeln, Hausgeflügel oder Schweinbeständen

25 Titeranstieg nach 2 Wo, Peak nach 4-6 Wo Titerabfall um 50% nach 6 Mo Bei >65 J: 46% Schutz vor Pneumonie 45% Reduktion der Hospitalisationen 42% Reduktion der Todesfälle Babouee B et al, Internist 2011

26 Pflegefachfrau 35 jährig, arbeitet im Pflegeheim In der Schweiz beträgt die Impfrate beim Pflegepersonal ca. 50% Die Influenzaimpfung kann bei Medizinpersonal serologisch nachgewiesene Influenza A oder B Infektion signifikant reduzieren Es konnte in Pflegeheimen bei >70J für spezifische Endpunkte wie laborbestätigte Influenza, Pneumonie und Tod durch Pneumonie ein Effekt nachgewiesen werden, wenn sich das Medizinalpersonal impft Senkt bei älteren Menschen die Gesamtmortalität unbekannter Ursache umgekehrt proportional zur Impfrate bei Medizinalpersonen Thomas et al 2010 Cochrane Database Syst Rev; Wilde et al JAMA 1999

27 Inzidenz der invasiven Pneumokokken Krankheiten - Schweiz Incidence of IPD (#cases/100'000) Bakteriämie, Meningitis Pneumonie (falls Bakteriämie oder Empyem) Incidence of letality due to IPD (#cases/100'000) Incidence of IPD: age groups Mortalität CAP hospitalisiert: ca. 12% Pneumokokkenerkrankungen BAG Bulletin 2010;47:1121-7; Federal Statistical Office, Ständige Wohnbevölkerung (Total) nach Alter, , bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/data/01.document xls

28 Impfstoffe gegen Streptococcus pneumoniae 93 S. pneumoniae Serotypen Inaktivierter Impfstoff mit Kapsel-Polysacchariden von 23 Stämmen (verursachen >85% der invasiven Infekte) Metaanalysen zeigen nur bedingten Impfschutz Konjugierter Impfstoff führt zu spezifischer Memory B Zellantwort Polysaccharid Antigene Immunogenes Trägerprotein Konjugierter Impfstoff Gladstone RA, et al. J Med Microbiol Press Peter G, Klein JO. In: Principles and Practice of Pediatric Infectious Diseases. 3rd ed. New York, NY: Churchill Livingstone; Dagan R et al. In: Textbook of Pediatric Infectious Diseases. Vol 1. 5th ed. Philadelphia, PA: Saunders; Tortora GJ et al. In: Microbiology - An Introduction. 9th ed. San Francisco, CA: Pearson Benjamin Cummings; Weinberger DM et al. PLoS Pathog 2009

29 Pilishvili T et al, JID, 2010

30 Pneumokokken-Impfung Indikationen: - Alter 65 J. - Erhöhtes Risiko einer Pneumokokken-Erkrankung: Chron. Herz-Lungen-KH, Diabetes, Niereninsuff., HIV, Immunsuppression, Asplenie, Komplementdefekte Impfschema: 1 Dosis Impfstoffe: PPV23 (Polysaccharid): Pneumovax-23 PVC13 (konjugierter Impfstoff): Prevenar-13 in der CH nur für Kinder <5J. zugelassen (in Europa und USA für Erwachsene zugelassen) BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

31 PCV13 bei Erwachsenen Immunogenität besser als PPV23, inkl. bei schon PPV23 geimpften Sollte vor PPV23 gegeben werden Kann mit Grippeimpstoff gegeben werden Safety: kein Unterschied Erwachsene/Kinder PCV7: bei Erwachsenen wirksam (Outcomedaten) PCV13: keine Outcomedaten bei Erwachsenen: CAPITA-Studie in Holland, >65 J., Gesunde Jackson L et al, IDSA 2011

32 Impfungen bei Erwachsenen BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013 Allgemeine Impfaspekte Empfohlene Basisimpfungen - Unerlässlich für Individuelle und öffentliche Gesundheit Empfohlene ergänzende Impfungen - Optimaler individueller Schutz bei klar definierten Risiken Empfohlene Impfungen für Risikogruppen - Als nutzbringend eingestuft bei Risikopersonen Impfung ohne Empfehlungen - Noch keine formale Evaluation Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit BAG und Swissmedic basierend auf Empfehlungen der WHO

33 Empfohlene ergänzende Impfungen 2013 BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

34 HPV-Impfung Cervix-Ca: 2. häufigstes Karzinom bei Frauen J. in Europa; zu 70% durch HPV 16 und 18 verursacht Indikation: Frauen zw J. VLP - virus like Partikel Kapsidprotein L1 Wirksamkeit: Reduktion von 75-95% der HPV-assoz. Infektionen, Warzen, Päkanzerosen und Tumoren; schützt vor Reinfektion Impfschema: 3 Dosen: 0, 1-2, 6 Mo (bei <15J. 2 Dosen) Impfschutz 10 Jahre Impfstoffe: Gardasil schützt gegen Typ 6,11,16,18 Cervarix schützt gegen Typ 16,18 BAG, Schweizerischer Impfplan 2013, Giuliano et al, NEJM, 2011

35 Impfungen bei Erwachsenen BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013 Allgemeine Impfaspekte Empfohlene Basisimpfungen - Unerlässlich für Individuelle und öffentliche Gesundheit Empfohlene ergänzende Impfungen - Optimaler individueller Schutz bei klar definierten Risiken Empfohlene Impfungen für Risikogruppen - Als nutzbringend eingestuft bei Risikopersonen Impfung ohne Empfehlungen - Noch keine formale Evaluation (Rotaviren, Herpes zoster) Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) in Zusammenarbeit mit BAG und Swissmedic basierend auf Empfehlungen der WHO

36 Inaktivierte Erreger FSME-Impfung Indikation: alle in Endemiegebieten (CH, D) Impfschema: Grundimmunisierung: 0, 1, 6-10 Mo (je nach Impfstoff) Verkürztes Schema: 0, 7, 21 Tage Booster: alle 10 Jahren Impfstoffe: FSME-ImmunCC Encepur BAG 2013

37 Hepatitis A-Impfung Inaktivierter Erreger Indikationen: - Reisen in Endemiegebiete (Afrika, Indien, China) - Drogeninjizierende Personen, MSM - Chronische Leberkrankheiten - Berufsexposition: Kontakt zu Drogenkonsumenten od. aus Endemiegebieten, Laborpersonal, Kanalisationsarbeiter - Sekundärpropylaxe: innerhalb von 7 d nach Exposition Impfschema: 2 Dosen im Abstand von 6 Mo Impfstoffe: HAV: Epaxal, Havrix HAV+HBV: Twinrix (3 Dosen!) BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

38 Hepatitis B-Impfung - Rekombinanter DNA-Impfstoff Indikationen: - Chron. Lebererkrankung, Immunsuppression, Drogen - Medizinal-, Laborpersonal, Sozialarbeiter, Polizei - Enger Kontakt mit HBs-Antigen positiver Person - Herkunft oder Reisen in Endemiegebiete Impfschema: 3 Dosen: 0, 1, 6 Mo Wirksamkeit 80-95% Titerkontrolle bei Medizinalpersonal und postnatal Booster nicht nötig bei anti-hbs >100 IE/l Impfstoffe: HBV: Engerix-B 20, HBVAXPRO 40 HBV + HAV: Twinrix BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013

39 Meningokokken-Impfung CH: ca. 80 Fälle / Jahr, Letalität 8% Serogruppen: 52% B, 23% C, 22% Y Indikationen: - Risiko invasiver Erkrankung (Asplenie, Komplementdefekt) - Expositionsrisiko (Rekruten, Labor) - Reisen in Endemiegebieten «African meningitis belt» - Postexpositionsprophylaxe Impfschema: - 2 Dosen im 4-8 Wo Abstand falls Risiko für invasive Erkrankung, ansonsten 1 Dosis - Auffrischimpfung alle 5 Jahre Impfstoffe: MPV-ACWY: Menveo (konj.), (Mencevax ) MCV-C: Meningitec, Menjugate, NeisVac-C

40 Impfempfehlung für Medizinalpersonal Impfung Indikation Schema Titerkontrolle Hepatitis B MMR Kontakt mit Körperflüssigkeiten <2 Dosen geimpft oder IgG neg. 3 Dosen Influenza Patientenkontakt jährlich 2 Dosen keine Nach 3. Dosis (anti-hb S 100) Varizellen Neg. Anamnese,IgG 2 Dosen Nach 2. Dosis Diphterie, Tetanus Basisimpfung alle 10 J Pertussis Kontakt mit Säuglingen 1 Dosis Poliomyelitis Labor alle 10 J Hepatitis A Labor, Kontakt mit Drogenabh., hohe Endemie, Gastro 2 Dosen keine Meningokokken Labor Alle 5 J MPV- ACWY BAG, Richtlinien und Empfehlungen Schweizerischer Impfplan 2013

41 Impfungen bei Ihnen Wissen Sie Ihren Anti-HBs (Hepatitis B) Titer? Lassen Sie sich jährlich gegen Influenza impfen Empfehlen Sie Erwachsenen die Pertussisimpfung Prüfen Sie regelmässig bei jungen Frauen den Impfschutz gegen MMR

42 Inaktivierte Erreger Rabies-Impfung Indikationen: - Tierkontakte (Jäger, Veterinäre, spez. bei Kontakt zu Pfledermäusen - Langzeitaufenthalt in Entwicklungsländern Impfschema: 3 Dosen (0, 7, 28 Tage); Auffrischung nach 12 Mo, dann serologische Kontrolle nach 14d Falls Exposition zu Rabies: 2 weitere Dosen nach 0 und 3d Impfstoffe: Rabipur, Rabique

43 Lebendimpfstoff Gelbfieber-Impfung Indikationen: Reisen in Endemiegebiete, obligatorisch in gewisse Ländern Zentral- und Westafrikas Impfschema: 1 Dosis, Schutz nach 10 Tagen Booster nach 10 Jahre (falls Risikoexposition) Impstoff: Stamaril

44 Abdominaltyphus-Impfung In der CH nur Lebendimpfstoff zugelassen Indikationen: Reisen in Hochrisikogebiete (Pakistan, Nepal, Indien), Rucksackreisen, Langzeitaufenthalt (>4 Wo) in Entwicklungsländern, verminderte Magensäure-Sekretion Impfschema: 3-4 Dosen (0, 2, 4 Tage) p.o. nüchtern Wirksamkeit: 50-60%, Schutz nach Tage Impfstoffe: - Lebendimpfstoff (po): Vivotif - Inaktivierte Erreger (im): Typhinrix, Typhim

45 Internetseiten Empfehlungen/Impfempfehlungen fur Reisende ins Ausland: InfoVac: Ihr elektronischer Impfausweis. Diese Internetseite ermöglicht seit 2011 alle Impfungen in einem elektronischen Impfausweis zu erfassen Internetseite der Centers of Disease Control and Prevention (CDC)

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