Statische und dynamische Personendichten bei GroÄveranstaltungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Statische und dynamische Personendichten bei GroÄveranstaltungen"

Transkript

1 Technischer Bericht TB MÄrz 2012 Statische und dynamische Personendichten bei GroÄveranstaltungen herausgegeben von Dr. Dirk Oberhagemann 1. Auflage MÄrz 2012 Technisch-Wissenschaftlicher Beirat (TWB) der Vereinigung zur FÄrderung des Deutschen Brandschutzes e.v. Postfach 1231, Altenberge

2 Technischer Bericht TB MÄrz 2012 Haftungsausschluss: Dieses Dokument wurde sorgfältig von den Experten der vfdb erarbeitet und vom PrÄsidium der vfdb verabschiedet. Der Verwender muss die Anwendbarkeit auf seinen Fall und die AktualitÄt der ihm vorliegenden Fassung in eigener Verantwortung pråfen. Eine Haftung der vfdb und derjenigen, die an der Ausarbeitung beteiligt waren, ist ausgeschlossen. Vertragsbedingungen: Die vfdb verweist auf die Notwendigkeit, bei VertragsabschlÅssen unter Bezug auf vfdb-dokumente die konkreten Leistungen gesondert zu vereinbaren. Die vfdb Åbernimmt keinerlei RegressansprÅche, insbesondere auch nicht aus unklarer Vertragsgestaltung. Statische und dynamische Personendichten bei GroÄveranstaltungen Technischer Bericht vfdb TB Auflage MÄrz 2012 Hrsg.: Vereinigung zur FÅrderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb), Technisch-Wissenschaftlicher Beirat (TWB), Referat 13, Dirk Oberhagemann Altenberge ; Lippetal: vfdb, 2012 Ç vfdb - Vereinigung zur FÅrderung des Deutschen Brandschutzes e. V Das Werk einschlieélich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschñtzt. Jede Verwertung auéerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der vfdb unzulässig. Das gilt insbesondere fñr die VervielfÄltigungen, Öbersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Technisch-Wissenschaftlicher Beirat (TWB) der Vereinigung zur FÄrderung des Deutschen Brandschutzes e.v. Postfach 1231, Altenberge 2

3 Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung 4 2. GefÅhrdungsanalyse 4 3. Statische Dichten und ihr GefÅhrdungspotential 3.1. Durchschnittliche Dichten auf einem VeranstaltungsgelÅnde 3.2. Berechnung der reellen Personendichte 4. GefÅhrdungen von Menschen durch Menschen 4.1. Durch Menschen verursachte DrÇcke 5. Personenstromanalysen 5.1. Einfache PersonenstrÉme 5.2. PersonenstrÉme ohne Gegenstrom 5.3. PersonenstrÉme mit Gegenstrom Das Vier Stufen Modell des Staus Personenstromanalysen mit Simulationsmodellen Verhalten von RettungskrÅften in PersonenstrÉmen Bemessung des SanitÅtswachdienstes und der rettungsdienstlichen VerstÅrkung Anwendungsbeispiele 48 Literaturverzeichnis 50 Bildnachweis 51 Anhang A 52 3

4 1. Einleitung GroÄveranstaltungen (Definition s.a. (16)) sind bei der BevÅlkerung sehr beliebt. Sie ziehen immer mehr Besucher an, die Ereignisse, wie Volksfeste, Konzerte oder FuÄballspiele, erleben und teilen wollen. Die Konsequenz ist, dass bei solchen Veranstaltungen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Ohne Informationen Çber die zu erwartende Besucherzahl und das mågliche Besucherverhalten ist eine erfolgreiche Planung solcher Veranstaltungen und eine Kalkulation der EinsÉtze von RettungskrÉften schwierig. Die vfdb koordinierte zu diesem Thema von MÉrz 2009 bis Februar 2011 ein Forschungsprojekt im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung. Ziel des Projektes waren Planungsgrundlagen zur Verbesserung von Risikobewertungen, Evakuierungsmodellen und Rettungskonzepten. SpÉtestens seit der Loveparade in Duisburg ist das Risiko von GroÄveranstaltungen und insbesondere die Thematik der Personendichten, der PersonenstrÅme und deren Lenkung und das Crowd Management in den Fokus der Betrachtungen gerçckt. Diese Themen sind zwei wichtige Aspekte in einer GefÉhrdungsanalyse fçr GroÄveranstaltungen. Die Analysen der Personendichten und der PersonenstrÅme sind sowohl lokal fçr begrenzte RÉume als auch Çbergreifend fçr das gesamte VeranstaltungsgelÉnde einschlieälich der Zu- und Abwege zu betrachten. 2. GefÅhrdungsanalyse Grundlage einer GefÉhrdungsanalyse ist die Veranstaltungsbeschreibung. In der Veranstaltungsbeschreibung werden u.a. die Art und die Anzahl der erwarteten Besucher erléutert. Weiterhin sind die Sollfunktionen der Veranstaltung beschrieben, also die Attraktionen, deren Funktionsweisen sowie die zeitliche AblÉufe. Diese Sollfunktionen sind der Grund fçr die Besucher zur Veranstaltung zu kommen. AusfÉlle, zeitliche Verschiebungen oder verringerte Angebote haben dabei schon erhebliche EinflÇsse auf das Besucherverhalten und die BesucherstrÅme. Die Branddirektion MÇnchen hat in einer VerÅffentlichung (1) zum Thema Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz bei GroÄveranstaltungen die im Rahmen einer GefÉhrdungsanalyse zu berçcksichtigenden måglichen SchadensfÉlle aufgefçhrt, die ggf. um veranstaltungsspezifische Szenarien ergénzt werden kånnen. Dabei kånnen nach einer ersten ÜberprÇfung die nichtzutreffenden FÉlle vernachléssigt werden. 4

5 GedrÉnge in RÉumen bzw. auf dem GelÉnde ÜberfÇllung von RÉumen bzw. des GelÉndes Brand GasausstrÅmung UnfÉlle (z. B. FahrgeschÉfte, Motorsportveranstaltungen, Stuntshows, Tiere) Einsturz von Bauteilen Unwetter (z. B. Starkregen, Sturm, Hagel, Gewitter) Stromausfall und sonstige technische StÅrungen Gefahr durch gewaltbereite Besucher/Teilnehmer (z. B. Hooligans, Extremisten) Bedrohung einzelner schutzbedçrftiger Personen Amokfahrt (einschlieälich Flugobjekt) Unkonventionelle Spreng- und/oder Brandvorrichtung (USBV); ggf. mit Folgeanschlag USBV mit radioaktiven Stoffen ( Dirty Bomb ) Amoklauf mit Waffen Massenerkrankung (z. B. Lebensmittelvergiftung) Anschlag mit radioaktiven/nuklearen Stoffen Anschlag mit chemischen Stoffen Ausfall Åffentlicher Personennahverkehr (z. B. durch PersonenschÉden) Ausfall Individualverkehr (z. B. Unfall auf Zu-/Abfahrtswegen) Ausfall besucherrelevanter Infrastruktur (z. B. Schankanlage, Kassen, WC) Neben den denkbaren SchadensfÉllen mçssen auch die normalen Umgebungsbedingungen berçcksichtigt werden. So spielen bei allen Veranstaltungen im Freien die Witterungsbedingungen immer eine erhebliche Rolle. Regen kann einen Einfluss auf die Flucht- und Rettungswege haben. Sonne und Temperatur haben einen Einfluss auf den Kreislauf und fçhren ggf. zur Dehydrierung. Somit mçssen entsprechende Vorkehrungen zur Trinkwasserversorgung berçcksichtigt werden und ggf. schattige Ruhezonen vorhanden sein. Niederschlag und GlÉtte kånnen insbesondere in Verbindung mit rutschigem Untergrund (z.b. Kopfsteinpflaster) zu vermehrten StÇrzen fçhren. Im KÅlner Algorithmus wird dieses im Risikofaktor berçcksichtigt. HÉufige Ursachen fçr SchadensfÉlle in der Vergangenheit waren hohe Personendichten in und ÜberfÇllung von Veranstaltungsabschnitten. Diese Punkte im Vorfeld einer Veranstaltung zu beurteilen, wéhrend einer Veranstaltung einzuschétzen und entsprechende vorbeugende und 5

6 beeinflussende MaÄnahmen abzuleiten ist héufig ein kritischer und schwieriger Punkt im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes. Die folgenden Kapitel greifen diese Aspekte daher als Schwerpunkt auf. 3. Statische Dichten und ihr GefÅhrdungspotential In Deutschland gibt es zwei genehmigte Personendichten. Aus der MusterversammlungsstÉttenverordnung sind die 2 Personen pro Quadratmeter (P/m 2 ) bekannt, die als Grundlage fçr Evakuierungsberechnungen dienen. GemÉÄ StraÄenverkehrs-Ordnung (StVO) sind acht StehplÉtze/m 2 in Bussen erlaubt. Dabei wird die Personendichte von 8 P/m 2 politisch noch als sicher eingestuft (2,3), ist wissenschaftlich jedoch nicht vertretbar. Neben der genehmigten Personendichte stellt sich die Frage nach der kritischen Personendichte, ab der eine akute GefÉhrdung von Personen nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Betrachtet werden soll zunéchst die maximale Personendichte pro m 2. Nach Weidmann (4) hat ein ZentraleuropÉer einen Mindestplatzbedarf von 0,085 m 2. Dieser ergibt sich aus einer Projektion des menschlichen KÅrpers auf den Boden in Form einer Ellipse. Abb. 1: KÅrperproportionen nach Weidmann Theoretisch ergibt sich hieraus ein Wert von 11,8 P/m 2, wenn die nicht auffçllbaren ZwischenrÉume mitberechnet werden. Wenn diese ZwischenrÉume abgezogen werden und die GrundflÉche als Rechteck angenommen wird, so ergibt sich ein Platzbedarf von 0,11 m 2 und eine maximale Personendichte von 9,3 P/m 2. Unter BerÇcksichtigung von Kleidung und FÇÄen erhåht sich der Platzbedarf auf 0,15 m 2 und die maximale Dichte sinkt auf 6,6 P/m 2. 6

7 Die maximale mågliche Personendichte wird also zwischen 7 und 9 P/ m 2 liegen. Vergleicht man jedoch VerÅffentlichungen aus dem asiatischen Raum, so ergibt sich eine maximale Dichte von 9,2 P/ m 2 an Stelle von 6, Durchschnittliche Dichten auf einem VeranstaltungsgelÅnde Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden zahlreiche Bilddokumente von Veranstaltungen ausgewertet. BezÇglich der gemessenen Personendichten muss zwischen einer freiwilligen Dichte und einer erzwungenen Dichte unterschieden werden. Bei einer freiwilligen Dichte stehen die Personen auf einem bestimmten Raum ohne ÉuÄere Krafteinwirkungen eng zusammen. Hier liegen die maximal beobachteten Dichten zwischen 5 und 6 P/m 2. Bei den meisten Veranstaltungen lagen die maximal beobachteten Dichten jedoch nicht Çber 4 P/m 2. Auf die gesamte VeranstaltungsflÉche bezogen kann man dann von einer durchschnittlichen Dichte von unter 2 P/m 2 ausgehen, da immer Bereiche mit einer deutlich geringeren Dichte vorhanden sind. Hieraus ableiten kann man auch die maximalen Besucherzahlen einer Veranstaltung. FÇr eine AbschÉtzung benåtigt man die frei verfçgbare VeranstaltungsflÉche und die mittlere Verweilzeit der Besucher. Dabei ist die verfçgbare VeranstaltungsflÉche nicht die insgesamt zur VerfÇgung stehende FlÉche sondern die NettoflÉche. Von der gesamten FlÉche mçssen also die FlÉchen fçr Aufbauten und Flucht- und Rettungswege abgezogen werden. Die Erfahrungen mit allen analysierten frei zugénglichen Veranstaltungen haben gezeigt, dass die offiziell bekanntgegebenen Besucherzahlen mindestens um einen Faktor 2 Çber den tatséchlichen Besucherzahlen liegen, wenn man eine Dichte von 2 P/m 2 zugrunde legt. Die lokalen Dichten bei einer Veranstaltung schwanken jedoch erheblich von kleiner 0,5 bis zu 5-6 P/m 2. Forderungen nach einer durchgehenden maximalen Besucherdichte von håchstens 2 3 P/m 2 sind daher bei insbesondere bei frei zugénglichen Veranstaltungen eher theoretisch und in der Praxis nicht realisierbar. Dabei sind håhere Dichten an sich auch nicht unbedingt mit einer GefÉhrdung gleichzusetzten sondern teilweise auch durch das Publikum gewçnscht. Bei der EinschÉtzung der GefÉhrdung muss allerdings immer die Beschaffenheit des GelÉndes mitberçcksichtigt werden. So ist z.b. bei Regen und schlçpfrigem Untergrund bereits eine Personendichte von 2 P/m 2 als zu hoch zu beurteilen. Weiterhin mçssen auf dem GelÉnde alle Arten von Stolperfallen soweit vermieden werden, dass die Geschwindigkeit einer Entfluchtung nicht oder nur unwesentlich verringert wird. Stolperfallen fçhren somit auch zu einer Verringerung der zuléssigen Personendichte. Dies gilt nicht nur fçr die statischen 7

8 Dichten sondern auch fçr die Dichten in PersonenstrÅmen. Die Videoanalysen belegen, dass sich die Personendichten innerhalb von 1-2 Minuten erheblich veréndern kånnen und Schwankungen von 0,5 bis 2 P/m 2 måglich sind. Je nachdem ob der einzelne Besucher sich in einer Besucherverdichtung oder in einem leereren Abschnitt befunden hat, resultieren hieraus die individuellen EinschÉtzungen zur FÇlle bei der Veranstaltung. Die folgenden Bilder zeigen Beispiele von bei Veranstaltungen gemessenen Personendichten. Bild 1: Public Viewing FuÄball WM 2006 (3,8 P/m 2 ) Bild 2: Public Viewing FuÄball WM 2006 (5,0 P/m 2 ) 8

9 3.2. Berechnung der reellen Personendichte Informationen zu Personendichten werden aus zwei GrÇnden benåtigt. Zum Einen erfordert die VersammlungsstÉttenverordnung eine Berechnung der maximal zuléssigen Besucherzahl. Zum anderen sind die tatséchlichen Personendichten bei GroÄveranstaltungen von Interesse, um Aussagen Çber Besucherzahlen, damit verbundene PersonenstrÅme sowie Çber die EinsatzhÉufigkeiten des SanitÉtswachdienstes machen zu kånnen. Die VersammlungsstÉttenverordnung verfolgt dabei nicht den Ansatz Wieviele Personen eine bestimmte FlÉche aufnehmen kånnte, sondern den Ansatz Wieviele Personen ohne eine GefÉhrdung aufgenommen werden kånnen also einer Begrenzung der Personenzahl auf ein sicherheitsrechtlich unbedenkliches MaÄ. Hierbei ist in Deutschland der Ansatz von 2 P/m 2 festgelegt. In anderen LÉndern gibt es hierzu zum Teil deutlich håhere oder niedrigere Werte (5). Betrachtet man die Personendichten ab dessen Wert eine deutliche GefÉhrdung vorliegt z.b. an Engstellen bei Evakuierungen oder RÉumungen, so werden in Deutschland héufig 6 P/m 2 angesetzt. Messungen in Japan gehen jedoch von bis zu 8 P/m 2 aus (6). Wie realistisch oder wie hilfreich ist also die Angabe der Personenzahl pro m 2 bzw. kann die Personenanzahl ohne BerÇcksichtigung der Eigenschaften der Personen verwendet werden? Einen Ansatz zur Charakterisierung von Personen liefert die Medizin. So beschéftigt sich eine Methode mit der Berechnung der KÅrperoberflÉche (S). Anhand empirischer Daten konnten einige Formeln zur AbschÉtzung der KÅrperoberflÉche ausgehend von KÅrpergewicht und KÅrpergrÅÄe gewonnen werden. Ein Ansatz ist die Formel von Mosteller (7): Hierbei sind S die KÅrperoberflÉche in m 2, L die LÉnge in cm und M das Gewicht in kg. Geht man davon aus, dass es sich bei den Personen geméä VersammlungsstÉttenverordnung um schlanke Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 23 handelt, so wére eine P Norm 1,80 m groä und hétte ein Gewicht von 75 kg. Dieser Ansatz wird auch bei der Auslegung von FahrstÇhlen verwendet. Diese P Norm hat eine KÅrperoberflÉche S von 1,94. Die beiden nachfolgenden Bilder zeigen jeweils eine Personendichte von 4 P/m 2 und das entsprechende VerhÉltnis zur P Norm von 4,3 bzw. 4,9. 9

10 Bilder 4 und 5: Personendichte von 4 Personen pro Quadratmeter Um zu beschreiben, wie viele Personen eine FlÉche aufnehmen kann, mçssen also immer die Eigenschaften der Personen berçcksichtigt werden. Eine Anwendung des Ansatzes auf reale VerhÉltnisse zeigt das néchste Bild. Bild 6: Personendichte an einer Einlasskontrolle Auf diesem Bild versammeln sich in der eingezeichneten Zone 109 Personen. Bei einer FlÉche von 27 m 2 entspricht dieses einer Personendichte von 4 Personen. Die durchschnittliche KÅrperoberflÉche S betrégt 1,94. Bei der gemessenen Verteilung handelt es sich also um eine P Norm Verteilung. 10

11 Wendet man den Ansatz auf die von Shimada und Naoi [6] gemessenen bis zu 8 P/m 2 an und nimmt bei den japanischen Studenten und Studentinnen eine durchschnittliche KÅrpergrÅÄe von 1,60 m bei einem durchschnittlichen Gewicht von 55 kg an, so ergibt sich eine P Norm Personendichte von 6,4 P/m 2. Der Ansatz ermåglicht also auch eine Vergleichbarkeit verschiedener Messungen. 4. GefÅhrdungen von Menschen durch Menschen Um eine AbschÉtzung Çber das physikalische Verhalten bei unterschiedlichen Dichten (7) (P/mâ) zu bekommen, soll im Folgenden versucht werden, vom Verhalten der einzelnen Person auf das Verhalten eines mit Personen angefçllten Quadratmeters zu schlieäen und von dort aus auf eine gråäere FlÉche, um abzuschétzen, ab wann es fçr die in einem Verdichtungsgebiet befindlichen Personen geféhrlich werden kann. Bei einer Personendichte von 2 P/mâ sind diese Menschen vållig entkoppelt. Diese FlÉchenbelegung hat keinerlei Auswirkung auf die FlÉche davor oder dahinter. Ein Sturz ist wegen der Entkopplung zu anderen Personen folgenlos. Bei einer Personendichte von 5 P/mâ bleibt noch ausreichend Raum zwischen den Menschen, um sich, wenn auch eingeschrénkt, zu bewegen. Die Menschen kånnen z.b. durch einen Ausfallschritt oder und durch ein Ausweichen und ein Entgegenstemmen die auftretenden KrÉfte aufnehmen. Die Wirkung nach auäen ist noch Null, oder beschrénkt démpfend fçr von auäen einwirkende KrÉfte. Bei 6 P/mâ kann ein Einzelner in der Gruppe sich durchaus noch bewegen und mit einer Schieflage KrÉfte auf die Nachbarn ausçben. Allerdings wird mit zunehmender Dichte ein Auspendeln der auftreten KrÉfte unmåglich, weil fast kein Bewegungsspielraum mehr fçr die einzelnen Personen bleibt. Der Ausfallschritt wird durch die Beine des Vorder-Seiten oder Hintermanns begrenzt. Wenn eine Person strauchelt, werden sich die KrÉfte der einzelnen Person, die ebenfalls straucheln, 11

12 aufaddieren und die Kraft an die néchste FlÉche weitergegeben (ca. 100 N * 6 Personen = ca N aus einem Quadratmeter). In diesem Beispiel sind 8 Personen auf dem Quadratmeter dargestellt. Durch Quetschen und SchrÉgstellen ist diese FlÉchenbelegung erreichbar. Theoretisch kånnen bis zu 8.2 P/mâ erzielt werden. Bei dieser Dichte stehen die Menschen stabil senkrecht. Durch Reibung an der Kleidung wird eine gewisse StabilitÉt erreicht. Allerdings kånnen dynamische Auswirkungen von auäen dieses in sich stabile Gebilde destabilisieren. Diese Dichten >= 8 P/mâ werden allerdings nur erreicht, wenn Druck von auäen auf die Menschen einwirkt und ein Ausweichen durch ÉuÄere Begrenzungen nicht måglich ist. Die kritische Dichte fçr einen sich dynamisch entwickelnden Kompressionsprozess liegt bei etwa 6 P/mâ. Eine durch ÉuÄere PersonendrÇcke erzwungene Personendichte von 6,2 P./m 2 wurde z.b. wéhrend der Loveparade in Dortmund im Bahnhof gemessen. Nun ist die Wirkung eines einzigen Quadratmeters fçr eine GroÄveranstaltung nicht dafçr ausschlaggebend, ob Menschen zu Schaden kommen oder gar getåtet werden. Dazu mçssen Grenzbereiche Çberschritten werden, die etwa wie folgt abgeschétzt werden kånnen: a. Ersticken: Das Einatmen wird durch eine Muskelbewegung im Zwerchfell (das Zwerchfell wird nach unten gezogen) oder durch das Heben des Brustkorbes mechanisch initiiert. Verhindert ein ÉuÄerer Druck diese Muskelbewegungen, so kann der Mensch nicht mehr atmen. Nach drei Minuten wird das Gehirn irreversibel geschédigt, wenig spéter erfolgt der Exitus. Die Grenzbereiche fçr den noch ertragbaren Druck liegen abgeschétzt bei 2 3 kn / mâ. Das sind etwa N auf den Brustkorb. Nimmt man an, dass die einzelnen Vektoren der KrÉfte, die aus den FlÉchen resultieren nicht alle die gleiche Richtung haben, dann reichen 2 maximal 4 mâ an WirkflÉche aus, das sind etwa Reihen an Menschen, um in der vordersten Reihe den potenziell tådlichen Druck aufzubauen. Dieser Druck mçsste dann Çber léngere Zeit bestehen bleiben. 12

13 b. Mechanische ZerstÅrung der Organe: Diese ZerstÅrungen dçrften unterhalb eines Wertes von 10 kn eintreten. Dieser Wert wçrde theoretisch erreicht, wenn etwa 120 Menschenreihen hintereinander stehen und nach vorne drçcken. Risikominderung: a. Die vorhandenen FlÉchen mçssen in der Umgebung der zu erwartenden Attraktionen (z.b. BÇhnen) unterteilt werden. In den einzelnen Partitionen dçrfen Dichten von 5-6 P/mâ nicht Çberschritten werden. b. Die Zu- und Abwege kånnen mit Wellenbrechern versehen werden, um eine Addition der KrÉfte zu verhindern. Die Wellenbrecher sollten dann nicht weiter als 10 m voneinander entfernt stehen. Dabei ist im Einzelfall zu berçcksichtigen, dass bei Rettungswegen diese noch fçr die Besucher erkennbar sind und der Personenfluss nicht beeintréchtigt wird. Die Wellenbrecher mçssen geeignet sein, entsprechende DrÇcke abzuhalten. Dabei sind z.b. BauzÉune keine Wellenbrecher. BauzÉune dienen lediglich der Abgrenzung von GelÉndeabschnitten und haben eine gewisse Lenkungsfunktion fçr die Besucher oder eine verkehrsberuhigende Funktion. Sie stellen in diesem Sinne auch keine BaumaÄnahme dar, da sie bereits bei niedrigen DrÇcken umgeworfen werden. In allen Bereichen, in denen DrÇcke zu erwarten sind kånnen sie durch die Stolpergefahr bei einem umgestçrzten Element zu einer ErhÅhung der GefÉhrdung fçhren. Die Branddirektion MÇnchen hat hierzu eine Übersicht Çber die Eignung Mobiler Sicherheitsabsperrung fçr Veranstaltungen erstellt (8). Der Grenzwert fçr eine kritische Personendichte liegt bei ca. 6,0 P/m 2, also im Übergangsbereich zwischen einer freiwillig akzeptierten Dichte und der erzwungenen Dichte. Problematisch werden ab hier die Freiheitsgrade der Personen, mit denen sie erzwungenen externen KrÉften ausweichen bzw. diese KrÉfte abfangen kånnen. Ab einer Dichte von 6,0 P/m 2 sind Ausweichschritte und bewegungen kaum mehr måglich. Die Personen geben die entstehenden KrÉfte an benachbarte Personen weiter. Der Nachbar kann diese KrÉfte durch seine eigene InstabilitÉt verstérken. Dadurch entstehen Bereiche mit erhåhter Personendichte (Kompressionen), die als Welle sichtbar sich in der Menschenmenge mit einer dichteabhéngigen Geschwindigkeit fortbewegen. Im gçnstigen Fall låsen sich diese Kompressionen in Bereichen mit niedriger Personendichte wieder schadlos auf. 13

14 Das nachfolgende Bild veranschaulicht eine solche StrÅmung in Menschenmengen. Es wurde wéhrend der Loveparade in Duisburg aufgenommen. Auf dem GelÉnde wurden die Floats zu einem bestimmten Zeitpunkt angehalten. Nach einer gewissen Zeitspanne verdichteten sich die Personenmengen um den Bereich der Floats. Als die Floats wieder anfuhren, mussten die Personen vor den Floats zur Seite ausweichen. Diese erzwungenen KrÉfte setzten sich als Wellenbewegung in den eng stehenden Besuchern fort. Bild 6: Wellenbewegungen bei der Loveparade Man erkennt die Wellenbewegung vom Wagen weg, die in diesem Fall von einer Wellenbewegung in entgegengesetzter Richtung begleitet wird. Die Personen zwischen den Druckwellen sind Scherspannungen ausgesetzt, die zum Sturz oder zu Atemproblemen fçhren kånnen. Diese Spannungen dauerten in dem Beispiel jedoch nur wenige Sekunden an. Hierzu sollen an dieser Stelle noch einige physikalische Überlegungen (7) eingefçgt werden. 14

15 Der symbolisierte Mensch (Figur) ist in der RealitÉt kein starres Gebilde, sondern etwas in sich Bewegliches, das auch noch durch Interaktionen seine physikalischen Eigenschaften veréndern kann. Ein Beispiel fçr diese intelligente VerÉnderung der Eigenschaft ist z.b. der Ausfallschritt nach vorne oder hinten oder eine Schwerpunktverlagerung durch Neigung des KÅrpers, um die auf den KÅrper wirkenden Momente aufzufangen. Diese Reaktionen sind aber nur dann måglich, wenn der Korpus oder die Beine ausreichend Raum haben, um die notwendigen Ausgleichsbewegungen auszufçhren. Die Asymmetrien bei der nun folgenden vereinfachten StabilitÉtsbetrachtung sollen vernachléssigt werden. Zwar sind die stabilisierenden Momente fçr eine Kraft von vorne geringer, weil der Schwerpunkt des KÅrpers néher an den Versen liegt und zur Seite etwas gråäer, weil noch etwas Bewegungsfreiheit fçr einen SeitwÉrtsschritt fçr die Beine bleibt. DafÇr gibt es statistische GrÅÄenunterschiede und unterschiedliche HÅhen fçr die angreifenden KrÉfte usw. Auch stehen die Figuren nicht aufgereiht, sondern sind in einem gewissen Winkel zueinander oder sind sogar um 180 Grad verdreht. Insofern kann angenommen werden, dass die im Einzelfall vorhandene Asymmetrie bei mehreren zuféllig auf einer FlÉche stehenden Personen wieder ausgeglichen wird. Die Figur im Bild beginnt zu kippen, wenn F*1.7 > G*0.2. (1.7 m angenommene SchulterhÅhe, 0.2 m angenommener Abstand des auf die Standebene projektierten Schwerpunktes zur FuÄspitze (Drehpunkt)). Beim 75 kg Normmenschen wéren das erstaunlich wenige 88 N. Wenn die Figur kippt, verringert sich die notwendige Kraft zur Fortsetzung des Kippvorganges mit gråäer werdendem Kippwinkel, weil der projektierte Schwerpunkt an die FuÄspitze heranrçckt. Ab einem Kippwinkel von etwa tan α = 0,2/130 (9 10 ã) féllt die Figur um, auch ohne ÉuÄere Kraft-Einwirkung. Bei einem Kippwinkel, der Çber diesen kritischen Punkt hinausgeht, kann die Figur eine wachsende eigene Kraft auf ein Objekt (Wand, andere Figur) ausçben. 15

16 Die relevante Kraft, die auf eine andere Figur ausgeçbt werden kann, ist etwa: F= G*cos α * sin α. Die kritischen 88 N fçr den Nachbarn bei unserem Normmenschen werden dann bei einem Winkel von etwa 15 Grad SchrÉgstellung erreicht. Das heiät, stçnden alle in einer Reihe, wçrde nicht nur einer, sondern alle umfallen und dabei theoretisch etwa bis 45 Grad Neigung eine wachsende Kraft/Figur (bis 345N) ausçben kånnen (das berçhmte Spiel mit den Dominosteinen). Nun muss man in der RealitÉt allerdings einige EinschrÉnkungen machen, denn der reale Mensch ist nicht starr, er wird also bereits vor einem Winkel von 45 Grad einknicken. Auch Reibungseffekte bei den aneinander reibenden Kleidern oder GrÅÄen und Gewichtsunterschiede usw. veréndern das Ergebnis und es bedarf sicherlich noch einiger Forschungen und Überlegungen, um dieses sehr einfache Bild, der RealitÉt besser anzupassen Durch Menschen verursachte DrÇcke In groäen Menschenmengen kann durch die Menschen selbst und durch ihr Bestreben in eine bestimmte Richtung zu gehen ein Druck aufgebaut werden. Die kritische Grenze beginnt dabei ab einer Personendichte von 6 P/m 2. Unterteilungen der Menschenmengen oder Abgrenzungen zu unsicheren Bereichen werden dabei héufig durch Sperrsysteme vorgenommen. In der Literatur finden sich jedoch kaum Daten zu den måglichen DrÇcken. Somit fehlen Auslegungsgrundlagen fçr Sperrsysteme und Angaben zu potentiellen Gefahrensituation und SchadensausmaÄen in Menschenmengen. Bisher wurde davon ausgegangen, dass der Druck, der aus einer håheren Dichte der Menschenmenge resultiert bis zu 4500 N/m erreichen kann (9, 10). Messdaten hierzu stehen allerdings nicht zur VerfÇgung. Am 22. Juni 2010 wurden hierzu an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal Versuche durchgefçhrt (11). Zum Einsatz kam eine Platte als Sperre mit einer FlÉche von ca. 4,4 m 2 (220x 200 cm) aus einem Holzwerkstoff (Thermopal, Dicke 8 mm) mit KunststoffoberflÉche. 16

17 Bild 7: Versuchsaufbau Diese Platte war auf einem Aluminiumrahmenprofil (75x50 mm) aufgebracht. Nahe den 4 Ecken konnten jeweils pneumatische Druckmesszylinder fixiert werden. Auf der Gegenseite dieser Zylinder nahm ein Gestell aus den gleichen Aluminiumprofilen die KrÉfte auf, die letztlich auf eine massive Betonwand wirkten. Die Druckmesszylinder waren an eine gemeinsame Druckmessdose (Kistler, 500 bar Messbereich, 0,01 % AuflÅsung) angeschlossen, die piezoelektrisch den Druck registrierte und dessen elektronische Aufzeichnung mit einem Datenerfassungssystem ermåglichte. Bild 8: Druckaufnehmer Es wurden statische und dynamische DruckverlÉufe gemessen. Dabei wurde mit einer Reihe von 5 Feuerwehrleuten angefangen, die gegen die Sperre anliefen und anschlieäend 17

18 weiterdrçckten. AnschlieÄend wurde die Reihe um jeweils 5 Feuerwehrleute bis auf 20 Personen erhåht. Gleiche Versuche wurden ohne einen Anlauf durchgefçhrt, um hier die statischen Lasten vergleichen zu kånnen. Dabei zeigte sich zwischen 15 und 20 Personen kein weiterer Druckanstieg, da der Druck wahrscheinlich innerhalb der Menschenmenge verteilt wird. Ein typisches Beispiel der gemessenen DrÇcke zeigt Abbildung 2. Alle zugehårigen Diagramme sind im Anhang A wiedergegeben Druck [bar] Personen dynamisch Zeit [s] Abb. 2: Durch Personen verursachte DrÇcke an einer Sperre Der gemessene Spitzendruck ist stark von einem gleichméäigen Anprall der Personen auf die Sperre abhéngig. Dabei betrug der håchste gemessene Wert 40 bar. Die Dichte der Personen betrug dabei maximal 8,4 P/m 2. Eine weitere ErhÅhung der Dichte war hier unter den vorgegebenen Bedingungen nicht måglich. Die statischen Versuche, d.h. ohne Anlauf, zeigen etwas håhere DauerdrÇcke als die dynamischen Versuche. Insgesamt sind fçr die gemessene Zeit von 6 Sekunden DauerdrÇcke bis zu 15 bar måglich. 1 bar entspricht Pa und somit 100 kn/qm. Einfache Sperrsysteme in Menschenmengen kånnen somit lediglich eine Menschenmenge leiten, kånnen einen Bereich jedoch nicht vor Menschenmengen abschirmen. Bei den Versuchen wurde auch bestimmt, ab welcher Personenmenge kein weiterer Druckanstieg an der SperrflÉche zu messen ist. Der Grenzbereich lag dabei zwischen 3 und 4 andrçckenden Personen in einer Reihe hintereinander. Diese Reihe hat bei den bestimmten hohen Personendichten eine LÉnge von ca. 1,2 Metern. Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass in einem Kreis mit einem Radius von 1,2 Metern der maximal mågliche Druck entstehen 18

19 kann, wobei die Ursache fçr die Druckentstehung von einer beliebigen Seite kommen kann. Anders ausgedrçckt heiät das, dass in einem Kreis mit einer FlÉche von lediglich 4,5 m 2 und 38 Personen (Entspricht einer Dichte von 8,4 P/m 2 ) in der Mitte ein Druck von bis zu 15 bar entstehen kann. 5. Personenstromanalysen Personenstromanalysen helfen dabei, mehr Çber die Besucherverteilung auf einem GelÉnde und das Anreise- und Abreiseverhalten zu erfahren. Damit geben sie u.a. Hinweise fçr die Auslastung des åpnv. Sie ermåglichen auch, Ursachen fçr StÅrungen, UnregelmÉÄigkeiten und Stausituationen zu entdecken. Letztendlich kann mit ihnen auch eine Aussage Çber das Besucherverhalten und die Besucherstruktur erfolgen. Detaillierte Personenstromanalysen ermåglichen wéhrend der Veranstaltung eine Prognose von Stausituationen und eine rechtzeitige Reaktion. Sie ermåglichen nach der Veranstaltung auch RÇckschlÇsse auf die Art der Besuchergruppen. Sie dienen zur Analyse von UnregelmÉÄigkeiten im Veranstaltungsablauf und damit bei wiederkehrenden Veranstaltungen als Planungsinstrument. Nachfolgend werden verschiedene gemessenen BesucherstrÅme und mågliche RÇckschlÇsse vorgestellt. Die Veranstaltungsbeschreibung und die gemessenen DatensÉtze sind unter abrufbar Einfache PersonenstrÉme Zur Verdeutlichung eines Personenstroms soll zunéchst ein einfaches Beispiel dienen. Bei einem FuÄballstadion findet nach der Personenkontrolle durch Ordner eine Ticketkontrolle statt. Hierzu steckt der Besucher sein Ticket in einen Leseschlitz und das Drehkreuz wird freigegeben. Die Daten wurden im KÅlner Stadion aufgenommen. Der Besucher hat sein Ticket in der Hand und das Drehkreuz arbeitet automatisch. Daher ist von einem gleichméäigen Durchlass auszugehen. StÅrungen kånnen auftreten, wenn das Ticket nicht zur Hand ist oder ein Teil des technischen Systems versagt. In dem folgenden Diagramm ist der relativ konstante Personenfluss von 20 Personen pro Minute Çber einen Beobachtungszeitraum von 7 Minuten aufgezeigt. 19

20 25 Ticketdrehkreuz KÄlner Stadion Abb. 3.: Personenstrom durch ein Drehkreuz. (Anzahl der Personen pro Minute gegen die Zeit in Minuten) 5.2. PersonenstrÉme ohne Gegenstrom Komplexere aber dennoch einfach strukturierte PersonenstrÅme finden zum Ende einer Veranstaltung statt. Diese Art der Veranstaltung kann in einer VersammlungsstÉtte stattfinden oder auf einem FreigelÉnde. Die Besucher zeigen wéhrend der Veranstaltung kein ausgeprégtes StrÅmungsverhalten, da das Ziel der Besucher die Beobachtung der Veranstaltung ist. Am Ende der Veranstaltung gehen die Besucher zu den Haltestellen des åpnv oder zu den ParklÉtzen. Zu Beginn des AbstrÅmens bildet sich meistens eine Spitze im Personenstrom aus, die durch die schnell gehenden Besucher, die zuerst den Transportpunkt erreichen wollen, hervorgerufen wird. AnschlieÄend verléuft der Besucherstrom gleichméäig und nimmt in der Summe sténdig ab. Als Beispiel soll der Besucherstrom wéhrend der KÅlner Lichter im Jahr 2010 dienen. Betrachtet wurden die Besucher, die vom rechtsrheinischen frei zugénglichen GelÉnde in Richtung S-Bahnhof und Hauptbahnhof stråmten. Die Aufnahmen wurden von der HohenzollernbrÇcke gemacht. 20

Analyse der Besucherzahlen und der Ereignisse auf der Rampe zum VeranstaltungsgelÄnde während der Loveparade 2010 in Duisburg

Analyse der Besucherzahlen und der Ereignisse auf der Rampe zum VeranstaltungsgelÄnde während der Loveparade 2010 in Duisburg Analyse der Besucherzahlen und der Ereignisse auf der Rampe zum VeranstaltungsgelÄnde während der Loveparade 2010 in Duisburg Dr. Dirk Oberhagemann, vfdb e.v, Referat 13, 30. Juli 2010 Besucherzahlen der

Mehr

Angaben zum Veranstaltungsort (V) Beschreibung des Veranstaltungsortes, Geografie, Beschaffenheit des Untergrundes

Angaben zum Veranstaltungsort (V) Beschreibung des Veranstaltungsortes, Geografie, Beschaffenheit des Untergrundes Bestandteile eines Sicherheitskonzeptes Nachfolgend sind Inhaltspunkte als Bestandteile für ein Muster-Sicherheitskonzept aufgeführt. Die Inhalte des Sicherheitskonzeptes muss der Veranstalter mit allen

Mehr

Struktur eines Sicherheitskonzeptes

Struktur eines Sicherheitskonzeptes Anlage 3 Struktur eines Sicherheitskonzeptes Gegenstand der im Folgenden vorgestellten Struktur sind bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen, die für die sichere Durchführung von Veranstaltungen

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik. Durchgeführt am 24.11.2011

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik. Durchgeführt am 24.11.2011 Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Geometrische Optik Durchgeführt am 24.11.2011 Gruppe X Name1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

Risiko GroÄveranstaltungen Planung, Bewertung, Evakuierung und Rettungskonzepte

Risiko GroÄveranstaltungen Planung, Bewertung, Evakuierung und Rettungskonzepte Risiko GroÄveranstaltungen Planung, Bewertung, Evakuierung und Rettungskonzepte Vortrag auf der vfdb Jahrestagung in Berlin am 30.5.2011 Dr. Dirk Oberhagemann, vfdb e.v. Ref. 13 1. Einleitung SpÄtestens

Mehr

Merkblatt Empfehlung får den Feuerwehreinsatz bei Gefahr durch Acetylen

Merkblatt Empfehlung får den Feuerwehreinsatz bei Gefahr durch Acetylen Merkblatt Empfehlung får den Feuerwehreinsatz bei Gefahr durch Acetylen Acetylen Mai 2011 Haftungsausschluss: Dieses Dokument wurde sorgfältigst von den Experten der vfdb erarbeitet und vom PrÄsidium der

Mehr

Protokollbuch. Friedrich-Schiller-Universität Jena. Physikalisch-Astronomische Fakultät SS 2008. Messtechnikpraktikum

Protokollbuch. Friedrich-Schiller-Universität Jena. Physikalisch-Astronomische Fakultät SS 2008. Messtechnikpraktikum Friedrich-Schiller-Universität Jena Physikalisch-Astronomische Fakultät SS 2008 Protokollbuch Messtechnikpraktikum Erstellt von: Christian Vetter (89114) Helena Kämmer (92376) Christian.Vetter@Uni-Jena.de

Mehr

Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer. Lehmwand mit Vollwärmeschutz

Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer. Lehmwand mit Vollwärmeschutz Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer Lehmwand mit Vollwärmeschutz Einleitung Durch die Bauherrenschaft wurde gefordert, dass ihr Einfamilienhaus als modernes Fachwerkhaus nach den Kriterien des nachhaltigen

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

Kaplan-Meier-Schätzer

Kaplan-Meier-Schätzer Kaplan-Meier-Schätzer Ausgangssituation Zwei naive Ansätze zur Schätzung der Survivalfunktion Unverzerrte Schätzung der Survivalfunktion Der Kaplan-Meier-Schätzer Standardfehler und Konfidenzintervall

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Praktikum. Elektromagnetische Verträglichkeit

Praktikum. Elektromagnetische Verträglichkeit Praktikum Elektromagnetische Verträglichkeit Versuch 1 Stromoberschwingungen und Flicker Gruppe 7 Versuchsdurchführung am 24.05.2006 Blattzahl (inkl. Deckblatt): 20 Seite 1 von 20 Inhaltsverzeichnis 1.

Mehr

Tabelle 1.1 Entwicklung der Bauelementeabmessungen bis 2020 [1] Jahr 2000 2002 2003 2004 2007 2009 2012 2015 2020 25 2 1,5 1 0,5 0,25 0,125 0,08 0,04

Tabelle 1.1 Entwicklung der Bauelementeabmessungen bis 2020 [1] Jahr 2000 2002 2003 2004 2007 2009 2012 2015 2020 25 2 1,5 1 0,5 0,25 0,125 0,08 0,04 1 Einleitung Elektronische Bauelemente und Baugruppen sind sehr empfindlich gegenüber elektrostatischen Auf- und Entladevorgänge. Dabei gilt dies für alle aktiven elektronischen Bauelemente und Baugruppen

Mehr

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum 22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum Messung der Wellenlänge von Licht mithilfedes optischen Gitters Versuch: Um das Spektrum einer Lichtquelle, hier einer Kohlenbogenlampe, aufzunehmen

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek (jusek@dechema.de, Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen 1 von 5 05.02.2010 11:10 Der Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen M. KOB, M. VORLÄNDER Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig 1 Einleitung Die Maximalfolgenmeßtechnik ist eine spezielle

Mehr

50. Mathematik-Olympiade 2. Stufe (Regionalrunde) Klasse 11 13. 501322 Lösung 10 Punkte

50. Mathematik-Olympiade 2. Stufe (Regionalrunde) Klasse 11 13. 501322 Lösung 10 Punkte 50. Mathematik-Olympiade. Stufe (Regionalrunde) Klasse 3 Lösungen c 00 Aufgabenausschuss des Mathematik-Olympiaden e.v. www.mathematik-olympiaden.de. Alle Rechte vorbehalten. 503 Lösung 0 Punkte Es seien

Mehr

4 Dynamik der Rotation

4 Dynamik der Rotation 4 Dynamik der Rotation Fragen und Probleme: Was versteht man unter einem, wovon hängt es ab? Was bewirkt ein auf einen Körper einwirkendes? Welche Bedeutung hat das Massenträgheitsmoment eines Körpers?

Mehr

Aufbauanleitung Katschotec Palettenregale

Aufbauanleitung Katschotec Palettenregale Aufbauanleitung Katschotec Palettenregale Vielen Dank, dass Sie sich für das hochwertige Palettenregal von Katschotec entschieden haben! Bitte beachten Sie die Aufbauhinweise sowie die Aufbauanleitung.

Mehr

OECD Programme for International Student Assessment PISA 2000. Lösungen der Beispielaufgaben aus dem Mathematiktest. Deutschland

OECD Programme for International Student Assessment PISA 2000. Lösungen der Beispielaufgaben aus dem Mathematiktest. Deutschland OECD Programme for International Student Assessment Deutschland PISA 2000 Lösungen der Beispielaufgaben aus dem Mathematiktest Beispielaufgaben PISA-Hauptstudie 2000 Seite 3 UNIT ÄPFEL Beispielaufgaben

Mehr

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands Auswertung zum Versuch Widerstandskennlinien und ihre Temperaturabhängigkeit Kirstin Hübner (1348630) Armin Burgmeier (1347488) Gruppe 15 2. Juni 2008 1 Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

Mehr

11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM

11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM Kapitel 11: Dynamisches Grundwassermanagementsystem 227 11 DYNAMISCHES GRUNDWASSERMANAGEMENT- SYSTEM 11.1 Übersicht Das entwickelte Optimierungssystem für instationäre Verhältnisse lässt sich in der praktischen

Mehr

Mean Time Between Failures (MTBF)

Mean Time Between Failures (MTBF) Mean Time Between Failures (MTBF) Hintergrundinformation zur MTBF Was steht hier? Die Mean Time Between Failure (MTBF) ist ein statistischer Mittelwert für den störungsfreien Betrieb eines elektronischen

Mehr

Gefördert durch: dynaklim-kompakt

Gefördert durch: dynaklim-kompakt Gefördert durch: dynaklim-kompakt Risiko & Co. - Begriffe und Abgrenzungen 1 Problemstellung Ein Basisproblem, das immer auftritt, wenn es um Risiko geht, ist die Existenz unterschiedlicher Risikodefinitionen

Mehr

Der M-Bus: Ausdehnung des Netzes bei unterschiedlichen Baudraten. Version 1 vom 19.12.1995

Der M-Bus: Ausdehnung des Netzes bei unterschiedlichen Baudraten. Version 1 vom 19.12.1995 Der M-Bus: Ausdehnung des Netzes bei unterschiedlichen Baudraten Version 1 vom 19.12.1995 Prof. Dr. Horst Ziegler Dipl.-Phys. Ing. Carsten Bories Arbeitsgruppe Prof. Dr. Ziegler Fachbereich Physik Universität-GH

Mehr

Kapitel 8: Basics Versammlungsstättenverordnung

Kapitel 8: Basics Versammlungsstättenverordnung Kapitel 8: Basics Versammlungsstättenverordnung Online Kurs (08-12/2009) Marco Gödde 1 MVSTÄTTV / VStättVO Essentials Anwendungsbereich Räume > 200 Besucher Fassungsvermögen (unabhängig davon ob Szenenfläche

Mehr

Ausfälle von Windkraftanlagen

Ausfälle von Windkraftanlagen Ausfälle von Windkraftanlagen Dr. Patrick Bangert, algorithmica technologies GmbH Problemstellung Windkraftwerke fallen manchmal wegen diverser mechanischer Defekte aus und müssen entsprechend gewartet

Mehr

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen 4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen In den bisherigen Ausführungen wurden die Grundlagen der Ausbeuteberechnung behandelt. So wurde bereits im Abschnitt

Mehr

Merkblatt Flucht- und Rettungswege bei Veranstaltungen

Merkblatt Flucht- und Rettungswege bei Veranstaltungen Seite 1 Merkblatt Flucht- und Rettungswege bei Veranstaltungen im Freien 13-04 Juni 2015 Haftungsausschluss: Dieses Dokument wurde sorgfältig von den Experten der vfdb erarbeitet und vom Präsidium der

Mehr

Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen

Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen RSK - STELLUNGNAHME 16.12.2010 (431.Sitzung) Bewertung des Drei-Säulen-Konzeptes zur Prüfung sicherheitstechnisch wichtiger Armaturen 1 Veranlassung Aufgrund von verschiedenen Befunden an sicherheitstechnisch

Mehr

Regelmäßigkeit (Erkennen von Mustern und Zusammenhängen) versus Zufall

Regelmäßigkeit (Erkennen von Mustern und Zusammenhängen) versus Zufall Wahrscheinlichkeitstheorie Was will die Sozialwissenschaft damit? Regelmäßigkeit (Erkennen von Mustern und Zusammenhängen) versus Zufall Auch im Alltagsleben arbeiten wir mit Wahrscheinlichkeiten, besteigen

Mehr

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit

Oracle White Paper März 2009. Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Oracle White Paper März 2009 Realitätsnahere Prognosen: Getrennte Beurteilung von Chancen und Risiken sowie Unsicherheit Executive Summary In diesem White Paper werden anhand eines Beispiels die Vorteile

Mehr

- Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch

- Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch 1 2 - Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch Badewannenkurve. -mit der Badewannenkurve lässt

Mehr

Staatlich geprüfte Techniker

Staatlich geprüfte Techniker Auszug aus dem Lernmaterial ortbildungslehrgang Staatlich geprüfte Techniker Auszug aus dem Lernmaterial Maschinenbautechnische Grundlagen DAA-Technikum Essen / www.daa-technikum.de, Infoline: 001 83 16

Mehr

Inhaltsverzeichnis Änderung der Rechtsprechung des BGH zur Berechnung des nachehelichen Unterhaltes

Inhaltsverzeichnis Änderung der Rechtsprechung des BGH zur Berechnung des nachehelichen Unterhaltes Inhaltsverzeichnis Änderung der Rechtsprechung des BGH zur Berechnung des nachehelichen Unterhaltes A) Alte Rechtsprechung des BGH B) Situation nach der Änderung der Rechtsprechung des BGH C) Grundgedanke

Mehr

Qualitätsmanagement-Richtlinie für Lieferanten. ANHANG - Anleitung zur Bearbeitung von 8D-Reporten. Ausgabe A Seite 2 von 9

Qualitätsmanagement-Richtlinie für Lieferanten. ANHANG - Anleitung zur Bearbeitung von 8D-Reporten. Ausgabe A Seite 2 von 9 Ausgabe A Seite 2 von 9 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 3 2 8-Disziplinen-Methode (8-Schritte)... 3 3 Die 8-Disziplinen... 4 3.1 Problemdefinition... 4 3.1.1 Symptombeschreibung... 4 3.1.2 Problembeschreibung...

Mehr

EM-Wellen. david vajda 3. Februar 2016. Zu den Physikalischen Größen innerhalb der Elektrodynamik gehören:

EM-Wellen. david vajda 3. Februar 2016. Zu den Physikalischen Größen innerhalb der Elektrodynamik gehören: david vajda 3. Februar 2016 Zu den Physikalischen Größen innerhalb der Elektrodynamik gehören: Elektrische Stromstärke I Elektrische Spannung U Elektrischer Widerstand R Ladung Q Probeladung q Zeit t Arbeit

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Motivation

1 Einleitung. 1.1 Motivation 1 Einleitung 1.1 Motivation Eine zunehmende Globalisierung in Verbindung mit der Verbreitung des elektronischen Handels, stets kürzer werdende Produktlebenszyklen und eine hohe Variantenvielfalt konstituieren

Mehr

Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr. Kurzbericht

Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr. Kurzbericht Rückgang der Feinstaubbelastung am Bollwerk in Bern während der Sperrung für den Privatverkehr Kurzbericht Auftraggeber: Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) Kanton Bern Bollwerk 35 3001 Bern Auftragnehmer:

Mehr

Bunte Fenster zur Welt

Bunte Fenster zur Welt Saskia Rudolph Bunte Fenster zur Welt Mit Bilderbüchern interkulturelles Lernen fördern Diplomica Verlag Saskia Rudolph Bunte Fenster zur Welt: Mit Bilderbüchern interkulturelles Lernen fördern ISBN: 978-3-8428-1095-2

Mehr

1. Wie muss die Ultraschall-Zahnreinigung korrekt angewendet werden?

1. Wie muss die Ultraschall-Zahnreinigung korrekt angewendet werden? Die häufigsten Fragen zur Zahnreinigung und Mundhygiene mit Ultraschall 1. Wie muss die Ultraschall-Zahnreinigung korrekt angewendet werden? Borsten anfeuchten Ca. 1 cm Ultraschall-Zahncreme auf die angefeuchteten

Mehr

Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln

Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln Ermittlung der Induktivität und des Sättigungsverhaltens mit dem Impulsinduktivitätsmeßgerät DPG10 im Vergleich zur Messung mit Netzspannung und Netzstrom Die

Mehr

PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN

PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN im Wintersemester 2000/2001 Prof. Dr. Rolf Klein, Dr. Elmar Langetepe, Dipl. Inform. Thomas Kamphans (Betreuer) Vortrag vom 15.11.2000 von Jan Schmitt Thema : Finden eines

Mehr

Physikalisches Grundpraktikum II Versuch 1.1 Geometrische Optik. von Sören Senkovic & Nils Romaker

Physikalisches Grundpraktikum II Versuch 1.1 Geometrische Optik. von Sören Senkovic & Nils Romaker Physikalisches Grundpraktikum II Versuch 1.1 Geometrische Optik von Sören Senkovic & Nils Romaker 1 Inhaltsverzeichnis Theoretischer Teil............................................... 3 Grundlagen..................................................

Mehr

DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung. Stand 05/2014

DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung. Stand 05/2014 DAkkS Anwendungshinweise DIN EN ISO 50001 Erfassung wesentlicher Energieverbräuche und Überwachung Stand 05/2014 Inhalt 1 Vorwort... 3 2 Wesentlichkeitskriterium DIN EN ISO 50001 Kap. 4.4.3 b... 4 2.1

Mehr

Social Monitoring von PV-Anlagen

Social Monitoring von PV-Anlagen Social Monitoring von PV-Anlagen Dr. Martin Staffhorst Top50-Solar Uhlandstr. 5/1, 73337 Bad Überkingen Tel.: 07331 / 977 000, Fax: 07331 / 977 000 9 Email: staffhorst@top50-solar.de Internet: www.pv-log.com

Mehr

1. Theorie: Kondensator:

1. Theorie: Kondensator: 1. Theorie: Aufgabe des heutigen Versuchstages war es, die charakteristische Größe eines Kondensators (Kapazität C) und einer Spule (Induktivität L) zu bestimmen, indem man per Oszilloskop Spannung und

Mehr

Impulserhaltung beim zentralen elastischen Mehrfachstoß mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4

Impulserhaltung beim zentralen elastischen Mehrfachstoß mit der Rollenfahrbahn und Zeitmessgerät 4 4 Impulserhaltung beim zentralen DAP Einleitung Als Kraftstoß auf einen Körper wird die durch eine Kraft F in einer kurzen Zeit t bewirkte Impulsänderung bezeichnet. Der Impuls p ist dabei als das Produkt

Mehr

Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe

Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Sozialberichterstattung NRW. Kurzanalyse 02/2010 09.07.2010 12.07.2010 Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008

Mehr

In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe?

In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe? Aufgabe 1: Das Stanzblech: Löcher In ein quadratisches Blech werden Löcher gestanzt. Insgesamt sind es 85 Löcher. Wie viele Löcher sind in der untersten Reihe? Bei dieser Aufgabe kann rückwärts gearbeitet

Mehr

Risikomanagement. Lernziele des Kapitels Risikomanagement. Sie können

Risikomanagement. Lernziele des Kapitels Risikomanagement. Sie können management Lernziele des Kapitels management Sie können mindestens fünf Lieferobjekte aufführen, die eine Beziehung zum management aufweisen und diese Beziehung erläutern. die Entwicklung von potenziellen

Mehr

Druckgleichung nach Daniel Bernoulli (Bernoulligleichung)

Druckgleichung nach Daniel Bernoulli (Bernoulligleichung) HTW Dresden V-SL1 Lehrgebiet Strömungslehre 1. Vorbetrachtung Druckgleichung nach Daniel Bernoulli (Bernoulligleichung) In ruhenden und bewegten Flüssigkeiten gilt, wie in der Physik allgemein, das Gesetz

Mehr

Allgemeine Angaben: Einleitung: 1 von 13. Benennung des Sicherheitskonzeptes (Veranstaltungsname und Datum) Name des Verfassers / der Verfasserin

Allgemeine Angaben: Einleitung: 1 von 13. Benennung des Sicherheitskonzeptes (Veranstaltungsname und Datum) Name des Verfassers / der Verfasserin Dieses Dokument ist entnommen den Anlagen (hier Anlage 3) des Leitfadens des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein- Westfalen aus dem Juli 2011 (Aktenzeichen 71.38.05.01) Im Jahr

Mehr

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:...

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:... TP 6: Windenergie -TP 6.1- TP 6: Windenergie Zweck der ersuche: 1 ersuchsaufbau Der Aufbau des Windgenerators und des Windkanals (Abb.1) erfolgt mit Hilfe der Klemmreiter auf der Profilschiene. Dabei sind

Mehr

Analyse 1: Diskussion der Beschleunigungsdaten

Analyse 1: Diskussion der Beschleunigungsdaten Flugzeugstart Zielsetzung: In diesem Experiment untersuchen wir die Bewegung eines Flugzeugs, indem wir seine Beschleunigung messen. Da es schwierig sein dürfte, dieses Experiment heutzutage ohne Probleme

Mehr

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien

Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Wolfram Fischer Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Oktober 2004 1 Zusammenfassung Zur Berechnung der Durchschnittsprämien wird das gesamte gemeldete Prämienvolumen Zusammenfassung durch die

Mehr

Schriftliche Abschlussprüfung Physik

Schriftliche Abschlussprüfung Physik Sächsisches Staatsministerium für Kultus Schuljahr 2002/2003 Geltungsbereich: für Klassen 10 an - Mittelschulen - Förderschulen - Abendmittelschulen Schriftliche Abschlussprüfung Physik Realschulabschluss

Mehr

Öl-, Gas- und Pelletsheizungen Überprüfungsergebnisse 2007 bis 2009

Öl-, Gas- und Pelletsheizungen Überprüfungsergebnisse 2007 bis 2009 Öl-, Gas- und Pelletsheizungen Überprüfungsergebnisse 27 bis 29 1. Einleitung Im Anschluss an die letzte umfangreiche Auswertung, die in der Arbeit Heizungsüberwachung in Vorarlberg 1997-27 (Internet:

Mehr

Erstellen von wissenschaftlichen Protokollen

Erstellen von wissenschaftlichen Protokollen Erstellen von wissenschaftlichen Protokollen Anleitung für Protokolle im physikalischchemischen Grundpraktikum Erstellen von wissenschaftlichen Protokollen Anleitung für Protokolle im physikalisch-chemischen

Mehr

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Physikalisches Praktikum für Anfänger - Teil Gruppe Optik. Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Einleitung - Motivation Die Untersuchung der Lichtemission bzw. Lichtabsorption von Molekülen und Atomen

Mehr

Fakultät Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik Institut für Mechanik und Fluiddynamik Praktikum Messmethoden der Mechanik

Fakultät Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik Institut für Mechanik und Fluiddynamik Praktikum Messmethoden der Mechanik Fakultät Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik Institut für Mechanik und Fluiddynamik Praktikum Messmethoden der Mechanik Versuch: Spannungsoptik 1. Spannungsoptik eine Einleitung Spannungsoptik

Mehr

24.07.2012 UTA Stuttgart 21

24.07.2012 UTA Stuttgart 21 24.07.2012 UTA Stuttgart 21 1 Stuttgart 21 Hauptbahnhof Gutachten 1. Reisendenprognose Untersuchungsgegenstand: Wie viele Reisende sind zu erwarten? Es erfolgt eine Hochrechnung auf die zu erwartenden

Mehr

Technische Mechanik 1

Technische Mechanik 1 Ergänzungsübungen mit Lösungen zur Vorlesung Aufgabe 1: Geben Sie die Koordinaten der Kraftvektoren im angegebenen Koordinatensystem an. Gegeben sind: F 1, F, F, F 4 und die Winkel in den Skizzen. Aufgabe

Mehr

O10 PhysikalischesGrundpraktikum

O10 PhysikalischesGrundpraktikum O10 PhysikalischesGrundpraktikum Abteilung Optik Michelson-Interferometer 1 Lernziele Aufbau und Funktionsweise von Interferometern, Räumliche und zeitliche Kohärenz, Kohärenzeigenschaften verschiedener

Mehr

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Bericht für das Praktikum Chemieingenieurwesen I WS06/07 Studenten: Francisco José Guerra Millán fguerram@student.ethz.ch Andrea Michel michela@student.ethz.ch

Mehr

Bestimmung einer ersten

Bestimmung einer ersten Kapitel 6 Bestimmung einer ersten zulässigen Basislösung Ein Problem, was man für die Durchführung der Simplexmethode lösen muss, ist die Bestimmung einer ersten zulässigen Basislösung. Wie gut das geht,

Mehr

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen mathe online Skripten http://www.mathe-online.at/skripten/ Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen Franz Embacher Fakultät für Mathematik der Universität Wien E-mail: franz.embacher@univie.ac.at

Mehr

Polarisation des Lichts

Polarisation des Lichts PeP Vom Kerzenlicht zum Laser Versuchsanleitung Versuch 4: Polarisation des Lichts Polarisation des Lichts Themenkomplex I: Polarisation und Reflexion Theoretische Grundlagen 1.Polarisation und Reflexion

Mehr

Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis

Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis GWS Discussion Paper 2002/2 ISSN 1867-7290 Analyse und Prognose der Beschäftigungsentwicklung in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis Marc Ingo Wolter & Gerd Ahlert Gesellschaft für Wirtschaftliche

Mehr

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum

Praktikum Nr. 3. Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Praktikum Nr. 3 Manuel Schwarz Matrikelnr.: 207XXX Pascal Hahulla Matrikelnr.: 207XXX Thema: Transistorschaltungen

Mehr

Thermodynamik. Basics. Dietmar Pflumm: KSR/MSE. April 2008

Thermodynamik. Basics. Dietmar Pflumm: KSR/MSE. April 2008 Thermodynamik Basics Dietmar Pflumm: KSR/MSE Thermodynamik Definition Die Thermodynamik... ist eine allgemeine Energielehre als Teilgebiet der Chemie befasst sie sich mit den Gesetzmässigkeiten der Umwandlungsvorgänge

Mehr

FEINSPRÜHLÖSCHANLAGE ZUM MASCHINENSCHUTZ: SPANPLATTENPRESSEN

FEINSPRÜHLÖSCHANLAGE ZUM MASCHINENSCHUTZ: SPANPLATTENPRESSEN Fachartikel FEINSPRÜHLÖSCHANLAGE ZUM MASCHINENSCHUTZ: Dr. Joachim Böke, Product Development Manager August 2006 Worldwide Fire Protection www.vikinggroupinc.com INHALTSVERZEICHNIS SCHUTZ VON UND VERGLEICHBAREN

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik

Fachhochschule Flensburg. Institut für Physik Name: Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik Versuch-Nr.: W 2 Bestimmung der Verdampfungswärme von Wasser Gliederung: Seite Einleitung Versuchsaufbau (Beschreibung) Versuchsdurchführung

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

DEKLARIERTE WÄRMELEITFÄHIGKEIT VON DÄMMSTOFFEN EIN PFERDEFUSS BEI DER QUALITÄTSSICHERUNG H. Bangerter, berat. Ing.

DEKLARIERTE WÄRMELEITFÄHIGKEIT VON DÄMMSTOFFEN EIN PFERDEFUSS BEI DER QUALITÄTSSICHERUNG H. Bangerter, berat. Ing. DEKLARIERTE WÄRMELEITFÄHIGKEIT VON DÄMMSTOFFEN EIN PFERDEFUSS BEI DER QUALITÄTSSICHERUNG H. Bangerter, berat. Ing. usic/sia, Kloten Die wichtigste Eigenschaft eines Wärmedämmstoffs ist dessen Wärmeleitfähigkeit.

Mehr

BL Brennweite von Linsen

BL Brennweite von Linsen BL Brennweite von Linsen Blockpraktikum Frühjahr 2007 25. April 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Geometrische Optik................... 2 2.2 Dünne Linse........................

Mehr

Entwicklung einer zeitbezogenen Navigation für den Straßenverkehr

Entwicklung einer zeitbezogenen Navigation für den Straßenverkehr Entwicklung einer zeitbezogenen Navigation für den Straßenverkehr AGIP-Forschungsvorhaben F.A.-Nr. 24.8, Projektzeitraum 1.1.25 bis 31.12. 26 Ausgangssituation Stand der Technik im Straßenverkehr sind

Mehr

"Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit"

Zeitlicher Zusammenhang von Schadenshäufigkeit und Windgeschwindigkeit 22. FGW-Workshop am 06. Mai 1997 "Einfluß der Witterung auf Windenergieanlagen" am Institut für Meteorologie, Leipzig Dipl.-Ing. Berthold Hahn, Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.v., Kassel

Mehr

ZUSAMMENFASSUNG. 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen.

ZUSAMMENFASSUNG. 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen. ZUSAMMENFASSUNG 1. Vorrichtung zur Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen. 2.1. Die mechanische Realisierung von Kraft-Weg-Funktionen war bisher nur für wenige Funktionstypen möglich. Diese Einschränkung

Mehr

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht auf Basis der "Verordnung (EG) Nr. 352/2009 der Kommission vom 24. April 2009 über die Festlegung einer gemeinsamen Sicherheitsmethode für

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

Erläuterungen zu Leitlinien zum Untermodul Krankenversicherungskatastrophenrisiko

Erläuterungen zu Leitlinien zum Untermodul Krankenversicherungskatastrophenrisiko Erläuterungen zu Leitlinien zum Untermodul Krankenversicherungskatastrophenrisiko Die nachfolgenden Ausführungen in deutscher Sprache sollen die EIOPA- Leitlinien erläutern. Während die Leitlinien auf

Mehr

Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt

Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Branche: TP: Autoren: Klasse: Physik / Physique Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Cedric Rey David Schneider 2T Datum: 01.04.2008 &

Mehr

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1. Das chemische Gleichgewicht Eine chemische Reaktion läuft in beiden Richtungen ab. Wenn

Mehr

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX

Beilage 1 Zertifikat WAVEEX / W-LAN. A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX A. Morphographische Vermessung der W-LAN-Emission (Verbindung Router-MacBook) ohne und mit WAVEEX Grafik A1: Basismessung Folie 1 Diese Grafik stellt das Ergebnis der Messung dar, bei der die neutrale

Mehr

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Aktualisierung der ISO/IEC 27001 (ISMS): Entstehung, Änderungsbedarf und Handlungsempfehlungen für Unternehmen Bearbeitet von Stefan Beck 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 148 S. Paperback ISBN 978 3 95934

Mehr

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1 Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch Zugversuch 1) Theoretische Grundlagen: Mit dem Zugversuch werden im Normalfall mechanische Kenngrößen der Werkstoffe unter einachsiger Beanspruchung bestimmt.

Mehr

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist ein Satz über die Eigenschaften von Maschinen die Wärmeenergie Q in mechanische Energie E verwandeln. Diese Maschinen

Mehr

Supply Chain Controlling & Reporting

Supply Chain Controlling & Reporting Supply Chain Controlling & Reporting Kurzanleitung zur Umsetzung www.gs1.ch Zusammen Werte schaffen Inhaltsverzeichnis Einführung 1 Rahmenbedingungen 2 Aufgaben und Zielsetzung 3 Bewertungskriterien 4

Mehr

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090

Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090 Prüfen ortsveränderlicher elektrischer Arbeitsmittel BGI/GUV-I 5190 BGI 5090 Wiederkehrende Prüfungen Rechtsgrundlagen / Regeln der Technik Betriebssicherheitsverordnung 10 Prüfungen durchführen 3 Fristen

Mehr

UNIVERSITÄT BIELEFELD

UNIVERSITÄT BIELEFELD UNIVERSITÄT BIELEFELD Elektrizitätslehre GV: Gleichstrom Durchgeführt am 14.06.06 Dozent: Praktikanten (Gruppe 1): Dr. Udo Werner Marcus Boettiger Philip Baumans Marius Schirmer E3-463 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Künstliche Intelligenz Unsicherheit. Stephan Schwiebert WS 2009/2010 Sprachliche Informationsverarbeitung Institut für Linguistik Universität zu Köln

Künstliche Intelligenz Unsicherheit. Stephan Schwiebert WS 2009/2010 Sprachliche Informationsverarbeitung Institut für Linguistik Universität zu Köln Künstliche Intelligenz Unsicherheit Stephan Schwiebert WS 2009/2010 Sprachliche Informationsverarbeitung Institut für Linguistik Universität zu Köln Rückblick Agent in der Wumpuswelt konnte Entscheidungen

Mehr

Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen

Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen Genauigkeit moderner Kraftmessdosen- Stand der Technik und Anwendungen Thomas Kleckers Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH Product Marketing Im Tiefen See 45 64293 Darmstadt Thomas.kleckers@hbm.com 0. Einführung

Mehr

Spannungsstabilisierung mit Z-Dioden

Spannungsstabilisierung mit Z-Dioden Spannungsstabilisierung mit Z-Dioden von B. Kainka, Auszug aus: Grundwissen Elektronik Die Spannung eines einfachen Netzgeräts ist in hohem Maße von der Belastung abhängig. Auch bei Batterieversorgung

Mehr

6. Welche der folgenden Anordnungen von vier gleich großen ohmschen Widerständen besitzt den kleinsten Gesamtwiderstand?

6. Welche der folgenden Anordnungen von vier gleich großen ohmschen Widerständen besitzt den kleinsten Gesamtwiderstand? 1 1. Welche der folgenden Formulierungen entspricht dem ersten Newton schen Axiom (Trägheitsprinzip)? Ein Körper verharrt in Ruhe oder bewegt sich mit konstanter gleichförmiger Geschwindigkeit, wenn die

Mehr

Tageserträge am Aktienmarkt. und die. 200-Tage-Linie. von. Dr. rer. nat. Hans Uhlig. Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig

Tageserträge am Aktienmarkt. und die. 200-Tage-Linie. von. Dr. rer. nat. Hans Uhlig. Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig Tageserträge am Aktienmarkt und die 200-Tage-Linie von Dr. rer. nat. Hans Uhlig Copyright 2009 - Dr. Hans Uhlig Copyright Hinweis Der Text und die Abildungen dieses Beitrages unterliegen dem Urheberrechtsschutz.

Mehr

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft?

Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL. a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? Übungsaufgabe 7: Ziele der BWL a) Welche Ziele hat die Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft? b) Kosiol und Gutenberg vertreten verschiedene Auffassungen, wie ein Betrieb zu kennzeichnen ist. Hat dies

Mehr

Neu beschaffte, nicht identifizierte oder gebrauchte Prüfmittel. Registrierte, funktionstüchtige Prüfmittel

Neu beschaffte, nicht identifizierte oder gebrauchte Prüfmittel. Registrierte, funktionstüchtige Prüfmittel Zweck Prüfmittel (PM), welche für den Qualitätsnachweis der Produkte eingesetzt werden, müssen in festgelegten Intervallen einer Überwachungsprüfung unterzogen werden. Diese Überwachung ist zu dokumentieren.

Mehr