das Handbuch zur Sozialraumorientierung: Anmerkungen aus Sicht der Wissenschaft

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1 : Anmerkungen aus Sicht der Wissenschaft Impulsvortrag im Rahmen der Informationsveranstaltung Handbuch zur Sozialraumorientierung Grundlage der integrierten Stadt(teil)entwicklung in Berlin am 15. Dezember 2009 in Berlin Dr. Matthias Sauter Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumbezogene Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen (ISSAB) 1 1 Der Kontext der Diskussion Handbuch zur Sozialraumorientierung Berlin Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung Berlin! Berlin ist damit ein Vorreiter der aktuellen Fachdebatte zu den Themen Sozialraumorientierung und Integrierte Stadt(teil)entwicklung! Basis: Erfahrungen mit dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und der Einführung des Fachkonzepts Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe 2 2

2 Kernbegriffe der Diskussion 1. Sozialraumorientierung und integrierte Stadt(teil)entwicklung 2. Integrierte / fachübergreifende Denkweisen und Konzepte 3. Ressorts- und akteursübergreifende Arbeitsformen 4. Bewohnerorientierung und -beteiligung 5. Ressourcenorientierung (statt Defizitorientierung) 6. Stadtteilbezug / Quartierbezug / Lebensweltbezug 3 3 Beispiele aus der Praxis " Projekte der Sozialen Stadt / Quartiermanagement " Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe " Ausbau von Kindertagesstätten zu Familien- und Nachbarschaftszentren " Weiterentwicklung von Schulen zu Stadtteilschulen " Aufbau von lokalen / kommunalen Bildungsnetzwerken " Aufbau einer stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung " Multifunktionale Nutzung von Infrastruktureinrichtungen " Querschnittsaufgabe Integrationsarbeit "

3 Strategische Herausforderung an Politik und Verwaltung Aufgaben + Finanzmittel - Organisation von Innovationen in Zeiten der Haushaltskrise? 5 5 Leitziele von Sozialraumorientierung Sozialraumorientierung ist eine neue Strategie, die von den Bedürfnissen und Ressourcen der Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils ausgeht. Sozialraumorientierung verfolgt das Ziel, die besonderen Potenziale der unterschiedlichen Stadtteile zu stärken und Bürgerinnen und Bürger weiter zu befähigen, an der Stadtgesellschaft aktiv teilzuhaben. Sozialraumorientierung unterstützt die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger am Gestaltungsprozess im Stadtteil. Sie ist raumbezogen und fachübergreifend und vernetzt die Akteure von Verwaltung und Zivilgesellschaft. Quelle: Handbuch zur Sozialraumorientierung, S. 9 (Kap. 2.2) 6 6

4 Flexible (intermediäre) Arbeitseinheiten vor Ort # Aktivierung und Beteiligung der Bewohner/innen # Informieren und Vernetzen der relevanten Akteure # Projektinitiierung, Projektentwicklung, Projektumsetzung # Unterstützung von Vereinen, Trägern, Einrichtungen und Gremien # Moderieren von sozialen Prozessen # Dokumentations- und Öffentlichkeitsarbeit #... Anknüpfen an bestehende Strukturen (Quartiermanagement, Stadtteilzentren, Nachbarschaftszentren etc.) 7 7 Akteursübergreifende Quartier-/Stadtteilgremien # Herstellen von Öffentlichkeit # Diskussion aller relevanten Themen und Probleme im Gebiet # Informationsaustausch zwischen den lokalen Akteuren # Vernetzung der lokalen Akteure und Aktivitäten # Initiierung/Organisation von Projekten, Veranstaltungen etc. # Ggf. Verwaltung eines lokalen Verfügungsfonds #... Anknüpfen an bestehende Strukturen (Runde Tische, Stadtteilkonferenzen, Arbeitskreise etc.) 8 8

5 Schlüsselfragen für die Bezirksverwaltungen 1. Kennen sie die Inhalte des Vorhabens? 2. Sehen sie einen Nutzen darin? 3. Haben sie ein Eigeninteresse daran? 4. Verfügen sie über die dafür nötigen Ressourcen? 5. Gibt es besondere Anreize für die Innovationsarbeit?? Rohrkrepierer Erfolgsmodell 9 9 Erfolgsbedingungen auf Bezirksebene 1. Klare Unterstützung durch die Spitzen von Politik und Verwaltung 2. Entwicklung passgenauer Lösungen für die Bezirksverwaltungen 3. Berücksichtigung der Handlungslogiken der Fachämter 4. Wertschätzung für die fachliche Arbeit innerhalb der Linien 5. Unterstützung durch Beratungs- und Fortbildungsangebote 6. Entwicklung einer schrittweisen Umsetzungsstratregie 7. Zeit für offene Lern- und Entwicklungsprozesse 10 10

6 Erfolgsbedingungen auf Senatsebene 1. Sozialraumorientierung als Handlungsprinzip aller Ressorts 2. Stärkung der ressortübergreifenden (integrierten) Arbeit 3. Sozialräumlich nutzbare Förderprogramme 4. Gezielte Unterstützung der Bezirksverwaltungen (Daten etc.) 5. Angemessene Ressourcenausstattung für das Gesamtvorhaben Zentrale Gesamtkoordination auf Bezirksebene " Umfangreiche Organisations- und Koordinationsaufgaben (horizontale und vertikale Koordination)! Gefahr der strukturellen Überforderung ( Allzuständigkeit ) Klare Aufträge und klare Kompetenzen Hochrangige Anbindung in der Bezirksverwaltung Kontinuierliche Unterstützung durch operative Arbeitsgruppe 12 12

7 Abteilungs-/Ämterübergreifendes Lenkungsgremium # Bewertung des städtischen Sozialraum-Monitorings für den Bezirk # Definition und Priorisierung der lokalen Handlungsbedarfe # Votum zu den gebietsbezogenen Leitzielen und Strategien # Abstimmung der gebietsbezogenen Entwicklungskonzepte # Votum zur Mittelausstattung für die Entwicklungskonzepte # Votum zur Organisation der Erneuerungsprozesse #... Besetzung: Amtsleitungen, Bezirksstadträte oder beide? Grundvoraussetzungen für das Gesamtvorhaben 1. Flexible (intermediäre) Arbeitseinheiten vor Ort 2. Akteursübergreifende Quartier-/Stadtteilgremien 3. Zentrale Gesamtkoordination auf Bezirksebene 4. Abteilungs-/Ämterübergreifendes Lenkungsgremium Unterstützung durch die Spitzen von Politik und Verwaltung Passgenaue Lösungen für die einzelnen Bezirke Angemessene Personal-/Ressourcenausstattung 14 14

8 Leitfragen für die Tischrunden 1. Wie kann Ihr Arbeitsgebiet / Ihr Bezirk von sozialraumorientiertem Planen und Handeln profitieren? Welche Schritte können Sie kurzfristig dafür umsetzen? 2. Welche Ziele möchten Sie in 5 Jahren mit der Umsetzung sozialraumorientierten Planens und Handelns in Ihrem Arbeitsgebiet / Ihrem Bezirk erreicht haben? 15 15

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