Schulreife ein gelungener Schulstart. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 1

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1 Schulreife ein gelungener Schulstart Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 1

2 Allgemeines Begriffe: Schulreife Umgangssprache Schulfähigkeit und Schulbereitschaft - wird in der Fachsprache bevorzugt. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 2

3 Allgemeines Schulvorbereitung: geistigen / sozialen Anregungen und Förderungen, die das Kind im bisherigen Leben in der Familie und im Kindergarten auseinandersetzen konnte Schulfähigkeit heißt nicht, dass das Kind schon zu allem fähig ist, was in der Schule verlangt wird. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 3

4 Allgemeines Zu den Anforderungen der Schulfähigkeit gehören: kognitive Leistungen soziale Kompetenzen Kompetenzen der Arbeitshaltung und Motivation. Fähigkeiten im täglichen Leben. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 4

5 4 Bereiche der Schulfähigkeit Bewegung Motorik Geistige Reife: Vorläuferfertigkeiten Sprache Soziale Kompetenz Emotion und Motivation Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 5

6 Bewegung und Motorik Gleichgewicht halten Werfen und Fangen eines Balles Sprünge mit geschlossenen Füßen Hüpfen auf einem Bein (5 bis 6 Hüpfer) Selbstständiges An- und Ausziehen, Schuhe binden Umgehen mit Bleistift und Papier, Klebstoff, Schere Einhalten der Umrisse beim Ausmalen Ausschneiden/Nachzeichnen einfacher Figuren Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 6

7 Geistige Vorläuferfertigkeiten und Sprache Aufmerksamkeit und Ruhe beim Reihenfortsetzen Formen unterscheiden, Farben benennen Optisches Differenzieren, visuelles Gedächtnis Zählen vor-und rückwärts, Mengenerfassung Raumorientierung Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 7

8 Geistige Vorläuferfertigkeiten und Sprache Kurzzeitgedächtnis (Aufträge, Sätze nachsprechen) Richtig nachsprechen Folgerichtig Denken können (wenn/dann vorher, nachher) Sprechverhalten (ganze Sätze), Artikulation, Grammatik, Fragen formulieren Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 8

9 Soziale Kompetenz Anweisungen annehmen Regeln akzeptieren, Grenzen erkennen Warten, Zuhören, Ausreden lassen Auf andere zugehen Freundschaften beginnen und beenden Sich in der Gruppe angesprochen fühlen, eine große Gruppe aushalten können Akzeptanz und Toleranz Konstruktives Konfliktlöseverhalten Frustrationstoleranz Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 9

10 Emotion und Motivation Neugier, Wissensdrang Anstrengungsbereitschaft Ausdauer beim Schneiden und Ausmalen Spiele und Arbeiten zu Ende bringen Reaktion auf Erfolg / Misserfolg Verlieren lernen Durchhaltevermögen Ausdauer z.b.beim Zuhören Fehler zulassen können Neuen Situationen angstfrei begegnen, Zuversicht besitzen Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 10

11 Schulvorbereitung Erreichen größtmöglicher Selbstständigkeit und Eigenaktivität in alltäglichen Lebenssituationen An Regeln halten (aufgestellten/bekannten) Die eigene Rolle in der Gruppe finden Förderung der Fein- und Grobmotorik Grundwissen: eigener Körper, Name, Adresse, Namen der Eltern Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 11

12 Schulvorbereitung Sprachförderung durch Lieder, Spiele, Vorlesen Vorläuferfertigkeiten üben: o Phonologie im weiteren und engeren Sinn o Würfelbilder, Fingerbild Überprüfung der Seh- und Hörleistung Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 12

13 Gemeinsamer Start Nicht nur die Schulanfänger werden mit Veränderungen konfrontiert. Schulgesetzen und Richtlinien und Lehrplänen Rahmenbedingungen der Schule / Unterrichts Entwicklungsstand der Mädchen und Buben Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 13

14 Gemeinsame Start Vertrauen der Lehrperson entgegen bringen verantwortungsbewusst kompetent genügend Erfahrung genügend Einfühlungsvermögen Bei Anliegen direkten Kontakt zur LehrerIn suchen. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 14

15 Gemeinsamer Start los lassen können Wichtig: Kind geht alleine in das Schulgebäude Daher: - stärkt das Selbstbewusstsein - Kind ist unheimlich stolz darauf - möchte mit Freunden zu Fuß gehen Wenn Sie Ihr Kind begleiten, dann vor der Schule verabschieden, vor der Schule abholen! Bitte nicht heimlich beim Fenster hereinschauen, ob alles in Ordnung ist. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 15

16 Gemeinsamer Start Keine Vergleiche zwischen den Klassen ziehen - weder leistungs- noch geschwindigkeitsmäßig o o o o unterschiedliches Klassengefüge unterschiedlichen Lernfortschritt unterschiedliche Schulbücher Verschiedene Wege, das Lernziel zu erreichen Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 16

17 Wichtiges - Praktisches Den Schulweg kennenlernen Pünktlich und regelmäßig in den Kindergarten kommen Praktische Tätigkeiten beibringen (z.b. an(aus)ziehen, schwimmen/föhnen, Maschen binden, Jacken zuknöpfen ) Dem Kind Aufgaben übertragen Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 17

18 Ihre Hilfe ist wichtig Schultasche - Ordnung und Sauberkeit ist wichtig - Hilfe beim Packen, Kontrolle der Arbeitsmaterialien: Stifte spitzen und ersetzen, sind Bücher und Hefte ordentlich eingeräumt, Achtung: Schulgebäude ist am Nachmittag zugesperrt, daher alle notwendigen Bücher und Hefte mitnehmen ein Lernprozess. Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 18

19 Ihre Hilfe ist wichtig Hausübungen und Übungen sind unerlässlich! Ihre Freude über den neuen Lebensabschnitt zum Ausdruck bringen Mit anderen Eltern in Kontakt treten Gemeinsam Schultasche und Schulutensilien aussuchen Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 19

20 Vorschule.hat Vorteile Vorschule ersetzt 9. Schuljahr Kind hat Zeit zu reifen Lernt in die neue Aufgabe hineinzuwachsen Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 20

21 Ich wünsche Ihren Kindern einen guten Schulstart und bedanke mich für die Aufmerksamkeit! Mag. Veronika Kerschbaumer Seite 21

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