Das Digitalradio-Zeitalter hat begonnen Das Projektbüro Digitaler Rundfunk mit Sitz in Halle ist eine Initiative der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.

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1 Das Digitalradio-Zeitalter hat begonnen Das Projektbüro Digitaler Rundfunk mit Sitz in Halle ist eine Initiative der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter Medienanstalt Sachsen-Anhalt Aufgabenverteilung Projektbüro DIGITALER RUNDFUNK In unserem Projektbüro laufen seit 1997 alle Fäden zusammen, wenn es um digitales Radio oder Fernsehen in Sachsen-Anhalt geht. Egal ob DRM, DAB, DMB oder DVB-T wir halten Verbindung mit den Menschen und den Herstellern; nehmen Fragen, Kritik und Anregungen auf; treiben die Entwicklung im Bereich des digitalen Rundfunk mit zahlreichen Projekten weiter voran. Geschäftsstelle für Digitales terrestrisches Fernsehen Mitteldeutschland Seit 2000 sind wir darüber hinaus auch Geschäftsstelle für Digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T) in Mitteldeutschland. Innerhalb des Projektes "Digitales terrestrisches Fernsehen Mitteldeutschland" stimmen wir als unabhängiges Gremium die Interessen aller Projektpartner miteinander ab. Gemeinsam streben wir an, bis Ende 2008 in Mitteldeutschland digitales terrestrisches Fernsehen einzuführen. Ab 2009 ist sowohl DVB-T für private Veranstalter Thema, aber auch die Digital Radio Einführung. Geschäftsstelle Digital Radio Mitteldeutschland e.v. Seit November 2001 liegt in Mitteldeutschland das Marketing für DIGITAL RADIO in einer Hand. Ganz verschiedene Partner haben sich zu einer starken Lobby zusammengefunden, um gemeinsamdigital RADIO bekannt zu machen. Zum Digital Radio Mitteldeutschland e.v.gehören die großen privaten Hörfunksender Sachsen-Anhalts, Sachsens und Thüringens, die Landesmedienanstalt von Sachsen-Anhalt, der Sendernetzbetreiber MB und andere Institute und Unternehmen. 1

2 Das Digitalradio-Zeitalter ist bereits da! 2

3 Digital Radio über die Antenne in Europa DRM - DRM+ - Rundfunktechnologie Frequenzbereich: bis 30 MHz MHz mit bis zu 186 kbit/s. DAB - Systemfamilie (DAB, DMB, ) - Rundfunktechnologie Frequenzbereich: VHF + L-Band mit bis zu 1,2 Mbit/s. DVB-T (DVB-H) - Rundfunktechnologie DVB-T (DVB-H) - Rundfunktechnologie Frequenzbereich: UHF (VHF) ca. 20 Mbit/s. Frequenzbereich: (LW, MW) UKW mit bis zu 96 kbit/s simulcast. (HD+FM) Einsatz von HD-Radio TM in Europa z.z. nicht möglich: die ETSI-FM-Spektrumsmaske wird verletzt Störungen Flugfunk, Verlust der FM-Reichweite kein offener ETSI-Standard (Quelle: TKLM)? Die Entwicklung des Digital Radio als DAB- Systemfamilie 1986 Europäisches DAB Projekt EUREKA ETSI DAB-Standard TS Pilotprojekte in Deutschland 1999 Beginn Regelbetrieb in Deutschland 2005 ETSI DMB-Standard TS RRC-06 digitale Planung für Band III 2007 ETSI -StandardTS /2010 Neustart Regelbetrieb 3

4 Entwicklung der Einführung von Hörfunk-Technologien Beispiel: FM, RDS, DAB 1949: UKW-FM 1988: RDS 1999: DAB 2009: DAB-Systemfamilie 5% UKW-FM 5% DAB RDS 85% 50% DAB-Neustart 2005: Abschaltung ARI (nach 17 Jahren RDS) Von welchen Bedingen hängt diese weitere Entwicklung ab? Jahre 100 % 75 % 50 % 25 % Quelle: Lehnert -TKLM-Symposium Definition von Digital Radio Digital Radio ist nicht: Internetradio weltweit, auch kein WLAN- Radio Satellitenradio für Europa DVB-H Radio in nicht existierenden Netzen DVB-T Radio in einzelnen DVB-T Gebieten, die sich an der Fernsehversorgung orientiert HD-Radio, das nur für die besitzenden UKW- Anbieter möglich wäre 4

5 Definition von Digital Radio Digital Radio ist: Radio über die Antenne für bundesweite, landesweite und lokale Versorgung Radio für den flächendeckenden Empfang im Versorgungsgebiet Radio für den mobilen, portablen und stationären Empfang, outdoor und indoor Radio, das gegenüber FM quantitativ und qualitiv besser ist Eine multimediale Zukunftschance für die Gattung Radio Ein europäisches, grenzüberschreitendes Hörfunksystem Stand Digital Radio in Mitteldeutschland Es sind mehr als 100 verschiedene Programme in Deutschland on air, davon 3 neue Programme aus Mitteldeutschland. + Mobile Daten + BASIC + PLUS + TPEG + EPG 5

6 Erste Bewertung von DAB Drei Säulenmodell als Erfolgs-Voraussetzung Voraussetzungen zum Erfolg von neuen Rundfunk-Systemen hier: Voraussetzungen für die DAB-Systemfamilie Technik ETSI-Standard Systemtechnik Senderinfrastruktur Empfänger Etc. Regulierung ITU-Rec. EU TK-Recht Medien-Recht Etc. ERFOLG im Markt, wenn alle Ampeln auf grün Quelle: Lehnert -TKLM-Symposium Markt Industrie Netzbetreiber Handel Veranstalter Radios Radio-Hörer Preise Konkurrenz Etc. Empfänger Profile (WorldDMB, EBU, EICTA) Empfänger Profil 1 - Standard Radio Empfänger Das ist ein DAB und Audio Empfänger mit einem einfachen alphanumerischen Display. Empfänger Profil 2 - Media Radio Empfänger Das ist ein Audio Empfänger mit einem Farbdisplay für mindestens 320 x 240 pixel. Empfänger Profil 3 - Multimedia Empfänger Das ist ein Mehrzweckempfänger mit einem Farbdisplay und Videowiedergabe. 6

7 Von der Einzelfrequenz zur Plattform UKW(FM) 87,5 108,0 MHz (VHF-Band II) = jeweils 1 Programm Kanal 12 (A D) = DAB = Audiocodierung MPEG1 Layer2 DAB DAB DAB DAB DAB DAB DAB DAB = 6-8 Programme Kanal im VHF (A D) = = Audiocodierung MPEG4 AAC+ = Programme Kanal im L-Band (1,4 GHz) = DMB = Mobil TV (Handy-TV) DMB DMB DMB DMB DMB = 5 Programme Beispielbelegung: Kanal im VHF (A D) = DAB - -DMB! DAB DAB DAB DMB = 10 Programme Noch Fragen? Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Für Rückfragen erreichen Sie uns unter:

MPEG-1 Layer 2, 32-256 kbit/s. DAB/DAB+ DMB HD-Radio ADR/DSR DRM/DRM+ DVB-T(2) DVB-H DVB-S(2) DVB-C DVB-SH

MPEG-1 Layer 2, 32-256 kbit/s. DAB/DAB+ DMB HD-Radio ADR/DSR DRM/DRM+ DVB-T(2) DVB-H DVB-S(2) DVB-C DVB-SH Seite 1 / 13 myradio_15_rundfunkvarianten_praesentation.pdf.doc DAB (Digital Audio Broadcasting) als EU-Projekt ( Eureka-147- Technologien ) 1987 2000 entwickelter digitaler Hörfunkstandard (terrestrisch,

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