Reha vor Rente wie erreicht die DRV die richtigen Patienten?

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1 Reha vor Rente wie erreicht die DRV die richtigen Patienten? Bethge M, Spanier K

2 1. Rehabilitationsbedarf und administrative Daten 2. Risikoindex Erwerbsminderungsrente 3. Webbasierte Information zur medizinischen Rehabilitation 2

3 Bestimmung von Bedarf Wer mit was? Wofür? Welche Leistung? Raspe H. Rehabilitation 2007;46:3-8 3

4 Bestimmung von Bedarf Problem Eingeschränkte erwerbsbezogene Teilhabe Komplexes Gesundheitsproblem Lange Krankheitsdauer Umfangreiche Nutzung ambulanter Versorgung Ziel Verbesserung/ Wiederherstellung von Erwerbsfähigkeit Teilhabe am Arbeitsleben Vermeidung von Erwerbsminderungsrenten Medizinische Rehabilitation Raspe H. Rehabilitation 2007;46:3-8 4

5 Inanspruchnahme Mehrheit der Zielgruppe ohne Inanspruchnahme Rückgang altersstandardisierter Raten Innerhalb eines Jahres: Antragstellung durch 5 bis 10 % der subjektiv rehabilitationsbedürftigen Personen (Zimmermann et al. 1999; Mittag et al. 2007) Hälfte der Erwerbsminderungsrentner ohne vorangegangene Rehabilitation Können potentiell rehabilitationsbedürftige Personen durch die Rentenversicherung selbst identifiziert und informiert werden? Mögliche Ursachen: Antragsleistung Segmentierte Versorgung Geringe ärztliche Unterstützung (Mohnberg et al. 2015; Bethge et al., in Druck) Geringer Informationsgrad 5

6 Administrative Daten als Teilhabeindikatoren Abbildung der Erwerbsbiografie ( Teilhabe am Arbeitsleben ) Begrenzung durch Zweckbindung Valide und vollständige Längsschnittdaten Bildung und Ausbildung Einkommen Arbeitslosigkeit Krankengeldbezug 6

7 Kumuliertes Überleben Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie Sektion Rehabilitation und Arbeit Risikoindex Erwerbsminderungsrente (I) Fall-Kontroll-Studie: Erwerbsminderungsrentner (2004 bis 2008) vs. aktiv Versicherte Screening mit administrativen Daten möglich 1 0,8 0,6 Männer Risikoindex (0 bis 100) 0,4 Drei Risikogruppen: Hoch vs. niedrig: HR = 30 Moderat vs. niedrig: HR = 6 0,2 0 T-Wert bis 40 T-Wert größer 40 bis 60 T-Wert größer Tage bis Rentenzugang n = 8500 Bethge M et al. Bundesgesundheitsbla 2011;54:

8 Kumuliertes Risiko Risikoindex Erwerbsminderungsrente (II) Erkennt der Risikoindex Erwerbsminderungsrentner, wenn es sinnvoll ist, von gefährdeter Erwerbsfähigkeit auszugehen (z. B. bei Krankengeldbezug)? Kohortenstudie: Hoch vs. niedrig: HR = 7 Moderat vs. niedrig: HR = 4 0,00 0,05 0,10 0,15 Risikoindex und Erwerbsminderungsrente Zeit in Tagen 1./2. Quartil 3. Quartil 4. Quartil n = 2614; 124 Zugänge in Erwerbmsinderungsrente Drittes Sozialmedizinisches Panel für Erwerbspersonen 8

9 Tage mit Beeinträchtigungen Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie Sektion Rehabilitation und Arbeit Risikoindex Erwerbsminderungsrente (III) ,4 63, , , , , /2. Quartil 3. Quartil 4. Quartil 0 1./2. Quartil 3. Quartil 4. Quartil RI-EMR RI-EMR Risikoindex 2010 bis 2012; Fragebogendaten 2015; Körperliche Rolle: n = 1816; Tage mit Beeinträchtigungen: n =

10 Gezielte Information Screening administrativer Daten Screening mit standardisiertem Instrument Information zur medizinischen Rehabilitation Spanier K et al. Trials 2015;16:436 10

11 11

12 Work Ability Index als Bedarfsindikator 7 bis 49 Punkte; geringe Werte = schlechte Arbeitsfähigkeit 12

13 Gezielte Absichtsbildung Differenzierte Rückmeldung: 7 bis 27, 28 bis 36, 37 bis 49 Punkte 13

14 Ergebniserwartungen 14

15 Selbstwirksamkeit durch verständliche Information 15

16 Konkrete Handlungshilfen 16

17 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Matthias Bethge Tel.: ;

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