6. Bayerisches Anwenderforum egovernment Wie bringt man IT-Sicherheit in die Fläche?

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1 6. Bayerisches Anwenderforum egovernment Wie bringt man IT-Sicherheit in die Fläche? Donnerstag, 22. Mai 2014 Referentin Informationssicherheit IHK für München und Oberbayern Bildnachweis: Fotolia Maksim Kabakou

2 Agenda 1. Konzept: IHK Angebot zur Informationssicherheit 2. Der Schlüssel zum Erfolg: Aktion und Kommunikation 3. Beispiel eines Vortrages zur Sensibilisierung Seite 2

3 Agenda 1. Konzept: IHK Angebot zur Informationssicherheit 2. Der Schlüssel zum Erfolg: Aktion und Kommunikation 3. Beispiel eines Vortrages zur Sensibilisierung Seite 3

4 Konzept: IHK Angebot zur Informationssicherheit Nordbayern Claudiu Bugariu Südbayern Veranstaltungen Sprechtage Checklisten Infomaterial Präsenz auf Messen IHK Internetauftritte Seite 4

5 Finanzierung / Kooperationen Seite 5

6 Veranstaltungen: Bayerische IHK-Roadshows Cloud- und Informationssicherheit - praktisch umgesetzt in KMU Bereits stattgefunden : IHK in München Nächste Termine:» IHK Nürnberg für Mittelfranken: » IHK für Oberpfalz / Kelheim: » Bamberg und Augsburg in Planung Gefahr moderner Informations- und Kommunikationstechnologie - Wirtschaftsspionage, Datenschutz, Informationssicherheit Bereits stattgefunden : IHKs in München, Erlangen, Passau, Würzburg, Bayreuth, Coburg, Aschaffenburg, Regensburg Nächste Termine:» Augsburg in Planung Industrie 4.0: IT sichert Produktion Bereits stattgefunden: IHK für München und Oberbayern: IT Security-Forum 2014 (technisch) Nächste Termine:» IHK für München und Oberbayern: und am Seite 6

7 Infomaterial / IHK Webauftritte Seite 7

8 Messeauftritte Seite 8

9 Sprechtage (ab Juli) In jedem der 9 Bezirke Ca. 5 Termine pro Tag und Berater Verbindliche regionale Anmeldung Bei Unternehmen vor Ort Nach Anfrage Seite 9

10 Agenda 1. Konzept: IHK Angebot zur Informationssicherheit 2. Der Schlüssel zum Erfolg: Aktion und Kommunikation 3. Beispiel eines Vortrages zur Sensibilisierung Seite 10

11 Erfolg durch Aktion & Kommunikation Werben Verbessern Handeln Konzept Planung Umsetzung Optimierung Feedback Seite 11

12 Agenda 1. Konzept: IHK Angebot zur Informationssicherheit 2. Der Schlüssel zum Erfolg: Aktion und Kommunikation 3. Beispiel eines Vortrages zur Sensibilisierung Seite 12

13 Ihr Büro am Morgen Seite 13

14 Ihr Büro am Morgen Schutz Absender? Nicht öffnen Nicht klicken Mitarbeiter? Browser aktuell Plugins aktuell Seite 14

15 Ich brauche nur das Internet (1) Schutz/Notfall Intrusion Detection System (IDS) Provider Packet? Schutzinfrastruktur IP Adresse abschirmen Provider benachrichtigen Anzeige Nicht zahlen Seite 15

16 Ich brauche nur das Internet (2) Reputationsverlust Schutz/Notfall Server aktualisieren Nicht benötigte Server-Dienste abschalten Web-Software aktuell Web-Application- Firewall Starke Passwörter Nicht benötigte Benutzerkonten deaktivieren Auf Initiative-S testen Seite 16

17 Mythos oder Realität? Bedrohung DDoS Botnetze Drive-By-Exploits Schadprogramme (Spionage über Soc ial Engineering) Identitätsdiebstahl Spam Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bericht Fokus IT- Sicherheit 2013 Seite 17

18 Sie glauben nicht, dass Sie betroffen sind? 1/3 der befragten Unternehmen waren 2012 oder 2013 Opfer einer Cyberattacke (Quelle: BITKOM 03/2014) Schadprogramme / Tag (Quelle: Karspersky Lab, 12/2013) Gezielte Attacken auf KMU kosten im Durchschnitt Euro (Quelle: Global Corporate IT Security Risks 2013) Fälschliche Annahme: die Vorsorge ist teurer als die Kosten nach dem Eintreten eines Schadenfalls. Seite 18

19 Ihre Unternehmensexistenz ist in Gefahr, wenn Sie nicht wissen, wie gut Ihre Kronjuwelen geschützt sind BYOD www Personal s Cloud Soziale Netze PC Server Rudolpho Duba / pixelio.de Seite 19

20 Testen Sie jetzt Ihre Informationssicherheit 1. Leitlinie 2. Kronjuwelen 3. Notfall Rike / pixelio.de Seite 20

21 Informationssicherheitsleitlinie 1. Unterschrift der Leitung 2. Beauftragte für Informationssicherheit 3. Schutzkonzept (Strategie, Ziele) 4. Maßnahmen 5. Regelmäßige Prüfung 6. Aktualität Bild-Quelle: BSI Seite 21

22 Was ist ein Kronjuwel? Was ist es wert? 5 % Ihrer Daten Notfall: Wie lange kann ich auf diese Ressource verzichten? Risikowert ( ) = Schadenswert x Wahrscheinlichkeit des Eintretens Beispiel: 500 = x 10 % Seite 22

23 Informationssicherheit ist ein Prozess! ACT PLAN CHECK DO Checkliste für den Chef: Erstellen Sie eine Informationssicherheits-Leitlinie. Bewerten Sie Ihre Kronjuwelen. Ernennen Sie einen Informationssicherheits-Beauftragten. Erweiterte Checkliste für den Chef bzw. den IS-Beauftragten: 1. Erstellen Sie praktisch umsetzbare Regeln. 2. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter. 3. Kontrollieren Sie die Einhaltung der Regeln und seien Sie Vorbild. 4. Erstellen Sie Sanktionsmaßnahmen. 5. Führen Sie regelmäßige Audits durch. 6. Aktualisieren Sie Ihre Checklisten. Bild-Quelle: BSI Seite 23

24 Gefahren und Maßnahmen Schutz- Maßnahmen Infrastruktur Organisation Personal Hardware & Software Kommunikation Notfallvorsorge! Gefahren Elementare Gefährdungen Höhere Gewalt Organisatorische Mängel Menschliche Fehler Technisches Versagen Vorsätzliche Handlungen Seite 24

25 Praxistipps für Ihre Organisation 1. Richtlinie für private Nutzung von firmeneigener HW, SW, Internet 2. Richtlinie für geschäftliche Nutzung von privaten Geräten 3. Brandschutzübungen, Stromausfallübungen etc. 4. Notfallplan 5. Sicherheitsrichtlinien 6. Erstellung einer Liste für Sicherheitsvorfälle 7. Zertifizierung nach ISO 27001/2, ISIS12 oder ISA+ RainerSturm_pixelio.de Seite 25

26 Harald Wanetschka / pixelio.de Beispiel: Mobile Devices Richtlinien: Finden Sie die Balance zwischen Freiheit und Gefahren Mobiles Gerät? Passwortschutz? Öffentliche WLANS? Dienstliche s? Verloren? Sensible Daten? 90% 33% keinen 60% 34 % 33% 69% Schutz Passwort Mobile Device Management Verortung Fernlöschung Trennung privat/beruf Keine sensible Daten Keine öffentl. WLANS Bluetooth ausschalten -Verschlüsselung White-Listing Quelle: Symantec Studie April 2013 Seite 26

27 Praxistipps für Ihre Technik 1. Virenschutzkonzept 2. Backupkonzept 3. Datensicherung 4. Mobile-Device-Management Konzept (Kontrolle über Apps, Fernlöschung) 5. Passwortregelung (Länge, Merkmale, Änderungshäufigkeit) 6. Speicherung von Informationen und Löschung bzw. Vernichtungsregel 7. -Verschlüsselung (PGP, S/MIME) 8. Laptopverschlüsselung, Festplattenverschlüsselung Seite 27

28 Praxistipps für personelle Maßnahmen plumbe / pixelio.de 1. Ernennung eines IS-Beauftragten 2. Mitarbeiterschulungen und Sensibilisierung 3. Verpflichtung zur Einhaltung der Gesetze und Regeln 4. Prüfung der Sicherheitskultur 5. Vorbildfunktion der Vorgesetzten 6. Einbeziehen von Arbeitsprozessen 7. Regeln beim Ausscheiden der Mitarbeiter 8. Geregelte Einarbeitung 9. Information über Warnsignale 10. Berücksichtigung kultureller Hintergründe Seite 28

29 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit IHK für München und Oberbayern Referentin Informationssicherheit Balanstraße München Telefon: Telefax: Web: Innovation & Umwelt>E-Business und IuK-Wirtschaft>IT-Sicherheit Seite 29

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