VORLESUNG SOZIALSTRUKTURANALYSE

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1 VORLESUNG SOZIALSTRUKTURANALYSE 10 Ι BILDUNG WS 2016/ Dezember 2016 Prof. Dr. Stephan Lessenich Ι Institut für Soziologie Lehrstuhl Soziale Entwicklungen und Strukturen

2 Sozialstrukturanalyse: Das Vorlesungsprogramm I Sozialstrukturanalyse als politische Soziologie sozialer Ungleichheit 1 Sozialstruktur 2 Soziale Ungleichheit 3 Sozial-Politik II Sozialstruktur und Strukturkategorien sozialer Ungleichheit 4 Demographie & 5 Strukturkategorie Alter (age) 6 Haushalte & 7 Strukturkategorie Geschlecht (gender) 8 Erwerbstätigkeit & 9 Strukturkategorie Klasse (class) 10 Bildung & 11 Strukturkategorie Rasse (race) III Reproduktion sozialer Ungleichheit: Strukturen und Mechanismen 12 Struktur und Handeln I: Habitus und (alltägliche) Lebensführung 13 Struktur und Handeln II: Soziale Schließung und Ausbeutung IV Sozialstruktur und soziale Ungleichheit jenseits der Nationalgesellschaft 14 Europäisierung/Transnationalisierung der Sozialstruktur? 15 Globale soziale Ungleichheiten

3 Rückblick: Klasse als Strukturkategorie sozialer Ungleichheit Gesellschaft als strukturierter Raum von sozialen Positionen und Über- bzw. Unterordnungsverhältnissen Soziologische Kontroversen über die zutreffende Beschreibung und Analyse der Ungleichheitsstruktur moderner Gesellschaften Marx sche Theorie ökonomischer Klassen im Kapitalismus: Fokus auf die Struktur der Produktionsverhältnisse Ungleichheit der Verfügung über Produktionsmittel (Kapital vs. Lohnarbeit) Dialektischer Gegensatz mit asymmetrischen Abhängigkeiten Strukturelles Herrschaftsverhältnis, Konflikttheorie ( Klassenkampf ) Weber sche Theorie sozialer Klassenlagen in der Marktgesellschaft: Fokus auf die Struktur der Erwerbschancen Ungleichheiten der Verfügung über und Verwertbarkeit von Ressourcen Erwerbsklassen unterscheiden sich durch typische Lebensführungsmuster Wechselseitiges Abgrenzungshandeln ständisch gefärbter Klassenmilieus Historisch werden Klassen- von Schichtungsmodellen sozialer Ungleichheit abgelöst (im Anschluss an Webers Ansatz und mit Geiger als Überleitungstheoretiker ) Lessenich I VL Sozialstrukturanalyse I 10 Bildung I Folie 1

4 Modell sozialer Schichtung nach Dahrendorf ( Hausmodell ) Abb. 1

5 Erweitertes Hausmodell sozialer Schichtung nach Geißler Abb. 2

6 Sinus-Milieus 2016 Abb. 3

7 Soziale Schichten, soziale Milieus oder doch soziale Klassen? Die (west)deutsche Sozialstrukturanalyse entfremdet sich vom Klassenkonzept (Dominanz sozialstatistischer Klassifikationsbemühungen, tendenzieller Verlust der Konflikt und Herrschaftsperspektive) anders als die französische oder US-amerikanische Soziologie Erik O. Wright (Classes, 1985): durch mehrere Ressourcen (Produktionsmittelbesitz, Qualifikation, Organisationsmacht) strukturierte und durch die Existenz von Mittelklassen durchkreuzte, komplexe Klassenverhältnisse Pierre Bourdieu (La distinction, 1979): durch mehrere Ressourcen (ökonomisches, kulturelles, soziales und symbolisches Kapital) strukturierte, die soziale Praxis nachhaltig und konflikthaft strukturierende Klassenverhältnisse Relevanz einer Weber und Marx folgenden Klassenkonzeption als relationale und herrschaftssoziologische Kategorie für die gegenwärtige Sozialstrukturanalyse: Machtkämpfe um die Verfügbarkeit und Verwertbarkeit von Ressourcen Gesellschaft als eine Struktur von herrschenden und beherrschten Positionen Materiale und symbolische Dimensionen sozialer Klassenverhältnisse Bedeutung der Zeitdimension: Die gesellschaftliche Welt ist akkumulierte Geschichte. (Bourdieu 1983:183) Lessenich I VL Sozialstrukturanalyse I 10 Bildung I Folie 2

8 Grundstruktur des sozialen Raums nach Bourdieu Abb. 3a

9 Soziale Klassen und Bildung Erweiterung des ökonomischen Kapitalbegriffs um die kulturelle und soziale Dimension bei Bourdieu: Ökonomisches Kapital: Geld bzw. Eigentumstitel Kulturelles Kapital: Bildung bzw. Bildungstitel Soziales Kapital: Beziehungen bzw. Herkunftstitel Gesellschaft als Raum von Klassenpositionen mit ungleicher Kapitalausstattung Gesellschaftliche Dynamik: Positionskämpfe um die Akkumulation von Kapital und Distinktionskämpfe um die Wertigkeit der Kapitalsorten Zentralität von Bildung ( Leistungsqualifikationen, Humankapital ) und von Kämpfen um die Verfügung über und Verwertung von Bildungskapital in der Wissensgesellschaft (bzw. im Humankapitalismus ) Individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Bildungsniveau und Begabungsreserven (Krüger-Hemmer 2016:86): Die Qualifikation der Bevölkerung ist von großer gesamtwirtschaftlicher Bedeutung, da vor allem die Qualität der menschlichen Arbeitskraft (sogenanntes Humankapital) das Leistungsvermögen einer Volkswirtschaft bestimmt. Für den Einzelnen verbessert ein hoher Bildungsstand die Erwerbschancen sowie die Chancen auf eine individuelle Lebensführung und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. (Ebd.:98) Lessenich I VL Sozialstrukturanalyse I 10 Bildung I Folie 3

10 Soziale Klassen und Bildung Zugleich sind die Prinzipien der Chancengleichheit und der Leistungsgerechtigkeit ( meritokratische Positionszuweisung) zentral für die normative Rechtfertigung sozialer Ungleichheit in demokratisch-kapitalistischen Gesellschaften: Meritokratie bezeichnet das liberale Selbstverständnis moderner Gesellschaften, demnach der soziale Status, den eine Person im Laufe des Lebens erwirbt, ihren tatsächlich erbrachten Leistungen und erworbenen Qualifikationen entspricht. Eine Schlüsselstellung nimmt in dieser Konzeption der Meritokratie das Bildungssystem ein. (Groh- Samberg 2008:161) Faktisch aber bleiben Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit im Bildungssystem eine Illusion (vgl. Bourdieu & Passeron 1971): Internationale Vergleichsstudien wie PISA und IGLU haben gezeigt, dass in Deutschland der Bildungserfolg und die Bildungschancen von Kindern stark von ihrer sozialen Herkunft beziehungsweise dem Migrationshintergrund abhängen. Auch die Schulwahl wird stark vom familiären Hintergrund bestimmt. Generell gilt: Je höher der allgemeine oder berufliche Abschluss der Eltern, desto geringer waren die Schüleranteile an Hauptschulen und desto höher waren die Schüleranteile an Gymnasien. (Krüger-Hemmer 2016:86) Gerade in Deutschland, wo man häufig nur mit Zimperlichkeitsattitüden von sozialen Klassen redet, ist der Zusammenhang von Klassenherkunft, Bildungserwerb und eigener erreichter Klassenposition so eng wie in kaum einem anderen entwickelten Land auf der Welt. (Groh-Samberg 2008:165) Lessenich I VL Sozialstrukturanalyse I 10 Bildung I Folie 4

11 Schüler/innen nach Schularten Abb. 4

12 Schulabgänger/innen nach Abschluss 2004/2014 Abb. 5

13 Allgemeiner Schulabschluss der Bevölkerung 2014 Abb. 6

14 Beruflicher Bildungsabschluss der Bevölkerung 2014 Abb. 7

15 Auszubildende nach Geschlecht und Berufen 2004/2014 Abb. 8

16 Schüler/innen nach Schulart und Schulabschluss der Eltern 2014 Abb. 9

17 Schulbesuch der Kinder nach Bildungsabschluss der Eltern 2010/2015 Abb. 10

18 Bildungsbeteiligung nach Bildungsstatus der Eltern ( Bildungstrichter ) 2009 Abb. 11

19 Schüler/innen nach Schulart und Migrationshintergrund 2014 Abb. 12

20 Bevölkerung (25-64 Jahre) nach Migrationsstatus und Schulabschluss Abb. 13

21 Bevölkerung (25-64 Jahre) nach Migrationsstatus und Berufsabschluss Abb. 14

22 Qualifikation von Zugewanderten (25-64 Jahre) nach Zuzugsjahr (2014) Abb. 15

23 Studierende nach Bildungsherkunft und Migrationsstatus 2012 Abb. 16

24 Studierende nach Bildungsherkunft Abb. 17

25 Studierende nach Schulabschluss der Eltern Abb. 18

26 Soziale Herkunft, Klassenlagen und Bildungserwerb Klassenspezifische Ungleichheiten des Bildungserwerbs: Unterscheidung primärer und sekundärer Effekte der sozialen Herkunft (nach Boudon) Primäre Herkunftseffekte: Unterschiede in den messbaren schulischen Kompetenzen und Leistungen als Ausdruck der in der familialen Primärsozialisation vermittelten (klassenspezifisch ungleichen) Startchancen Sekundäre Herkunftseffekte: Bei individuell gleichen Kompetenzen und Leistungen sich ergebende (klassenspezifisch ungleiche) Chancen des Bildungserwerbs (durch Schulwahlentscheidungen der Eltern, Beurteilungen und Übergangsempfehlungen des Lehrpersonals, Förderintensität und symbolische Wertigkeit unterschiedlicher Schulformen) Kumulation klassenspezifischer Benachteiligungen im Bildungsverlauf bzw. über den gesamten Lebensverlauf: systematische Gewalt der sekundären Effekte Denn das, was in einem späteren Statuserwerbsprozess als primärer Effekt wirkt, ist bereits selbst die Summe primärer und sekundärer Effekte früherer Statuserwerbsprozesse [w]eil die Chancen zur Entwicklung von Kompetenzen und Fähigkeiten abhängig sind von den Statuszuweisungen und Laufbahnselektionen früherer Übergangsentscheidungen. (Groh-Samberg 2008: ) Die gesellschaftliche Welt ist akkumulierte Geschichte. (Bourdieu 1983:183) Lessenich I VL Sozialstrukturanalyse I 10 Bildung I Folie 5

27 Sozialstrukturanalyse: Das Begleitprogramm Audio- und Videoaufzeichnung (durch LMU UnterrichtsMitschau, videoonline.edu.lmu.de) Übung zur Vorlesung durch Dr. Thomas Barth: Dienstag Uhr, M 118 Musterfragen an Tutorien zur Vorlesung: Christian Köning & Marc Ortmann Mittwoch 12-14, Konradstr. 6, SR 208 Sebastian Felsner & Anton Schmidt Donnerstag 12-14, Konradstr. 6, SR 208 David Arndt & Manuel Schechtl Freitag 10-12, Konradstr. 6, SR 108 Vorlesungsprogramm, Literatur zu Vorlesung/Übung und Tutorien sowie Folien zur Vorlesung auf der Homepage des IfS: (Lehrbereiche > Lessenich > Studium und Lehre > Vorlesung Sozialstrukturanalyse) PASSWORD: sozstruk1617 Reader zu Vorlesung und Tutorien: Kopiervorlagen im Digitalzentrum, Barer Str. 71 (je 16,50 ) Klausur: Donnerstag, , Wiederholungstermin: Freitag, , 16-18

28 Einladung zum Forschungskolloquium

29 Prof. Dr. Stephan Lessenich Vorlesung Sozialstrukturanalyse Das war s! Vielen Dank.

30 Literatur Boudon, Raymond (1973): Education, Opportunity, and Social Inequality. Changing Prospects in Western Society, New York: Wiley. Bourdieu, Pierre (1982 [frz. 1979]): Die feinen Unterschiede. Kritik der soziologischen Urteilskraft, Frankfurt a.m.: Suhrkamp. Bourdieu, Pierre (1983): Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital, in: Reinhard Kreckel (Hg.), Soziale Ungleichheiten, Soziale Welt Sonderband 2, Göttingen: Schwartz, S Bourdieu, Pierre (1985): Sozialer Raum und Klassen, in: Ders., Sozialer Raum und Klassen. Leçon sur la leçon. Zwei Vorlesungen, Frankfurt a.m.: Suhrkamp, S Bourdieu, Pierre; Passeron, Jean-Claude (1971 [frz. 1970]): Die Illusion der Chancengleichheit. Untersuchungen zur Soziologie des Bildungswesens am Beispiel Frankreichs, Stuttgart: Klett. Geiger, Theodor (1949): Die Klassengesellschaft im Schmelztiegel, Köln/Hagen: Kiepenheuer. Geißler, Rainer (2014): Die Sozialstruktur Deutschlands, 7. grundlegend überarbeitete Auflage, Wiesbaden: Springer VS. Groh-Samberg, Olaf (2008): Armut, soziale Ungleichheit und die Perspektiven einer Erneuerung der Sozialkritik, in: Rolf Eickelpasch et al. (Hg.), Metamorphosen des Kapitalismus und seiner Kritik, Wiesbaden: VS, S Krüger-Hemmer, Christiane (2016): Bildungsbeteiligung, Bildungsniveau und Bildungsbudget, Kap. 3.1 in: Destatis & WZB (Hg.), Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S Marx, Karl (2004 [orig. 1844/45]): Der dialektische Gegensatz von Proletariat und Reichtum, Abschnitt A von Die Heilige Familie in: Ders., Die Frühschriften, 7. Auflage, Herausgegeben von Siegfried Landshut, Stuttgart: Kröner, S Schwingel, Markus (2000): Pierre Bourdieu zur Einführung, Hamburg: Junius. Steuerwald, Christian (2015): Soziale Ungleichheit, Kap. 6 in: Ders., Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS, S Wright, Erik Olin (1985): Classes, London: Verso.

31 Abbildungsverzeichnis Allgemeine Vorbemerkung: Wie auch bei allen anderen datenbasierten Vorlesungssitzungen beruhen die Angaben in den einzelnen Abbildungen zum Teil auf verschiedenen Datengrundlagen, weswegen sie nicht in jedem Fall eins zu eins vergleichbar sind bzw. Zahlenangaben unter Umständen auch voneinander abweichen können. Bitte konsultieren Sie für die Details der Berechnungsgrundlage jeweils die im Abbildungsverzeichnis gelisteten Quellen. Abb. 1: Wikipedia.de (2015): Farblich schematische Darstellung des Dahrendorfhäuschens (westdeutsche Gesellschaftsschichtung um 1965). Zuletzt aufgerufen am : https://de.wikipedia.org/wiki/dahrendorfh%c3%a4uschen Abb. 2: Bundeszentrale für politische Bildung (2014): Soziale Schichtung der deutschen Bevölkerung. Zuletzt aufgerufen am Abb. 3: Vuma.Touchpoints (2016): Sinus-Milieus. Zuletzt aufgerufen am : Abb. 4: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 82. Abb. 5: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 84. Abb. 6: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 99. Abb. 7: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 99. Abb. 8: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 88. Abb. 9: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 87.

32 Abbildungsverzeichnis Abb. 10: Statista (2016): Bildung der Eltern beeinflusst Schulwahl der Kinder. Zuletzt aufgerufen am : https://de.statista.com/infografik/5750/schulbesuch-kinder-nach-bildungsstand-eltern/ Abb. 11: Bundesministerium für Bildung und Forschung (2013): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung, Berlin: BMBF, S Abb. 12: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S. 87. Abb. 13: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S Abb. 14: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S Abb. 15: Destatis & WZB (Hg.): Datenreport Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016, S Abb. 16: Bundesministerium für Bildung und Forschung (2013): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung, Berlin: BMBF, S Abb. 17: Bundesministerium für Bildung und Forschung (2013): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung, Berlin: BMBF, S. 89. Abb. 18: Bundesministerium für Bildung und Forschung (2013): Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS-Institut für Hochschulforschung, Berlin: BMBF, S. 77.

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