Arbeitshilfe für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch (BauGB)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Arbeitshilfe für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch (BauGB)"

Transkript

1 Arbeitshilfe für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem Baugesetzbuch (BauGB) Überarbeitete Fassung auf der Grundlage der Arbeitshilfe der Fachkommission Städtebauliche Erneuerung der ARGEBAU

2 Verteilerhinweis Diese Informationsschrift wird von der Landesregierung in Baden-Württemberg im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Verpflichtung zur Unterrichtung der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von anderen Kandidaten oder Helfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für alle Wahlen. Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken und Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist auch die Weitergabe an Dritte zum Zwecke der Wahlwerbung. Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf die vorliegende Druckschrift nicht so verwendet werden, dass dies als Parteinahme des Herausgebers zugunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte. Diese Beschränkungen gelten unabhängig vom Vertriebszweig, also unabhängig davon, auf welchem Wege und in welcher Anzahl diese Informationsschrift dem Empfänger zugegangen ist. Erlaubt ist es jedoch den Parteien, diese Informationsschrift zur Unterrichtung ihrer Mitglieder zu verwenden. Herausgeber: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Theodor-Heuss-Straße 4; Stuttgart November 2002 Bearbeitung: Herstellung: Peter Schäfer, Wirtschaftsministerium Präzis-Druck; Karlsruhe-Rüppurr

3 - 3 - Inhaltsverzeichnis Einführung 3 1. Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen: 5 Allgemeine Grundsätze 2. Städtebauliche Missstände 8 3. Vorbereitende Untersuchungen Aufgabenverteilung und Mitwirkung der Betroffenen 16 und der öffentlichen Planungsträger 5. Bestimmung des "richtigen" Sanierungsverfahrens Förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets Städtebauliche Planung Sozialplan Durchführung der Sanierung Kosten- und Finanzierungsübersicht Erhebung von Ausgleichsbeträgen Sanierungsträger und andere Beauftragte Abschluss des Sanierungsverfahrens Reprivatisierung von Grundstücken Sicherung des mit der Sanierung Erreichten 65 Anlagen 66 Anmerkung: Bei den im Text genannten Bestimmungen handelt es sich um solche des Baugesetzbuchs, sofern nicht ausdrücklich eine andere Rechtsgrundlage genannt wird.

4 - 4 - Einführung Die städtebauliche Erneuerung ist eine strukturelle Daueraufgabe, die sich in vielen Städten, Gemeinden und Dörfern zu einer kommunalen Schwerpunktaufgabe entwickelt hat. Ziel ist die städtebauliche Verbesserung und Aufwertung der bereits bebauten Bereiche. Dazu können die Städte und Gemeinden - neben der Steuerung der baulichen Entwicklung mit den Instrumenten des allgemeinen Städtebaurechts - städtebauliche Sanierungsverfahren durchführen. Diese beziehen sich stets auf ein bestimmtes, von der Kommune abzugrenzendes Gebiet, das bisher mit städtebaulichen Missständen behaftet war und das in einem zügigen Prozess durch ein Bündel von Einzelmaßnahmen verbessert werden soll. Bloße isolierte Einzelmaßnahmen können nicht Gegenstand von Sanierungsverfahren sein. Städtebauliche Erneuerung verfolgt das Ziel, das überkommene bauliche Erbe zu bewahren, soweit es erhaltenswert ist, die Wohn- und Arbeitsbedingungen in der gebauten Umwelt zu verbessern und den Strukturwandel der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft durch städtebauliche Maßnahmen zu begleiten. Die Gebietstypen, die von den Städten und Gemeinden in diesem Sinne städtebaulich erneuert werden, sind recht unterschiedlich. Sie reichen von Stadt- und Ortskernen bis zu Großsiedlungen der Nachkriegszeit, von alten Wohngebieten der Gründerjahre bis zu Industrie- und Gewerbebrachen. Die Städte und Gemeinden haben in den vergangenen Jahren große Leistungen in der städtebaulichen Erneuerung erbracht; sie sind dabei von ihrem Bundesland und vom Bund finanziell unterstützt worden. Gleichwohl sind schon die herkömmlichen Aufgaben der städtebaulichen Erneuerung erst zum Teil erfüllt. Außerdem treten neue städtebauliche Aufgaben stärker in den Vordergrund. Dazu gehören vor allem die gewerblich orientierte und eine stärker ökologieorientierte Erneuerungspolitik. Städtebauliche Erneuerung ist daher eine langfristige Zukunftsaufgabe der Stadt- und Gemeindeentwicklung. Dieser Bedeutung der städtebaulichen Erneuerung entspricht es, dass der Bundesgesetzgeber die bodenrechtlichen Bestimmungen des früheren Städtebauförderungsgesetzes in das Baugesetzbuch übernommen hat. Für die praktische Arbeit in den Städten und Gemeinden sind dabei vor allem die Vorschriften über städtebauliche Sanierungsmaßnahmen von Interesse ( b).

5 - 5 - Hierauf bezieht sich die vorliegende Arbeitshilfe. Sie ist von der Fachkommission "Städtebauliche Erneuerung" der Arbeitsgemeinschaft der für das Bau-, Wohnungsund Siedlungswesen zuständigen Minister der Länder (ARGEBAU) unter Mitwirkung von Vertretern des Bundesbauministeriums und der kommunalen Spitzenverbände erstellt und in der zuständigen Fachabteilung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg mit Blick auf aktuelle Entwicklungen überarbeitet worden. Die Arbeitshilfe wendet sich in erster Linie an Mitarbeiter von Städten und Gemeinden, die sich mit städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen befassen. Gedacht ist a- ber auch an die vielen kleineren Gemeinden mit weniger spezialisierten Verwaltungen, die sich zur Zeit in verstärktem Maße der städtebaulichen Erneuerung widmen. Diesen Nutzern sollen die folgenden Hinweise den Einstieg in die bodenrechtlichen Vorschriften des Baugesetzbuchs über städtebauliche Sanierungsmaßnahmen erleichtern. Sie wollen also einen ersten Überblick über die wichtigsten Einzelfragen geben, jedoch keine Kommentare oder sonstige wissenschaftliche Fachliteratur ersetzen. Um eine bessere Lesbarkeit zu erreichen, wurde auf die Darstellung vieler Einzelfragen verzichtet. Hervorgehoben sei noch, dass die Finanzierung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen und die damit zusammenhängenden finanziellen Förderungsmöglichkeiten in dieser Arbeitshilfe nicht behandelt werden. An dieser Stelle mag der Hinweis genügen, dass die förderrechtlichen Vorschriften des früheren Städtebauförderungsgesetzes, die zunächst nach 245 Abs. 11 des BauGB (Fassung vom , BGBl I S. 2253) übergangsweise fortgalten, nun in den 164 a und 164 b zusammengefasst wurden. Die näheren Einzelheiten sind in Förderrichtlinien der Länder geregelt.

6 Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen Allgemeine Grundsätze 1.1 Allgemeines Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen in Stadt und Land, durch die ein Gebiet zur Behebung städtebaulicher Missstände wesentlich verbessert oder umgestaltet werden soll ( 136 Abs. 2), wobei die einheitliche Vorbereitung und zügige Durchführung im öffentlichen Interesse liegen muss ( 136 Abs. 1). Es kommt also nicht auf die Größe einer Gemeinde an (ob Stadt, Gemeinde oder Dorf) und wo das Gebiet dort gelegen ist (Zentrum, innenstadtnahes Gebiet, Ortsteil, Ortsrand). Maßgebend sind vielmehr die städtebaulichen Voraussetzungen und die städtebaulichen Aufgabendarstellungen. 1.2 Öffentliches Interesse Das öffentliche Interesse i.s. von 136 Abs. 1 Satz 1 ist nicht bereits mit dem Nachweis der städtebaulichen Missstände gegeben, sondern muss als weiteres Merkmal hinzutreten, damit das Sanierungsrecht angewendet werden kann. Ob ein öffentliches Interesse besteht, ist an Hand der Gesamtsituation des Einzelfalles festzustellen. Das öffentliche Interesse ist zu verneinen, wenn die Sanierung nur den Interessen von privaten Eigentümern oder Betrieben dienen würde. 1.3 Einheitliche Vorbereitung Wesensmerkmal einer städtebaulichen Sanierung ist die einheitliche Vorbereitung ( 136 Abs. 1). Durch sie werden mit Hilfe der städtebaulichen Planung die zum Teil verschiedenartigen Einzelmaßnahmen innerhalb des Sanierungsgebiets auf ein einheitliches Ziel ausgerichtet, aufeinander abgestimmt und miteinander verflochten. Der Begriff der einheitlichen Vorbereitung schließt nicht aus, dass sich die Zielvorstellungen im Verlauf einer Sanierungsmaßnahme wandeln, vor allem aber konkretisieren können.

7 Städtebauliche Gesamtmaßnahme, Einzelmaßnahmen Merkmale der Gesamtmaßnahme Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind Gesamtmaßnahmen (vgl. 149 Abs. 2 und 3) und als solche darauf angelegt, für ein bestimmtes Gebiet ein Geflecht mehrerer städtebaulicher Einzelmaßnahmen über einen längeren Zeitraum koordiniert und aufeinander abgestimmt vorzubereiten und zügig durchzuführen. Als städtebauliche Gesamtmaßnahme ist die Sanierung durch folgende Merkmale gekennzeichnet: - Bezug auf ein bestimmtes Gebiet, - Behebung städtebaulicher Missstände als allgemeines Ziel, - Ausrichtung auf eine einheitliche Konzeption und Planung, - langfristige Dauer, - Bündelung und zielgerichtete Ausrichtung einer Vielzahl zum Teil verschiedenartiger Einzelmaßnahmen, - gesteigerte Verantwortung der Gemeinde (vgl. 1.5) Einzelmaßnahmen Einzelmaßnahmen sind einzelne konkrete Vorhaben oder Projekte (z.b. die Aufstellung eines Bebauungsplans, der Erwerb eines bestimmten Grundstücks, die Verlagerung eines bestimmten Betriebs, die Modernisierung eines bestimmten Gebäudes, die Herstellung einer bestimmten Erschließungsanlage). Einzelmaßnahmen sind sanierungsrechtlich nur von Bedeutung, wenn sie Bestandteil der Gesamtmaßnahme sind und dieser deshalb zugerechnet werden können. Sie können für sich allein nicht Gegenstand einer städtebaulichen Sanierung sein. Ausnahmsweise können einige wenige Einzelmaßnahmen auch außerhalb eines Sanierungsgebietes liegen; Voraussetzung für ihre Einbeziehung in die Gesamtmaßnahme ist jedoch, dass solche Einzelmaßnahmen durch die Sanierung bedingt sind (z.b. Erschließungsanlagen, Gemeindebedarfseinrichtungen) Zügige Durchführung nach 136 Abs. 1 sind städtebauliche Sanierungsmaßnahmen zügig durchzuführen (Verpflichtung der zügigen Durchführung).

8 - 8 - Aus dem Gebot der zügigen Durchführung folgt, dass der Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte sowie die Vorbereitung und Durchführung der Einzelmaßnahmen zeitlich aufeinander abgestimmt sein müssen. Das Gebot der zügigen Durchführung begründet eine gesteigerte Verantwortung der Gemeinde. Die Gemeinde ist verpflichtet, die ihr nach dem BauGB und nach anderen Vorschriften zustehenden Befugnisse auszuüben, sobald und soweit es zur Erreichung des Sanierungszwecks erforderlich ist. Aber auch im übrigen muss sich die Gemeinde um schnelle Beseitigung von Hemmnissen bemühen. 1.6 Dauer der Sanierungsmaßnahme Beginn und Ende der Sanierung Die städtebauliche Sanierungsmaßnahme beginnt formal mit dem Beschluss über den Beginn der vorbereitenden Untersuchungen nach 141 Abs. 3 Satz 1. Sie endet mit der Abwicklung der Sanierung Zeitrahmen Das BauGB trifft keine Bestimmung darüber, wie lange eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme dauern darf. Eine genaue Festlegung der Sanierungsdauer ist in der Regel auch nicht möglich, da aus vielfältigen Gründen (z.b. Änderung der Sanierungsplanung, Änderung von Vorstellungen der öffentlichen Aufgabenträger, Streckung von Förderungsmitteln, Rechtsmittel der Betroffenen) die Durchführung verzögert werden kann. Dennoch sollen im Zeitpunkt der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets im Regelfall nicht mehr als 10 bis 15 Jahre für die Durchführung der Sanierung veranschlagt werden. Dies hat Auswirkungen auf die Größe des Sanierungsgebiets (vgl. dazu 6.3). 1.7 Sanierungsgebiet Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind als Gesamtmaßnahmen gebietsbezogen ( 136 Abs. 2). Gerade hierin äußert sich ihr städtebaulicher Charakter. Neben dem eigentlichen Sanierungsgebiet kann die Gemeinde auch Ersatz- und Ergänzungsgebiete festlegen ( 142 Abs. 2).

9 Städtebauliche Missstände 2.1 Allgemeines Voraussetzung für die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen ist das Vorliegen städtebaulicher Missstände in dem betreffenden Gebiet ( 136 Abs. 2 Satz1). Es reicht jedoch aus, wenn die Missstände sich erst abzeichnen: In diesem Falle kommen Sanierungsmaßnahmen in Betracht, um eine Verschlechterung zu verhindern. Der Begriff des städtebaulichen Missstandes wird in 136 Abs. 2 Satz 2 gesetzlich bestimmt. Dabei werden zwei Arten von Missständen unterschieden, die sich jedoch in einem Gebiet überlagern können: - Substanzschwächen und - Funktionsschwächen 2.2 Substanzschwächen Substanzschwächen liegen nach 136 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 vor, wenn das Gebiet nach seiner vorhandenen Bebauung oder nach seiner sonstigen Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohnund Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden o- der arbeitenden Menschen nicht entspricht. In 136 Abs. 3 Nr. 1 werden Kriterien aufgezählt, die bei der Beurteilung ob in einem Gebiet städtebauliche Missstände vorliegen, zu berücksichtigen sind. Die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse werden in 136 nicht näher bestimmt. Sie müssen im Einzelfall ermittelt werden. Eine untere Grenze bildet die Schwelle zur Gefahr im Sinne des Bauordnungsrechts. Ist die Sicherheit der im Gebiet wohnenden und arbeitenden Menschen gefährdet, so sind die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse nicht gewahrt. Eine obere Grenze stellen die heutigen Anforderungen des städtebaulichen Planungsrechts (z.b. in 1 Abs. 5 oder in der BauNVO), des Bauordnungsrechts, des Arbeitsstättenrechts, des Immissionsschutzrechts und sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften dar; allerdings sind nicht in jedem Falle schon ungesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse gegeben, wenn diese Anforderungen nicht eingehalten werden.

10 Maßgebend ist im betreffenden Gebiet die vorhandene Bebauung oder die sonstige, nicht durch Bebauung geprägte Beschaffenheit (z.b. Nutzungen oder Bebauung, Verkehrsanlagen, Grünanlage, Altlasten). Auch von nicht bebauten Grundstücken können städtebaulich relevante Störungen ausgehen, die einen städtebaulichen Missstand begründen. 2.3 Funktionsschwächen Funktionsschwächen liegen nach 136 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 vor, wenn das Gebiet in der Erfüllung der Aufgaben, die ihm nach seiner Lage und Funktion obliegen, erheblich beeinträchtigt ist. In 136 Abs. 3 Nr. 2 werden Aufgaben (Funktionen), deren Erfüllung beeinträchtigt sein kann, beispielhaft aufgezählt. Ob ein Gebiet in der Lage ist, die ihm obliegenden Aufgaben zu erfüllen, ergibt sich aus einem Vergleich des bestehenden Zustandes mit der für das Gebiet maßgebenden Aufgabenzuweisung. Entscheidend ist, ob eine erhebliche Abweichung des gegenwärtigen Zustandes vom "Soll- Zustand" vorliegt. Die Abweichung kann sowohl im Hinblick auf die gegenwärtigen Aufgaben als auch auf künftige Funktionen bestehen. Auch der unbebaute Zustand eines Gebiets kann eine Funktionsschwäche darstellen, wenn eine Bebauung oder eine andere Nutzung zur Aufgabenerfüllung erforderlich ist. Für die Funktionsschwächensanierung kommt es nicht darauf an, ob die bauliche oder sonstige Beschaffenheit des Gebiets Mängel aufweist. Die Aufgaben für ein Gebiet ergeben sich insbesondere aus - der überörtlichen Planung (Programme und Pläne der Raumordnung), - einer festgelegten Fachplanung, - einer städtebaulichen Entwicklungsplanung oder städtebaulichen Rahmenplanung, - dem Flächennutzungsplan, - einem Bebauungsplan oder einem Bebauungsplanentwurf, der das Stadium der Planreife i.s. von 33 Abs. 1 erlangt hat, - einer örtlichen Bauvorschrift über die Gestaltung. Eine Funktionsschwächensanierung kommt unter den genannten Voraussetzungen auch in Betracht zur

11 Umnutzung von Flächen aus Gründen der städtebaulichen Umstrukturierung, - Aufbereitung und Umnutzung von Flächen mit aufgegebener Nutzung (Brachflächen), - baulichen Verdichtung bisher aufgelockerter Bebauung, - Ergänzung bebauter Gebiete, - Entwicklung von bebauten Bereichen im Außenbereich zu im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, - Zentrenbildung in ländlichen Gemeinden, - Gestaltung des Ortsbildes, z.b. durch Rekonstruktion historischer Bauten oder Anpassung von Bauten an das vorhandene geplante Ortsbild, - verträglichen Gestaltung unterschiedlicher Nutzungen in Gemengelagen, - städtebaulichen Lärmsanierung, - Verbesserung der Wohnverhältnisse. 2.4 Behebung von städtebaulichen Missständen Wesentliche Verbesserung des Gebiets Ein Gebiet wird wesentlich verbessert, wenn unter Aufrechterhaltung der Gebietsstruktur bauliche und sonstige Anlagen errichtet, modernisiert, instandgesetzt oder erhalten werden Wesentliche Umgestaltung des Gebiets Die Behebung städtebaulicher Missstände kann gemäß 136 Abs. 2 auch durch wesentliche Umgestaltung des Gebiets erfolgen. Ein Gebiet wird wesentlich umgestaltet, wenn insbesondere - die Art der baulichen oder sonstigen Nutzung, - das Maß der baulichen Nutzung, - die überbaubaren Grundstücksflächen oder - die Erschließung verändert werden Behebung, Minderung Zur "Behebung" ist nicht erforderlich, dass alle städtebaulichen Missstände beseitigt werden. Es reicht, wenn die vorhandenen Missstände wesentlich gemindert oder durch die Maßnahmen der Gemeinde private

12 Investitionen so angeregt werden, dass sich der notwendige Umstrukturierungs- und Erneuerungsprozess aus eigener Kraft weiter vollziehen kann Maßnahmen zur Behebung Zur Behebung städtebaulicher Missstände kommen insbesondere in Betracht: - die Beseitigung baulicher Anlagen und die Neubebauung, - die nutzungsgerechte Aufbereitung von Flächen, z.b. durch Beseitigung von Altlasten, - die Herstellung, Erweiterung oder Umgestaltung von Erschließungsanlagen, - die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden, - die Bebauung noch unbebauter Flächen, - die Beseitigung baulicher und sonstiger Anlagen ohne anschließende Neubebauung, jedoch für eine andere festgelegte Nutzung, erforderlichenfalls für Zwischennutzung, - Verlagerung störender Betriebe. Die verschiedenen Arten von Maßnahmen zur Missstandsbehebung können sich in einem Gebiet überschneiden. 3. Vorbereitende Untersuchungen 3.1 Bestandteil der Vorbereitung der Sanierung ( 140) Die Vorbereitung er Sanierung gem. 140 und damit die vorbereitenden Untersuchungen sind Aufgabe der Gemeinde. Die vorbereitenden Untersuchungen kann die Gemeinde auf Sanierungsträger oder sonstige Beauftragte (z.b. Planungsbüros) übertragen. Die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen ist Voraussetzung für die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets (Sanierungssatzung, 142). Die Aufgaben des 140 stehen miteinander in einem engen Zusammenhang und lassen sich nicht immer klar voneinander abgrenzen. So sind die anzustrebenden Ziele der Sanierung ( 140 Nr. 3) im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen (Nr. 1) zu ermitteln. Diese Ziele werden meist in einer Rahmenplanung (Nr. 4) bestimmt, die nach der förmlichen Festlegung weiter konkretisiert wird. Diese im Rah-

13 menplan dargestellten Ziele sind wiederum Grundlage der "Erörterung der beabsichtigten Sanierung" (Nr. 5) mit den Bürgern. Mit den vorbereitenden Untersuchungen werden auch die ersten Grundlagen für die "Erarbeitung des Sozialplans" (Nr. 6) ermittelt. 3.2 Verfahren der vorbereitende Untersuchungen ( 141) a) Die Untersuchungen werden durch förmlichen Beschluss der Gemeinde eingeleitet (Anlage 1). Das zuständige Beschlussorgan bestimmt sich nach dem jeweiligen Kommunalrecht. Im Beschluss werden die Grenzen des Untersuchungsgebiets bezeichnet. Der Beschluss löst für die Betroffenen die Auskunftspflicht ( 138) aus, die allerdings auch außerhalb der Untersuchungsgebiets gelten kann. Nach 141 Abs. 4 ist insbesondere auch die Zurückstellung von Baugesuchen möglich. b) Der Voruntersuchungsbeschluss ist zusammen mit einer Karte, der die Grenzen des Untersuchungsgebiets entnommen werden können, ortsüblich bekannt zu machen ( 141 Abs. 3). Auf die Auskunftspflicht ist hinzuweisen. Es ist zweckmäßig, den Sinn und Inhalt der vorbereitenden Untersuchungen kurz darzulegen. Auch sollte gesagt werden, wer mit der Durchführung der Untersuchung beauftragt ist (Anlage 2). c) Mit dem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt, die Untersuchungen durchzuführen oder sie von einem Beauftragten durchführen zu lassen. Der Beauftragte soll über die notwendige fachliche Qualifikation und Erfahrung verfügen. Je höher die Qualität der Vorbereitung, desto erfolgreicher läuft die Sanierung und desto besser sind ihre Ergebnisse. d) Die Ziele der Sanierung werden möglichst frühzeitig mit den Betroffenen erörtert. Diese Erörterung ist der Beginn eines laufenden Dialogs zwischen der Gemeinde und den Bürgern in den Sanierungsgebieten. Eine verständliche Darlegung der Sanierungsziele (z.b. in anschaulichen Plänen, Modellen) schafft eine vertauensvolle Beteiligung und fördert die Bereitschaft zur Mitwirkung.

14 e) Die umfassende Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger, die unabhängig von einer Beteiligung in einer etwaigen Bauleitplanung ( 4) an der Sanierung teilnehmen, ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Verwirklichung der Sanierungsziele. Sie sollen vom Beginn der Untersuchungen an in das Sanierungsverfahren eingebunden werden. f) Die vorbereitenden Untersuchungen sind als Grundlage für die Prüfung der geplanten Sanierungsmaßnahme abgeschlossen, wenn die erforderlichen Beurteilungsgrundlagen vorliegen. g) Die Gemeinde kann die vorbereitenden Untersuchungen auch ohne Ergebnis abbrechen. Da das zuständige Beschlussgremium die vorbereitenden Untersuchungen durch Beschluss eingeleitet hat, wird es im Regelfall auch über deren Abbruch entscheiden. Im Hinblick auf die Rechtswirkungen der Einleitung vorbereitender Untersuchungen ist es geboten, die Einstellung der Untersuchungen ebenfalls ortsüblich bekannt zu machen. h) Die Gemeinde kann in Einzelfällen von vorbereitenden Untersuchungen ganz oder teilweise absehen, soweit für die förmliche Festlegung hinreichende Beurteilungsunterlagen bereits vorliegen. 3.3 Bedeutung der vorbereitenden Untersuchungen Für alle Beteiligten sind sie eine wichtige Grundlage von Entscheidungen im laufenden Sanierungsverfahren: - Die Gemeinde klärt im Laufe der Untersuchung, welche städtebaulichen Probleme in dem Gebiet zu lösen sind, für das eine Sanierungsmaßnahme erwogen wird. - Die Gemeinde erhält Informationen, welche städtebaulichen Ziele mit der Sanierung erreicht werden können, mit welchen Auswirkungen sie rechnen muss und was die Sanierung ungefähr kosten wird. Auch über die voraussichtliche Dauer der Sanierung gewinnt sie Anhaltspunkte.

15 Notwendige Investitionen der Gemeinde werden frühzeitig ermittelt und der längerfristigen Haushaltsplanung zugrunde gelegt. Einzelne Bau- und Ordnungsmaßnahmen der Gemeinde ( 140 Nr. 7), von denen bei Privaten Signalwirkungen für den Start der Sanierungsmaßnahme zu erwarten sind, können vorgezogen werden, z.b. die Instandsetzung und Modernisierung gemeindeeigener Gebäude. - Die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen geben den Beschlussgremien eine gesicherte Beurteilungsunterlage, wenn sie die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets beschließen. - Für die Bürger wird anschaulich, wohin die Sanierung läuft. Sie sehen, was im Bereich ihres Grundstücks und in der Umgebung geschehen wird. - Die öffentlichen Aufgabenträger (z.b. die Denkmalschutzbehörde, die Straßenbaubehörde, das Energieversorgungsunternehmen) erfahren, wo und wann sie sich an der Sanierungsmaßnahme beteiligen sollen. - Die nach Landesrecht zuständigen Aufsichtsbehörden und die für die Aufstellung des Städtebauförderungsprogramms und für die Bewilligung der Städtebauförderungsmittel zuständigen Stellen e r- halten eine sachgerechte Unterlage für ihre Arbeit. - Für die rechtliche Überprüfung der Sanierungssatzung ziehen die Verwaltungsgerichte die vorbereitenden Untersuchungen häufig heran. 3.3 Ergebnisse Aus den vorbereitenden Untersuchungen müssen sich im Ergebnis entnehmen lassen: a) der Nachweis über städtebauliche Missstände im Gebiet ( 136 Abs. 3);

16 b) die Begründung, dass die Sanierungsmaßnahme im öffentlichen Interesse liegt sowie erforderlich ist ( 136 Abs. 1) und zügig durchgeführt werden kann; c) ein Vorschlag zur zweckmäßigen Abgrenzung der Sanierungsgebiete, die förmlich festzulegen sind ( 142 Abs. 1), wenn nötig auch von Ersatz- und Ergänzungsgebieten ( 142 Abs. 2); d) ein Vorschlag mit Begründung für die Wahl des Sanierungsverfahrens (umfassend oder vereinfacht, vgl. 142 Abs. 4); e) die anzustrebenden allgemeinen Ziele der Sanierung. 3.5 Inhalt und Aufgaben ( 141 Abs. 1) a) Erhebung und Bewertung der sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge (Bestandsaufnahme). Inhalt, Umfang und Aussageschärfe der Bestandsaufnahme orientieren sich an der möglichen Aufgabenstellung. b) Formulierung der anzustrebenden allgemeinen Ziele der Sanierung Auf der Grundlage der Bestandsaufnahme werden die städtebaulichen Ziele in der Regel in einer ersten Rahmenplanung dargelegt. Mit dieser Konkretisierung der Sanierungsziele können wiederum die Durchführbarkeit, die Mitwirkungsbereitschaft und die nachhaltigen Auswirkungen der Sanierung praxisnah unte rsucht werden. c) Begründung der Durchführbarkeit im allgemeinen Über die Durchführbarkeit geben Auskunft - Abgrenzung und Größe der Sanierungsgebiete, - das beabsichtigte Verfahren (vereinfacht oder umfassend), - die Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen (vor allem der Eigentümer von sog. Schlüsselgrundstücken) und der öffentlichen Aufgabenträger in sachlicher, zeitlicher und finanzieller Hinsicht, - die kommunalpolitische Durchsetzbarkeit, - die Verwaltungskraft der Gemeinde,

17 die Einschaltung eines Beauftragten und dessen Leistungsfähigkeit, - die voraussichtlichen Gesamtkosten (überschlägig) und ihre mögliche Finanzierung (kommunaler Haushalt, Förderung, öffentliche und private Investitionen), - ein grober Zeitrahmen für die Abwicklung der Maßnahmen. d) Ermittlung der nachteiligen Auswirkungen Die Untersuchung konzentriert sich auf Personen, Haushalte und Betriebe, die voraussichtlich unmittelbar von der Sanierung nachteilig betroffen sein werden. Zu den Auswirkungen gehören z.b. - Veränderungen von Grundstückszuschnitten oder sonstige Folgen für Eigentümer, - Mehrbelastung durch Miete oder Pacht, - Veränderung des Kundenstamms eines Betriebes, - notwendiger Wegzug aus dem Sanierungsgebiet, - Wechsel des Arbeitspla tzes. e) Größe des Untersuchungsgebiets Die Größe des Untersuchungsgebiets richtet sich nach der Aufgabenstellung und dem möglichen Untersuchungsaufwand. Sie wird in der Regel größer sein als das künftige Sanierungsgebiet. Aussagen zur Verflechtung mit der weiteren Umgebung (z.b. Verkehr, Grünbeziehungen) erfordern nicht, dass das Untersuchungsgebiet entsprechend erweitert wird. Untersuchungen in Stufen Die vorbereitenden Untersuchungen können auch in Stufen verschiedener Aussageschärfe durchgeführt werden. So kann sich eine erste grobe Untersuchung auf das gesamte Untersuchungsgebiet und den dazugehörigen Verflechtungsbereich erstrecken (Grobanalyse). In dieser Stufe werden die möglichen Sanierungsgebiete ermittelt, für die in einer zweiten Stufe die Untersuchungen vertieft werden (Feinuntersuchung). 4. Aufgabenverteilung und Mitwirkung der Betroffenen und der öffentlichen Planungsträger

18 Rolle der Gemeinde Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind Selbstverwaltungsaufgaben der Gemeinde. Die Gemeinde entscheidet in eigener Verantwortung, ob und für welche innerörtlichen Bereiche sie sich dieser Aufgabe widmen will. Aufgabe der Gemeinde ist es primär, die städtebaulichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die privaten und öffentlichen Eigentümer der im Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücke ihre Baumaßnahmen durchführen können; der Schwerpunkt der gemeindlichen Erneuerungsaktivitäten liegt daher im Bereich der städtebaulichen Planung und der Ordnungsmaßnahmen (siehe unten). Das Baugesetzbuch betont in 148, dass die Durchführung von Baumaßnahmen den Eigentümern überlassen bleibt, soweit die zügige und zweckmäßige Durchführung durch sie gewährleistet ist. 4.2 Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen Allgemeines Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche städtebauliche Sanierung ist eine aktive Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde sowie eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Gemeinde und Sanierungsbetroffenen. Beides - Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit aller Betroffenen - ist dabei als Daueraufgabe im Sinne eines ständigen Dialogs während des gesamten Sanierungsverfahrens zu verstehen. In diesem Zusammenhang ist 137 zu beachten, der sowohl für die Vorbereitung als auch für die Durchführung der Sanierung gilt. Der Gesetzgeber nennt dazu als Betroffene die Eigentümer, die Mieter, die Pächter sowie die sonstigen Betroffenen. Zu letzteren können auch Arbeitnehmer gehören (z.b. bei Betriebsverlagerungen) Auskunftspflicht Die Betroffenen sind nach S 138 gegenüber der Gemeinde oder ihrem Beauftragten zur Auskunft verpflichtet. Die Erteilung der Auskunft kann nach 138 Abs. 4 durch Androhung und Festsetzung eines Zwangsgeldes erzwungen werden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung oder Durchführung der Sanierung erhobenen personenbezogenen Daten unterliegen nach

19 Abs. 2 einem besonderen Schutz. Sie dürfen nur für Zwecke der städtebaulichen Sanierung verwendet werden. Eine Weitergabe der Daten an andere Stellen ist nur zulässig, soweit 138 dies ausdrücklich vorsieht. Die personenbezogenen Daten sind nach Aufhebung der förmlichen Festlegung zu löschen. Die mit der Erhebung von Daten Beauftragten der Gemeinde - Mitarbeiter der Gemeinde oder z.b. eines Sanierungsträgers - sind bei Aufnahme ihrer Tätigkeit nach 138 Abs. 3 schriftlich zu verpflichten, die erhobenen Daten nur an die Gemeinde weiterzugeben (Anlage 3). 4.3 Beteiligung und Mitwirkung öffentlicher Aufgabenträger, 139 Die in 139 Abs. 1 genannten öffentlicher Aufgabenträger sind verpflichtet, die Gemeinde bei der Vorbereitung und Durchführung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Umgekehrt muss die Gemeinde die Träger öffentlicher Belange in sinngemäßer Anwendung des 4 im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Sanierung beteiligen. Die Gemeinde und die Träger öffentlicher Belange haben sich im Hinblick auf die Änderung aufeinander abgestimmter Maßnahmen oder Planungen gegenseitig zu unterrichten. 5. Bestimmung des "richtig" Sanierungsverfahrens 5.1 Überblick Das Baugesetzbuch kennt zwei unterschiedliche Verfahrensarten für die Durchführung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen. Sie unterscheiden sich vor allem in der Intensität, mit der die Gemeinde auf die Entwicklung der Bodenpreise, auf den Bodenverkehr und auf tatsächliche Veränderungen im Sanierungsgebiet Einfluss nimmt. Das Gesetz ermöglicht damit "maßgeschneiderte" Verfahrenslösungen für die in der Praxis vielgestaltigen städtebaulichen Situationen. Die beiden Verfahrensarten sind das umfassende Sanierungsverfahren (oft auch "klassisches" oder "herkömmliches" Verfahren genannt) sowie das vereinfachte Sanierungsverfahren. Wichtig ist, dass die Wahl unter diesen beiden Verfahren keine Ermessensentscheidung der Gemeinde ist. Das Baugesetzbuch geht vielmehr davon aus, dass auf den Einzelfall nur das eine oder andere Verfahren passt, für das sich die Gemeinde dann entscheiden muss (vgl. 142 Abs. 4). Die Entscheidung für das eine oder andere Verfahren muss daher im Ein-

20 zelfall sorgfältig getroffen und - insbesondere in den vorbereitenden Untersuchungen ( 141) - begründet werden (Anl. 4). Für das vereinfachte Verfahren gibt es mehrere Varianten, unter denen die Gemeinde nach Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten wählen kann. 5.2 Sanierungsrechtliche Vorschriften für beide Verfahrensarten Neben den allgemeinen städtebaurechtlichen Vorschriften kommen im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet folgende sanierungsrechtliche Vorschriften sowohl im vereinfachten als auch im umfassenden Sanierungsverfahren zur Anwendung: - 24 Abs. 1 Nr. 3 über das allgemeine Vorkaufsrecht beim Kauf von Grundstücken in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet und städtebaulichen Entwicklungsbereich (zum besonderen Satzungsvorkaufsrecht vor förmlicher Festlegung vgl. 25 Abs. 1 Nr. 2); - 27 Abs. 1 Nr. 2 über die Ausübung des Vorkaufsrechts nach 24 Abs. 1 Nr. 3 zugunsten eines Sanierungs- und Entwicklungsträgers; - 87 Abs. 3 Satz 3 über die Zulässigkeit der Enteignung zugunsten eines Sanierungs- und Entwicklungsträgers; - 88 Satz 2 über die Enteignung aus zwingenden städtebaulichen Gründen; - 89 über die Veräußerungspflicht der Gemeinde von Grundstücken, die sie durch Vorkauf oder Enteignung erworben hat (zur weitergehenden Veräußerungspflicht der Sanierungsträger, vgl. 159 Abs. 3); und 145 über die Genehmigung von Vorhaben, Teilungen und Rechtsvorgängen; hier ist jedoch zu beachten, dass die Gemeinde im vereinfachten Verfahren die Anwendung dieser Vor-

Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet

Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet-Süd Soziale Stadt Der Ausgleichsbetrag im Sanierungsgebiet Liebe Bürgerinnen und Bürger des Westlichen Ringgebietes! Das Sanierungsgebiet Westliches Ringgebiet -Soziale

Mehr

Abstandsflächen. Rechtsschutz. Besonderes Städtebaurecht

Abstandsflächen. Rechtsschutz. Besonderes Städtebaurecht Abstandsflächen Rechtsschutz Besonderes Städtebaurecht 1/70 Zweck: Abstandsflächen, Abstände ( 6 SächsBO) ausreichende Belichtung von Aufenthaltsräumen Brandschutz Die Abstandsrechtsvorschriften ( 6 SächsBO)

Mehr

S a t z u n g über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Altstadt Bensheim-Mitte"

S a t z u n g über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes Altstadt Bensheim-Mitte S a t z u n g über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Altstadt Bensheim-Mitte" Aufgrund des 5 der Hess. Gemeindeordnung in der Fassung vom 1. Juli 1960 (GVBl. I S. 103) und des 5 des Gesetzes

Mehr

Städtebauliche Verträge (III)

Städtebauliche Verträge (III) SCHÖNEFELDER* KOSKE ZIEGLER RECHTSANWÄLTE *FACHANWALT FÜR VERWALTUNGSRECHT Veröffentlichungen Eike Schönefelder Immobilien Business Nr. 3/2000, S. 32 Städtebauliche Verträge (III) Haben sich die vorangegangenen

Mehr

Anforderungen an die Abrechnung von städtebaulichen Gesamtmaßnahmen aus Sicht des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt

Anforderungen an die Abrechnung von städtebaulichen Gesamtmaßnahmen aus Sicht des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt Anforderungen an die Abrechnung von städtebaulichen Gesamtmaßnahmen aus Sicht des es Werkstattgespräch, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Freie Hansestadt Hamburg, 25.03.2014, Gliederung des Vortrages

Mehr

"Gesunde" Siedlungen

Gesunde Siedlungen "Gesunde" Siedlungen Rechtliche Möglichkeiten der Einflussnahme auf Eigentümer- und Nutzungsstrukturen Referent: Rechtsanwalt Henning J. Bahr, LL.M. AnwälteHaus, Osnabrück 28.05.2011 - Haus der Insel -

Mehr

Bauen im Außenbereich Ein Privileg für die Landwirtschaft?! Landwirtschaftsamt, SG 33.1, Alexander Wegerhof L a n d r a t s a m t H e i l b r o n n

Bauen im Außenbereich Ein Privileg für die Landwirtschaft?! Landwirtschaftsamt, SG 33.1, Alexander Wegerhof L a n d r a t s a m t H e i l b r o n n Bauen im Außenbereich Ein Privileg für die Landwirtschaft?! Gliederung 1. Baugenehmigungsverfahren 2. Bauen im Außenbereich Öffentliches Baurecht Öffentliches Baurecht Bauplanungsrecht (Bund) "Wo darf

Mehr

Zweibrücker Sanierungsinfo Das A-B-C der Sanierung

Zweibrücker Sanierungsinfo Das A-B-C der Sanierung Zweibrücker Sanierungsinfo Das A-B-C der Sanierung Nr. 5 10/2012 01/2004 Sanierung Innenstadt Zweibrücken Sanierungsgebiet I "Innenstadt/Herzogvorstadt" und Sanierungsgebiet II "Obere Vorstadt/Luitpoldstraße

Mehr

Einführung in die Planung

Einführung in die Planung Einführung in die Planung Übung zur Vorlesung Einführung in die Planung bzw. Raum- und Infrastrukturplanung I (Prof. Monstadt) Dorferneuerung in Hessen nachhaltige, integrierte Dorfentwicklung [Richen

Mehr

ERSCHLIESSUNGSBEITRAGSSATZUNG

ERSCHLIESSUNGSBEITRAGSSATZUNG ERSCHLIESSUNGSBEITRAGSSATZUNG mit eingearbeiteter Änderungssatzung vom 28.09.2001 Aufgrund des 132 des Baugesetzbuches BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Dezember 1986 (BGBl I S. 2253) in Verbindung

Mehr

Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011

Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011 Steuerung von Windenergieanlagen unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in der Praxis und der BauGB-Novelle 2011 Christian Brietzke Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N. Projekt Repowering-InfoBörse

Mehr

SchiedsamtsZeitung 64. Jahrgang 1993, Heft 12 Online-Archiv Seite 182a-187 Organ des BDS

SchiedsamtsZeitung 64. Jahrgang 1993, Heft 12 Online-Archiv Seite 182a-187 Organ des BDS Einfriedigungen im Nachbarrecht von Rustige, Franz Schiedsmann in Eitorf/Sieg Immer wieder wird der Schiedsmann/die Schiedsfrau mit der Frage konfrontiert, wie die Rechtslage hinsichtlich der Einfriedigung

Mehr

Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur... XVII

Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur... XVII Vorwort... V Abkürzungsverzeichnis............................... XIII Verzeichnis der abgekürzt verwendeten Literatur................. XVII 1. Teil: Grundlagen... 1 I. Begriffe, Bedeutung und Entwicklung....................

Mehr

Straßenbaubeitragssatzung der Stadt Brandenburg an der Havel (SBS 2003)

Straßenbaubeitragssatzung der Stadt Brandenburg an der Havel (SBS 2003) 1 Straßenbaubeitragssatzung der Stadt Brandenburg an der Havel (SBS 2003) (Beschl.- Nr. 65/03; ABl. Nr. 6 vom 22.04.2003 und Nr. 7 vom 20.05.2003, geändert durch Satzung vom 12.10.2004, ABl. Nr. 16 vom

Mehr

Eine umfangreiche öffentliche und nichtöffentliche Tagsordnung hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Mai 2015 abzuarbeiten:

Eine umfangreiche öffentliche und nichtöffentliche Tagsordnung hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Mai 2015 abzuarbeiten: Informationen aus dem Gemeinderat Eine umfangreiche öffentliche und nichtöffentliche Tagsordnung hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Mai 2015 abzuarbeiten: 1. Bürgerfragestunde In der Bürgerfragestunde

Mehr

Stadt Großröhrsdorf. Ausgleichsbeträge. Sanierungsgebiet Stadtkern

Stadt Großröhrsdorf. Ausgleichsbeträge. Sanierungsgebiet Stadtkern Stadt Ausgleichsbeträge Sanierungsgebiet Stadtkern Auswertung des Gutachtens zur Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwertsteigerungen Vorbereitung der Erhebung von Ausgleichsbeträgen Technischer/Verwaltungsausschuss

Mehr

Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB)

Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB) Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB) in der Fassung vom 7. November 1999 (GVBl. S. 578), geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2004 (GVBl. S. 524) zuletzt geändert durch Gesetz vom 03. November

Mehr

14.024 VV zu 24 und 54 LHO

14.024 VV zu 24 und 54 LHO 24 Baumaßnahmen, Beschaffungen, Entwicklungsvorhaben (1) Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für Baumaßnahmen dürfen erst veranschlagt werden, wenn Pläne, Kostenermittlungen und Erläuterungen vorliegen,

Mehr

WMRC. Baurecht. Vorlesung im Wintersemester 2011/2012, TU Berlin. Baurecht. Rechtsanwälte

WMRC. Baurecht. Vorlesung im Wintersemester 2011/2012, TU Berlin. Baurecht. Rechtsanwälte Vorlesung im Wintersemester 2011/2012, TU Berlin 1 Das gliedert sich im Wesentlichen in: das private vertragliche Beziehungen zwischen Bauherrn und Bauunternehmen das öffentliche Bauordnungsrecht ( Landesbauordnungen)

Mehr

Stand: Stadt: 14.10.2013. Absichtserklärung. zwischen. Landeshauptstadt Mainz. einerseits. und ECE. sowie PANTA. andererseits

Stand: Stadt: 14.10.2013. Absichtserklärung. zwischen. Landeshauptstadt Mainz. einerseits. und ECE. sowie PANTA. andererseits Stand: Stadt: 14.10.2013 Absichtserklärung zwischen Landeshauptstadt Mainz einerseits und ECE sowie PANTA andererseits Zwischen der Landeshauptstadt Mainz, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz, vertreten

Mehr

Kurzbeschreibung zum vereinfachten Sanierungsverfahren nach dem BauGB

Kurzbeschreibung zum vereinfachten Sanierungsverfahren nach dem BauGB Das vereinfachte Sanierungsverfahren nach dem besonderen Städtebaurecht und die Vorteile, die sich der Gemeinde und den Bürgern im Sanierungsgebiet dadurch bieten Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind

Mehr

Relevante Aspekte der BauGB-Novelle 2013 in Bezug auf Brachflächenmanagement/-revitalisierung. Jens Meißner, Referatsleiter Baurecht im TMBLV

Relevante Aspekte der BauGB-Novelle 2013 in Bezug auf Brachflächenmanagement/-revitalisierung. Jens Meißner, Referatsleiter Baurecht im TMBLV Relevante Aspekte der BauGB-Novelle 2013 in Bezug auf Brachflächenmanagement/-revitalisierung BauGB 2013 Ziel der BauGB-Novelle: Stärkung der Innenentwicklung Regelungsschwerpunkt: Maßnahmen zur Vermeidung

Mehr

Grundstück Hochwinkel 2 in Köln-Dellbrück Gemarkung Wichheim-Schweinheim, Flur 13, Flurstück Nr. 1068, groß 2.954 m²

Grundstück Hochwinkel 2 in Köln-Dellbrück Gemarkung Wichheim-Schweinheim, Flur 13, Flurstück Nr. 1068, groß 2.954 m² Anlage C Verkaufskonditionen Grundstück Hochwinkel 2 in Köln-Dellbrück Gemarkung Wichheim-Schweinheim, Flur 13, Flurstück Nr. 1068, groß 2.954 m² Für das Grundstück besteht kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan.

Mehr

Gemeinde Baiersbronn. Landkreis Freudenstadt. Bekanntmachung. des Umlegungsbeschlusses des Umlegungsausschusses Kanalweg

Gemeinde Baiersbronn. Landkreis Freudenstadt. Bekanntmachung. des Umlegungsbeschlusses des Umlegungsausschusses Kanalweg Gemeinde Baiersbronn Landkreis Freudenstadt Bekanntmachung des Umlegungsbeschlusses des Umlegungsausschusses Kanalweg und der Auslegung der Bestandskarte mit Bestandsverzeichnis sowie Benennung der Geschäftsstelle

Mehr

1. Welche rechtlichen Grundlagen regeln den Rückbau von Windkraftanlagen in Brandenburg und welche Behörden sind jeweils zuständig?

1. Welche rechtlichen Grundlagen regeln den Rückbau von Windkraftanlagen in Brandenburg und welche Behörden sind jeweils zuständig? Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 64 des Abgeordneten Steeven Bretz CDU-Fraktion Landtagsdrucksache 6/149 Rückbau von Windkraftanlagen in Brandenburg Wortlaut der Kleinen Anfrage Nr.

Mehr

Grundbuchbereinigungsgesetz

Grundbuchbereinigungsgesetz Grundbuchbereinigungsgesetz GBBerG 1993 Geltung ab 25.12.1993 Vollzitat: "Grundbuchbereinigungsgesetz vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2182, 2192), zuletzt geändert durch Artikel 4 Absatz 14 des Gesetzes

Mehr

Verordnung zum Schutz von Patientendaten in evangelischen Krankenhäusern

Verordnung zum Schutz von Patientendaten in evangelischen Krankenhäusern Verordnung zum Schutz von Patientendaten Krankenh-DSV-O 715 Verordnung zum Schutz von Patientendaten in evangelischen Krankenhäusern vom 29. Oktober 1991 KABl. S. 234 Aufgrund von 11 Absatz 2 des Kirchengesetzes

Mehr

Übung im öffentlichen Recht für Fortgeschrittene. Besprechungsfall vom 14.05.2009

Übung im öffentlichen Recht für Fortgeschrittene. Besprechungsfall vom 14.05.2009 Prof. Dr. Gerhard Robbers SS 2009 Übung im öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Besprechungsfall vom 14.05.2009 B ist Eigentümer eines bebaubaren Grundstücks in der rheinland-pfälzischen Stadt X. Das

Mehr

ÖFFENTLICHES BAURECHT

ÖFFENTLICHES BAURECHT ÖFFENTLICHES BAURECHT 2007 Hans-Gerd Pieper Rechtsanwalt in Münster Lehrbeauftragter an der FHöV ALPMANN UND SCHMIDT Juristische Lehrgänge Verlagsges. mbh & Co. KG 48149 Münster, Annette-Allee 35, 48001

Mehr

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) 1. Rechtsgrundlage Seit dem 01.05.2004 sind alle Arbeitgeber gem. 84 Abs. 2 SGB IX verpflichtet, für Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres länger als sechs

Mehr

Bauantrag. 1. - normales Baugenehmigungsverfahren nach 67 LBO -

Bauantrag. 1. - normales Baugenehmigungsverfahren nach 67 LBO - Bauantrag 1. - normales Baugenehmigungsverfahren nach 67 LBO - Wer bearbeitet im Fachdienst Bauaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde Bauanträge? Die/Den für die jeweilige Stadt oder Gemeinde zuständige/n

Mehr

Öffentliches Baurecht

Öffentliches Baurecht Öffentliches Baurecht Bauplanungsrecht mit seinen Bezügen zum Raumordnungsrecht, Bauordnungsrecht Dr. Werner Hoppe Universita'tsprofessor em. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Rechtsanwalt,

Mehr

Beschluss zu a): Beschluss zu b):

Beschluss zu a): Beschluss zu b): Bebauungsplan Nr. 142a Biogasanlage Kruthaup Osterfeine a) Aufstellungsbeschluss gem. 2 Abs. 1 BauGB b) Veränderungssperre gem. 14 BauGB Beschluss zu a): Der Bürgermeister der Stadt Damme beschließt im

Mehr

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für den Münchner Nordosten. - Sachstand und weiteres Vorgehen - Erweiterung des Umgriffs - Vergabe von Gutachten

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für den Münchner Nordosten. - Sachstand und weiteres Vorgehen - Erweiterung des Umgriffs - Vergabe von Gutachten Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für den Münchner Nordosten - Sachstand und weiteres Vorgehen - Erweiterung des Umgriffs - Vergabe von 11.02.2014 Das Wachstum der Stadt 1158 1300 1650 1750 1800 1858

Mehr

Satzung Neubau Verwaltungszentrum als Eigenbetrieb. vom 16. April 2013

Satzung Neubau Verwaltungszentrum als Eigenbetrieb. vom 16. April 2013 Satzung Neubau Verwaltungszentrum als Eigenbetrieb 2.4 vom 16. April 2013 Aufgrund des 4 Abs. 1 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Juli 2000 (GBl. S. 581,

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins

Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins Berlin, 26. Mai 2011 Stellungnahme Nr. 30/11 Stellungnahme des Deutschen Anwaltvereins durch den Ausschuss Verwaltungsrecht zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der klimagerechten Stadtentwicklung in

Mehr

Klimaschutz im städtebaulichen Sanierungsrecht

Klimaschutz im städtebaulichen Sanierungsrecht Daniel Riekmann Klimaschutz im städtebaulichen Sanierungsrecht Tectum Verlag Daniel Riekmann Klimaschutz im städtebaulichen Sanierungsrecht. Tectum Verlag Marburg, 2015 Zugl. Diss. Univ. Philipps-Universität

Mehr

Examensrepetitorium an der Universität Tübingen

Examensrepetitorium an der Universität Tübingen Examensrepetitorium an der Universität Tübingen Aktuelle Fälle aus der Praxis des Verwaltungsgerichts Sigmaringen Sommersemester 2013 Lösungsskizze zu Fall 1: Fall 1: Der Petitionsausschuss und die Zulassung

Mehr

2242.1.2-WFK. Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. vom 13. Mai 2011 Az.: B 4-K 5133.

2242.1.2-WFK. Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. vom 13. Mai 2011 Az.: B 4-K 5133. 2242.1.2-WFK Verwaltungsverfahren bei der Inanspruchnahme des Entschädigungsfonds nach dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler (Denkmalschutzgesetz DSchG) Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums

Mehr

G E S C H Ä F T S O R D N U N G

G E S C H Ä F T S O R D N U N G Referendarkurs Dr. Mailänder - Beispiel für Geschäftsordnung einer GmbH - (nur für Ausbildungszwecke) G E S C H Ä F T S O R D N U N G für die GESCHÄFTSFÜHRUNG der [ ] GmbH - 2 - Die Geschäftsführung der

Mehr

f ü r S t u d i u m, A u s b i l d u n g u n d F o r t b i l d u n g Dr. Hansjochen Dürr Carmen Seiler-Dürr Baurecht o 2.

f ü r S t u d i u m, A u s b i l d u n g u n d F o r t b i l d u n g Dr. Hansjochen Dürr Carmen Seiler-Dürr Baurecht o 2. f ü r S t u d i u m, A u s b i l d u n g u n d F o r t b i l d u n g Dr. Hansjochen Dürr Carmen Seiler-Dürr Baurecht o 2. Auflage Nomos Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis 13 1. Allgemeines 15 1.1.

Mehr

Richtlinien zur Förderung. privater Sanierungsmaßnahmen

Richtlinien zur Förderung. privater Sanierungsmaßnahmen Richtlinien zur Förderung privater Sanierungsmaßnahmen Inhalt Vorbemerkung 1. Ziel der Erneuerungsmaßnahmen 2. Geltungsbereich der Förderung 2.1. Voraussetzungen 2.2. Modernisierungsmaßnahmen an Gebäuden

Mehr

Richtlinien für die Vergabe von Baugrundstücken im Rahmen von Baulandmodellen der Stadt Baiersdorf

Richtlinien für die Vergabe von Baugrundstücken im Rahmen von Baulandmodellen der Stadt Baiersdorf Richtlinien für die Vergabe von Baugrundstücken im Rahmen von Baulandmodellen der Stadt Baiersdorf Der Stadtrat Baiersdorf hat in seiner Sitzung am 12.12.2006 folgende Richtlinien beschlossen: Inhalt:

Mehr

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen

Textausgaben zum Sozialrecht 5. Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen Textausgaben zum Sozialrecht 5 Recht der Rehabilita tion und Teilhabe behinderter Menschen SGB IX mit anderen Gesetzen und Verordnungen 1. Auflage 2013 im Übrigen gilt 33 des Ersten Buches. 3 Den besonderen

Mehr

Förderung der städtebaulichen Denkmalpflege. durch die Investitionsbank. Schleswig-Holstein

Förderung der städtebaulichen Denkmalpflege. durch die Investitionsbank. Schleswig-Holstein Förderung der städtebaulichen Denkmalpflege durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein Gl.-Nr.: 231.5 Fundstelle: Amtsbl. Schl.-H. 2004 S. 363 Bekanntmachung des Innenministeriums vom 24. März 2004

Mehr

STADT TRIER BEBAUUNGSPLAN BR 14 E

STADT TRIER BEBAUUNGSPLAN BR 14 E STADT TRIER BEBAUUNGSPLAN BR 14 E Gewerbegebiet Trier- Nord II gemäß 9 Abs. 8 BauGB Stadtplanungsamt Trier, Juli 2014 Stand: öffentliche Auslegung Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 1 1.1 Anlass und Erforderlichkeit

Mehr

AUSZUG AUS DEM BUNDESDATENSCHUTZGESETZ

AUSZUG AUS DEM BUNDESDATENSCHUTZGESETZ AUSZUG AUS DEM BUNDESDATENSCHUTZGESETZ Auszug aus dem Bundesdatenschutzgesetz in der Fassung vom 14.01.2003, zuletzt geändert am 14.08.2009 1 Allgemeine und gemeinsame Bestimmungen (1) Zweck dieses Gesetzes

Mehr

Sitzung. des beschließenden - vorberatenden Grundstücks-, Umwelt- und Bauausschusses. Sitzungstag: 22.07.2013 Sitzungsort: Abensberg

Sitzung. des beschließenden - vorberatenden Grundstücks-, Umwelt- und Bauausschusses. Sitzungstag: 22.07.2013 Sitzungsort: Abensberg Sitzung des beschließenden - vorberatenden Grundstücks-, Umwelt- und Bauausschusses Sitzungstag: 22.07.2013 Sitzungsort: Abensberg Namen der Ausschussmitglieder anwesend abwesend Abwesenheitsgrund Vorsitzender:

Mehr

Gliederung. 1. Teil: Grundlagen. I. Begriff des Baurechts 1. Privates Baurecht 2. Öffentliches Baurecht a. Bauplanungsrecht b.

Gliederung. 1. Teil: Grundlagen. I. Begriff des Baurechts 1. Privates Baurecht 2. Öffentliches Baurecht a. Bauplanungsrecht b. Gliederung 1. Teil: Grundlagen I. Begriff des Baurechts 1. Privates Baurecht 2. Öffentliches Baurecht a. Bauplanungsrecht b. Bauordnungsrecht Einordnung der Bauleitplanung in das System der Raumplanung

Mehr

Verordnung über die Behandlung der Ehewohnung und des Hausrats

Verordnung über die Behandlung der Ehewohnung und des Hausrats Ein Service der juris GmbH - www.juris.de - Seite 1 Verordnung über die Behandlung der Ehewohnung und des Hausrats Datum: 21. Oktober 1944 Fundstelle: RGBl I 1944, 256 Textnachweis Geltung ab: 1.7.1977

Mehr

15. Weimarer Baurechtstage

15. Weimarer Baurechtstage 15. Weimarer Baurechtstage Die Renaissance des vorhabenbezogenen Bebauungsplans aus Investorensicht Weimar, den 04. März 2016 Dr. Andreas Dazert Fachanwalt für Verwaltungsrecht 1 Gliederung I. Abgrenzung

Mehr

Erster Schriftlicher Bericht

Erster Schriftlicher Bericht Deutscher Bundestag 4. Wahlperiode Drucksache IV/ 1323 Erster Schriftlicher Bericht des Rechtsausschusses (12. Ausschuß) über den von der Bundesregierung eingebrachten eines Gesetzes zur Änderung mietrechtlicher

Mehr

Vorbereitende Untersuchungen SSP "Mühlburg"

Vorbereitende Untersuchungen SSP Mühlburg Zusätzlich werden besondere sanierungsrechtliche Vorschriften wirksam, die sich auf die Bemessung von Ausgleichs- und Entschädigungsleistungen, Kaufpreise, Umlagen und Ausgleichsbeträge beziehen ( 152

Mehr

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Vorstand und Aufsichtsrat schlagen unter Tagesordnungspunkt 6 vor, das bislang nicht ausgenutzte Genehmigte

Mehr

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode

Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/7637 zu Drucksache 5/7592 zu Drucksache 5/6963 09.04.2014 Ä n d e r u n g s a n t r a g der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE zu der Beschlussempfehlung

Mehr

Modul 55307: Bauen und Planen in der Kommune

Modul 55307: Bauen und Planen in der Kommune Modul 55307: Bauen und Planen in der Kommune Besprechung der Klausur aus dem SS 2011 Sachverhalt B ist Betreiber einer Windkraftanlage in der Gemeinde G W wird eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung

Mehr

Grundstücksteilung - Übersicht über landesrechtliche Genehmigungserfordernisse. (Stand 01.06.2005)

Grundstücksteilung - Übersicht über landesrechtliche Genehmigungserfordernisse. (Stand 01.06.2005) DNotI Deutsches Notarinstitut Grundstücksteilung - Übersicht über landesrechtliche Genehmigungserfordernisse (Stand 01.06.2005) Die nachfolgende Übersicht faßt die für die notarielle Praxis relevanten

Mehr

GAB. Versagensgründe. Ein Antrag auf Restschuldbefreiung ist zu versagen, wenn

GAB. Versagensgründe. Ein Antrag auf Restschuldbefreiung ist zu versagen, wenn Versagensgründe Vor dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens müssen verschiedene Dinge geprüft werden, damit im späteren Verfahren keine Risiken bezüglich der beabsichtigten Restschuldbefreiung

Mehr

Im Internet unter: http://www.fuesser.de

Im Internet unter: http://www.fuesser.de Ausgewählte Probleme der raumordnungsrechtlichen Einzelhandelssteuerung nach LEP 2003 und LEP-E 2012 im Rahmen der Sächsischen Verwaltungsrechtstage 2012 Klaus Füßer Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Mehr

V e r t r a g (Auftrag)

V e r t r a g (Auftrag) V e r t r a g (Auftrag) Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung - Auftraggeber (AG) - u n d - Auftragnehmer (AN) - schließen unter dem Kennzeichen

Mehr

Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug

Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung (VV-BHO) Auszug (Beitrag im Online-Verwaltungslexikon olev.de) Übernommen am 02.06.2010 von http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_14032001_ii.htm

Mehr

Geschäftsordnung. für das Präsidium des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft. Fassung vom 23. September 2015

Geschäftsordnung. für das Präsidium des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft. Fassung vom 23. September 2015 s Geschäftsordnung für das Präsidium des Aufsichtsrats der Siemens Aktiengesellschaft Fassung vom 23. September 2015 1 Zusammensetzung und Aufgaben 1. Der Vorsitzende, die Stellvertreter und ein weiteres,

Mehr

Hauptsatzung der Stadt Kuppenheim

Hauptsatzung der Stadt Kuppenheim Stadt Kuppenheim Landkreis Rastatt Hauptsatzung der Stadt Kuppenheim Inhaltsübersicht: Abschnitt I Form der Gemeindeverfassung 1 Abschnitt II Gemeinderat 2, 3 Abschnitt III Ausschüsse des Gemeinderats

Mehr

Vereinbarung. zwischen. der Gemeinde. und dem Eigentümer Land Baden-Württemberg (vertreten durch ForstBW) betr. die Grundstücke Gemarkung... Flur..

Vereinbarung. zwischen. der Gemeinde. und dem Eigentümer Land Baden-Württemberg (vertreten durch ForstBW) betr. die Grundstücke Gemarkung... Flur.. Anlage 8 Mustervereinbarung Gemeinde und Land Vereinbarung zwischen der Gemeinde.. und dem Eigentümer Land Baden-Württemberg (vertreten durch ForstBW) betr. die Grundstücke Gemarkung... Flur.. Flurst.

Mehr

Dr. Michael Kilchling. Strafvollzugsrecht (9) Michael Kilchling Vorlesung Strafvollzugsrecht WS 2014/2015 1

Dr. Michael Kilchling. Strafvollzugsrecht (9) Michael Kilchling Vorlesung Strafvollzugsrecht WS 2014/2015 1 Dr. Michael Kilchling Strafvollzugsrecht (9) Michael Kilchling Vorlesung Strafvollzugsrecht WS 2014/2015 1 Vollzugsplan 17 JVollzGB I: Behandlungs- und Vollzugsplankonferenzen Die an der Behandlung maßgeblich

Mehr

Baunutzungsverordnung 1968 Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke

Baunutzungsverordnung 1968 Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke Baunutzungsverordnung 1968 Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung- BauNVO) Bund Baunutzungsverordnung 1968 Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung-

Mehr

Benutzungsordnung für das Historische Archiv der Stadt Köln vom.

Benutzungsordnung für das Historische Archiv der Stadt Köln vom. Benutzungsordnung für das Historische Archiv der Stadt Köln vom. Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom. diese Benutzungsordnung beschlossen: 1 Benutzungsrecht Jeder hat nach Maßgabe dieser Benutzungsordnung

Mehr

Bekanntmachung an Importeure/Hersteller und an gewerbliche Endabnehmer/Behörden zur Höhe der Vergütungen gemäß 54 UrhG für

Bekanntmachung an Importeure/Hersteller und an gewerbliche Endabnehmer/Behörden zur Höhe der Vergütungen gemäß 54 UrhG für Bekanntmachung an Importeure/Hersteller und an gewerbliche Endabnehmer/Behörden zur Höhe der Vergütungen gemäß 54 UrhG für PCs (bis 31.12.2010) Festplatten Produkte der Unterhaltungselektronik Tablets

Mehr

Information zur. Prüfung der Potentiale der Windenergienutzung auf militärisch bzw. ehemals militärisch genutzten Flächen

Information zur. Prüfung der Potentiale der Windenergienutzung auf militärisch bzw. ehemals militärisch genutzten Flächen 24.01.2013 Information zur Prüfung der Potentiale der Windenergienutzung auf militärisch bzw. ehemals militärisch genutzten Flächen Bis zum Jahr 2050 soll der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren

Mehr

2. Förderbedingungen, Empfängerin oder Empfänger sowie Art und Höhe der Förderung

2. Förderbedingungen, Empfängerin oder Empfänger sowie Art und Höhe der Förderung Inhalt 1. Vorbemerkung 2. Förderbedingungen, Empfängerin oder Empfänger sowie Art und Höhe der Förderung 2.1 Erneuerung von Gebäuden, abgeschlossenen Wohn- und Gewerbeeinheiten 2.2 Empfängerin oder Empfänger

Mehr

Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG

Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG Vermerk zur Reichweite der Einsichtnahme in Bebauungspläne nach HmbTG Fallbeispiel: Ein Bezirksamt bereitet einen Bebauungsplan vor. Die Öffentlichkeit ist noch nicht beteiligt worden. Darf der Entwurf

Mehr

Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. 1 Name und Sitz

Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. 1 Name und Sitz Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Die Gesellschaft ist eine Partnerschaft im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes. Der

Mehr

Verwaltungsvorschriften zur Annahme und Verwendung von Mitteln Dritter an Hochschulen (Drittmittelrichtlinien - DriMiR)

Verwaltungsvorschriften zur Annahme und Verwendung von Mitteln Dritter an Hochschulen (Drittmittelrichtlinien - DriMiR) 220-WFK Verwaltungsvorschriften zur Annahme und Verwendung von Mitteln Dritter an Hochschulen (Drittmittelrichtlinien - DriMiR) Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung

Mehr

Brandenburgisches Oberlandesgericht

Brandenburgisches Oberlandesgericht 12 W 16/02 Brandenburgisches Oberlandesgericht 018 13 OH 9/01 Landgericht Frankfurt (Oder) Brandenburgisches Oberlandesgericht Beschluss In dem selbständigen Beweisverfahren des... S...,..., - Verfahrensbevollmächtigte:

Mehr

Bebauungsplan Nr. 929 - Soerser Weg / Wohnbebauung Abwägungsvorschlag der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung

Bebauungsplan Nr. 929 - Soerser Weg / Wohnbebauung Abwägungsvorschlag der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung Der Oberbürgermeister Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen Bebauungsplan Nr. 929 - Soerser Weg / Wohnbebauung Abwägungsvorschlag der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bereich zwischen der

Mehr

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB Hauptversammlung der Girindus Aktiengesellschaft i. L. am 20. Februar 2015 Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB Das Grundkapital der Gesellschaft

Mehr

ZWISCHEN UND. Im Folgenden gemeinsam die Parteien genannt PRÄAMBEL

ZWISCHEN UND. Im Folgenden gemeinsam die Parteien genannt PRÄAMBEL ÖFFENTLICH-RECHTLICHER VERTRAG ZWISCHEN der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, diese vertreten durch ihren

Mehr

Datenschutzvereinbarung

Datenschutzvereinbarung Datenschutzvereinbarung Vereinbarung zum Datenschutz und zur Datensicherheit in Auftragsverhältnissen nach 11 BDSG zwischen dem Nutzer der Plattform 365FarmNet - nachfolgend Auftraggeber genannt - und

Mehr

Der Kauf eines gebrauchten Hauses

Der Kauf eines gebrauchten Hauses Notar Wilfried Schwarzer Tegernsee Kauf eines gebrauchten Hauses Rathausplatz 5 83684 Tegernsee Telefon (08022)7052-0 Telefax (08022) 705252 Mail: info@notariat-tegernsee.de Der Kauf eines gebrauchten

Mehr

Vorlage der Landesregierung

Vorlage der Landesregierung Nr. 503 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (3. Session der 15. Gesetzgebungsperiode) Vorlage der Landesregierung betreffend die Übernahme des Krankenhauses Mittersill

Mehr

Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien)

Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien) Bericht des Vorstands der AMAG Austria Metall AG gemäß 65 Abs 1b ivm 170 Abs 2 und 153 Abs 4 AktG (Erwerb und Veräußerung eigene Aktien) Zu Punkt 11 der Tagesordnung der 4. ordentlichen Hauptversammlung

Mehr

S A T Z U N G. zur Errichtung, Aufstellung, Anbringung, Änderung und zum Betrieb von Werbeanlagen im Gebiet der Kreisstadt Neunkirchen.

S A T Z U N G. zur Errichtung, Aufstellung, Anbringung, Änderung und zum Betrieb von Werbeanlagen im Gebiet der Kreisstadt Neunkirchen. 30.10-1 S A T Z U N G zur Errichtung, Aufstellung, Anbringung, Änderung und zum Betrieb von Werbeanlagen im Gebiet der Kreisstadt Neunkirchen. Aufgrund des 12 des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes (KSVG)

Mehr

Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX

Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX Gemeinsame Empfehlung Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit nach 38 SGB IX Die Rehabilitationsträger nach 6 Abs. 1 Nr. 1-5 SGB IX vereinbaren gemäß 13 Abs. 2 Nr. 4 SGB IX eine Gemeinsame Empfehlung

Mehr

Regierungspräsidium Darmstadt Aktuelle Genehmigungspraxis von Windenergieanlagen vor dem Hintergrund des 35 BauGB

Regierungspräsidium Darmstadt Aktuelle Genehmigungspraxis von Windenergieanlagen vor dem Hintergrund des 35 BauGB Aktuelle Genehmigungspraxis von Windenergieanlagen vor dem Hintergrund des 35 BauGB Abt. IV/F Dez. 43.1 Sabine Vogel-Wiedler 1 Genehmigungserfordernis Windkraftanlagen sind ab einer Gesamthöhe von mehr

Mehr

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Fakultät Wirtschaft und Recht Studiengang Immobilienwirtschaft

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Fakultät Wirtschaft und Recht Studiengang Immobilienwirtschaft Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Fakultät Wirtschaft und Recht Studiengang Immobilienwirtschaft Vorlesung Allgemeines Verwaltungsrecht und Öffentliches Baurecht Sommersemester

Mehr

Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen. Kapitel 1 Zinslose Stundungen

Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen. Kapitel 1 Zinslose Stundungen 1 Richtlinie über die Stundung von Erschließungs-, Straßen- und Abwasserbeiträgen Die Stadtverordnetenversammlung hat gemäß 135 Abs. 6 BauGB, 4 Abs. 1 Ziffer 5 KAG in Verbindung mit den 222, 234 Abs. 1

Mehr

Bürgerliches Gesetzbuch

Bürgerliches Gesetzbuch BGB: 13, 14, 312, 312a, 312f; 355-359 Bürgerliches Gesetzbuch Bekanntmachung der Neufassung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr.2, Seite 42 vom 8.01.2002) 13 ) Verbraucher

Mehr

ZUSAMMENFASSENDE ERKLÄRUNG

ZUSAMMENFASSENDE ERKLÄRUNG ZUSAMMENFASSENDE ERKLÄRUNG gemäß 10 Abs. 4 BauGB Bebauungsplan Nr. 44 Hamburger 1. Änderung und Ergänzung" der Stadt Kaltenkirchen Für den Bereich der Grundstücke, die südlich an die Hamburger Straße grenzen,

Mehr

Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB)

Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB) Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuchs (AGBauGB) Vom 11. Dezember 1987 geändert durch Gesetz vom 18. Juni 1992 (GVBl. S. 197) zuletzt geändert durch Gesetz vom 26. Januar 1993 (GVBl. S. 40) 1 Wahrnehmung

Mehr

Satzung über die Erhebung der Erschließungsbeiträge. für die Immissionsschutzanlage im Geltungsbereich. des Bebauungsplanes Plassage/Lange Äcker

Satzung über die Erhebung der Erschließungsbeiträge. für die Immissionsschutzanlage im Geltungsbereich. des Bebauungsplanes Plassage/Lange Äcker Satzung über die Erhebung der Erschließungsbeiträge für die Immissionsschutzanlage im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Plassage/Lange Äcker 1 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S 1 - Art und Umfang der

Mehr

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Bericht des Vorstands der Rosenbauer International AG Leonding, FN 78543 f, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf andere Weise als

Mehr

Neufassung der Hauptsatzung der Stadt Gaildorf Landkreis Schwäbisch Hall

Neufassung der Hauptsatzung der Stadt Gaildorf Landkreis Schwäbisch Hall Neufassung der Hauptsatzung der Stadt Gaildorf Landkreis Schwäbisch Hall Aufgrund des 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg - GemO - hat der Gemeinderat am 28.11.2001 (mit späteren Änderungen) folgende

Mehr

Der sanierungsrechtliche Ausgleichsbetrag

Der sanierungsrechtliche Ausgleichsbetrag Der sanierungsrechtliche Ausgleichsbetrag Kurzdarstellung Stadt Braunschweig Abt. Stadtplanung Stelle Stadterneuerung Platz der Deutschen Einheit 1 38100 Braunschweig Stand: Juni 2012 Kontaktdaten für

Mehr

CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland

CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland Ordentliche Hauptversammlung am Mittwoch, den 4. Juni 2014, 10:00 Uhr Bericht der persönlich haftenden Gesellschafterin

Mehr

VerwaltungsgebÄhrensatzung des Amtes Temnitz

VerwaltungsgebÄhrensatzung des Amtes Temnitz VerwaltungsgebÄhrensatzung des Amtes Temnitz Auf der Grundlage der ÄÄ 3 und 28 Abs. 2 (9) der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg (BbgKVerf) vom 18. Dezember 2007 (GVBl. Teil I, Nr. 19, S. 286) zuletzt

Mehr

M U S T E R. 1 Name und Sitz. (1) Der Name der Partnerschaft lautet:...steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1

M U S T E R. 1 Name und Sitz. (1) Der Name der Partnerschaft lautet:...steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1 M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Rechtsform der Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Der

Mehr

Rechtsschutz und Planerhaltung. www.krautzberger.info 1

Rechtsschutz und Planerhaltung. www.krautzberger.info 1 Rechtsschutz und Planerhaltung www.krautzberger.info 1 Rechtsschutzfragen 47 VwGO Rechtsschutz gegenüber gemeindlichen Planungen Inzidentkonttrolle z.b. gegen eine Baugenehmigung Auch bei Nachbarklage

Mehr

Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz)

Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz) Gesetz über Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen (Eisenbahnkreuzungsgesetz) Vom 14. August 1963 (BGBl I S. 681), in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. März 1971 (BGBl. I S. 337), zuletzt geändert

Mehr

Datenschutz-Vereinbarung

Datenschutz-Vereinbarung Datenschutz-Vereinbarung zwischen intersales AG Internet Commerce Weinsbergstr. 190 50825 Köln, Deutschland im Folgenden intersales genannt und [ergänzen] im Folgenden Kunde genannt - 1 - 1. Präambel Die

Mehr

Beteiligung oder Berücksichtigung - inwieweit können Menschen mit Behinderungen Stadtplanung beeinflussen? Inhaltsverzeichnis

Beteiligung oder Berücksichtigung - inwieweit können Menschen mit Behinderungen Stadtplanung beeinflussen? Inhaltsverzeichnis Dipl.-Ing. Birgit Brink Stadtplanerin, seit 6 Jahren selbst von Behinderung betroffen. Ich habe festgestellt, dass zwar insbesondere Stadtplaner vom demographischen Wandel sprechen, d.h. es ist ihnen bewußt,

Mehr