Ergebnisse der Arbeitsgruppe Integration in den Arbeitsmarkt

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1 Thüringer Flüchtlingsgipfel Ergebnisse der Präsentation auf dem Thüringer Flüchtlingsgipfel 23. April 2015 Erfurt, Augustinerkloster Udo Philippus (TMASGFF) Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik, Fachkräftesicherung Auftrag o Herausarbeiten der Herausforderungen in der Flüchtlingsbetreuung im Kontext von Ausbildung und Arbeitsmarkt o Reale Verbesserung der Situation von Flüchtlingen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erreichen, durch: nutzen der gesetzlichen Handlungsspielräume die Vernetzung und Abstimmung der Akteure die gemeinsame Abstimmung konkreter Maßnahmen anbahnen von Modellvorhaben und Pilotprojekten

2 Beteiligte Regionaldirektion Sachsen-Anhalt Thüringen der BA sowie Agentur für Arbeit Suhl Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement (Bleiberechtsnetzwerk) Verband der Thüringer Wirtschaft / Netzwerk IQ Welcome Center Thuringia Industrie- und Handelskammer (Erfurt) Handwerkskammer (Erfurt) Thüringer Landkreistag sowie Gemeinde- und Städtebund o Jobcenter Stadt Gera, Kyffhäuserkreis und Schmalkalden-Meiningen o Landratsamt Greiz Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Herausforderungen Flüchtlinge sind eine heterogene Gruppe o bleiberechtlicher Status (z. B. Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge, Geduldete) ist verschieden o Arbeitsmarktpotential der Flüchtlinge ist unterschiedlich Grundvoraussetzung der Arbeitsmarktintegration ist die Sprache Informationen über die Flüchtlinge liegen kaum vor Erfassung der Fähigkeiten ist notwendig (zudem sind Fragen der beruflichen Anerkennung zu klären) Aufnahmebereitschaft der Wirtschaft erreichen und weiter verbessern Betroffene tatsächlich an den Arbeitsmarkt heranführen Bestehende Ermessensspielräume nutzen (Duldung und Ausbildung) In diesem Kontext müssen konkrete Maßnahmen ansetzen.

3 Ansätze für Maßnahmen zur besseren beruflichen Integration der Flüchtlinge am Arbeitsmarkt und zur Unterstützung der Fach- und Arbeitskräftegewinnung für die Thüringer Wirtschaft 1. Abstimmung mit den Beteiligten beim Thema Arbeits- und Ausbildungsmarktintegration von Flüchtlingen festigen auf Landesebene, in Netzwerken und über Ansprechpartner in den Regionen 2. Angebot fester Beratungstage und Einrichtung direkter Ansprechpartner für Flüchtlinge und Migranten 3. Förderung von Modell- und Pilotprojekten und Kofinanzierung von ESF-Bundesprojekten ermöglichen 4. Willkommenspaket mit arbeitsmarktrelevanten Informationen für Flüchtlinge anbieten Dialogstrukturen und Netzwerke Einrichtung einer festen auf Landesebene aber auch Stärkung der Netzwerkstrukturen in den Regionen Nur wer sich abstimmt, kann gemeinsam komplexe Probleme lösen. Verbesserung der Informationswege sowie stärkere Einbeziehung der an der Flüchtlingsbetreuung beteiligten Akteure Nutzen vorhandener regionaler Netzwerkstrukturen zur Klärung der Fragen des Arbeitsmarktes und der Ausbildung (Landkreisebene und kreisfreie Städte) Das Welcome Center Thuringia hat dafür bestehende regionale Strukturen erfasst das WCT koordiniert auf Landesebene Ziel: Frühzeitig die Kompetenzen und Qualifikationen der Flüchtlinge erfassen, um die weitere Betreuung zu erleichtern.

4 Beratungstage und feste Ansprechpartner Flüchtlinge und Migranten können bei einer erfolgreichen Integration zur Deckung des Fach- und Arbeitskräftebedarfs beitragen Feste Beratungstage für Flüchtlinge werden durch die für die Erstaufnahmestellen Eisenberg und Suhl (sowie ggf. Mühlhausen) zuständigen Agenturen für Arbeit angeboten. Dieses Angebot wird wenn es sich bewährt auf weitere AA ausgedehnt. Informations- und Beratungsangebot über feste Ansprechpartner bei den AA (Fragen des Asylrechts und der Beschäftigungsmöglichkeiten) Beratungstage der AA gemeinsam mit WCT Sprachkompetenz dabei sicherstellen Erfassung der wesentlichen Informationen in den Erstaufnahmeeinrichtungen als Voraussetzung gezielter Betreuung Erarbeitung eines Erfassungsbogens (Status, Sprache und Qualifikation) Modell- und Pilotprojekte mehrere Wege Kofinanzierung von Projekten aus der Bundesförderung (ESF- Integrationsrichtlinie, BMAS) Erprobung neuer Wege der Arbeitsmarktpolitik über das Landesarbeitsmarktprogramm Arbeit für Thüringen (Landes-RL für modellhafte Projekte) Modell- bzw. Pilotprojekte für Flüchtlinge und Migranten o Interkulturelle Kompetenz (Sensibilisierung von Arbeitgebern) o Rekrutierung von Ausbildungsstellen und Ausbildungsbetrieben o Betreuung und Ausbildungsvorbereitung jugendlicher Flüchtlinge, nutzen des BVJ für Migranten (BVJ-Sprache) o Begleitung und Betreuung minderjähriger Flüchtlinge (duale Berufsausbildung) Eigenverantwortung der Wirtschaft Bsp. der IHK Erfurt Vocational Training Center

5 Willkommenspaket arbeitsmarkt- und ausbildungsrelevante Informationen für Flüchtlinge o Informationen zu Ansprechpartnern und Anlaufstellen o Möglichkeiten der Sprach- und beruflichen Förderung o arbeitsrechtliche Regelungen und Zuständigkeiten Erarbeitung durch das Welcome Center Thuringia und die BA Nutzen der Vorarbeiten (Bleiberechtsnetzwerk, Netzwerk IQ) Übersetzung des Willkommenspakets in verschiedene Sprachen in Erstaufnahmestellen, Ausländerbehörden, bei Jobcentern und Arbeitsagenturen auslegen bzw. direkt verteilen Vielen Dank!

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