SBWL Controlling im Sommersemester 2009 Klausur Controlling mit SAP am im HS 0606

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1 TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre - Controlling Prof. Dr. Gunther Friedl SBWL Controlling im Sommersemester 2009 Klausur Controlling mit SAP am im HS 0606 Name: Vorname: _Matrikel-Nr.: Studienrichtung: Semester: Allgemeine Hinweise zu allen Aufgaben: Prüfen Sie, ob Ihre Klausurangabe (inkl. Deckblatt) 6 leserlich bedruckte Seiten (4 Aufgaben) enthält. Andernfalls verlangen Sie bitte ein anderes Exemplar! Bitte benutzen Sie nur die Aufgabenblätter zur Beantwortung der Fragestellungen. Verwenden Sie evtl. die Rückseite des Aufgabenblatts. Achten Sie darauf, dass die Aufgaben eindeutig beschriftet sind! Trennen Sie die Blätter nicht voneinander. Die Bearbeitungsdauer beträgt insgesamt 60 Minuten. Als Hilfsmittel ist lediglich ein nicht programmierbarer Taschenrechner erlaubt! Das Mitbringen von Mobiltelefonen ist nicht gestattet. Bei Unterbrechung der Bearbeitungszeit ist der Klausurbogen bei der Aufsichtsführung zu hinterlegen. Bei Täuschungshandlungen oder beim Auffinden unerlaubter Hilfsmittel wird die Prüfungsleistung als nicht ausreichend (5,0) gewertet. Die Begriffe SAP, mysap und SAP ERP werden in den Aufgabenstellungen dieser Arbeit als Synonyme verwendet. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Aufgabe Gesamt Punkte Note

2 Seite 2 Aufgabe 1: SAP-Grundbegriffe und Materialstamm (10 Punkte) a) Definieren Sie kurz folgende Begriffe, die von SAP verwendet werden: - Kostenrechnungskreis (2) - Arbeitsplatz (2) b) Nennen Sie zwei Gründe für die Trennung der Verantwortlichkeiten und Berechtigungen für die Aufgaben Customizing und Durchführung von Primärbuchungen. (2) c) Ordnen Sie nachfolgende Abbildung in den Gesamtzusammenhang der Fallstudie ein. Kennzeichnen Sie dabei wesentliche Charakteristika der dargestellten Transaktion. (4)

3 Seite 3 Aufgabe 2: Arbeitsplätze und Verrechnungskostenarten (20 Punkte) a) Kennzeichnen Sie die grundsätzlichen Möglichkeiten der Verknüpfung von Arbeitsplätzen mit Kostenstelle und Leistungsart. Auf welche Alternative greift SAP ERP konkret zurück? (8) b) Erläutern Sie kurz den Zweck für die Erstellung von Arbeitsplänen? Welche Voraussetzungen müssen für die Erstellung von Arbeitsplänen erfüllt sein? Stichpunkte genügen. (6) c) Welche Verteilungsprobleme der Grenzplankostenrechnung erfordern die Definition von Verrechnungskostenarten? Welche Funktion erfüllen diese jeweils? (6)

4 Seite 4 Aufgabe 3: Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (15 Punkte) Bei Produktion und Verkauf der Produkte A und B fallen in Ihrem Betrieb in der letzten Periode insgesamt Euro Kosten an. Die Kosten lassen sich wie folgt in Einzel- und Gemeinkosten (GK) aufteilen und auf eine Vor- und drei Endkostenstellen verteilen: Vorkostenstelle Endkostenstellen Material Fertigung Vertrieb Einzelkosten Gehälter (GK) Die Vorkostenstelle erbringt ausschließlich Leistungen für die angegebenen drei Endkostenstellen. Die Einzelkosten in der Materialkostenstelle sind ausschließlich variable Materialeinzelkosten. Die Einzelkosten in der Fertigungsstelle bestehen aus den variablen Fertigungslöhnen. Die Gemeinkosten setzen sich aus den Gehältern in den einzelnen Kostenstellen zusammen und können als fix angesehen werden. Sie verkaufen einen Teil der in der Periode hergestellten Produkte an drei Großkunden. Ihren Periodenerfolg berechnen Sie mit der folgenden Deckungsbeitragsrechnung. Die Gehälter der Kostenstellen Material und Fertigung können dabei als Produktfixkosten im Verhältnis 1:5 auf die Produkte A und B verteilt werden. Erlöse Var. Kosten DB I Produktfixkosten DB II Unternehmensfixkosten Kalk. Periodenerfolg A a) Erklären Sie die Begriffe Wertfeld und Merkmal knapp und konkretisieren Sie diese anhand des Beispiels. Welche Vorbereitungen müssen Sie vor Beginn der betrachteten Periode für die Durchführung der Deckungsbeitragsrechnung getroffen haben? (4) B

5 Seite 5 b) Erläutern Sie den Begriff der Funktionsintegration. Beschreiben Sie zwei Beispiele für Funktionsintegration aus obiger Deckungsbeitragsrechnung. (4) c) Auf welche Weise berücksichtigen Sie die Fixkosten in der vorliegenden Ergebnisrechnung. Geben Sie an, welche konkreten Informationen (bezogen auf das Beispiel) Sie dem SAP-System für die Zuordnung der Fixkosten geben müssen. (7)

6 Seite 6 Aufgabe 4: Datenfluss (15) Beschreiben Sie unter Berücksichtigung der verschiedenen Verrechnungskostenarten sowie der Daten- und Funktionsintegration den Datenfluss von der Kostenerfassung bis zu einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung in SAP ERP.

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