Programmieren I. Kapitel 5. Kontrollfluss

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Programmieren I. Kapitel 5. Kontrollfluss"

Transkript

1 Programmieren I Kapitel 5. Kontrollfluss

2 Kapitel 5: Kontrollfluss Ziel: Komplexere Berechnungen im Methodenrumpf Ausdrücke und Anweisungen Fallunterscheidungen (if, switch) Wiederholte Ausführung (for, while)

3 Wiederholung Programme bestehen aus Klassen; eine davon mit einer Methode main Klassen haben Attribute und Methoden im Methodenrumpf bisher nur Folgen von Anweisungen, die der Reihe nach abgearbeitet wurden (Ausnahme: Methodenaufrufe) heute wird es Konzepte geben, die Abarbeitungsreihenfolge flexibler zu machen dazu: Begriffe ordnen für Sachen, die wir schon kennen: Zuweisung, Anweisung, Ausdrücke, Blöcke

4 Ausdrücke Ausdrücke repräsentieren Werte Beispiele für Ausdrücke Literale (konstante Werte, z.b. Zahlen), Konstanten (final) oder Variablen sind gleichzeitig auch Ausdrücke binäre Infix Operatoren (z.b. +,, /, <, ==) oder auch unäre Präfix Operatoren (z.b., ~): ihr Ergebnis ist der Wert des Ausdrucks Funktionsaufrufe: das berechnete und zurückgegebene Funktionsergebnis ist der Wert des Ausdrucks mit new generierte neue Objekte: das generierte Objekt ist der Wert des Ausdrucks

5 Ausdrücke Ausdrücke repräsentieren Werte Beispiele, in denen Ausdrücke vorkommen: auf der rechten Seite einer Zuweisung x = <<Ausdruck>> als Argumente von binären Infix Operatoren (z.b. +,, /, <, ==) <<Ausruck>> <<Ausdruck>> als Argumente von unären Präfix Operatoren (z.b., ~) <<Ausdruck>> als aktuelle Parameter im Methodenaufruf f (<<Ausdruck 1 >>,..., <<Ausdruck n >>)

6 Operatoren Präzedenz Operator Beschreibung Arithmetische Operationen 1 +x, x unäres Plus/Minus 2 x*y, x/y, x%y Multiplikation, Division, Rest 3 x+y, x y Addition, Subtraktion 5 x<y, x<=y, x>y, x>=y Größenvergleiche 6 x == y, x!= y Gleichheit, Ungleichheit Operationen auf ganzen Zahlen und Booleschen Werten 1 ~x (nur auf Zahlen) bitweises Komplement NOT 7 x & y bitweises AND 8 x ^ y bitweises XOR 9 x y bitweises OR

7 Operatoren Präzedenz Operator Beschreibung Operationen auf Booleschen Werten 1!x NOT 10 x && y sequenzielles AND 11 x y sequenzielles OR Operationen auf ganzen Zahlen 4 x << y Linksshift 4 x >> y Rechtsshift (vorzeichenkonform) 4 x >>> y Rechtsshift (ohne Vorzeichen) Operationen auf Strings 3 x + y Konkatenation

8 Operatoren und ihre Präzedenz Beispiel: b & ~ a == 1 x + 3 * y >= z & x < y implizite Klammerung: ( b & ((~ a) == 1) ) ( (x + ((( 3) * y) >= z)) & (x < y))

9 Anweisungen Anweisungen sind auszuführende Befehle Beispiele: Zuweisungen (x =...;) Prozeduraufrufe (Terminal.println(...);) Variablendeklarationen (int i, j=...;) Rückgabeanweisungen in Funktionen (return...;) sie enden in Java alle mit einem Strichpunkt durch { zusammengefasste Blöcke von Anweisungen sind selber wieder eine Anweisung (z.b. auch Methodenrümpfe)

10 Abkürzende Notation für spezielle Zuweisungen Kurzform i++; (++i;) i = i + 1; i ; ( i;) i = i 1; äquivalente Langform i += 5; i = i + 5; oder allgemein i = 7; i = i 7; Das Muster = funktioniert nicht nur für + statt, sondern auch für, *, /, %, <<, >>, >>>, &, Sie werden aber nur bedingt empfohlen. Mehrfachzuweisungen sind eher als negativ Beispiel zu sehen: i = j = i + 1; j = i + 1; i = j;

11 Fallunterscheidungen mit if Format: es gibt zwei Möglichkeiten: if ( <<Bedingung>> ) { <<Anweisungen>> if ( <<Bedingung>> ) { <<Anweisungen>> else { <<Anweisungen>> // then Teil // then Teil // else Teil Bemerkung: die { dürfte man weglassen, wenn der then bzw. else Teil nur ein Statement umfasst das soll aber bitte nie gemacht werden.

12 Fallunterscheidungen mit if Beispiel: int max ( int a, int b) { if (a>=b) { return a; else { return b;

13 Fallunterscheidungen mit if Beispiel Notenberechnung void benotung (int punkte) { int note; if (punkte >= 87) { note = 1; else if (punkte>=75) { note = 2; else if (punkte>=63) { note = 3; else if (punkte>=51) { note = 4; else { note = 5; Terminal.println( Note: + note); Terminal.print( Die Klausur ist ); if (note > 4) { Terminal.print( nicht ); Terminal.println( bestanden. );

14 Fallunterscheidungen mit switch Format: switch ( <<Ausdruck>> ) { case <<Wert 1 >> : <<Anweisungen 1 >> break; case <<Wert 2 >> : <<Anweisungen 2 >> break;... case <<Wert k >> : <<Anweisungen k >> break; default : <<Anweisungen k+1 >> break; Die Werte müssen ganzzahlig sein (byte,..,long)

15 Fallunterscheidungen mit switch Bemerkungen: der default Fall kann weggelassen werden mehrere gleich zu behandelnde Fälle können zusammengefasst werden: case <<Wert 1 >> : case <<Wert 2 >> : case <<Wert 3 >> : <<Anweisungen für1 3 >> break;... ein vergessenes break führt zu Chaos, weil die Abarbeitung einfach im nächsten Fall weitermacht keine so zentrale Rolle wie if

16 Fallunterscheidungen mit switch Beispiel: int tageimmonat (int monat) { int tage; switch ( monat ) { case 4 : case 6 : case 9 : case 11 : tage = 30; break; case 2 : tage = 28; break; default : tage = 31; break; return tage;

17 Wiederholungsanweisungen Oft muss man Anweisungen (also oft auch Blöcke) wiederholt ausführen (iterieren) entweder, bis eine bestimmte Bedingung erfüllt ist (while Schleifen, bedingte Schleifen), oder eine vorgegebene Anzahl oft (Zählschleife)

18 while Schleifen Format: es gibt zwei Arten: while ( << Bedingung>> ) { <<Anweisungen>> do { <<Anweisungen>> while ( << Bedingung>> ); Unterschied: die erste (übliche) Form der while Schleife überprüft erst die Bedingung und führt bei Ergebnis true den Rumpf aus; anschließend startet sie erneut mit der Bedingungsüberprüfung für die nächste Iteration. die do while Schleife führt den Rumpf mindestens einmal aus (die Anweisungen stehen vor der Überprüfung der Bedingung), am Ende wird geprüft, ob der Rumpf wiederholt werden soll.

19 Arten der while Schleifen im Vergleich Beide Methoden addieren die Zahlen von a bis b. Wo ist der Unterschied? int sum1(int a, int b) { int i = a; int s = 0; while (i<=b) { s = s+i; i = i+1; return s; int sum2(int a, int b) { int i = a; int s = 0; do { s = s+i; i = i+1; while (i<=b); return s;

20 Eine echte while Schleife Folgende Methode addiert vom Benutzer einzugebende Zahlen, so lange, bis dieser 0 als Summand eingibt die Zahl der Iterationen ist vorab also nicht bekannt. int sum3() { int i; int s = 0; do { i = Terminal.askInt( i =? ); if (i!= 0) { s += i; while (i!= 0); Terminal.println( Summe = + s);

21 Zählschleifen Bedingung: die Zahl der Iterationen ist zu Beginn der Schleife bekannt Format: for ( <<Initialisierungen>>; <<Abbruchtest>>; <<Schritt>> ) { <<Anweisungen>> Warnung: Java kümmert sich nicht um die Einhaltung der Bedingung (und hat somit zwar eine neue Syntax, aber keine garantierte Zählschleife) Die Initialisierung deklariert eine Variable, die nur in der Schleife sichtbar ist.

22 Zählschleifen Beispiel: die ersten Summationsmethoden nochmal, so wie man sie üblicherweise schreiben würde, denn die Zahl der Iterationen ist zu Beginn der Schleife bekannt: int sum4(int a, int b) { int s = 0; for (int i=a; i<=b; i++) { s += i; return s; Anmerkung: jede Zählschleife kann man als while Schleife darstellen; die Umkehrung stimmt (mit echten Zählschleifen) nicht.

23 Zählschleifen und Arrays Gut zusammen passen Zählschleifen und Arrays, egal, ob man Arrayelemente kumulieren will (z.b. aufsummieren oder testen, ob/wie oft ein Wert im Array enthalten ist), oder ob man die Einträge verändern oder erst generieren will. Schema: for (int i=0; i < a.length; i++) {...

24 Zählschleifen und Arrays Beispiel: Ist ein bestimmter Wert in einem Array von Werten enthalten? boolean has(long[] a, long x) { boolean found = false; for (int i=0; i<a.length &&!found; i++) { if (a[i] == x) { found = true; return found;

25 Exkurs Nur am Rande erwähnt sei die Möglichkeit, mitten im Rumpf einer Schleife ans Ende des Rumpfes zu springen und dann mit der nächsten Iteration weiterzumachen (continue;) oder sogar ganz aus der Schleife herauszuspringen (break;) Beides sollte aus Gründen der Übersichtlichkeit (und damit Fehleranfälligkeit) nur sehr begrenzt eingesetzt werden.

26 Zusammenfassung Ausdrücke / Anweisungen Fallunterscheidungen mit if (und switch) Schleifen mit while und for Damit haben wir alles, was man zum Programmieren wirklich braucht (zumindest aus theoretischer Sicht ; ))

Vorlesung Programmieren

Vorlesung Programmieren Vorlesung Programmieren 3. Kontrollstrukturen 04.11.2015 Prof. Dr. Ralf H. Reussner Version 1.1 LEHRSTUHL FÜR SOFTWARE-DESIGN UND QUALITÄT (SDQ) INSTITUT FÜR PROGRAMMSTRUKTUREN UND DATENORGANISATION (IPD),

Mehr

Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen. Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen

Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen. Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen Programmieren I Martin Schultheiß Hochschule Darmstadt Wintersemester 2011/2012 1 / 25 Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Schleifen 2 / 25 Zuweisungsoperator Die Zuweisung von Werten an Variablen

Mehr

Vorlesung Programmieren

Vorlesung Programmieren Vorlesung Programmieren 3. Kontrollstrukturen 09.11.2016 Jun.-Prof. Dr.-Ing. Anne Koziolek Version 1.1 ARBEITSGRUPPE ARCHITECTURE-DRIVEN REQUIREMENTS ENGINEERING (ARE) INSTITUT FÜR PROGRAMMSTRUKTUREN UND

Mehr

float: Fließkommazahl nach IEEE 754 Standard mit 32 bit

float: Fließkommazahl nach IEEE 754 Standard mit 32 bit Primitive Datentypen Fließkommazahlen float: Fließkommazahl nach IEEE 754 Standard mit 32 bit Vorzeichen Exponent 8 bit Mantisse 23 bit double: Fließkommazahl nach IEEE 754 Standard mit 64 bit Vorzeichen

Mehr

1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays)

1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays) 1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays) II.1.3. Anweisungen und Kontrollstrukturen - 1 - Anweisung Anweisung Zuweisung Methodenaufruf

Mehr

4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen) 4.1 Anweisungen 4.2 Selektion (bedingte Anweisung) 4.3 Iteration 4.4 Flussdiagramm (Programmablaufplan)

4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen) 4.1 Anweisungen 4.2 Selektion (bedingte Anweisung) 4.3 Iteration 4.4 Flussdiagramm (Programmablaufplan) 4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen) 4.1 Anweisungen 4.2 Selektion (bedingte Anweisung) 4.3 Iteration 4.4 Flussdiagramm (Programmablaufplan) 4. Ablaufsteuerung 4-1 4.1 Anweisungen Ein Programm besteht

Mehr

Java - Schleifen. Bedingung. wiederhole. Anweisung Anweisung Anweisung. Leibniz Universität IT Services Anja Aue

Java - Schleifen. Bedingung. wiederhole. Anweisung Anweisung Anweisung. Leibniz Universität IT Services Anja Aue Java - Schleifen Bedingung wiederhole ja Anweisung Anweisung Anweisung Leibniz Universität IT Services Anja Aue Anweisung int zahl; zahl = 2; zahl = zahl * 10; int zahl; ; Jede Anweisung endet mit einem

Mehr

Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Programmiersprache 1 (C++) Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 5. Kontrollstrukturen Allgemein Kontrollstrukturen dienen zur Steuerung des Programmablaufs. (Bemerkung: C und C++ besitzen die selben Kontrollstrukturen.)

Mehr

Java I Vorlesung Imperatives Programmieren

Java I Vorlesung Imperatives Programmieren Java I Vorlesung 2 Imperatives Programmieren 3.5.2004 Variablen -- Datentypen -- Werte Operatoren und Ausdrücke Kontrollstrukturen: if Imperatives Programmieren Im Kern ist Java eine imperative Programmiersprache.

Mehr

C++ Teil 2. Sven Groß. 16. Apr IGPM, RWTH Aachen. Sven Groß (IGPM, RWTH Aachen) C++ Teil Apr / 22

C++ Teil 2. Sven Groß. 16. Apr IGPM, RWTH Aachen. Sven Groß (IGPM, RWTH Aachen) C++ Teil Apr / 22 C++ Teil 2 Sven Groß IGPM, RWTH Aachen 16. Apr 2015 Sven Groß (IGPM, RWTH Aachen) C++ Teil 2 16. Apr 2015 1 / 22 Themen der letzten Vorlesung Hallo Welt Elementare Datentypen Ein-/Ausgabe Operatoren Sven

Mehr

4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen)

4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen) 4. Ablaufsteuerung (Kontrollstrukturen) 4.1 Anweisungen 4.2 Selektion (bedingte Anweisung) 4.3 Iteration 4.4 Flussdiagramm (Programmablaufplan) 4. Ablaufsteuerung 4-1 4.1 Anweisungen Ein Programm besteht

Mehr

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme. Java 2. Markus Reschke

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme. Java 2. Markus Reschke Java 2 Markus Reschke 07.10.2014 Datentypen Was wird gespeichert? Wie wird es gespeichert? Was kann man mit Werten eines Datentyps machen (Operationen, Methoden)? Welche Werte gehören zum Datentyp? Wie

Mehr

3. Grundanweisungen in Java

3. Grundanweisungen in Java 3. Grundanweisungen in Java Die Grundanweisungen entsprechen den Prinzipien der strukturierten Programmierung 1. Zuweisung 2. Verzweigungen 3. Wiederholungen 4. Anweisungsfolge (Sequenz) Die Anweisungen

Mehr

JavaScript. Dies ist normales HTML. Hallo Welt! Dies ist JavaScript. Wieder normales HTML.

JavaScript. Dies ist normales HTML. Hallo Welt! Dies ist JavaScript. Wieder normales HTML. JavaScript JavaScript wird direkt in HTML-Dokumente eingebunden. Gib folgende Zeilen mit einem Texteditor (Notepad) ein: (Falls der Editor nicht gefunden wird, öffne im Browser eine Datei mit der Endung

Mehr

ModProg 15-16, Vorl. 5

ModProg 15-16, Vorl. 5 ModProg 15-16, Vorl. 5 Richard Grzibovski Nov. 18, 2015 1 / 29 Übersicht Übersicht 1 Logische Operationen 2 Priorität 3 Verzweigungen 4 Schleifen 2 / 29 Logische Werte Hauptkonzept: Besitzt ein C-Ausdruck

Mehr

Elementare Konzepte von

Elementare Konzepte von Elementare Konzepte von Programmiersprachen Teil 2: Anweisungen (Statements) Kapitel 6.3 bis 6.7 in Küchlin/Weber: Einführung in die Informatik Anweisungen (statements) in Java Berechnung (expression statement)

Mehr

3 Befehle in Java. Variablen, Ausrücke, Anweisungen und zusammengesetzte Anweisungen. Variablen sind über einen Namen angesprochene Speicherplätze.

3 Befehle in Java. Variablen, Ausrücke, Anweisungen und zusammengesetzte Anweisungen. Variablen sind über einen Namen angesprochene Speicherplätze. 3 Befehle in Java Variablen, Ausrücke, Anweisungen und zusammengesetzte Anweisungen Variablen sind über einen Namen angesprochene Speicherplätze. Variablen Die Art und Größe des erforderlichen Speicherplatzes

Mehr

Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen. Programmieren I. Martin Schultheiß. Hochschule Darmstadt Wintersemester 2010/2011

Operatoren für elementare Datentypen Bedingte Anweisungen Schleifen. Programmieren I. Martin Schultheiß. Hochschule Darmstadt Wintersemester 2010/2011 Programmieren I Martin Schultheiß Hochschule Darmstadt Wintersemester 2010/2011 1 Operatoren für elementare Datentypen 2 Bedingte Anweisungen 3 Schleifen Zuweisungsoperator Die Zuweisung von Werten an

Mehr

C-Programmierung: Ausdrücke und Operatoren#Division.2F

C-Programmierung: Ausdrücke und Operatoren#Division.2F C-Programmierung: Ausdrücke und Operatoren#Division.2F http://de.wikibooks.org/wiki/c-programmierung:_ausdrücke_und_operatoren#division_.2f This Book Is Generated By Wb2PDF using RenderX XEP, XML to PDF

Mehr

3. Anweisungen und Kontrollstrukturen

3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 3. Kontrollstrukturen Anweisungen und Blöcke 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen Mit Kontrollstrukturen können wir den Ablauf eines Programmes beeinflussen, z.b. ob oder in welcher Reihenfolge Anweisungen

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java Vorlesung vom 6.11.07, Weitere Anweisungen Übersicht 1 Verbundanweisung 2 Bedingte Anweisung 3 Auswahlanweisung 4 for Schleife 5 while Schleife 6 do Schleife 7 break Anweisung 8 continue Anweisung 9 Leere

Mehr

Variablen. CoMa-Übung VIII TU Berlin. CoMa-Übung VIII (TU Berlin) Variablen / 15

Variablen. CoMa-Übung VIII TU Berlin. CoMa-Übung VIII (TU Berlin) Variablen / 15 Variablen CoMa-Übung VIII TU Berlin 4.12.2013 CoMa-Übung VIII (TU Berlin) Variablen 4.12.2013 1 / 15 Themen der Übung 1 Typanpassungen 2 Operatoren 3 Variablen-Gültigkeit CoMa-Übung VIII (TU Berlin) Variablen

Mehr

Die for -Schleife HEUTE. Schleifen. Arrays. Schleifen in JAVA. while, do reichen aus, um alle iterativen Algorithmen zu beschreiben

Die for -Schleife HEUTE. Schleifen. Arrays. Schleifen in JAVA. while, do reichen aus, um alle iterativen Algorithmen zu beschreiben 18.11.5 1 HEUTE 18.11.5 3 Schleifen Arrays while, do reichen aus, um alle iterativen Algorithmen zu beschreiben Nachteil: Steuermechanismus ist verteilt Übersicht nicht immer leicht dazu gibt es for (

Mehr

1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays)

1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays) 1. Erste Schritte 2. Einfache Datentypen 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen 4. Verifikation 5. Reihungen (Arrays) II.1.3. Anweisungen und Kontrollsttukturen - 1 - 3. Anweisungen und Kontrollstrukturen

Mehr

Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluß

Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluß 2 Ziele Einfache Rechenstrukturen und Kontrollfluß Verstehen der Grunddatentypen von Java Verstehen von Typkonversion in Java Lernen lokale Variablen und Konstanten zu initialisieren Verstehen der Speicherorganisation

Mehr

Java: Eine kurze Einführung an Beispielen

Java: Eine kurze Einführung an Beispielen Java: Eine kurze Einführung an Beispielen Quellcode, javac und die JVM Der Quellcode eines einfachen Java-Programms besteht aus einer Datei mit dem Suffix.java. In einer solchen Datei wird eine Klasse

Mehr

Übungen zur Vorlesung Wissenschaftliches Rechnen I. Grundelemente von Java. Eine Anweisung. wird mit dem Wertzuweisungsoperator = geschrieben.

Übungen zur Vorlesung Wissenschaftliches Rechnen I. Grundelemente von Java. Eine Anweisung. wird mit dem Wertzuweisungsoperator = geschrieben. Eine Anweisung wird mit dem Wertzuweisungsoperator = geschrieben. Eine Anweisung wird mit dem Wertzuweisungsoperator = geschrieben. Daher ist y = x + 5.6; keine Gleichung, sondern die Anweisung den Wert

Mehr

Javakurs für Anfänger

Javakurs für Anfänger Javakurs für Anfänger Einheit 04: Einführung in Kontrollstrukturen Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Heutige Agenda 1. Teil: Einführung in Kontrollstrukturen 3 Grundstrukturen von

Mehr

Beispiele für Ausdrücke. Der imperative Kern. Der imperative Kern. Imperativer Kern - Kontrollstrukturen. Deklarationen mit Initialisierung

Beispiele für Ausdrücke. Der imperative Kern. Der imperative Kern. Imperativer Kern - Kontrollstrukturen. Deklarationen mit Initialisierung Beispiele für Ausdrücke Der imperative Kern Deklarationen mit Initialisierung Variablendeklarationen int i = 10; int j = 15; Beispiele für Ausdrücke i+j i++ i & j i j [] [static]

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java 1 / 47 Einstieg in die Informatik mit Java Anweisungen Gerd Bohlender Institut für Angewandte und Numerische Mathematik Gliederung 2 / 47 1 Ausdrucksanweisung 2 Einfache Ausgabeanweisung 3 Einfache Eingabeanweisung,

Mehr

Einstieg in die Informatik mit Java

Einstieg in die Informatik mit Java Vorlesung vom 25.4.07, Anweisungen Übersicht 1 Ausdrucksanweisung 2 Einfache Ausgabeanweisung 3 Einfache Eingabeanweisung, Vorbereitungen 4 Verbundanweisung 5 Bedingte Anweisung 6 Auswahlanweisung 7 for

Mehr

Algorithmen & Programmierung. Steuerstrukturen im Detail Selektion und Iteration

Algorithmen & Programmierung. Steuerstrukturen im Detail Selektion und Iteration Algorithmen & Programmierung Steuerstrukturen im Detail Selektion und Iteration Selektion Selektion Vollständige einfache Selektion Wir kennen schon eine Möglichkeit, Selektionen in C zu formulieren: if

Mehr

Javakurs FSS Lehrstuhl Stuckenschmidt. Tag 1 - Variablen und Kontrollstrukturen

Javakurs FSS Lehrstuhl Stuckenschmidt. Tag 1 - Variablen und Kontrollstrukturen Javakurs FSS 2012 Lehrstuhl Stuckenschmidt Tag 1 - Variablen und Kontrollstrukturen main Methode Startpunkt jeder Java Anwendung String[] args ist ein Array aus Parametern, die beim Aufruf über die Kommandozeile

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung Eine Einführung mit anschaulichen Beispielen aus der Java-Welt apl. Prof. Dr. Achim Ebert Inhalt Kapitel 3: Kontrollstrukturen Einfache Anweisungen Anweisungsblöcke Steuerung

Mehr

Anweisungen zur Ablaufsteuerung

Anweisungen zur Ablaufsteuerung Anweisungen zur Ablaufsteuerung if-else switch while do-while for Ausdrücke Ein Ausdruck ist eine Folge von Variablen, Operatoren und Methodenaufrufen, der zu einem einzelnen Wert ausgewertet wird. Operanden

Mehr

Einführung Datentypen Verzweigung Schleifen. Java Crashkurs. Kim-Manuel Klein May 4, 2015

Einführung Datentypen Verzweigung Schleifen. Java Crashkurs. Kim-Manuel Klein May 4, 2015 Java Crashkurs Kim-Manuel Klein (kmk@informatik.uni-kiel.de) May 4, 2015 Quellen und Editoren Internet Tutorial: z.b. http://www.java-tutorial.org Editoren Normaler Texteditor (Gedit, Scite oder ähnliche)

Mehr

Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung

Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung CoMa-Übung III TU Berlin 29.10.2012 CoMa-Übung III (TU Berlin) Kontrollstrukturen, Pseudocode und Modulo-Rechnung 29.10.2012 1 / 1 Themen der Übung 1

Mehr

Programmierkurs Java

Programmierkurs Java Programmierkurs Java Kontrollstrukturen Prof. Dr. Stefan Fischer Institut für Telematik, Universität zu Lübeck http://www.itm.uni-luebeck.de/people/fischer Kontrollstrukturen Wichtig: bedingte Ausführung

Mehr

Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III Okt. 2010

Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III Okt. 2010 Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III - 22. Okt. 2010 GDP DDr. Karl D. Fritscher basierend auf der Vorlesung Grundlagen der Programmierung von DI Dr. Bernhard Pfeifer Einschub Bevor wir mit den

Mehr

4.4 Imperative Algorithmen Prozeduren

4.4 Imperative Algorithmen Prozeduren 4.4.2 Prozeduren Der Wert eines Ausdrucks u in Zustand z Z lässt sich damit auch leicht definieren (jetzt W Z statt W σ ) Dazu erweitern wir die rekursive Definition von Folie 57 (Wert eines Ausdrucks):

Mehr

CoMa 04. Java II. Paul Boeck. 7. Mai Humboldt Universität zu Berlin Institut für Mathematik. Paul Boeck CoMa 04 7.

CoMa 04. Java II. Paul Boeck. 7. Mai Humboldt Universität zu Berlin Institut für Mathematik. Paul Boeck CoMa 04 7. CoMa 04 Java II Paul Boeck Humboldt Universität zu Berlin Institut für Mathematik 7. Mai 2013 Paul Boeck CoMa 04 7. Mai 2013 1 / 13 Verzweigungen Wenn-Dann Beziehungen if (BEDINGUNG) { else if (BEDINGUNG2)

Mehr

Modellierung und Programmierung 1

Modellierung und Programmierung 1 Modellierung und Programmierung 1 Prof. Dr. Sonja Prohaska Computational EvoDevo Group Institut für Informatik Universität Leipzig 4. November 2015 Administratives Zur Abgabe von Übungsaufgaben Nein, wir

Mehr

4.2 Gleitkommazahlen. Der Speicherbedarf (in Bits) ist üblicherweise. In vielen Anwendungen benötigt man gebrochene Werte. Physikalische Größen

4.2 Gleitkommazahlen. Der Speicherbedarf (in Bits) ist üblicherweise. In vielen Anwendungen benötigt man gebrochene Werte. Physikalische Größen . Gleitkommazahlen In vielen Anwendungen benötigt man gebrochene Werte. Physikalische Größen Umrechnen von Einheiten und Währungen Jede Zahl x Q mit x 0 lässt sich folgendermaßen schreiben: x = s m e mit

Mehr

Variablen Blöcke Abfragen Schleifen Listen Ende. Einführung in Python. Arne Hüffmeier

Variablen Blöcke Abfragen Schleifen Listen Ende. Einführung in Python. Arne Hüffmeier Einführung in Python Arne Hüffmeier 1 / 47 1 Variablen 2 Blöcke 3 Abfragen 4 Schleifen 5 Listen 6 Ende 2 / 47 Variablen Aus der Schule kennt ihr f (x) =... Das x ist eine Variable, die für eine beliebige

Mehr

Dr. Monika Meiler. Inhalt

Dr. Monika Meiler. Inhalt Inhalt 3 C-Ausdrücke...3-2 3.1 Arithmetische Ausdrücke...3-3 3.2 Wertzuweisungen...3-5 3.3 Inkrementieren und Dekrementieren...3-6 3.4 Logische Ausdrücke (Bedingungen)...3-7 3.5 Bedingte Ausdrücke...3-8

Mehr

Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme

Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme Programmieren I Dr. Werner Struckmann 13. März 2017 Name: Vorname: Matrikelnummer: Kennnummer: Anrede: Frau Herr Studiengang:

Mehr

String-Konkatenation

String-Konkatenation YOU ARE HERE Ausdrücke und Anweisungen Einführung Objektorientierte Modellierung Java-Sprachkonstrukte Pakete und Zugriffskontrolle Deklaration von Methoden, Attributen, Variablen Ausdrücke und Anweisungen

Mehr

Wo sind wir? Kontrollstrukturen

Wo sind wir? Kontrollstrukturen Wo sind wir? Java-Umgebung Lexikale Konventionen Datentypen Kontrollstrukturen Ausdrücke Klassen, Pakete, Schnittstellen JVM Exceptions Java Klassenbibliotheken Ein-/Ausgabe Collections Threads Applets,

Mehr

Kontrollstrukturen. Wo sind wir? Anweisung mit Label. Block. Beispiel. Deklarationsanweisung

Kontrollstrukturen. Wo sind wir? Anweisung mit Label. Block. Beispiel. Deklarationsanweisung Java-Umgebung Lexikale Konventionen Datentypen Kontrollstrukturen Ausdrücke Klassen, Pakete, Schnittstellen JVM Exceptions Java Klassenbibliotheken Ein-/Ausgabe Collections Threads Applets, Sicherheit

Mehr

Primitive Datentypen

Primitive Datentypen Primitive Datentypen 2 Arten von Datentypen: primitive Datentypen (heute) Objekte (später) Java ist streng typisiert, d.h. für jede Variable muß angegeben werden was für eine Art von Wert sie aufnimmt.

Mehr

3.2 Datentypen und Methoden

3.2 Datentypen und Methoden Kap03.fm Seite 217 Dienstag, 7. September 2010 1:48 13 3.2 Datentypen und Methoden 217 3.2 Datentypen und Methoden Wie bei vielen höheren Programmiersprachen gibt es auch in Java einfache und strukturierte

Mehr

Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP JAVA 1

Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP JAVA 1 Fachhochschule Stralsund Fachbereich Maschinenbau Lehrgebiet Informatik Prof. Dr.-Ing. Ch.Wahmkow Arbeitsblätter für die Lehrveranstaltung OOP I. Aufbau eines Java-Programmes JAVA 1 Escape-Sequenzen zur

Mehr

Einführung in die Programmierung II. 3. Kontrollstrukturen

Einführung in die Programmierung II. 3. Kontrollstrukturen Einführung in die Programmierung II 3. Kontrollstrukturen Thomas Huckle, Stefan Zimmer 2.5.2007-1- Anweisungen: was bisher geschah Bisher kennen wir zwei Formen von Anweisungen Ein Ausdruck mit Semikolon

Mehr

Programmieren. 10. Tutorium 4./ 5. Übungsblatt Referenzen

Programmieren. 10. Tutorium 4./ 5. Übungsblatt Referenzen Programmieren 10. Tutorium 4./ 5. Übungsblatt Inhalt I. Übungsblatt 4 II. III. - Rückgabe und Besprechung - Vorbereitung auf Wiederholung/ Nachtrag - Operatorpräzedenzen IV. Übungsblatt 5 - Vorstellung

Mehr

JAVA BASICS. 2. Primitive Datentypen. 1. Warum Java? a) Boolean (logische Werte wahr & falsch)

JAVA BASICS. 2. Primitive Datentypen. 1. Warum Java? a) Boolean (logische Werte wahr & falsch) JAVA BASICS 2. Primitive Datentypen 1. Warum Java? weit verbreitet einfach und (relativ) sicher keine Pointer (?) keine gotos kein Präprozessor keine globalen Variablen garbage collection objekt-orientiert

Mehr

Intensivübung zu Algorithmen und Datenstrukturen

Intensivübung zu Algorithmen und Datenstrukturen Intensivübung zu Algorithmen und Datenstrukturen Silvia Schreier Informatik 2 Programmiersysteme Martensstraße 3 91058 Erlangen Übersicht Programmierung Fallunterscheidung Flussdiagramm Bedingungen Boolesche

Mehr

Kapitel 3: Variablen

Kapitel 3: Variablen Kapitel 3: Variablen Thema: Programmieren Seite: 1 Kapitel 3: Variablen Im letzten Kapitel haben wir gelernt, bestimmte Ereignisse zu wiederholen solange eine Bedingung erfüllt ist. Nun möchten wir aber

Mehr

Kapitel 5. Programmierkurs. Kontrollstrukturen. Arten von Kontrollstrukturen. Kontrollstrukturen Die if-anweisung Die switch-anweisung

Kapitel 5. Programmierkurs. Kontrollstrukturen. Arten von Kontrollstrukturen. Kontrollstrukturen Die if-anweisung Die switch-anweisung Kapitel 5 Programmierkurs Birgit Engels, Anna Schulze ZAIK Universität zu Köln Kontrollstrukturen Die if-anweisung Die switch-anweisung Die for-schleife Die while-schleife Die do-schleife WS 7/8 /55 Kontrollstrukturen

Mehr

Java 8. Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung. 1. Ausgabe, Oktober 2014 JAV8

Java 8. Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung. 1. Ausgabe, Oktober 2014 JAV8 Java 8 Elmar Fuchs Grundlagen Programmierung 1. Ausgabe, Oktober 2014 JAV8 5 Java 8 - Grundlagen Programmierung 5 Kontrollstrukturen In diesem Kapitel erfahren Sie wie Sie die Ausführung von von Bedingungen

Mehr

1. Grundzüge der Objektorientierung 2. Methoden, Unterprogramme und Parameter 3. Datenabstraktion 4. Konstruktoren 5. Vordefinierte Klassen

1. Grundzüge der Objektorientierung 2. Methoden, Unterprogramme und Parameter 3. Datenabstraktion 4. Konstruktoren 5. Vordefinierte Klassen 1. Grundzüge der Objektorientierung 2. Methoden, Unterprogramme und Parameter 3. Datenabstraktion 4. Konstruktoren 5. Vordefinierte Klassen II.2.2 Methoden, Unterprogramme und Parameter - 1 - 2. Methoden

Mehr

Sprachkonstrukte. Einführung in Java. Folie 1 von Mai Ivo Kronenberg

Sprachkonstrukte. Einführung in Java. Folie 1 von Mai Ivo Kronenberg Sprachkonstrukte Einführung in Java Folie 1 von 20 12. Mai 2011 Ivo Kronenberg Inhalt Kommentare Identifier (Bezeichner) Variablen Numerische Ausdrücke und Typen Kontrollstrukturen Verzweigungen Bedingungen

Mehr

Java für Anfänger Teil 3: Integer-Typen. Programmierkurs Manfred Jackel

Java für Anfänger Teil 3: Integer-Typen. Programmierkurs Manfred Jackel Java für Anfänger Teil 3: Integer-Typen Programmierkurs 11.-15.10.2010 Manfred Jackel 1 Prozedurales Programmieren Welche Anweisungen kann man im Rumpf einer Methode benutzen? public static void main (String[]

Mehr

3.4 Struktur von Programmen

3.4 Struktur von Programmen 3.4 Struktur von Programmen Programme sind hierarchisch aus Komponenten aufgebaut. Für jede Komponente geben wir Regeln an, wie sie aus anderen Komponenten zusammengesetzt sein können. program ::= decl*

Mehr

Operatoren (1) Operatoren (2)

Operatoren (1) Operatoren (2) Operatoren (1) Binäre Operatoren + - * / % < = > & ^ > && Addition Subtraktion Multiplikation Division Divisionsrest Vergl. auf kleiner Vergl. auf kleiner oder gleich Vergl. auf gleich Vergl.

Mehr

Unterlagen. CPP-Uebungen-08/

Unterlagen.  CPP-Uebungen-08/ Unterlagen http://projects.eml.org/bcb/people/ralph/ CPP-Uebungen-08/ http://www.katjawegner.de/lectures.html Kommentare in C++ #include /* Dies ist ein langer Kommentar, der über zwei Zeilen

Mehr

Algorithmen & Programmierung. Ausdrücke & Operatoren (1)

Algorithmen & Programmierung. Ausdrücke & Operatoren (1) Algorithmen & Programmierung Ausdrücke & Operatoren (1) Ausdrücke Was ist ein Ausdruck? Literal Variable Funktionsaufruf Ausdruck, der durch Anwendung eines einstelligen (unären) Operators auf einen Ausdruck

Mehr

RO-Tutorien 3 / 6 / 12

RO-Tutorien 3 / 6 / 12 RO-Tutorien 3 / 6 / 12 Tutorien zur Vorlesung Rechnerorganisation Christian A. Mandery WOCHE 2 AM 06./07.05.2013 KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Mehr

Programmieren in C/C++ und MATLAB

Programmieren in C/C++ und MATLAB Programmieren in C/C++ und MATLAB Sven Willert Sabine Schmidt Christian-Albrechts-Universität zu Kiel CAU 4-1 Übung 1) Schreiben Sie ein Programm, das die Fläche unter einer Parabel, also das Integral

Mehr

Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III Okt. 2009

Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III Okt. 2009 Grundlagen der Programmierung Teil1 Einheit III - 23. Okt. 2009 GDP DDr. Karl D. Fritscher basierend auf der Vorlesung Grundlagen der Programmierung von DI Dr. Bernhard Pfeifer Ausdrücke & Anweisungen

Mehr

Dr. Monika Meiler. Inhalt

Dr. Monika Meiler. Inhalt Inhalt 4 Einführung in die Programmiersprache Java (Teil II)... 4-2 4.4 Strukturierte Programmierung... 4-2 4.4.1 Strukturierung im Kleinen... 4-2 4.4.2 Addierer (do-schleife)... 4-3 4.4.3 Ein- Mal- Eins

Mehr

JAVA BASICS. 2. Primitive Datentypen. 1. Warum Java? a) Boolean (logische Werte wahr & falsch)

JAVA BASICS. 2. Primitive Datentypen. 1. Warum Java? a) Boolean (logische Werte wahr & falsch) JAVA BASICS 2. Primitive Datentypen 1. Warum Java? zunehmend weit verbreitet einfach und (relativ) sicher keine Adressrechnung, aber Pointer keine gotos kein Präprozessor keine globalen Variablen garbage

Mehr

JAVA-Datentypen und deren Wertebereich

JAVA-Datentypen und deren Wertebereich Folge 8 Variablen & Operatoren JAVA 8.1 Variablen JAVA nutzt zum Ablegen (Zwischenspeichern) von Daten Variablen. (Dies funktioniert wie beim Taschenrechner. Dort können Sie mit der Taste eine Zahl zwischenspeichern).

Mehr

System.out.println("TEXT");

System.out.println(TEXT); Inhaltsübersicht - Erstes Beispiel - Datentypen - Ausdrücke und Operatoren - Schleifen / Bedinungen - Struktogramme - Grundgerüst eines Programms in JAVA - Einlesen von Daten Erstes Beispiel public class

Mehr

3. Java - Sprachkonstrukte I

3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner Ein Programm (also Klasse) braucht einen Namen 3. Java - Sprachkonstrukte I Namen und Bezeichner, Variablen, Zuweisungen, Konstanten, Datentypen, Operationen, Auswerten von Ausdrücken,

Mehr

Programmiertechnik Kontrollstrukturen

Programmiertechnik Kontrollstrukturen Programmiertechnik Kontrollstrukturen Prof. Dr. Oliver Haase Oliver Haase Hochschule Konstanz 1 Was sind Kontrollstrukturen? Kontrollstrukturen erlauben es, ein Programm nicht nur Zeile für Zeile auszuführen,

Mehr

Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit?

Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit? Welche Informatik-Kenntnisse bringen Sie mit? So gehen Sie vor! Lösen Sie die Aufgaben der Reihe nach von 1 bis 20, ohne das Lösungsblatt zur Hilfe zu nehmen. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nimmt

Mehr

Informatik 1 ( ) D-MAVT F2010. Schleifen, Felder. Yves Brise Übungsstunde 5

Informatik 1 ( ) D-MAVT F2010. Schleifen, Felder. Yves Brise Übungsstunde 5 Informatik 1 (251-0832-00) D-MAVT F2010 Schleifen, Felder Nachbesprechung Blatt 3 Aufgabe 1 ASCII... A > a Vorsicht: Lösen Sie sich von intuitiven Schlussfolgerungen. A ist nicht grösser als a, denn in

Mehr

einlesen n > 0? Ausgabe Negative Zahl

einlesen n > 0? Ausgabe Negative Zahl 1 Lösungen Kapitel 1 Aufgabe 1.1: Nassi-Shneiderman-Diagramm quadratzahlen Vervollständigen Sie das unten angegebene Nassi-Shneiderman-Diagramm für ein Programm, welches in einer (äußeren) Schleife Integer-Zahlen

Mehr

Ausdrücke in Scala. Funktionale Programmierung. Christoph Knabe FB VI

Ausdrücke in Scala. Funktionale Programmierung. Christoph Knabe FB VI Ausdrücke in Scala Funktionale Programmierung Christoph Knabe FB VI 17.10.2014 Inhalt Einfache Ausdrücke Infix-Notation für Methodenaufruf Sonderzeichen in Bezeichnern Schlüsselwörter Konstanten Variablen

Mehr

Werkzeuge zur Programmentwicklung

Werkzeuge zur Programmentwicklung Werkzeuge zur Programmentwicklung B-15 Bibliothek Modulschnittstellen vorübersetzte Module Eingabe Editor Übersetzer (Compiler) Binder (Linker) Rechner mit Systemsoftware Quellmodul (Source) Zielmodul

Mehr

1 Aufgaben 1.1 Objektorientiert: ("extended-hamster") Sammel-Hamster

1 Aufgaben 1.1 Objektorientiert: (extended-hamster) Sammel-Hamster 1 Aufgaben 1.1 Objektorientiert: ("extended-hamster") Sammel-Hamster Aufgabe: Bearbeitungszeit: ca. 1/4 Std) Schreiben Sie ein "objektorientiertes" Programm ("CuB_05_1") für das Sammeln der Körner. Aufgabenbeschreibung:

Mehr

II.1.1. Erste Schritte - 1 -

II.1.1. Erste Schritte - 1 - 1. Grundelemente der Programmierung 2. Objekte, Klassen und Methoden 3. Rekursion und dynamische Datenstrukturen 4. Erweiterung von Klassen und fortgeschrittene Konzepte II.1.1. Erste Schritte - 1 - 1.

Mehr

Primitive Datentypen, Eingaben, Kontrollstrukturen und Methodendeklaration

Primitive Datentypen, Eingaben, Kontrollstrukturen und Methodendeklaration Primitive Datentypen, Eingaben, Kontrollstrukturen und Methodendeklaration CoMa-Übung III TU Berlin 30.10.2013 Primitive Datentypen, Eingaben, Kontrollstrukturen und Methodendeklaration 30.10.2013 1 /

Mehr

Übung zur Vorlesung Wissenschaftliches Rechnen Sommersemester 2012 Auffrischung zur Programmierung in C++, 1. Teil

Übung zur Vorlesung Wissenschaftliches Rechnen Sommersemester 2012 Auffrischung zur Programmierung in C++, 1. Teil MÜNSTER Übung zur Vorlesung Wissenschaftliches Rechnen Sommersemester 2012 Auffrischung zur Programmierung in C++ 1. Teil 11. April 2012 Organisatorisches MÜNSTER Übung zur Vorlesung Wissenschaftliches

Mehr

Programmieren in C. C Syntax Datentypen, Operatoren und Kontrollstrukturen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Programmieren in C. C Syntax Datentypen, Operatoren und Kontrollstrukturen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Programmieren in C C Syntax Datentypen, Operatoren und Kontrollstrukturen Prof. Dr. Nikolaus Wulff Elementare Typen Imperative und objektorientierte Programmiersprachen bieten i.d.r. einen Satz elementarer

Mehr

Informatik I: Einführung in die Programmierung

Informatik I: Einführung in die Programmierung Informatik I: Einführung in die Programmierung 5., bedingte Ausführung und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Bernhard Nebel 27. Oktober 2017 1 und der Typ bool Typ bool Typ bool Vergleichsoperationen

Mehr

Sprachkonstrukte Verzweigungen und Array-Strukturen

Sprachkonstrukte Verzweigungen und Array-Strukturen Sprachkonstrukte Verzweigungen und Array-Strukturen Dr. Beatrice Amrhein Überblick Verzweigungen o if/else o switch/case Array-Strukturen o Vektoren und Matrizen 2 Verzweigungen 3 Verzweigungen: if/else

Mehr

Kapitel 9. Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen

Kapitel 9. Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen Kapitel 9 Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen Arrays 1 Ziele Komplexität von Algorithmen bestimmen können (in Bezug auf Laufzeit und auf Speicherplatzbedarf) Sortieralgorithmen kennenlernen:

Mehr

Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme

Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme Technische Universität Braunschweig Institut für Programmierung und Reaktive Systeme Programmieren I Dr. Werner Struckmann 8. September 2014 Name: Vorname: Matrikelnummer: Kennnummer: Anrede: Frau Herr

Mehr

2 Teil 2: Nassi-Schneiderman

2 Teil 2: Nassi-Schneiderman 2 Teil 2: Nassi-Schneiderman Wie kann man Nassi-Schneiderman in einer objektorientierten Sprache verwenden? Jedes Objekt besitzt Methoden, welche die Attribute des Objektes verändern. Das Verhalten der

Mehr

Programmieren in Java

Programmieren in Java Einführung in die (imperative) Programmierung (Teil 3) 2 Wiederholung (Datentyp) Ein Datentyp beschreibt eine Menge von Werten der gleichen Art Der Datentyp legt zudem fest, welche Operationen auf seinen

Mehr

FACHHOCHSCHULE AUGSBURG Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung

FACHHOCHSCHULE AUGSBURG Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung C Sprachelemente für Übung 2 Typumwandlungen (type casts) Bei Ausdrücken, in denen Operanden mit unterschiedlichem Typ vorkommen, werden diese vom Compiler vor der Ausführung automatisch in einen gemeinsamen

Mehr

5. Elementare Befehle und Struktogramme

5. Elementare Befehle und Struktogramme 5. Elementare Befehle und Struktogramme Programmablauf Beschreibung des Programmablaufs mittel grafischer Symbole Beispiel : Flussdiagramme ja nein Besser : Struktogramme Dr. Norbert Spangler / Grundlagen

Mehr

Organisatorisches. Neue Übungsblätter: Nur mehr elektronisch? Abgabe Di, , 14 Uhr bis Do, , 8Uhr

Organisatorisches. Neue Übungsblätter: Nur mehr elektronisch? Abgabe Di, , 14 Uhr bis Do, , 8Uhr Organisatorisches Neue Übungsblätter: Nur mehr elektronisch? Abgabe Di, 14.10., 14 Uhr bis Do, 23.10., 8Uhr. 14.10.2014 IT I - VO 1 1 IT I: Heute Wiederholung CuP ctd: this Arrays, ArrayLists Schleifen:

Mehr

Organisatorisches. drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50

Organisatorisches. drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50 Organisatorisches Vorlesung Donnerstag 8:35 bis 10:05 Übung drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50 Tutorium (Mehr oder weniger) abwechselnd Mo und Mi 10-11:30 Termine

Mehr

Kapitel 9. Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen

Kapitel 9. Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen 1 Kapitel 9 Komplexität von Algorithmen und Sortieralgorithmen Ziele 2 Komplexität von Algorithmen bestimmen können (in Bezug auf Laufzeit und auf Speicherplatzbedarf) Sortieralgorithmen kennenlernen:

Mehr

Schleifen in C/C++/Java

Schleifen in C/C++/Java Schleifen in C/C++/Java Alle 3 Sprachen stellen mindestens die folgenden 3 Schleifenkonstruktionen zur Verfügung. In C gibt es auch keine weiteren, C++, Java und C# haben noch weitere nützliche Varianten.

Mehr

Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik. Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 2

Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik. Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 2 Fakultät Verkehrswissenschaften Friedrich List, Professur für Verkehrsbetriebslehre und Logistik Modul Entscheidungsunterstützung in der Logistik Einführung in die Programmierung mit C++ Übung 2 SS 2016

Mehr

Tag 3 Repetitorium Informatik (Java)

Tag 3 Repetitorium Informatik (Java) Tag 3 Repetitorium Informatik (Java) Dozent: Marius Kamp Lehrstuhl für Informatik 2 (Programmiersysteme) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Wintersemester 2017/2018 Übersicht Typkonvertierung

Mehr