DUALE HOCHSCHULE BADEN-WÜRTTEMBERG. Studienbereich Wirtschaft. Studiengangbeschreibung (Bachelor)

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1 DUALE HOCHSCHULE BADEN-WÜRTTEMBERG Studienbereich Wirtschaft Studiengangbeschreibung (Bachelor) Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. M. Dinkel (DHBW Mannheim) Prof. R. Ringwald (GF Fachkommission Wirtschaft) Stand

2 1 Charakterisierung des Studienangebots Qualitätssicherung Abschluss Daten zum Studienangebot Studienangebot Begründung für die Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement MKE) Nachfrage unter Studieninteressenten Positionierung der Absolventen am Arbeitsmarkt Berufsfeldbezogene Nachfrage Konzeption und Zielsetzung der Studienrichtung Zielsetzung Profil des Studienangebots Konzeption Qualifikationsziele und Kompetenzen Sachkompetenz Sozial-ethische Kompetenz Selbstkompetenz Übergreifende Handlungskompetenz Curriculum, Struktur des Fächerangebots der Studienrichtung Curriculum Studienverlaufsplan Rahmenstudienplan Rahmenausbildungsplan Modulübersichtstabelle Modulbeschreibungen der Studienrichtung Modulbeschreibungen der Modulart: Betriebswirtschaftslehre Modulbeschreibungen der Modulart: Profilmodule Modulbeschreibungen der Modulart: Wahlmodule Modulbeschreibungen der Modulart: Volkswirtschaftslehre und Recht Modulbeschreibungen der Modulart: Methodische Grundlagen Modulbeschreibungen der Modulart: Schlüsselqualifikationen Modulbeschreibungen der Modulart: Praxismodule

3 Studiengang BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement im Studienbereich Wirtschaft der Dualen Hochschule Baden-Württemberg 1 Charakterisierung des Studienangebots 1.1 Qualitätssicherung Die Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement wurde in der vorliegenden Fassung durch das interne Genehmigungsverfahren 1 der DHBW überprüft und genehmigt. Die Studienrichtung wird außerdem in der jährlichen Evaluation von Studium, Lehre und Prüfungswesen durch das Qualitätsmanagement der DHBW begutachtet. 1.2 Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird folgender akademischer Grad verliehen: Bachelor of Arts (B.A.) Die Bachelor-Studiengänge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg schließen mit 210 CP (ECTS) ab. 2 Daten zum Studienangebot 2.1 Studienangebot Das Studienangebot BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement wird an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg an folgenden Standorten angeboten: Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim 1 Die Prüfung erfolgte gemäß dem vom Aufsichtsrat beschlossenem Papier Vorgehensweise und Kriterien für Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen, Studienrichtungen und Vertiefungen (Version II) 3

4 3 Begründung für die Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement (MKE) 3.1 Nachfrage unter Studieninteressenten Der mit dem Bachelor-Studiengang vergleichbare bisherige Diplom-Studiengang MKE hat sich seit rund 15 Jahren als erfolgreiches Studienangebot etabliert und wird von Studierenden sowie von kooperierenden Unternehmen gut angenommen. Die Ursprünge des Studiengangs liegen in einem zusätzlichen Angebot der damaligen Fachrichtung Handel, das als Vertiefung Messe seit 1986 angeboten und fachlich weiterentwickelt wurde. Die Studierendenzahlen sind seit 1997, dem Jahr als der Studiengang offiziell gegründet wurde, stetig gewachsen. Die Nachfrage sowohl von Seiten der Studenten als auch das Studienplatzangebot der Unternehmen ist zunehmend größer geworden. Die Nachfragesituation der Bewerber ist nur geringfügig konjunkturabhängig. Insbesondere hat sich herausgestellt, dass das Gebiet der sogenannten Life-Kommunikation zunehmend Bewerber anspricht, die kommunikativ, flexibel und mobil sind. Herauszuheben ist, dass der Anteil der weiblichen Bewerber bei ca. 2/3 liegt. Die dualen Partnerunternehmen im Bereich BWL MKE gehen auch zukünftig von hohen Bewerberzahlen aus. Art und Inhalt der Wissensvermittlung im Studium, die kurze Studienzeit sowie die Praxisorientierung kommen den Anforderungen der Branche stark entgegen. 3.2 Positionierung der Absolventen am Arbeitsmarkt Die Absolventen mit Bachelor-Abschluss werden wie die Absolventen der bisherigen Diplom-Studiengänge alle kaufmännischen Fach- und Führungspositionen in Unternehmen der Messe-, Kongress- und Eventbranche und Unternehmen, die projekt- und dienstleistungsorientiert arbeiten, kompetent ausfüllen können. Hierzu zählt insbesondere die betriebliche Funktion des Projektleiters. Die Erfahrungen der dualen Partner zeigen, dass Berufsakademie-Absolventen in MKE-Unternehmen im Vergleich zu Absolventen anderer Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs sehr gute Chancen auf die Übernahme von Führungspositionen haben. Die Übernahmequote von Berufsakademie-Absolventen in der MKE-Branche ist seit Jahren auf hohem Niveau stabil. 3.3 Berufsfeldbezogene Nachfrage Wichtigste Berufsfelder für die Absolventen des bisherigen Studiengangs MKE sind Führungsaufgaben im Messe-, Kongress- und Eventbereich. Die Vielfalt der Aufgabenbereiche reicht von der verantwortliche Mitarbeit in den Marketingabteilungen großer Unternehmen über die eigenverantwortliche Leitung von Projekten in der Life-Kommunikation bis zu Spitzenpositionen in größeren Dienstleistungsunternehmen. Neben der Nachfrage aus den angestammten Messe- und Kongressunternehmen ist seit einigen Jahren ein zunehmendes Interesse an MKE-Absolventen aus anderen - bisher nur rudimentär universitär vertretenen Branchen - feststellbar. Hierzu zählen Kultureinrichtungen, Verbände, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Dienstleister in der Life-Kommunikation (z.b. aus dem Catering, Messebau, Logistik). Eine signifikante Rolle spielt auch die Übernahme von Leitungsfunktionen im Rahmen der Unternehmernachfolge bei inhabergeführten MKE-Unternehmen. 4

5 4 Konzeption und Zielsetzung der Studienrichtung 4.1 Zielsetzung Aus dem Leitbild der DHBW und den Qualitätszielen leitet sich ein spezifisches Absolventenprofil ab. Es integriert dabei Kompetenzen in den Bereichen wissenschaftliche Befähigung, Erlangung einer qualifizierten Erwerbstätigkeit, Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement und Persönlichkeitsentwicklung. Es ist wie folgt charakterisiert: Die Absolventen überzeugen als selbständig denkende und verantwortlich handelnde Persönlichkeit mit kritischer Urteilsfähigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft. Probleme im beruflichen Umfeld lösen sie zielgerichtet, sie handeln dabei teamorientiert. Die Absolventen zeichnen sich aus durch fundiertes fachliches Wissen, Methodensicherheit, Verständnis für übergreifende Zusammenhänge sowie die Fähigkeit, theoretisches Wissen in die Praxis zu übertragen. Die Absolventen finden sich schnell in neuen (Arbeits-)-Situationen zurecht und es fällt ihnen leicht, sich in neue Aufgaben, Teams und Kulturen zu integrieren. Die Absolventen haben gelernt, die eigenen Fähigkeiten selbständig auf die sich ständig verändernden Anforderungen anzupassen. Die Absolventen sind auf eine komplexe, globalisierte Arbeitswelt vorbereitet. Durch die starke Einbindung in die Praxis verfügen die Studierenden über außergewöhnlich hohes Prozessverständnis. Dieses übergreifende Kompetenzprofils konkretisiert sich in der Studienrichtung BWL-Messe-, Kongressund Eventmanagement durch folgende Qualifikationsziele: Die Absolventen erlangen ein umfangreiches theoretisches und anwendungsorientiertes Wissen auf den Gebieten der allgemeinen und vertiefungsrichtungsbezogenen Betriebswirtschaftslehre. Die Absolventen sind in der Lage, relevante Rahmenbedingungen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, technologischer, rechtlicher, politischer und ökologischer Art im Veranstaltungsbereich zu erfassen und kritisch zu bewerten. Die Absolventen sind befähigt zur wissenschaftlich fundierten, kritischen Reflexion über betriebswirtschaftliche und veranstaltungswirtschaftliche Problemstellungen. Die Absolventen können wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre und den angrenzenden Wissenschaften auf konkrete Fragestellungen selbständig anwenden. Durch die Förderung von Problembewusstsein und Problemlösungskompetenz, von Entscheidungsund Umsetzungsfähigkeit sind die Absolventen auf Führungsaufgaben vorbereitet. Die Absolventen sind befähigt zur praktischen, zielorientierten Steuerung ressourcen- und zeitkritischer Projekte in der Veranstaltungswirtschaft. 4.2 Profil des Studienangebots Die Bachelor-Studiengänge der DHBW sind berufsintegrierend konzipiert. Während des dreijährigen Studiums wechseln sich in der Regel alle zwölf Wochen Theorie- und Praxisphasen ab. Das Studium in der Praxis findet beim Dualen Partner statt. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis trägt wesentlich zum Erreichen der Qualifikationsziele der Studiengänge bei. In einem Studienjahr werden vom Studierenden 70 ECTS-Punkte erworben, das Studium an der DHBW ist somit ein Intensiv-Studium. 4.3 Konzeption Die Konzeption des Studiums sieht vor, dass über die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse eines Ökonomen hinaus alle wichtigen handelsspezifischen Bereiche vermittelt werden. In den Lehrveranstaltungen an der Dualen Hochschule werden den Studierenden in sechs Semestern breite Grundlagen über die Methoden und Inhalte der Wirtschaftswissenschaften vermittelt. Neben einem Überblick über das Gesamtgebiet sollen in exemplarischen Stoffvertiefungen insbesondere die Anwendung der Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und das theoretisch-systematische Denken in Zusammenhängen erreicht werden. Während in den ersten vier Semestern vor allem die Erarbeitung von Fachwissen im Mittelpunkt steht, sind die letzten beiden Semester durch die Vermittlung von Führungs- und Managementwissen und -fähigkeiten sowie durch fachliche Vertiefungen charakterisiert. Der Studienumfang wird durch Volks- 5

6 wirtschaftslehre sowie durch Recht, Technik der Finanzbuchführung, Mathematik und Statistik, Informationsmanagement und wissenschaftliches Arbeiten sowie eine Pflichtsprache ergänzt. Die Seminare der Schlüsselqualifikation sollen vor allem der Übertragung theoretischer Erkenntnisse auf praxisorientierte Aufgabenstellungen sowie der gezielten Entwicklung von Methoden- und Sozialkompetenz dienen. Dabei spielt die Reflektion auf gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge und die eigene Verantwortung stets eine wichtige Rolle. Das Praxisstudium in den Dualen Partnerunternehmen dient dem Transfer der in den Vorlesungen erarbeiteten Theorieinhalte in den jeweiligen betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen sowie dem Kennenlernen und Erleben der betrieblichen und beruflichen Realität. Zudem werden berufliche und personale Schlüsselqualifikationen (Problemlösung, Kommunikation, Kooperation etc.) vertieft. 5 Qualifikationsziele und Kompetenzen 5.1 Sachkompetenz Die Absolventen der Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement zeichnen sich durch ein hohes Maß an wissenschaftlichen Fähigkeiten und ein breites betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen aus. Sie verfügen alle über grundlegende Kenntnisse der Veranstaltungsbranche. Darüber hinaus haben sie umfassende und detaillierte Kenntnisse in allen wichtigen Bereichen und Zusammenhänge ihrer jeweiligen Ausbildungsrichtung. Diese werden um die fachliche Kompetenz der Absolventen in verwandten Fachbereichen erweitert. Neben der Volkswirtschaftslehre sind dies vor allem Recht, Wirtschaftsmathematik und - statistik, Informationsmanagement und Wirtschaftsenglisch sowie eine weitere Pflichtsprache. Die Absolventen sind in der Lage, zu den wesentlichen betriebswirtschaftlichen Inhalten, Theorien und Modellen Stellung zu beziehen und diese auf ihre Branche zu transferieren. Sie können für neue komplexe Fragestellungen ihrer Branche strukturierte, verschiedene Wissensbereiche integrierende Lösungsansätze entwickeln. Durch die praktische Ausbildung im Betrieb haben die Absolventen ihr Fachwissen anwendungsorientiert vertieft und erweitert. Sie sind in der Lage, ihr theoretisches Wissen in der Praxis erfolgreich anzuwenden. Sie können sowohl mit Experten ihrer Vertiefungsrichtung als auch verwandter Fachgebiete effizient und effektiv zusammenarbeiten und Sachverhalte gegenüber Dritten fachlich angemessen vertreten. Sie sind in der Lage, fachlich fundierte, zielorientierte Lösungen für ihr Unternehmen zu entwickeln und dabei die Perspektive der Kunden stets zu berücksichtigen. Am Ende des Studiums verfügen die Absolventen über die notwendigen fachlichen Kompetenzen zur Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft oder verwandten Branchen. 5.2 Sozial-ethische Kompetenz Die Absolventen der Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement haben Interesse und Verständnis für die spezifischen Belange der Stakeholder der Unternehmen ihrer Branche. Sie sind in der Lage, die Erwartungen, Normen, Werte und Bedürfnisse der einzelnen Stakeholder, insbesondere der Kapitalgeber, Kunden, Mitarbeiter und betroffenen Bevölkerung, wahrzunehmen und kritisch zu reflektieren. Sie können die Ansprüche der verschiedenen Interessengruppen fundiert abwägen und bei Konflikten in ethischer Verantwortung vermitteln. Sie sind sich der Konsequenzen unternehmerischer Entscheidungen für Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft insgesamt bewusst. Die Studierenden haben gelernt, ihren Standpunkt unter Rückgriff auf eine theoretisch fundierte sowie ganzheitliche Argumentation zu begründen und kritisch zu reflektieren. Sie engagieren sich für ihr Unternehmen und können die Folgen ihres eigenen Handelns abschätzen und beurteilen. 5.3 Selbstkompetenz Die Absolventen des Studienganges BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und hohe Belastbarkeit aus. Durch die Studienkonzeption und die Erfahrungen aus dem Praxisstudium im Unternehmen sind die Absolventen in der Lage, in einem Team aktiv mitzuarbeiten und einen eigenständigen und sachgerechten Beitrag 6

7 zu leisten. Die Absolventen nehmen Kritik an und setzen sich angemessen damit auseinander. Sie nehmen Konflikte wahr und sind befähigt, zu konstruktiven Lösungen beizutragen. Die Absolventen können sich schnell auf Veränderungen und wechselnde Situationen einstellen und diese aktiv mitgestalten. Sie sind bereit, aus Erfahrungen zu lernen und halten sich auf dem neuesten Wissensstand. 5.4 Übergreifende Handlungskompetenz Die Studierenden sind mit Abschluss ihres Studiums fähig und bereit, ihre hohe Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen in komplexen und vielschichtigen Problemen der betrieblichen Praxis gezielt einzusetzen und selbstständig fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie können sich in verschiedene Projekte und Arbeitsaufgaben schnell einarbeiten und bekannte Vorgehensweisen, Methoden und Theorien sowie wissenschaftliche Erkenntnisse selbständig auf neue Situationen übertragen. Sie sind auf die komplexe Arbeitswelt gut vorbereitet, in welcher sie sich durch ein außergewöhnlich hohes Prozessverständnis, eine umfassende Gästeorientierung sowie fundierte betriebswirtschaftliche und branchenspezifische Kompetenzen auszeichnen. Sie sind in der Lage, Gegebenes mit wissenschaftlichen Methoden kritisch zu hinterfragen, alternative Denkansätze und Methoden zu berücksichtigen und so neue Lösungsansätze für die Praxis zu entwickeln. Die Absolventen können neue Wissensgebiete allein oder im Team erarbeiten und sind damit befähigt, sich selbständig fort- und weiterzubilden. Sie können neue Inhalte und Fragestellungen selbständig aufgreifen und lösen. Dadurch sind sie in der Lage, den komplexen Anforderungen der beruflichen Praxis in hohem Maße gerecht zu werden. Die Absolventen können Prioritäten setzen. Sie treffen termin- und situationsgerechte Entscheidungen und sind bereit, Verantwortung in Betrieb und Gesellschaft zu tragen. Die Absolventen haben grundlegende Führungskompetenzen erworben und sind damit befähigt, schon kurze Zeit nach dem Studium erfolgreich Führungsaufgaben zu übernehmen. 7

8 6 Curriculum, Struktur des Fächerangebots der Studienrichtung 6.1 Curriculum Die Struktur des Curriculums ergibt sich aus den genannten Qualifikationszielen. Für alle Standorte der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, an denen die Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement angeboten wird, ist das entsprechende Curriculum verbindlich. Es wurde von der Fachkommission Wirtschaft verabschiedet. Das Curriculum entspricht den Regeln, die der Studienbereich für das Neue Studienmodell der Fachkommission Wirtschaft definiert hat. Das Curriculum ist wie folgt strukturiert In den Kernmodulen wird ein breites Wissen und Verstehen über die Grundlagen, Theorien, Konzepte und Methoden des gewählten Studienfaches aufgebaut. Die Studierenden lernen, relevante Informationen mit wissenschaftlichen Methoden zu sammeln und unter der Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu interpretieren. Bei der Verteidigung eigener Positionen im Fachgebiet lernen die Studierenden auch gesamtgesellschaftliche und ethische Aspekte in die Argumentation mit einzubeziehen und reflektieren über Chancen und Risiken bei der Anwendung des Gelernten in der Praxis. In den Praxismodulen lernen die Studierenden einen organisatorischen Unternehmensablauf kennen und üben die Handhabung branchenspezifischer Instrumente und Techniken ein. Die Studierenden lernen, Verantwortung in einem Team zu übernehmen und die eigenen Ideen und Ansichten in ihrem Arbeitsfeld gegenüber Fachvertretern und Laien vorzutragen und zu verteidigen. Der Theorie-Praxistransfer wird durch Reflexionsberichte und praxisbegleitende Prüfungsleistungen unterstützt. In den Profilmodulen werden branchen- und themenspezifische Inhalte gelehrt; die Studierenden erhalten die Möglichkeit, sich vertiefend mit bestimmten Themenbereichen zu beschäftigen. In dem von den Studierenden gewählten Schwerpunkt wird an die Studierenden die Forderung gerichtet, sich mit dem aktuellen Stand der Forschung in diesem Lerngebiet vertraut zu machen. In den Wahlpflichtmodulen und den lokalen Profilmodulen erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Kompetenzprofil nach eigenen Interessenslagen zu schärfen und können sich für Spezialgebiete am Arbeitsmarkt zusätzlich qualifizieren. Um den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, spezielle Schlüsselkompetenzen noch einmal gesondert zu trainieren, wurden im Studienbereich Wirtschaft (BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement) 4 Module zu Schlüsselkompetenzen eingerichtet. Folgende Schlüsselqualifikationen werden im Bereich Wirtschaft derzeit angeboten: o o Methoden-/Sozialkompetenzen I und II Wahlpflichtsprache I und II. In jedem Studienprogramm werden besondere Lehrveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Der Aufbau des Curriculums integriert auf diese Weise die genannten Kompetenzziele in einem Studiengangskonzept. Das Curriculum wird beschrieben durch den Studienverlaufsplan den Rahmenstudienplan (standortübergreifend mit standortspezifischen Wahl- und Profilmodulen) den Rahmenausbildungsplan und die Modulübersichtstabelle. 8

9 6.2 Studienverlaufsplan Der Studienverlaufsplan zeigt an, welche Module in welchem Semester belegt werden und mit welcher Anzahl von CP diese Module ausgestattet sind. Studienverlaufsplan: Studiengang BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement (Stand 04. Juli 2011) Modulbereiche Zugehörige Module CP Semester Betriebswirtschaftslehre 41 Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre 5 Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre 8 Unternehmungsrechnung 9 Organisation und Personal 5 Integriertes Management 9 Integrationsseminar zu ausgewählten Managementthemen 5 Profil Messe- Kongress- und Eventmanagement 34 Profilmodul I: Grundlagen und Leistungsträger 10 Allgemeines Branchenprofil 7 Profilmodul II: Veranstaltungsmarketing und Management der Dienstleister Profilmodul III: Strategie und Internationalisierung 7 Wahlmodul nur Standort Ravensburg (eines zu wählen) 8 Internationales Veranstaltungsmanagement 8 oder Venue Management 8 Wahlmodul nur Standort Mannheim (eines zu wählen) 8 Sportmanagement 8 oder Kulturmanagement 8 Weitere Kernmodule 25 VWL I: Einführung und Mikroökonomik 5 VWL II: Makroökonomik, Geld und Währung 5 VWL III: Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Sozialpolitik 5 Recht I: Bürgerliches Recht 5 Recht II: Wirtschaftsrecht 5 Methodische Grundlagen 20 Wirtschaftsmathematik / Statistik 5 Technik der Finanzbuchführung 5 Grundlagen Informationsmanagement 5 Wissenschaftliches Arbeiten 5 Schlüsselqualifikationen 22 Methoden- und Sozialkompetenzen I 5 Methoden- und Sozialkompetenzen II 5 Wahlpflichtsprache I 6 Wahlpflichtsprache II 6 Bachelorarbeit 12 Praxismodule 48 Praxismodul I 20 Praxismodul II 20 Praxismodul III 8 10 ECTS-Punkte-Summe 210 9

10 6.3 Rahmenstudienplan Der Rahmenstudienplan zeigt auf, welches die wesentlichen Inhalte der jeweiligen Praxisphase sind und zeigt nach Modulgruppen geordnet auf, wie die Module und ihr Units zeitlich gestaffelt liegen. Außerdem gibt der Rahmenstudienplan Auskunft über ECTS-Punkte und die geforderte Anzahl von Präsenzstunden. Rahmen-Studienplan BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement (Stand: 31. Januar 2011) Modulbezeichnung, (ECTS-Punkte), Lehrveranstaltungen, [Anzahl der Präsenzstunden] Modulbereich Halbjahr 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester Betriebswirtschaftslehre (41) [450 ] Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (5) Grundlagen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre [36] Grundlagen des Messe-, Kongressund Eventmanagements [24] Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre (8) Kernelemente der internen Wertschöpfung [24] Marketing [36] Kosten- und Leistungsrechnung [36] Unternehmensrechnung (9) Bilanzierung und Grundzüge der Jahresabschlussanalyse [44] Finanzierung und Investition [33] Betriebliche Steuerlehre [22] Organisation und Personal (5) Grundzüge der Unternehmensorganisation [22] Betriebliche Personalarbeit [33] Integriertes Management Mitarbeiterführung [30] Controlling [20] (9) Unternehmensführung [30] Finanzmanagement [10] Integrationsseminar zu ausgewählten Managementthemen (5) Integrationsseminar [50] Modulbereich Halbjahr 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester Allgemeines Branchenprofil (7) Rechtsfragen [11] Grundlagen der Eventpsychologie [22] Messebau und Eventdesign [22] Veranstaltungstechnik [22] Messe-, Kongress- & Eventmanagement (34) [377] Profilmodul I: Grundlagen und Leistungsträger (10) Grundlagen des Veranstaltungsmanagements [18] Angewandtes Projektmanagement [60] Profilmodul II: Veranstaltungsmarketing und Management der Dienstleister (10) Vertiefung im Veranstaltungsmarketing I [33] Vertiefung im Veranstaltungsmarketing II [33] Profilmodul III: Strategie und Internationalisierung (7) Internationales Marketing [20] Interkulturelles Management [20] Grundlagen des Managements der MKE Leistungsträger [24] Management ausgewählter Dienstleister I [22] Management ausgewählter Dienstleister II [22] Internationales Projektmanagement [10] Vertriebsmanagement [20] Projektmanagement I Einführung [18] 10

11 Modulbereich Halbjahr 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester nur Standort Ravensburg: Internationales Veranstaltungsmanagement (8) Internationales Management von Veranstaltungen [20] Strategisches Management von Veranstaltungen [20] Kulturmanagement [20] Customer Relationship Management (CRM) [20] Wahlmodul (eines zu wählen, alternativ je nach Vertiefungsrichtung und Standort) (8) [80] oder Venue Management (8) Technisches Facility Management [20] Infrastrukturelles Facility Management [20] Kaufmännisches Facility Management [20] Sondergebiete des Venue Management [20] nur Standort Mannheim: Einführung Sportmanagement [20] Sportmarketing [20] Sportmanagement (8) Sportsponsoring [20] Angewandtes Sportmanagement [20] oder Kulturmanagement (8) Grundlagen Kulturmanagement [20] Musikmanagement [20] Nonprofitmanagement [20] Angewandtes Kulturmanagement [20] Modulbereich Halbjahr Weitere Kernmodule (25) [280] 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester VWL I: Einführung und Mikroökonomik (5) Einführung in die Volkswirtschaftslehre [30] Mikroökonomik [30] Recht I: Bürgerliches Recht (5) Grundlagen des Rechts, Bürgerliches Recht I [30] Bürgerliches Recht II [30] VWL II: Makroökonomik, Geld und Währung (5) Makroökonomik [28] Geld und Währung [27] Recht II: Wirtschaftsrecht (5) Handels- und Gesellschaftsrecht [30] Grundzüge des Arbeits- und Insolvenzrechts [25] VWL III: Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Sozialpolitik (5) Wirtschaftspolitik [25] Umwelt- und Sozialpolitik [25] 11

12 Modulbereich Halbjahr Methodische Grundlagen (20) [230] 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester Wirtschaftsmathematik / Statistik (5) Wirtschaftsmathematik [24] Statistik [36] Technik der Finanzbuchführung (5) Technik der Finanzbuchführung I [36] Technik der Finanzbuchführung II [24] Grundlagen Informationsmanagement (5) Grundlagen Information, Informationsmanagement, Informationssysteme [36] Informationsmanagement im Messe-, Kongressund Eventmanagement [24] Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten [15] Wissenschaftliches Arbeiten (5) Wissenschaftstheorie und Methoden der empirischen Sozialforschung [15] Projektskizze zur Bachelorarbeit [20] Modulbereich Halbjahr Schlüsselqualifikationen (22) [231] 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester Kommunikationstraining [20] Sprache Ia [22] Methoden- und Sozialkompetenzen I (5) Branchenspezifische Unternehmenssimulation [19] Wahlpflichtsprache I (6) Sprache Ib [22] Präsentationskompetenz [16] Sprache Ic [22] Kreativitätstechniken [15] Sprache IIa [20] Methoden- und Sozialkompetenzen II (5) Teamtraining [16] Wahlpflichtsprache II (6) Sprache IIb [20] Unternehmenssimulation General Management [19] Sprache IIc [20] Modulbereich Halbjahr Praxismodule (48) 1. Studienjahr 2. Studienjahr 3. Studienjahr 1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester Praxismodul I (20) Mitarbeit in einem Geschäftsprozess Leistungserstellungsprozess Praxismodul II (20) Mitarbeit in einem Geschäftsprozess Leistungserstellungsprozess Praxismodul III (8) Mitarbeit in einem Unterstützungsprozess, Vertiefung in einem Geschäftsprozess oder Unterstützungsprozess mit erweitertem Aufgabenfeld Präsenzstunden Bachelorarbeit (12) Bachelorarbeit (12) CP-Summen (68) (72) (70) (210) [674] [539] [435] [1.648] 12

13 6.4 Modulübersichtstabelle Die Modulübersichtstabelle zeigt alle Module, die im Studiengang BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement von den Studierenden belegt werden müssen bzw. als Wahloptionen zur Verfügung stehen. Die Tabelle zeigt an, welche Prüfungsformen in den Modulen eingesetzt werden, wie das Verhältnis von Präsenz-Studium und Eigenstudium festgelegt ist, wie viele CP erworben werden können und wer Modulverantwortlicher ist. Modulübersichtstabelle für die spezifischen Studienfächer des Studiengangs BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement (Stand: ) Module und zugehörige Lehrveranstaltungen Semester Prüfungsformen Lehrveranstaltungsstunden Workload Selbststudiumsstunden Credit Points Modulbeauftragte Alle Standorte Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre Grundlagen des Messe-, Kongress- und Eventmanagements Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre 1 K K Kernelemente der internen Wertschöpfung Marketing Kosten- und Leistungsrechnung Unternehmensrechnung 3 K Bilanzierung und Grundzüge der Jahresabschlussanalyse Finanzierung und Investition Betriebliche Steuerlehre Organisation und Personal 4 K Grundzüge der Unternehmensorganisation Betriebliche Personalarbeit Integriertes Management K oder SE/P Mitarbeiterführung Controlling Unternehmensführung Finanzmanagement Integrationsseminar zu ausgewählten Managementthemen 5 oder 6 SE/P Integrationsseminar 5 oder Prof. Dr. V. Simon Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. V. Simon (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. V. Simon (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. V. Simon (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. V. Simon (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. V. Simon (DHBW Ravensburg) 13

14 Module und zugehörige Lehrveranstaltungen Semester Prüfungsformen Lehrveranstaltungsstunden Workload Selbststudiumsstunden Credit Points Modulbeauftragte Standort Ravensburg Vertiefungsrichtungen Messe-, Kongress- und Eventmanagement Allgemeines Branchenprofil 3+4 K Rechtsfragen Grundlagen der Eventpsychologie Messebau und Eventdesign Veranstaltungstechnik Profilmodul I: Grundlagen und Leistungsträger Grundlagen des Veranstaltungsmanagements Grundlagen des Managements der MKE- Leistungsträger 1+2 K Projektmanagement I Einführung Angewandtes Projektmanagement Profilmodul II: Veranstaltungsmarketing und Management der Dienstleister 3+4 K Vertiefung im Veranstaltungsmarketing I Management ausgewählter Dienstleister I Vertiefung im Veranstaltungsmarketing II Management ausgewählter Dienstleister II Profilmodul III: Strategie und Internationalisierung K oder SE/P Internationales Marketing Internationales Projektmanagement Interkulturelles Management Vertriebsmanagement Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Wahlmodul (eines zu wählen alternativ) je nach Vertiefungsrichtung und Standort DHBW Ravensburg Internationales Veranstaltungsmanagement Internationales Management von Veranstaltungen K Kulturmanagement Strategisches Management von Veranstaltungen Customer Relationship Management (CRM) Venue Management K Technisches Facility Management Infrastrukturelles Facility Management Kaufmännisches Facility Management Sondergebiete des Venue Management Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) DHBW Mannheim Sportmanagement K Einführung Sportmanagement Sportmarketing Sportsponsoring Angewandtes Sportmanagement Kulturmanagement K Grundlagen Kulturmanagement Nonprofitmanagement Musikmanagement Angewandtes Kulturmanagement Prof. Dr. M. Dinkel (DHBW Mannheim) Prof. Dr. M. Dinkel (DHBW Mannheim) 14

15 Module und zugehörige Lehrveranstaltungen Semester Prüfungsformen Lehrveranstaltungsstunden Workload Selbststudiumsstunden Credit Points Modulbeauftragte Alle Standorte Weitere Kernmodule VWL I: Einführung und Mikroökonomik K Einführung in die Volkswirtschaftslehre Mikroökonomik VWL II: Makroökonomik, Geld und Währung K Makroökonomik Geld und Währung VWL III: Wirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Sozialpolitik K Wirtschaftspolitik Umwelt- und Sohzialpolitik Recht I: Bürgerliches Recht K Grundlagen des Rechts, Bürgerliches Recht I Bürgerliches Recht II Recht II: Wirtschaftsrecht K Handels- und Gesellschaftsrecht Grundzüge des Arbeits- und Insolvenzrechts Prof. Dr. T. Häring (DHBW Villingen- Schwenningen ) Prof. Dr. T. Häring (DHBW Villingen- Schwenningen) Prof. Dr. T. Häring (DHBW Villingen- Schwenningen) Prof. J. Werner (DHBW Villingen- Schwenningen) Prof. J. Werner (DHBW Villingen- Schwenningen) Methodische Grundlagen Mathematik und Statistik Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler 1 K Statistik 2 K Technik der Finanzbuchführung K Technik der Finanzbuchführung I Technik der Finanzbuchführung II Grundlagen Informationsmanagement K Grundlagen Information, Informationsmanagement, Informationssysteme Informationsmanagement im Messe-, Kongress- und Eventmanagement Wissenschaftliches Arbeiten 1-6 LN Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Wissenschaftstheorie und Methoden der empirischen Sozialforschung Projektskizze zur Bachelorarbeit Prof. Dr. I. Rößler, Prof. Dr. A. Ungerer (DHBW Mannheim) Prof. Dr. G. Schenk (DHBW Heidenheim) Prof. Dr. M. Schertler-Rock (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. S. Huf, (DHBW Stuttgart) Schlüsselqualifikationen Methoden- und Sozialkompetenzen I LN Kommunikationstraining Branchenspezifische Unternehmenssimulation Präsentationskompetenz Methoden- und Sozialkompetenzen II LN Kreativitätstechniken Teamtraining Unternehmenssimulation General Management Wahlpflichtsprache I (Englisch oder alternatives Angebot) MP Sprache Ia Sprache Ib Sprache Ic Wahlpflichtsprache II (Englisch oder alternatives Angebot) K Sprache IIa Sprache IIb Spprache IIc Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. S. Lauer (DHBW Karlsruhe) Prof. Dr. S. Lauer (DHBW Karlsruhe) 15

16 Praxismodule Praxismodul I PA + ARB Praxismodul II PA + P ARB Praxismodul III MP + ARB Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Bachelorarbeit Bachelorarbeit B Prof. Dr. J. Beier (DHBW Ravensburg) Prüfungsformen: B ARB K LN MP P PA R SE SE/P = Bachelorarbeit = Ablauf- und Reflexionsbericht = Klausur = unbenoteter Leistungsnachweis = Mündliche Prüfung = Präsentation = Projektarbeit = Referat = Seminararbeit = Seminararbeit mit Präsentation 6.5 Rahmenausbildungsplan Der Rahmenausbildungsplan zeigt an, welche zentralen Inhalte in der Praxis gelehrt werden und welche Prüfungsleistungen von den Studierenden in der Praxis zu erbringen sind. Rahmenplan für die betriebliche Ausbildung 2 Studienrichtung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement (MKE) (Stand: 30. April 2011) Der Rahmenplan dient als Grundlage für die Ausgestaltung des betrieblichen Ausbildungsplans. Wegen der außerordentlichen Verschiedenartigkeit der Ausbildungsbetriebe ist der Rahmenplan sehr allgemein gehalten. Daher sind nicht alle unten aufgeführten Elemente in jedem Unternehmen anzutreffen. Vielmehr soll der Rahmenplan in seiner inhaltlichen und zeitlichen Struktur an die Besonderheiten des jeweiligen Ausbildungsbetriebes angepasst werden. Somit sind betriebliche Schwerpunktsetzungen realisierbar. Eine Abweichung von der zeitlichen Abfolge des Rahmenplans ist ebenfalls möglich. Generell sollte jedoch eine Aufgabenabfolge gewählt werden, die dem Entwicklungsprozess der Auszubildenden gerecht wird: Vom generellen Kennenlernen der betrieblichen Aufgaben, Strukturen und Prozesse in der 1. und 2. Praxisphase hin zu vertiefenden Einblicken in Teilfunktionen und erste Übernahme kleinerer eigenverantwortlicher Aufgaben in der 3. und 4. Praxisphase, um in der 5. und 6. Praxisphase zunehmend übergeordnete, Gesamtunternehmens-bezogene Führungsaufgaben kennenzulernen oder eigenverantwortliche Projekte zu übernehmen. Die folgenden Erläuterungen sind vor allem für den Gebrauch durch den/ die betrieblichen Ausbilder gedacht und sollen das Aufstellen der individuellen Ausbildungspläne in den einzelnen Praxisphasen erleichtern. 2 Hinweis auf Gestaltung des Ausbildungsplans: Der Rahmenplan orientiert sich an den theoretischen Schwerpunkten in den einzelnen Semestern und dient als Grundlage für die Ausgestaltung des betrieblichen Ausbildungsplans. Der betriebliche Ausbildungsplan sollte zeitlich und inhaltlich an die Besonderheiten des jeweiligen Ausbildungsunternehmens angepasst werden. Dabei sind betriebliche Schwerpunktsetzungen und Anpassungen möglich und es kann auch von der zeitlichen Abfolge des Rahmenplans abgewichen werden. 16

17 Modul Praxisphase Kompetenzziele Praxisphase Ausbildungsinhalte Praxisphase Kompetenzziele Praxisphase Ausbildungsinhalte Praxismodule Die Studierenden lernen ihren Ausbildungsbetrieb mit Aufgaben und Funktionen kennen. Sie sind in der Lage ihn in die Messe-, Kongressund Eventbranche einzuordnen. Die Studierenden können die wesentlichen Merkmale ihres Ausbildungsbetriebes und seine Stellungen der Branche beschreiben. Die Studierenden kennen die für ihren Betrieb relevanten Geschäftsprozesse. Sie sind in der Lage umfassende Auskünfte über das Angebot ihres Betriebes zu geben. Sie können sicher und freundlich gegenüber dem Kunden auftreten. Sie sind offen für Anregungen und unterstützen ihre Kollegen und Vorgesetzten. Sie sind auch mit einigen Backoffice-Arbeiten vertraut, haben MKE- Projekte kennengelernt und daran mitgearbeitet. Sie sind in der Lage nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben und die eigenen Stärken und Schwächen nach vorgegebenen Kriterien zu reflektieren. Kennenlernen der Aufbauorganisation, der Abteilung und Stellen sowie teilweise auch der Anforderungsprofile Kennenlernen und Darstellung der Stellung des Unternehmens im der MKE-Branche und Einbindung des Unternehmens Organisationen. Kennenlernen von Geschäftsprozessen sowie sonstigen Kommunikations- und Verkaufssystemen. Ggfs. Kennenlernen der Wareneingangskontrolle, Lagerhaltung, Bestandsführung und Back-Office-Arbeiten Kennenlernen des projektorientierten Bearbeitens von Veranstaltungen, Tagungen und Messen. In diesem Modul arbeiten die Studierenden verstärkt in Projekten des Unternehmens und vertiefen dabei ihre Kompetenzen in verschiedenen Bereichen und Prozessen des Unternehmens: Sie werden in die Lage versetzt, vom Unternehmen angebotene Dienstleistungen, ggf. auch Waren kalkulieren zu können. Sie sind ferner in der Lage, einzelne Prozesse selbständig durchzuführen. Sie beherrschen Techniken des Zahlungsverkehrs, spezifische Rechtsgrundlagen und betriebsnotwendige EDV und sind mit dem Rechnungswesen vertraut. Sie können die spezifischen Kalkulationsgrundsätze und haben auch Einblick in den Personalbereich erhalten. In der Akquisition und Organisation sind sie eingebunden. Die Studierenden bringen sich mit eigenen Ideen und Beiträgen ein. Sie verhalten sich partnerschaftlich und sind in der Lage Kritik aufzunehmen. Sie denken aktiv und übernehmen Verantwortung. Sie können sich in die Kunden oder kooperierenden Dienstleistern hineinversetzen und deren Bedürfnisse erkennen und eine positive Beziehung aufbauen. Kennenlernen von Rechnungswesen, Kontenrahmen und Kontenplan Vorkontieren und ggf. Kontieren sowie gewonnene Daten verarbeiten Einblick in die Abrechnung mit Leistungsträgern, Kostenträgern, Sozialversicherungsträgern Kennenlernen von Rechnungserstellung und branchenüblichen Zahlungsbedingungen sowie von Grundsätzen der Kassenführung und Abrechnung Kennenlernen der spezifischen Kalkulationsgrundsätze für Dienstleistungen und ggf. auch Waren Einüben der Kalkulation von Angeboten der verschiedensten Art. Einblick in den Personalbereich des Ausbildungsbetriebes, Personalplanung, Personalentwicklung und Kennenlernen der Arbeitsabläufe bei Einstellung und Ausstellung von Mitarbeitern Umgang mit Gehaltsabrechnungen, Ausbildungsordnungen, Ausbildungsverträgen Planung und Durchführung von Messe-, Kongress- und Eventveranstaltungen Zusammenarbeit mit Kunden und Kooperationspartnern Organisation, Kalkulation und Vermarktung von Einzelveranstaltungen. 17

18 Praxisphase Kompetenzziele Praxisphase Ausbildungsinhalte In diesem Modul vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen in verschiedenen Leistungserstellungsprozessen oder in einem Unterstützungsprozess. Alternativ können sie auch in Projekten oder als Assistenz der Geschäftsleitung aktiv mitarbeiten. Sie erwerben eine umfassende Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz: Die Studierenden verfügen über umfangreiches betriebswirtschaftliches Fachwissen. Sie sind fähig dieses Fachwissen in komplexen Aufgaben gezielt einzusetzen und selbständig fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie können sich in verschiedenen Aufgaben und Projekte schnell einarbeiten und bekannte Methoden selbständig auf neue Situationen übertragen. Die Studierenden sind sich ihrer Verantwortung für den Erfolg der Organisation bewusst und erkennen von sich aus den notwendigen Handlungsbedarf. Sie können die Folgen ihres Handelns abschätzen. Die Studierenden gehen offen und aktiv auf Kunden und Gäste wie auch auf Kollegen und Vorgesetzte ein und beherrschen unterschiedliche Kommunikationsstile und Konfliktlösungsstrategien. In der Assistenz der Geschäftsleitung oder in Stabstellen oder in einem Projekt oder verantwortliche Vertretung und Vertiefung der Kenntnisse in Unterstützungsprozessen wie Organisation, Rechnungswesen, Controlling, Marketing und Personal Teilnahme an Beratungen und Gremiensitzungen, auch in Kooperationen und Verbänden Kennenlernen der Kooperationspartner bzw. Erfahrungsgruppenmitglieder. Insbesondere werden die Studierenden auch eigenverantwortlich mit der Durchführung von Projekten betraut. 18

19 7 Modulbeschreibungen der Studienrichtung Es folgen die Studiengangsübergreifenden Module des Studiengangs/der Studienrichtung Studienrichtungsspezifischen Module des Studiengangs/der Studienrichtung Praxismodulbeschreibungen des Studiengangs/der Studienrichtung Standortspezifische Profilmodule bzw. Vertiefungsmodule 7.1 Modulbeschreibungen der Modulart: Betriebswirtschaftslehre D U A L E H O C H S C H U L E Baden-Württemberg Studienbereich Wirtschaft Modul: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Formale Angaben zum Modul Studiengang Studienrichtung Vertiefung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement Modulbezeichnung Sprache des Moduls Modul-Nr. Version Modulverantwortlicher Kern-BWL Modul 1: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre deutsch Prof. Dr. Oppermann DHBW Stuttgart Prof. Dr. Jörg Beier DHBW Ravensburg Verortung des Moduls im Studienverlauf Semester Voraussetzungen für die Teilnahme Modulart Moduldauer 1 Keine Pflichtmodul 1 Semester Eingesetzte Lehr- und Prüfungsformen Lehr- und Lernmethoden: Prüfungsleistungen Benotet ja/nein Prüfungsumfang Lehrveranstaltung: Klausur ja 120 Minuten Vorlesung Übung Workload und ECTS Workload (in Std., ein Vielfaches von 30) Insgesamt: 150 Std. ECTS-Punkte: davon Präsenzzeit (Vorlesungs- und Prüfungszeit) 60 Std. davon Selbststudium 90 Std. 5 Qualifikationsziele und Kompetenzen Sachkompetenz: Nach Abschluss des Moduls besitzen die Studierenden einen fundierten Überblick über betriebswirtschaftliches Basiswissen aus entscheidungs- und systemorientierter Perspektive. Aufbauend auf den grundlegenden Zusammenhängen betriebswirtschaftlichen Denkens lernen sie die wesentlichen rahmengebenden konstitutiven Entscheidungsfelder ebenso kennen wie die Teilaufgaben im unternehmerischen Entscheidungszyklus. Aufbauend auf diesen grundlegenden Inhalten kennen die Studierenden die wesentlichen Elemente des wirtschaftlichen Leistungsprozesses einer Unternehmung. Die Studierenden beherrschen die charakteristischen betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge in den Unternehmen der Messe-, Kongress- und Eventwirtschaft. Sozial-ethische Kompetenz: Die Studierenden kennen die Zieldimensionen einer Unternehmung zur Befriedigung divergierender Ansprüche unterschiedlicher Interessengruppen. Sie haben sich intensiv mit alternativen Rationalitätsprinzipien des Wirtschaftens aus ökonomischer, politischer, sozialer, ökologischer und ethischer Perspektive auseinandergesetzt und einen ersten Einblick in die vielfältigen Dimensionen verantwortlicher Unternehmensführung gewonnen. Sie können darüber hinaus die individuellen und unternehmerischen Handlungsziele 19

20 Selbstkompetenz: mit den Zielvorstellungen der Stakeholder verknüpfen, die sich aus der Dienstleistungsorientierung der Branche ergeben. Die Studierenden können konstruktiv in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten Die Studierenden haben ihre Kompetenz nach Abschluss des Moduls durch eine erste kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Fragestellungen dahingehend verbessert, dass sie ein grundlegendes Verständnis für die Notwendigkeit einer modellhaften Analyse betrieblicher Phänomene erworben haben. Sie verfügen auf der Grundlage des entscheidungs- und systemorientierten Denkens über ein grundlegendes Analysemuster, mit dem sie im weiteren Verlaufe ihres Studiums einfache wie komplexe Problemstellungen zielorientiert strukturieren und einer Lösung zuführen können. Bereits jetzt sind die Studierenden in der Lage, ihren Standpunkt unter Heranziehung einer einfachen betriebswirtschaftlichen Argumentation zu reflektieren und zu begründen. Die Studierenden sind gleichfalls in der Lage, auf Grundlage der betrieblichen Besonderheiten der Veranstaltungswirtschaft erste eigene Auffassungen zu entwickeln und zu vertreten. Handlungskompe- übergreifende tenz: Die Studierenden kennen die Zielsetzungen der Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft und die unterschiedlichen Vorgehensweisen betriebswirtschaftlicher Forschungskonzeptionen. Sie können einfache Problemstellungen im Rahmen des Leistungs- und Führungsprozesses einer Unternehmung unter Verwendung der betriebswirtschaftlichen Fachsprache beschreiben. Die Studierenden können nach Abschluss dieses Moduls klar definierte Entscheidungsprobleme mit grundlegenden betriebswirtschaftlichen Methoden selbstständig analysieren und einfache Erklärungsansätze formulieren. Diese Kompetenzen erstrecken sich auch auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen und Lösungen, die in der Veranstaltungswirtschaft betrachtet und diskutiert werden. Lerneinheiten und Inhalte Lehr- und Lerneinheiten Präsenzzeit Selbststudium (Lehr- und Lerneinheit 1): Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Die Unternehmung als ökonomisches und soziales System Wissenschaftstheoretische Grundpositionen der BWL Modelle und Methoden der Betriebswirtschaftslehre Unternehmensumwelt Managementphilosophie, Vision, Ziele, Entscheidungen Kernfunktionen des Managements Rechtsformen, Verfügungsrechte und Unternehmensverfassung Konzentration und Kooperation Standortentscheidungen Dimensionen des Wertschöpfungsprozesses um Überblick (Lehr- und Lerneinheit 2): Einführung in die BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement Die Studierenden sollen Grundbegriffe von Messen, Kongressen und Events als betriebswirtschaftliche Grundlage des Veranstaltungsmanagement erkennen. Darüber hinaus sollen Sie Verständnis für die besonderen Aufgabenstellungen bei der Erstellung von Dienstleistungen entwickeln. Nach Studium des Moduls sollen die Studierenden Dienstleistungen und Produkte gegeneinander abgrenzen können Messe, Kongresse und Events klassifizieren können die Bedeutung des Dienstleistungsmanagement als Grundlage für die Veranstaltungswirtschaft erfasst haben die Gestaltungselemente der verschiedenen Veranstaltungsformen verstanden haben und klassifizieren können Literatur Es wird jeweils die aktuelle Auflage zu Grunde gelegt. Bruhn, M., Meffert, H. (Hrsg.): Dienstleistungsmanagement, Wiesbaden Hugentobler, W. / Schaufelbühl, K. / Blattner, M.: Betriebswirtschaftslehre für Bachelor. Zürich Stuttgart: UTB / Orell Füssli Inden, T.: Alles Event?, Landsberg/Lech Jung, H.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Oldenbourg Maleri, R.: Grundlagen der Dienstleistungsproduktion, Berlin, Heidelberg u. a. Neuhoff, V.: Der Kongreß, Weinheim Peters, M.: Dienstleistungsmarketing in der Praxis, Wiesbaden Schreiber, M.: Kongress- und Tagungsmanagement, München, Wien Wochnowski, H.: Veranstaltungsmarketing - Grundlagen und Gestaltungsempfehlungen zur Vermarktung von Veranstaltungen -, Frankfurt a. M. Selinski, H.: Messe- und Kongreßmarketing, Berlin Vahs, D. / Schäfer-Kunz, J.: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre: Lehrbuch mit Beispielen und Kontrollfragen. Stuttgart: Schäffer-Pöschel Wöhe, G. / Döring, U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München: Vahlen Besonderheit 20

21 D U A L E H O C H S C H U L E Baden-Württemberg Studienbereich Wirtschaft Modul: Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre Formale Angaben zum Modul Studiengang Studienrichtung Vertiefung BWL Messe-, Kongress- und Eventmanagement Modulbezeichnung Sprache des Moduls Modul-Nr. Version Modulverantwortlicher Kern-BWL Modul 2: Grundfunktionen der Betriebswirtschaftslehre deutsch XXX BW Prof. Dr. Volker Simon DHBW Ravensburg Verortung des Moduls im Studienverlauf Semester Voraussetzungen für die Teilnahme Modulart Moduldauer 2 Modul 1 Pflichtmodul 1 Semester Eingesetzte Lehr- und Prüfungsformen Lehr- und Lernmethoden: Prüfungsleistungen Benotet ja/nein Prüfungsumfang Lehrveranstaltung: Klausur ja 150 Minuten Lehrgespräch Workload und ECTS Workload (in h, ein Vielfaches von 30) Insgesamt: 240 Std. ECTS-Punkte: davon Präsenzzeit (Vorlesungs- und Prüfungszeit) 96 Std. davon Selbststudium 144 Std. 8 Qualifikationsziele und Kompetenzen Sachkompetenz: Mit diesem Modul haben die Studierenden einen grundlegenden Einblick in die unterschiedlichen Elemente des Wertschöpfungsprozess einer Unternehmung und ihre Abbildung im internen Rechenwerk gewonnen. Sie kennen die Ziele und Organisation des Warenflusses, sind mit den Besonderheiten materieller wie immaterieller Leistungserstellung vertraut und haben hier insbesondere ein Verständnis für die Einflussfaktoren auf die Dienstleistungsqualität entwickelt und können eine Verbindung zum Prozess der Dienstleistungserstellung herstellen. Die Studierenden können die Grundideen, Aufgaben und Methoden des Marketings darlegen und die Komplexität von Marktprozessen erläutern. Sie haben ein Verständnis für das Zusammenwirken der Marketinginstrumente zur Steuerung von Kundenprozessen gewonnen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen sind die Studierenden in der Lage, die Bedeutung der Kosten- und Leistungsrechnung für die quantitative Abbildung der leistungswirtschaftlichen Prozesse einer Unternehmung einzuschätzen. Auf der Grundlage der Produktions- und Kostentheorie sind sie in der Lage, unterschiedliche Fragestellungen alternativen Kostenrechnungssystemen selbstständig zuordnen, und beherrschen die grundsätzlichen Schritte zum Aufbau eines Kostenrechnungssystems. Die Studierenden kennen ebenso die Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit kostenrechnerischer Erkenntnisse auf die Erlösseite. Sozial-ethische Kompetenz: Die Studierenden lernen im Rahmen dieses Moduls die Möglichkeiten wie auch die Grenzen der informationellen Beeinflussung von Menschen kennen und haben sich mit den dabei ergebenden ökonomischen, sozialen wie auch ethischen Spannungsfeldern kritisch auseinandergesetzt. Gleichermaßen sind ihnen die Grenzen der Abbildung der laufenden betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung durch die Kosten- und Leistungsrechnung bewusst. Die Studierenden können konstruktiv in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten und sind offen für Anregungen. Sie haben gelernt ihren Standpunkt unter Heranziehung einer betriebswirtschaftlichen Argumentation zu verteidigen. Sie können hierbei mit Kritik umgehen und adäquat kritisieren 21

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