Sachstand. Das Bürgerkonto Niedersachsen mit integrierter eid-funktion sowie epayment als Shared- Service-Angebote des Landes

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1 Sachstand Das Bürgerkonto mit integrierter eid-funktion sowie epayment als Shared- Service-Angebote des Landes Niedersächsisches Ministerium für für Inneres und und Sport Sport Referat IT-Strategie / IT-Infrastruktur /

2 Bürgerkonto nur eine Ansicht von vielen mit diversen Registrierungsmöglichkeiten 2

3 Warum Bürgerkonto? Vorweg: Bürgerkonto ist der falsche Begriff! Richtiger ist: Ein zentrales Identitymanagement des Landes zur Verwendung für alle denkbaren Fachverfahren Bietet Single-sign-on für die Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch für innerbehördliche Bedarfe Beispiel Login in innerbehördliche Verfahren. 3

4 Bürgerkonto Beispiele von Verfahren: Bauverfahren Heidekreis, OLEFA: Einreichung der Anträge im Onlineverfahren des Landkreises, Einreichung der Angaben zum kom. Finanzausgleich für die Statistik Hunderegister : Registrierungsdienst demnächst Zentrales Melderegister: Registrierungsdienst und Steuerung des Zugriffs auf Meldedaten

5 Was ist ein Konto Ein zentrales Konto, das Identitäten gesichert vorhält: Identitäten werden über eine Selbst-Registrierung angelegt oder über Anbindung eines entsprechenden Verzeichnisdienstes (z. B. Active Directory) übergeben; Authentifizierung erfolgt bei der Registrierung mittels Personalausweis (npa) oder bei niedrigem Vertrauensniveau über verifikation; 5

6 Was ist ein Konto Identitäten werden Nutzungsrechte in Bezug auf Verfahren zugeordnet, je nach Bedarf und nach Wunsch der Identität in Verbindung mit dem Verfahren; Die Rechte werden im Profil hinterlegt; Die Identität hat das Recht das Profil jederzeit zu löschen oder manuell zu ändern, verliert dann aber auch alle Rechte oder das Vertrauensniveau; 6

7 Warum Bürgerkonto? Das Verfahren legt bei der Anbindung an das Bürgerkonto fest, welche personenbezogenen Daten erwartet werden, genau dieser Bedarf wird über das Profil gedeckt und nicht mehr die Identität legt fest, welche Daten sie bereit ist, für das Verfahren bereitzustellen, z. B. wenn sie der Teilnahme am Verfahren zustimmt oder wenn sie die Personalausweisdaten einlesen lässt. Änderungen des Profils werden automatisch an die betroffenen angeschlossenen Verfahren übermittel Profil gelöscht = Daten invalide, elektronische Zugangseröffnung geschlossen 7

8 Zugriffsregelung Zugriff über Login Register Zugriff nach Registrierung Registrierung bestätigt Abgleich gegen Liste mit Berechtigungen

9 Vorteile zentrales Konto: Vorteile: Vertrauenswürdige Selbstregistrierung, falls eine Registrierung zum Abruf von Inhalten oder für Interaktionen erforderlich ist - ohne Administrations- resp. Freigabeprozesse Vertrauenswürdige Authentifizierung (npa) gibt gesichert Auskunft über die zu registrierende Person in der Ausprägung wie erforderlich -> Datensparsamkeit Änderungen der Registrierungsstammdaten werden automatisch an die angeschlossenen Empfängersysteme übertragen, z. B. bei manuellen Profiländerungen durch Profilinhaber Zertifizierungsaufwand entfällt für Fachverfahren, die den Personalausweis für eine gesicherte Authentifizierung benötigen und sich an das Bürgerkonto anschließen

10 Sicht des Bürgers Vielfache Verwendung ohne neue Anmeldung Einmalige, sichere Registrierung beim Bürgerkonto 10

11 Bürgerkonto 11

12 Bürgerkonto bietet vier Möglichkeiten der Registrierung zur Auswahl: Ausgangspunkt ist immer der Link zum Registrieren: (Aufruf) Bürgerkonto in Internetauftritten Im Bürgerkontomodul sind folgende Auswahlmöglichkeiten gegeben: elektronischer Personalausweis (npa): Nach der Anmeldung mit npa werden die Daten automatisch dem Verfahren zur Verfügung gestellt (Rücksprung zum) Verfahren Bürgerkonto: Nach der Anmeldung am Bürgerkonto werden die Daten automatisch dem Verfahren zur Verfügung gestellt (Rücksprung zum) Verfahren Ohne Registrierung: Die Daten werden temporär vom Identity-Management-System aufgenommen und dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Es wird keine dauerhafte Speicherung stattfinden (Rücksprung zum) Verfahren

13 Abprüfung des Personalausweises 1. Benutzer stellt Anfrage an die Anwendung / diese ruft den Webdienst des Bürgerkontos auf. 2. Bürgerkonto leitet die Authentisierungsanfrage in Form eines SAML-2.0-Requests per http-post an eid- Server weiter. 3. Ergebnis: Aufbau eines sicheren Kanals zwischen eid- Server, Lesegerät und Ausweis-Chip, die Authentizität des Dienstanbieters, Authentizität und Integrität des Ausweises werden geprüft. 4. Die Antwort wird validiert, dem Ausweisinhaber werden das Berechtigungszertifikat des Dienstanbieters und die angefragten Ausweisdatenkategorien in der Ausweis-App angezeigt. Durch Eingabe der PIN bestätigt der Ausweisinhaber die Übermittlung der Daten. 5. Ausweisdaten werden an den eid-server übermittelt. 6. eid-server sendet die Authentisierungsantwort und die Ausweisdaten an das Bürgerkonto 7. Authentisierungsantwort und die Ausweisdaten werden ausgelesen. Bürgerkonto prüft die die Ausführung des Dienstes. 8. Stellt die Daten für das angeschlossene Verfahren bereit

14 Übersichtliches Portal

15 Übersichtliches Portal

16 Ablauf - 1 Zielsysteme Zielsystem z.b. NAVO (FJD) z.b. NAVO (FJD) egovernment Anwendung Aufruf Webseite Bürgerkonto Quest 1IM Log-in Userid, PW Anmeldung an Bürgerkonto SAML eid Service bremen online services 16

17 Bausteine der Lösung Webservice Authentisierung Webservice über gesichertes Protokoll SAML Bürgerservice egovernment Sonstige Webseite IT.N Infrastruktur mit -Identity Manager (Server und Software) BOS Infrastruktur - eid Service 17

18 und nun etwas anderes Bezahlverfahren

19 Bezahlplattform epaybl entwickelt vom Bund, lizenzkostenfrei eingesetzt in mehreren Bundesländern (NRW, Brandenburg, Sachsen) und Bund mehrjährige Erfahrungen vorhanden Entwicklung ausgereift Mandantenfähigkeit gegeben Gemeinsamer Betrieb gegeben, z.b. NRW und Brandenburg Schnittstellen zu Standard-Kassenverfahren vorhanden

20 Bezahlplattform Bestandteile Nutzeroberflächen für Kundschaft der Verwaltung -> bezahlen Nutzeroberflächen für Verwaltung -> Rechnungslegung, elektronischer Bescheid, Kundendatenpflege Backend: Plattform und Banking -> Transaktionssteuerung, Kontenpflege, Kassensystem

21 Sicht nach außen, Shop

22 Pflege intern

23 Pflege intern

24 Paypage Die Paypage kann variabel in Internetauftritte eingebunden werden: nach eigenem Layout und nach eigenen Vorgaben, d.h. unter Auswahl der Zahlungsmittel: Giropay Kredikarte Lastschriftverfahren

25 Stand Projektstand Zentraler Betrieb in Sachsen, Mandanten können angelegt werden. Es fehlen: das Banking für die Transaktionssteuerung - momentan erfolgen noch klärende Gespräche mit potentiellen Bankpartnern (pro Transaktion wird eine Gebühr seitens der Bank erhoben) die Sicherheitspezifikationen Zusage in 2015

26 Kontaktdaten: Kirsten Nax Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport Referat 41 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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