Linguistik für Anfänger

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1 Heidrun Pelz Linguistik für Anfänger Ho ff mann und Campe

2 Inhalt Vorwort Vorwort zur 4, Auflage Einleitung Statt eines >Relevanzkapitels< Was ist Sprache? (Drei nichtlinguistische Möglichkeiten einer Antwort) Was ist Linguistik? (Abgrenzung des Themas) Funktionen von Sprache Funktionen von Sprache im Sinne des Prager Strukturalismus Sprache und Denken: die Sapir-Whorf-Hypothese Funktionieren von Sprache Sprache und Semiotik Zeichen allgemein Konstituierung von Zeichen Eigenschaften von Zeichen Symbol vs. Zeichen im engeren Sinne Das sprachliche Zeichen Modelle des sprachlichen Zeichens (Vorbemerkungen zum Modellbegriff) Das Zeichenmodell von de Saussure Das Zeichenmodell von Ogden und Richards Das Zeichenmodell von Bühler (Organon-Modell) Zusammenfassung der sprachlichen Zeichenmodelle Eigenschaften des sprachlichen Zeichens Sprache und Kommunikation Modelle der sprachlichen Kommunikation Das Kommunikationsmodell von de Saussure Das informationstheoretische Kommunikationsmodell von Shannon und Moles

3 Das behavioristische Kommunikationsmodell von Bloomfield Das Kommunikationsmodell (Organon-Modell) von Bühler Zusammenfassung der sprachlichen Kommunikationsmodelle 55 4 Grundbegriffe des de Saussureschen Strukturalismus Die Dichotomie >langue/parole< >Langue< als System Synchronie/Diachronie Primat der gesprochenen Sprache Weitere Grundbegriffe des Strukturalismus Kurzer Überblick über die Schulen des Strukturalismus 65 5 Phonetik/Phonologie Phonetik Artikulatorische Phonetik Akustische Phonetik Phonologie. Phonem, Variante (= Allophon) Exemplifizierung sprachwissenschaftlicher Grundbegriffe an der Phonologie Synchronie/Diachronie (am Beispiel der Phonologie) Deskriptiv/präskriptiv 81 Exkurs: Deskriptivismus, Corpusanalyse^ Relevant/redundant; das Merkmal Syntagmatisch/paradigmatisch Die strukturalistische Vorgehensweise (Taxonomischer Strukturalismus) Phonemanalyse Paradigmatische Beziehungen der Phoneme: das Phoneminventar, Phonemnotierung Syntagmatische Beziehungen der Phoneme Positionsbeschränkungen Die kanonische Form der Silbe Neutralisierung, Archiphonem Kontaktphänomene 99

4 6 Morphologie Die zweifache Gegliedertheit der Sprache Morphemanalyse Paradigmatische Beziehungen der Morpheme = Morpheminventar Syntagmatische Beziehungen der Morpheme Schematische Zusammenfassung der Methode des taxonomischen Strukturalismus auf der phonologischen und der morphologischen Ebene Morphem und Wort (freie/gebundene Morpheme) Wortbildung 116 Exkurs: Einige deutsche Wortbildungsmöglichkeiten und ihre frz./engl. Übersetzung Die Wortarten Suprasegmentalia Syntax Der Untersuchungsgegenstand der Syntax Zum Begriff >Satz<. Satz, Äußerung. Grammatikalität, Akzeptabilität Strukturalistische Syntax: Konstituenten- Strukturgrammatik Prozeduren zur Ermittlung der Konstituenten: Permutationstest, Substitutionstest, Deletionstest Analyse in unmittelbare Konstituenten (= IC-Analyse) 141 Exkurs: Darstellungstechniken der IC-Analyse Dependenzgrammatik. Die Valenz des Verbs Zusammenfassung von Konstituentenstrukturgrammatik und Dependenzgrammatik (Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Modelle) Von der Konstituentenstrukturgrammatik zum generativen Ansatz der Transformationsgrammatik Sprachtheoretische Grundlagen der generativen Transformationsgrammatik Die Komponenten einer generativen Transformationsgrammatik Die Basiskomponente Rekursivität 162

5 Weitere Symbole für die Notierung von Ersetzungsregeln Zusätzliche Differenzierungen innerhalb der Ersetzungsregeln Subkategorisierungsregeln, Selektionsbeschränkungen Der Transformationsteil Zusammenfassung " , Semantik Untersuchungsgegenstand der Semantik >Afea«j'«g-Feindlichkeit< des amerikanischen Strukturalismus Bedeutung- Bezeichnung; de Saussures >valeur<- >signification< Denotation - Konnotation Historische Semantik Verschiedene Ansätze struktureller Semantiken Von Strukturiertheit des gesamten signifie- Bestandes ausgehend De Saussures >rapports associatifs< Die Wortfeld-Theorie Syntagmatische Beziehungen im Wortschatz einer Sprache (Coserius Begriff der >Norm<) Von Strukturiertheit des Einzel-signifie und des gesamten sjgm//e-bestandes ausgehend Komponentielle Semantik Semanalyse (B. Pottier) Operationale Bedeutungsdefinition Diachronisch-strukturelle Semantik Semantik in der gtg Unterdisziplinen der Semantik: Onomasiologie, Semasiologie Onomasiologie Semasiologie Asymmetrie des Sprachzeichens Modifizierung der Homogenität des sprachlichen Systembegriffs Struktur der Sprache vs. Architektur der Sprache, Dia-System 207

6 Diatopische Gliederung (Regionale Sprachvarietäten) Definition von >Dialekt< Dialekt vs. Einheitssprache >Hochsprache< - Dialekt -patois. Diglossie Diastratische Gliederung (Soziale Sprachvarietäten) Idiolekt-Soziolekt Die Bernstein-Hypothese Bernsteins Ansatz Elaborierter Code/restringierter Code Defizithypothese und Differenzkonzeption Diaphasische Gliederung (Funktionale Sprachvarietäten) Überlappen der Subsysteme Diachronie: der Sprachwandel Pragmatik Sprachliche Kompetenz vs. kommunikative Kompetenz Der Handlungsaspekt sprachlicher Kommunikation (Zwei Ebenen der Konventionalität von Sprache) Indirekte Sprechhandlungen Explizit illokutive Äußerungen Performative Verben Explizit performative Formeln Andere Wortarten (Nicht-Verben) in der Funktion >illokutiver Indikatoren< Pragmatische Universalien Systematisierung von Sprechakten Weitere Beschreibungselemente von Kommunikationssituationen Referenzmittel Die Doppelstruktur umgangssprachlicher Kommunikation Sprechhandlungssequenzen Sonderfälle von Sprechhandlungen Mehrfachadressiertheit von Äußerungen Institutionalität von Sprechhandlungen Pervertierung von Sprechhandlungen Der >Diskurs< bei Habermas 249

7 Zusammenfassung Anmerkungen Lösungsvorschläge zu den Aufgaben Literaturverzeichnis Sachregister Personenregister

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