Ergebnisse der Qualitätssicherung 2015

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1 Ergebnisse der Qualitätssicherung 2015 In sämtlichen Bereichen lässt sich eine deutliche, statistisch hochsignifikante (p<0,001) Symptomreduktion feststellen die Belastung der Patienten ist im Durchschnitt am Ende der Behandlung deutlich geringer als zu Beginn des stationären Aufenthaltes. Folgende Grafik veranschaulicht dies exemplarisch für die mit dem ISR ermittelte Gesamt-Symptombelastung: 1 Qualitätssicherung an der Hochgrat Klinik Bereits seit 1996 sind wir über das von uns mitbegründete Institut für Qualitätsentwicklung in der Psychotherapie und Psychosomatik (IQP) in einem Verbund mit derzeit 19 weiteren psychosomatischen Kliniken in Deutschland organisiert. Hierfür dokumentieren wir unsere Behandlungen mittels der Psy-BaDo-PTM, einer standardisierten, schulen- und methodenübergreifenden Basisdokumentation für die stationäre Psychosomatik, die für jeden Patienten in anonymisierter Form soziodemografische Variablen, Angaben zum Störungsbild, zum Behandlungsprozess, zur Veränderungsmessung und zur Patientenzufriedenheit erfasst. Diese anonymisierten Daten stellen wir dem IQP zur Verfügung, welches sie den Ergebnissen der anderen Kliniken gegenüberstellt, was uns ermöglicht, unsere eigene Position im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen detailliert zu beurteilen (Benchmarking). Darüber hinaus wird diese Basisdokumentation an der Hochgrat Klinik zu einer ausführlichen psychometrischen Eingangs- und Ausgangsdiagnostik erweitert. Die anonymisierten Befragungsergebnisse sind die Basis für unsere interne Therapieevaluation: Es werden Qualitätskennzahlen berechnet und in regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen besprochen; gegebenenfalls werden erforderliche Maßnahmen abgeleitet, und die Wirksamkeit bereits ergriffener Maßnahmen wird überprüft. Die Qualitätssicherung dient somit ganz konkret der kontinuierlichen Optimierung unseres therapeutischen Arbeitens. 2 Wer kommt zu uns? Im Jahr 2015 werden 880 Patienten aus der Hochgrat Klinik entlassen. Von diesen Patienten sind 67% weiblich und 33% männlich. Der jüngste Patient ist bei Anreise 18, der älteste 80 Jahre alt; der Altersdurchschnitt liegt bei 45 Jahren. Der größte Teil unserer Patienten, nämlich 89,9%, hat als Hauptdiagnose eine depressive Erkrankung. Weitere häufige Hauptdiagnosen sind Reaktionen auf schwere Belastungen (3%), Angststörungen (3,2%) und Essstörungen (2,3%). In der Regel kommen Patienten zu uns, die neben ihren psychischen Problemen auch somatische, also körperliche Erkrankungen haben. Die häufigsten somatischen Erkrankungen sind 2015 wie schon in den vorangegangenen Jahren Rückenschmerzen, Adipositas und Bluthochdruck. 3 Veränderungsmessung Von den 880 Patienten, die im Jahr 2015 aus der Hochgrat Klinik entlassen wurden, konnten am Ende des Aufenthaltes 801 Patienten mit der Abschlussbefragung erfasst werden. Das entspricht einer hohen Erfassungsquote von 91%. Die folgenden Angaben zur Veränderungsmessung beziehen sich auf diese 801 Patienten. 3.1 Veränderung der Symptombelastung Zu Beginn und am Ende des Aufenthaltes wird die individuelle Symptombelastung unserer Patienten mit dem ICD10-Symptom-Rating ISR (Tritt et al., 2008) überprüft. Dabei handelt es sich um einen Selbstbeurteilungsbogen zur Erfassung der subjektiven Belastung in den Bereichen Depression, Angst, Zwang, somatoforme Störungen und Essstörungen. Der ISR-Gesamtwert kann Werte zwischen 0 und 4 annehmen, wobei Werte über 0,9 als mittlere, Werte über 1,7 als schwerere Symptombelastung interpretiert werden. Bei Behandlungsbeginn liegt die durchschnittliche Symptombelastung unserer Patienten im oberen Bereich der mittleren Belastung, bis zum Behandlungsende nähert sie sich dem Bereich der geringeren Belastung. Die Berechnung von Effektstärken (Cohens d unter Verwendung der Standardabweichung der Prä-Werte) ermöglicht es, Veränderungen verschiedenartiger Messgrößen einheitlich darzustellen, zu beurteilen und miteinander zu vergleichen, da unabhängig vom verwendeten Maß Effektstärken ab 0,5 als mittlerer und ab 0,8 als großer Effekt interpretiert werden können. Die oben dargestellte durchschnittliche Symptomreduktion entspricht einem großen Effekt und ist somit Indikator für eine effektive Therapie:

2 3.2 Veränderung der Depressionsschwere 3.3 Direkte Veränderungseinschätzung durch die Patienten Das Beck-Depressions-Inventar Revision BDI-II (Hautzinger et al., 2006) ist ein häufig verwendetes Verfahren zur Erfassung der Schwere einer depressiven Symptomatik und der Veränderung der Depressionsschwere durch Behandlungsmaßnahmen. Auch hier finden wir eine deutliche, statistisch hochsignifikante (p<0,001) Symptomreduktion unsere Patienten sind im Durchschnitt am Ende ihres Aufenthaltes sehr viel weniger depressiv als zu Beginn: Am Ende des Aufenthaltes werden die Patienten gebeten, zu sieben möglichen Problembereichen (vgl. Grafik) ihre Veränderungseinschätzung abzugeben. Jeder Problembereich wird, sofern er für den Patienten subjektiv relevant ist, auf einer Skala von 1 (deutlich verschlechtert) bis 6 (sehr viel gebessert) beurteilt. Folgende Grafik veranschaulicht die Verbesserungsraten der sieben erfassten Problembereiche (Anteil der Beurteilungen als etwas, deutlich oder sehr viel gebessert): Der BDI-II-Summenwert beschreibt die Depressionsschwere eines Patienten und kann Werte zwischen 0 und 63 annehmen. Bei Behandlungsbeginn liegt die durchschnittliche Depressionsschwere unserer Patienten im oberen Teil des Bereiches, der als mittlere Depression bezeichnet wird. Bis zum Behandlungsende geht die durchschnittliche Depressionsschwere zurück in den Bereich einer minimalen Depression. Die Berechnung der Effektstärke ermöglicht die messgrößenunabhängige Interpretation dieser Veränderung und zeigt: Im Bereich unserer Hauptindikation, der Depression, ist der Effekt unserer Therapie besonders groß (vgl. folgende Grafik). In fast allen Problembereichen erleben deutlich über 80% der Patienten eine Verbesserung. Bemerkenswert ist neben der Verbesserungsrate von 89% im psychischen Bereich auch besonders der Anteil von 93% unserer Patienten, die eine Verbesserung ihres Krankheitsverständnisses berichten. 4 Patientenzufriedenheit Auch diese Angaben beziehen sich auf die 801 Patienten, die im Jahr 2015 aus der Hochgrat Klinik entlassen und am Ende ihres Aufenthaltes mit der Abschlussbefragung erfasst wurden. 4.1 Patienteneinschätzung der therapeutischen Angebote Wir bitten jeden Patienten am Ende seines Aufenthaltes um seine Einschätzung, wie hilfreich die einzelnen von ihm besuchten therapeutischen Angebote (z.b. Bezugsgruppe, störungsspezifische Gruppen, Einzelgespräche) für den Erfolg seiner Behandlung in unserer Klinik waren. Es stehen jeweils 4 Antwortoptionen von 1=nicht hilfreich bis 4=sehr hilfreich zur Verfügung. Der Fragebogen fragt alle 36 im Jahr 2015 regelmäßig stattfindenden therapeutischen Angebote ab. Folgende Grafik stellt angebotsübergreifend dar, welche Antwortoption wie oft gewählt wird:

3 Im Jahr 2015 werden zu 36 Therapieangeboten insgesamt Urteile abgegeben. Nur in 5% der Fälle wird ein besuchtes Angebot als nicht hilfreich empfunden. 81% der Urteile lauten hilfreich oder sogar sehr hilfreich. Die Betrachtung der einzelnen Angebote ergibt zusammenfassend folgendes Bild: Jedes Angebot wird von mindestens zwei Dritteln der befragten Patienten als hilfreich oder sehr hilfreich empfunden, die Mehrzahl der Angebote (21 von 36) sogar von mehr als 80% der Patienten. In regelmäßigen internen Besprechungen betrachten wir die Bewertungen der einzelnen Angebote differenziert und leiten ggf. notwendige Maßnahmen ab, um die Therapiequalität und die Zuweisungssteuerung noch weiter zu verbessern. 4.2 Allgemeine Zufriedenheit der Patienten Nicht nur die messbare Symptomreduktion, sondern auch die subjektive Zufriedenheit unserer Patienten ist für uns ein ganz wesentlicher Maßstab. Für die Erfassung der allgemeinen Zufriedenheit unserer Patienten mit der stationären Behandlung setzen wir den ZUF-8 (Schmid et al., 1989) ein, bei dem acht Aspekte der Zufriedenheit beurteilt werden (z.b. die Qualität der Behandlung und das Ausmaß der erhaltenen Hilfe). Jeder Aspekt wird auf einer Skala von 1 (sehr geringe Zufriedenheit) bis 4 (sehr hohe Zufriedenheit) beurteilt, so dass der maximal mögliche Gesamtwert 32 beträgt. Im Jahr 2015 beträgt der durchschnittliche ZUF-8- Gesamtwert 27,1. Die beiden folgenden Grafiken veranschaulichen die Einschätzungen unserer Patienten zu zwei besonders wichtigen Aspekten der Zufriedenheit: 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% "Wie zufrieden sind Sie mit der Behandlung, die Sie erhalten haben, im Großen und Ganzen?" 1% 6% Insgesamt 95% unserer Patienten würden somit die Hochgrat Klinik wahrscheinlich oder eindeutig an Freunde weiterempfehlen. 93% unserer Patienten sind mit der Behandlung weitgehend oder sehr zufrieden. 5 Katamnesestudien zur Überprüfung der Dauerhaftigkeit der Ergebnisse In den Kapiteln 3 und 4 wurden die Reduktion der subjektiv erlebten Belastung während des stationären Aufenthaltes sowie die Zufriedenheit der Patienten am Ende des Aufenthaltes dargestellt. Um die Dauerhaftigkeit dieser Ergebnisse zu beurteilen, haben wir in den letzten Jahren zwei umfangreiche Katamnesestudien durchgeführt: 44% ziemlich unzufrieden leicht unzufrieden weitgehend zufrieden 49% sehr zufrieden Im Rahmen einer psychologischen Masterarbeit (Laßhof, 2013) wurden im November 2012 alle 369 Patienten angeschrieben, die ihren Therapieaufenthalt ein Jahr zuvor (zwischen Mai und Oktober 2011) beendet haben, und um Teilnahme an einer Nachbefragung gebeten. Zwei Jahre später wurde eine klinikinterne Studie mit einer erweiterten Stichprobe von 510

4 Patienten durchgeführt (Abreise zwischen Februar und Oktober 2011, sofern nicht unbekannt verzogen). Damit können wir nun vier Erhebungszeitpunkte vergleichen: Eingang (Beginn des stationären Aufenthaltes), Ausgang (Ende des stationären Aufenthaltes), Kat1 (ein Jahr nach Ende des Klinikaufenthaltes), Kat3 (drei Jahre nach Ende des Klinikaufenthaltes). Die folgenden Darstellungen beziehen sich auf die 510 Patienten, die im Rahmen der beiden Katamnesestudien befragt wurden. Die direkte Veränderungseinschätzung der Patienten bestätigt dieses Bild: Drei Jahre nach Therapieende wurden die Patienten erneut nach der Veränderung der genannten sieben Problembereiche (vgl. Kapitel 3.3) im Vergleich zur Zeit vor dem Klinikaufenthalt gefragt. 5.1 Veränderungsmessung Die folgenden beiden Grafiken veranschaulichen die Effektstärken der Belastungsreduktion zu den verschiedenen Zeitpunkten. Der Anteil an Patienten, die im jeweiligen Problembereich eine Verbesserung im Vergleich zu Zeit vor dem Klinikaufenthalt berichten, sinkt in den drei Jahren nach Therapieende um durchschnittlich nur knapp 6%. Mit Ausnahme des Bereiches der körperlichen Befindensstörung liegen auch drei Jahre nach dem Aufenthalt alle Verbesserungsraten bei mindestens 80%. Auch bei vorsichtiger Interpretation (aufgrund der methodischen Einschränkungen kontrollgruppenfreier klinischer Studien) können wir somit feststellen: Die durchschnittliche Belastungsreduktion während eines Aufenthaltes in der Hochgrat Klinik ist nicht nur erheblich groß, sondern auch von langanhaltender Stabilität. 5.2 Patientenzufriedenheit In der Nachbefragung nach einem Jahr wurden erneut die Beurteilungen einzelner Therapieangebote erfragt. Nach drei Jahren haben wir noch einmal den ZUF-8 eingesetzt, um beurteilen zu können, ob die Zufriedenheit unserer Patienten anhaltend ist. Hier wieder die zentralen Ergebnisse: Wie zu erwarten sinken die Effektstärken im ersten Jahr nach Therapieende etwas ab, befinden sich aber nach wie vor im Bereich eines großen Effektes. Das heißt, die Beschwerden nehmen im Jahr nach der Entlassung zwar wieder leicht zu, sind aber immer noch deutlich geringer als zu Beginn des stationären Aufenthaltes. Im zweiten und dritten Jahr nach Therapieende ist die Belastungsreduktion stabil.

5 Der Anteil der als hilfreich oder sehr hilfreich beurteilten therapeutischen Angebote liegt auch ein Jahr nach dem stationären Aufenthalt bei 81% (bei Therapieende 85%).Noch drei Jahre nach Therapieende würden 91% der befragten Patienten die Hochgrat Klinik wahrscheinlich oder eindeutig an Freunde weiterempfehlen, und der Anteil der sehr oder weitgehend zufriedenen Patienten liegt bei ebenfalls 91% (bei Therapieende: 94% bzw. 93%). Es ist uns Bestätigung und Ansporn, dass die überwiegende Mehrzahl unserer Patienten ihren Aufenthalt an der Hochgrat Klinik auch rückblickend so positiv beurteilt. Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei all den ehemaligen Patientinnen und Patienten bedanken, die uns durch ihre Teilnahme an den Nachbefragungen so tatkräftig unterstützt haben in unseren Bemühungen, die Qualität unserer therapeutischen Arbeit zu untersuchen und weiter zu entwickeln. 6 Literatur Hautzinger, M., Keller, F., Kühner, C. (2006). BDI II Beck Depressions-Inventar Manual. Harcourt Test Services. Laßhof, A. (2013). Therapieevaluation. Ein-Jahres-Katamnese an der Hochgrat Klinik Wolfsried. Masterarbeit im Fachbereich Psychologie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Laßhof, A. (2013). Therapieevaluation: Ein-Jahres-Katamnese Psychosomatik und Psychotherapie. AV Akademikerverlag. an einer Klinik für Schmidt, J., Lamprecht, F., Wittmann, W.W. (1989). Zufriedenheit mit der stationären Versorgung. Entwicklung eines Fragebogens und erste Validitätsuntersuchungen. Psychother. med. Psychol., 39, Tritt, K., von Heymann, F., Loew, T. et al. (2008). Entwicklung des Fragebogens ICD-10Symptom-Rating (ISR). Zeitschrift für Psychosomatische Medizin, 54, Mai 2016 Dipl.-Psych. Judith Molfenter, Leiterin der Qualitätssicherung

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