Schule(n) in Österreich und Wien Einige soziologische Überlegungen

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1 Schule(n) in Österreich und Wien Einige soziologische Überlegungen Vorlesung im Rahmen von Modul 1: Orientieren Vortragende: Dr. Michael SERTL

2 Inhalte Soziologie: Begriffsklärung Soziologie in der Lehrer/innenbildung Überblicküber das österreichische Schulsystem und Vergleich mit Finnland Was beeinflusst die Bildungslaufbahn? zwei empirische Untersuchungen Schule in Österreichund Schule in Wien einige Daten

3 Sozio-logie lat. socius = Bundesgenosse griech. logos = Wissenschaft Wissenschaft von der Gesellschaft und der Beziehungen Individuum - Gesellschaft Kunstwort (19. Jhdt.) Namensgeber: Auguste COMTE , franz. Philosoph, Mathematiker und Soziologe

4 Sozio-logie MAKRO-Soziologie Blick auf Gesellschaft und ihre Strukturen im Wandel Arbeit mit großen Datenmengen (aggregierte Daten) MIKRO-Soziologie Blick auf Individuum und sein Sein bzw. Werden in der Gesellschaft Methoden, die das Individuum in den Mittelpunkt rücken (z.b. Beobachtung, Interview)

5 Schulsysteme im Vergleich Österreich Finnland

6 Österreich

7 Finnland

8 Finnland

9 Ursachen für die unterschiedlichen Bildungssysteme Historische Wurzeln Österreich: Trennung zwischen Pflichtschule (für das Volk Volksschulen)und Gymnasium (ehem. Lateinschule) im 19. Jahrhundert bis heute vorhanden Finnland: Reorganisation des Schulwesens in den 1970er Jahren

10 Bildungslaufbahnen Übertrittsratenan den Laufbahnentscheidungspunkten (2001) FRAGEN: Wie viele Kinder (in %) gehen nach der VS in die HS bzw. in die AHS? Wie wirkt sich die Entscheidung mit 10 Jahren auf die Bildungslaufbahn aus? Quelle: Kenndaten des österr. Schulwesens (2002)

11 Bildungslaufbahnen Beeinflussungsfaktoren Untersuchung von Michael SERTL (1996) Ergebnisse eines Forschungsprojekts an der Pädagogischen Akademie Untersuchung an fünf VS-Standorten im 4., 6. und 7. Bezirk in Wien mit 303 Abgänger/innen (1994/95).

12 Bildungslaufbahnen Beeinflussungsfaktoren Abhängige Variable: Übertritt in die HS oder AHS Unabhängige Variablen: - Geschlecht - Staatsbürgerschaft - Erstsprache - Schulstandort - soziale Schicht

13 FRAGE: Hat das Geschlechteine Auswirkung auf den Übertritt in die HS bzw. AHS? 100% 75% 50% 25% Übertritt in HS Übertritt in AHS 0% männlich weiblich

14 FRAGE: Hat die Staatsbürgerschafteine Auswirkung auf das Übertrittsverhalten nach der VS? 100% 80% 60% 40% 20% Übertritt in HS Übertritt in AHS 0%

15 FRAGE: Welche Auswirkung hat die Erstspracheauf das Übertrittsverhalten nach der VS? 100% 80% 60% 40% 20% Übertritt in HS Übertritt in AHS 0% deutsch nichtdeutsch

16 FRAGE: Welche Auswirkung hat der Schulstandort...? 100% 80% 60% 40% 20% Übertritt in HS Übertritt in AHS 0%

17 FRAGE: Welche Auswirkung hat die soziale Schicht? Einteilung nach Schichten nach der Bildung der Väter Schicht A: hochqualifizierte und führende Tätigkeit Hochschulabschluss bzw. mindestens zweijährige schulische Ausbildung über die Matura hinaus Schicht B: höhere Tätigkeit, Matura Schicht C: mittlere Tätigkeit, Lehre oder Fachschule Schicht D: Hilfs- und angelernte Tätigkeit, Pflichtschule

18 FRAGE: Welche Auswirkung hat die soziale Schicht? 100% 80% 60% 40% Übertritt in HS Übertritt in AHS 20% 0% Schicht A Schicht B Schicht C Schicht D

19 Einflussfaktoren Anteil der Mädchen, die in eine AHS übertreten: 73,0 % Anteil der Buben: 68,4 % der Buben Während 79,3 % der österreichischen Kinder die AHS besuchen, trifft dies nur für 48,1 % der Kinder mit fremdem Passzu. 81,1% der Kinder mit deutscher Muttersprache votieren für die AHS, aber nur 47,9% der Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache. Übertritte in die AHS streuen von 90,9 % an der privaten VS Karlsplatz biszu bloß42,5 %an der VS 6, Corneliusgasse. Je höherdie soziale Schicht, desto höherist die Übertrittsquote.

20 Der Einflussfaktorder verschiedenen Variablen auf das Übertrittsverhalten (chi²-wert) Soziale Schicht 70,10 VS-Standort 43,05 Erstsprache 34,31 Staatsbürgerschaft 27,56 Geschlecht 0,77

21 Bildungslaufbahnund regionale Herkunft

22 Zum Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Leseleistung Ergebnisse der PISA-Studie 2003 Simone Breit ZVB Projektzentrum für Vergleichende Bildungsforschung Universität Salzburg

23 PISA = Programme forinternational Student Assessment Durchführung: OECD Inzwischen 72 Länder Stichprobe: 15-/16-jährige Schüler/innen aus: APS, AHS, BS, BMS, BHS Follow-up-Studie 2000, 2003, 2006, 2009, 2012 Ca Schüler/innen pro Erhebung

24 Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Lese-Kompetenz: Österreich und europäische Vergleichsländer Land Aufgeklärte Varianz FIN 5,2% NOR 7,3% SWE 7,6% IRL 10,5% NDL 11,0% POR 11,3% FRA 12,0% POL 12,2% BEL 13,9% AUT 14,6%

25 Zusammenhang zw. Leseleistung und Gliederung des Schulsystems Je differenzierter das Schulsystem ist, desto stärker hängt die Leseleistung der Schüler/innen von ihrer sozioökonomischen Herkunft ab.

26 Alter der ersten Bildungswegentscheidung Je früher die erste Bildungswegentscheidung getroffen wird, desto stärker hängt die Leseleistung der Schüler/innen von ihrer sozioökonomischen Herkunft ab.

27 Daten zu Österreich - Wien Schulen Schulklassen Erstsprache der Schüler/innen Schüler und Schülerinnen Lehrpersonen

28 Schulen Österreich Wien Schultypen 2000/ / / /06 ALLE Volksschulen Hauptschulen Sonderschulen Polytechn. Sch AHS

29 Schulklassen Österreich Wien Schultypen 2000/ / / /06 ALLE Volksschulen Hauptschulen Sonderschulen Polytechn. Sch AHS

30 Schüler/innen m. nicht-deutscher Erstsprache 2005/06 Österreich Schüler/innen % nicht-dt. Wien Schüler/innen % nicht-dt. ALLE , ,8 Volksschulen , ,0 Hauptschulen , ,1 Sondersch , ,0 Polyt. Sch , ,8 AHS , ,9

31 Schüler/innen (Österreich) 2006/07 Schüler/innen % Mädchen ALLE SCHULEN ,9 Volksschulen ,4 Hauptschulen ,4 Sondersch ,1 Polyt. Sch ,5 AHS ,1 Berufsschulen ,1 Berufsbild. mittl./höh. Sch ,6 Päd. Ak ,2 Universitäten (öffentlich) ,5 Fachhochschulen ,0

32 Lehrpersonen (Österreich) 2005/06 bzw. 2007/08 Lehrpersonen % Frauen ALLE SCHULEN ,1 Volksschulen ,6 Hauptschulen ,4 Sondersch ,0 Polyt. Sch ,0 AHS ,7 Berufsschulen ,1 Berufsbild. mittl./höh. Sch ,2 Päd. Ak ,2 Universitäten alle ,1 Universitäten Prof ,8

33 Haben Sie noch Fragen? DANKE für Ihre Aufmerksamkeit!

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