Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen

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1 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter (Leipzig) 1 Einleitung Der vorliegende Beitrag 1 beschäftigt sich mit der betonten Variante der deutschen Fokuspartikel auch. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die von Krifka (1999) formulierte These, dass Konstituenten, die mit dem betonten auch assoziiert sind, als Kontrasttopiks der entsprechenden Sätze analysiert werden sollten, wenngleich sie nicht notwendigerweise über die entsprechende prosodische Markierung verfügen. In Satz (1) betrifft dies das Subjekt Martin, das durch die Partikel zu einer kontextuell gegebenen Menge von Personen, die gekommen sind, hinzugefügt wird. 2 (1) [Martin] ist wahrscheinlich AUCH gekommen. Sollte sich Krifkas These als richtig erweisen, hätte dies weitreichende Konsequenzen für die theoretische Beschreibung der Fokuspartikel auch. Wie bereits in Dimroth (im Erscheinen) angedeutet, ließen sich die syntaktischen und prosodischen Unterschiede zwischen Konstruktionen mit betontem und unbetontem auch anhand einfacher und unabhängig motivierter Annahmen aus der Informationsstruktur der Sätze ableiten. Die mit den Betonungseigenschaften korrelierenden Positionierungsvarianten der Fokuspartikel relativ zu ihrer Bezugskonstituente kämen dann allein durch informationsstrukturgetriebene syntaktische Bewegungen zustande, und der zur Beschreibung der sprachlichen Daten notwendige theoretische Aufwand könnte beispielsweise im Vergleich zum Ansatz von Reis & Rosengren (1997), die explizit gegen eine Bewegungsanalyse argumentieren, deutlich verringert werden. Ziel dieser Untersuchung ist es, experimentelle Evidenz für oder gegen Krifkas Kontrasttopik-Hypothese zu finden. Im Mittelpunkt steht dabei die Vermutung, dass die mit betontem auch assoziierten Konstituenten genau dann auch prosodisch als Kontrasttopiks markiert werden, wenn dies zur Desambiguierung von Sätzen notwendig ist, die bei Vernachlässigung prosodischer Information ambig hinsichtlich der Bezugskonstituente von auch sind. Als Me- 1 2 Wir danken Ulrike Köhler, Roland Meyer, Sandra Pappert, Thomas Pechmann, Anita Steube und Ulrike Toepel für hilfreiche Kommentare und Diskussionen sowie Christine Lehmann und Cordula Meißner für ihre Unterstützung bei der Bearbeitung der Sprachaufnahmen. Eckige Klammern ohne Indizierung kennzeichnen im Folgenden jeweils die mit auch assoziierten Konstituenten. LINGUISTISCHE ARBEITSBERICHTE 81, 2004,

2 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter thode wurde eine Kombination aus einem Sprachproduktions- und einem Sprachperzeptionsexperiment gewählt, so dass es möglich ist, zum einen die prosodische Realisierung der betreffenden Sätze und zum anderen die Interpretation der resultierenden Äußerungen in Abhängigkeit von ihrer Prosodie zu untersuchen. 2 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen 2.1 Die Fokuspartikel auch Auch gehört zusammen mit beispielsweise gleichfalls und ebenfalls zur Gruppe der additiven Fokuspartikeln des Deutschen und kann sowohl betont als auch unbetont auftreten. Die beiden Varianten sind oberflächenstrukturell komplementär verteilt: Während betontes auch obligatorisch von seiner Bezugskonstituente c-kommandiert wird (wie in (1)), muss das unbetonte auch die entsprechende Konstituente, die in diesem Fall den Fokusakzent trägt, c- kommandieren. Weil eine 1:1-Abbildung zwischen Fokusakzent und Satzfokus im Deutschen nicht gegeben ist, können dabei Ambiguitäten in Bezug auf den Umfang der Bezugskonstituente entstehen, vgl. (2). Reis & Rosengren (1997) nehmen bei ihrem Versuch, die komplementäre Verteilung der Varianten zu erklären, zwar an, dass beiden dasselbe Lexem auch zugrunde liegt, schließen eine auf Bewegung der assoziierten Konstituente beruhende Analyse jedoch aus. (2) a. Martin hat wahrscheinlich auch [die HEMden] gebügelt. b. Martin hat wahrscheinlich auch [die HEMden gebügelt]. Die Idee, dass Partikeln wie nur, sogar und auch mit der Fokus-Hintergrund-Gliederung von Sätzen interagieren, ist in der linguistischen Forschung weit verbreitet 3, was v.a. an der heute gebräuchlichen Bezeichnung Fokuspartikeln für diese Elemente deutlich wird. Eine zentrale These des Ansatzes von Reis & Rosengren (1997) ist nun aber, dass die semantische Verknüpfung von auch mit seiner Bezugskonstituente nicht durch die Fokusstruktur des jeweiligen Satzes, sondern durch einen Vergleich mit dem Kontext zustande kommt. Die Vorstellung, dass auch stets mit dem Satzfokus assoziiert ist, könne die betonte Variante der Partikel nicht erfassen. Die Fokusstruktur sei für die Bestimmung der Bezugskonstituente nicht relevant und der Terminus Fokuspartikel folglich irreführend. Ein Problem stellt die sich aus der Analyse von Reis & Rosengren ergebende Unabhängigkeit von Fokus-Hintergrund- Gliederung und dem Kontext eines Satzes dar. Die Betrachtungsweise, dass die Interpretation 3 Vgl. z.b. Altmann (1976). Eine Formalisierung dieser Vorstellung im Rahmen der Theorie strukturierter Bedeutungen findet sich bei Krifka (1992). 160

3 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen von auch nicht von der Fokussierung, sondern vom sprachlichen Kontext bestimmt wird, verschenkt das Erklärungspotential der Tatsache, dass auch die Fokusstruktur in hohem Maße kontextuell determiniert ist. Krifka (1999) schlägt eine alternative Erklärung der sprachlichen Daten vor: Seine Kontrasttopik-Hypothese besagt, dass die Bezugskonstituente der betonten nachgestellten additiven Partikel auch das Kontrasttopik des jeweiligen Satzes ist: The associated constituent of stressed postposed particles is the contrastive topic of the clause in which they occur. (Krifka 1999: 113) Von großer Bedeutung ist dabei die Annahme, dass die mit auch assoziierte Konstituente durch den für Kontrasttopiks typischen steigenden Akzent gekennzeichnet sein kann, aber nicht muss. Das steigend-fallende Intonationsmuster die sogenannte Hutkontur ist in einem Beispiel wie (1 ) also optional, es genügt, wenn die Bezugskonstituente die semantische Funktion eines Kontrasttopiks erfüllt. Die fehlende Markierung sei dadurch erklärbar, dass das betonte auch allein dazu in der Lage ist, die spezifische Konstruktion anzuzeigen, so dass die Bezugskonstituente anhand anderer Kriterien identifiziert werden kann. (1 ) [/MARtin] ist wahrscheinlich \AUCH gekommen. Die Optionalität in der prosodischen Realisierung konstituiert ein Problemfeld, das eine nähere Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Prosodie und der Assoziierung mit betontem auch notwendig macht. Ein Aspekt sind dabei die Gemeinsamkeiten von auch-konstruktionen und Hutkonturen. 2.2 Hutkonturen Zahlreiche linguistische Arbeiten der letzten Jahre beschäftigen sich mit dem Phänomen der Hutkonturen, vgl. u.a. Jacobs (1997), Molnár & Rosengren (1997), Steube (2003) und van Hoof (2003). Hutkonturen der Terminus bezeichnet hier die gesamte Konstruktion mit ihren besonderen prosodischen, semantischen, syntaktischen und pragmatischen Eigenschaften haben zwei separate Pitchakzente, einen steigenden Kontrastakzent auf dem Kontrast- bzw. I- Topik 4 und einen fallenden Satzfokusakzent. Die semantische Nähe von Konstruktionen mit betontem auch und Hutkonturen ist offensichtlich: Sowohl das kontrastakzentuierte I-Topik als auch die mit auch assoziierte Konstituente geht mit einer Alternativenbehauptung einher, d.h. der entsprechende Satz ist keine vollständige Antwort auf eine (implizite) Frage und erfüllt die von Büring (1997) formulierte 4 Die Termini Kontrasttopik und I-Topik werden hier synonym verwendet. 161

4 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter Disputability-Bedingung. 5 Damit wird auch deutlich, warum analoge Sätze mit betontem nur ungrammatisch sind. Diese Sätze können keine partiellen Antworten sein, denn durch das Vorkommen von nur werden sämtliche (impliziten) Fragen bezüglich der Alternativen beantwortet. Ein Satz wie (3) verletzt also Bürings Disputability-Bedingung. (3) */MARtin hat den Bus wahrscheinlich \NUR verpasst. Ähnlich wie das betonte auch verhält sich hingegen die betonte Variante der Negation nicht, vgl. Dimroth (im Erscheinen). In Sätzen wie (4) liegt wiederum die typische Hutkontur- Semantik vor: In Bezug auf Martin wird die Prädikation verneint, in Bezug auf relevante Alternativen zu Martin steht sie noch zur Diskussion. Wenn auch und nicht betont realisiert werden, kennzeichnen sie das Zutreffen bzw. Nichtzutreffen einer bereits vorerwähnten Prädikation auf das Kontrasttopik des Satzes. (4) /MARtin hat den Bus \NICHT verpasst. An dieser Stelle ist zu bemerken, dass I-Topiks nicht notwendigerweise Topiks im eigentlichen Sinne sind, d.h. dass beispielsweise auch nichtreferentielle Konstituenten wie Modaladverbiale, Richtungsadverbiale, Prädikative, infinite VPn oder Verbpräfixe als I-Topiks infrage kommen, vgl. Steube (2003: 170f.). Der Terminus I-Topik ist folglich eigentlich unzutreffend, wird aber aufgrund seiner weiten Verbreitung hier beibehalten. Wie Beispiel (5) zeigt, müssen mit betontem auch assoziierte Konstituenten ebenfalls keine Topiks sein. (5) [/An] hat er das Licht \AUCH gemacht. Nimmt man mit Steube (2003) und van Hoof (2003) an, dass der steigende Akzent in Hutkonturen anstatt eines Topikakzents ein (Kontrast)Fokusakzent ist, kann damit die von Reis & Rosengren (1997) bestrittene Fokussensitivität von auch rehabilitiert werden: Aufgrund der besonderen informationsstrukturellen Eigenschaften der Konstruktion wird das I-Topik zwar aus der Fokusdomäne herausbewegt, bleibt aber fokusmarkiert und kann mit der Partikel, die als letztes fokussierbares Element in diesem Fall den Satzakzent trägt, assoziiert werden. Un- 5 Given a sentence A containing a Topic, there must be at least one disputable element in A t after uttering A. [ ] Disputability: A set of propositions P is disputable wrt a set of worlds CG (the Common Ground) if there is at least one element p in P such that both p and p could informatively and coherently be added to CG. (Büring 1997: 178) Der Terminus Topic bezeichnet bei Büring I-Topiks, und A t ist der Topic value von A, d.h. eine Menge von Mengen von Propositionen. Zum in diesem Zusammenhang auftretenden Problem der letzten Antwort vgl. Krifka (1999: 122f.). 162

5 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen ter den genannten Voraussetzungen ergibt sich die komplementäre Verteilung von betontem und unbetontem auch allein aus der spezifischen Informationsstruktur der betreffenden Sätze. 2.3 Hypothesen Um Argumente für oder gegen die Kontrasttopik-Hypothese von Krifka (1999) zu finden, sollen die prosodischen Realisierungen von Sätzen mit betontem auch genauer in Augenschein genommen werden. Wie beispielsweise von Mehlhorn (2001) gezeigt werden konnte, zeichnen sich Hutkonturen bzw. die in ihnen enthaltenen I-Topiks durch charakteristische Intonationsmuster aus, die sich deutlich von denen anderer Konstruktionen unterscheiden. Problematisch für das hier verfolgte Ziel ist die Tatsache, dass die prosodische Markierung der Bezugskonstituente von betontem auch laut Krifka entfallen darf. Weil die mit betontem auch assoziierte Konstituente obligatorisch links von der Fokuspartikel steht, kann sie in Sätzen wie (1), in denen aufgrund der syntaktischen Struktur nur eine Konstituente infrage kommt, auch ohne Kontext und prosodische Information eindeutig identifiziert werden. Daneben gibt es aber Sätze, die hinsichtlich der Bezugskonstituente ambig sind, vgl. (6). Auch kann in beiden Varianten sowohl mit Martin, als auch mit den Bus assoziiert sein, wenngleich die Assoziierung mit dem Vorfeldelement sicherlich präferiert wird. (6) a. Martin hat den Bus wahrscheinlich AUCH verpasst. b. Den Bus hat Martin wahrscheinlich AUCH verpasst. Es ist zu erwarten, dass Sprecher die fakultative prosodische Markierung der Bezugskonstituente von betontem auch als I-Topik vor allem in solchen ambigen Sätzen einsetzen. Mögliche prosodische Realisierungen von (6a, b) sind unter (7) angeführt. (7) a. (i) /MARtin hat den Bus wahrscheinlich \AUCH verpasst. (ii) Martin hat den /BUS wahrscheinlich \AUCH verpasst. b. (i) Den /BUS hat Martin wahrscheinlich \AUCH verpasst. (ii) Den Bus hat /MARtin wahrscheinlich \AUCH verpasst. In konkreten Äußerungen der Sätze müsste dann auf der mit auch assoziierten Konstituente ein deutlicher Grundfrequenzanstieg messbar sein, während sich dieselbe Konstituente bei Nichtassoziierung durch einen flachen oder nur leicht ansteigenden f 0 -Verlauf auszeichnen sollte. Auch in Bezug auf die Dauer der Konstituenten erwarten wir Unterschiede in Abhängigkeit von ihrer Eigenschaft, als Bezugskonstituente von auch zu fungieren oder nicht. Aus diesen Überlegungen können die folgenden Hypothesen abgeleitet werden: 163

6 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter (H1) (H2) Der Grundfrequenzanstieg auf der mit auch assoziierten Konstituente ist größer als der Grundfrequenzanstieg auf derselben Konstituente bei Nichtassoziierung. Die mit auch assoziierte Konstituente ist im Vergleich mit derselben Konstituente bei Nichtassoziierung durch eine längere Dauer gekennzeichnet. Diese Hypothesen testeten wir anhand einer Sprachproduktionsstudie, in der Grundfrequenzund Dauereigenschaften von mit auch assoziierten Konstituenten im akustischen Sprachmaterial gemessen und mit den Eigenschaften von Konstituenten verglichen wurden, die nicht als Bezugselemente dienen. Auf diese Weise ließ sich überprüfen, ob sich die prosodischen Realisierungen potentiell ambiger Sätze mit betontem auch unterscheiden, wenn die mit der Fokuspartikel assoziierte Konstituente mit Hilfe des Kontextes variiert wird, und ob die Sätze wie von Krifka (1999) vorausgesagt tatsächlich mit dem für Hutkonturen typischen steigend-fallenden Intonationsmuster realisiert werden. Ein auf dem gewonnenen akustischen Material aufbauendes Sprachperzeptionsexperiment sollte anschließend zeigen, welche Rolle prosodische Information bei der Desambiguierung der Sätze durch die Hörer spielt. 3 Sprachproduktionsstudie Das Prinzip der Sprachproduktionsstudie ist ein Vergleich lexikalisch identischer Sätze hinsichtlich ihrer prosodischen Realisierung, wenn sie in unterschiedliche Kontexte eingebettet sind. Ein ähnliches Vorgehen wurde bereits von Alter et al. (2001) zur Bestimmung der prosodischen Unterschiede zwischen Kontrast- und Neuinformationsfokus verwendet. 3.1 Experimentelles Design Sprachmaterial Zunächst wurden 5 Paare von Targetsätzen konstruiert, wobei jedes Paar aus zwei Sätzen besteht, die hinsichtlich der Bezugskonstituente von auch ambig sind. Die Fokuspartikel kann unter der Voraussetzung, dass sie betont realisiert wird, jeweils entweder mit der Konstituente im Vorfeld oder mit dem ersten Mittelfeldelement assoziiert werden. Die Konstituenten, die für die Assoziierung infrage kommen, sind in allen Fällen das Subjekt des Satzes sowie ein Temporaladverbial. Beide sind im deutschen Vorfeld gleichermaßen unmarkiert möglich, die Wahl von z.b. Subjekt und direktem Objekt könnte hingegen aufgrund deren starker relativer Abfolgepräferenzen unerwünschte Nebeneffekte provozieren. Die beiden Sätze jedes Paares unterscheiden sich voneinander nur in der Positionierung von Subjekt und Temporaladverbial, vgl. (8). Durch die Betrachtung beider Abfolgevarianten ist es möglich, die vermutete Präferenz für die Assoziierung von auch mit der Vorfeldkonstituente zu kontrollieren, was vor allem für das Perzeptionsexperiment relevant ist. 164

7 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen (8) a. Subjekt im Vorfeld, Temporaladverbial im Mittelfeld: Ingo ist am Dienstag wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. b. Temporaladverbial im Vorfeld, Subjekt im Mittelfeld: Am Dienstag ist Ingo wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. Die einzelnen Items wurden so gut wie möglich parallelisiert: Das Subjekt ist jeweils ein zweisilbiger Name mit Wortakzent auf der ersten Silbe, das Temporaladverbial eine dreisilbige PP mit Wortakzent auf der zweiten Silbe. Zwischen den beiden Konstituenten befindet sich nur das Perfekt-Auxiliar (hat oder ist). Auf das erste Mittelfeldelement folgen ein Satzadverbial, die Fokuspartikel auch und der Restsatz. Zu jedem der Targetsatzpaare wurden zwei verschiedene Kontexte konstruiert, die jeweils aus einer Frage und einem weiteren Satz, der die Frage spezifiziert, bestehen. Diese Kontexte haben zwei Effekte: Zum einen stellen sie sicher, dass die Versuchspersonen die betonte Variante von auch produzieren, denn die Konstituenten, die sinnvoll mit auch assoziiert werden können, stehen links von der Fokuspartikel. Zum anderen gewährleisten die Kontextsätze eine eindeutige Identifizierung derjenigen Konstituente, die mit auch assoziiert sein soll. Durch die Kopplung beider Kontexte mit beiden Targetsatzvarianten entstehen jeweils vier Kombinationen aus Kontext und Targetsatz, die sich darin unterscheiden, ob (i) auch mit dem Subjekt oder dem Temporaladverbial assoziiert ist und ob (ii) die mit auch assoziierte Konstituente im Vorfeld oder am Anfang des Mittelfeldes steht, vgl. (9): (9) a. Assoziierung von auch mit dem Adverbial im Mittelfeld (ADV-MF) K: Weißt du, wann Ingo letzte Woche in der Bibliothek war? Ich habe ihn nämlich nur am Donnerstag dort gesehen. T: Ingo ist am Dienstag wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. b. Assoziierung von auch mit dem Adverbial im Vorfeld (ADV-VF) K: Weißt du, wann Ingo letzte Woche in der Bibliothek war? Ich habe ihn nämlich nur am Donnerstag dort gesehen. T: Am Dienstag ist Ingo wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. c. Assoziierung von auch mit dem Subjekt im Vorfeld (SUBJ-VF) K: Weißt du, wer aus unserer Gruppe am Dienstag in der Bibliothek war? Ich habe nämlich nur Claudia dort gesehen. T: Ingo ist am Dienstag wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. d. Assoziierung von auch mit dem Subjekt im Mittelfeld (SUBJ-MF) K: Weißt du, wer aus unserer Gruppe am Dienstag in der Bibliothek war? Ich habe nämlich nur Claudia dort gesehen. T: Am Dienstag ist Ingo wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. 165

8 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter Diese vier Kombinationsmöglichkeiten entsprechen den vier Experimentalbedingungen, auf die wir uns im Folgenden mit den unter (9) eingeführten Kürzeln ADV-MF, ADV-VF, SUBJ- VF und SUBJ-MF beziehen. Aus der Kombination der vier Bedingungen mit allen fünf konstruierten Items ergibt sich eine Gesamtzahl von 20 Targetsätzen je Versuchsperson, zu denen noch jeweils 10 für das Perzeptionsexperiment benötigte Filler hinzukamen Durchführung Eine trainierte Sprecherin sprach zunächst sämtliche Kontextsätze ein. Am eigentlichen Experiment nahmen vier weibliche Versuchspersonen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren teil, die zwar geübte Sprecherinnen, aber naiv im Hinblick auf die Fragestellung waren. In einem schallisolierten Aufnahmeraum wurde ihnen jeweils eine Kombination aus Kontext und Targetsatz schriftlich präsentiert. Die Aufgabe lautete, die Sätze still unter dem Aspekt zu lesen, ein inhaltliches Verständnis zu erreichen. Anschließend erfolgte die akustische Präsentation des Kontextes, worauf die Versuchspersonen unmittelbar den Targetsatz produzieren sollten. Die Äußerungen wurden digital aufgezeichnet. Bei Versprechern, Stockungen oder ähnlichen Fehlern wurde der gesamte Ablauf wiederholt, und zwar so oft, bis die Versuchsperson selbst mit der produzierten Äußerung zufrieden war und diese als angemessen einschätzte. Die insgesamt 80 aus dem aufgenommenen Material extrahierten Targetsätze unterzogen wir einer akustischen Analyse mit dem Programm Praat 6, die notwendigen statistischen Berechnungen wurden mit SPSS durchgeführt. 3.2 Auswertung Grundfrequenz Die Grundfrequenz (f 0 ) wurde auf dem Subjekt, dem Temporaladverbial und dem Auxiliar mit jeweils 4 Messpunkten je Silbe gemessen, auf dem Restsatz mit insgesamt 12 Messpunkten, so dass sich eine Gesamtzahl von 36 Messpunkten je Targetsatz ergibt. Aus den gemessenen Werten erstellten wir Diagramme, die jeweils die Grundfrequenzverläufe der fünf Äußerungen pro Bedingung und Sprecherin veranschaulichen. Abb. 1 zeigt die Konturen der Bedingung ADV-MF für Sprecherin 1. 6 Praat ist frei verfügbar unter Wir verwendeten die Version

9 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen f0 (Hz) Item 5 Item Item 3 Item ,0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Item 1 time (s) Abb. 1: f 0 -Konturen für Sprecherin 1, Bedingung ADV-MF Die Konturen jeder einzelnen Sprecherin wurden anschließend innerhalb jeder Bedingung auf Konsistenz d.h. grundlegende Übereinstimmung der intonatorischen Muster geprüft. Bei den Konturen in Abb. 1 ist eine einheitliche Intonation offensichtlich gegeben. Insgesamt führte der Vergleich zu folgendem Ergebnis: In 14 der 16 Kombinationen zeigten alle fünf Äußerungen große Ähnlichkeit untereinander. Hier berechneten wir anhand der gemessenen f 0 -Werte prototypische Konturen für jede Kombination von Sprecherin und Bedingung. In den übrigen zwei Fällen wiesen jeweils vier Sätze deutliche Übereinstimmungen auf, während sich ein fünfter im Grundfrequenzverlauf von diesen erkennbar unterschied. Hier wurden nur die vier konsistenten Sätze zur Bestimmung der prototypischen Kontur herangezogen. 7 Abb. 2 zeigt den gemittelten f 0 -Verlauf in der Bedingung ADV-MF für Sprecherin f0 (Hz) Subj. Aux. Temp.-Adverbial 100 0,0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 time (s) Abb. 2: prototypische Kontur für Sprecherin 1, Bedingung ADV-MF Ein Vergleich der prototypischen Intonationskonturen mit den Erwartungen ergab das folgende Bild: 7 Dieses Vorgehen wählten wir, weil es unseres Erachtens nicht sinnvoll ist, zwischen Konturen, die verschiedenen intonatorischen Strategien folgen, zu mitteln, da die resultierenden Kurven wenig aussagekräftig sind. In die statistische Überprüfung der Ergebnisse wurden jedoch alle Äußerungen einbezogen. 167

10 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter Bedingung ADV-MF: Erwartet wurden hier ein starker f 0 -Anstieg auf dem mit auch assoziierten Adverbial im Mittelfeld und lediglich ein schwacher f 0 -Anstieg auf dem Subjekt im Vorfeld. 8 Während die Konturen der Sprecherinnen 1, 2 und 3 der Erwartung entsprechen, gibt es bei Sprecherin 4 keinen derart deutlichen Unterschied: Der f 0 -Anstieg auf Subjekt und Adverbial ist hier etwa gleich groß. Bedingung ADV-VF: In dieser Bedingung erwarteten wir einen starken f 0 -Anstieg auf dem mit auch assoziierten Adverbial im Vorfeld und einen schwachen bzw. keinen f 0 -Anstieg auf dem Subjekt im Mittelfeld. Diese Voraussage wird durch die Konturen aller Sprecherinnen bestätigt. Bedingung SUBJ-VF: Hier sagt die Hypothese einen starken f 0 -Anstieg auf dem mit auch assoziierten Subjekt im Vorfeld und einen schwachen oder keinen f 0 -Anstieg auf dem Adverbial im Mittelfeld voraus, was den Konturen der Sprecherinnen 1 und 2 entspricht. Sprecherin 3 wählte in dieser Bedingung eine andere Strategie: Das Subjekt im Vorfeld zeichnet sich nicht durch einen ausgeprägten Anstieg aus, sondern durch einen hohen Peak auf der Akzentsilbe mit anschließendem steilen Fall. Die Kontur von Sprecherin 4 erfüllt die Erwartung nur bedingt, neben dem deutlichen f 0 -Anstieg im Vorfeld ist auch ein erkennbarer Anstieg auf dem Adverbial im Mittelfeld zu verzeichnen. Bedingung SUBJ-MF: In der letzten Bedingung erwarteten wir einen starken f 0 -Anstieg auf dem mit auch assoziierten Subjekt im Mittelfeld, während sich das Adverbial im Vorfeld lediglich durch einen schwachen f 0 -Anstieg auszeichnen sollte. Dies ist wiederum bei den Sprecherinnen 1 und 2 der Fall. Die Kontur von Sprecherin 3 zeigt keinen deutlichen Unterschied zwischen den betrachteten Konstituenten, der f 0 -Anstieg ist auf dem Subjekt und dem Adverbial ähnlich stark ausgeprägt. Bei Sprecherin 4 verhält sich die prototypische Kontur vollkommen entgegengesetzt zur Erwartung: Der Anstieg auf dem Adverbial im Vorfeld ist hier deutlich größer als der auf dem Subjekt im Mittelfeld, wodurch die Äußerungen denen von Bedingung ADV-VF ähneln Auf der satzinitialen Konstituente ist auch wenn diese nicht fokussiert ist in der Regel mit einem (geringen) Grundfrequenzanstieg zu rechnen. Zu dieser sog. Satzonset-Kontur vgl. Alter & Pirker (1997). Das Perzeptionsexperiment zeigte, dass sie tatsächlich als zum entgegengesetzten Kontext gehörig interpretiert werden, vgl. Abschnitt

11 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen Aus den gemessenen Grundfrequenzwerten berechneten wir in einem nächsten Schritt prototypische Konturen für die einzelnen Bedingungen, indem wir über die Sprecherinnen mittelten. Dabei musste in zwei Bedingungen jeweils eine Sprecherin ausgeschlossen werden, weil sich deren prosodische Strategie grundlegend von denen der drei anderen Sprecherinnen unterschied. 10 Die Abbildungen 3 bis 6 zeigen die resultierenden gemittelten Grundfrequenzverläufe f0 (Hz) ,0 Subj. Aux. Temp.-Adverbial,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Abb. 3: prototypische Kontur für Bedingung ADV-MF t (s) f0 (Hz) ,0 Temp.-Adverbial Aux. Subj.,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Abb. 4: prototypische Kontur für Bedingung ADV-VF t (s) f0 (Hz) ,0 Subj. Aux. Temp.-Adv.,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Abb. 5: prototypische Kontur für Bedingung SUBJ-VF t (s) 10 Dies betrifft in Bedingung SUBJ-VF Sprecherin 3 und in Bedingung SUBJ-MF Sprecherin 4. Der Grund für den Ausschluss sind wiederum die oben genannten Überlegungen zur Aussagekraft gemittelter Konturen. 169

12 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter f0 (Hz) Temp.-Adverbial Aux. Subj ,0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Abb. 6: prototypische Kontur für Bedingung SUBJ-MF t (s) Die Diagramme zeigen, dass die Voraussagen im Wesentlichen erfüllt wurden. Während die mit auch assoziierte Konstituente durch einen deutlichen Grundfrequenzanstieg markiert ist, zeichnet sich die nicht-assoziierte Konstituente durch einen eher flachen f 0 -Verlauf aus. Lediglich in der Bedingung SUBJ-MF ist dieser Unterschied nicht deutlich ausgeprägt, hier steigt die Grundfrequenz auch auf dem Adverbial im Vorfeld an, obwohl dieses nicht als Bezugskonstituente fungiert. Generell ist zu beobachten, dass nicht mit auch assoziierte Konstituenten dann einen stärkeren Anstieg aufweisen, wenn sie im Vorfeld positioniert sind (Bedingungen ADV-MF und SUBJ-MF). Bei Platzierung im Mittelfeld (Bedingungen ADV-VF und SUBJ-VF) zeigen sie hingegen einen nahezu vollkommen flachen f 0 -Verlauf. Anhand der prototypischen Konturen wird außerdem deutlich, dass der f 0 -Peak in der Bezugskonstituente stets erst auf der Silbe erreicht wird, die auf die Akzentsilbe folgt. Der Akzent, der die mit auch assoziierte Konstituente markiert, ist der typische Kontrastakzent L*H. 11 Unmittelbar vor dem betonten auch ist in allen Bedingungen ein kurzer f 0 -Fall mit anschließendem erneuten Anstieg erkennbar, wodurch die Salienz des auf der Fokuspartikel selbst lokalisierten normalen Satzfokusakzentes H*L erhöht wird. Dieser ist mit einem deutlichen Absinken der Grundfrequenz verbunden. Die Mehrzahl der betrachteten Äußerungen weist demnach die für Hutkonturen typische Intonation auf. Um die für unsere Hypothesen (H1) und (H2) 12 relevanten Ergebnisse statistisch abzusichern, bestimmten wir die genauen Werte der f 0 -Bewegung auf den beiden betrachteten Konstituenten in allen Sätzen. Von den 160 berechneten f 0 -Differenzen (jeweils zwei Werte für alle 80 Targetsätze) haben 151 ein positives Vorzeichen, beschreiben also einen Grundfrequenzanstieg auf der Konstituente. Auch die nicht mit auch assoziierten Konstituenten weisen folglich in den meisten Fällen einen (schwach) steigenden f 0 -Verlauf auf. Die übrigen 9 Werte 11 Zur (G)ToBI-Notation vgl. Ladd (1996) und Grice & Baumann (2002). 12 Vgl. Abschnitt

13 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen mit negativem Vorzeichen (fallende Grundfrequenz) stammen ausschließlich von Konstituenten, die nicht mit auch assoziiert sind. Verglichen wurden identische Konstituenten in identischen Positionen, d.h. wir interessierten uns für (i) Unterschiede in der f 0 -Bewegung auf dem Subjekt im Vorfeld zwischen den Bedingungen ADV-MF (Subjekt nicht mit auch assoziiert) und SUBJ-VF (Subjekt mit auch assoziiert), (ii) Unterschiede in der f 0 -Bewegung auf dem Adverbial im Mittelfeld zwischen den Bedingungen ADV-MF (Adverbial mit auch assoziiert) und SUBJ-VF (Adverbial nicht mit auch assoziiert), (iii) Unterschiede in der f 0 -Bewegung auf dem Adverbial im Vorfeld zwischen den Bedingungen ADV-VF (Adverbial mit auch assoziiert) und SUBJ-MF (Adverbial nicht mit auch assoziiert) und (iv) Unterschiede in der f 0 -Bewegung auf dem Subjekt im Mittelfeld zwischen den Bedingungen ADV-VF (Subjekt nicht mit auch assoziiert) und SUBJ-MF (Subjekt mit auch assoziiert). Zwischen verschiedenen Konstituenten oder verschiedenen Positionen wurden aufgrund der Nichtkontrollierbarkeit weiterer Einflussfaktoren (globale f 0 -Effekte, Effekte durch unterschiedliches lexikalisches Material) keine Vergleiche angestellt. Tab. 1 zeigt den mittleren f 0 -Anstieg auf den betrachteten Konstituenten. Die Ergebnisse entsprechen den Erwartungen und bestätigen die durch den Vergleich der Konturen gewonnenen Resultate: Der f 0 -Anstieg auf einer Konstituente, die mit auch assoziiert ist (linke Spalte), ist größer als der Anstieg auf derselben Konstituente in einem lexikalisch identischen Satz, wenn sie nicht mit auch assoziiert ist (rechte Spalte). Dies gilt sowohl für die Subjekte als auch für die Temporaladverbiale im Vorfeld und im Mittelfeld. Die Unterschiede zwischen den verglichenen Bedingungen sind in allen Fällen statistisch signifikant. Verwendet wurde der Wilcoxon-Test, ein nichtparametrisches Verfahren zum Vergleich zweier verbundener Stichproben. 13 Scheinbar überraschend ist die Tatsache, dass in der Bedingung SUBJ-MF der mittlere Anstieg auf dem nicht mit auch assoziierten Adverbial im Vorfeld mit durchschnittlich 89 Hz größer ist als der auf dem mit auch assoziierten Subjekt im Mittelfeld (60 Hz). Dies ist zum einen auf die abweichende Realisierung der Sätze dieser Bedingung durch Sprecherin 4 zurückzuführen, zum anderen aber auch darauf, dass die übrigen Sprecherinnen hier die am wenigsten eindeutigen Konturen produzierten. 13 Wilcoxon-Test, einseitig, N = 20: Subjekt im Vorfeld, ADV-MF vs. SUBJ-VF: W = 44,5; p < 0,05 (p = 0,012); Adverbial im Mittelfeld, ADV-MF vs. SUBJ-VF: W = 3; p < 0,05 (p = 0,000); Adverbial im Vorfeld, ADV-VF vs. SUBJ-MF: W = 18; p < 0,05 (p = 0,001); Subjekt im Mittelfeld, ADV-VF vs. SUBJ-MF: W = 16; p < 0,05 (p = 0,001) 171

14 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter relative Konstituentenabfolge betrachtete Konstituente Subjekt im Vorfeld Subjekt Adverbial Adverbial im Mittelfeld Adverbial im Vorfeld Adverbial Subjekt Subjekt im Mittelfeld Tab. 1: mittlerer f 0 -Anstieg mit auch assoziiert Bedingung f 0 -Anstieg (Hz) nicht mit auch assoziiert Bedingung f 0 -Anstieg (Hz) Subj-Vf 67 Adv-Mf 49 Adv-Mf 106 Subj-Vf 38 Adv-Vf 127 Subj-Mf 89 Subj-Mf 60 Adv-Vf Dauer Zur Betrachtung des Dauerparameters bestimmten wir zunächst die Gesamtdauer der beiden relevanten Konstituenten in allen Sätzen. Verglichen wurden wiederum nur Werte identischer Konstituenten in identischen Positionen, Vergleiche zwischen verschiedenen Konstituenten oder verschiedenen Positionen wurden aus denselben Gründen wie bei der Betrachtung der Grundfrequenz nicht durchgeführt. Tab. 2 zeigt die mittlere Dauer der betrachteten Konstituenten. Wie erwartet ist die Dauer einer Konstituente, die mit auch assoziiert ist (linke Spalte), länger als die derselben Konstituente in einem lexikalisch identischen Satz, wenn keine Assoziierung vorliegt (rechte Spalte), was wiederum sowohl für die Subjekte als auch für die Temporaladverbiale im Vorfeld und im Mittelfeld gilt. relative Konstituentenabfolge betrachtete Konstituente Subjekt im Vorfeld Subjekt Adverbial Adverbial im Mittelfeld Adverbial im Vorfeld Adverbial Subjekt Subjekt im Mittelfeld Tab. 2: mittlere Dauer mit auch assoziiert Bedingung Dauer (ms) nicht mit auch assoziiert Bedingung Dauer (ms) Subj-Vf 276 Adv-Mf 228 Adv-Mf 535 Subj-Vf 439 Adv-Vf 589 Subj-Mf 520 Subj-Mf 236 Adv-Vf 217 Die statistisch ebenfalls signifikanten 14 Ergebnisse der Daueranalyse korrespondieren folglich mit denen der Grundfrequenzanalyse: Bezugskonstituenten von auch zeichnen sich im Ver- 14 Wilcoxon-Test, einseitig, N = 20: Subjekt im Vorfeld, ADV-MF vs. SUBJ-VF: W = 26,5; p < 0,05 (p = 0,002); Adverbial im Mittelfeld, ADV-MF vs. SUBJ-VF: W = 10; p < 0,05 (p = 0,000); Adverbial im Vorfeld, ADV-VF vs. SUBJ-MF: W = 15; p < 0,05 (p = 0,001); Subjekt im Mittelfeld, ADV-VF vs. SUBJ-MF: W = 55,5; p < 0,05 (p = 0,033) 172

15 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen gleich mit entsprechenden nicht mit der Fokuspartikel assoziierten Konstituenten durch einen größeren f 0 -Anstieg und eine längere Dauer aus. Ein zu den Resultaten der hier beschriebenen Daueranalyse analoges und gleichermaßen signifikantes Ergebnis erhält man, wenn man statt der Dauerwerte der gesamten Konstituenten lediglich die der jeweiligen Wortakzentsilben vergleicht. Dies kann als zusätzliches Argument dafür gelten, dass tatsächlich Unterschiede in der Akzentuierung vorliegen, denn diese kommen erfahrungsgemäß vor allem auf den Wortakzentsilben zum Tragen (vgl. Ladd (1996)). 3.3 Ergebnisse In den analysierten Äußerungen wurden die Bezugskonstituenten des betonten auch durch mindestens zwei prosodische Parameter gekennzeichnet: Verglichen mit derselben Konstituente in derselben Position, aber ohne Assoziierung mit der Fokuspartikel, zeigen sie einen signifikant größeren f 0 -Anstieg und eine signifikant längere Dauer. Beide Anzeichen deuten darauf hin, dass die Bezugskonstituente durch einen Kontrastakzent L*H markiert wird. Zusätzlich gibt es einen fallenden Fokusakzent auf auch. Die Realisierung der Kontur zwischen den beiden Akzenten ist unterschiedlich. In einigen Fällen bleibt die Grundfrequenz ohne große Veränderungen auf einem hohen Niveau, in anderen Fällen sinkt sie zwischen den Akzenten kurzzeitig ab. Beide Varianten sind für Hutkonturen im Deutschen belegt (vgl. Mehlhorn (2001)). 4 Sprachperzeptionsstudie Das aufgezeichnete Sprachmaterial aus dem Produktionsexperiment diente als Grundlage für ein Sprachperzeptionsexperiment, mit Hilfe dessen gezeigt werden sollte, in welchem Ausmaß Hörer die enkodierte prosodische Information bei der Desambiguierung der Sätze verwenden. In engem Zusammenhang damit steht die Frage, wie stark die Präferenz zur Assoziierung des betonten auch mit der Vorfeldkonstituente (oder dem Subjekt) ist bzw. wie leicht sich diese Präferenz durch prosodische Information neutralisieren lässt. Die Perzeptionsstudie basiert auf einer Entscheidungsaufgabe, bei der die Teilnehmer zu jedem akustisch präsentierten Item aus zwei gegebenen Fortsetzungen eine auswählen sollten. Anhand der Entscheidung konnte rekonstruiert werden, welche Konstituente die Versuchsperson jeweils als mit auch assoziiert interpretiert hat. 173

16 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter 4.1 Experimentelles Design und Hypothesen In einem ersten Schritt wurden die 80 aufgezeichneten Äußerungen hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit den Erwartungen zum Grundfrequenzverlauf klassifiziert. Das verwendete Kriterium war die Differenz zwischen dem f 0 -Anstieg auf der mit auch assoziierten Konstituente und dem auf der nicht-assoziierten Konstituente. Wir bildeten die folgenden drei Kategorien: 74% der Äußerungen haben die in Bezug auf den Kontext zu erwartende Kontur, der f 0 - Anstieg auf der assoziierten Konstituente ist um mindestens 25Hz größer als der f 0 -Anstieg auf der nicht-assoziierten Konstituente. 9% der Äußerungen zeigen intonatorische Muster, die den Erwartungen bei entgegengesetztem Kontext entsprechen, hier ist der f 0 -Anstieg auf der assoziierten Konstituente geringer als der auf der nicht-assoziierten Konstituente, wobei der Unterschied wiederum mindestens 25Hz betragen sollte. In den übrigen 17% der Äußerungen betrug der Unterschied im f 0 -Anstieg zwischen den betrachteten Konstituenten weniger als 25Hz. Diese wurden als ambig hinsichtlich ihrer f 0 -Konturen klassifiziert. Alle 80 Targetitems sowie 40 Filler wurden den Versuchspersonen akustisch und ohne Kontext in einer pseudorandomisierten Abfolge präsentiert. Die Aufgabe lautete, anschließend auf einer webbasierten Benutzeroberfläche eine von zwei vorgegebenen Fortsetzungen für jede Äußerung auszuwählen, wobei die Rechts-Links-Anordnung der Auswahlmöglichkeiten zwischen den Items zufällig variierte. Ein Beispiel ist unter (10) gegeben. An der Sprachperzeptionsstudie nahmen insgesamt 24 Versuchspersonen im Alter zwischen 19 und 28 Jahren teil. (10) über Kopfhörer: Ingo ist am Dienstag wahrscheinlich auch in der Bibliothek gewesen. und nicht nur am Donnerstag. und nicht nur Claudia. Für das Perzeptionsexperiment wurden die folgenden Hypothesen formuliert, die die entscheidende Rolle der Intonation für die Interpretation erfassen: (H3) (H4) Die Resultate der Entscheidungsaufgabe spiegeln die Klassifikation der Originaläußerungen wider: Äußerungen mit erwarteten f 0 -Konturen werden entsprechend des ursprünglichen Kontextes interpretiert, Äußerungen mit Konturen entgegengesetzt zur Erwartung werden nicht in Übereinstimmung mit dem Ausgangskontext verstanden, und Äußerungen mit ambigen Konturen erzielen Ergebnisse auf Zufallsniveau. Die Äußerungen mit erwarteten f 0 -Konturen werden unabhängig von der syntaktischen Position (Vorfeld vs. Mittelfeld) und Funktion (Subjekt vs. Temporaladverbial) der mit auch assoziierten Konstituente in Übereinstimmung mit ihrem ursprünglichen Kontext interpretiert. 174

17 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen 4.2 Auswertung und Ergebnisse Insgesamt gab es 73,5% Übereinstimmungen und 26,5% Nicht-Übereinstimmungen unter den 1920 Entscheidungen. Angesichts der Tatsache, dass sich die vier Sprecherinnen im Anteil erwartungsgemäßer, nicht erwartungsgemäßer und ambiger Konturen unterscheiden, sagten wir unterschiedlich hohe Übereinstimmungswerte für die einzelnen Sprecherinnen voraus. Dies wird durch die Daten bestätigt. Abb. 7 zeigt die Verteilung der drei Kategorien von Äußerungen über die Sprecherinnen. Sprecherin 4 hat mit Abstand den geringsten Anteil erwarteter f 0 -Konturen. 100% 80% 60% 40% 20% 0% Spr. 1 Spr. 2 Spr. 3 Spr. 4 f0 gegen Erwartung 0% 5% 0% 30% f0 ambig 5% 10% 30% 25% f0 erwartungsgemäß 95% 85% 70% 45% Abb. 7: Klassifikation der Äußerungen jeder Sprecherin Abb. 8 zeigt die Anteile von Übereinstimmungen und Nicht-Übereinstimmungen im Perzeptionsexperiment für jede Sprecherin. Die Sprecherinnen unterscheiden sich signifikant im Anteil der mit dem ursprünglichen Kontext übereinstimmenden Interpretationen. 15 Sprecherin 4, die den geringsten Prozentsatz erwarteter f 0 -Konturen hat, schneidet am schlechtesten ab % 80% 60% 40% 20% 0% Nicht- Übereinstimmung Spr. 1 Spr. 2 Spr. 3 Spr. 4 19,0% 20,0% 23,1% 43,7% Übereinstimmung 81,0% 80,0% 76,9% 56,3% Abb. 8: Anteile von Übereinstimmungen und Nicht-Übereinstimmungen pro Sprecherin 15 χ²-test: χ² = 100,67; df = 3; p < 0,05 (p = 0,000) 16 In Bedingung SUBJ-MF wurden die Äußerungen von Sprecherin 4 sogar nur in 19,2% der Fälle dem ursprünglichen Kontext entsprechend interpretiert, vgl. Abschnitt

18 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter Am aussagekräftigsten ist der Vergleich der Anteile von Übereinstimmungen und Nicht- Übereinstimmungen zwischen den Kategorien von Äußerungen. Die in Abb. 9 dargestellten Werte unterscheiden sich signifikant 17 und bestätigen die erste Hypothese für das Perzeptionsexperiment: Die Äußerungen mit den erwarteten f 0 -Konturen haben den höchsten Anteil von Übereinstimmungen. Sie wurden in mehr als 85% der Fälle dem ursprünglichen Kontext entsprechend interpretiert. Die Äußerungen mit Konturen entgegengesetzt zur Erwartung zeigen das umgekehrte Muster, ihre Interpretation entspricht überwiegend nicht der durch den Originalkontext induzierten Lesart. Bei den Äußerungen, deren f 0 -Konturen als ambig klassifiziert wurden, bewegt sich die Quote der Übereinstimmungen auf Zufallsniveau. 100% 80% 60% 40% 20% 0% Nicht- Übereinstimmung f0 erwartungsgemäß f0 gegen Erwartung f0 ambig 14,8% 81,5% 48,2% Übereinstimmung 85,2% 18,5% 51,8% Abb. 9: Anteile von Übereinstimmungen und Nicht-Übereinstimmungen pro Kategorie von Äußerungen Zur Überprüfung der zweiten Hypothese betrachteten wir nur die Resultate bei denjenigen Äußerungen, deren Konturen als erwartungsgemäß klassifiziert wurden, und verglichen die Anteile mit dem Ausgangskontext übereinstimmender Interpretationen zwischen den vier Experimentalbedingungen. Wie sich anhand separater Vergleiche herausstellte, verfolgten die einzelnen Versuchspersonen im Perzeptionsexperiment keine unterschiedlichen Strategien, so dass die in Abb. 10 dargestellten Daten als repräsentativ für die untersuchte Gruppe gelten können. Zwar wurden die Äußerungen der Bedingung SUBJ-VF in einem geringfügig höheren Prozentsatz der Fälle in Übereinstimmung mit dem Kontext interpretiert, jedoch sind auch in allen anderen Bedingungen mehr als 80% übereinstimmende Interpretationen zu verzeichnen. 18 Dies bestätigt die These, dass die Intonation für die Interpretation ausschlaggebend ist und nicht die Positionierung der potentiell mit auch assoziierten Konstituenten oder deren syntaktische Funktion. 17 χ²-test: χ² = 443,35; df = 2; p < 0,05 (p = 0,000) 18 Eine gewisse Fehlerquote war angesichts der hohen Anforderungen jede Versuchsperson hatte insgesamt 120 Items zu bearbeiten auch bei den Äußerungen mit erwartungsgemäßen f0-konturen absehbar. 176

19 Zur Charakterisierung von Bezugskonstituenten der betonten Fokuspartikel auch im Deutschen 100% 80% 60% 40% 20% 0% ADV-VF SUBJ-VF ADV-MF SUBJ-MF Nicht-Übereinstimmung 15,4% 10,6% 18,3% 16,0% Übereinstimmung 84,6% 89,4% 81,7% 84,0% Abb. 10: Anteile von Übereinstimmungen und Nicht-Übereinstimmungen pro Experimentalbedingung für die Äußerungen mit erwarteten f 0 -Konturen 5 Fazit In den Äußerungen der betrachteten ambigen Sätze wurden die Bezugskonstituenten des betonten auch von den Sprecherinnen mit einem steigenden Kontrastakzent markiert. Diese prosodische Information nutzten die Hörer bei der für die Interpretation notwendigen Desambiguierung der Äußerungen. Neben semantischen und syntaktischen Hinweisen gibt es also deutliche prosodische Anzeichen dafür, dass die mit betontem auch assoziierten Konstituenten I-Topiks sind. Die Ergebnisse der beiden Experimente sind unseres Erachtens als Evidenz für Krifkas Kontrasttopik-Hypothese zu werten. Wie in Abschnitt 2 bereits angedeutet, sollten die besonderen grammatischen Eigenschaften der Sätze unter den genannten Voraussetzungen aus ihrer spezifischen Informationsstruktur abgeleitet werden können. Zur Herleitung der komplementären Verteilung von betontem und unbetontem auch schlagen wir folgenden prinzipiellen Mechanismus vor: Die Fokuspartikel wird in beiden Varianten am linken Rand der Fokusdomäne als VP-Adjunkt generiert (vgl. Büring & Hartmann (2001)). Ihre Bezugskonstituente, die dem Fokus des Satzes entspricht, kann nun entweder in der Fokusdomäne verbleiben und wird dadurch zum Träger des Satzakzentes, oder sie bewegt sich nach links aus der Fokusdomäne heraus. Im zweiten Fall hat sie die syntaktischen (große Stellungsvariabilität), semantischen (Alternativenbehauptung) und fakultativ auch die prosodischen Eigenschaften eines I-Topiks, während die Fokuspartikel selbst den Satzakzent tragen muss, weil alle anderen Konstituenten zum Hintergrund gehören. Die Analyse eines unserer Beispielsätze ist unter (11) gegeben. (11a) zeigt die zugrundeliegende Struktur, in der sich alle Konstituenten in ihren Basispositionen in der durch das Satzadverbial wahrscheinlich abgegrenzten Fokusdomäne befinden. Das Subjekt Ingo verlässt 177

20 Stefan Sudhoff, Denisa Lenertová & Kai Alter aufgrund seines Hintergrundstatus den Fokusbereich und bewegt sich entweder nach SpecCP (vgl. (11b, d)) oder adjungiert im Mittelfeld oberhalb des Satzadverbials (Scrambling, vgl. (11c)). Obwohl die PP in der Bibliothek ebenfalls zum Hintergrund gehört, verbleibt sie in der Fokusdomäne, da Scrambling für verbnahe PPn im Gegensatz zu Argument-DPn keine präferierte syntaktische Operation ist. 19 Das fokussierte Temporaladverbial am Dienstag zeigt seine Assoziierung mit auch nun entweder dadurch an, dass es in seiner Basisposition den Satzakzent trägt (wie in (11b)), oder dadurch, dass es sich als I-Topik aus der Fokusdomäne herausbewegt und eine Fokusspur zurücklässt, die seine semantische Verrechnung in der Basisposition bewirkt (wie in (11c, d)). (11) a. CP 3 C 3 C VP 3 wahrscheinlich VP 3 [auch VP 3 PP VP 5 3 am Dienstag DP V 5 3 Ingo PP V 5 g in der Bibl. gewesen ist] F (Weißt du, wann Ingo letzte Woche in der Bibliothek war? Ich habe ihn nämlich nur am Donnerstag dort gesehen.) b. [ CP Ingo i ist j [ VP wahrscheinlich [ VP, +F auch [ VP am DIENStag [ VP t i, -F [ PP, -F in der Bibliothek] gewesen t j, -F ]]]]]. c. [ CP Am /DIENStag i ist j [ VP Ingo k [ VP wahrscheinlich [ VP, +F \AUCH [ VP t i, +F [ VP t k, -F [ PP, -F in der Bibliothek] gewesen t j, -F ]]]]]]. d. [ CP Ingo i ist j [ VP am /DIENStag k [ VP wahrscheinlich [ VP, +F \AUCH [ VP t k, +F [ VP t i, -F [ PP, -F in der Bibliothek] gewesen t j, -F ]]]]]]. Ein Problem, das der zukünftigen Forschung vorbehalten bleibt, ist die Frage, inwieweit sich die beiden Varianten hinsichtlich ihrer Bedeutung oder ihrer Verwendungsbedingungen von- 19 Vgl. hingegen (i), (ii): (i) Martin i hat j den Bus k wahrscheinlich auch [am DIENStag] t i t k verpasst t j. (ii) [Am /DIENStag] i hat j Martin k den Bus l wahrscheinlich \AUCH t i t k t l verpasst t j. 178

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