Pre-Installation Check BlackBerry Enterprise 4.1 für Microsoft Exchange

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1 Pre-Installation Check BlackBerry Enterprise 4.1 für Microsoft Exchange Version 1.1 Sämtliche geistige Eigentumsrechte verbleiben bei Vodafone, Research In Motion bzw. deren Lizenzgeber. Es ist nicht gestattet, die Dokumente zu kopieren, zu verändern oder anhand des Originals nachzuahmen. Sie dürfen die Dokumente nicht an Dritte weitergeben oder Dritten sonst eine Nutzung ermöglichen, es sei denn die dritte Partei ist dazu im Rahmen eines Vertrags über die Nutzung des BlackBerry -Services von Vodafone berechtigt. Dieses Dokument wurde mit großer Sorgfalt erstellt. Gleichwohl kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden. Sie übernehmen die alleinige Verantwortung dafür, umsichtige und angemessene Maßnahmen zur Datensicherung und zum Schutz Ihrer Daten vor Datenverlust durchzuführen. Die Vodafone D2 GmbH haftet auf Schadenersatz gleich aus welchem Rechtsgrund nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit von Vodafone D2, ihren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen sowie bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Bei schuldhafter weder vorsätzlicher noch grob fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung begrenzt auf den Ersatz des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens bis zu einer Höhe von maximal Euro 5.000,00. Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht für von Vodafone D2, ihren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen schuldhaft verursachten Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Die Marken, Abbildungen und Symbole der BlackBerry - und RIM - Familie sind ausschließliches Eigentum und Warenzeichen von Research In Motion Limited und lizenziert. Vodafone D2 GmbH 2006

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Systemvoraussetzungen BlackBerry Enterprise Server (BES) Einführung Hardware-Voraussetzungen BES Software-Voraussetzungen BES Betriebsystem-Voraussetzungen Datenbank Software Voraussetzung Sonstige Software Voraussetzung Infrastruktur und LAN SQL Server Konfiguration Firewall Konfiguration Informationen zu temporären SRP Keys...7 Seite 2 von 7

3 1 Systemvoraussetzungen BlackBerry Enterprise Server (BES) 1.1 Einführung Diese Dokumentation soll Ihnen die erstmalige Vorbereitung der Installation des BlackBerry Enterprise Server (BES) erleichtern und die offenen Fragen vor der Installation beantworten. Wenn Sie bereits eine ältere Version des BlackBerry Enterprise Server installiert haben, verwenden Sie bitte unsere Migration-Checklist BlackBerry Enterprise 4.1 für Microsoft Exchange. Sie finden dieses Dokument in unserer Download-Area Bitte prüfen Sie auch in unserer Download-Area, ob Sie die aktuelle Software und Dokumentation vorliegen haben. In der Download-Area finden Sie Upgrades für Handhelds, Desktop Manager und Enterprise Server sowie Unterlagen für den Integration Support, Manuals und White Paper. Des Weiteren informieren wir Sie, wie Vodafone D2 den Support organisiert hat. Die Software und die Unterlagen sind von Vodafone D2 geprüft und freigegeben worden. 1.2 Hardware-Voraussetzungen BES Folgende minimalen Hardware-Voraussetzungen muss der BlackBerry Enterprise Server erfüllen: Anzahl der Benutzer Minimale Hardware- und Konfigurations-Anforderung Empfohlene Hardware- und Konfigurations-Anforderung 500 Intel Pentium 4 Prozessor 1.5 GB RAM mindestens 1 GB freien Plattenplatz 1000 Intel Pentium 4 dual Prozessor 3 GB RAM 2000 Intel Pentium 4 dual Prozessor (2.8 GHz oder mehr) 4 GB RAM Intel Pentium 4 Prozessor 2 GB RAM mindestens 1 GB freien Plattenplatz Intel Pentium 4 dual Prozessor 2 GB RAM MS SQL Server auf separatem Server Intel Pentium 4 dual Prozessor (2.8 GHz oder mehr) 2 GB RAM MS SQL Server auf separatem Server

4 1.3 Software-Voraussetzungen BES Betriebsystem-Voraussetzungen Folgende minimalen Software-Voraussetzungen muss der BlackBerry Enterprise Server erfüllen: Microsoft Windows 2000 (Server oder Advanced Edition) mit Service Pack (SP) 4 oder höher inklusive aller aktuellen Microsoft-Updates. Microsoft Windows Server 2003 (Standard, Enterprise) ACHTUNG: Das Betriebssystem Windows NT4 Server und Windows-Workstation-Versionen (W95, W98, WME, WXP usw.) werden nicht unterstützt! Datenbank Software Voraussetzung Folgende Datenbankprogramme können für Blackberry Konfiguration Datenbank genutzt werden: Microsoft SQL Server 2000 Desktop Engine (MSDE 2000 Release A) Microsoft SQL Server 2000 SP3a Microsoft SQL Server 2005 (Professional, Enterprise, or Express) ACHTUNG: Wird BlackBerry MDS Services mitinstalliert, darf Microsoft SQL Server 2005 Express als Datenbank Programm nicht eingesetzt werden. MSDE 2000 wird automatisch mitinstalliert. ACHTUNG: MSDE 2000 (MSDE 2000 Release A) die bei der BES Installation mitinstalliert wird, unterstützt nicht update von früheren MSDE Versionen. Besuchen Sie für mehr Informationen dazu. Folgende minimalen MDAC Version auf dem Server wo die BlackBerry Konfiguration Database installiert wird: MDAC Version 2.8 with Security Patch MS (Version ) MDAC Version 2.8 SP2 (Version ) MDAC Version 2.8 SP2 ist nur mit Windows Server 2003 SP1 vorhanden. ACHTUNG: Wird Windows 2000 Server als Betriebssystem verwendet, benötigt die MSDE ein Update der MDAC. Vodafone empfehlt die Version 2.8 mit SP1 zu installieren. Download: Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.8 SP1 Kommt Windows 2003 Server mit SP1 als Betriebssystem zum Einsatz, ist das Update der MDAC nicht notwendig, da die richtige Version bereits vom Betriebssystem mitgeliefert wird. Ermitteln der MDAC-Version: Die Versionsinformationen sind in folgendem Schlüssel enthalten: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\DataAccess\FullInstallVer

5 1.3.3 Sonstige Software Voraussetzung Folgende CDO.DLL-Versionen müssen mindestens auf dem Exchange-Server und dem BlackBerry Enterprise Server eingesetzt werden: Microsoft Exchange Version Microsoft Outlook bis 2002 CDO Version: Microsoft Outlook 2003 CDO Version: Falls bereits höhere CDO.DLL-Versionen vorhanden sind, ist kein Downgrade auf die oben genannten Versionen erforderlich. Die Bereitstellung der CDO-Komponenten kann entweder über die Installation von MS Exchange System Manager oder Microsoft Exchange Server MAPI Client and Collaboration Data Objects (nur für Exchange 2007 relevant) erfolgen. Internet Explorer 6.0 oder höher Java 2 Platform, Standard Edition (J2SE ) Runtime Environment Version 5.0 update 6 oder höher, wird automatisch mitinstalliert. Microsoft XML Parser Version 4.0 SP2 oder höher, wird automatisch mitinstalliert. Microsoft Windows Media Player Version 7.1 oder höher für Unterstützung der Audio (MP3) Anhänge. Info: Es wird VMWare ESX Server Version oder höher für BES ab der Version 4.1 mit SP2 unterstützt. Wird Windows 2000 Server als Betriebssystem verwendet, kann der BlackBerry Enterprise Server über Terminal Services im Remote Administrationsmodus installieren werden. Wird Windows 2003 Server als Betriebssystem verwendet, kann der BlackBerry Enterprise Server über das Microsoft Remote Desktop Connection Programm installiert werden. ACHTUNG: RIM rät von der Installation des BlackBerry Enterprise Server auf einem Terminal- Anwendungsserver ab. Es können unvorhersehbare Probleme auftreten.

6 1.4 Infrastruktur und LAN Der BlackBerry Enterprise Server muss in der selben Exchange Domain wie die Exchange Postfachserver installiert werden. Die Installation auf einem Domain Controller wird nicht unterstützt. Es sollten keine zusätzlichen Dienste wie z. B. DC, DHCP oder DNS auf dem BES laufen, da der Attachment Service sehr hohe System-Ressourcen beansprucht. Es wird nicht empfolen den BES auf dem Exchange Server zu installieren. Der BES muss in der Lage sein, DNS-Namen aufzulösen. ACHTUNG: Auf dem BES darf kein Outlook installiert sein, da es sonst zu CDO- und MAPI-Konflikten kommt. Die Bandbreite zwischen einem BES und einem Exchange Server muss mindestens 2 Mbit/s betragen, da das genutzte MAPI-Protokoll bei einer geringeren Bandbreite unter Umständen nicht mehr fehlerfrei läuft. Die Antwortzeit zwischen BES und Exchange Server sollte kleiner 25 ms betragen. Die logischen BES-Dienste und der physikalische BES müssen im gesamten Netzwerk eindeutige Namen besitzen. 1.5 SQL Server Konfiguration Falls Sie einen SQL Server auf einem separaten Server einsetzen wollen, müssen Sie für den Account, mit dem Sie die eigentliche BES Installation durchführen, die entsprechenden Rechte zur Erstellung der BESMgmt Datenbank konfigurieren. Folgende Rechte sind erforderlich, um: eine neue Datenbank zu erstellen: SQL Server Rolle: serveradmin Database Rolle: db_create eine vorhandene und leere Datenbank zu nutzen und zu füllen: SQL Server Rolle: serveradmin Database Rolle: db_owner Server Rollen zuweisen: 1. Im SQL Server Enterprise Manager die SQL Server Gruppe erweitern und dann den Server auswählen, auf dem die Datenbank eingerichtet und benutzt werden soll. 2. Den Punkt Sicherheit erweitern. 3. Über einen Rechtsklick auf Login New Login auswählen. 4. Den entsprechenden Benutzer entweder manuell eintragen oder über das Active Directory auswählen. 5. Die Authentication Methode (Windows oder SQL) auswählen (RIM empfiehlt die SQL Authentifizierung mit Kennwort). 6. Auf dem Server Roles Reiter die entsprechende Rolle auswählen (serveradmin). 7. OK klicken.

7 Datenbank Rollen zuweisen: 1. Im SQL Server Enterprise Manager die SQL Server Gruppe erweitern und dann den Server auswählen, auf dem die Datenbank eingerichtet und benutzt werden soll. 2. Den Punkt Datenbanken erweitern. 3. Den Punkt Datenbanken konfigurieren erweitern. 4. Über einen Rechtsklick auf Benutzer New Database User auswählen. 5. Den richtigen Benutzer aus der Drop Down Liste auswählen. 6. Die entsprechende Datenbank Rolle auswählen. 7. OK klicken. Während der Installation wird die entsprechende Datenbank auf dem SQL-Server eingerichtet. 1.6 Firewall Konfiguration Für die Kommunikation des BES mit srp.de.blackberry.net ist es zwingend notwendig, dass der TCP Port 3101 ausschließlich für eine outbound initiated, bidirectional Verbindung auf der Firewall geöffnet ist. Ebenfalls muss die URL srp.de.blackberry.net aufgelöst (DNS) werden können. Falls intern im LAN mit privaten Adressen gearbeitet wird, sind folgende Punkte zu beachten: statisches 1:1 NAT auf der Firewall kein PAT kein NAPT. Von einer Verbindung über einen Proxy-Server wird abgeraten. Falls der BES zum Internet/Intranet-Browsen genutzt werden soll, müssen die Voraussetzungen dazu vorhanden sein, also eventuelle Freischaltungen auf Port 80 und 443 in das Intranet und Internet. Der BlackBerry Router Dienst kann auch auf einem separaten System in der demilitarisierten Zone (DMZ) platziert werden. Die erforderlichen Schritte dazu sind im BlackBerry Installationsleitfaden dokumentiert. 1.7 Informationen zu temporären SRP Keys Temporäre SRP Keys beginnen mit einem T im Gegensatz zu unlimitierten SRP Keys, die mit einem S anfangen. Diese temporären Keys sind zeitlich auf maximal 90 Tage limitiert. Dieser Zeitraum beginnt mit der ersten Installation und Inbetriebnahme. Der Testzeitraum kann nicht verlängert werden! ACHTUNG: Die Software zeigt nach einer Neuinstallation eventuell erneut 90 Tage an, dies ist aber nicht richtig! Es gilt immer das Datum der ersten Installation als Startdatum für die 90 Tage. Bitte beachten Sie die Ablauffrist des temporären Keys und bestellen Sie rechtzeitig vorher eine Voll- Lizenz. Nach Ablauf der 90 Tage stellt der BES seine Funktion ein. Die Benutzer können dann keinerlei Funktionen mehr über den BlackBerry Enterprise Server nutzen.

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