SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG. Sie suchen Fachkräfte? Chancen geben

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1 SIE KÖNNEN PROFITIEREN! VON MEINEM ALTER UND MEINER PRAXISERFAHRUNG Chancen geben Sie suchen Fachkräfte? Mit geringem Aufwand können Sie durch Umschulung, Ausbildung und Weiterbildung eigene Fachkräfte ausbilden.

2 Umschulung Konnten Sie Ausbildungs- oder Arbeitsplätze nicht besetzen? Wie wäre es dann mit einer Umschülerin oder einem Umschüler? Betriebliche Einzelumschulung heißt: Die reguläre Ausbildungszeit wird um ein Drittel gekürzt (z.b. zwei statt drei Jahre). Sie schließen einen Umschulungsvertrag ab. Die Inhalte der Umschulung richten sich nach dem Ausbildungsrahmenplan. Fragen Sie bei der zuständigen Kammer nach einem Musterumschulungsvertrag. Bei der Kammer werden auch die Umschulungsverträge eingetragen. Ihre Umschülerin oder Ihr Umschüler steigt im zweiten Lehrjahr in der Berufsschule ein. Grundsätzlich übernehmen Sie die Ausbildungsvergütung. Die Kosten der Berufsschule sowie ggf. weitere Kosten (Kinderbetreuung, Fahrtkosten, umschulungsbegleitende Hilfen) übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter. Sie müssen Ihre Umschülerin bzw. Ihren Umschüler nur bei der Berufsschule anmelden. Sie können eine betriebliche Einzelumschulung durchführen, wenn Sie die Ausbildungsberechtigung für den betreffenden Beruf besitzen. Wichtig, bevor der Umschulungsvertrag unterzeichnet wird: Ihr Azubi muss vorher von der Agentur für Arbeit / vom Jobcenter einen Bildungsgutschein für die Umschulung bekommen haben. Ihr Betrieb kann sich auch für Praxisphasen einer Trägerumschulung zur Verfügung stellen. Fragen Sie bei Ihrer Arbeitsagentur bzw. Ihrem Jobcenter nach!

3 Ausbildung Was spricht dagegen, Ausbildungsplätze an junge Erwachsene ab Mitte zwanzig zu vergeben? Nutzen Sie die Praxiserfahrung älterer Auszubildender! Schaffen Sie Ausbildungsplätze: Sie schließen einen regulären Ausbildungsvertrag ab. Sie zahlen die Ausbildungsvergütung. Spätstarter im ersten Jahr der Initiative

4 Externenprüfung Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, un- oder angelernte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gute Arbeit leisten, zu Fachkräften zu qualifizieren? Zu einer Externenprüfung kann zugelassen werden, wer über ausreichende berufliche Erfahrung verfügt. Die Teilnahme an einem geförderten Vorbereitungskurs für die Externenprüfung ist möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Kammer. FACHKRAFT! DANK WEITER- BILDUNG UND EXTERNEN- PRÜFUNG

5 Teilzeitqualifizierung Eine Ausbildung bzw. Umschulung muss nicht immer in Vollzeit absolviert werden. Für Auszubildende bzw. Umzuschulende, die z.b. ihre Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreuen, besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung bzw. Umschulung in Teilzeit zu machen. Auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder einer Behinderung kann eine Qualifizierung in Teilzeit in Betracht kommen. Bei Verkürzung der wöchentlichen Ausbildungs-/Umschulungszeit kann es unter Umständen zu einer Verlängerung der Qualifizierungszeit kommen. Vor Abschluss eines Vertrags zur Qualifizierung in Teilzeit müssen Arbeitszeitverkürzung und Dauer der Ausbildung mit der zuständigen Kammer geklärt werden. Gerne helfen Ihnen bei Fragen auch die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in Ihrer Agentur für Arbeit bzw. in Ihrem Jobcenter weiter.

6 Fachkräfte benötigt? Wir helfen Ihnen bei der Sicherung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit. In einigen Branchen und Regionen fehlen bereits heute qualifizierte Fachkräfte. Das wird sich in den nächsten Jahren vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiter verschärfen. Dem gegenüber gab es zum Start der Initiative AusBildung wird was rund arbeitslose junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren, die keine abgeschlossene Berufsausbildung hatten. Ziel ist es, insbesondere diese jungen Erwachsenen so zu qualifizieren, dass sie dem Arbeitsmarkt künftig als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Es gibt drei verschiedene Wege, um aus Beschäftigten Fachkräfte zu machen: betriebliche Ausbildung betriebliche Einzelumschulung Vorbereitung auf die Externenprüfung Weitere Informationen Lassen Sie sich beraten auch zu finanziellen Fördermöglichkeiten in Ihrem konkreten Fall. Alle Informationen erhalten Sie direkt bei Ihrem Arbeitgeber-Service vor Ort oder im Internet unter und unter der gebührenfreien Servicerufnummer für Arbeitgeber: HERAUSGEBERIN Bundesagentur für Arbeit Beteiligungsmanagement & Markt und Integration Arbeitslosenversicherung Juni 2014

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